Bauer Willi
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Mein neues Auto und das Klima

Heute mal was sehr Privates: mein Auto 🙂 . Ich fahre einen VW Touran Diesel, und zwar die 2-Liter-Maschine mit 140 PS.  Für so einen fahrenden Schuhkarton mit dem cw-Wert einer Schrankwand ist der Motor genau richtig. Sparsam ist er auch: Meine letzte Tour ging Richtung Göttingen, ich habe mir Zeit gelassen und auf dem Hinweg ziemlich genau 5,1 Liter auf 100 km gebraucht. Auf dem Rückweg bin ich etwas flotter gefahren und da waren es dann prompt 5,5 l/100 km. Das Auto ist Baujahr 2009, der aktuelle Kilometerstand 214.000.

Jetzt denke ich so langsam über ein neues Auto nach. Wobei meine Frau sagt, ich wäre bekloppt. So billig wie jetzt würde ich nie wieder ein Auto fahren. Gut, meine Frau hat BWL studiert und ist bei uns für das Finanzielle zuständig. Ich mehr für die Emotionen. 🙂

Weil ich ja was fürs Klima tun will, weil alle über E-Mobilität reden, weil die Regierung das alles enorm finanziell unterstützt (wovon eigentlich?) und weil ich es mir nicht mit Fridays for Future verderben will,  kommt natürlich ein E-Auto in Betracht. Die sind relativ teuer, die Reichweite ist auch immer so ein Thema, aber da tut sich ja was. Der EQS von Mercedes soll bis zu 700 km mit einer Batteriefüllung fahren. Gut, 100.000 € habe ich gerade nicht über…

Als ich noch so träume, schickt mir Hans-Jürgen eine WhatsApp-Nachricht mit einem Video des WDR (siehe unten), in dem Prof. Harald Lesch sagt, dass es „vermessen ist zu glauben, dass man mit batteriebetriebener Mobilität das Klima retten könnte.“

Und es wird vorgerechnet, dass man mit einem solchen Auto zwischen 72.000 und 160.000 km fahren muss, bis das E-Auto gegenüber einem Benziner oder Diesel einen Klima-Vorteil einfährt. Und das sehr viele seltene Erden dafür aus überall in der Welt herangebracht werden müssen und die Gewinnung dieser Stoffe auch nicht so unproblematisch ist.

Dann wäre noch zu klären, ob die Stromleitung zu unserem Hof ausreichend stark ist, um eine schnelle Beladung der Batterie zu ermöglichen. Vermutlich schon, denn wir arbeiten ja häufiger mit Starkstrom. Aber wenn in den Villengegenden, wo Ärzte, Apotheker und Juristen wohnen, alle ein E-Auto haben, und die dann abends zum Laden gleichzeitig an die Steckdose gehen,  kann das schon ein Problem werden.

In den Nachrichten kam diese Woche die überraschende Botschaft, dass CDU und SPD nach dem Ausstieg aus dem Atomstrom jetzt viel schneller aus dem Kohlestrom aussteigen wollen. Bis 2030. Und die Grünen wollen zusätzlich auch noch die Gaskraftwerke abschalten. Und mit den Verbrennungsmotoren soll 2025 Schluß sein.

So, und was mache ich jetzt? Kauf ich mir jetzt ein neues Auto? Oder fahre ich die alte Kiste noch ein paar Jahre länger?

Übrigens: wir dürfen keine Photovoltaik-Anlage auf unserem Hof installieren. Denkmalschutz. Und auf die Wiese neben dem Hof auch nicht. Landschaftsschutz… Für Solarthermie gilt das gleiche. Es ist verdammt schwer, das Klima zu schützen.

Wer die ganze Sendung sehen will:

(Aufrufe 2.840 gesamt, 1 heute)
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98 Kommentare

  1. Der Brandenburgbauer sagt

    Moin, die Probleme um das E-Auto erhitzen die Gemüter mehr als evt. die Dinge die mit der in die Jahre gekommenen Ölheizung. Ich muß mich zur Zeit damit beschäftigen. Der ab 2021 festgelegte CO 2 Preis liegt aktuell bei 25 Euro pro Tonne. Mit meinem Heizungsbauer habe ich zusammen beraten was in Zukunft notwendig ist . Der CO 2 Preis soll bis 2025 auf 55 Euro steigen. Meine 1996 errichtete Ölheizung verbraucht im Schnitt 2500 Liter Heizöl pro Jahr. Das sind bei 2,92 kg Co2 / pro Liter Heizöl , 7,3 Tonnen CO 2 insgesamt.
    Also zahle ich 2021 , 180 Euro Steuern. Eine Alternative wäre eine neue Pelletheizung, Kostenpunkt ca. 30 000 Euro ( 45% Förderung sind möglich). Oder eine neue Ölbrennwertheizung für 10 000 Euro. Oder ganz gelassen bleiben und abwarten was noch kommt.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Öl und Holz sind ganz schlecht, die Zukunft gehört der Brennstoffzellenheizung!
      👍😎
      …..sagt der staatl. zertifizierte Energieberater.

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Für die Brennstoffzellenheizung braucht man Gas, folglich eine Gasanschluss, oder Flüssiggas. Habe mich für Holz/Pellet entschieden, da reichen die 30.000 bei weitem nicht.

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      • Der Brandenburgbauer sagt

        @ Seevers, für mich in meinem Alter in der Anschaffung zu teuer, ( Trotz staatlicher Förderung). Besonders unter dem Aspekt da der jetzige Familienbezitz mit großer Sicherheit in fremde Hände übergeht. Keine Nachfolger. Und hier in dieser Gegend und die aussterbenden Dörfer, da ist eine Imobilie nicht viel Wert.

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        • Reinhard Seevers sagt

          Iss mir doch klar…..nur wer die Welt retten möchte, muss eben auch Opfer bringen!
          😎
          Ich habe einen Bauherrn, der ist esoterisch unterwegs und möchte seine Wohnhauserweiterung unbedingt nachhaltig und umweltschonend umrüsten, als auch sämtliche Fördermittel mitnehmen. Nach langer Kalkulation und Anraten aller Beteiligten wird es wohl auf eine Gasbrennwertheizung rauslaufen…dafür gönnt er sich aber dann eine Infrarot-Dusche, als wellness-Erlebnis! So sind sie alle, wenns drauf ankommt.🙄

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        • Thomas Apfel sagt

          Hallo Brandenburgbauer,
          genau das Problem habe ich auch. Ich habe für den Hof 2005 eine 65 kw Scheitholzheizung mit 10.000 l Puffer eingebaut. Die Firma Herlt gibt es leider nicht mehr (Pleite wegen Patentstreitigkeiten). Solche einfache Technik, die bis heute gut funktioniert, gibt es nicht mehr. In dem Kessel verbrenne ich sogar problemlos die Wurzelstöcke meiner gerodeten Obstbäume. Habe damals für das ganze System inclusive Einbau (beheize 3 Gebäude) 34.000,- bezahlt. Vergleichbares kostet heut das Doppelte. Hatte auch, wie Ehemaliger über Scheitholz – Pellets – Kombi nachgedacht, ist aber viel zu teuer für einen Hof, der seine Funktion verliert. Wird dann wohl doch auf Gas hinauslaufen.

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      • Eckhard sagt

        Dann würde ich mal den Energieberater wechseln. Eine Brennstoffzelle erzeugt Strom aus Wasserstoff. Sehr sinnig wenn a) Strom aus der Steckdose verfügbar ist und b) Ich Wärme haben will, keinen Strom. Also der vorgeschlagene Weg wäre demnach: aus Strom verlustreich per Elektrolyse Wasserstoff erzeugen, Wasserstoff teuer transportieren, mit Brennstoffzelle verlustreich wieder Strom erzeugen, dann Wärmepumpe?

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  2. Pinja sagt

    Was machen denn die armen Ärzte und Apotheker Sonntags Mittag, wenn alle gleichzeitig kochen wollen? Kein Wunder, dass es immer mehr Vegetarier und Salatesser gibt, wenn deren Küche kalt bleiben muss, weil schon der Nachbar den eHerd angeschmissen hat…
    Das eAuto lässt sich übrigens ganz bequem über Nacht mit 220 V laden!
    Ein Akku enthält übrigens keine seltenen Erden (nur der Motor) und die Herstellung eines Verbrenners funktioniert auch nicht ohne.
    Dafür sind die Abbaubedingungen und die Aufbereitung von Ölsanden mindestens ebenso furchtbar, wie der Abbau seltener Erden.

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  3. Karl Timme sagt

    Willi, du hast ja noch die Wahl.
    Bei den Firmenautos sieht das heute schon anders aus.
    Meine zweite Tochter mußte Ihren Firmenwagen, einen MB Kombi, abgeben weil der Leasingvertrag ausgelaufen war. Weil die Firma sich ökologischer geben will (muß) standen nur noch Hybrid Autos zur Wahl. Fahrzeug ist Identisch mit dem Vorgängerwagen, aber wesentlich schwerer mit stark geschrumpften Kofferaum, dafür sind ca. 60 km elektrisch möglich.
    Aber höherer normalverbrauch und anfällige Technik.

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  4. Dennis Niebuhr sagt

    Wie die Laufleistung des alten KFZ zeigt, ist selbst die schlechtgerechnete Laufleistung von 160tkm (großes Auto, wenig Ökostrom) locker drin, daher lohnt ein E-Auto auf jeden Fall. Die Lade-Infrastruktur wird täglich besser und mein Fazit nach 8 Monaten E-Auto (Renault Zoe) und täglichen ca 120 km Fahrleistung ist: nie wieder etwas anderes als E-Auto. Gerade für den ländlichen Bereich (wenig Autobahn, viele kleine Ortschaften, des öfteren mal einen Trecker überholen) macht der Komfort einfach nur Spaß!

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    • Bauer Willi sagt

      Wie? Mit einem Renault Zoe kann man einen Trecker überholen??? 🙂
      Na dann…
      🙂

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        • Brötchen sagt

          Jetzt im Ernst die Traktoren laufen ja heute auch sehr schnell und die überholmöglickeiten sind gering.
          Er muss ja nicht schalten und die Beschleunigung ist exorbitant.

          Fazit: er kommt ohne Stress dran vorbei…..

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    • Thomas Apfel sagt

      Ganz am Rande: Die genannten Laufleistungen für E-Autos sind in diesem Falle JAHRESLAUFLEISTUNGEN im Vergleich zu Diesel und Benziner !!! Es ging da nicht um „Lebensdauer“.

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    • Marc Fuhrmann sagt

      Also wer sein Auto mit 160.000 km…
      Ich musste früher leider viel fahren.
      Kein Auto unter 350.000 km.
      Ein Motor, ein Getriebe etc. etc. etc.
      Mein jetziger 450.000 km…
      8ltr. Diesel/100 km
      Platz für 7…
      Ich denke der Ressourcen-Einsatz ist nach 25 Jahren für weitere 5-10 gut verbaut…

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    • Lady sagt

      Hebamme, genau. Das wäre auch mein Vorschlag gewesen.
      Und eine kleine Ecke für selbstangebaute Futtermittel – auch etwas Hafer wäre je nach Kilometerleistung pro Jahr durchaus sinnvoll- ließe sich vielleicht einrichten.
      Und für den Enkel wäre es auch eine feine Sache. Nicht dass er noch oldschool aufwächst und Autos/Schlepper für zeitgemäß hält.
      Ansonsten ist deine Entscheidung wohl bereits gefallen, Willi. Ehefrauen haben immer Recht , auch wenn wir den Männern gelegentlich das Gefühl geben, sie hätten auch was zu sagen.
      Irgendwie habe ich auch nicht den Eindruck, dass die Automobilindustrie die E-Variante für die Zukunft hält.

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      • Bauer Willi sagt

        @Lady
        Zwei Punkte:
        1. Der Hafer wird für Haferdrinks gebraucht. Info kommt morgen.
        2. Wir geben den Ehefrauen das Gefühl, dass wir ihrem Rat folgen würden und haben den Entscheidungsbaum vorher so manipuliert, dass er das für uns passende Ergebnis liefert 🙂
        1:1

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        • Lady sagt

          Nichts mit 1:1 😀
          Wir Frauen haben schon im Vorfeld so geschickt die Weichen gestellt, dass etwaige Manipulationen einkalkuliert worden sind.
          Und Widerspruch dulden wir schon gar nicht 😇
          Der notwendige Hafer braucht nicht viel Fläche, das reicht für die Drinks mit.

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  5. Karl Timme sagt

    Fazit, die e-Autos müssen Kleinstwagen sein, damit sie ökölogisch sind!
    Wir reaktivieren die zurückgebauten Regionalbahnen und pepen den ÖPNV auf (reden wir schon lange von, machen aber bisher das Gegenteil) so können auch die Landeier mobil bleiben. Für die Stadt e-Bike, Carshering und Kleinst e-Autos. Ach, ja dann noch das digitale Moment: die App für’s Smartphon.

    Wie schneidet die e-mobilität eigendlich gegenüber dem 1 Liter Dieselauto von Piech ab, mit dem er von Wolfsburg nach Hamburg zur Versammlung gefahren ist (nicht 1 Liter Hubraum, nein 1 Liter Verbrauch auf 100 Km)? Ist allerdings auch ein Kleinstwagen.

    Also rettet die Umwelt nicht die Ladas und Urals sondern die Smart for two, zurück zum Kabinenroller und der Iseta (lief auch über 80 km/h)

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    • Christian Bothe sagt

      Ach K.Timme,vielleicht sollten wir alles zurück drehen in die Zeit vor Erfindung der Dampfmaschine…Oder wir machen’s wie die Amish people in Amerika ,die sämtliche industrielle Entwicklungen ablehnen.Wollen Sie das wirklich? Alles unter dem Aspekt der Umweltrettung zu sehen,ist populistisch und hat mit Realitätsverlust zu tun.Auch nach Corona gilt nur mit einer stabilen Wirtschaft und LW kann man aktiv Umweltbelastungen dort wo es nötig ist angehen und finanzieren.Glauben Sie nicht den Schwachsinn von FFF und ihren Vasallen!

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      • Olaf sagt

        Die Amish lehnen die Industrialisierung nicht ab. Sie lehnen lediglich die Nutzung für sich selbst ab. Leben und Leben lassen.

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      • Reinhard Reinhard sagt

        Also, wenn die Wirtschaft brummt, weil Chantalle 30Paar Schuhe kauft und besitzt, dann gibt es weder Umweltbelastung, noch Ressourcenverschwendung? Echt jetzt?🤔

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    • Paulus sagt

      Karl Timme, ich bin für die Rettung der Ladas. Die Dinger sind preisgünstig, geländegängig, außerordentlich robust und zuverlässig. Dazu noch sehr kompakt, sodass man sich selbst in engen Parkhäusern nicht wie ein Aal hinauswinden muss. Den etwas älteren kommt die bequeme Einsteigeposition zugute, usw, usf. Die paar Liter Sprit die er mehr verbraucht sind es allemal wert. Und nach der nächsten BT-Wahl ist bei 130 km/h eh Schluss – zum Glück.
      Jetzt könnte ich noch etliche Stories von den Autos einer bayrischen Edelmarke mit Vollausstattung erzählen, das würde den Rahmen hier allerdings sprengen. Nur kurz, schon mal erlebt wenn sich die Massagefunktion des Autositzes nicht mehr abschalten lässt? Die freundliche Dame von BMW-assist empfiehlt dann tatsächlich anzuhalten und ein wenig spazieren zu gehen.

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      • Karl Timme sagt

        Nah super! Ja mit den weiß-blauen habe ich auch meine Ehrfahrung machen müßen. Als zweit Wagen habe ich einen Koreaner Sontero (3,5 t Anhängelast, 140 kg Stüzlast) auch schon älter und auch durstiger als der MB mit Abgasstufe 6d, hat aber auch die grüne Plakete, und viel Bodenfreiheit, mit 4Wd und Untersetzung ( keine anfälligen Plastikteile im Allradstrang wie bei weiß-blau)

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  6. Ehemaliger Landwirt sagt

    Mein alter habe ich im Alter von 22 Jahren und 320.000 für 100 Euronen verkauft, der läuft jetzt irgendwo in Afrika, oder auch nur Teile davon.

    Der jetzige Passat ist 15 Jahre alt und muss noch mindestens 5 Jahre halten und wenn der das Zeitliche segnet, schauen wir mal weiter.

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  7. firedragon sagt

    Ich würde das Auto bis zum „bitteren Ende“ fahren.
    Wenn nix dran kommt läuft der 500tsd., produziert ist der Wagen schon, müssen also nicht erst Rohstoffe dafür herhalten und die Verschrottung eines fahrtüchtigen Wagens (zum Erhalt einer Abfrackprämie, zb) habe ich noch nie verstanden.

    Der Verbrennungsmotor ist eine gute Erfindung. Den sollte man behalten und Stoffe entwickeln, die Rückstandsarm verbrennen.
    Vom Abbau seltener Erden, zum Zwecke der Fortbewegung, halte ich nichts. Zeigt mir aber, dass jene, die meinen wir könnten so die Welt retten, anscheinend denken, Deutschland befindet sich unter einer Glocke.

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    • Christian Bothe sagt

      Genau so ist es,was den Verbrenner betrifft.In Chile wird zur Zeit ein Riesenwerk für die E-Fuel Produktion gebaut und das alles mit grünem Strom erzeugt.Wenn das läuft und andere Länder sich beteiligen,kann die E-Mobilität einpacken und wird zur Nische.

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    • Klaus Müller sagt

      „Vom Abbau seltener Erden, zum Zwecke der Fortbewegung, halte ich nichts.“ – Na dann aber sofort Verbrenner stilllegen, und auch das Fahrrad wegschmeißen. Es geht ja sicherlich um Kobalt und Lithium, gelle? Das sind zwar keine seltenen Erden, sind aber unentbehrlich für sehr viele Dinge die landläufig ausschließlich dem eAuto zugeschrieben werden.
      Aber so is es eben, endlich konnte jeder mitreden in der eAutodebatte, nachdem einige nette „Vorgaben“ durch #LeisePR“ gemacht wurden.
      Na dann, weitermachen…
      https://energiewende.eu/kurzinfo-verkehrswende-kobalt/
      https://energiewende.eu/kurzinfo-verkehrswende-lithium/
      Prof. Lesch die Atacama-Wüste und das ZDF/Planet e – nachgehakt
      https://energiewende-rocken.org/prof-lesch-die-atatcama-wueste-und-das-zdf-planet-e-nachgehakt/

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      • Bauer Willi sagt

        @Klaus Müller

        Vielen Dank für die Links.

        Soll ich das jetzt glauben? Von wem werden Sie für das Verbreiten solcher Daten bezahlt? Die Statistiken sind doch alle gefälscht!!

        Und jetzt ernsthaft: glauben Sie auch nicht alles, was über die Giftmischer und Brunnervergifter aus der Landwirtschaft erzählt wird.

        Googeln Sie mal aus Spaß und Dollerei nach „Chemie-Willi“.

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        • Karl Timme sagt

          Willi, nicht gefälscht veraltet (2017) und mit der öko Brille betrachtet.

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        • Eckehard Niemann sagt

          Bauer Willi, wenn Sie Klaus Müller polemisch und unverschämt fragen, wer ihn denn bezahle – und sich dann darüber beschweren, dass man Sie dasselbe fragt – kann man das Doppelzüngigkeit nennen?

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          • Reinhard Seevers sagt

            Ecki, immer wieder lustig, wenn der Anstifter sich wundert, dass der Angegriffene mit gleicher Weise antwortet. Die Zeit des Weichspülens und Wegduckens scheint vorbei.☝️🙋

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          • Bauer Willi sagt

            Vielleicht haben Sie das „Und jetzt ernsthaft“ überlesen? Dann deshalb hier noch einmal: das war Ironie.
            Extra für Sie werde ich es demnächst noch deutlicher als solche kennzeichnen.

            Aber wie immer: es geht Ihnen ja nicht um die Sache, sondern nur um die Person.

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  8. Der Brandenburgbauer sagt

    Moin, viele interessante Meinungen heute bei Willi. Jeder lobt sein eigenes Fahrzeug, ist verständlich.Ich fahre einen“ Lada Niva 4×4 und benutze ihn auch viel als “ Arbeitspferd“. Werden die meisten im Blog nicht kennen, ein russisches Fabrikat.
    Laufender Transport mit Anhänger in schwierigem Gelände, zb. Holztransport aus dem Wald und bin zufrieden. Den fahre ich solange bis er den Geist aufgibt wie Willi seinen auch.
    Zum Thema, zwei sehr interessante Filmbeiträge, sollte man sich ansehen. Bei dem zweiten musste ich mir einige Passagen mehrmals ansehen. Besonders die Argumente von Svenja Schulze sind für mich nicht nachvollziehbar und auch sehr wiedersprüchlich. „Wir müssen erst die Umwelt zerstören was den Abbau der Rohstoffe für die Batterie betrifft um scheller mehr E-Autos auf die Straße zu bekommen. Dann erst können, sollten die Probleme des Abbaus dieser zum Thema werden. Das ist meine Version wie ich Schulze verstanden habe, ist doch absurd.“

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    • Brötchen sagt

      @Brandenburgbauer

      Mit dem fährst Du auch lange Strecken?

      Da wirste doch irre 😉 in der Kiste.

      Import ist glaube ich eingestellt gewesen.
      Irgendwo letztens habe ich da eine Neuauflage gesehen.

      dat Ding hier ist noch cooler 🙂

      https://madeinrussia.de/car/buchanka/

      aber auch nicht ganz billig

      alle Teile handgefeilt

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      • Der Brandenburgbauer sagt

        Brötchen, lang ist 100-150 km. Von 402 Landkreisen die es in Deutschland gibt, ist Elbe-Elster der einzige ohne eine Autobahnanbindung. Dresden oder Leipzig und manchmal auch Chemnitz alles per Landstraße.
        Irre bin ich glaube noch nicht. Den hat mir meine Frau mal als gebrauchten zum Geburstag geschenk als ich in Ruhestand gegangen bin.
        Vorher, mal schnell den FORD Mondeo aus der Garage geholt und es ging über Stock und Stein zur Feldbesichtigung. Das konnte sie dann nicht mehr ertragen und der Taiga stand dann auf dem Hof. Um die 15.000 km lege ich jährlich im Schnitt zurück.
        Und er hat bei meiner Größe einen großen Vorteil , Tür auf , den allerwerteste auf den Sitz und los geht es. Der Familienwagen steht größten Teils in der Garage.
        Auf Arbeit fährt meine Frau, da sie noch einige Jahre aktiv sein muss mit dem Motorad.

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      • Der Brandenburgbauer sagt

        Brötchen , ich würde mir wünschen das wir hier im Blog mehr die Thematik der beinen Filminhalte in den Fokus rücken sollten.

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        • Reinhard Seevers sagt

          Die Filminhalte zeigen doch eindrucksvoll, dass die Medaillie wie immer zwei Seiten hat, mehr nicht. Man wird dazu übergehen müssen, Effizienz der Erzeugung von Dingen zu steigern, und gleichzeitig die Nutzung der Suffizienz zu unterziehen.
          Also, das E-Bike auf den Q7 schnallen und ins Gebirge fahren ist schlecht, also muss derjenige, der in Zukunft ein E-bike kauft, nachweisen, dass er auf x-km Autofahrt verzichtet. Ansonsten wäre es ein reboundeffekt, der alles konterkariert. Schwierig wird es beim 25. PaarSchuh der Gattin…..da muss man dann anders rangehen. 😁

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Mit dem Lada kannste auch Kartoffeln pflanzen. 😊

        Als Feld/Wiesenfahrzeug wäre er nicht zuverachten.

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      • Paulus sagt

        Brötchen, du hast keine Ahnung! Fahr mal einen neuen Lada Niva und du wirst staunen. 😉 Nicht umsonst hat Renault sich die Marke einverleibt.

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        • Karl Timme sagt

          Dann müste Renault das Ding nur noch als Hybrid rausbringen und du fährst lautlos in die Jagd 😋!

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        • Brötchen sagt

          Paulus habe ich gesehen, das es da einen mit Elektronik und verbessert gibt.

          Siehe Link….

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    • Christian Bothe sagt

      Lada niva kennt man doch,im Osten sowieso! Kam übrigens bei Tests im Gelände nicht schlecht weg.Nachfolger Taiga! Importe noch möglich.

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  9. BerndK sagt

    Geh auf die KFW Webseite und beantrage die 900€ Zuschuss für eine Ladestation. So günstig kommst Du an so ein Ding nicht mehr dran. Dann fährst Du Deinen Diesel erstmal weiter und schaust Dir an was passiert in Sachen Reichweite und Batterietechnologie.

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  10. Reinhold Bonfig sagt

    Abschließend: Fahren Sie Ihre „alte Kiste“ so lange wie es irgendwie nur geht und verzichten Sie auf den „E-Kram“, obwohl er sich sehr angenehm fährt. Ansonsten ein zweifelhaftes Unterfangen, die so genannte E-Mobilität.

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  11. Brötchen sagt

    Online Kauf wirste wohl bald keine Wahl mehr haben.

    Da kannste auf und nieder hüpfen, zumal die dünn besiedelten Gebiete nicht mehr lohnend sind…
    Vielleicht kommt das Ding dann auch ohne Fahrer zu Dir gefahren…..über Handy bezahlt und das Ding fährt bei Dir vor…..so Art Hackenporsche….
    Aber gut es wird dann schon noch Youtube hacks geben, wie Du Deinen Gebraut-Tesla aufbohren kannst.

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  12. Reinhold Bonfig sagt

    Seit Einführung des Euros besitze ich kein eigenes Auto mehr. Fahre nur noch mit Mietwagen (falls ich eines brauche), ansonsten mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Allerdings wohne ich in einer Millionenstadt, die mir alles an Mobilität bietet, von Mietwagen, Taxi, Uber, Share now bis Mietrollern, -fahrrädern usw. Ich kann mir auf die Schulter klopfen, etwas fürs Klima zu tun. Tue ich nicht. Für mich waren es reine betriebswirtschaftliche Überlegungen. Anfangs noch mit Unbequemlichkeiten und Zeitverlusten verbunden, heute dank Smartphone alles keine Probleme mehr. Immer wieder wundere ich mich daher, wie viel Autos die Straßen zuparken und einfach nur so herum stehen.. Das Klimabewusstsein scheint in der Stadt nicht sehr ausgeprägt sein trotz großer Wahlerfolge der Grünen. Auf dem flachen Land sieht die Situation etwas anders aus was die Mobilitätsmöglichkeiten angeht. Dennoch frage ich mich, ob jedermann oder auch -frau ein eigenes Auto braucht. Gemeinschaftliche Nutzung wäre doch auch möglich. Eine Halbierung des fahrenden Bestands an Pkws brächte einiges an Belastung weniger für die Umwelt, gleich ob Land oder Stadt.

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  13. Meyer sagt

    Ja Willi, es ist immer gut , wenn der Familienrat tagt . Dann kommt da meistens eine richtige Endscheidung raus.Höre auf deine Frau , denn Frauen sind aus meiner Erfahrung die größeren Realisten, während die Männer oft ihre Träume usw. durchsetzen wollen. Gegen die betriebsw. Argumente kommst du sowieso nicht an ,also höre. Bei uns ist das eher das Gegenteil mit der Aufteilung , aber eine Diskussion aus verschiedener Sicht ist immer gut und in einer Familie sollte das immer einheitlich sein , denn dann kann keiner später sagen , daß er Recht hatte. Hätten wir man ? Ein E-Auto bietet sich eher für Stadt und Kurzstrecken an. Für uns Bauern mehrheitlich nicht , weil Anhängerbetrieb. Wir können im Betrieb mit Solar , PV, usw. eh sehr viel sparen . Auch eine neue Wohnungsheizung bringt schon sehr viel. Die Verbreitung von E-Autos stöst sowieso mit dem vorhandenen Stromnetz an seine Grenzen. Lt. Fachleuten fehlen uns zukünftig dafür auch 30GW Konstantkraftwerkskapazität(30 Kraftwerke a. 1 GW). Im W-Ministerium liegt schon ein Energieglättungsgesetz in der Schublade , wonach E-Autos zwischen 10 und 18 Uhr nicht geladen werden dürfen. So lange wir noch Kraftwerke abstellen und keine 40 GW Konstantleistung aufbauen , ist die E-Mobilität ein „Totes Pferd“. Wie sagte neulich eine Rednerin im Bundestag :“ Wir müßen uns zukünftig darauf einstellen nicht immer und zu jeder Zeit Strom zu haben“. Das sagt doch alles. In den letzten zwei Jahren hatten wir rd. 10 Fastblackouts in Europa. Irgendwann wird es uns auch erwischen und da ist Vorsorge einzuplanen , denn wenn es kommt , dann dauert der Stromausfall mehr als einen Tag . Wer will da an E-Autos glauben.

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  14. Christian Bothe sagt

    Lieber Bauer Willi,verabschieden Sie sich von dem E-Auto Gedanken! Ihre Frau hat recht.Es gibt nichts besseres wie einen Diesel mit DPF und ad-blue Abgassystem.E-Mobile sind ein Umweltfrevel “hoch 8,”abgesehen von den geförderten Rohstoffen Lithium,Cobalt und jede Menge Trinkwasser in Südamerika,Afrika.Hunderte von unseren Berufskollegen dort leiden unter dem Abbau und können keine LW mehr betreiben( fehlendes H2O).Uebrigens nach spätestens 8Jahren muss der komplette Batteriesatz( 8000€+) gewechselt werden.Für mich ist der Verbrenner als Antrieb noch lange nicht am Ende. Mit der Entwicklung von E-Fuels und Re-Fuels,Biokraftstoffen der LW auch im Mix mit fossilen Kraftstoffen wird es noch die vor 100 Jahren erfundene Technologie CO2 neutral geben.E-Mobilität ist eine Nische und lediglich für die Stadt geeignet.Wie war das doch: 1 ha Mais assimiliert das CO2 von 60000 km Autofahrt..

    +2
    • Brötchen sagt

      Christian,

      E- Auto hat noch ganz andere Effekte:

      Die Werkstätten braucht in der Form, wie es sie heute gibt keiner mehr.
      Der Vertrieb ist auch hauptsächlich Online.

      Alles was Du schreibst ist richtig und muss mit beachtet werden.

      Für mich z.B. ich fahre pro Tag so 40 km und ich könnte das Auto auf der Arbeit laden und wir haben hier BHKW und könnten Solar haben, wäre das ideal.

      Für alle anderen Kollegen trifft das ebenfalls zu.

      E- Auto scheidet für mich aus, weil ich auch öfter mal 200 km am Stück fahren muss.
      Ich brauche ein Auto als Transportfahrzeug, muss durchladen können und habe Last dran.

      Urlaubsfahrten jetzt nicht gerechnet, wo man 600 km fährt.

      Da ist für mich mein Diesel schon das beste was gibt, ich bin so bei 4,5 l /100 km stabil….mit Hänger 5 l/ 100 km

      +1
      • Christian Bothe sagt

        Stimmt schon.Aber mit dem Vertrieb online sehe ich nicht so,auch wenn alles nach Digitalitaet ruft…Fahre übrigens selbst einen DK PKW modernster Bauart und komme damit ~1000km mit einer Tankfüllung…

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        • Brötchen sagt

          Tesla kriegste nur online.

          Das ist die eigentliche Bombe.

          Service kannst Du auch online vereinbaren und die sagen Dir dann eine Werkstatt und holen das Auto auch ab.

          Bestimmte Zusatzfunktionen können online aktiviert werden, sind aber schon verbaut.

          Alle Updates oder Fehlerbehebungen sind online möglich!

          Mit dem Diesel musst Du in die Werkstatt.

          Die haben da einen ganz andere Macht, bestimmte Dinge zu steuern!

          So können die ganz anders agieren und brauchen das nicht mehr nach „unten“ alles durchstellen und verteilen.

          „damit ~1000km mit einer Tankfüllung…“

          Ja komme ich auch.

          Es soll wohl bald einen Tesla mit der Reichweite geben…..mal sehen und dann ist das schon für manche attraktiv, hängt auch vom Preis ab.

          0
          • Reinhard Seevers sagt

            In diesem Land funktioniert nicht einmal das Telefonnetz zuverlässig, da würde ich auf online-Aktivierung keine große Hoffnung setzen. Im ungünstigsten Fall stehste an der Straße und niemand ist online, geschweige denn kann dir sonstwie helfen. 😁
            Heute kann man nicht mal mehr selbst ein Fahrrad = E-bike reparieren.

            +2
            • Brötchen sagt

              Naja wir kriegen hier alle Glasfaser….:)

              Der Musk wird Euch noch die Lederhosen ausziehen, wenn ihr nicht aufpasst 😉

              Ein Diesel hat 80 Steuergeräte, ein Tesla hat eins! was extra optimiert wurde!

              Er kann ja z.b. den Plattformgedanken nochmal voll ausspielen…..du kannst ja alles gleich in einem Chassi verbauen, was extrem flach ist, da kommt dann nur ne Kiste drauf.
              Da alles elektrisch geht, brauchst Du nur Kabel legen…..

              Hat natürlich auch Nachteile, aber auch Vorteile.

              Bin auch eher der „Handwerkzeugsfetischist“ ohne Elektrokram….

              aber man sollte sich schon mit den Auswirkungen, was die Technologie hat, auseinandersetzen….

              +1
          • Christian Bothe sagt

            Tesla von dem “Scharlatan”Musk? Wer kauft denn so etwas…Für mich ist der AP in dem AH vor Ort wichtig und dazu gehört auch die Werkstatt mit Service! Ich will bestimmen und sehen was getan wird.Das funktioniert seit Jahren und ein On-line Autokauf kommt für mich nicht infrage.

            0
            • Brötchen sagt

              Online Kauf wirste wohl bald keine Wahl mehr haben.

              Da kannste auf und nieder hüpfen, zumal die dünn besiedelten Gebiete nicht mehr lohnend sind…
              Vielleicht kommt das Ding dann auch ohne Fahrer zu Dir gefahren…..über Handy bezahlt und das Ding fährt bei Dir vor…..
              Aber gut es wird dann schon noch Youtube hacks geben, wie Du Deinen Gebraut-Tesla aufbohren kannst.

              0
              • Christian Bothe sagt

                Brötchen,am besten noch über Amazon…So ein Schmarn und Wunschvorstellungen.Ein Auto ist ja nicht ein Stück Seife oder Ei I-Phone…

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                • Brötchen sagt

                  Du Christian, ich bin ja auf Deiner Seite, aber machen wir uns nix vor….
                  Bsp, Lockdown….

                  Wer ist der Gewinner? Alle Onlinehändler!

                  Alle kleinen Händler triezt die Politik mit Termin und Testvorgaben……

                  Die Onlinehändler lassen die in Ruhe….

                  So ist doch die Realität!!!!!

                  „So ein Schmarn und Wunschvorstellungen.Ein Auto ist ja nicht ein Stück Seife oder Ei I-Phone…“

                  Du das ist schon Realität! Beschäftige Dich damit, es gibt da einschlägige Videos bei youtube, wo Leute das getestet haben und dazu Stellung nehmen.

                  Ich habe das auch nur durch Zufall mitbekommen, da kommt echt auf uns was drauf zu!!!

                  0
            • Karl Timme sagt

              Christian, auch ein Prämiumhersteller spielt dir das Software update online auf, ohne Werkstattbesuch.
              Allerdings kündigt er das an, damit du Wiedersprechen kannst (MB am 04.06.21) .
              Beim Tesla meiner Tochter (fährt aber auch noch ein Volksauto Diesel) geht die eine oder andere Funktion nach einem nächtlichem Update plötzlich nicht (Updats immer unangekündigt). Erst ein weiteres Update behebt das Problem.
              Ist darüber und über die Verarbeitung schon genervt.

              0
        • Reinhard Seevers sagt

          Kommilitone hatte 1984 bereits einen Audi 80 E, der verbrauchte damals 4,5 L Benzin.
          Insofern ist die heutige Ingenieurleistung nur deshalb höher zu berwerten, weil man mehr Leistung erhalten hat, aber nicht weniger verbraucht…und die Fahrleistung (km/Jahr) hat sich parallel auch noch erhöht.

          +1
          • Brötchen sagt

            Reinhard ja stimmt….

            Du hast ja noch extrem mehr Verbraucher dran, wie Klimaanlage und die ganze Elektromotoren.

            Aber der ganze LED Kram spart schon noch Strom..

            Die ganzen Lichtspiele, die Du heute hast, wären damals nicht möglich gewesen.

            Auto soll ja auch höchstens 10 Jahre halten. 20 Jahre sind nicht gewünscht.

            +1
  15. Reinhard Seevers sagt

    Alles läuft wieder auf die Frage hinaus: Was ist die Alternative zur materiellen Befriedigungskultur? Wenn bestimmte Gruppen dauernd Gewissensberuhigung durch Ablasshandel betreiben, wird sich gar nichts ändern, im Gegenteil, es wird sogar noch schlimmer. Ein Kreuzfahrtschiff mit Wasserstoffantrieb bleibt ein Kreuzfahrtschiff. Kein Kreuzfahrtschiff ist kein Kreuzfahrtschiff. Es kann nur darum gehen, wieviel wir uns weiterhin leisten wollen, und ob wir dem Rest der Welt das gleiche zugestehen…wenn ja, dann muss man nicht mehr über die Rettung der Welt reden, dann ist das bei einer wachsenden Bevölerungszahl in Verbindung mit einer Wohlstandssteigerung global gesehen dem Untergang geweiht. Wir glauben immer noch, wir retten die Welt und müssen nichts dafür opfern? 🙃

    +7
  16. Grosser Börger sagt

    wichtiger waere ein Notstromaggregat , bei den Aussichten …

    +4
    • Brötchen sagt

      Für jemand, der sich für Technik interessiert und Geld rumliegen hat, ist E-Auto schon eine Option.
      Zumal die Wartungskosten sinken.
      Nachteil ist wenn man nicht ständig fährt, entlädt sich die Batterie auch.
      Im Winter sinkt die Kapazität auch mächtig.
      Eine Batterieladung ist auch nicht günstiger als an der Tankstelle. (bisher)
      Aber wer nur Kurzstrecken fährt so 10-20 km jeden Tag, ist das schon eine Überlegung wert.
      Auf dem eigenem Grundstück kann man ja eine Wallbox installieren.

      Die Preise sind auch am sinken, was die Anschaffung betrifft.

      Klima jetzt mal völlig aussen vor gelassen.

      +1
    • Bauer Willi sagt

      Ne, ich überlege nur, was ich mit meinem Auto mache. Und lasse mich von der „Schwarm-Intelligenz“ beraten… 🙂

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  17. Turmbauer sagt

    Mit dem E- Auto ist absoluter Schwachsinn!! Freunde von uns sind in der Motorentwicklung eines großen Autoherstellers aus Rüsselsheim als Ingenieure am Prüfstand die können das genau erklären….werden aber nicht gefragt. Das E-Auto schädigt duch das was Bauer Willi geschrieben hat mehr die Umwelt als angenommen wird. Das Auto meiner Frau braucht 5l Benzin.
    Ein moderner Polo meiner Schwester braucht als Benziner max. 6 Liter. Unser Caddy 2l Diesel BJ. 2008 höchstens 6l Diesel. Ein Bekannter fährt einen Japaner Hybriden und ist ganz Stolz…. erbraucht aber fast 7l Benzin……Und ein Freund kommt aus Chile…..da haben wir Bilder gesehen vom Abbau der Rohstoffe…wer das sieht kann unter keinen Umständen ein E-Auto wollen!!! Und noch was, persönlich fahre ich einen Touareg V6 3 Liter Diesel. Wir fahren normalerweise im Jahr auf 30 Gourmet Messen in ganz Deutschland mit dem Hänger. Da brauche ich ein Auto das bequem ist und 3t ziehen kann. Er braucht max. 11 l mit Hänger. Und ja auch 2 mal nach Rumänien da kommt meine Frau her….und nein ich habe kein schlechtes Gewissen!!! Wir haben in den letzten Jahren bei uns über 500 Bäume aller Art gepflanzt und bauen jedes Jahr 100 ha verschiedener Ölpflanzen an!! Ich lasse mir von der „Grünen Brut!“ kein schlechtes Gewissen machen….und zum Schluss….ein Bekannter von mir ist Grüner Bundestagsabgeortneter….Er liebt das Leben und macht alles was seine Partei verbieten will…..noch weitere Fragen „Kinzle“

    +2
    • Pinja sagt

      Ihnen ist schon klar, dass Lithium als Additiv dem Dieselkraftstoff beigemischt wird?

      0
  18. Brötchen sagt

    Der VW ID 3 ist jetzt schon nicht so schlecht.
    Meine Friseurin schwärmt davon.

    Frage ist welche Strecken man vor hat zu fahren.
    Letztens habe ich ein Tesla 3 mit Hänger gesehen, aber so’n alten Ossihänger……

    Ich würde vielleicht noch etwas warten.
    Es soll noch ein Tesla mit mehr Reichweite kommen.

    Zum ID3 gibt es einige Videos.

    Ich würde den Touran behalten und gucken was an E Autos so geht.

    Ich hab Skoda oktavia Diesel Combi 50 Tsd runter.

    Besser Auto gibt nicht….ausser höhere Preisklasse.

    +1
  19. Gärtner Christof sagt

    als Möchtegern-Öko und Autofan bin ich schon etwas länger an dem Thema dran. Trotzdem gibt es kein gesichertes Wissen von mir. Meine Meinung ist: am besten rettest du das Klima, wenn du den alten Wagen so lange wie möglich weiterfährst. Wenn du was Zusätzliches tun willst, heizt du zuhause weniger und ziehst einen Pullover mehr an;). Ich selbst habe 2 Skodas: einen Erdgas-Octavia und einen Elektro-Citigo. Ich fahr schon jetzt den Citigo lieber: die Beschleunigung ist einfach faszinierend und er ist völlig lautlos und Bremsbeläge kostet er nur beim Rückwärtsfahren.

    +3
    • Bauer Willi sagt

      Wir heizen seit 12 Jahren mit Holzpellets. Und in unserer Wohnung nur Küche und Wohnzimmer…Bei Mutter ist es etwas wärmer…

      +3
  20. Reinhard Seevers sagt

    Kauf dir doch einen Jahreswagen mit Verbrenner….spottbillig und gute Umweltwerte.
    Ich hab den gleichen Motor, wie du, die gleiche Kilometerleistung, nur etwas jünger der Wagen. Den fahr ich so lange bis er zusammenbricht. Lass doch die Schlauen die Kinderkrankheiten austesten…..ich mach das nie.

    +5
    • Bauer Willi sagt

      Da ich auf meine Frau höre, gibt es keinen Kauf. Von Januar bis heute ist das Auto rund 1.500 km gefahren und auch das nur, weil ich es zweimal ausgeliehen habe. Wenn wir jetzt auf eine Jahres-Leistung von 10.000 km kommen, habe ich in drei Jahren 250.000 auf dem Tacho. Derzeit fahre ich die Winterreifen runter, weil die Sommerreifen zu wenig Profil haben. War die Empfehlung meines Reifenhändlers, der meint, dass die Winterreifen noch für 30.000 km gut sind. Also sehen wir in 2024, was dann diskutiert wird und welche Überraschungen uns Kanzlerin Annalena bis dahin bereitet hat.

      +4
      • Christian Bothe sagt

        Sehr gut,außer das mit der Kanzlerin Baerbock…Ist wohl ein Witz? Wollen wir so einer die BRD anvertrauen, abgesehen von den Auslassungen der Grünen zur LW…

        +2
        • Brötchen sagt

          Naja der Sprit wird sich extrem verteuern und die werden die Steuern hochziehen, wenn Baerbock kommt.

          Wenn nicht, besteht noch Hoffnung, das es den Diesel noch weiter geben wird.

          Ich sehe da auch eher schwarz, das das wohl mein letzter gewesen sein wird…

          +1
          • Christian Bothe sagt

            Ob sich das Volk das so bieten lässt? Wie heißt es dich so schön: “der Krug geht solange zu Wasser bis er bricht.”

            +3
      • Thorens sagt

        Die Frau hat Recht.

        Ich mache es im Übrigen genauso. Habe auf dem Höhepunkt von Diesel-Gate einen Euro 6-Diesel Leasing-Rückläufer mit 3,0 V6, 3 Jahre alt, 40.000 km gelaufen und gut ausgestattet für ca. 40% vom ursprünglichen Listenneupreis beim Händler gekauft. Den fahre ich jetzt nach und nach runter. In Bezug auf das Thema Nachhaltigkeit und ökologischer Fußabdruck ist das Auto am schonendsten, welches längst produziert ist und außer für die benötigten Betriebsstoffe die verfügbaren Ressourcen verschont. Fast schon egal, wie viel Sprit es im Betrieb verbraucht.

        Leider dient das (zu) lange Nutzen von Gütern aber nicht der Legende des ewigen Wirtschaftswachstums. So wird eben vielfach per Verordnung dafür gesorgt, dass der Bürger gefälligst etwas Neues anzuschaffen hat (s. u.a. Abwrackprämie). Sicherheit, Umwelt, Klima liefern die notwendigen Argumente für das lokale Handeln. Global betrachtet darf man sicher Manche der neuen Weisheiten infrage stellen. Einer hatte weiter oben den Begriff „Ökoimperialismus“ im Zusammenhang mit der batterieelektrischen Fortbewegung verwendet. Sehr zutreffend, wie ich finde.

        Ich denke aber, dass der E-Motor eine große Zukunft in der automobilen Fortbewegung haben wird. Nicht jedoch als batteriegespeistes Konzept. Wasserstoff kommt wohl aufgrund des benötigten sehr hohen Drucks zur Speicherung nennenswerter Mengen für den Pkw-Bereich nicht infrage, da dies die Gesamteffizienz zunichte macht. Ich könnte mir aber vorstellen, dass bei Fortentwicklung der Biomethanolerzeugung und -technik davon einiges zu erwarten sein darf. Dieser Stoff lässt sich in einer (on bord-) Brennstoffzelle zu Strom für den E-Motor machen, kann wie heutige Treibstoffe gelagert und transportiert werden und lässt sich auch in einem Verbrennungsmotor einsetzen. Außerdem könnten die Zeiträume des Strombedarfs für dessen Produktion „netzdienlich“ gestaltet werden.

        Die angeführten möglichen Sperrstunden für den Strombezug des batterieelektrischen Mobils zeugen einmal mehr von der Perspektivarmut der heutigen Politikerklasse.

        +2

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