Bauer Willi
Kommentare 56

Mehr Toleranz!

Wenn ein jüdischer Publizist und Buchautor (Henryk M. Broder) vor der AfD-Fraktion eine Rede hält, so hat das einen hohen Aufmerksamkeitswert. Bis gestern, 22:00, wurde sie auf der Online-Seite der „Welt“ mehr als 2.000 mal kommentiert. Wenn ihr diese Rede gelesen habt, werdet ihr wissen, warum.

https://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article187962993/Henryk-M-Broders-Rede-vor-der-AfD-Bundestagsfraktion.html

Nur zwei Sätze aus seiner Rede:

„Meine Damen und Herren. Wir leben in einer Konsensdemokratie. Das mag nicht schlecht sein, ich bin aber überzeugt, dass nicht der Konsens, sondern der Dissens das Wesen der Demokratie ausmacht…“

„Ich bin tolerant bis an die Grenze der Selbstverleugnung, nur gegenüber einer Gruppe von Menschen will ich nicht tolerant sein: gegenüber den Intoleranten, die sich selbst zum Maß aller Dinge erheben und mir entweder ewiges Leben im Paradies versprechen, wenn ich ihnen folge, oder einen Logenplatz in der Hölle, wenn ich mich ihnen verweigere.“

Aber das sind nur Auszüge. Es lohnt sich, den ganzen Artikel zu lesen, und dann erst zu kommentieren.

Und wer etwas mehr Zeit hat, hier seine Rede im Video. Sie beginnt etwas bei Minute 13:00.

(Aufrufe 1.592 gesamt, 1 heute)

56 Kommentare

  1. Typische Rede halt. Viel Lob, ein bisschen Seitenhieb, ein bisschen „hoho“. So gestaltet, dass viele zustimmen können – insbesondere Leute, die Ambivalenz nicht ertragen können, z.B. dass sie gern mit dem Auto rumheizen oder am Wochenende zur Oma fliegen und sich jetzt von einem Kind anhören müssen, dass sie damit dem Klima schaden. So eine autistische missbrauchte Drecksgöre aber auch, will mich in Panik versetzen!

    Die AfD wird wegen Broders Rede nicht weniger völkisch, rassistisch und sonstwie gehässig. Denn dann würde sie ihren Markenkern aufgeben. Broders Rede führt nur dazu, dass das Völkische, Rassistische und Gehässige weiter in die Mitte getragen wird. Von „Toleranz bis zur Selbstverleugnung“ faseln und seine Tierliebe bekunden: das sind billige Taschenspielertricks.

    Ich finde ja gut, dass Bauer Willi den Dingen auf den Grund geht und, nachdem das Alice-Weidel-Bild kursierte, auch die Rede las. Aber dabei sollte man doch nicht den Kontext vergessen. Aus dem ergibt sich: Alles Publicity der AfD, mit Zustimmung und dem Willen Broders. Dass dieser jetzt zurückgerudert ist – so was kennt man ja, und Broder will schließlich auch in Lohn und Brot der Zeitung Die Welt bleiben.

    18+
  2. Friedrich sagt

    In der Vergangenheit waren Tagesschau und heute – Nachrichten für mich ein muß und wurde geglaubt. Mit der Übernahme der Regierungsmeinung habe ich mich immer mehr um andere Informationsquellen bemüht. Dazu gehört auch der Blog von Herrn Broder. Zusätzlich habe ich immer mehr politische und wirtschaftliche Bücher gelesen, aber auch Bundestagsdebatten über Phönix vom Smartphone während der Arbeit gehört. Interessant dabei war, daß die Oppositionsparteien ganz andere Gesichtspunkte in den Mittelpunkt stellten. Wer hat schon gewusst , daß unsere Regierungsparteien nach der Wahl die Parteienfinanzierung um den Betrag erhöht haben , den sie an Stimmen an die FDP und AFD verloren haben. Auch , daß ein Bundestagsabgeortneter rd. 16.000 Euro/Monat bekommt , oder der ganze Bundestag den Bürger 1,2 Mrd. Euro kostet. Haben
    die Medien davon berichtet ?,Nein. Auch gibt es im neu gewählten Bundestag mehr Debatten und das ist gut so. Wenn ich mich heute informiere , dann glaube ich höchstens noch 50% , aber das Gemisch der verschiedenen Infos hilft mir dann eine Meinung zu finden. Gut , daß es solche Leute wie Herrn Broder gibt.

    8+
  3. jimbob sagt

    Heute ist es ganz einfach ein Nadzi zu werden.

    Ist man gegen den Nullzins der EZB, ist man gegen Draghi, ist man gegen die EU, ist man nen Nadzi.

    Ist man gegen unkontroĺlierte Zuwanderung ist man auch ein Nadzi

    Hat man kein Bock, für die Griechen, die Italiener, die Franzosen und andere soziale Wohltaten bis 67 Jahren zu buckeln ist man auch ein Nadzi

    Warte mal ab Bauer Willi…wenn du und deine Kollegen nicht freiwillig Bauland für andere abgibst, biste in 5 Jahren auch ein Nadzi und dann wird’s dir weggenommen

    9+
  4. Eckehard Niemann sagt

    Hallo „Borkenkäfer“ (bezeichnenderweise anonym),

    mag ja sein, dass Sie „grundsätzlich NS-Vergleiche verabscheuen“ – die sind in der Tat in manchen Fällen unangebracht und verharmlosend. Dann greifen Sie aber genau zu diesem Mittel mit dem unbelegten „Argument“, dass „Grün das neue Braun“ sei. Was für eine unglaubliche Verharmlosung der Nazis! Merken Sie das selber gar nicht?

    Ihre Bemerkung „Bücherverbrennung durch Niemann“ ist nicht nur totaler Quatsch, sondern auch total bösartig und völlig aus der Luft gegriffen – wohl mangels wirklicher Argumente.

    In meinen Newslettern AGRAR-HINWEISE habe ich da, wo es mir (oft) angebracht scheint, auch deutliche Kritik an den Grünen geübt. Gegen Ihre („Borkenkäfers“) Pauschal-Verleumdung aber muss man wohl die Grünen wie auch alle anderen demokratischen Parteien in Schutz nehmen – auch wenn man (wie ich) kein Mitglied der Grünen ist oder war…
    Sie sollten nicht nur daran arbeiten, sich „geschickter auszudrücken“, sondern vor allem sachorientierter zu beobachten und zu werten… Dabei viel Erfolg!

    2+
    • Borkenkäfer sagt

      Herr Niemann, wenn ich Sie richtig gelesen habe raten Sie Willi, dass er statt des Broder Videos lieber die Berliner Zeitung verlinken sollte mit Informationen über Ausschwitz etc.

      Das ist aus meiner Sicht ein unangemessener Vergleich und ich denke beides ist wichtig. Diese aktuellen Diskussionen kann und muss man aushalten und ich bin Bauer Willi dankbar für diese Infos die zum Nachdenken anregen.

      Wenn ich einen Kollegen zitiere der vom „neuen Braun“ spricht, ist das sicher kein Vergleich weil „neu“ ist nie ein Hinweis auf die dunkle Vergangenheit. Rechtsradikalität, allgemein „braun“ genannt, hat vielfältige Symptome und diese Krankheit hat viele Krankheitsgrade. Es ist die Bandbreite von Höcke bis zu dem ehemaligen AfD ler Lucke.

      Ich denke, das neue braun steht gegen Meinungsfreiheit wie man das bei den Grünen findet. Oder besser gesagt gegen Freiheit. Wie gesagt, „braun“ gefällt mir in dem Zusammenhang auch nicht und deshalb arbeiten Sie dran.

      Sie sind als ehemaliger Zuflüsterer vom Minister Meier a.D. ein klarer Grüner im Geiste.

      0
        • Eckehard Niemann sagt

          Als „Zuflüsterer“ von Christian Meyer kann man mich nun wirklich nicht bezeichnen – weil ich ihn nur wenige Male als Mitglied einer Delegation der AbL Niedersachsen traf, weil ich viele seiner von CDU-Agrarminister Lindemann vorbereiteten Maßnahmen schon zu Zeiten der CDU-/FDP-Landesregierung gut fand und weil ich neben seinen guten Maßnahmen auch unzulängliche oder fehlende Maßnahmen öffentlich kritisierte.
          Kann man alles nachlesen. Wer lesen will und Fakten gut findet, ist auch in dieser Sache klar im Vorteil. Tut mir leid, „Borkenkäfer“…

          2+
          • Borkenkäfer sagt

            Wenn man Ihren Namen zusammen mit Christian Meyer googelt, gibt es einige Fundstellen die auf eine Freundschaft und Verbundenheit hindeuten. Aber gut, belasse wir es dabei. Ich bin eh zu dumm Sie zu verstehen.

            Eine Bitte auch an Bauer Willi. Wie wärs mit einem Beitrag von Ecki über die Verfassungsklage des grünen Berliner Senators gegen die moderne Schweinehaltung?
            Insbesondere die Fragestellung, ob man im Gerichtssaal Tierwohl organisieren kann oder ob man wie bei den Legehennen nur den Standort ins Ausland verlagert? Ich denke das Thema brennt und Herr Broder hat auch was zu Gerichten und Richtern gesagt.

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            • Eckehard Niemann sagt

              Lieber „Borkenkäfer“, die Berliner Klage fußt ja auf einem Gutachten von Greenpeace zur Schweinehaltung. Ich habe dazu bereits (damals noch als Pressesprecher der AbL Niedersachsen) folgende Pressemitteilung veröffentlicht:

              Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL)
              Landesverband Niedersachsen/Bremen e.V. – Pressesprecher:
              Eckehard Niemann, Varendorfer Str. 24, 29553 Bienenbüttel
              0151-11201634 – eckehard.niemann@freenet.de

              Pressemitteilung
              AbL unterstützt das Greenpeace-Rechtsgutachten zur Durchsetzung einer artgerechteren Mastschweinehaltung

              Ringelschwanz-Kupierverbot und Stroheinstreu endlich umsetzen: durch Tierschutzplan und Ställe-Umbauplan und mit trilateralen Vereinbarungen mit Nachbarländern!

              Schluss mit den Verzögerungstaktiken und mit perspektivlosen Strohlos-Versuchen zwecks Beibehaltung der Spaltenböden!

              Artgerechtere Haltung löst auch die Probleme bei Antibiotikaresistenz, Gesellschaftsakzeptanz und ruinösen Erzeugerpreisen

              Der Landesverband Niedersachsen/Bremen der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) begrüßt das von Greenpeace in Auftrag gegebene Rechtsgutachten zur tierschutzrechtlichen Zulässigkeit der vorherrschenden Haltungsbedingungen von Mastschweinen. Die AbL erinnerte daran, dass die EU-Schweinehaltungs-Richtlinie mit ihrer Forderung nach Stroheinstreu und ihrem Verbot des Ringelschwanz-Kupierens in Ländern wie Norwegen, Schweden, Litauen, Österreich oder der Schweiz längst erfolgreich umgesetzt sei, während die Bundesregierung sich immer noch hinter „Ausnahmeregelungen“ (für 95% der Schweine!) verstecke.

              Die Forderungen des Greenpeace-Gutachtens nach einer zügigen Umsetzung einer artgerechteren Mastschweinehaltung müsse die Bundesregierung nun endlich mit einem Tierschutzplan umsetzen, ehe dies nunmehr mit Klagen durchgesetzt werde. Hierzu gehöre auch eine rasche trilaterale Vereinbarung der Haupterzeugungsländer Deutschland, Niederlande und Dänemark und ein ausreichend finanziertes Umbauprogramm – gemäß den Vorschlägen des Wissenschaftlichen Beirats des Agrarministeriums in seinem Gutachten zur Zukunft der Nutztierhaltung. Dies liege auch im Interesse aller mittelständischen Schweinehalter, die dadurch endlich eine klare Zukunftsperspektive mit „Klasse statt Masse“ zu fairen Erzeugerpreisen bekämen.

              AbL-Vertreter Eckehard Niemann fordert Politik und Branche auf, ihre ablenkenden und verzögernden Falsch-Behauptungen zu beenden, wonach ein Verbot der Kürzens oder Abschneidens der Ringelschwänze bisher noch nicht praxisreif sei. Dies sei durch die Beispiele aus anderen Ländern und auch durch zahlreiche Strohhaltungsprogramme hierzulande längst eindeutig widerlegt.

              In diesem Zusammenhang kritisiert die AbL, dass bei fast allen Forschungs-programmen zum Kupierverbot ganz bewusst der entscheidende Faktor Stroheinstreu beiseitegelassen werde. Zwar sei Schwanzbeißen – wie fast alles im Leben – ein „multifaktorielles Geschehen“, und natürlich müssten auch Fütterung, Stallklima oder Management in Ordnung sein – aber das alles helfe bei Beibehaltung strohloser Spaltenböden eben wenig. Angesagt sei deshalb ein umfassendes Umbauprogramm der Ställe auf arbeitsrationelle Strohhaltungssysteme: Dabei bleibe die Stroheinstreu im Stall sauber, weil die Tiere Auslauf zu einer eingestreuten und leicht zu entmistenden Betonfläche im Außenklimabereich hätten, wo sie gemäß altem Instinkt beim Anblick der Nachbargruppe abkoten würden.

              Der unversehrte Ringelschwanz, so die AbL, sei nicht nur das Indiz dafür, dass die Haltungsbedingungen zumindest erträglich seien – die Studien des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) und Ergebnisse aus anderen Ländern zeigten auch, dass antibiotika-resistente Keime bei solchen Haltungsformen kein Problem mehr seien. Weil mit dem Umbau auf tiergerechtere Haltung mit mehr Platz automatisch auch ein deutlicher Abbau der seit langem erzeugerpreisdrückenden Fleisch-Überschüsse verbunden sei, bringe dieses „Klasse statt Masse“ nicht nur gesellschaftliche Akzeptanz, sondern vor allem auch endlich ausreichende Erzeugerpreise. Flächenverbundene und gut strukturierte, mittelständische Familienbetriebe mit ihrer Möglichkeit zur eigenen Werbung guten Strohs und mit ihrer hohen Motivation könnten zudem eine solche Haltung weitaus besser umsetzen als agrarindustrielle Megaställe und Konzerne.

              3.900 Zeichen – 03.05.2017

              EU-Kommissions-Bericht zur Expertenreise Schweinehaltung nach Schweden:
              Dokument DG(SANTE) 2016-8772-MR:
              file:///C:/Users/Ecke/Downloads/2016-8772%20MR%20Final.pdf

              EU-Schweinehaltungs-Richtlinie 2008/120/EC mit Erläuterungen:
              https://www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/tierproduktion/schweinehaltung/pdf/rl-anforderungen-schweinehaltung.pdf

              Tierschutzplan Niedersachsen (mittlerweile auch NRW und Schl.-Holstein):
              http://www.ml.niedersachsen.de/themen/tiergesundheit_tierschutz/tierschutz/tierschutzplan_niedersachsen/

              Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats des BMEL: Wege zu einer gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung:
              http://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Ministerium/Beiraete/Agrarpolitik/GutachtenNutztierhaltung-Kurzfassung.pdf?__blob=publicationFile

              Link zu einem Artikel im Kritischen Agrarbericht 2016 zum Zusammenhang zwischen Tierwohl und Bestandsgröße:
              http://www.kritischer-agrarbericht.de/fileadmin/Daten-KAB/KAB-2016/KAB2016_Kap1_80_85_Niemann.pdf

              1+
      • Eckehard Niemann sagt

        Lieber „Borkenkäfer“, auch hier ist gründliches und vorurteilsfreies Lesen von Vorteil: Ich habe Bauer Willi nicht geraten, „statt“ der Broder-Rede die Götz-Aly-Rede zu verlinken, sondern „auch“ diese Rede von Götz Aly.

        4+
  5. Borkenkäfer sagt

    Ich finde die Reaktion des dunkel Grünen Niemann (Ecki) interessant. Getroffene Hunde bellen laut…
    Toleranz ist ein Fremdwort für die Grünen. Sie setzen auf Bevormundung und Quälen von Bürgern durch Auflagen und Verboten.
    Ich möchte mal einen Bauern zitieren. Bin aber vorsichtig mit dieser Äußerung weil ich NS Vergleiche grundsätzlich verabscheue, so wie Niemann das macht, indem er Broder verschweigen will und auf historische Anlässe verweist. Das ist auch eine Art Bücherverbrennung durch Niemann.
    Zitat: „Grün ist das neue Braun“.
    Da steckt wirklich Wahrheit drin aber man kann es sicher geschickter ausdrücken. Ich arbeite dran.

    4+
    • Eckehard Eckehard Niemann sagt

      Hallo „Borkenkäfer“ (bezeichnenderweise anonym),

      mag ja sein, dass Sie „grundsätzlich NS-Vergleiche verabscheuen“ – die sind in der Tat in manchen Fällen unangebracht und verharmlosend. Dann greifen Sie aber genau zu diesem Mittel mit dem unbelegten „Argument“, dass „Grün das neue Braun“ sei. Was für eine unglaubliche Verharmlosung der Nazis! Merken Sie das selber gar nicht?

      Ihre Bemerkung „Bücherverbrennung durch Niemann“ ist nicht nur totaler Quatsch, sondern auch total bösartig und völlig aus der Luft gegriffen – wohl mangels wirklicher Argumente.

      In meinen Newslettern AGRAR-HINWEISE habe ich da, wo es mir (oft) angebracht scheint, auch deutliche Kritik an den Grünen geübt. Gegen Ihre („Borkenkäfers“) Pauschal-Verleumdung aber muss man wohl die Grünen wie auch alle anderen demokratischen Parteien in Schutz nehmen – auch wenn man (wie ich) kein Mitglied der Grünen ist oder war…
      Sie sollten nicht nur daran arbeiten, sich „geschickter auszudrücken“, sondern vor allem sachorientierter zu beobachten und zu werten… Dabei viel Erfolg!

      1+
    • Eckehard Niemann sagt

      Hallo „Borkenkäfer“ (bezeichnenderweise anonym),

      mag ja sein, dass Sie „grundsätzlich NS-Vergleiche verabscheuen“ – die sind in der Tat in manchen Fällen unangebracht und verharmlosend. Dann greifen Sie aber genau zu diesem Mittel mit dem unbelegten „Argument“, dass „Grün das neue Braun“ sei. Was für eine unglaubliche Verharmlosung der Nazis! Merken Sie das selber gar nicht?

      Ihre Bemerkung „Bücherverbrennung durch Niemann“ ist nicht nur totaler Quatsch, sondern auch total bösartig und völlig aus der Luft gegriffen – wohl mangels wirklicher Argumente.

      In meinen Newslettern AGRAR-HINWEISE habe ich da, wo es mir (oft) angebracht scheint, auch deutliche Kritik an den Grünen geübt. Gegen Ihre („Borkenkäfers“) Pauschal-Verleumdung aber muss man wohl die Grünen wie auch alle anderen demokratischen Parteien in Schutz nehmen – auch wenn man (wie ich) kein Mitglied der Grünen ist oder war…
      Sie sollten nicht nur daran arbeiten, sich „geschickter auszudrücken“, sondern vor allem sachorientierter zu beobachten und zu werten… Dabei viel Erfolg!

      2+
    • Obstbäuerin sagt

      Diese Gleichsetzung mit der NS-Zeit – egal auf welcher Ebene, Borkenkäfer, führen zu einer Verharmlosung, weil das Ausmaß der Verbrechen so unfassbar war, dass es für Vergleiche nicht oder nur schwer herangezogen werden kann. Dazu gab es vor Jahren einen sehr guten Artikel in der Zeit. https://www.zeit.de/2007/25/27-Millionen-Tote.

      4+
  6. Eckehard Niemann sagt

    Was soll man von einem Redner halten, der die Verbrechen der Nazizeit rhetorisch gleichsetzt mit Fehlverhalten wie „Füße auf den Tisch legen“ oder „Beim Essen rülpsen“??

    Und der die AfD (oder große Teile von ihr)offenbar von Nazi-Vorwürfen entlasten will, indem er die Anwesenheit solcher AfD-Vertreter scheinbar-satirisch dadurch beiseite schieben will, indem er lächerlich-machend von einem „Raum voller Nazis, Neo-Nazis, Krypto-Nazis und Para-Nazis“ spricht??

    Und der sich super-toll und unabhängig-rebellisch vorkommt, wenn er berichtet, dass er seinen Müll nicht trenne, nicht sparsam heize und nicht wenig Wasser verbrauche, gern in einen Swingerclub zu gehen, mit Florian Silbereisen mit der Transsib zu reisen und sich für das Dschungelcamp zu bewerben. Wie egozentrisch-billig…

    5+
  7. Eckehard Niemann sagt

    Lieber Willi, schade, dass Du nicht auch auf die aktuelle Rede von Götz Aly zum 74. Jahrestag der Auschwitz-Befreiung hingewiesen hast. Wäre eigentlich naheliegend gewesen, damit – ganz im Sinne von Toleranz und von Broder geforderter Dissensdemokratie – der angebliche „Vogelschiss der Geschichte“ in seiner abscheulichen, riesenhaften und mahnenden Dimension deutlich wird:

    Das Manuskript der Rede, die Götz Aly am 25. Januar im thüringischen Landtag zum 74. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau hielt: —–
    https://www.berliner-zeitung.de/politik/meinung/holocaust-gedenken-goetz-alys-rede-zum-74–jahrestag-der-befreiung-von-auschwitz–31934946

    7+
    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Herr Niemann, ich weiß je dass sie zu den Guten gehören, hat man bei der Rede auch dieses berichtigt?

      Elie Wiesel, der mehrere „Vernichtungslager“ au wundersame Weise überlebt hat, soll in seinem Buch „La Nuit“:
      Als es nur eine Frage der Zeit war, bis die Sowjetarmee das Lager erreichen würde, beschloss die SS das Lager aufzugeben. Die Insassen wurde es freigestellt, im Lager zu bleiben und auf die „Befreier“ zu warten, oder mit dem Wachpersonal nach Westen zu ziehen.Wiesel und sein Vater – wie auch zigtausend andere Lagerinsassen – gingen mit ihren Bewachern Richtung Westen, statt auf die sowjetischen Befreiern zu warten.

      Quelle: Elie Wiesel, La Nuit, Editions de Minuit, Paris 1958

      0
      • Timo Berlin sagt

        Was ist denn Ihre Aussageabsicht mit diesem Zitat? Wollen Sie damit darstellen, dass es den KZ-Häftlingen nicht so schlecht ging? Oder dass sich die Sowjet-Armee schlimmer gegenüber den KZ-Häftlingen verhalten hätte?

        1+
        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Bei der Aufarbeit der deutschen Geschichte sollte man alles Aufarbeiten, nicht nur die von den Siegermächten geschriebenen.

          Man hört noch immer, dass in Dachau Menschen mit Gas umgebracht wurden.
          Laut der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit wurde die Gaskammer dieses Konzentrationslagers „nie wie vorgesehen benutzt“. Sie kommt zum Schluss, dass die „Inbetriebnahme der Gaskammer nicht nachweisbar“ ist.[*]

          (*) Barbara Diestel, Wolfgang Benz: Das Konzentrationslager Dachau 1933 – 1945. Geschichte und Bedeutung. Hrsg.: Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit. München 1994 (Chronik des Konzentrationslagers Dachau (Memento vom 11. März 2007 im Internet Archive)

          https://web.archive.org/web/20070311021032/http://www.km.bayern.de/blz/web/300017/chronik.asp

          Nur zur Klarstellung, jeder Mensch der umgebracht wurde, war einer zu viel.

          1+
            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Es ist ja nicht neues, dass die Häftlinge in unwürdiger weise zur Zwangsarbeit verpflichtet wurden und viele unter diesen Bedingungen um das Leben kamen, da gibt es nichts zu beschönigen.
              Warum Du jetzt gerade die bringst, die in der Landwirtschaft eingesetzt wurden, erschließt mich nicht, denn in erster Linie waren die „Häftlinge“ in der Rüstungsindustrie eingesetzt.

              Ps.
              Während mein Vater bei dem großen Feldherr angestellt war, musste meine Mutter alleine mit der Landwirtschaft klar kommen, und die Ablieferungspflichten erfüllen. Von diesen Strapazen erholte sie sich nie mehr. Glaube mir, sie war für den Kräutereinsatz in Dachau nicht verantwortlich.

              Und jetzt sollten wir auf die jetzigen Probleme in der Landwirtschaft zurückkommen.

              1+
  8. Obstbäuerin sagt

    Diese Toleranzfrage treibt mich auch schon länger um. Toleranz – Gleichgültigkeit – Anerkennung – Gerechtigkeit – Solidarität – Ignoranz – Egoismus – Beschuldigung – Verurteilung – in diesem Spannungsfeld bewegen sich die Menschen mit unterschiedlichen Meinungen – wahrscheinlich habe ich noch einiges vergessen.
    Wenn jemand sich selbst als Lichtgestalt (A) der Toleranz, Gerechtigkeit und Solidarität gepaart mit einem hohen Einsatz z.B. für einen gesamten Berufsstand empfindet, dann lebt er in einer Blase, die ihm ganz persönlich ein gutes Gewissen beschert. Und wenn sich in dieser Blase noch viele Gleichgesinnte befinden, bekommt er von dort die nötige Anerkennung und Zustimmung, die auch den geringsten Zweifel an der eigenen Haltung erst gar nicht aufkommen lassen. Nun sitzt der Andersdenkende (B) ebenfalls in einer Blase und sieht, dass gar nicht der gesamte Berufsstand gemeint ist, sonder nur ein kleiner Teil desselben und das die Forderungen für diese kleine Gruppe, äußerst negative Folgen für andere Teile des Berufstandes haben wird.
    A sagt zu B: Das stimmt doch gar nicht, ich vertrete alle Interessen.
    B sagt: Aber Deine Forderungen entziehen mir die Existenz.
    A: Wo und wann hab ich das gefordert?
    B: Da und da.
    A: Ich vertrete mit sehr viel Engagement die Interessen des gesamten Berufstandes.
    Ende des Gesprächs.

    3+
    • Bauer Willi sagt

      Dazu passt Watzlawik: „Der Andersdenkende ist kein Idiot. Er hat sich nur eine andere Wirklichkeit konstruiert.“

      4+
      • Obstbäuerin sagt

        Wenn er keinen Schaden mit seinen Aktivitäten anrichten würde, Bauer Willi, könnte man das ja noch tolerieren aber so?

        0
      • Eckehard Niemann sagt

        Lieber Willi,
        überdenke doch bitte nochmal selbstkritisch, was Du da zitierst und was das für eine Debatte bedeuten würde…

        2+
        • Bauer Willi sagt

          Das bedeutet, dass man im Dialog auch die andere Meinung gelten lässt. Weil der andere eben kein Idiot ist und sicher gute Gründe hat, wie er zu seiner Wirklichkeit gekommen ist.
          Beispiel: vegane Lebensweise. Ich bin kein Veganer, kann aber die Ansichten von AdT verstehen, auch wenn ich sie nicht teile. Er will mich aber nicht missionieren, sondern mit Argumenten überzeugen. So ist auch der Spruch von Watzlawik gemeint. Und die Aussage von Broder, dass er keine Toleranz gegenüber Intoleranten aufbringen will.

          4+
  9. Auf solche Diskussionen über Worthülsen („Toleranz bis zur Selbstverleugnung“ etc.) lasse ich mich eigentlich nicht mehr ein. Warum? Man kann noch so ein solides Wissen haben: über die Ungefährlichkeit von Glyphosat, über die Gefahren der Homöopathie, des Nichtimpfens, über den menschengemachten Klimawandel. Und man kann noch so sachlich und unaufgeregt darüber sprechen. Für einen Broder ist und bleibt man der „Empörte“, der „Gutmensch“, der „Weltverbesserer“, das angepasste „Herdentier“ . Weil man einfach nur anderer Meinung ist. Statt dies hinzunehmen (Toleranz) oder in die Diskursion einzusteigen (Streit/Dissens), wird man mit den genannten Labels beworfen. Und die Fans des so „heldenhaft“ politisch Unkorrekten freuen sich diebisch wie ein kleines Kind. Nicht meine Liga.

    4+
    • bauerhans sagt

      “ Je gebildeter die Menschen sind, desto weniger sind sie bereit von einem einmal gefällten Urteil wieder abzurücken“.

      (stammt nich von mir)

      2+
    • Mark sagt

      Aber zu Wahrheit gehört eben auch, dass weder der Baum noch die Welt einen Einfluss darauf haben, wie sie gesehen werden.

      2+
    • Paulus sagt

      @AdT
      Zustimmung, zumindest weitgehend. Wer Broder kennt, weiß um auch um seine Intoleranz was bestimmte andere, ihm widersprechende Auffassungen betrifft. Jeder mag diese Rede für sich interpretieren wie er will, ich bewerte sie (für mich) mal so: Broder hat rhetorisch geschickt kokettiert und dabei, für einige wahrscheinlich eher unbemerkte Seitenhiebe an Dritte verteilt. Ich würde die Rede nicht unbedingt als humoristisch bezeichnen aber zumindest in die Nähe einer solchen rücken. Nicht mehr und nicht weniger.

      Wenn ich die von Broder benutzte Aussage Chestertons richtig übersetze, ergibt sich übrigens ein anderer Sinn: Wenn Menschen sich entscheiden, nicht an Gott zu glauben, glauben sie nicht an nichts, sondern sind fähig, an irgendetwas (anderes) zu glauben. Kleinigkeit? Für mich als Atheist nicht.

      Was dieses Foto mit Frau Weidel betrifft, hätte ich es mir nicht nehmen lassen die nicht unattraktive Alice, mal so richtig Auge in Auge in den Arm zu nehmen, statt mich anschließend für eine derartige Lächerlichkeit öffentlich zu entschuldigen. Da scheißt er sich dann doch lieber in die Hose.

      3+
  10. Christian Bothe sagt

    Eine wirklich interessante Rede von M. Broder und gut für den Blog zur Diskussion ausgewählt, Bauer Willi! Man kann hier über jeden Satz nachdenken und diesen für sich interpretieren. Vieles ist auch auf die LW und deren Verbände, NGOs,Grüne mit gegenseitigen Auffassungen übertragbar und regt zum Nachdenken an. Bevor man sich dazu äußert, sollte man sich aber alles anhören.

    1+
  11. bauerhans sagt

    Toleranz ist seit „social media“ ein oft benutzter begriff,weil er ziemlich abhanden gekommen ist.

    2+
  12. Bauer Fritz sagt

    Wäre es nicht zielführender aus der Rede sich jene Teile prüfend herauszunehmen, die ggf. auch auf die eigene „Agenda“ zu übertragen sind.

    Ich übernehme hier einige Aussagen aus Kommentaren und Artikeln zu seiner Rede, die genau dabei hilfreich sein können (wenn „man“ mal nur den Bezug auf die angesprochene Partei wegläßt und dort Platz findet sie mit eben der einen oder anderen Agenda zu ersetzen):
    „Witzig und zutreffend enttarnte Broder die schockierende inhaltliche Leere vieler …….-Kritiker, die meinen, Empörung könnte Sachlichkeit, Analyse und Fairness ersetzen.“
    „Im Grunde genommen unterscheidet sich diese Methode nur bezüglich der ideologischen Vorzeichen von Fake News à la Donald Trump.“
    „Auf dem schmalen Grad zwischen Ironie, Zynismus und dem Sagen, was ist ( welches deutsche Magazin behauptet nochmal, dieses Motto bezogen auf das Schreiben umzusetzen?), den nur wenige so wie Broder beherrschen, konnte er über die ….. unangenehme Wahrheiten sagen. Aber doch wohl auch allen anderen politischen Gruppen, die ihre bunte, tolerante Gesellschaft doch nur so bunt und tolerant haben wollen, wie die Palette des eigenen Farbkastens“

    Wäre es nicht zielführender sich in Bezug auf diverse „Agenda“ sich auch noch jenen Satz von Broder mal langsam zu lesen: „Die Idee war, dass wir uns über Political Correctness unterhalten, obwohl keiner weiß, was der Begriff konkret bedeutet. Er ist eine leere Kiste, in die jeder reinlegen kann, was er für unangebracht, böse, beleidigend oder gefährlich hält ….“

    4+
  13. Eckehard Niemann sagt

    Hallo, Bauer Willi, der Du das alles ja nur „neutral“ zitieren willst – hast Du denn auch eine eigene Meinung zu Broders Auslassungen???

    5+
    • Bauer Willi sagt

      @Eckehard
      Das hier gefällt mir: „Ich bin tolerant bis an die Grenze der Selbstverleugnung, nur gegenüber einer Gruppe von Menschen will ich nicht tolerant sein: gegenüber den Intoleranten, die sich selbst zum Maß aller Dinge erheben und mir entweder ewiges Leben im Paradies versprechen, wenn ich ihnen folge, oder einen Logenplatz in der Hölle, wenn ich mich ihnen verweigere.“ (Siehe Zitat oben)

      Und ich mag auch keine Menschen, die sich selbst zum Maß aller Dinge erheben.

      Was Deinen letzten Satz (Rassismus) angeht: Genau das sagt Broder auch. Im Video. Vielleicht mal anschauen.

      1+
      • Eckehard Niemann sagt

        @Willi
        Du verweist auf Broders angebliche Distanzierung vom Rassismus, deren Worte ich sehr wohl auch gelesen habe. Gelesen habe ich aber auch folgende bösen Relativierungen des Rassismus in Broders Rede:
        „Auch in der Natur findet ständig Ausgrenzung statt. Ein Hamster hat keine Wahl, auch wenn er lieber als Gazelle unterwegs wäre, man muss Mitleid mit allen Giraffen haben, die von einem Leben als Delfine träumen, kann ihnen aber nicht helfen.
        Politische Korrektheit setzt da ein, wo die Realität endet.“
        Was will uns Broder damit wohl – mit bewusstem Seitenblick auf uns Menschen – in Bezug auf Rassismus sagen??
        Mal ganz abgesehen von anderen unappetitlich-inhumanen Passagen in Broders Rede – z.B. jene, in der er den Umgang mit der jungen Klimawandel-Gegnerin zynisch in die ja eindeutig mit schlimmem sexuellem Missbrauch verbundene Rubrik „Kindesmissbrauch“ einordnet.
        Vielleicht mal anschauen.

        6+
        • Paulus sagt

          Sehr geehrter Herr Niemann, um Broders Rede zu verstehen bedarf es einer gewissen
          Intelligenz und kognitiver Fähigkeiten. Ich sehe diese nicht so scharf kritisch sondern vergleiche sie eher mit einer Büttenrede. (siehe meine Antwort auf AdT)
          Dieses von Ihnen aufgeführte autistische Kind unterliegt doch zweifelsfrei einem Coaching und wird zu bestimmten Zwecken instrumentalisiert. Ich empfinde dies als unanständig und bezeichne es Missbrauch. Nicht sexueller Art mit sie es merkwürdigerweise versuchen in Verbindung zu bringen. Statt dieses Kind zu schützen, gibt man es, von eigener Verlogenheit besoffen der Lächerlichkeit preis.
          Das wir Kindern, Heranwachsenden und Jugendlichen eine Stimme geben müssen ist wichtig, sonst könnten wir sie nicht zur Befähigung der Kritik erziehen.
          Von einer 16-jährigen, die ihren Schulabschluss aufs Spiel setzt, darf ich allerdings, nicht einmal ansatzweise, realistische Vorschläge zu Problemlösungen, welcher Art auch immer erwarten. Dieser ganze Hype um Greta Thunberg ist Bullshit. Den erforderlichen Grad der Reife und naturwissenschaftlicher Bildung wird dieses arme Kind nicht erreichen

          10+
          • Mark sagt

            Diese Greta Thumberg wird zur Heldin hochstilisiert, der nun die junge Generation nachlaufen soll. „Sie retten jetzt die Welt- Die Schülerproteste könnten ein Wendepunkt in der globalen Klimapolitik sein“ (DIE ZEIT/31.1.2019 S.59) Deutlicher kann man die Instrumentalisierung und Manipulation dieser eher einfältigen (den mitgeführten Transparenten nach zu urteilen) Jugendlichen durch die Klimawandeldemagogen nicht darstellen, und die Medien feuern noch kräftig rein. Ja, hier kann man durchaus von Missbrauch reden.
            „… aus den Schülerdemonstrationen eine globale, gesellschaftliche Bewegung machen können und die Jahreszahl 2019 in eine Reihe bringen würden mit den historischen Umbruchdaten wie 1848 und 1989.“(DIE ZEIT) Wenn Unbedarften Heldentum in Aussicht gestellt wird, der rennen sie auch dem größten Blödsinn nach, das sollte man zumindest aus der Geschichte gelernt haben.

            8+
              • Mark sagt

                Dummheit ist weit weniger verwerflich als Verdummung. Danisch sieht die „Dummheit der Kinder“ als das Problem, ich eher die Verdummung (und diejeninge, welche sie betreiben).

                1+
                • Brötchen sagt

                  Ja er ist extrem frustriert was Kinder und Frauen betrifft.
                  hat sicher beides nicht.
                  Er hat aber Recht im Prinzip demonstrieren sie gegen sich selber.

                  0
              • Timo Berlin sagt

                In dieser unsachlichen Form eine 15jährige zu beleidigen, wie der Autor des von Ihnen verlinkten Artikels es macht, finde ich schwer erträglich. Eine argumentative Replik finde ich in dem Artikel nicht. Genausowenig im vorherigen Kommentar, der lieber den Autismus der Schülerin (Asperger) nennt oder unbegründet ein „Coaching“ vermutet. So fällt es leicht, ein Individuum abzuwerten und sich nicht mit den Argumenten auseinanderzusetzen. Für mich ist das das Gegenteil von Toleranz.

                2+
                • Mark sagt

                  DIE ZEIT 31.1.2019 S.53
                  „Warum bist Du nach Davs gekommen? Weil ich eingeladen wurde. Was willst Du verändern? Alles. Hast DU Hoffnung? Nein.“
                  Na, wie soll hier eine argumentative Replik aussehen???
                  Coaching??? Eine NGO hat ihr einen Berater zur Seite gestellt (DIE ZEIT).
                  „Ich will, dass ihr Panik habt!“ Die hab ich, wenn man sieht, wie versucht wird, einen solchen shit auch nooch zu verteidigen.

                  3+
                • Timo Berlin sagt

                  Dieses Interview mit Greta Thumberg finde ich ganz aufschlussreich, um sie als eigenständig denkenden Menschen und nicht als Marionette wahrzunehmen – und ggf. auch ihre Perspektive nachzuvollziehen.
                  Wenn Sie, Mark, ihre Position für „bullshit“halten, ist das natürlich legitim. Mir geht es um den Ton. Das sollte Erwachsenen eigentlich besser gelingen als Kindern.
                  http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/greta-thunberg-die-16-jaehrige-klima-aktivistin-im-interview-a-1251288.html

                  0
  14. Eckehard Niemann sagt

    Zitat von Herrn Broder: „Wenn Sie meine Stimme haben wollen, dann müssen Sie mich überzeugen. Ich finde es prima, dass Sie das Existenzrecht Israels bejahen, obwohl das eine Selbstverständlichkeit ist, wir diskutieren auch nicht über das Existenzrecht Belgiens. Aber das reicht mir nicht, ich erwarte mehr. Sie müssten Ihre Begeisterung für Russland und Putin dämpfen, Ihre USA-Allergie kurieren, Zweideutigkeiten in Bezug auf die deutsche Geschichte unterlassen und sowohl Ihren Mitgliedern wie Wählern klaren Wein darüber einschenken, dass Sie kein Depot für kontaminierte deutsche Devotionalien sind. Mag sein, dass Sie das einige Wähler kosten wird, aber das sollte es Ihnen wert sein. Klarheit vor Einheit! Für politische Parteien gilt das Gleiche wie für guten Wein. Ein Tropfen Buttersäure verdirbt den Geschmack der ganzen Flasche.“

    Das soll doch wohl eindeutig heißen: Die AfD ist eigentlich „eine gute Flasche Wein“, in der es nur einen Tropfen „Buttersäure“ gibt – wobei Herr Broder den völkischen Rassismus von Höcke & Co. noch nicht einmal zur „Buttersäure“ zählt…

    Zudem: Was für eine Ansammlung von billigen „Stilbruch“-Eitelkeiten.

    Und sowieso: Rassismus ist keine Meinung, sondern zu Recht eine Straftat.

    12+

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