Bauer Willi
Kommentare 35

Löwenstein: Wir brauchen einen Systemwechsel (Video)

„Mehr Vielfalt“, so seine Grundaussage. Einiges von dem, was er sagt, kann ich unterstreichen. Einige seiner Lösungsmöglichkeiten gehen nur gemeinsam mit vielen anderen. Schließlich muss mir die Vielfalt ja auch jemand abnehmen. In jedem Fall ein diskussionswürdiger Dialog.

https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/brauchen-systemwechsel-in-landwirtschaft-100.html

 

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35 Kommentare

  1. Philipp sagt

    Auf die Frage, ob die Dürre auf den von Herrn Löwenstein bewirtschafteten Feldern geringere Schäden verursacht hat als bei seinen konventionellen Kollegen, geht er leider nicht richtig ein. Er erläutert stattdessen, wie der Boden besser auf Extremwitterungen vorbereitet werden kann. Allerdings lässt sich so eine Frage auch nicht unbedingt in ein paar Sätzen erläutern, da viele Parameter wie z.B. Bewässerungsmöglichkeiten usw. auch mit einbezogen werden müssen.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Tut mir leid, aber so langsam glaube ich dass sie ……………………………………………….. mir fällt es gerade nicht mehr ein. 😉

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  2. BerndK sagt

    Löwenstein-das war doch der, welcher (damals als Saulus) 40% (soweit ich mich erinnere) Zuckerrübenanteil in seiner Fruchtfolge hatte. Wenigstens hat er das behauptet., ich glaube im „STERN“ war das.

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    • Inga sagt

      War damals 40% nicht nahezu normal?
      Vielleicht war das, als er das behauptet hatte, ein Ausnahmejahr in seinem Betrieb,
      wir hatten damals 33%
      Jedenfalls auf den Flächen, wo man Zuckerrüben anbauen konnte!

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      • Der Brandenburgbauer sagt

        Moin, Fruchtfolgen und die Einhaltung von Anbaupausen, waren für mich immer das,was man gute fachliche Praxis nennt. Zu.Rüben, da waren 5Jahre ein zwingendes muß. Schon aus phytosanitären Gründen. Vor der sogenanten friedlichen Revolution,
        hatten wir immer 4-5% Zuckerrüben in der Fruchtfolge. Dannach waren es 3%-3,5%,
        das hing mit der Quotierung zusammen, die es ja nicht mehr gibt. Schade.
        Ökonomisch war für mich immer die Fruchtfolge ausschlaggeben auf dem Schlag. Nicht so sehr das Einzelergebniss eines Jahre.

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      • BerndK sagt

        Moin @Inga. 40% sind viel zuviel für eine ordendliche Fruchtfolge. Man sollte Herrn Löwestein fragen, ob seine Erfolge bei der Verbesserung seiner Böden nicht auf den bescheidenen Ausgangspunkt zurückzuführen sind. Typischer Fall von schlechter Statistik. Ich wette bei einem gut geführten konventionellen Betrieb hätten sich die Parameter bei denen Biobetriebe für sich Vorteile sehen (Humusaufbau und was auch immer) bei einer Umstellung auf Bio nicht verändert.

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  3. Harald Müller sagt

    Löwenstein hat leicht reden.
    „Bio-Bauer Dr. Felix Prinz zu Löwenstein baut 70 ha Kräuter an, davon 56 ha Kamille
    und 11 ha Ringelblumen. Er hat sich mit fünf Landwirten zu einer Anbaugemeinschaft
    zusammengeschlossen, die ihr Erntegut über die Agrimed vermarkten.“

    Wie viele solche Nischen gibt es?

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  4. Heinrich Steggemann sagt

    Was Felix Prinz zu Löwenstein beschreibt, kann man wohl mit dem noch neuen Begriff der Regenerativen Landwirtschaft zusammenfassen. Auf der Suche nach passenden Zwischenfruchtmischungen für unseren konventionellen Betrieb bin ich im Sommer 2017 erstmalig auf den Begriff der regenerativen Landwirtschaft gestossen. Im Sommer 2018 sollte es eigentlich losgehen (die andauernde Trockenheit macht uns einen Strich durch die Rechnung). Die Zwischenfrüchte nach Wintergerste sind nur zum Teil aufgegangen und die jungen Pflanzen kämpfen ums Überleben. Das Saatgut nach Triticale ist noch im Sack. Das noch sehr junge Konzept der regenerativen Landwirtschaft entwickelt sich noch. Auf einem Feldtag bei Michael Reber in Schwäbisch Hall habe ich mir das diesen Sommer angesehen. Bei dem Konzept geht es um dauergrüne Flächen mit nur kurzen Pausen während der Flächenrotte (flache Einarbeitung der grünen Zwischenfrüchte/Untersaaten unter Einsatz von Rottelenkern zur Vermeidung von Fäulnis). Die Zwischenfruchtmischungen sollten möglichst viele Arten enthalten, um während dieser Phase das Bodenleben möglichst vielfältig anzusprechen und über Wurzelausscheidungen zu ernähren. In den klassischen Hauptkulturen kann man sich an Untersaaten herantasten. Es geht darum möglichst ganzjährig lebende Wurzeln im Boden zu haben. Dies ist der flüssige Kohlenstoffweg ( CO2 zu Humus durch die Verzahnung von Pflanzenwurzeln mit einem aktiveren Bodenleben). Leider kann die Offizialberatung damit noch nichts anfangen. Bei diesem Konzept verschwimmen die Grenzen zwischen Bio und Konventionell. Entwickelt wird dieses Konzept von Dietmar Näser, Friedrich Wenz und Dr. Ingrid Hörner in Zusammenarbeit mit immer mehr experimentierfreudigen Landwirten. Zur Vitalisierung der Pflanzen kommt in Stresssituationen Komposttee zum Einsatz ( wurde in den 80er oder 90er Jahren an der Uni Bonn entwickelt, verstaubte dann aber was Deutschland betrifft in den Archiven). Meiner Meinung nach brauchen wir einen industrieunabhängigen Finanztopf für praxisbezogene Langzeitversuche zur Abprüfung von alternativen Ackerbaukonzepten und seien sie auf den ersten Blick noch so “ spinnert „. Nach dem Motto: Wer heilt hat Recht. Dabei sollten wir die Wirtschaftlichkeit natürlich nicht aus den Augen verlieren. Das Konzept der regenerativen Landwirtschaft hat aus meiner Sicht das Potenzial die Erträge zu stabilisieren. In Extremjahren wie diesem halten die Pflanzen etwas länger durch. Wieviel Ertragsausfall es verhindern kann, wird die Zukunft zeigen.

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    • Stadtmensch sagt

      „Leider kann die Offizialberatung damit noch nichts anfangen.“
      Mein Güte – jeder Googlebauer weiß da besser Bescheid, was schon alles probiert wurde und wird und mit welchen Ergebnissen…

      „Meiner Meinung nach brauchen wir einen industrieunabhängigen Finanztopf für praxisbezogene Langzeitversuche zur Abprüfung von alternativen Ackerbaukonzepten“
      Nein, nein, das kann nicht sein, dass Forschung und Lehre eng mit der Agrarschemie-Industrie verzahnt sind. Die Geschichte mit dem Anbausystem, passend zu einer Produktpalette glaube ich nicht. Der Markt kann sich nicht irren – hat er noch nie gemacht…

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  5. Hans-Günter Felser sagt

    Wenn Jemand sagt „Das geht nicht!“, beschreibt er lediglich, dasss er/sie nicht in der Lage ist, Wege und Möglichkeiten zu erkennen.
    Er/sie beschreibt somit die eigenen Grenzen und Ängste.

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    • Inga sagt

      Die Ökologie setzt auch Grenzen!

      Außer für den nicht, der sie gnadenlos ausnutzt!

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    • sonnenblume sagt

      @ H-G Felser, Schauen Sie doch bitte nochmals unter Insektensterben und Dürre nach. Danke!

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      • Hans-Günter Felser sagt

        Liebe Sonnenblume, Danke für Ihren Hinweis.
        Ich weiß jetzt nur nicht, nach was ich da suchen soll?
        Können Sie mir ein Stichwort sagen?

        Vielen Dank und noch einen schönen Tag!

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        • sonnenblume sagt

          Wir hatten über regenerativen Ackerbau diskutiert und warum es noch so wenige Informationen zu diesem Thema gibt.

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          • Heinrich Steggemann sagt

            Das Thema regenerative Landwirtschaft ist erst wenige Jahre alt. Ich bin per Zufall darauf gestossen. In gängigen Fachzeitschriften habe ich noch nichts darüber gelesen. Ausser in der aktuellen LOP Ausgabe ( http://www.pfluglos.de). Dort wird der Betrieb Martin Ebert in einer Betriebsreportage mit seinen ersten Erfahrungen vorgestellt, weitere sollen folgen. Vor einigen Monaten hatte ich verschiedene Redaktionen angerufen und nach diesem Thema gefragt. Als Antwort kam fast wie abgesprochen: Es gibt keine unabhängigen Versuchsergebnisse. Die einzige Möglichkeit wären Betriebsreportagen. Wird die ganze Thematik der regenerativen Landwirtschaft richtig angepackt und auf die verschiedenen Betriebstypen, Böden und Klimazonen angepasst, so sehe ich das Potenzial für einen Selbstläufer.

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          • Heinrich Steggemann sagt

            Aus einem Gespräch mit einem Versuchsansteller bei der Landwirtschaftskammer bin ich zu folgendem Schluss gekommen:Geld ist nur für Standardversuche eingeplant. Will man Sonderfragen klären, so müssen diese Versuche co-finanziert werden. Firmen werden wohl nur Geld bereitstellen, wenn eine reelle Chance besteht auch später ein Produkt verkaufen zu können. Also muss ein Finanztopf für industrieunabhängige Langzeitversuche mit Geld aus welcher Quelle auch immer gefüllt werden. Z.B. aus dem Forschungsetat zum Klimawandel, falls es so etwas gibt.

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            • Heinrich Steggemann sagt

              Den Fachzeitschriften fehlen die offiziellen Versuchsergebnisse zur Veröffentlichung. Das einzige was geht, sind Betriebsreportagen. So wie in der aktuellen LOP Ausgabe ( http://www.pfluglos.de). Dort wird der Betrieb Martin Ebert mit seinen ersten Erfahrungen vorgestellt.

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            • sonnenblume sagt

              Und man muss die richtigen Personen finden. Ich sehe hier eine große Chance für die konventionelle Landwirtschaft. Zum Ersten vielleicht etwas besser mit extremen Wetterlagen zurecht zu kommen und zum Zweiten auch eine positive Wahrnehmung in der Bevölkerung zu erreichen.
              Ja, den Artikel haben wir auch gesehen. Man bräuchte solche Artikel von verschiedenen Betriebsstrukturen. Dann könnte man vielleicht auch etwas für den eigenen Betrieb mitnehmen.

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            • Heinrich Steggemann sagt

              @ sonnenblume. Auch ich sehe darin eine riesige Chance, mit den richtigen Leuten zusammen das Ansehen der konventionellen Landwirtschaft in der restlichen Bevölkerung langfristig zu verbessern.

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  6. Hans-Günter Felser sagt

    Ein sehr gutes Interview.
    Einige der ersten Kommentare zeigen, dass nicht wirklich hingehört wurde, bzw. lediglich mit dem selektiven Gehörsinn einiges rausgefiltert wurde.

    Einfach mal richtig hinhören und auf sich wirken lassen ist der erste Schritt.
    Nicht gleich wieder alles „Neue“ (ist es nicht, diese Systeme sind älter als die industr. LW) verteufeln.
    Hinhören, gerne zwei Mal oder mehr.

    Bitte nicht sofort blockieren oder vom Tisch wischen und „wer soll das bezahlen?“ oder „typisch Lobbyist!“ skandieren.

    Jeder gute Moderator in einem Workshop wird bei einem Brainstorming erst einmal alle Gedanken sammeln, aufschreiben und an die Wand pinnen lassen.

    Verhinderer, die sich sofort auf ein Ziel oder einen Gedanken stürzen, um es/ihn zu zerreden und dessen „Unmöglichkeit“ zu erklären, werden freundlich, aber bestimmt gebremst. Sie mögen ihre Ziele aufschreiben, ihre Lösungsvorschläge, etc. und auch an der Wand anbringen – zusammen mit allen anderen.

    Später dann, nach einer kleinen Pause, setzt man sich gemeinsam hin und sortiert, gruppiert Gedanken, Ziele, Wege aller Kärtchen, die da an der Wand hängen.

    Dann geschieht das Wunderbare: Vieles, was vorher „Unmöglich!“ schien, passt jetzt als Rädchen eines Ganzen, vorher scheinbar Unvereinbares geht ganz gut zusammen.
    Es werden Gesamtlösungen gefunden, mit denen alle sich gut anfreunden können – haben sie doch mit-gestaltet.

    Daher eine Bitte: Einfach mal Gedanken an sich rankommen lassen.

    Vielleicht ist ja doch etwas dran an dem, was der Agrarwissenschaftler Felix Prinz zu Löwenstein, einer Ihres Berufsstandes, sagt.

    Ich wünsche allen einen schönen Tag.

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    • Der Brandenburgbauer sagt

      Moin Herr Felser,für mich ist Ihr Beitrag sehr Oberlehrerhaft verfasst!

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      • Hans-Günter Felser sagt

        an Der Brandenburgbauer -Sie schreiben : „Moin Herr Felser,für mich ist Ihr Beitrag sehr Oberlehrerhaft verfasst! “

        Moin zurück.
        Das ist nicht meine Absicht, oberlehrerhaft zu wirken. Davon habe ich nichts.

        Es ist aber eher Ihre eigene Wahrnehmung, was Sie mit „für mich ist…“ beschreiben.
        Sie können die Inhalte und Qualitäten Ihrer Wahrnehmung gelegentlich durch gezielte Steuerung der Aufmerksamkeit und durch Wahrnehmungsstrategien verändern. Dann kommt zwischen „Sender und Empfänger“ die Nachricht auch so an, wie sie gemeint ist – oder zumindest, wie Sie gemeint sein könnte.
        Versuchen Sie es mal!

        Sie steigen ja schon mit einem negativen Gefühl bei mir ein. Kein Wunder, dass Sie da schon „Erwartungen“ haben.

        Vielleicht nehmen Sie dann künftig meinen Kommentar, auf den Sie Bezug nehmen als Versuch wahr, einfach mal zu appellieren, nicht gleich „zu“ zu machen, wenn Neues, Überlegenswertes auftaucht (wie ich es anhand der Kommentare und Lage der Daumen-hochs erkennen muss).

        Ihnen einen schönen Tag.

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    • Paulus sagt

      Dieser gute Prinz von und zu Löwenherz mag ja in manchen Dingen Recht haben. Die zentrale Frage ist nach meiner Auffassung eher, wie wollen wir mit mehr Bio eine rapide anwachsende Zahl von Verbrauchern ernähren, ohne ein Mehrklassensystem zu installieren? Wobei, im Grunde haben wir das ja jetzt schon. Die einen sind auf die Angebote vom Aldi oder Penny angewiesen und die elitären kaufen im Biomarkt oder klappern (nicht mit dem ÖPNV) die Hofläden ab.

      Mit rückwärts gerichteten Konzepten hat nach meinem Kenntnisstand noch kein Zweig der Wirtschaft überlebt, noch nicht einmal die Orgelbauer.

      Übrigens, wer sich in einem Workshop dazu animieren lässt bunte Zettelchen an die Wand zu kleben, zählt nicht unbedingt …, na ja ich erspare mir das jetzt. Aber immerhin geschieht nach Ihrer Darstellung dann ja etwas Wunderbares!!!
      Brainstorming erwies sich als ineffizient und ist ein Verfahren von vorgestern. Wenn ich belastbare Erkenntnisse habe teile ich diese in Fachorganen oder soweit möglich auch für Jedermann mit, es sei denn es unterliegt der Geheimhaltungspflicht. Punkt!

      Der Brandenburgbauer hat hier schon mal die zu langen Beiträge kritisiert, deshalb schließe ich jetzt.

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  7. Friedrich sagt

    Der gute Löwenstein hat allgemeine Floskeln für die Medien aus der Kiste geholt. Ich kann keinen Unterschied z.Zt. auf den Flächen ob bio oder konv. feststellen . Da hilft das Geschwafel auch mit Humus nichts . Dürre ist Dürre. Jeder Betrieb in Deutschland muß nachweisen , daß er einen Zuwachs an Humus hat und nicht humuszehrend arbeitet. Da gibt es keine Unterschiede. Das die Biolandwirtschaft an seine Grenzen kommt , können wir doch überall sehen , denn jetzt wird konv. Futter für Biohöfe zugelassen. Normalerweise , wenn man den Worten von Löwenstein glauben würde , müßten doch die Biobetriebe Futter im Überfluß haben. Schade eigentlich , daß z.Zt. viele mit der Dürre ihre Geschäfte machen, doch den betroffenen Betrieben hilft das nicht. Dürrejahre hat es immer schon gegeben . Das schlimmste war wohl 1540 in vorindustrieeller Zeit. Sollte jeder mal im Internet nachlesen. Da ist das von diesem Jahr nichts dagegen. Auch die Jahre 1904 , 1959 und 1976 waren schlimmer als die Lage in diesem Jahr. Möchte garnicht an die Kosten denken , wenn wir alle auf Bio umstellen würden. Den Aufschrei möchte ich nicht in diesem Lande hören. Dann wars das mit billig.

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    • Stadtmensch sagt

      „Ich kann keinen Unterschied z.Zt. auf den Flächen ob bio oder konv. feststellen“

      Ein ökologisch bewirschafteter Mini-Acker in einem Meer von Agrarwüste bringt natürlich nichts. Relevant für den Wasserhaushalt im Mikroklima sind nur große zusammenhängende Gebiete. Laut Plan bringt die Erhöhung des organischen Anteils im Boden um 1%, eine Steigerung der Wasserspeicherfähigkeit von 7,5l/m².
      (Wahrscheinlich nur bei „normalen“ Temperaturen).

      https://www.nytimes.com/2015/03/10/science/farmers-put-down-the-plow-for-more-productive-soil.html

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      • Obstbäuerin sagt

        In Brandenburg gibt es Bio-Bauern, die große Schläge bewirtschaften, da könnte man doch vergleichen oder? Wenn die Realität zeigt, dass Biobauern jetzt auf konventionelles Futter zurückgreifen müssen, damit die Tiere nicht hungern oder zum Schlachter müssen, kann doch nicht von einer nachhaltigeren Landwirtschaft die Rede sein. Die Not trifft beide Wirtschaftsweisen gleichermaßen. Das ist der Praxistest.

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  8. bauerhans sagt

    ziemlich gemässigtes interview,nicht so polarisierend.
    obs gegen „geizistgeil“ etwas bewegt.

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  9. Obstbäuerin sagt

    Da hat der Oberlobbyist der Bio-Branche gute Arbeit für sein Klientel geleistet und dafür von den Medien, die mit unseren Beiträgen bezahlt werden, die beste Möglichkeit bekommen, seine Meinung ohne Gegenkritik darzustellen. Inhaltlich läuft es in die gleiche Richtung, wie in anderen Medien von Bundesumweltministerium, Grünen, NABU, BUND, Geenpeace usw. usw. gefordert, nur mit geschmeidigeren Worten.

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  10. Sandra Harms sagt

    Das ist ja alles ganz nett was er sagt, fachlich kann ich da auch einiges unterschreiben. Hinterlistig finde ich allerdings, das der kleber ihn nicht fragt „wer das denn alles bezahlen soll“ und „wie er sich denn vorstellt billigimporte von lebensmitteln zukünftig zu verhindern um die landwirtschaft hier vor ort zu erhalten“….. ich finde man muss schon gewalltig abgebrüht sein genau um die finanziellen fragen einen großen bogen zu machen, denn der normale bürger denkt sich jetzt, „ja dann macht doch endlich etwas anders, und dann ist alles gut“ und das ist es eben nicht. Herr von und zu lebt in der komfort zone bio anbau, sprich er macht lebensmittel für die oberen 10.000 die es sich leisten können, stellen wir uns mal vor wir machen alle bio… na da wäre ich mal gespannt was er dann sagen wird….

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  11. Der Brandenburgbauer sagt

    Moin,überzeugend für mich, war der Herr Löwenstein nicht.Von seiner einseitigen Argumentation, das Öko das Allheilmittel ist , hat er im Verlauf des gesamten Interview
    keine Abstriche gemacht. Der Seitenhieb, auf die über Jahre gewachsenen Struckturen im Osten, durften natürlich auch nicht fehlen,das mußte den Zuschauern doch noch einmal verdeutlicht werden. Das hier in erster Linie Veränderungen an der Tagesordnung sind.
    Schade, das er das Thema, genetische Technologien so schnell in den Papierkorb geschmissen hat. Herr Kleber als erfahrener Modorator wäre bei mehr Zeit sicher noch etwas tiefer in diese Materie eingedrungen.

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    • Sandra Harms sagt

      was erwartest du von links grünen medien?? mal laut gedacht, warum holen die wohl grad jemand aus dem bio sektor von die kamera….
      Nachtigall ick hör dir trapsen…

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