Bauer Willi
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Landfrauen: “Wir sollten weniger Fleisch essen”

Wenn diverse Organisationen dazu aufrufen, weniger Fleisch zu essen um das Klima zu retten, so ist das nichts Neues. Wenn dies aber der Deutsche Landfrauen-Verband tut, so ist das … ungewöhnlich…

Ich muss eingestehen, dass ich das nicht mehr verstehe. Aber vielleicht lesen hier ja ein paar Landfrauen mit und können mir das erklären.

https://www.landfrauen.info/aktuelles/news/artikel/landfrauen-fordern-bewussteren-fleischkonsum

Hier das Positionspapier in der Langfassung:

2021_09_dlv_Position_Fleischkonsum_final(1)

Unabhängig vom Inhalt finde ich den Termin etwas …unglücklich. In einer Phase, wo die Schweinehalter um die blanke Existenz kämpfen, kommt so eine Stellungnahme nicht wirklich gut an. Aber vielleicht gibt es auch dafür eine Begründung?

Wenn das aber normal sein sollte, so muss ich mich fragen, ob mein Engagement für die deutsche Landwirtschaft überhaupt noch in die richtige Richtung zielt. Frau Muus von der Deutschen Landjugend hatte ja in der ZKL schon mit dem gemeinsamen Papier mit dem BUND für Überraschung gesorgt.

Vielleicht ist jetzt die Zeit, aufzuhören. Oder?

 

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106 Kommentare

  1. sonnenblume sagt

    In der aktuellen Ausgabe von TopAgrar. Unter der Rubrik Streitpunkt die Meinung von Lin-Hi, Prof. für Wirtschaft und Ethik an der Uni Vechta, Fleisch aus dem Labor wird kommen. Er ist der Meinung, dass man diese Möglichkeit nicht gut finden muss, aber das man nicht glauben sollte, sich dem Innovationssprung entgegenzustellen oder ihn gar verhindern zu können. Der ökölogische Fußabdruck von Fleisch könnte bis zu 90% reduziert werden. Vom Konsument wird dann kein Verzicht mehr verlangt, Tierwohl ist kein Thema mehr und gesünder, kein Antibiotika, ist es auch.
    Wir werden uns wohl besser nach anderen Einkommensmöglichkeiten umsehen, denn dies ist zukünftig für die Wirtschaft eine Goldgrube, die man mit allen Mitteln aufbauen und verteidigen wird.

      • Reinhard Seevers sagt

        Tja, die Grundlagen des Marketings sind wieder Lügen in Bezug auf Ressourcenverbrauch und Methanausstoß…..so geht’s.

      • Ob die weniger Wasser verbrauchen?

        Aber das moderne Fleisch muß ja Eiweißreich sein, denn deswegen essen wir ja Fleisch.

        Neben Kohlehydraste und Fett brauchen wir auch Eiweiß in unserer Ernährung und auch Vitalstoffe, wie Vitamin B12, dass uns Pflanzen nicht bieten können.

        Aber Fleisch von Tieren.

        Ob in Milch und Eiern auch, weiß ich nicht!

        • Ein Hühner-Ei enthält 2 Mikrogramm des Vitamins, welches vorrangig im Eigelb zu finden ist. Mit 1,2 Mikrogramm pro 100 Gramm ist auch Gorgonzola empfehlenswert, um Vitamin B12 aufzunehmen.

          Aus Eiern soll das Vitamin B12 vom Körper nicht so gut aufgenommen werden können, nämlich nur zu etwa maximal 10 Prozent, aus Fisch zu etwa 40 Prozent, aus Fleisch hingegen können bis zu 60, manchmal bis zu 90 Prozent des nach dem Kochen, Braten oder Grillen noch vorhandenen Vitamin B12 resorbiert werden.

          Also ist B12 hitzeempfindlich!

  2. Reinhard Seevers sagt

    Wer gestern die große und letzte Runde der politischen Protagonisten gesehen hat, der konnte sich über zwei Personen besonders wundern. Bei der letzten Schnellfragerunde zum Thema persönlicher Verzicht haben Söder und Laschet angeführt, dass sie weniger Fleisch essen würden…..die anderen haben nur rumgeiert. Schön zu sehen, wie die Vertreter der angeblichen Mitte den Mainstream so verinnerlicht haben, dass sie vor allen anderen diesen Verzicht öffentlich darlegen. Das ist eine Offenbarung, finde ich.

  3. Obstbäuerin sagt

    Manchmal ist es besser, zu einem Thema gar nichts zu sagen, als Zustimmung nach Außen zu transportieren und dann im Kleingedruckten nachzulegen: das haben wir aber gar nicht so gemeint. Für mich ist der Verein der Landfrauen der modernen Landwirtschaft in der aktuellen Situation ordentlich in den Rücken gefallen. So wie auch die junge Landfrau mit der Zusammenfassung der Ergebnisse der Zukunftskommission. Wie müssen sich die Umdenker der Landwirtschaft bestätigt fühlen, wenn ihre Forderungen sogar aus den Reihen der negativ Betroffenen beklatscht werden.

    • Arnold Krämer sagt

      Wie wahr! Die “Umdenker” der Landwirtschaft und deren politische Gefolgschaft werden nämlich die finanzielle Unterstützung nicht leisten, auf die jetzt alle (von den Schweinebauern bis zu den Geflügelmästern) im Gegenzug für das breite, umfassende Schuldeingeständnis hoffen.

      • Ja, wenn ein eine scheinbar gute Idee, ohne jegliches Hintergrundwissen, verwirklicht werden soll.

        Können wir uns das leisten?

  4. firedragon sagt

    https://www.topagrar.com/management-und-politik/news/zukunft-der-ernaehrung-essen-ist-politisch-12687953.html

    Bemerkung:
    Junge Menschen stellen Anforderungen an die Politik – bedeutet, Politik soll Gesetze erlassen, die der Hersteller (Landwirtschaft) zu erfüllen hat.
    Gleichzeitig halten junge Menschen nichts von Verboten – bedeutet, der junge Mensch an sich will sich nicht einschränken lassen.

    Da gibt der junge Mensch sein eigenes Denken und Handeln ab. Im Vorhinein muss alles zur Weltenrettung getan worden sein, um den jungen Menschen von der Verantwortung seines Tuns zu entlassen.

    Um noch einmal zum eigentlichen Thema zurückkehren:

    Liebe Landfrauen (obwohl ich nicht weiß, ob Ihr alle lieb seid),

    wenn Ihr Euch wirklich um eine gesunde Ernährung der dt. Bevölkerung sorgt. Gesundes Essen in den Vordergrund stellen wollt, hättet Ihr ein Positionspapier über ein Verbot von Süßwaren verfassen können.

    Der Verzehr von Süßwaren ist Auslöser diverser Krankheiten, die dadurch verursachten Krankenkassenkosten sind enorm und belasten die Allgemeinheit.
    Der Plastikmüll, der mit der Herstellung von Verpackungen von Süßwaren einhergeht, belastet immens die Umwelt.
    Die Energie, die mit den Herstellungsprozessen einhergeht, ist unnötige Ressourcenverschwendung.

    Süßwaren sind klima-, umwelt- und gesundheitsschädlich.

    Mit freundlichen Grüßen

    • Reinhard Seevers sagt

      Tja firedragon, leider kann man Süßwaren nicht streicheln und sie taugen nicht zur Umweltzerstörung, weil sie nicht auf dem Acker wachsen….
      Fleisch ist das ultimative Böse, darin kann man sämtliche Schlechtigkeiten dieser Erde unterbringen, sogar maskulines schlechtes Verhalten.
      Es taugt zum ultimativen Erziehungswerkzeug.
      Hier können endlich auch Menschen mit Menstruationshintergrund eine Macht ausüben, die ihnen Jahrtausende vorenthalten wurde.🤗

      • firedragon sagt

        Das Positionspapier ist von “Landfrauen” verfasst, es gibt genügend männliche Vertreter der Menschheit, die wesentlich vehementer den generellen Fleischverzehr für alle abschaffen wollen, was die “Landfrauen” nicht fordern.

        • Reinhard Seevers sagt

          Firedragon, ich hatte mich ja auch nicht explizit auf die Landfrauen gestürzt, lediglich allgemein auf deine “Süßigkeiten” reagiert…😉

      • Die sollen erstmal definieren was Landwirtschaft ist, nachher zählen die noch das verarbeitende Gerwerbe dazu?

        Wenn Schokolade und Fleisch verboten werden sollte, dann muss auf alle Fälle diese Fertigprodukte verboten werden.
        Neulich erst wieder einen Beitrag gesehen, dass die sogar die Darmflora ungünstig verändern.
        Das ist ja dann ein viel gefährlicherer Eingriff in die Natur wie die PSM es je können.

      • Nicht das Fleisch ist böse, sondern die Ermordung und die Mordgelüste. Wenn schon theologische Begriffe wie Böse verwendet werden, dann bitte konsequent.

        • Ganz Recht, Tierquälerei!

          Deswegen behandeln die Schlachter wie die Jäger die Tiere respektvoll!

          Weil wir das Fleisch mit seinen Inhaltstoffen zum großwerden und arbeiten brauchen.

          Diese Inhaltstoffe aus den Natürlich Gewachsenem wie Milch und Fleisch kann kein Mensch nachmachen.
          alle Versuche waren unvollständig, wenn ich mich nicht irre!

          Wenn ja, dann wäre doch so eine großes HALLO da dass es keiner vergessen würde.

        • Reinhard Seevers sagt

          @ Nils:
          Hieronymus: Errare humanum est, sed in errare perseverare diabolicum: Irren ist menschlich, aber im Irrtum zu verharren ist teuflisch!

        • Wer hat denn Mordgelüste, Nils?

          Die Metzger haben genauso wenig Mordgelüste, wie die Bauern Quälgelüste haben.

          Ob das nur welche behaupten, die so etwas selber haben und sich das deswegen besser vorstellen können?

    • sonnenblume sagt

      Ernährung wird politisch. Ist Ernährung vom Grundsatz her nicht eine Tätigkeit, die ausschließlich der Förderung und Gesunderhaltung des Körpers dient? Also darf sie eigentlich keiner anderen Regelung folgen.
      Vegetarier, Veganer und andere Gruppen, haben sich in den seltensten Fällen für einen kleinen Personenkreis aus gesundheitlichen Gründen ergeben. Im Großen und Ganzen sind sie das Ergebnis medialer Einflussnahme.
      Landfrauen engagieren sich in der Ernährungsberatung in Schulen und Kitas. Sie zeigen den Kinder wie ein gutes Frühstück, oder Pausenbrot aussieht. Das sind die richtigen Wege!
      Warum jetzt dem Mainstream hinterher laufen? Wenn man die Berichterstattung so verfolgt hat man langsam das Gefühl, das die Deutschen den Tag mit einem Steak beginnen und ebenso beenden.
      Alles andere wird tunlichst ausgeblendet, denn das würde dem Bürger tatsächlich wehtun.

    • Ferkelhebamme sagt

      Es gibt ein ungeschriebenes Gesetz: Ist eine Frau wütend, nimm sie in den Arm. Wenn das nichts bringt, halte Abstand und wirf ihr Schokolade zu.
      Solltest du dieser Möglichkeit beraubt sein – viel Glück! 😉

  5. Man braucht nur auf der Seite des Landfrauenverbandes nachzusehen wer die Fördermitglieder sind. Ich würde sagen wir haben es hier mit einem verlängerten Arm des Staates zu tun!

    • Thomas Apfel sagt

      Das sehe ich eigentlich nicht so, mit über 400.000 Mitgliedern sind die Landfrauenverbände schon das, was sie auch vorgeben zu sein: Multiplikatoren für Direktvermarktung und regionale Erzeugung. Das Problem ist eher, dass sie sich der gleichen “Landlust Bilder” bedienen, wie die Werbewirtschaft. Die Direktvermarktung läuft halt über die inszenierte Landwirtschaft von früher (wo eh alles besser war). Schaut euch die Hofläden und Marktstände an: mit der Werbung für die Wirklichkeit in der Landwirtschaft hat das wenig zu tun. Aus dieser Position heraus sollte man sich als “Direktvermarktungsinitiative” (die die Landfrauen ja sind) den “Sprecheranspruch” für DIE Landwirtschaft dann allerdings auch abschmatzen.

      • Ferkelhebamme sagt

        Befürwortung regionaler Erzeugung ok, aber woraus schließt du, dass Landfrauen eine „Direktvermarktungsinitiative“ sind? Und „Landlust“ wird sehr kritisch gesehen, mit „Pumps@Bauernhof“ z.B wird explizit versucht, Städterinnen ein reelles Bild der modernen Landwirtschaft zu vermitteln.

        • firedragon sagt

          Ferkelhebamme,
          “… mit „Pumps@Bauernhof“ z.B wird explizit versucht, Städterinnen ein reelles Bild der modernen Landwirtschaft zu vermitteln. …”
          Das soll es seit 2016 geben, ist das nur intern im dlv oder für alle Frauen?
          Wenn das ein Angebot für alle Frauen sein soll (dürfen Männer nicht mit?) braucht es evtl mehr Werbung …
          “Landlust” ist mir, im Gegensatz zu “Pumps@Bauernhof”, ein Begriff.

          • Ferkelhebamme sagt

            Ist vornehmlich für Mitglieder, aber auch alle anderen interessierten Frauen gedacht (wenn Männer explizit fragen, dürfen sie bei unserem Ortsverband auch mit, auch ohne Pumps).
            Werbung wird meist in Form eines Veranstaltungshinweises in der Regional-Presse gemacht. Außerdem auf den Homepages der Kreis- und Ortsvorstände und im Jahresheft

  6. Bauherr sagt

    Gründe für solche Entgleisungen sind hormonell bedingt oder ein schlechtes Scheidungsergebnis mit zu wenig Zugewinn aus der Ehe. Nicht wenige Randfrauen wollen sich rächen und sind dann so organisiert.

    • Arnold Krämer sagt

      Das ist doch Quatsch. Es ist Gedankenlosigkeit gepaart mit Wichtigtuerei unterstützt von den Möglichkeiten der Computerisierung. Auch Unsinn lässt sich heutzutage schnell verbreiten und vervielfältigen. Vor 40 Jahren waren solche Vorgänge wie ZKL und Folgeerscheinungen nicht möglich.

      • Bauherr sagt

        Nein kein Quatsch sondern etwas Ironie.
        Sie haben wie immer recht,“ökonomische Dummheit“.

        Genau wie beim Borchert Plan, wo man Menschen zu Fleischverzicht umerziehen möchte und Bauer gleichzeitig investieren sollen.

    • Ferkelhebamme sagt

      @ Bauherr: Das Statement würde ich dann mal als Testosteron-geschwängertes Gepolter eines Scheidungsopfers interpretieren. Auch etwas Ironie…

      • Bauherr sagt

        Nee falsch, glücklich verheiratet mit Landfrau. Vielleicht kann ich sie überreden aus dem Landfrauenverband auszutreten. Dort machen nämlich die Sofamelkerinnen das große Wort und andere die Arbeit.

        Aber interessant, dass eine Ferkelhebamme für die vegane Umerziehung ist🐷

  7. Reinhard Seevers sagt

    Warum steht da nicht: “Wir sollten weniger Bier trinken!”
    Dann wäre der ungesunde “Nichtlebensmittel” eleminiert und 1 Million ha frei für Lebensmittelproduktion?
    Ok, Bier kann man nicht streicheln und ist auch nicht so wirklich geeignet für eine Kampagne gegen das “Böse”. Aber, es wäre wirklich nachhaltig und Bier kann man ja auch gut importieren….😎

  8. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    Am Schlauesten wäre, den Menschlein den Hunger abzugewöhnen u. alles wird gut… 😉

    AUFHÖREN, die schlussendlich einzig logische Konsequenz! Ich bin erschüttert, wie viele Sauenhalter hier im Umfeld das Handtuch zu werfen gedenken.

    Der NABU will künftig den PSM-Einsatz auf jedem Acker “gescannt” wissen und zu diesen Daten jedem Bundesbürger freien Zugang ermöglichen – der totalitäre Überwachungsstaat eben.

    Warum eigentlich wählen wir am 26.09.21 überhaupt noch?

    Das Phamphlet der ZKL entpuppt sich immer mehr als Leichentuch, das man über die heimische LW ausgebreitet hat…

  9. Willi , ich bin genau deiner Meinung . Sicher ist es aus Ernährungssicht besser nur 50/60% des jetzt gegessenen Fleisches zu Essen , aber es schmeckt doch so gut. Wobei man immer unterscheiden muß zwischen körperlicher Arbeit und nicht körperlicher Arbeit . – Ich habe mich schon geärgert , daß die Landfrauen der Kanzlerin Merkel eine hohe Ehrung haben zukommen lassen und jetzt dies . Ja Berlin ist für mich ein Hotspot und alle die dort tätig sind haben alles von zuhause vergessen und sind nur hinter “Ruhm und Ehre ” her.
    Wir “Werktätigen” hier draußen sehen das natürlich als Klatsche ins Gesicht und seit wann belobigt man seine Henker ? In einer Zeit wo sehr viele Ldw. Betriebe um das Überleben kämpfen ist das natürlich voll daneben und die Vereine vor Ort sollten ihre Repräsentanten zum Rücktritt bringen. Das ist leider überall so . Mein Freund sitzt z.B. im Kreistag für die CDU mit einer Bundestagsabgeortneten zusammen. Die verspricht vor Ort den Bauern alles und in Berlin ist nichts davon zu hören. Diese Leute vergessen wo sie herkommen und verraten damit ihre Wähler . Einzige Maßname , ob in Politik oder Vereinigungen ist die Abwahl dieser Einkommensoptimierer. Nur dann ändert sich etwas.

  10. Ferkelhebamme sagt

    Gab auch intern einigen Aufruhr. Daraufhin ist dieser Podcast entstanden:

    https://hummingbees.podigee.io/16-folge-16-positionspapier-nachhaltiger-fleischkonsum

    Ich persönlich unterstütze die Forderung nach mehr Bildung im, nennen wir es mal hauswirtschaftlichen Ernährungsbereich, sprich Lebensmittelkunde und Zubereitungsmöglichkeiten.
    Die Nackenhaare sträuben sich mir, dass sie auf den Klimarettungszug aufgesprungen sind.

    Der Anteil der Mitglieder ohne direkten Bezug zur Landwirtschaft ist groß und wächst, gibt ja auch immer weniger aktive Höfe. Da gibt es sogar eine Statistik zu, mal sehen, ob ich die finde

    • Thomas Apfel sagt

      Kostet ja ein bisschen Zeit (und Geduld) sich die Positionen des LFV vom Vorstand erläutern zu lassen und dabei auch die gesträubten Nackenhaare wieder in die Waagerechte zu bekommen.
      Die Erläuterungen ändern aber NICHTS daran, dass es sich bei dem Positionspapier um “vorauseilenden Gehorsam” handelt. Die Ansicht, die ernährungspolitisch gehypten Halbierung des Fleischkonsums zu bedienen, und dabei gleichzeitig die Förderung des Erhalts der einheimischen Tierhalter zu ermöglichen, zeugt schon von einer gewaltigen Ignoranz gegenüber dem Käuferverhalten und dem tatsächlichen Verlauf solcher Änderungen im Kaufverhalten über die Zeitschiene.
      Da steckt die naive Vorstellung dahinter: Der Verbraucher wird seine Gewohnheiten schon ändern, wenn wir ihm oft genug den Mainstream erklären. Eine Halbierung der Fleischerzeugung in Deutschland (und DAS steht ja eigentlich hinter der ganzen “Fleischdiskussion) wird mit Gewalt herbeigeredet/geführt, ohne die tatsächliche Dynamik (oder eben NICHT-Dynamik) solcher geforderter Verhaltensveränderungen im Auge zu behalten. In der momentanen Situation wird der halbierte Anteil in Deutschland erzeugter Tierprodukte einfach durch Importe substituiert.
      Es erschließt sich mir auch nicht, wie eine noch weitere Reduktion der Tierhaltung (wir sind jetzt schon deutlich unter den 1,0 GVE/ha, die für nachhaltige Kreislaufwirtschaft von z. B. BIO gefordert wird ) die ökologische Funktion der Landwirtschaft beim Artenerhalt und Insektenschutz verbessern soll.
      Ernährungstheoretisch mag das eine oder andere aus der aufgeheizten Gegenwartsdiskussion sich in die Zukunft retten. Aber diese Theorien gerade jetzt mit der Forderung zu verbinden, die Produktion zu halbieren, ist wirtschaftlicher Selbstmord der deutschen Landwirtschaft !!!

  11. Karl Timme sagt

    Der Landfrauenverein ist kein weiblicher Ableger des Bauernverbands.
    Dies wird dort häufig noch nicht erkannt und geglaubt der Landfrauenverein vertritt die Interessen der Landwirte.
    Tatsache ist, die wenigsten Mitglieder sind Landwirte oder Landwirtsfrauen, sonder einfach nur Frauen vom Land, also Landfrauen.
    Das Spiegelt sich natürlich auch in den Vorständen wieder.
    Meine Frau (Dipl Pädagogin der Krankenpflege) ist stellvertretende Kreislandfrau und mit Landwirtschaftlichem Hintergrund in der Minderheit.
    Ergebnis: es gibt weniger Fleisch, die Ernährung ist Vegetarischer geworden. Die Ernährungsseminare und Vorträge gehen alle in diese Richtung, seit Jahren. Wenn ich also Fleischlastiger essen will, muß ich selbst dafür sorgen.
    Folglich fallen dann offizielle Verlautbarungen entsprechend aus.

  12. Harald Müller sagt

    Gerade engagierte Landfrauen sollten doch wissen, wie ambivalent die Phrase “bewusster Fleischkonsum” oder “weniger Flesichkonsum” ist: Was kommt von so einer Forderung beim Verbraucher an? Wie verschiebt sich das Kaufverhalten, wenn der Verbraucher “bewusst konsumiert”?

    Kauft der dann lieber importierte spanische Chorizo oder heimische Blutwurst? Teures Schweinefilet oder billiges Eisbein? Mageres Schnitzel oder Kotelett mit dicker Fettschicht? Geschmacks- und aussehensneutrale Hähnchenbrust (bzw. gleich Erbsenproteinisolatquader) oder “ekelige” Innereien?

    Fakt ist doch, dass das trendige “bewusst konsumieren” nach derzeitiger Mainstream Auslegung die Probleme noch verschärft statt Wege zu deren Lösung anzubieten. Sowohl für die Landwirte, für das Tierwohl und für die Umwelt!

  13. fingerphilosoph sagt

    Die Welt rettet man am besten, wenn man jeden Einzelnen selbst entscheiden lässt, was er essen will.

      • Reinhard Seevers sagt

        “Es ist eben nicht nur Privatsache, was ich esse, denn meine Ernährung hat auch viele Effekte nach außen hin: Krankheitskosten, soziale Kosten, ökologische Kosten usw. Diese werden von der Gesellschaft getragen”. Aber keine Sorge: Nicht nur das Verhalten der Konsumenten soll reguliert werden, der Staat müsse “auch auf der Unternehmensseite eingreifen”.

        Ja, der Staat muss Menschen im Verhalten überwachen, damit die Krankenkassen einen Grund haben bestimmte Personengruppen höher zu belasten. Und die Rentenkasse möchte ebenfalls Menschen, die bis 70 voll erwerbsfähig sind, das spart wiederum. Und gleichzeitig bleibt der Bürger fit für den ungezügelten Konsum….was für eine verquere Denke.
        Fit für den Konsum, ein Leben lang…..Dank Fleischverzichts- Aufsichtspolizei.

      • Wenn der ALTE FRITZ für die Einführung der Kartoffelpflanzung war, damit sein Volk mehr zu essen hatte,
        Dann ist der Staat für genügend Nahrungsmittel in seinem Volk verantwortlich.
        So könnten seine Bewohner auch die Industrie schneller vorantreiben, was ja für die Volkswirtschaft sehr wichtig ist.

        Und wenn es jetzt mehr und mehr ernährungsbedingte Volkskrankheiten gibt, dann mischt sich der Staat auch ein.
        Vor dem Ethikrat müssten da die Ernährungswissenschaftler oder Ökotrophologen gehört werden, oder?

  14. Regina Selhorst / Jutta Kuhles sagt

    Lieber Bauer Willi,
    LandFrauen haben schon immer Flagge gezeigt und verstecken sich nicht. Explizit zum Thema Fleischkonsum wurde immer wieder unsere Position angefragt. Daher hat sich der dlv Ausschuss „Hauswirtschaft und Verbraucherpolitik“ im Herbst 2020 intensiv mit dem Thema beschäftigt. In diesem Ausschuss arbeiten viele Bäuerinnen aus tierhaltenden Betrieben aktiv mit. Die dlv Mitgliederversammlung hat diese Position im Juni 2021 mit Mehrheit verabschiedet.
    Das Positionspapier bezieht wissenschaftliche Erkenntnisse (DGE) ein, die unsere Fachfrauen schon immer vermittelt haben. Es wäre unredlich, nur die Fakten zu sehen, die uns in den Kram passen. Auch der von allen beteiligten Verbänden am 6. Juli 2021 einstimmig verabschiedete Abschlussbericht der ZKL weist in die gleiche Richtung. „Die ZKL versteht es als eine notwendige Begleitung für einen erfolgreichen Umbau der tierhaltenden Landwirtschaft, dass der Konsum und damit einhergehend die Produktion tierischer Produkte zurückgehen. Dies wiederum setzt wirksame Mechanismen zur Sicherung eines auskömmlichen Einkommens für die Tierhalter:innen unabdingbar voraus.“ (S. 108 Abschlussbericht der ZKL)
    Der Zeitpunkt der Veröffentlichungen kann als denkbar unglücklich angesehen werden. Doch wann ist der passende Zeitpunkt für unangenehme Diskussionen?
    Die Situation auf vielen Höfen ist dramatisch. Gerade die Schweinepreise sind ins Bodenlose gefallen und viele Betriebe wissen nicht mehr weiter. Gerade deshalb ist es wichtig, für mehr Ernährungssouveränität, regionale Absatzförderung und Rahmenbedingungen zu werben, die Familienbetrieben langfristig ein Einkommen sichern.
    Das fordern wir mit diesem Papier.
    Regina Selhorst und Jutta Kuhles
    Präsidentinnen der LandFrauenverbände in NRW

    • Reinhard Seevers sagt

      “Auch der von allen beteiligten Verbänden am 6. Juli 2021 einstimmig verabschiedete Abschlussbericht der ZKL weist in die gleiche Richtung..”

      Na, dann muss es ja stimmen! Man darf sich dem mainstream und seiner Strömung nicht entgegenstellen. So geht es in diesem Lande schon immer. Erst kommt einer mit einer Aussage daher, dann wird es vervielfältigt, so dass jeder seinen Standpunkt anpassen darf und muss und dann ist man Teil der Framing-Gemeinde und des Mainstreams und nicht “von Gestern”.

    • Bauer Willi sagt

      Liebe Frau Selhorst, liebe Frau Kuhles
      Vielen Dank für die schnelle Antwort. Zumindest beim Termin sind wir uns einig, wie sie auch selbst feststellen.

      Ich habe persönlich mittlerweile ein Problem mit dem Verhalten unserer Berufsvertretungen, ob es nun DBV, DLG, Landjugend oder jetzt hier, die Landfrauen sind. Entscheidend ist doch, welche Grundbotschaft gesendet wird. Was bleibt in den Medien hängen? Diese Botschaft war bei der ZKL: “Die Landwirtschaft schadet mehr als sie nutzt, und das sowohl bei Klima als auch Umwelt. Und das haben die Landwirte jetzt eingesehen.” Das “Kleingedruckte” ,nämlich die entsprechende Wertschätzung und Bezahlung, wird nicht mehr transportiert.

      Euer Positionspapier finde ich in vielen Punkten sehr gut und konsequent. Davon ist in den Medien und der allgemeinen Diskussion aber keine Rede. Die Hauptbotschaft, die hängen bleibt ist: “Auch die Landfrauen fordern einen geringeren Fleischkonsum”. Und wieder fehlt das Kleingedruckte, die Rahmenbedingungen, die notwendigen Konsequenzen. Die Medien suchen ja nach der knalligen Überschrift, alles andere fällt unter den medialen Tisch.

      Verstehen Sie, dass ich persönlich langsam keine Lust mehr habe mich zu engagieren? Dass ich persönlich den Eindruck habe, dass die Berufsverbände kein Empfinden mehr dafür haben, wie sich die Leute an der Basis fühlen? Oder spielt das keine Rolle mehr? Ich kann auch die Positionen unserer Berufsvertretung nicht mehr erklären. Und wir bekommen sie auch nicht erklärt. Bis auf Ihren Kommentar hier, für den ich mich sehr bedanke.

      Ihr Landfrauen macht für die Landwirtschaft eine wirklich tolle Öffentlichkeitsarbeit. Viel mehr, als die vielen Männer, die nur reden oder (mit schwarzen Fahnen) treckerfahren. 🙂 Und genau deshalb macht mich euer Papier so traurig und auch ein wenig fassungslos.

      • Reinhard Seevers sagt

        “Eine nachhaltige Ernährung – und hier insbesondere ein maßvoller Fleischkonsum – kann einen Beitrag zur CO2-Reduzierung leisten.”

        Allein dieser Satz bringt mich zur Weißglut….
        Das UBA hat gerade festgestellt (hatte ich gestern verlinkt), dass der Anteil der Treibhausgase der Landwirtschaft in Deutschland gerade mal 8,2% beträgt. Der darin enthaltende Anteil an tierischen Erzeugnissen ist noch mal geringer.
        Wenn nun der Landfrauenverband diese Floskel in einem Positionspapier nennt, dann ist es einfach eine Unwahrheit.
        Genauso gut könnten die Landfrauen hergehen und den Kauf sämtlicher Südfrüchte inkl. Kaffee und Tee verteufeln, anstatt die heimische Tierhaltung mit einem solchen Attribut zu versehen.

        • Elisabeth Ertl sagt

          Wenn jede Menge unökologisch produzierten Sojas aus dem Regenwald für Futtermittel importiert wird, dann geht es nicht nur um den Beitrag der deutschen Flächenproduktion zum Klimawandel.
          Oder für Österreich ausgedrückt: Wenn laut UNO-Bericht jeder dritte Mensch auf dem Planeten hungert, dann kann es doch Sinn machen, auf den Import von Futtermitteln zu verzichten. Wenn es dann die Eigenproduktion aber notwendig macht, Hangwiesen für Soja etc. umzupflügen, was sehr wohl eine Menge zum Klimawandel beiträgt, macht es dann nicht Sinn, weniger Fleisch zu produzieren und zu konsumieren, sondern auf diesen Hängen wieder – wie früher – Obstanlagen zu errichten und den Selbstversorgungsgrad Österreichs mit Obst von 45% auf 100% anzuheben? (Im übrigen sind heuer in Südeuropa wegen der Dürre große Teile der Obst- und Gemüseernte ausgefallen.)
          In der Sache macht das Sinn. Praktisch scheitert es am Geld, welches aufgehört hat, den realen Wert von Produkten zu repräsentieren.
          Seit der Coronakrise steigt bei uns der Anteil der Direktvermarktung stark an, und dort ist auch die Bereitschaft, mehr zu bezahlen, vor allem für Fleisch, hoch. Gerade wurde in unserer Bauernzeitung zum Umstieg auf Direktvermarktung ermutigt, weil die Nachfrage nicht gedeckt werden kann. Das mag alles zu langsam gehen, logistische Fragen aufwerfen etc. Aber warum soll man die Werbung dafür nicht intensivieren?

          • Reinhard Seevers sagt

            Elisabeth, es ist eine Binsenweisheit, dass Hunger allein mit Geld zusammenhängt, nicht mit Soja, der zur Ölherstellung genutzt wird, und dessen Abfallprodukt zur Tierernährung genutzt wird.
            Außerdem ist auch die in unseren Breiten verbreitete Angst vor “Gensoja” dem gleichen geistigen Wissensstand entsprungen. Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis, dass sich genveränderte Futtermittel über die Schiene Fleisch irgendwie auf den menschlichen Organismus auswirken….OK, vielleicht auf den geistigen Zustand….dann macht es vielleicht doch Sinn, darauf zu achten. 😎

            • Elisabeth Ertl sagt

              Gensoja war ein anderer Beitrag von mir, hab da nur die Entscheidungen unserer Regierung zitiert.
              Hier geht es um Regenwaldabholzung und Einsatz giftiger Pestizide, was auch die UNO so kritisiert.

          • Reinhard Seevers sagt

            “wie früher ….”
            da ist er wieder der Trigger…..5G allüberall unter den Äpfelbäumen an den Hangwiesen……😉

              • Reinhard Seevers sagt

                Das Statement war die Antwort auf die Rückwärtsgewandtheit auf Obst von Hangwiesen zur Selbstversorgungssteigerung Österreichs….wie früher, als es noch kein 5G gab und die Menschen noch mit der Pferdekutsche unterwegs waren.

          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Frau Ertl,
            in fast jedem Fertigfutter, das zu Kaufen gibt, ist Palmöl verarbeitet, weil es so billig ist. Aber das interessiert niemand.
            Solange über 9 Millionen Hunde und 13,7 Millionen Katzen mit Fleisch gefüttert werden, soll mir niemand kommen und mir vom Hunger auf der Welt berichten.

            Wenn die Bauern in Österreich nur 45 % des Bedarfes an Obst und Gemüse anbauen, dann wird es einen Grund haben, fragen sie mal einen Obstbauern.

      • sonnenblume sagt

        Einen Konsens schaffen. Das beherzigen alle berufsständigen Vertreter bis zur Selbstverleugnung. Ihre Aufgabe wäre es, das Kleingedruckte in die Schlagzeilen zu bringen, damit eine kontroverse Diskussion anzustoßen und ihre Meinung konsequent vertreten.
        Wie man so etwas handhabt zeigt uns das Gegenüber doch jeden Tag!!!!!!!!!!

    • Arnold Krämer sagt

      Die ökonomische Dummheit in diesem Lande kennt keine Grenzen. Wenn zu einem sehr kostenträchtigen Umbau der Tierhaltung (wegen Tierwohl) gleichzeitig auch noch die Nachfrage „kaputt geredet“ wird, muss es doppelt schwer sein (und mehr) sich einzelbetrieblich anzupassen. Abgesehen davon, ist das Hoffen auf Staatsknete sinnlos. Die SPD hat das durch ihren Agrarsprecher Spiering längst verlauten lassen. Die Kassen sind leer! Langsam müssen es doch alle gemerkt haben. Mit den vielen ordnungspolitischen Klein-Klein-Regelungen treibt man die Landwirte (die sowieso immer in der großen Mehrzahl „falsch“ wählen) ins ökonomische und produktionstechnische Abseits, während die Kraft und das Geld für die „großen“ Projekte, die in eine marktwirtschaftlich verfasste Landwirtschaft ohnehin nicht passen, fehlen.

      • Brötchen sagt

        “Die ökonomische Dummheit in diesem Lande kennt keine Grenzen. Wenn zu einem sehr kostenträchtigen Umbau der Tierhaltung ..”

        Ganz ganz dumm gelaufen ist, das eben die ZKL in die gleiche Kerbe gehauen hat…

        die fallen sich alle gegenseitig in den Rücken, aber mit Anlauf…

        “Gerade deshalb ist es wichtig, für mehr Ernährungssouveränität, regionale Absatzförderung und Rahmenbedingungen zu werben, die Familienbetrieben langfristig ein Einkommen sichern.”

        Das hier trägt dazu bei das letztere noch schneller das Handtuch werfen müssen…

        “regionale Absatzförderung”

        gibt es doch schon vielfältig, aber der große Durchbruch ist noch nicht gekommen und der wird auch nicht kommen….

        Weil immer mehr Fleischereibetriebe aufhören!

        Und mit jeder Klimaschutzmaßnahme, die die Energiepreise hochtreibt wird das beschleunigt!

        Wir brauchen niedrigere Preise für regionale Vermarktung und auch Verarbeitungsbetriebe und höhere Löhne! Denn irgendwo muss es ja erarbeitet werden.

        Oder ich muss ja ein Konzept haben oder ein Plan wo sich das finanziell darstellen läßt!

        Mit exorbitant steigenden Kosten lässt sich das nicht darstellen…wirtschaftlich

    • firedragon sagt

      “… die eine Zukunft der Nutztierhaltung in Deutschland im
      Dreiklang von Ökologie, Ökonomie und Soziales und Ernährungssicherung ermöglicht. …”

      Ähm? Interessanter “Dreiklang” … wen von den Vieren darf ich ausschließen?

      • Smarti sagt

        hi, hi :), endlich wieder mal was zu lachen. Streich einfach alle vier, dann passt es zwar nicht mit dem Dreiklang, aber es ist wenigstens wahr.

    • “Der Zeitpunkt der Veröffentlichungen kann als denkbar unglücklich angesehen werden. Doch wann ist der passende Zeitpunkt für unangenehme Diskussionen?
      Die Situation auf vielen Höfen ist dramatisch. ”

      Eben. Und weil die Situation teilweise existenzbedrohend ist , ist vermutlich auch das Nervenkostüm entsprechend dünn. Und da hätte ich von LandFrauen schlicht mehr Fingerspitzengefühl erwartet. Da sind wir nämlich stärker als die “alten weißen Männer”. Inhaltlich finde ich viele Aussagen richtig , aber häufig sind sie aus meiner Sicht in der “Betonung” unglücklich. Etwa dass “Fleisch grundsätzlich nicht ungesund sei”. Warum nicht einfach , Fleisch ist grundsätzlich gesund? Im Übermaß ist alles ungesund, noch ungesunder ist allerdings der Verzicht auf jegliche Kalorien.
      Warum unbedingt das Thema Klima?
      Ich kann gut verstehen, dass die Landfrauen auf die häufige Anfragen zum Thema Fleischkonsum auch eine Meinung abgeben wollten. Und das haben sie sich auch nicht leicht gemacht. Da waren etwa einige Statements hier zum Thema VW-Currywurst doch eher aufgeplustertes Männer-Blabla. 😀 Das schadet auch mehr als sich hier einige Herren offensichtlich vorstellen können. Wenn ich nicht weiß, dass es in Wolfsburg mehr als 20 VW-Kantinen mit Currywurst gibt, dann sollte man einfach den Schnabel halten. Vielleicht hat das auch mit Hormonen zu tun. Das Niveau können wir Frauen auch bedienen. @Bauherr
      Ich persönlich hätte mir gewünscht, dass die LandFrauen klar rausstellen, dass wir es der Landwirtschaft verdanken, dass so viele Menschen auf der Erde ernährt werden können. Sie ist eben nicht Ursache allen Übels. Stattdessen driften wir hier in wirkliche Luxusdiskussionen ab. Denn die wirklich entscheidende Frage ist doch, wie es gelingt, dass wirklich alle Menschen ausreichend satt werden.

      • Arnold Krämer sagt

        Mir gefällt ihre Art der Kommentierung immer wieder. Sie schauen sich tagsüber das Blabla der meist männlichen Kommentatoren an, um danach oft analytisch messerscharf „ihren Senf dazu zu geben“. Weiter so! Sind Sie auch Mitglied in einem Landfrauenverein? Wenn nicht, dann wird es höchste Zeit.

      • Reinhard Seevers sagt

        Wenn eine Lebensartdiskussion= Nahrungsaufnahmeverhalten zur existenziellen Diskussion für einen fundamentalen Teil der Gesellschaft wird, dann ist jede Art der Verteidigung erlaubt, finde ich. Und wenn es nicht so wichtig ist, ob Currywurst gereicht wird oder nicht, warum wird es dann medial so gepuscht und mit dem Weltuntergang durch Fleischverzehr verknüpft? Wer sich hier zurückhält, der ist bereits das Opfer des linken Lifestyle- Bürgers und seiner Gehilfen geworden.

  15. Reinhard Seevers sagt

    Eigentlich müsste man lediglich die Mathematik bemühen, um zu beweisen, dass der deutsche Weg lediglich einen Ablass darstellt, eine Alibifunktion hat.
    Wenn 80 Millionen Deutsche 40Kilo Fleisch weniger essen, dafür 1,2 Milliarden Chinesen 10kg mehr, dann wird die nationale Handlung um den Faktor 4 übertroffen.
    Wir müssen also in China einmarschieren und sie zwingen, ihren Fleischkonsum nicht zu steigern, weil dann die deutsche Zielvorgabe der Weltrettung nicht funktioniert.
    Oder nehmen wir Nigeria, die haben einen riesigen Nachholbedarf für Fleisch….da geht noch mehr! Aber das sind Afrikaner, die sind leichter zu steuern über die Armutsaufrechterhaltung….😮

    • Brötchen sagt

      Achso hatte ich vergessen, ein 6 wöchiger Lehrgang Landesverteidigung wird unter bewährter Leitung unser chinesischen Landfrauenfreundinnen organisiert in Hong Wei Lager in Nordostchina. Mit Schlachtkurs, Holztransportlehrgang ohne Rückepferd….usw…
      Unter dem bewährten Motto: “Von China lernen, heißt siegen lernen…”

  16. Brötchen sagt

    “Der dlv fordert die Politik auf Bundes- und Landesebene auf, auf den bereits erzielten
    Erfolgen bei der Verankerung der schulischen Ernährungs- und Verbraucherbildung
    aufzubauen, indem Lehrinhalte einschließlich Nachhaltigkeitsthemen verpflichtend
    eingeführt und vermittelt werden. Die Lehrkräft*innen aus- und Fortbildung muss entsprechend reformiert werden.”

    Mit der Schlagzeile bzw. der zentralen Forderung beweisen die Autor*innen, das sie wesentliche Zusammenhänge der lw. Produktion und der Volkswirtschaft nicht verstanden haben!

    Die Lehrinhalte möchte ich gern einsehen können.

    Gut wäre vielleicht, das man ein Gegenstatement verfasst, für später, wenn die ganze Kiste hier vor die Wand gefahren ist……..

    • Brötchen sagt

      Extrem nachhaltiger Fleischkonsum wäre, von einer alten Ziege oder alten Kuh.

      Gut das schmoren dauert dann etwas länger.

      Einstellung jeglichen Lastwagenverkehrs, Einführung von muskelgetriebenen Lastenfahrrädern und Rikschas auf dem Lande, angetrieben von der Muskelpower unserer fitten Landfrauen…..und die Frisur sitzt…..
      Kein Amazon und Hermes Lieferdienst……
      Handgeschnitzte Holzschuhe, Eisgewinnung aus dem Teich und Einlagerung im Eiskeller und Thomas Apfel wäre Millionär.

      Jegliche Pferdehaltung ist aus Umweltschutzgründen verboten, nur noch für Arbeitspferde.
      Hunde müssen sich mit Gerstengrütze und den Schlachtabfällen von oben begnügen!
      Jeder potentielle Hundehalter muss seinen entsprechenden Ziegen-, Schaf- und Kuhbestand nachweisen, um eine Hundehaltung genehmigt zu bekommen.

      • Brötchen sagt

        Eine Reise zur Kreisstadt ist jährlich ebenfalls mit einem entsprechendem Tierbestand bzw. alternativen Anbauflächen des Gemüsegartens nachzuweisen. Gartenbegehungen unter Schirmherrschaft von Saskia Esken und Svenja Schulzes organisiert und nach Punkteschema abgerechnet.
        Als Auszeichnung für besonders hervorragenden Einsatz für den Klimaschutz, kann eine Reise an die Ostsee genehmigt werden.
        Runkelrübensaatgut wird jährlich auf Antrag bereitgestellt, alles andere erzeugen unsere fleissigen Landfrauen durch Eigengewinnung.

        • Brötchen sagt

          P.S. noch etwas holprig formuliert

          es handelt sich erstmal nur um Vorschläge der Landmännerinnenvereinungssatzung!

      • Reinhard Seevers sagt

        “Jegliche Pferdehaltung ist aus Umweltschutzgründen verboten, nur noch für Arbeitspferde.”

        Das Thema Pferde ist bei Landleuten ein gaaanz heißes Eisen. Vorsicht! Gefahr der Fingerverbrennung!
        Es wird als Alternative zur Urproduktion und damit lukrativer Einkommenszweig gewollt und gebraucht!
        Der Umweltschaden ist enorm, davon wollen die Damen aber so gar nichts wissen….das ist TABU!

        • Brötchen sagt

          Deswegen sag ich’s ja Reinhard….Ich wohne in einem Dorf wo das mit der Pferdehaltung extrem ist….

          Pferde ohne Arbeitsleistung sind nur in Ausnahmefällen genehmigungsfähig..

          @Inga

          warst Du schonemal in einem Perdezubehöreinkaufsparadies…

          kennst Du Tierärzte die Pferdebehandlungen machen

          kennst Du Hufschmiede

          Alles Tätigkeiten, die Diesel verbrauchen und Antibiotika!

          • Ja stimmt, mehr als als andere Sportarten?

            Die Ledersättel sind umweltfreundlich,
            das Stroh ist umweltfreundlich,
            das ausmisten auch, ergibt sogar wertvollen Dünger auch förderlich für Insekten.

            Kraftfutter für Pferde ist auch für Menschen gut, bzw. deren Knochen, alles umweltfreundlich.

            Die Antibiotika für Pferde schadet uns Menschen nicht, im Gegensatz zu dem für Masttiere, der Umwelt etwa?

            Sonst habe ich mit Reitsport schon lange nichts mehr zu tun und ihn einem Einkaufsparadies für Pferdezubehör war ich schon lange nicht mehr. doch in so einem sehr engen, in einem ehemaligen Bahnhof.

            Für die Gutbetuchten doch besser, als eine paar Flugreisen mehr im Jahr, oder?
            Ich brauche beides das nicht!

            Ich habe nur mal, na ist schon fast 20 Jahre her, von Agraringenieuren im öffentlichen Dienst gehört, dass die Ackergäule noch von früher her subventioniert werden, also landw. Subventionen bekommen,
            für Rückepferde oder Alternativlandwirtschaft ist das ja gut.

            aber die Reitpferde auch!

            Ist das richtig?

            • Inga, nein Reitpferde, auch die Zucht von Reitpferen, wird ganz grundsätzlich nicht subventioniert. Aber es gibt tatsächlich immer noch Zuschüsse, die eigentlich gestrichen werden sollten. Wenn ich etwa eine Zuchtstute zu einer Leistungsprüfung vorstelle, bekomme ich vom LW-Minister, also vom Steuerzahler, einen Zuschuss. Auch die staatlichen Landgestüten erhalten Steuermittel , was heute schwer zu begründen ist.
              Für den Bauern hingegen ist es gar nicht mehr so einfach, vielleicht 2 Zuchtstuten über den Betrieb laufen zu lassen. Früher war das anders, da konnten die so mitlaufen. Heute guckt der Steuerprüfer streng und erzählt dann, dass es mindestens 10 sein müssten, damit sich die Zucht auch rechnet. Und das geht dann eben nicht mehr nebenbei. Daher sind auf vielen Höfen die Pferde verschwunden, was ich sehr bedauere

      • firedragon sagt

        “… Jegliche Pferdehaltung ist aus Umweltschutzgründen verboten, nur noch für Arbeitspferde.
        Hunde müssen sich mit Gerstengrütze und den Schlachtabfällen von oben begnügen!
        Jeder potentielle Hundehalter muss seinen entsprechenden Ziegen-, Schaf- und Kuhbestand nachweisen, um eine Hundehaltung genehmigt zu bekommen. …”

        Diese Formulierung aus der Landmännerinnenvereinungssatzung (😄) ist eine sehr gute, Brötchen.

        Allerdings bekomme ich das nun nicht mehr mit dem Thema zusammen … aber egal, es geht ja generell um den Weltenschutz.

        Inga,
        ich war eine zeitlang im Pferdesport beheimatet.
        Da war ich sehr jung und habe mir über Dieselverbrauch und co2 keine Gedanken gemacht.
        Warum manche diesen Sport unter diesen Gesichtspunkten kritisch sehen – wenn man 3 bis 4 mal die Woche mit Auto und Pferdehänger, geladen mit zwei Pferden 30km (einfach) zum Trainig fährt und dann noch samstags und sonntags zu den Turnieren fährt, Inga, das ist schon einiges an Belastung, die einzig und allein dem eigenen Ego und Vergnügen zuzuschreiben ist und absoluter Luxus ist.

        • Brötchen sagt

          “es geht ja generell um den Weltenschutz.”

          genau Drachen, na wenn wir hier was machen, dann aber richtig!

          Das konnten wir Dt. doch schon immer gut!

          Mit so Piepelkram wir ein weniger Fleisch halten wir uns doch nicht auf.

  17. Arnold Krämer sagt

    Wer die Welt retten will – darunter machen es die Deutschen ja nicht – hat keine eigenen Interessen mehr.

    • Reinhard Seevers sagt

      Wer Deutschland rettet, der rettet automatisch die ganze Welt. So die Aussagen junger urbaner Menschen mit Menstruationshintergrund …..und Hannes Jaenicke!☝️

    • Reinhard Seevers sagt

      Zitat aus dem UNO -Bericht:
      “Dabei gehe es nicht nur um die Ernährung. Die Landwirtschaft sei einer der Hauptverursacher für den Klimawandel ”

      DAS zeugt davon, dass der militärisch-kapitalistische Machtkomplex die Führung auch in der UNO übernommen zu haben scheint. Oder aber die Bildung der Verantwortlichen ist noch schlechter, als die eines Deutschen.

    • ja aus sehr kuscheligen Mastplatzen auf Stroh
      und entsprechend teuer.

      Dann wird weniger Fleisch verzehrt.
      Das spürt man eventuell an den Einsparungen der Krankenkassen!?!

      • Elisabeth Ertl sagt

        Bei uns hat die Regierung jetzt beschlossen, das AMA-Gütesiegel an den Verzicht auf Soja aus Lateinamerika zu knüpfen. In der Folge haben heuer die Bauern in der Oststeiermark gleich einmal die steilen Hangwiesen umgepflügt und selber mehr Mais und Soja angebaut. Gott sei Dank hatten wir heuer hier nur leichte Gewitter. Trotzdem landete eine große Menge Bodenmaterial auf den am Hangfuß entlang führenden Straßen.
        Ich finde das schlecht. Und ich weiß nicht, wie man so ein Problem anders lösen soll als mit Verzicht auf Fleisch.

        • Reinhard Seevers sagt

          Mit dem Verzicht auf die Gängelung von Bauern und dem Import von USA – Soja. Hoffentlich werden demnächst auch keine Autos mehr in Österreich importiert, dann können endlich alle nachhaltig zu Fuß gehen oder mit dem Pferd reiten….😎

        • Warum sind die Hangwiesen Hangwiesen?

          Weil man da mit Maschinen nicht arbeiten kann, deswegen ist es natürliches Grünland, denke ich.
          Ob da dann Mais, Bohnen oder Erbsen anbauen kann, weiß ich nicht!
          Ist Mais überhaupt Ersatz für Soja?

          • Elisabeth Ertl sagt

            Bei uns in der Oststeiermark sind viele Flächen sehr klein, und die Bauern haben kleine geländegängige Traktoren. Unglaublich, welche Hangneigungen die umpflügen können!

        • Arnold Krämer sagt

          Das Problem kann man lösen, indem man es erst garnicht entstehen lässt. Es sind die überflüssigen, weil halbherzigen Staatseingriffe.

          Wenn Zentralverwaltungswirtschaft, dann auch bitte ganz und umfassend. Gegenüber der Zeit vor 40 Jahren kann man doch heute mit den Computern viel mehr organisieren, steuern und überwachen. Also nur Mut! Die Österreicher können ja mal vorangehen und beispielgebend wirken bei der von vielen Schlaumeiern gewünschten gesellschaftspolitischen Rückabwicklung.

            • Arnold Krämer sagt

              Danke für den Link.
              Im Agrarbereich hat in den letzten 20-30 Jahren die Digitalisierung erhebliche Produktivitätsfortschritte gebracht. Nahezu alle ProduktionsProzesse konnten gerade auch mit Hilfe der Digitalisierung verbessert werden (extrem positives Beispiel sind dieMelkroboter) und gleichzeitig auch die Belastungen der Umwelt durch präzisere Düngung, präziseren Pflanzenschutz usw. verringert werden. Mein Eindruck ist, dass die Politik im Agrarsektor viele Produktivitätsfortschritte rückgängig schon macht oder machen will und die computertechnischen Möglichkeiten nutzt, dieses zu überwachen. Die Landwirte sehen dies sehr deutlich und sind entsprechend entsetzt über das, was politisch vorbereitet und angerichtet wird. Deshalb auch der bisher große Widerstand im Berufsstand an der Basis gegen nahezu alles, was da in Berlin „produziert“ wird. Aber die Kräfte schwinden.

        • Bauer Willi sagt

          Das Problem lässt sich anders lösen. In dem man die Hangwiesen Hangwiesen sein lässt. Das bedeutet: Vor jedem Gesetz eine Folgenabschätzung machen. Weil die Menschen auf jede Vorschrift oder Gesetz tatsächlich reagieren! Manchmal aber anders als erwartet.

          • Arnold Krämer sagt

            Wenn das mit der Folgenabschätzung so einfach wäre. An die Hangwiesen werden die Ministerialbeamten in Wien nicht einmal im Traum gedacht haben. Wie denn auch, wenn es um Sojaverfütterung geht. Die beste Regelung im Agrarbereich ist mittlerweile fast immer keine Regelung. Aber das kollidiert mit dem Selbstverständnis der allermeisten Politiker.

  18. Thomas Apfel sagt

    Wenn “Landfrauen” für “frische vegetarische Küche” werben, ist im Denken wohl irgendetwas schief gegangen, oder der tatsächliche Bezug zur Landwirtschaft ist weg. Zu jedem Liter Milch gehören rund 40 Gramm Rindfleisch, die gegessen werden müssen, wenn es “rund” kaufen soll (Kreislauf). Beim vielgepriesenen Biolandbau sind es sogar 60 Gramm je Liter Milch. Diesen Zusammenhang sollten doch wenigstens “Landfrauen” auf dem Schirm haben.
    Dieses anbiedern an den Mainstream, vor allem bei “jung, weiblich, “gebildet”, finde ich widerlich. Aber was soll ich sagen: Die Landwirtschaft “der alten weißen Männer” wird scheinbar selbst von ihren Frauen zu Grabe gelegt.

    • firedragon sagt

      Herr Apfel,

      “… Die Landwirtschaft “der alten weißen Männer” wird scheinbar selbst von ihren Frauen zu Grabe gelegt. …”

      In unserem Ort gibt es einen Landfrauenverein.
      Dort sind keine Frauen dabei, deren Männer Landwirtschaft betreiben. Es war mal so … heute sind dort hippe Damen.

      Die Bezeichnung “Landfrau” kann sich jede zunutze machen, die mit einem Fuß auf “dem Lande lebt”.

      • Thomas Apfel sagt

        Nee, ich will auch gar kein “Bäuerinnen-Bashing” betreiben, die wenigen “Echten” spielen leider in der Diskussion keine Rolle und leiden eh unter dem Müll, den der LFV absondert.
        Gestern bei ZDF wurde Frau Baer-Bratsche auch von einer Landwirtin zur Landwirtschaft befragt. Da tauchen im Grunde genommen dann nur die Frames der ABL (dem Verein der Stichwortgeber und Speichellecker der Grünen) auf. Die interessiert sich einen Sch…. für Landwirtschaft, das überlässt sie dann Renate und Hofreiter – Toni.
        Der Zusammenhang, dass vom Klima her und der Struktur der Landwirtschaft nun mal in Deutschland gut und effektiv Schweine gehalten werden können, und der Export ja auch ein Gegengewicht zu den Importen an Obst und Gemüse ist, ist völlig aus dem Blick geraten.
        Interessant übrigens, dass Frau Hguyen – Kim in ihrem Anti-Fleisch-Beitrag zu mindestens kurz erwähnte, dass die Klimabilanz von Gemüse keineswegs besser ist, als die von Fleisch (hängt wohl mit der Kaloriendichte zusammen).
        Fazit: um weiter wie bisher “umweltschädliche” Industriegüter, Autos und Waffen exportieren zu können wird die Aufmerksamkeit auf die LW umgelenkt. “Nichts Neues im Westen” also.

        • ” Die interessiert sich einen Sch…. für Landwirtschaft, das überlässt sie dann Renate und Hofreiter – Toni.”

          Ich dachte, das wollte sie dem Habeck, dem Kuhstreichler überlassen!

          Die Renate spielt nur Interesse vor, denke ich!
          Ihr Hauptinteresse ist verbale Schläge auf die Bauern zu verteilen.
          Denke ich!

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