Bauer Willi
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Klare grüne Worte! Danke!

Norwich Rüße gehört seit 1998 der Partei Bündnis 90/Die Grünen an und sitzt für sie im Landtag von Nordrhein-Westfalen. Er bewirtschaftet im Nebenerwerb einen ökologisch geführten Betrieb (Bioland). Jetzt hat er einen Brief an seine Parteikollegen/innen in der Bundesarbeitsgemeinschaft Landwirtschaft (BAG)  geschrieben, den ich sehr bemerkenswert finde und der mir persönlich in vielen Dingen aus dem Herzen spricht. Er hat mir erlaubt, ihn hier einem breiteren Publikum zur Kenntnis zu geben. Danke dafür und danke für die klaren Worte.

Liebe BagLerInnen,

ich habe lange überlegt, ob es sich lohnt auf all diese Mails zu antworten. Denn eigentlich ist es wohl fast aussichtslos.

Ich tue es trotzdem:

  1. Geradezu unverschämt – und deshalb kommt das hier auch als Punkt 1 – empfinde ich den Vorwurf an die BAG, dass dort „in den letzten Jahren Klientelpolitik“ betrieben worden sei. In der BAG ist über viele Dinge diskutiert worden und dabei wurden auch unterschiedliche Positionen sichtbar. Die kann man auch z.B. zur GAP trefflich einnehmen, z.B. führt die regionale Herkunft der Diskutanten schon zu sehr verschiedenen Sichtweisen, bei welcher Betriebsgröße die Förderung denn zu kappen sei? Dabei konnte ich nie erkennen, dass da irgendwer Klientelpolitik betrieben hätte und ich widerspreche dem hier auch ausdrücklich. Auf einem solchen Niveau kann und will ich nicht diskutieren.
  2. Die aktuelle Dürre mit einer, wie auch immer gearteten, Agrarwende zu vermischen, mag zwar auf den ersten Blick attraktiv sein, ist aber mehr als gewagt. Diese Dürre hat wenig mit der Größe oder der Ausrichtung von Betrieben zu tun und trifft gleichermaßen Großbetriebe und Nebenerwerbsbauern sowie ökologisch und konventionell wirtschaftende Betriebe. Wo kein Wasser, da kein Wachstum. Punkt.
    Die entscheidende Frage ist doch: was machen wir eigentlich politisch, wenn in den nächsten Jahren die Niederschläge wieder ganz normal kommen? Es ist ein andauernder Fehler der Grünen, jede Krise immer politisch mit dem Holzhammer nutzen zu wollen. Das funktioniert aber nur sehr bedingt, weil das Gedächtnis des Menschen kurz ist und schon nächstes Jahr wird ganz Deutschland wieder wunderbar ergrünt sein und alle fragen sich: war da was? Also plädiere ich für eine langfristig angelegte Strategie, die beharrlich die Agrarwende bearbeitet und nicht auf kurzfristige Effekthascherei setzt. Deshalb mein klarer Wunsch: die jetzt diskutierten Nothilfen (die ich nur sehr, sehr begrenzt für notwendig halte) eindeutig zu trennen von einem Umbau der Landwirtschaft.
  3. Das größte Problem für die trockenheitsgeplagte Landwirtschaft ist im Prinzip der globale Handel. Missernten hat es in der Geschichte immer gegeben, allerdings hatten die Bauern früher dann den Vorteil, dass die Preise für ihre Produkte rasant anstiegen, weil es einen Mangel gab. Heute gleicht der internationale Handel das alles aus und der einzelne betroffene Betrieb kann nicht darauf hoffen, dass die 50% weniger Erträge durch doppelt so hohe Preise ausgeglichen werden. Für uns als VerbraucherInnen gut – wir merken von all dem kaum etwas – Butter ist ja gerade wieder billiger geworden….
    (der internationale Handel wird aber auch dafür sorgen, dass die Folgen der Dürre für viehhaltende Betriebe nicht ganz so dramatisch ausfallen werden, wie es eigentlich der Fall sein würde. Vermutlich werde auch ich im kommenden Jahr mehr Ökogetreide aus der Ukraine – oder aus Litauen oder Rumänien oder, oder, oder – an meine Bioschweine verfüttern.)
  4. Und dann kommt die Forderung nach einer besseren Förderung der Klein- und Nebenerwerbsbetriebe und wie wir das hinkriegen. Gleichzeitig lese ich dann, dass endlich die 1. Säule weg muss und das Geld für mehr Naturschutz verwendet werden soll. Das ist insofern spannend, weil die 2. Säule überhaupt keine degressive Gestaltung der Förderung kennt und dies auch nur schwer zu gestalten ist. Wer das also will, muss sich darüber im Klaren sein, dass gerade Großbetriebe davon profitieren werden. Denn wer viel Fläche hat, kann auf diesen Flächen auch viele Naturschutzmaßnahmen umsetzen und damit viel Förderung bekommen. Wer wenig Fläche hat, wird das dementsprechend nicht können. Aber diese Problematik wird ja seit Monaten von uns Grünen totgeschwiegen. Wie übrigens auch der Fakt, dass die Umverteilung der ganzen Tierprämien (Mutterkuhprämie, Schafprämie, Bullenprämie) auf die Fläche schon zu Ungunsten der kleineren Betriebe gelaufen ist, weil die nämlich tendenziell über mehr Tiere als Fläche verfügen. Nur ein Beispiel: aus dem klein- und mittelbäuerlich strukturierten Kreis Borken sind durch diese GAP-Reform aus dem Jahr 2003 über 2,0 Mio. € jährlich abgeflossen – hinein in die ackerbautreibenden Bördegebiete.
  5. Wer die aktuelle Entwicklung sieht, der müsste doch eigentlich mitbekommen, was abläuft. Immer mehr Menschen zieht es in die Stadt, weil das Leben da so schön einfach ist. Cafes, Shopping und Vergnügen rund um die Uhr, kein nervender Garten, der in Ordnung gehalten werden will, und schon gar kein Nutzgarten, dessen Produkte verwertet werden wollen. Stattdessen wird kaum noch selbst gekocht – warum auch, die Kantine versorgt einen ja und so bleibt auch die teure eigene Küche schön sauber. Ja, es gibt auch einen Gegentrend – ein paar Leute ziehen auf’s Land und betreiben CSA-Höfe. Ja, das machen ein paar Menschen und das ist auch gut so. Aber das ist letztlich wohl nicht der Weg zur Rettung der kleinen und mittleren landwirtschaftlichen Betriebe.
  6. Und nun wollen wir also, dass Kleinbetriebe und Nebenerwerbsbauern weitermachen? Die Kinder von Bauern, deren kleine und mittlere Höfe im Jahr vielleicht so 15.000 bis 30.000 Euro Gewinn abwerfen, wollen wir überzeugen, weiterzumachen? Diesselben Kinder, die in meiner Region in der Region vorzugsweise von den Unternehmen genommen werden, weil sie selbstständig denken können, weil sie pünktlich sind und zuverlässig? Die Kinder, die woanders locker das Doppelte verdienen können….? Wie sollte das gehen – mit dem Anpflanzen von Hecken….?
    Na, dann erzählt denen das mal.
  7. Irgendwer brachte noch den Punkt Ferkelkastration auf. Ja, da wäre in der Tat vielleicht eine konsequentere grüne Haltung wünschenswert. Weil es hier um Tierschutz geht und der nicht wegverhandelbar sein darf. Der sog. Vierte Weg ist keine Option, weil er niemals funktionieren wird. Aber es gibt ja vorhandene Ansätze (Vollnarkose durch Injektion oder über Atemmaske), die auch praktiziert werden. Auf der anderen Seite erleben wir seit Jahren, wie die kleinen Sauenhalter aufgeben und immer mehr Ferkel aus Spanien, den Niederlanden und Dänemark zu uns kommen. Und was macht man, wenn dort der Vierte Weg erlaubt ist, der natürlich erheblich billiger ist? Insofern ist auch hier die Sachlage nicht ganz so einfach, wie wir Grüne uns das immer gerne wünschen.
    Ärgerlich finde ich die an dieser Stelle wieder durchschimmernde Neigung mancher Grüner, dass das eigentlich Wahre doch die Opposition ist – weil man da zwar nichts verändert, aber immer zu 100 Prozent recht hat….
  8. Und schließlich geht mir auf den Keks, das in der aktuellen gesellschaftlichen Debatte der Fokus so extrem auf die Landwirtschaft gelegt wird, dass man beinahe das Gefühl haben muss, 90 % aller Klimagase werden von der Landwirtschaft produziert. Dass die Landwirtschaft ihren Ausstoß reduzieren kann, steht außer Frage – dass aber gerade wir Grüne z.B. den Flugverkehr (der seine Gase da platziert, wo sie besonders gut wirken) überhaupt nicht mehr thematisieren und stattdessen lieber über Sojadrinks statt Milch reden, ist schon etwas eigenartig. Vielleicht liegt es eben doch daran, dass der Mensch ein Egoist ist und im Zweifelsfall nur auf das verzichten möchte, was ihm persönlich entbehrlich erscheint? Und Flugreisen und mehrfache jährliche (Kurz-)Urlaube gehören auch für uns Grüne ja bekanntermaßen nicht zur Kategorie verzichtbarer Güter.
  9. Schlußpunkt: Die gesellschaftliche Debatte über die Zukunft der Landwirtschaft wird ohnehin nicht hier im Forum einer BAG Landwirtschaft und mit möglichst radikalen Forderungen gewonnen. Die Debatte muss v.a. auch mit der Landwirtschaft geführt werden und da bin ich dann schon überrascht, wie oft man z.B. in sozialen Medien ziemlich einsam und allein mit Vertretern der Bioindustrie, der Agrarchemie über CRISPR diskutiert. Da ist dann außer Renate Künast, Harald Ebner, Martin Häusling, Simone Peter und ein paar wenige Andere leider kaum einer zu sehen.

Fazit ist für mich eine gewisse Ratlosigkeit angesichts der aktuellen Debatte hier. Mich nervt, wie weit ab von jeder landwirtschaftlichen Realität zum Teil geschrieben wird. Jeder Nebenerwerbsbauer, der diese Beiträge liest, wird sich gestärkt darin sehen, seiner Tochter und seinem Sohn zu sagen: Mach‘ bloß etwas anderes….

Beste Grüße,
Norwich

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59 Kommentare

  1. Hans-Günter Felser sagt

    Ein Drittel der vom Verbandspräsindenten erheischten Milliarde.
    Immerhin, geht doch!

    Es ist mir lieber, das erneut veruntreute Geld erreicht einen deutschen Bauern als einen dreckigen Warlord in Syrien.
    Richtig aber finde ich es nicht! Nein!

    Seid stolz, ihr unwürdigen Kötter, ihr habt es wieder mal geschafft!. Die Zocker, die sich verzockt haben, werden Heftpflaster und Aufpeppung erfahren. Zu welchem Preis?
    – Der Preis ist die Ungnade der Bevölkerung. So, Leute, geht es nicht weiter! Seid ihr euch dessen denn auch bewusst oder träumt ihr den „Bauernschlau“-Tango immer weiter?

    Bauern jammern über das Wetter… Wo gibt es das?
    Na hier, in Deutschland, wo sonst? Da, wo es genug Idioten gibt, die „Ernteausfälle“ kompensieren wollen. Zocker! Dreckige Zocker werden jetzt unterstützt …. – und den moralischen Schaden tragen dann die anständigen Bauern.

    Räumt mal in eurem eigenen (kleinen – leider gigantisch großen!!) Puff auf!

    Das, was jetzt abgeht, könnt ihr nicht jedes Jahr abziehen, das müsste euch ganz klar sein, oder?

    Und so richtig stolz kann doch darüber keiner sein, der klar denken kann.

    Ich schäme mich für euch, selber könnt ihr es nicht mehr. Das ist in der selbst gewählten Knechtschaft abhanden gekommen. Traurig, traurig, traurig!

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  2. Brötchen sagt

    🌻Die Flächenprämien sind schon mit das beste, einfach umzusetzen,oberflächlich betrachtet.. Willi hatte doch den Vorschlag gemacht mit einer Kopplung an den AK Besatz. Inwieweit das praktikabel ist, kann ich nicht beurteilen.
    Du ich kann auch nur mit den Schultern zucken, oder eben ganz aussteigen.

    Oder wieder auf der EU Ebene zurückbauen. Das die Einzelstaaten mehr Spielraum bekommen.
    vieles ist ja auch nur umgesetzt, weil die EU das so vorsieht. der Mitgliedsstaat hat da gar keine Handhabe mehr. Ich würde die EU extrem einschmelzen.

    3+
    • Die Kopplung an AK-Besatz ist hochgradiger Unfug, das fordert Norwich Rüße nicht gefordert, und Bauer Willi, soweit ich ihn verstanden habe, auch nicht. Das schafft falsche Anreize am Arbeitsmarkt und führt politisch zu nichts. Davon haben wederdie Arbeitnehmer noch der Steuerzahler etwas.

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      • Brötchen sagt

        Herr lakner!

        ich halte es auch für nicht gut.

        aber, im Osten scheitern Projekte nicht am Geld! wenn du was machen willst, dann brauchst du die geeigneten Leute, dann kommt die Genehmigung und dann das Geld.
        also analysieren sie den Arbeitsmarkt!

        rein aus wirtschaftl. gründen lohnt sich nur Ackerbau und das mit möglichst wenig Leuten!

        übrigens wir haben genug junge Leute, wir haben uns auch gekümmert und Glück muss man dabei auch haben.

        von einigen betrieben weiss ich die machen Tierhaltung nur, weil die Leute noch da sind und um denen Arbeit zu geben. ruhiger und wirtschaftl. besser lebt man ohne Tierhaltung.

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  3. Arnold Krämer sagt

    Lieber Bauer Willi!
    Schon wieder so ein Text (wie gestern), der absolut lesenswert ist und den man weiter garnicht diskutieren muss. Den muss man einfach wirken lassen, weil er sitzt und passt!
    Vielen Dank für die Veröffentlichung, auch an den Verfasser.

    17+
  4. Nauert Hans-Albert sagt

    Reiches und Armes Deutschland. Reich wenn es darum geht ihren Reichtum in die Welt zuposaunen, um viele Wirtschaftemigranden nach Deutschland zu locken und dafür viele Milliarden Euro an Steuergelder zu verbraten. Arm wenn es darum geht, das Aus vieler landw. Familienbetriebe zu verhindern. Statt den vielen Kritiker an der Landwirtschaft die Rote Karte zu zeigen, wird den Forderungen von Grünen und NGO,s noch nachgegeben und die Bauern mit einer vielzahi an Auflagen und Aufzeichnungspflichten bestraft, die viel Zeit und Geld kosten. Es ist doch armselig wenn man den Unterschied sieht, der bei den Dürreschäden von Bauernverband und des Landwirtschaftsministeriums rausgekommen ist. Bei den Einen 300 bis 400 Millionen und beim Bauernverband 2 bis 3 Milliarden, die ich erlich gesagt für realistischer halte, die Folgeschäden werden verherend sein.

    7+
  5. Anton Kuiter sagt

    Kann mir fast nicht vorstellen dass Herr Norwich und Herr Hofreiter in der Selben Partei sind. Man sehe sich das Interview von Hofreiter im gegensatz dazu an.

    15+
  6. Nauert Hans-Albert sagt

    Eine Sichtweise bei der Kritik eines Grünen an seine Parteifreunde fehlt. Es gibt den Welthandel es gibt das www. Aber das auch in Zukuft alle Menschen etwas zu Essen haben, daran denken die Grünen und NGO,s nicht. Die Weltbevölkerung vermehrt sich immer schneller, da braucht es in Zukunft Erzeugnisse mit hohen Erträgen. Aber das Ackerland wird immer weniger. Deshalb ist die Forderung dieser selbsternannten Weltretter, für immer mehr Bio Protukte, die bei einem geringeren Ertrag viel mehr Fläche brauchen, ein Irrweg.

    12+
  7. Borchert Alexander sagt

    Hallo Blogger,
    ich finde diese Analyse eines Grünenpolitikers sehr gut, weil es genau die Situation der Landwirtschaft, aber auch der gesamten Gesellschaft beschreibt.

    Der Punkt 3 beschreibt das zugrunde liegende Problem.
    Wir haben in allen Bereichen sehr offene Grenzen. Wir alle profitieren davon tagtäglich.
    Doch genau da liegt das Problem der Landwirtschaft. Eigentlich ist derzeit keine kostendeckende Landbewirtschaftung in Deutschland möglich. Unsere Produkte (Weizen, Zucker, Milch) sind weltweit beliebig austauschbar. An dem Standort, mit geringeren Auflagen kann billiger produziert werden. Damit sinkt auch unser Preis auf dieses Niveau.
    Egal wie ich es drehe und wende, ich erkenne immer mehr, dass wir folgende Diskussion führen müssen: Entweder wir lassen unsere Bauern voll zu Weltmarkt- und Kapitalmarktbedingungen produzieren oder wir leisten uns eine noch viel höhersubventionierte Landwirtschaft mit entsprechenden Auflagen.

    Auf den Verbraucher zu hoffen, ist vergeblich, denn der ist nicht dumm und kauft zurecht Lebensmittel zum Weltmarktpreis. Der Verbraucher wird immer zu dem günstigsten Produkt greifen. Es sei denn es ist ein Produkt zum Angeben (vgl. SUV-Fahrzeuge). In die Mägen der Verbraucher kann der Nachbar leider nicht schsuen :-).

    Als liberaler Denker (nicht aus meinem Bauernherz) muss ich sagen:
    Liefert unsere Landwirtschaft komplett dem Weltmarkt aus. Die Ernährung ist trotzdem weitgehend gesichert. Es werden einige Landstriche brach fallen. Die Insekten freuen sich. Die ehem. Bauern und Bauernkinder finden Arbeit und werden auf dem dt. Arbeitsmarkt gebraucht. Die gebrochenen Bauernherzen nehmen wir in Kauf.
    Für mich hören sich diese Sätze grausam an, doch es ist die Realität in einer Welt der offenen Grenzen und einer Welt des zügellosen Kapitalismus. Doch der Kommunismus ist auch gescheitert.

    13+
    • Ehemaliger Landwirt sagt

      „“Es werden einige Landstriche brach fallen. Die Insekten freuen sich.““

      Es ist ein Trugschluss, dass brachliegende Flächen Insekten fördert, das Gegenteil ist der Fall.

      9+
        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Diesen Block lesen nicht nur Landwirte, die sind für solchen Aussagen sehr empfänglich.

          3+
            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Respekt habe ich vor allen Menschen, auch vor denen die Dumm daher quasseln, die wissen es halt nicht besser. Manche Menschen kann man noch mit Tatsachen überzeugen, mit Rücksicht hat dies nichts zu tun.

              1+
          • Inga sagt

            aber es lesen bestimmt nur die, die sich für Landwirtschaft interessieren und….

            die pro landwirtschaftlich eingestellt sind, oder?

            1+
    • Blitzableiter sagt

      Wenn der letzte Bauer aus dem Dorf verschwindet, stirbt auch das Leben auf dem Land.

      Denkt mal drüber nach!

      4+
    • Inga sagt

      Ja, Borchert Alexander,

      „An dem Standort, mit geringeren Auflagen kann billiger produziert werden. Damit sinkt auch unser Preis auf dieses Niveau.“

      Dann müßten wir das kennzeichnen und wer will schon mit niedrigerem Niveau erzeugtes Lebensmittel zu sich nehmen?
      Schon haben sie ihren Preis!

      Und über die gebrochenen Bauernherzen das ist dann nochmal ein anderes Thema!

      Aber warum wird das gefördert?
      „Und nun wollen wir also, dass Kleinbetriebe und Nebenerwerbsbauern weitermachen?“

      Können die umweltgerechter arbeiten?

      1+
      • Der Brandenburgbauer sagt

        Moin Inga,die Erfahrungen die ich gemacht habe,was Deinen letzten Satz betrifft,
        eindeudig, NEIN.
        Die Politik in Deutschland,will mit allen Ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, diesen Status erhalten. Koste es was es wolle.
        Der so geliebte, idyllische Bäuerliche Familienbetrieb, der von unseren Gutzmenschen
        vehemend gefordert wird, ist aus meiner Sicht ,für die Zukunft eine Fatamogana.
        Immer mehr muß ich lesen ,das die Hofnachfolge nicht mehr gesichert werden
        kann. Grund, keine Perspektive unter den in Deutschland herrschenden Bedinungen.
        Dieser Staat, wird aus meiner Sicht, trotzdem Unsummen von Geld in dieses Vorhaben investieren.
        Nach dem Motto, koste es was es wolle,aber wir befriedigen damit unsere Gutzmenschen.

        2+
        • sonnenblume sagt

          Brandenburgbauer, mit den letzten zwei Sätzen bin ich so nicht ganz einverstanden. Diese Betriebe werden durch die jetzigen und zukünftigen Gesetze, Verordnungen und Marktbedingungen ausgebremst, bzw. wenn die letzten Verordnungen alle umgesetzt sind, z.B. AwSV. Und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass für sie eine extra Portion vom Subventionskuchen abfällt, zumindest nicht für Konvis. Für diese Betriebe interessiert sich niemand. Bei den Biobauern mag das anders sein. Aber ich glaube, auch sie werden früher oder später den Marktgesetzen zum Opfer fallen. In der Politik wird nur viel geredet, aber nichts entschieden. Glaubst Du denn, dass das Fehlen der Betriebe den Gutmenschen überhaupt auffallen würde? Ist doch bloß alles Gerede zum Stimmensammeln!

          1+
    • Inga sagt

      Wollen wir unsere Nahrung aus

      „An dem Standort, mit geringeren Auflagen kann billiger produziert werden. Damit sinkt auch unser Preis auf dieses Niveau.“

      geringeren Auflagen, wie Hygienevorschiften usw. haben?

      außerdem muß der Mensch wissen,
      (ja dieses Wissen muß zur Allgemeinbildung gehören)

      dass die Ernährung mit der Ökologie zu tun hat!
      also muß man bereit sein, die Ökologie mit der Ernährung mit zu be3zahlen, wie auch den Tierschutz!

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  8. Berthold Lauer sagt

    Einen „Daumen hoch“ für Herrn Rüße. Leider wird so eine Äußerung nie so viel Öffentlichkeit erreichen wie viele andere z.T. dummdreiste Statements, die zum Thema bisher abgegeben wurden.

    8+
  9. Ostendorf ( am Ende mit nur einem "F" ) sagt

    Respekt, daß ich jemals einen „Grünen“ zum Thema Landwirtschaft recht geben muß, davon habe ich nicht zu träumen gewagt.

    Leider mußte ich bei Gesprächen mit dem ehemaligen Niedersächsischen Landwirtschaftsminister Meyer, oder Herrn Ostendorff (mit zwei „FF“ am Ende) das gegenteilige annehmen.

    Bin gespannt, ob dieser Brief irgendwo in unseren Hauptnachrichten verbreitet wird.
    Wer am Sonntag „Anne Will“ gesehen hat, kann nur noch weinen.

    Hier das Aktuelle Ergebnis der ISN, zum Thema zukunft der Sauenhaltung.
    Ergebniss:
    Gerade die kleiner Betriebe weabsichtigen aufzugeben.
    73% der aufgebenden Betriebe wollen aufgrund der Masse an Behördlichen Auflagen den Hof schließen,
    bzw 48 % wegen der “ Gesellschaftlichen Stimmung“

    https://www.schweine.net/news/isn-umfrage-deutsche-ferkelerzeuger-steigen-aus.html

    4+
    • bauerhans sagt

      der andere herr ostendorff meinte gestern im tv sinngemäß bezüglich dürre:
      „die landwirte hätten besser nicht soviel wiesen umbrechen sollen“.

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      • Der Brandenburgbauer sagt

        Moin, die Meinung von Ostendorff ist für mich nicht nachvollziebar.
        Auch hier in Südbrandenburg, erkennt man die Wiesen nicht mehr.
        Alles verbrand grau und braun.
        Es braucht sehr viel Regen ehe hier wieder Leben einzieht.
        Eine Ernte in 2018 ist jetzt nicht mehr möglich.

        1+
      • Ostendorf ( Mit nur einem " F " am Ende ) sagt

        Welche Ironie. von Herrn Ostendorff ( mit Zwei “ FF “ am Ende )
        Gerade auf meinen Moorstandorten, wo in meine Kindheit die Kühe und Rinder weideten, steht der Mais in diesem Jahr TRAUMHAFT, so gut wie seit Jahren nicht mehr, evtl sogar eine Rekordernte auf den Flächen .
        Auch auf meine 1000 Jährigen Eschflächen einer guten Humusversorgung von 4% , welche fast ausschließlichen mit Gülle Düngung habe ich noch 7900 kg/ Getreide geerntet.

        Auch lesenswert.
        Ökogetreide. benötigt mehr Wasser als konventionelles Getreide
        http://files.agrarfakten.de/200000214-2df812ef3d/Gunstwirkungen%20Bio-Landbau%2012%2020180712.pdf

        1+
        • sonnenblume sagt

          Wohnst du etwa in der Gegend, wo vor vielen Jahren ein Mähdrescher im Herbst fast im Moor versunken wäre? Er konnte nur mit schwerem Gerät geborgen werden. Daran hab ich in den letzten Wochen oft gedacht. Das könnte auch so eine Fläche sein. Eigentlich total nass, aber in diesem Jahr das große Los.

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          • Ostendorf ( Mit nur einem " F " am Ende ) sagt

            Richtig, bei der letzten Maisernte, konnte ich wegen der nässe wenige 1000 m³ nicht ernten,
            Das Wild hat sich gefreut.

            1+
  10. Brötchen sagt

    sonnenblume die Förderung geht aus dem Osten weg, die Gefahr ist sehr sehr gross.

    1+
      • Brötchen sagt

        das Geld ist aus dem ländl. Raum weg, wo sowieso nichts ist. das ist Kaufkraft und da hängen auch nachgelagerte Bereiche mit dran. auf lange Sicht sind die Betriebe zukunftsfähig. auf kurze Sicht sind das extreme Einschnitte schwierig. bb und mv sind sehr dünn besiedelte flächenländer. wir gehen hier nicht unter!

        2+
        • sonnenblume sagt

          Wie trostlos das in manchen Gegenden bei Euch aussieht habe ich schon gesehen. Könntest Du Dir denn vorstellen, dass es irgendwo jemanden gibt, der auch nur ansatzweise eine Vorstellung davon hat, wie wir aus dieser Situation raus kommen? Ich nicht!
          Dieser Wust an Gesetzen und Verordnungen, die sich je nach Bereich auch noch widersprechen, fährt uns doch vor die Wand. Schau Dir doch unten den Beitrag von Block an. In dem Fall will man in Niedersachsen jetzt Gespräche führen, um die Probleme aus der Welt zu schaffen. Was das heißt und wie lange so etwas dauert, kennen wir doch zu genüge.
          Und kannst Du Dir vorstellen, das wir eine Verteilung von Geldern bekommen, die wirklich den Bedürfnissen der Bauern und den Regionen gerecht wird? Da spielen doch auch immer irgendwelche Befindlichkeiten eine Rolle. Sei es die Partei, Organisationen oder was auch immer.

          1+
        • sonnenblume sagt

          Das Problem ist, dass die wenigsten Entscheidungsträger aus der Praxis kommen, dass diese Leute den Beruf von der Pike auf gelernt haben und so wissen worüber gesprochen wird und welche Auswirkungen solche Entscheidungen haben, sei es in der Praxis und auch finanziell.
          Herr Rüße kommt jetzt aus der Praxis und legt den Finger in die Wunde. Das muss man ihm hoch anrechnen.
          Wenn ich hier in der Tagespresse Nachrichten aus seiner Partei sehe, dann bemerkt man wie weit die meisten Mitglieder von der Praxis weg sind. Menschen mit guten, zum Teil hochbezahlten Berufen, dann ist es einfach den persönlichen Vorlieben nach zu gehen.

          5+
  11. bauerhans sagt

    der liest seinen parteikollegen aber die leviten und das auch noch öffentlich!
    obs was bringen wird!

    8+
    • sonnenblume sagt

      Hoffentlich überlebt der gute Mann diesen Vorstoß. Zum Glück ist es ja jetzt so öffentlich, dass man ihn nicht sofort verabschieden kann. Aber es muss sich doch sehr viel Frust und Unmut über das Gebaren der Parteioberen angesammelt haben, wenn man mit so einem Brief in die Öffentlichkeit geht.

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  12. Brötchen sagt

    Willi das setze ich voraus, das dort diskutiert wird. Frau Künast ist vielleicht die einzige, die noch einigermaßen, weiss von was sie redet.
    Wer persönlich seine Meinung veröffentlicht, ist ja auch immer angreifbar. das honoriere ich auch! bloss die pauschale Ausgrenzung der grossbetriebe geht mir echt auf den Keks. das zeigt mir, die können nicht mal 300 km weiter denken, wie will man denn dann sich globaler Konkurrenz stellen. und den Demeter Betrieb in brodowin kennst du ja und der ist auch schon ziemlich gross.wie gesagt, ich hatte! mal grosse Sympathie für grüne Ideen, das ist geschichte. selbst habeck, das ist nur ein getarnter ganz schlimmer Ideologe. Bio geht wirtschaftl. erfolgreich auch nur gross und es läuft für die kleinen auch nur gut, wenn die Grossen Geld haben, die Infrastruktur aufzubauen. Bsp. improvac, wenn es keine getrennte verarbeitungsinfrastruktur im biosektor gibt, kann man das vergessen.

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    • Bauer Willi sagt

      Da sind wir auch unterschiedlicher Meinung. Frau Künast ist deutlich ideologischer als Herr Habeck, der einmal seinem Parteikollegen gesagt hat: „Toni, man kann auch 10 Kühe scheiße halten“.
      Mit seinem Brief stößt er eventuell in seiner Partei eine Diskussion an, die dort bisher nicht geführt wurde.
      Die unsägliche Groß-Klein-Darstellung betreiben ja auch andere Parteien. Der durchschnittliche Bio-Betrieb ist übrigens größer als der von Konvi-Betrieben. Sagt aber niemand und wird auch verschwiegen, weil es nicht ins Weltbild passt.
      Bauer Willi

      13+
      • Block sagt

        Wir sind ein Nebenerwerbsbetrieb mit Sauen und Ferkelaufzucht und trotz aller Hürden die kommen werden ( Magdeburger Urteil und Ferkelkastration ) haben wir Zwillinge die im 2 Lehrjahr als Landwirte sind .
        Aber wird unser Hof noch Zukunft haben da wir nicht genug Hekter aufweisen können um zu erweitern. Wir hätten gerne einen Klimaaussenstall gebaut aber die Politik der Grünen in Niedersachsen hat einen Riegel davorgeschoben ! Das nennt man Tierschutz!

        6+
        • Der Brandenburgbauer sagt

          Moin @Block, also Mut habt Ihr da, alle Achtung. Übrigens, warum wurde Euer Antrag denn abgewiesen?

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        • Inga sagt

          Warum haben die denn einen Riegel davor geschoben, Block?
          War der Stall nicht groß genug für die, aber für deinen Nebenerwerbsbetrieb schon?

          „Und nun wollen wir also, dass Kleinbetriebe und Nebenerwerbsbauern weitermachen?“

          Warum sollen die gefördert werden?
          Weil sie eventuell umweltgerechter arbeiten?

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    • Der Brandenburgbauer sagt

      Moin Brötchen, Du bist ja heute, gleich früh in Hochform. Auch Frau Künast, hat in Ihrer Amtszeit als Landwirtschaftsministerin viel Mist gebaut und teilweise verheerende Entscheidung mit Ihre Grünen Brillensicht durchgesetzt.
      Bei Habebeck stimme ich Dir zu. Willi sieht das ja etwas anders, jeder hat halt andere Erfahrungen gemacht.
      Hut ab für Herrn Rüße.
      Wer aus meiner Sicht der Größte in dieser Partei ist, will ich Dir auch verraten.
      Am schönen Anton kommt keiner vorbei!

      1+
      • Brötchen sagt

        bb, ja du bei Frau Künast weiss, man woran man ist, der habeck ist ein versteckter Ideologe, ist ja auch egal.
        sie hat als Ministerin auch Verdienste, obwohl eben auch Schaden angerichtet. damals war auch noch eine andere Zeit.

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        • Der Brandenburgbauer sagt

          Moin Brötchen, über Habeck könnten die Leute aus S-H uns eventuell mehr sagen. Da war er ja zuletzt Landwirtschaftsminister.
          Einen Zahn schärfer ist aber seine Kollegin Annalena Baerbock.
          Als diese, letzten Sonntag bei Anne Will war, hat sie als echter Hardliner
          einen prägenden Eindruck hinterlasse.
          Zum Thema Brücken bauen, kann ich Deine Meinung nur bestätigen.

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          • Brötchen sagt

            bb der hat da einen recht guten stand.
            das Problem ist, d. steht vor einigen richtig dicken Problemen, euro, Eu, energiewende, Zuwanderung und da werden jetzt weichen gestellt, da gibt es kein zurück mehr bzw. das kommt ganz dicke, wenn das schief geht.

            das sieht man auch an der lw und gesetzl. Regelungen, der lw. hat doch kaum noch Bewegungsfreiheit, wie soll man da dann flexibel auf wetterextreme reagieren? die stellen das alles mit Bürokratie zu.

            falls du das mal lesen willst, hier hat sich jemand Gedanken gemacht…http://www.achgut.com/artikel/warum_wollen_so_viele_gruen_waehlen

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  13. Ehrlicher sagt

    Herr Rüße hat recht, wenn wir junge und intelligente Menschen für einen Lebensweg in der praktischen Landwirtschaft begeistern wollen, so muss dieser Arbeitsplatz attraktiv sein zum einen von der Einkommensseite her aber auch von der Arbeitsplatzqualität her! Wir als Gesellschaft haben einen hohen Anspruch an die Landwirtschaft, wenn aber staatliche Beratungunternehmen Stundenlöhne von weniger als 12 € für den Unternehmer ansetzen bei Investitonen von mehr als 1 Mill. € dann dürfen wir uns über bestimmte Entwicklungen nicht wundern! Dabei muss berücksichtigt werden dass im Schnitt in Deutschland Arbeitskosten von mehr als 30 € die Stunde kosten und Arbeit damit in Deutschalnd sehr teuer ist so das arbeitsintensive Verfahren in kleinen Betrieben oder Biolandbau schwierig in Deutschland umzusetzen sind! Umweltleistungen der Landwirte sollte projektbezogen ausgeschrieben werden, dann kann auch der kleinere Landwirt arbeitsintensive Umweltleistungen nach Vollkosten anbieten.

    3+
    • Brötchen sagt

      du ehrlicher, wer in der lw. arbeitet ist schon rel. genügsam und man muss das mit Passion machen, sonst sollte man das bleiben lassen.

      deswegen sind ja die berufskollegen so genervt, weil die den Job mit Passion machen.

      3+
      • Bauer Willi sagt

        Ich denke, dass gilt für alle (handwerklichen) Berufe, nicht nur für die Landwirte. Bitte auch mal über den Tellerrand schauen. Schau mal oben auf unseren Banner: „Brücken bauen“…
        Bauer Willi

        4+
        • Brötchen sagt

          ich fühle mich ausgegrenzt! und so wird sich der ganze Osten ausgegrenzt fühlen! so sieht es mit Brücken bauen aus. Bau mal ne Brücke, wenn der andere Brückenkopf abgerissen ist.

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  14. Brötchen sagt

    15000 Euro Gewinn?

    das ist nicht der Gewinn bei vollkostenrechnung?

    der vierte weg wird doch von der Konkurrenz angewendet, Dänemark, Niederlande. der vereinfachte 4. weg.

    was ist besser zwischen einem Kleinbetriebe mit 90 ha und 1 ak und einem 2000 ha Betrieb mit 48 Angestellten und 600 sauen plus Mast und 300 milchkühen.

    pro 100 ha der grossbetrieb 3 Angestellte. es gibt welche die haben weniger.

    also dann soll der da oben mal mit der Diskussion anfangen, der hst doch immer noch seine Brille eines heilig gesprochenen oder auserwählten auf.

    ich will nur anmerken ich finde Bio gut und unterstütze das auch.

    aber grade frau Peter tut alles, das die Betriebe immer grösser werden und ich werde einen Teufel tun diese Partei zu wählen! die wollen ab 2030 den verbrennungsmotor abschaffen, die Lausitz wird der Todesstoss gegeben!

    da gibt es irgendwann nur noch 1000 de windräder, Wölfe und ein Disney Park Spreewald!

    5+
    • Bauer Willi sagt

      Wir sollten aber anerkennen, dass Herr Rüße diesen Brief an seine Partei-Freund(innen) geschrieben hat. Dazu gehört, meiner Meinung nach, schon Mut. Ehrlich gesagt hätte ich nicht damit gerechnet, dass er mir die Erlaubnis zur Weitergabe gegeben hätte. Schließlich ist er damit ja jetzt öffentlich.
      Bauer Willi

      12+
    • sonnenblume sagt

      Über bestimmte Punkte kann und muss man sicher diskutieren. Ich finde es aber gut, dass hier Sachverhalte angesprochen worden sind, die in der offiziellen Darstellung der Parteioberen und vor allem in den Köpfen, immer total ausgeblendet werden. Es ist doch wichtig, dass diese Leute auf den Boden der Tatsachen zurück kommen. – Die anderen Parteien hätten das auch dringend nötig. – Wir haben ein breites Spektrum bezüglich der landwirtschaftlichen Betriebsformen in D. Der Westen ist ganz anders strukturiert wie der Osten. Das muss alles mit bedacht werden, wenn nicht eine Region ausbluten soll.
      Vielleicht kann man den Brief als Anregung sehen, dass Landwirtschaft in D. nicht durch die rosa-rote Brille der Parteigenossen gesehen werden kann und darf und so auch nicht funktionieren wird.

      3+

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