Bauer Willi
Kommentare 37

Herr Fratzscher vom DIW…ohje

Prof. Fratzscher ist Präsident des DIW. Nun muss er sich natürlich auch zum Thema Landwirtschaft äußern.

https://www.zeit.de/wirtschaft/2022-06/lebensmittelpreise-inflation-fleisch-landwirtschaft

Hier einige Zitate:

  • Der Konsum und die Produktion von Lebensmitteln in Deutschland und weltweit sind nicht nachhaltig.
  • Die Nahrungsmittelproduktion verursacht weltweit ein Viertel aller Treibhausgase – das ist so viel wie der gesamte Verkehr von Autos, Flugzeugen und Zügen.
  • Eine Studie der Boston Consulting Group zeigt, dass die Landwirtschaft in Deutschland jedes Jahr eine Wertschöpfung von 21 Milliarden Euro generiert, das entspricht 0,7 Prozent der Wirtschaftsleistung. Gleichzeitig verursacht sie sogenannte externe Kosten, die sich nicht in den Preisen widerspiegeln, von knapp 100 Milliarden Euro pro Jahr.
  • Natürlich ist es verständlich, dass Menschen heute vom starken Anstieg der Lebensmittelpreise irritiert und überrascht sind

Besonders interessant sind die über 700 Kommentare.

Mein Kommentar: eine Ansammlung von Banalitäten und Halbwahrheiten

 

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37 Kommentare

  1. Taner Aydın sagt

    Was soll man auch von einem linken Ökonomen erwarten. Er würde doch am liebsten alles an die Städte verschenken und die arbeitende Bevölkerung dafür zahlen lassen. Diese Mär vom hohen Wasserverbrauch für Fleisch wird ja von solchen Leuten auch immer wieder aufgewärmt.

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    • Hans Gresshöner,Landwirt sagt

      2030 noch nicht,es wird erst weitere Kriege geben und Hungersnöte!

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  2. Limes sagt

    der Artikel von Prof Fratscher (DIW) enthält nichts Neues und keine eigenen Studien sondern es werden die alten Kamellen aus der BCG Studie (mit freundlicher Unterstützung Nabu) 2019 aufgewärmt. Übrigens das DIW wird im Transparenzregister der EU als Lobby-Organisation geführt.
    Welche Substanz die Veröffentlichungen von Prof Fratscher haben mal am Bps seiner Aussagen zur Inflation der letzten Monate von Sept 2021 bis Mai 2022. Bis April 2022 war er überzeugt Inflation ist kein Thema, im Mai 2022 dann eine Wende in seiner Einschätzung hin zu Inflation ist doch möglich. Übrigens hier im blog wurde schon in 2021 über steigende Erzeugungskosten für ldw Produkte z.B wegen steigender Energiekosten und damit verbundenen höheren Produktionskosten berichtet und diskutiert. Hat der Prof wohl nicht gelesen oder passt nicht in sein Weltbild oder das seiner Klientel. Ihm scheint auch die Diskussion über eine Erhöhung des Mindestlohnes entgangen zu sein oder er hat einfach nicht verstanden/ausgeblendet das dies Auswirkungen auf die Erzeugungskosten hat (z.B. Erntehelfer…).

    8.09.2021 DIW-Chef Marcel Fratzscher “Die Inflation ist eigentlich meine geringste Sorge”
    https://www.manager-magazin.de/finanzen/diw-chef-marcel-fratzscher-die-inflation-ist-eigentlich-meine-geringste-sorge-a-1b34633a-4180-44d5-b38f-f5f291d1971e

    23.1.2022 DIW-Chef: “Es gibt keinen Grund für eine Inflationspanik”
    https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/fakt-ist-inflation-interview-marcel-fratzscher-100.html

    13.April 2022 In seinem neuen Buch „Geld oder Leben“, das am 10. März 2022 erschienen ist, behauptet Fratzscher, alle Prognosen würden zeigen, „dass die Inflation wohl bereits im Jahr 2022 wieder unter die Marke von zwei Prozent fallen wird. 2023 dürfte die Inflation nochmals weiter zurückgehen“ (Seite 170). Und dann wird Fratzscher grundsätzlich: Die starke Überschätzung der Inflation sei kein Einzelphänomen aus dem Herbst 2020, sondern dauerhaft zu beobachten (Seite 151)
    https://finanzmarktwelt.de/marcel-fratzscher-und-sein-persoenlicher-inflations-schock-231710/

    10.05.2022 DIW: Zinserhöhung wird Inflation kurzfristig nicht verhindern
    https://www.br.de/nachrichten/wirtschaft/diw-zins-erhoehung-wird-inflation-kurzfristig-nicht-verhindern,T5KuJFH
    sehr viele Wendungen für einen “Wirtschaftsexperten” in kürzester Zeit oder

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    • Bauer Willi sagt

      Sehr gut recherchiert!
      Ich prognostiziere jetzt eine Inflationsrate von 15% am 30. Januar 2023. Wer wettet mit?

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    • Bauer Fritz sagt

      Solche Experten aus den Ecken diversen “Experten”-Lobbys kennen wir aus dem Agrarbereich ja zur Genüge. Die heißen dort halt nicht Fr-atscher, sondern Qu-atscher.

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  3. sonnenblume sagt

    Hier drängt sich doch die Frage auf, von wem wird der Mann bezahlt und wieviel bekommt er für den Artikel?

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  4. Gerhard sagt

    Na Herr Fratzscher, ist doch ganz einfach. Wir Bauern hören sofort mit jeglicher Produktion auf, und der Staat spart sich dann 80 Mrd Euro jährlich. Das machen wir dann 30 Jahre und unsere Staatsschulden sind größtenteils getilgt. Die Natur hat sich dann komplett erholt, denn Insekten geht es prima und in Deutschland leben dann noch 20 bis 30 TSD Jäger und Sammler. Das ganze am besten Weltweit, dann fällt auch der Klimawandel aus.
    Kriege ich jetzt den Nobelpreis? Habe schließlich alle Probleme auf einmal gelöst.

    Ich habe gerade versucht so einfach strukturiert zu Denke wie solche Zeitgenossen.

    Ich weiß das ganze triefft nur so von Sarkasmus, aber das musste jetzt mal sein.

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  5. Smarti sagt

    Was haben ein Landwirt und eine Intensivschwester, die sich um einen überzeugten Coronaleugner kümmert, (der sie auch noch beleidigt oder “aufklären” will), gemeinsam ?

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    • Thorens sagt

      Naja, die, die sich nichts wollen sagen lassen, müssen erst am eigenen Leib erfahren, wohin die Verweigerung führt, bevor sie den Wert dessen erkennen, was man ihnen sagt. Es ist wie mit dem Kind, das die heiße Herdplatte erst schmerzhaft fühlen muss, um daraus etwas zu lernen.

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  6. Horst Seifert sagt

    Hallo,
    schlichter Vorschlag: mit konkreten, belegten Argumenten den Herrn Professor einladen zu einem Diskurs.
    Diesen Diskurs dann veröffentlichen.
    Hinterlässt dann möglicherweise eine Form von Ausgeglichenheit.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Hab ihn mal angemailt…erfahrungsgem. melden sich die Angesprochenen nicht…..das hat System, man will ja nicht sein Gesicht verlieren. Und Fehler einzugestehen ist nicht Sache eines Experten, dann ist er ja kein Experte mehr.

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      • Pälzer Buh sagt

        Als Staatssekretär kommt man da nicht ganz soweit, da muss schon der Chef persönlich eingreifen.😎

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  7. Pälzer Buh sagt

    Bei der Amtsübergabe vom alten zum jungen Prof. kam folgende Aussage ( hinter den Kulissen) zustande. Zitat:”Wenn Sie glauben, Sie wissen “ALLES”, dann Wissen Sie “NICHT’S”. ”
    Zitat Ende.
    Sag doch schon Alles!

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  8. Jochen Böhrer sagt

    Widerwärtig.. einfach nur widerwärtig, diese Dreckshetze. In den 25% ist der Transport enthalten. Der wird also doppelt gerechnet. Und scheinbar gesteht dieser Volksverhetzer der Enährung keine essentielle Bedeutung zu, wenn ihm 25% dafür zu viel sind. In Deutschland verursacht die Landwirtschaft nur 7 – 8%. Und aus dem beschämenden Anteil am BSP auf eine Bedeutungslosigkeit für das Volk zu schließen, ist gnadenlos dumm oder bewusste Niedertracht. Dass die ZEIT sich geifernd auf diese Aussagen stürzte, verwundert nicht. Und die Kommentare entsprechen dem Niveau der typischen Klientel, der schon jahrzehntelang eingebleut wurde, wer der Deutschen und der ganzen Welt Verderben ist.

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    • ReinerStoff sagt

      Das Wirtschaftskasperle äh -Ökonom, welcher die hohe derzeitige Inflation nicht voraussagen konnte oder wollte, erklärt jetzt dem deutschen Michel, an was die Landwirtschaft alles Schuld hat bzw. was falsch ist.
      Da bezieht man sich auf eine Studie von der Boston Consulting Dingens, wo ein Herr Krüger vom NABU Mitautor ist und auch sonst wohl recht wenig ldw. Expertise anwesend war, also sollte ja die Richtung der Geldgeber und Absicht der Studie klar sein. Es ist inzwischen eig. schon ein fast perfektioniertes Hin- und Herspielen der Bälle jener Akteure/NGOs um die konv. Landwirtschaft zu verleumden und in den Dreck zu ziehen.

      Früher hätte man solche Experten zum Teufel gejagd und heute werden diese von den Medien hofiert, je populistischer desto besser!

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  9. Thorens sagt

    “Die Nahrungsmittelproduktion verursacht weltweit ein Viertel aller Treibhausgase – das ist so viel wie der gesamte Verkehr von Autos, Flugzeugen und Zügen.”

    Ja, und?

    Als einfach gestrickter Mensch würde ich mal behaupten, dass jeder Einzelne Nahrung benötigt um existieren zu können. Jeder Einzelne von bald 8 Mrd. Zur persönlichen Existenz braucht es hingegen weder Autos noch Züge oder gar Flugzeuge. Auch nicht das ganze andere Brimborium, das die Wirtschaft brummen lässt und womit sich ein DIW vermutlich intensiver beschäftigt, als mit der Ernährungsfrage. Und es bedeutet eben auch, dass Dreiviertel der Emissionen aus anderen Bereichen stammen. Ohne den ganzen Artikel gelesen zu haben behaupte ich, dass ein Prof. Fratzscher hier nichts Anderes tut, als Verantwortlichkeiten einer Gruppe zuzuschreiben, die möglichst wenig Einfluss hat auf die Pfründe, welche ihm und seinesgleichen die berufliche Existenz sichern. Wie immer und überall: Die Anderen sind schuld an der Misere. Sollte es für das Erzeugen und Freisetzen von heißer Luft nicht ebenfalls eine Obergrenze geben?

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  10. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    Interessant, werter Herr Prof. Fratzscher, dass 0,7 % der Wirtschaftsleistung -21 Mrd. Wertschöpfung- die Menschlein in Deutschland sättigen, wovon quotal nochmals ein Drittel den Tellerrand auf unseren stylischen heimischen Esstischen nicht erreicht und damit problemlos einfach ignorant weggeworfen werden kann. Hierzulande tut das kaum jemandem weh, anderenorten allerdings schon; und das ganz entsetzlich weh, in tagtäglichen peinigenden Überlebensängsten dahinvegetierend.

    Heute fehlen im Verhältnis „lumpige um die 20 Mio. Tönnchen Getreide“ bei weltweit knapp 800 Mio. Tonnen jährlich produzierten Getreidebergen und jetzt sollen erstere fürwahr eine globale Hungersnot auslösen!?

    Wer sich hierüber tiefgreifend Gedanken zu machen weiß, der kann allerdings vorstehende auszugsweisen Einlassungen in Aneinanderreihung mit der entsprechenden Interessenslage durchaus folgerichtig einstufen und demgemäß die notwendigen Verknüpfungen herstellen.

    Kennt Ihre Altersgruppe, werter Herr Prof. Fratzscher, überhaupt das eigentliche Ausmaß von HUNGER!? Sicherlich mussten Sie und Ihresgleichen sich davon bislang nicht geißeln lassen, IHR Körper, Geist und Seele waren wohl stets wohlernährt, förmlichst immer übersatt. Insofern erstaunt nicht wirklich, wie trivial oberflächlich so manche weiß(s?)e Männer und Frauen heute noch daherzukommen wissen…, selbst die geschliffensten Formulierungen können darüber nicht hinwegtäuschen.

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  11. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    Solchen Feststellungen artig brav folgend, sollten wir die Nahrungsmittelproduktion sofort einstellen. Unsere Atmosphäre derart mit CO2-Emmissionen zu belasten geht jedenfalls gar nicht. Der Klimawandel als TOP-Thema auf jeder Agendab könnte damit einhergehend auch verschwinden, weil die Zahl der umweltverschmutzenden Erdenbewohner rasant erheblich reduziert würde. (Sarkasmus of)

    Anhand der Kriegsberichterstattung aus der Ukraine -hier im speziellen im Umfeld von Tschernobyl- erkennen wir heute alle, wie rasant sich die Natur ein solches Terrain, ganz ohne steuernde Eingriffe von Menschenhand, sich selbstständig zu regenerien weiß. Mutter Natur hat damit offensichtlich weniger Probleme, das einzelne Menschlein allerdings sehr wohl und das ganz gehörig!

    Unsere handverlesen reichsten Erdenbürger sind derzeit bereits aktiv bestrebt, sich die Lebensräume jenseits unseres Blauen Planeten zu erschließen; damit kann man selbigen Visionen folgend, unsere Nahrungsmittelproduktion in Bälde auf den Mond auslagern. – Alles wird gut!!!

    In Erinnerung an einen Cree-Ureinwohner Nordamerikas, der in erster Linie uns weiß(s?)en Männern und Frauen ins Stammbuch schrieb:

    „Erst wenn der letzte Baum gerodet,
    der letzte Fluss vergiftet,
    der letzte Fisch gefangen,
    werdet ihr feststellen,
    dass man GELD nicht ESSEN kann.“

    Manchmal können Wahrheiten geradezu banal daherkommen. Solange jedenfalls, solange sich unsere heimischen Esstische noch übervoll förmlichst verbiegen…

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    • Reinhard Seevers sagt

      Wer gestern abend auf 3Sat den Film “KI- Die letzte Erfindung-” gesehen hat, der muss sich keine Sorgen um die Menschheit mehr machen.
      Die künstliche Intelligenz wird kommen, und sie wird den Menschen als Krönung der Schöpfung auslöschen.
      Prfo. Dr. Chrsitoph von der Malsburg, Neurobiologe sagte dazu:….” aber wir werden zurückgelassen. Das scheint mir der natürliche Lauf der Welt zu sein.”
      Also, lasst uns einen Apfelbaum pflanzen und in seinem Schatten den Grill aufstellen. Wer weiß, wie lange wir das noch können! Prost – SchöWoE!

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    • Jochen Böhrer sagt

      Das Dilemma bei einer Bevölkerungsreduktion: Der Anteil der Nahrungsmittelbereitstellung an den Klimagasen wird sich nicht mindern und auch die letzten verbliebenen Dummen wird man dann mit “25%!!!!!” zu einer EMPÖÖÖÖÖÖRUNG über die bösen Bauern bringen.

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  12. firedragon sagt

    ” … Durch eine wachsende Weltbevölkerung, gerade in den Schwellenländern, wird die Belastung für Klima und Gesundheit weiter stark zunehmen. …”

    Was genau möchte ein Professor des Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung mit diesem Satz zum Ausdruck bringen?

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    • oberländer sagt

      Das Wachsen der Weltbevölkerung kann durch ausbleibende
      Nahrungsmittelproduktion gestoppt werden.
      Nennt an auch verhungern lassen.
      Gewisse Eliten sind da was Kollateralschäden der Klimarettung
      angeht sehr tolerant.

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    • Jochen Böhrer sagt

      Dass nur die Herrenrasse ein Recht aufs Überleben hat. Das lese ICH aus diesem überheblichen Machwerk heraus.

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      • oberländer sagt

        Aber wir dürfen diese “gewissen Eliten ” doch garnienicht
        als Herrenmenschen bezeichnen , dann wären sie ja böse
        Nazis, das wollen sie sicher nicht hören.

  13. Thomas Bröcker sagt

    Dass ein Institut, Das sich Institut für Wirtschaftsforschung” nennt, so einen flachen Müll verbreite, ist für die deutsche Wissenschaftslandschaft nur noch peinlich. Zumal auch die Zahlen noch falsch sind. In den 70 % der landwirtschaftlichen Nutzflächen, die für tierische Produkte genutzt werden sin überwiegend extensive Weideflächen in den klimatisch ungünstigen Regionen dieser Welt enthalten. Und genau dort, wo also so wenig pflanzliches gedeiht, wird fast ausschließlich Fleisch gegessen. Bei uns und in den Gunstzonen der Erde werden rund 40 % des Kalorienbedarfes aus tierischen Erzeugnissen abgedeckt – und das ist so, WEIL MAN NICHT ALLE PFLANZENARTEN UND QUALITÄTEN FÜR DIE MENSCHLICHE ERNÄHRUNG NUTZEN KANN, selbige aber für die Fruchtfolge (die wichtigste Pflanzenschutzmaßnahme überhaupt im Ackerbau) braucht.
    Und nochmal: Der “tolle” Ökoanbau verbraucht 82 % der Fläche für Tierfutter (AMI Marktbilanz Ökolandbau 2021) !

    Ich habe den Eindruck, da glaubt Jemand seine Eitelkeit befriedigen zu müssen – in dem Glauben er könnte/müsste überall mitquaken und “medial präsent” sein.

    Habe gerade mit einer Doktorandin aus dem Bereich Bodenkunde gesprochen. Die beschäftigt sich mit der Auswirkung verschiedener Verfahren der Unkrautbekämpfung auf Bodenleben und CO2 Bilanz. Entgegen allen Erzählungen (Frames) zum chemischen Pflanzenschutz schneiden die so behandelten Flächen in beiderlei Hinsicht am besten ab.

    Aber es nützt nichts, wir bekommen diese Müllzahlen der “Spendenhilfsstudien” nicht mehr aus der Welt.

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  14. Mark sagt

    Oh je…, wieder so ein Vertreter der Spezies “Experte für alles”. Hochgebildet, nein, sogar in hohem Maße “overeducated” sind solche Leute nicht in der Lage, einfache Zusammenhänge zu erfassen. Statt dessen werden Fakes, Fraiming und Mainstreamnarrative miteinander vermixt und heraus kommt peinlicher, pseudointellektueller Schwachsinn, der am Ende des Tages niemand weiterbringt. Immer öfter drängt sich mir die Frage auf, ob die Bildung und die Stellung dieser Art von Experten auch mit Intelligenz hinterlegt ist.

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  15. Reinhard Seevers sagt

    Die Kommentare offenbaren den immer gleichen Ablasshandel, Wohlstandserhalt gegen Fleischkonsum. Man kann es wunderbar unterfüttern, weil die infantile Tierschutzkomponente als Todschlagargument hinzukommt. Man kann es in alle Richtungen drehen, irgendetwas wird schon passen. Wenn nicht das Klima, dann das Tierwohl, oder die Armen der Welt, der Umweltschutz oder die Gesundheit. Und wenn es ums Einkommen geht, das evtl. dem Konsum flöten geht, dann werden alle Komponenten zusammen genommen, dann passt es bestimmt. Kapitalismus ist so simpel. Er wehrt sich mit Händen und Füßen.

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  16. Klemens Minn sagt

    Wie eng die jeweiligen Preiskorridore sind konnte jeder bei den Spargel- und Erdbeerpreisen sehen. Einige Cent mehr und der Absatz bricht ein.
    Übrigens am besten weiß Aldi und Lidl, was Lebensmittel kosten dürfen. Sie testen den Markt jeden Tag – jeder Cent mehr ist bekanntlich deren Gewinn – jeder Cent weniger führt zu Diskussionen mit den Lieferanten.

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  17. Brötchen sagt

    Ich habe im DLF gehört, mir ist das Messer in der Tasche aufgegangen und ich habe langsam kein Verständnis mehr für Leute, die unsere Lebensgrundlagen bewusst zerstören.

    siehe:
    https://www.welt.de/podcasts/machtwechsel/

    werden wir Merkel vermissen

    ein großer Düngemittelkonzern ist auch in russ. Hand..

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