Bauer Willi
Kommentare 61

Ihr wollt das so, wir machen das.

Gemeinsam mit einigen anderen Agrarbloggern haben wir ein Video erstellt, in dem wir schildern, was passiert, wenn wir Landwirte die Anforderungen an uns sofort, vollständig und konsequent umsetzen.

Hier das Video: VWTG0836[1]

Es dürfte klar werden, dass dies gewaltige Folgen für die Ernährungssicherheit hätte. Nicht nur in unserem Land, sondern auch darüber hinaus. Politik und Gesellschaft wären also gut beraten, ihre Vorstellungen noch einmal zu überprüfen. Noch ist es möglich.

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61 Kommentare

  1. Smarti sagt

    Ich verstehe die Absicht des Videos für mich so: obwohl “wir” Bauern seit Jahren warnen, dass wir die Flut an Vorschriften und Verboten ( teuer und Einkommensschädigend ) sehr bald nicht mehr stemmen können, macht die Politik fröhlich weiter wie bisher. Allen voran unser aller Ötzi, dem das Alles noch viel zu Langsam und viel zu Wenig ist.
    Wie kann man denn nun ( wenn überhaupt ) diese Daumenschrauben, diese Leute und deren “Hofkillergesetze” loswerden ?
    Indem man sie überflutet / stark überfüttert und somit sprengt. Das erklärte Ziel ist 30 % Biolandwirtschaft – warum nicht 70 % Umsteller ? Das würde den Mythos Bio innert 1-2 Jahren entzaubern, Ötzi und Co. wären sowas vom am A…. .
    Das berühmte “lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende”.
    Wir haben´s gemacht :). Durchaus auch mit dem Gedanken. Glück gehabt, für 120 Kühe könnten wir die Futterkosten dieses Jahr kaum mehr bezahlen. Bei unseren 50 Kühen kommen wir ( hoffentlich ) eben raus.
    Hätten wir keine Kühe mehr, würde mehr übrig bleiben !
    Aber wir sind Landwirte, weil wir Lebensmittel produzieren wollen. Das wollen wir auch weiterhin, wenn man uns lässt.

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  2. Sabine sagt

    Umstellen auf Bio, davon halte ich sehr wenig. Nur weil man als Städter gerne die Tiere im Stroh sieht, liegen die- gerade im Sommer- nicht wirklich gerne im Stroh. Selbst bei meinen Hobby-Hühnern fliegt im Sommer das Stroh raus und Sand kommt rein, damit die Tucken weniger Last mit Parasiten haben. Ich weiß auch nicht, ob das so doll nachhaltig ist, wenn man auf jede Apfelplantage zerriebenen Bergkristall als “Stärkungsmittel” spritzt.
    Aber es gibt andere Möglichkeiten… auch gegen die Frühjahrstrockenheit. Im Moment dreht sich auf dem Weltmarkt alles um Weizen, am Besten in Backqualität und um Reis. Nun, ich befürchte hier alte Nachrichten zu verbreiten, aber der Weizen hatte bis vor 50 Jahren kaum die Bedeutung in der Ernährung, die er heute hat, weder national noch international. Weizen war z.B. für den Großteil der deutschen Äcker viel zu empfindlich. Erst optimale Düngung, verbesserter Pflanzenschutz und enorme Anstrengungen in der Züchtung hab den Weizen-Äquator so weit in den Norden geschoben, dass man hier regelmäßig Weizen in guter Qualität ernten kann. Warum erzähl ich das? Weil wir hier wahrscheinlich in die “Pferdemist-Falle” tappen. Ich, der Özdemir und ihr, wir alle.
    Was ist die Pferdemist-Falle? Die Pferdemist-Falle ist eine Gedanken-Falle. Kurz erklärt: Um die Jahrhundertwende- also nicht die letzte, sondern die vorletzte- glaubte man in London, dass die größte Herausforderung für die Stadt, die ständig anwachsende Zahl von Pferden sein würde. Immer mehr Mietdroschken, immer mehr Fuhrunternehmen, immer mehr Leute, die sich ein eigenes Pferd leisten konnten, führten zu massiven Problemen in der Stadt. Man beriet lange und plante ausführlich, wie man den Berge von Heu und Stroh und Mist Herr werden wollte. Man diskutierte sehr ähnlich wie heute… auch Pferdefutter braucht Anbaufläche, wo man doch mehr und vor allem frisches und preiswertes Gemüse für die Stadtbevölkerung brauchte. Keine 20 Jahre später hatte sich das mit den Pferden erledigt.
    Obwohl in England wahrscheinlich im Moment mehr Pferde leben als um das Jahr 1900, sind die Zossen heute weder ein Problem für die Städte noch werden sie als Futterkonkurrent für die Arbeiter angesehen. Was ist passiert? Das Auto ist passiert, Technik ist passiert. Technik ist vor allem auch in der Landwirtschaft passiert. Und unsere Probleme haben sich gewandelt. Während die Londoner um 1900 mit Recht die Gefahren der ansteigende Pferdepopulation untersuchten, untersuchen wir unsere Probleme auch auf Grundlage des Ist-Zustands ohne Änderungen in der Technik oder auch nur in den Präferenzen der Gesellschaft miteinzubeziehen.
    Fragt man z.B. den normalen Stadtmenschen wie er sich sein Ideales Wohnumfeld vorstellt, wird er bestimmt nicht sowas wie den Barbarossa-Platz in Köln haben wollen. Aber irgendwie glauben wir im Moment nicht, dass eine Stadt was anderes sein kann wie eine Hitzefalle aus Beton und Asphalt mit endlosen Staus und nerviger Parkplatz suche, in der jeder Platzregen die uralte Kanalisation völlig überfordert und nicht zu Letzt alle Welt im Discounter einkaufen geht.
    Was ist aber, wenn sowohl das Auto als auch der Discounter in Wirklichkeit ein Auslaufmodell ist? Was ist, wenn z.B. der Haupteinkauf bei Lebensmitteln demnächst über eine Kochbox-App läuft, die meisten Städte aussehen wie Groningen? Was wenn nach dem 9 Euro-Ticket vllt ein 100-Euro-Jahres-Ticket kommt?
    Was wäre, wenn man hier demnächst- auch um die Landwirtschaft zu erhalten – mehr Wert auf Wasserrückhaltung und Grundwasserbildung gelegt wird? Was ist, wenn demnächst Wässerwiesen oder ähnliches nicht mehr die Ausnahme, sondern die Norm sind und selbst im Norden kaum noch Land dräniert wird?
    Was ist wenn – aus welchen Gründen auch immer – Baumwolle so unglaublich teuer wird, dass Schafwolle, Leinen und Hanf oder vllt sogar Nessel dagegen preiswert wird? Und jetzt erzählt mir bitte nicht, ihr würdet um die Welt zu retten auf euren Feldern weiterhin Weizen anbauen, wenn ihr mit Hanf das doppelte verdienen könntet.
    Wer weiß, vllt wird in 20 Jahren das meist Fleisch aus dem Labor stammen, vllt. wird es aber auch Ziege sein und das Allgäu wird wieder blau.

    Wenn es so kommt, wird es der Özdemir auch nicht verhindern können.
    Als Landwirt habt ihr die Aufgabe eure Betriebe möglichst gewinnbringend zu bewirtschaften, um sie der kommenden Generation zu erhalten. Eure Aufgabe ist es sicherlich nicht die Welt zu retten, die geht in recht regelmäßigen Abständen unter.
    …. und nur mal so… in Frankreich gibt es in vielen Weinanbaugebieten wieder ein Pferd statt einen Spezialtraktor. Manche Sachen macht ein Pferd wohl besser als ein Traktor.

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    • Stadtmensch sagt

      Sabine, wenn man sich mal drauf einigen würde, was “gewinnbringend” sein soll, dann kanns was werden mit Oase statt Hitzfalle. Bisher haben alle gewinnbringend gearbeitet: Regenwasseretention, Abwassertrennung- und Aufarbeitung, Grünanlagen, Dachgärten, …
      das ist nur was für Reiche in neuen Reißbrett-Siedlungen.
      Die Definition von “Gewinnbringend” wird bis zum bitteren Ende die Anhäufung von totem Kapital sein. Und Arbeitsplätzchen natürlich, für die Proleten. Die kennen und wollen nix anderes.
      Heute wieder große Versammlung bei uns im Betrieb: “Leute, kommt in die Puschen! Jobrad und Homeoffice könnt ihr euch abschminken, wir müssen jetzt die Kluft zwischen Geldmenge und realen Gütern und Dienstleistungen füllen. Die Welt wird eleeektrisch und wir machen das!!!”

      Ja, diese Kluft: https://www.federalreserve.gov/monetarypolicy/bst_recenttrends.htm
      Verachtfacht haben sie ihre Bilanzsumme und in die Weltwirtscaft gekippt!
      Jetzt kappen sie uns noch die billige Energie und die Rohstoffe sowieso. Auf billige Sklavenarbeit in Fernost dürfen wir wohl in Zukunft auch nicht mehr setzen…
      Also – das Pferd-Szenario und Frohnarbeit beim Bauern sind aus meiner Sicht gar nicht so abwegig. Wenigstens Kartoffelferien oder so.
      Zum Glück hab ich all die Jahre Askese, kalte Bude, Waschschüssel, Hausgarten geübt – meine Fallhöhe ist reltaiv gering.

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      • Seevers Reinhard sagt

        Für die Erzeugung von Nahrung zahlen doch nur drei Dinge: Wasser, Energie und Arbeitskräfte.
        Je nach Verfügbarkeit und Kosten, gibt es mehr oder weniger zu beißen.
        Man kann eine Wohlstandsgesellschaft, die auf materiellen Konsum ausgerichtet ist auch nicht so mir nichts dir nichts umswitchen, wenn man keine Alternative dazu hat.

  3. Thomas Bröcker sagt

    Selbst wenn das Wetter nur lokal solche Kapriolen macht, steht die Frage nach Bio- oder nicht bald sowieso nicht mehr. Eine derartige Trockenheit in der Hauptwachstumszeit habe ich noch nicht erlebt. Wir sind zwar Gebiet mit “ausgeprägter Frühsommertrockenheit” aber selbst gegenüber diesem Mittelwert von März bis Juni (150 mm) fehlen derzeit fast 100 mm.
    Die Böden sind tieftrocken und auch für die nächsten 10 Tage ist bei uns kein Regen in Sicht.
    Das macht mir im Moment sehr vielmehr Sorgen als der Streit um Extensivierung oder Intensivierung.
    “Wir machen das so wie ihr wollt” tritt da erstmal völlig in den Hintergrund.

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    • sonnenblume sagt

      Hier sieht es ähnlich aus. Trockenheit ohne Ende. Es wird zwar immer genug Regen gemeldet, aber wenn es dann soweit ist teilen sich die Regengebiete und sparen uns wieder großzügig aus. Ein Trauerspiel.

    • Lieschen Müller sagt

      Ich habe auch das Gefühl, wenn es für die unregelmäßigen Niederschläge (2 Jahre zu wenig, dann eine Sturzflut) keine Lösungen gibt, ist es eh egal, ob Bio- oder konventionell. Dann gibt es gar nichts.

      • Brötchen sagt

        Lieschen die Probleme liegen wo ganz anders. Die LW kommt damit schon zurecht!
        Hier steht das Getreide nicht so schlecht, Raps sieht teilweise auch passabel aus und Sonnenblumen kommen auch ganz gut!

        Das Problem ist, Du brauchst bei den Kosten auch die Erträge!

        Und die Reserven sind überall aufgebraucht und es können keine gebildet werden!

        Das müßte man jemand erkennen, aber die denken sie können immer noch mehr Baustellen aufmachen, die nur kosten und nichts bringen.

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    • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

      Dem kann ich nur voll und ganz beipflichten. Komme gerade von einer Flurfahrt zurück und bin wirklich zutiefst schockiert, was uns da in Erwartung steht. Auch bei uns wird der anhaltende Hitzestress in den kommenden Tagen durch kein kühlendes Nass von oben abgemildert – ganz im Gegenteil.

      Jetzt rächt sich bitterlich, wie sträflichst irrsinnig es im Nachgang anmutet, dass wir Bauern unsere Winterwasservorräte infolge einer Zwangsdiktatur seitens unserer staatlich alimentierten Beamtenschaft förmlichst vernichtet haben – Reserven die uns jetzt einfach fehlen und eine frühe Notreife einläuten.

      Wer die Not mit Füßen tritt, hochverehrter Herr Özdemir, wird Hunger ernten…

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      • Smarti sagt

        Wurzelwicht, meinst Du mit Winterwasservorräte vernichten die vorgeschriebene Begrünung des Ackers über den Winter ?

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        • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

          Ja genau Smarti – unsere Altvorderen drehten sich in ihren Gräbern um, wähnten sie uns um Weihnachten herum mit dem Pflug auf den Äckern. Dabei
          geht mittlerweile jedes notwendige Fingerspitzengefühl für unsere wichtigste Ressource verlustig.

          …Jedem normal Denkenden kaum mehr zu vermitteln. Und wer wird dabei als “spinnert” abtituliert: Richtig geraten – wir Bauern, wer auch sonst!?

          Elementare ackerbauliche Fehler, die uns da aufoktoyiert werden u. uns die komplette Vegetation hinweg sprichwörtlich verfolgen….

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          • evo.... sagt

            Ich war bisher der Meinung, dass überwinternde Zwischenfrüchte im Wurzelwerk Wasser speichern, das- nach dem Umbruch -der Folgefrucht zur Verfügung steht.

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            • Smarti sagt

              Evo, jede Pflanze muss, um zu wachsen und leben zu können, Wasser verdunsten. Auch im Winter, viele Topfpflanzen werden im Winter zu wenig gegossen und vertrocknen.
              Die Wurzeln werden zu Pflanzennährstoffen umgewandelt, aber vor allem soll der Bewuchs vor Bodenerosion schützen.

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  4. Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

    In Holland tut die Regierung jetzt etwas gegen das Giftgas N2!

    “Wie man die Landwirtschaft zusätzlich zugrunde richtet

    In den Niederlanden demonstrieren Landwirte gegen einen Regierungsplan, der die Stickstoffemissionen drastisch senken will, indem die niederländische Viehhaltung um ein Drittel vermindert wird. Wieder so ein Vorhaben, das seine Attraktivität irgendwelchen globalen Rechenmodellen verdankt. Nach dem (sehr üblen) Vorbild Sri Lankas soll nun also auch die europäische Landwirtschaft geschrottet werden.

    🇳🇱 Farmers demonstrate in front of the residence of the “Minister of Nitrogen” in the Netherlands as the government unveiled a plan to drastically reduce nitrogen emissions by 2030, up to 70% in 131 areas of the country, which will have a very significant impact on the ag-sector. pic.twitter.com/6I3SOECerE

    — 𝚁𝙰𝙶𝙴 𝙰𝙶𝙰𝙸𝙽𝚂𝚃 𝚃𝙷𝙴 𝚅𝙰𝙲𝙲𝙸𝙽𝙴 (@72powpow) June 10, 2022

    https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/weltweit-proteste-skepsis-wochenende-an-dem-impfschaeden-trendeten/

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    • Reinhard Seevers sagt

      Die Stickstoffreduzierung inkl. der Düngeverordnung, der NEC-Richtlinie, der Umstellung auf Biolandwirtschaft etc. ist doch seit Langem auf dem Tableau.

      “HINTERGRUNDPAPIER ZU EINER
      MULTIMEDIALEN STICKSTOFFEMISSIONSMINDERUNGSSTRATEGIE”
      UBA April 2009.
      Das war die Grundlage für alle folgenden Maßnahmen auch für die, die noch folgen.

      Unabhängig von Impfschäden! 😎

      • Inga sagt

        In der hessenschau war heute ein Prof. aus Gießen und hat dazu was gesagt.

        Das Filmchen dazu kann ich erst morgen kopieren!

        • Inga sagt

          Die Frankfurter sehen oder kennen eine Kuh aus dem fernsehen:

          https://www.ardmediathek.de/video/hessenschau/tag-des-offenen-bauernhofes/hr-fernsehen/Y3JpZDovL2hyLW9ubGluZS8xNzM1MTM

          Der Traktor kann auch PSM einsparen?

          Schlechtes Image kommt auch von weniger Wissen.

          Früher als %tual mehr Menschen in der Landwirtschaft gearbeitet haben, brauchte man keine Imagepflege.

          Sollten die Bauern so viel Freizeit dafür Opfern? Lohnt sich das?

          Das ist doch Sache der Schule, oder?
          Und jedem seine selbst, jeder ist doch selbst für seine Bildung verantwortlich, denn jeder, der zu wenig Ahnung hat, aber trotzdem mitreden u. -kritisieren will, kann sich ja blamieren!

          Ob der neue Ministerpräsident von Hessen sich mit der Landwirtschaft profilieren will?

          Der weiß auch, dass die Landwirte, die unsere Land bewirtschaften auch unser Natur pflegen und hegen! Deswegen sollte man sie wenigstens respektieren.

          1Cent Weizen im Brötchen?

          Wo bleiben die restlichen 34 Cent?

          Ich denke,

          es ist sehr unsozial und unökologisch, wenn wir unsere menschliche Arbeit über die Rohstoffe der Erde auch über die aus der Landwirtschaft setzen!

          Und dann der Landwirtschaft in die Schuhe schieben, denn daran erkrankt doch alles, oder?

    • Sabine sagt

      Nochmals. Sri Lanka hat nicht aus ökologischen Gründen PSM und Kunstdünger verboten. Sri Lanka ist pleite und zwar schon länger. Die haben alles, aber auch alles gemacht, wo vor es der schwäbischen Hausfrau graust. Das ist wirklich wie aus dem Schulbuch. Die haben auf Handelsbilanzen und Haushaltsbilanzen geschissen und jede Hilfe als Einmischung in innere Angelegenheiten abgelehnt und sind ungebremst vor die Wand. Neben Kunstdünger haben die übrigens auch den Import von Handtäschchen von Louis Vuitton und Tücher von Hermes verboten. Ich kann ja verstehen, wenn man Seidentücher mit Zaumzeug drauf doof findet, aber ökologisch gesehen ist so ein 300 Euro Tuch wahrscheinlich nachhaltiger als ein 3 Euro T-Shirt von Kick.

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  5. Smarti sagt

    Geiz ist soo geil ! Deshalb hat Deutschland bei Erdgas alles auf eine Karte (den Günstigsten) gesetzt, obwohl seit Jahren bekannt war, dass Putin ….
    In der Landwirtschaft ist es genau so. Es zeichnet sich ab, dass für die aufgebenden Betriebe niemand mehr einspringen will, der sich selber ausbeuten will und dafür von der Gesellschaft auch noch gesteinigt werden möchte. Also hat man die Bioprämien eingeführt – eine schöne Kaschierung… Bio tönt doch einfach viel schöner als kurz vor kaputt.
    In Industrie-und Konsum-Deutschland ist die eigene Landwirtschaft überflüssig und ein teurer Klotz am Bein. Das beweisen die Discounter doch tagtäglich…
    Das mahnen Tierschutz, Naturschutz und Arbeiterschutz doch regelmässig…
    Das kann man täglich in den Medien lesen…sogar Andreas sagts… 🙂 .
    Aber einfach so zugeben, dass man Deutschlands Bauern weg hätte, das getraut sich dann doch fast niemand. Und da kommen dann Haltungstrufe 4, Bio und Co. ins Spiel.
    Und jetzt ganz ohne Ironie. Ich sage, das die Bioförderung vorgeschoben wird, um nicht zuzugeben zu müssen, dass kein Kunstdünger mehr vorhanden ist, weil man auch da zu geizig war, selber eine Fabrik zu bauen…
    Das Biobienchen ist auch einfach süss, das macht mehr her, als zuzugeben, dass das reiche Deutschland den Armen das Essen wegnimmt. Wegen ein paar Euro.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Smarti, die Düngerproduktion ist marktwirtschaftlich organisiert….Yara ist z. B. kein Staatskonzern. Insofern hat der Staat auch keine Verantwortung für die Erzeugung.

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  6. Pälzer Buh sagt

    Man stelle sich das nur bildlich vor,wie im Video zusenden ist. ………… Es gäbe einen Sturm auf die(Ministerien) Bastille (wie 1789 in Frankreich) mit den (aller) gleichen Folgenden. Von – bis ist alles dabei. Tag Null in der BRD. Die Geschichte wird wieder “Neu” geschrieben in Deutschland.
    Wir Bauern sind aussen Vor und mischen uns auch nirgends ein. So wollen Wir doch nur unsere (Feld)Arbeit tun.

    Ich träum noch ein bisschen vor mich hin …… wird bestimmt ein gutes Ende nehmen.

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  7. Fritzi der Bauer aus dem Osten sagt

    Cem hat doch als Bundeslandwirtschaftsminister in Deutschland alles im Griff ,organisiert er doch in der Ukraine vor Ort heute schon die Getreideexporte in andere Staaten!

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  8. Bauer Fritz sagt

    Ein Satz fürs Stammbuch des Ministeriums:
    I can explain it to you.
    I cannot understand it for you.
    (Florian Aigner, Wissenschaftserklärer)

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  9. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    Umsetzung der BIO-Landbaulüge in der heutigen Form, in meinem Betrieb – niemals!

    Dagegen bäumt sich mein tiefstes Inneres, ein durchaus abrufbarer Intellekt auf ganzer Linie massiv auf. Das wird so nichts! Zum einen fahre ich auf den Acker, um Geld zu verdienen – und ich denke, das ist durchaus legitim. Zum anderen habe ich schließlich Herz und Seele; mir ist nicht schnurzpiepegal, ob es “only” meinen Bankern gut geht….

    Daher wäre das Bild hungernder Kinder, mit dem kurzen und knackigen Text “Alles nur für mich!? – DANKESCHÖN!!!” auf unseren Blümenwiesen vielleicht doch ein dringend notwendiger Weckruf für alle, die mit ihrer blank polierten Nobel-Blechkarosse daran vorbeisausen… Es wird ganz sicher nicht alle im tiefsten Inneren abholen, manch einer wird allerdings vielleicht doch ins Grübeln kommen; vor allen Dingen nach dem Wocheneinkauf im BIO-Laden seiner Wahl…

    Liebe Agrar-Blogger, es tut sicherlich gut, einmal “Dampf” abzulassen, aber für ein solches bereits im Vorfeld allenfalls zum Scheitern verurteiltes “Nutzlosprojekt” habt ihr allesamt doch viel zuviel HERZ und VERSTAND!?

    „Man muss sich durch die kleinen Gedanken, die einen ärgern, immer wieder hindurchfinden zu den großen Gedanken, die einen stärken.“ (Dietrich Bonhoeffer)

    Das ist gerade derzeit wahrlich nicht eben leicht u. allzu oft mittlerweile mit recht ehrverletzenden medialen Demütigungen verbunden -nicht wahr, Herr Özdemir- aber ich selbst versuch’s, immer wieder aufs Neue, Menschen mit Rückgrat sind schließlich nicht so einfach kleinzukriegen.

    Den Hunger der Welt vor Augen ist hier eine sehr gute Triebfeder: Gestern – heute – morgen!!! …Wider alle Özdemirs dieser Welt.

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    • Smarti sagt

      Sali Wurzelwicht, als Menschenfreund, achwas, als ganz normaler Mensch widerstebt es Dir, die Hälfte oder mehr Deines Ackerertrages “wegzuwerfen”. Wie kann man nur – gerade in dieser überknappen Versorgungslage, Grundnahrungsmittel zurückhalten ?!
      Das ist das unsichtbare Stachelhalsband, an dem alle unsere “Gegner” uns an der kurzen Kette durch den Ring schleifen-jeder in eine andere Richtung und zwar alle gleichzeitig. Mich auch, oft kann ich nicht schlafen deshalb, habe ein schlechtes Gewissen. Und Dein Hof ist wahrscheinlich gut hundert mal grösser …
      Was kann/ soll denn ein Ferkelerzeuger noch machen ? Nicht viel weniger blöd haben es die Mäster getroffen – aber die können wenigstens weniger einstallen.
      Ginge es denn ( hypotetisch ) ganz normal zu ackern, aber nicht die ganze Ernte zu vermarkten, sondern die Hälfte gut geschützt einzulagern ? Statt Bio ein FDH ( Friss die Hälfte ).

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      • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

        Ich werde nicht auf Bio umsatteln – eher schließe ich meine Hoftore!!!

        Bei uns ist es derzeit grausam trocken – bisweilen mal zwischen 1-2 Liter Niederschläge, mehr nicht.

        Ja ich habe noch Weizen u. andere Vorräte zurückbehalten, für meine Familie und mein Umfeld notfalls. Was ist daran verkehrt!? Weiß ich, wie und ob für die kommende Vegetation hinreichend Saatgut überhaupt zur Verfügung stehen wird, zu welchen Konditionen und Qualitäten!?…

        Dünger habe ich eingespart, mime nicht den Superdeppen von Özdemir, denke das ist legitim.

        Für Ferkelerzeuger und Schweinehalter weiß ich auch keinen wirklich guten Rat, vielleicht klappt es aber mit der direkten Zusammenarbeit unter Bauernkollegen!? Könnte ggf. für beide Seiten jetzt befruchtend sein…

        Der Handel jedenfalls wird blocken was das Zeug hält, das steht heute bereits in Erwartung, so ernüchternd nach gegenwärtigem Stand die Ernteaussichten auch sein mögen.

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        • Andreas sagt

          Ich werde nicht auf Bio umsatteln – eher schließe ich meine Hoftore!!!
          Welch ein Glück für uns BioBauern !!!
          Solche Typen, die glauben, sie könnten von Deutschland aus ganz Afrika ernähren und deshalb die afrikanischen Bauern mit ihren Billigweizen und Hühnerfüßen kaputt machen, können wir wirklich nicht brauchen.

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          • Pälzer Buh sagt

            Zur Erinnerung #Andreas.

            2022 im Queichtal:
            “NULLERNTE” bei den Bio -Ackerbauern.
            “So was kann man wirklich nicht gebrauchen!”
            Bei den Bio- Winzern “Nur “-70% Ernteeinbusen.

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          • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

            Hat mir schon mal ein Bauernverbandshäuptling vor den Latz geknallt – ich bin überzeugtes Nichtmitglied – es wäre Zeit, dass solche Prinzipienreiter wie ich einer sei, von der Bildfläche verschwinden. Mich gibt es heute noch – ihn nicht mehr.

            Andreas, du bist einfach viel zu gut, um tatsächlich besser zu sein. Pass also gut auf…

            Sofort weg mit den Prämien, stellen wir alle uns dem freien Markt. Wir Bauern werden gebraucht, nicht wahr Andreas. Solche wie du werden von den Verbrauchern förmlichst herbeigesehnt. Sie werden dich auf Händen zu tragen wissen, ganz ohne Staatsknete.

            Und nichts für ungut, das mit den Hühnerfüssen wird bei mir nichts werden, Özdemir muss mir also keine Warnwestchen übersenden; gehen alle herzlichst an dich….

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          • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

            Randnotiz:
            Du verunglimpfst übrigens mit deinem “Hühnerfüße-Sarkasmus” mehr als 1,4 Mrd. Erdenbürger. Für die sind eben selbige eine Delikatesse! – Also obacht, erst Gehirn zuschalten und dann auf der Tastatur rumhämmern.

            Verantwortung haben schließlich wir alle zu übernehmen – auch du.

            Hoch aktuelle, äußerst brisante Bilder vom Horn von Afrika offenbaren grausame Einblicke; das 4. Jahr nun in Folge dort ausbleibende Regenzeiten mit den hieraus resultierenden Notständen. – Bio kann/muss das schulterzuckend natürlich ignorant aussitzen, was auch sonst!?

            Unsere weltweiten, übersatten Wohlstandsgesellschaften sollten sich da allerdings einmal gehörig an die eigene Nase fassen wollen…

            Noch generieren wir auf unseren heimischen Äckern Überfluss, noch….!

            In der Mitte Deutschlands sowie im Osten regnet es derzeit seit längerem großteils nichts – es ist, wie man es landläufig auf den Punkt bringt, “brottrocken”. Ein Teil meiner Kollegen sind nichtsdestotrotz mit zähem Durchhaltevermögen bis zu 10 Mal durch ihre Flächen geackert, haben dabei das wirklich letzte bisschen Wasser sinnlos verplempert. Auf den besten Flächen gehen daher die Kulturen jetzt rasant in die Knie, ganz abgesehen von der CO2-Belastung, die dabei ignorant aus dem Schlepperauspuff in die Atmosphäre geblasen wird.

            Was mich maßgeblich wohl von einem Biobauern unterscheidet: Gibt es erheblich weniger auf meinen Flächen, fließen weniger Einnahmen auf mein Konto. Die Bioprämien sind demgegenüber vollkommen wetterunabhängig.

            Daher, lieber Andreas, solltest du beten, dass nicht sehr viele konventionelle Kollegen auch auf den Geschmack kommen, wetterunabhängig produzieren zu wollen. Unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten wird dein noch üppiges Stück vom Kuchen dann auch sehr viel kleiner ausfallen – wetten!?

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            • Andreas sagt

              “Du verunglimpfst übrigens mit deinem “Hühnerfüße-Sarkasmus” mehr als 1,4 Mrd. Erdenbürger. Für die sind eben selbige eine Delikatesse! –”
              Hallo Wurzelwicht, eine Bekannte aus Afrika hat mir glaubhaft versichert, dass man dort immer auch sehr gerne das Fleisch der Hühner gegessen hat. Es ist also nicht so, dass die Afrikaner nur scharf auf die Füße wären und das Fleisch verworfen hätten.
              Du hast mal geschrieben, dass dein Betrieb 15.000 Verbraucher ernährt.
              Wenn ein durchschnittlicher Bauer 150 Verbraucher ernährt, dann musst du nach Adam Riese über 3.000 Hektar bewirtschaften.
              3000 Hektar ergibt über 900.000 Euro Subventionen.
              Wie viele Arbeitskräfte hat dein Betrieb ?
              Ich wette, du bekommst pro Arbeitskraft ein vielfaches an Subventionen als ich bekomme !
              Ich habe 1983 meinen Betrieb umgestellt, da gab es überhaupt keine (Bio)Flächensubventionen, aber hohe Exportsubventionen für konventionelle Milch, Fleisch und Getreide

          • Reinhard Seevers sagt

            Andreas, wenn man deine merkwürdige Denke zu Ende bringt, dann ist doch der Ukrainische Billigweizen für Nordafrika ein No-Go….🤔

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  10. Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

    Alle Coronamaßnahmen – Impfen*, Masken, Kontaktbeschränkungen, Drosten-Tests et cetera – sind Teil des Great Reset. Der Great Reset geht vom WEF, der UNO, der WHO und der EU aus. Der Great Reset hat auch die Namen Agenda 21 und Agenda 2030. …* Die mRNA-Substanzen sind keine echten Impfungen im klassischen Sinne, sondern “Zell- und Gentherapeutika”. Mit jeder Injektion wird das natürliche Immunsystem sehr vieler “Versuchskaninchen” weiter geschwächt —> Zitat von Olaf Scholz:”Wir alle waren gerne Eure Versuchskaninchen”. Pfizer hat bereits 1291 Nebenwirkungen aufgelistet. – – – Ist es nicht sehr verwunderlich, dass insbesondere die GRÜNEN so scharf auf diese mRNA-Zell- und Gentherapeutika sind, während sie 40 Jahre lang die absolut größten Gegner von z.B. gentechnisch manipulierten Lebensmitteln waren bzw. sind? – Sehr kurzes Video mit den entscheidenden Sätzen: https://www.youtube.com/watch?v=qowDwaYx7vI – “Im Zuge des heurigen Weltgesundheitsgipfels (World Health Summit) sprach Stefan Oelrich über die sogenannten „Impfstoffe“. Oelrich ist seit 2018 im Vorstand der Bayer AG und bezeichnete die mRNA-Stiche in seiner Rede als „Zell- und Gentherapie“. Fast spöttisch erklärte er, dass wenn man vor zwei Jahren die Menschen nach ihrer Bereitschaft gefragt hätte, sich eine derartige „Gentherapie injizieren zu lassen“, man “wahrscheinlich eine 95-prozentige Ablehnungsquote“ erhalten hätte. Er betonte in seiner Rede auch die gute Zusammenarbeit mit der Bill und Melinda Gates Stiftung zur Erreichung einer „nachhaltigen“ Welt.”

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    • Reinhard Seevers sagt

      Also, irgendwie schon ein wenig skurril, die dauernden Impfverschwörungsmythen …..langsam wird’s langweilig, find ich.

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      • Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

        Mit Ihrer für Sie typischen Wischiwaschi-Lesemethode übersehen Sie Wesentliches gewohnheitsmäßig ständig.

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  11. Siggi sagt

    Leider auch nur heiße Luft. Ihr (und wir alle) machen es ja nicht. Von daher einer der schwächeren Post .

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    • Reinhard Seevers sagt

      Man sollte schon intellektuell in der Lage sein eine derartige Darstellung so einzuordnen, wie sie einzuordnen ist, finde ich.
      Der Begriff “Wir” wird von Medien und Politik auch anders genutzt, als er real vorliegt.

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    • Smarti sagt

      Siggi, wenn Du Dich da mal nicht täuschst. Der Gemüse – oder Obstanbauer mit den Arbeiterwohnungen kann zum Beispiel mehr Geld verdienen ( bzw. weniger Geld verlieren ) wenn er seine Wohnungen als Ferienwohnungen umbaut und auf dem Acker ein paar Rinder laufen lässt. Am Rand dann noch drei Wohnmobilstellplätze und ein schönes “Obst-Selberpflückfeld”.
      Da werden dann von einem Jahr auf´s andere nicht mehr 10´000 Menschen täglich ernährt, sondern “nur noch” 100.
      Für ein bis zwei Arbeiter bleibt noch genug Geld, und plötzlich hat der Betriebsleiter gefühlt das ganze Jahr Urlaub. Sie glauben nicht, wie viel Ärger und Verantwortung plötzlich “weg” sind. Soll man ein schlechtes Gewissen haben ? Nein, bestimmt nicht – geliefert wie bestellt.
      Sabine hat´s sehr gut beschrieben und auch ich sage es immer wieder. Man lebt nur einmal…schauen was einen erfüllt, was die Familie braucht und dann: umsetzen.
      Einen Betrieb der runtergefahren ( auf Bio umgestellt ) wird, kann man wiederbeleben. Ist er aber einmal tot – wird er es auch bleiben.

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        • sonnenblume sagt

          Wenn man sich mal wieder ins Gespräch bringen will, aber selber kein Thema hat, dann sucht man in der Landwirtschaft. Das passt immer.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Vor 2 Jahren wurde ein Betrieb mit Hofladen in meinem Ort kontrolliert,
          die Ehefrau meinte nur, so ist man in der Nazizeit vermutlich mit den jüdischen Mitbürgern umgegangen.

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          • Smarti sagt

            Da geht es nicht um Kontrolle, sondern ums mürbe machen. Aber sie machen immer alle nur ihre Arbeit. Die können nichts dafür. Sagen sie alle.

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            • Inga sagt

              Wirklich, Smarti, mürbe machen,
              nicht weil es ein Vorurteil, wie Bauernbashing ist?

        • Inga sagt

          Diese Einstellung hatte die Bevölkerung doch früher nach dem Krieg, als die Bauern die einzigen waren, die noch etwas hatten.
          sogar im Überfluß zu essen,
          aber wenn die dann eine kleine Gegenleistung, wie Hof kehren forderten, dann waren sie ausbeuterisch.

          Wenn sie die Milch an die Molkerei verkauften, bekamen sie ja Geld dafür, also je mehr sie verschenkte, desto weniger bekamen sie an, verdienten sie.
          Sie mußten ja Verantwortung für ihren Hof übernehmen.

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    • Inga sagt

      Lt. ZDF steigen die Zahlen wieder.
      Na ja, die vielen Kirmesen und andere Massenveranstsltungen.

  12. ReinerStoff sagt

    Kehret um ihr Ungläubigen… und hört endlich auf die richtigen Propheten!

    z.B. diesen hier:

    “Die aktuelle Krise bei der Ernährungssicherheit kann man nicht lösen, indem man mehr Weizen mit Dünger produziert, für den man Gas aus Russland braucht. Dass passiert aber im konventionellen Ackerbau.
    Es muss stattdessen mehr auf eine Landwirtschaft gesetzt werden, die unabhängiger ist – der Ökolandbau mit seiner Kreislaufwirtschaft ist dazu das geeignete Leitbild.”

    Wörtliches Zitat von Jan Plagge, Chef von Bioverband Bioland, aus meiner heutigen Tageszeitung!

    (Einleitung könnte Spuren von Ironie enthalten…)

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    • Inga sagt

      Kann man Kunstdünger nicht auf anderen Wege herstellen, wie hat es Liebig gemacht?
      Für Kreislaufdünger braucht man Tiere, der Garten- u. Küchenkompost
      reicht nicht aus .

      • Justus von Liebig hat noch Vogelkot( Guano und Chilesalpeter) verwendet um die Erträge zu steigern.
        Erst die Herren Haber und Bosch haben die Ammoniaksyntese erfunden. Dafür braucht man eigentlich kein Erdgas, sondern nur Stickstoff aus der Luft und Wasserstoff. Windkraft und Solarstom sind zu Elektrolyse bei Stromüberschuß hervorragend geeignet. Jedoch werden die Anlagen bei Netzüberlastung abgeschaltet, anstelle dezentral Wasserstoff herzustellen. Dieser nicht erzeugte Strom würde wahrscheinlich reichen für eine komplette CO2 freie Stickstoffdüngererzeugung in Deutschland.

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        • Inga sagt

          Danke,
          na, dann soll man das doch mal machen.

          Und wofür braucht BASF noch Erdgas, ausser für energetische Gründe, aus Russland?

          Ich dachte das wäre Kunstdünger, aber es stellt ja noch mehr her.

  13. Mark sagt

    Eigentlich müsste die Botschaft lauten:

    DAS WAS IHR WOLLT MACHEN WIR NICHT!

    Unmissverständlich und definitiv!

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    • Smarti sagt

      Das ist richtig, Mark, Kriegserklärungen kommen aber gerade nicht so gut an. Zumindest wenn diese Erklärung von Seiten der bösen ( Landwirte ) kommt.

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  14. Piet sagt

    Gut dass wir nicht auf die anderen hören sonst geht’s überall kein Bier mehr nicht nur auf Hawaii

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  15. Ludwig sagt

    Gute Idee liebe Blogger. Ihr habt alles auf den Punkt gebracht. Es zeigt das Komplettversagen
    unserer grünen Politik. Aber nicht nur bei uns Bauern , sondern die Traumtänzerei ist überall. Heute war in der Tageszeitung zu lesen wie unser Wirtschaftsminister Habeck die Welt retten will. Mit Standby-geräten, Stecker ziehen usw. will er dramatisch den Energienotstand retten. Ob 9-Euroticket, Tankrabatt,Energiegeld , usw. überall wird im “Klein” herrumgedocktert, statt einmal richtig eine große Linie zu finden , aber dafür sind unsere Eliten nicht mehr in der Lage. Mit all ihren erzieherischen Gesetzen und steuerlicher Geldabzocke haben sie unser Gemeinwesen zum Stillstand gebracht. Ob Landjugend feiern, Laternenümzüge ,Osterfeier ,usw. hat die Bürokratie alles zum Erliegen gebracht. Überall werden Vorgaben und Kosten in Ansatz gebracht , die jedem “Ehrenamtlichen Veranstalter” die Absage zwingend erforderlich machen. Merkt ihr es noch , daß ihr unser Land mit Gesetzen und Vorgaben einbetoniert habt ? Freiheit ist für euch ein Fremdwort. Bin gespannt ob oder überhaupt wir Bauern noch die Flächenprämien beantragen, denn lieber Freiheit als Geld haben , denn jetzt gehen unsere
    Politiker ja sogar soweit , daß uns nun genau vorgegeben wird , was und wie angebaut wird. Damit ist für mich die “Rote Linie” überschritten. Diese Rote Linie ist aber wohl für viele inzwischen überschritten , denn wie ich jetzt mehrfach in den Medien hörte , haben im letzten Jahr rd. eine Million Menschen das Land für immer verlassen. Kein gutes Zeichen für unsere Politik.

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  16. Inga sagt

    Wie teuer sollen die Nahrungsmittel dann werden, wenn man den Stundenlohn der Pferdeführer dazu zeiht?

    • Inga sagt

      Wie teuer sollen die Nahrungsmittel dann werden, wenn man den Stundenlohn der Pferdeführer dazu zeiht?

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