Bauer Willi
Kommentare 54

#grüneKreuze im Bundestag

#grüneKreuze im Bundestag

Am Dienstag war Haushaltssitzung im Bundestag. Ab ca. 15 Uhr ging es um den Agrarhaushalt. Aber nicht nur ums Geld, sondern auch um die Stimmung in der Landwirtschaft.

Zwei Bekenntnisse zur Landwirtschaft will ich hier mal vorstellen. Von Seiten der Politik gibt es Verständnis für die Aktion #grüne Kreuze. Der DBV und seine Landesverbände äußern sich auf Nachfrage, dass sie die Aktion nicht unterstützen. (Begründung: falsches Symbol.)

Aktualisierung 12.08. um 8:00 Uhr: einige seiner Landesverbände. Bayern, Schleswig-Holstein und einige Kreisverbände sind jetzt dabei.

Diese Aktion kommt von der Basis, es ist eine „Graswurzel“-Bewegung. Sie zählt auf Solidarität. Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele“. (Raiffeisen)

Alle Bundestags-Reden kann man auch im Internet ansehen.

Ein fachlich und sachliche Stellungnahme von Gero Hocker (FDP)

(Aufrufe 5.007 gesamt, 191 heute)

54 Kommentare

  1. Ludwig Zeller sagt

    Servus
    Bauer willi deine Idee war super danke dir für deinen Einsatz.
    Habe gerade 3 stück aufgestellt, nach dem Maishäckseln werden es noch mehr.
    Zu den Bauernverbänden ist zu sagen Sie sind körperschaften des öffentlichen Rechts
    werden dafür auch vom Staat finanziell belohnt, müssen aber dafür die Gesetze des Staates
    umsetzen.

    2+
    • Arnold Krämer sagt

      Die Landes-Bauernverbände sind keine Körperschaften des öffentlichen Rechts, sondern privatrechtlich organisiert und auch als Wirtschaftsunternehmungen aktiv. Nur die Landwirtschaftskammern, die es ausschließlich im Saarland, in Rheinland-Pfalz, in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Bremen und Hamburg gibt, sind Körperschaften des öffentlichen Rechts. Das dortige Ehrenamt ist größtenteils identisch mit dem Ehrenamt der Bauernverbände.
      Die Landwirtschaftskammern nehmen – von Bundesland zu Bundesland verschieden – auch staatliche Aufgaben als hoheitliche Aufgaben wahr.

      4+
      • Karl Timme sagt

        Danke für die Richtigstellung, war mir in den anderen Bundesländern nicht sicher ob nicht doch die eine oder andere öffentlich – rechtliche ……. Der Hinweis auf die Gewerbliche Tätigkeit: Agrardienste, Lohnbuchhaltung, Steuerberatung und vieles mehr, zeigt mir das hier eine gewisse Befangenheit vorherscht.

        0
      • Stimmt leider nicht. Der Bayrische Bauernverband BBV ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts.

        0
      • Ottmar Ilchmann sagt

        „Das dortige Ehrenamt ist größtenteils identisch mit dem Ehrenamt der Bauernverbände.“ Schlimm genug, das erklärt einiges!

        0
      • Ludwig Zeller sagt

        Servus
        da ich das mit den Körperschaften des öffentlichen Rechts bei den Bauernverbänden in den Ring geworfen habe und etliche nicht darüber bescheid wissen habe ich gerade nochmal nachgeschaut. Beim Bayerischen Bauernverband steht auf der Internetseite beim Ipressum : Bauernverband eine körperschaft des öffentlichen Rechts
        Kann jeder mit ein paar Mausklicks nachlesen. Bevor ich etwas behaupte versuche ich immer das ich dabei nichts falsches behaupte und in dem Fall habe ich ganz sicher das richtige geschrieben.
        Gruß

        0
        • Brötchen sagt

          Herr Zeller!

          Glaube das ist unterschiedlich in den Ländern mit der Rechtsform.

          Im Osten sind das e.V. s.

          0
        • Arnold Krämer sagt

          Ja, bei den Bayern gibt es immer etwas Besonderes. Das habe ich als Norddeutscher nicht so ganz auf dem Schirm. Und möglicherweise lässt das Land Bayern den dortigen Bauernverband in dieser Rechtsform auch die eine oder andere staatliche Aufgabe erledigen.

          0
  2. brouss sagt

    Ich habe es hier schon mal geschrieben: Wir bräuchten eine NGO für seriöse Landwirtschaft und gesunde Ernährung. Die Aktion hier könnte der Auslöser sein.

    Wie wäre es mit Dir Bauer Willi. Du hättest die Fähigkeiten und anscheinend die Zeit dazu so was zu gründen.
    Nimm den Keckl dazu und Personen von denen Du ne gute Meinung hast.
    Ich habe eine Story mit der die Bauern das Zukunftsthema personalisierte Ernährung belegen könnten.

    7+
    • bauerhans sagt

      um eine ngo von und für bauern zu gründen,müssen diese sich erst grundlegend ändern und mehr zielgerichtet diszipliniert wirtschaften.

      1+
        • bauerhans sagt

          auf den betrieben wird viel für pacht oder maschinen ausgegeben,aber z.b. ein beitrag von 100€ jährlich für so eine ngo,die mit hauptamtlichen kräften aufklärung über und werbung für die landwirtschaft macht,sehen viele als „rausgeschmissenes geld“.
          250000 betriebe mal 100€ gleich verdammt viel geld!

          2+
          • firedragon sagt

            bauerhans,
            ich denke, wenn es tatsächlich zu so einer „Aufklärungsmaschinerie“ kommen sollte, die wirklich verdammt starke Argumente pro Landwirtschaft vermittel kann, ohne zu verklären, dann wird jeder bereit sein 100 € / jährl. dafür aufzuwenden.
            Allerdings sollten alle Arten der LW dabei sein, es sollte keinen Unterschied machen, ob ein Betrieb konventionell oder bio unterwegs ist.

            Pacht und Maschinen ist ein anderes Thema, darüber vielleicht ein anderes mal.

            3+
          • brouss sagt

            Wenn im Durchschnitt 1000 Euro kämen, hätten wir 250 000 000.
            Nestle hat für 300 000 000 Franken ein Forschungszentrum zu Verdauungsgenen gebaut.

            Auf meinem Handy war vorhin was, wie Gründerszene.de von Start Ups in dem Bereich berichtet. Ich guck mal.

            0
  3. Paulus sagt

    So ein T-Shirt wie Frau Connemann mit dem Aufdruck Bauernkind würde ich auch tragen, auch wenn aus mir „Bauernkind“ kein Bauer sondern nur ein Inschenör geworden ist. Vor Mobbing hätte ich da keine Angst.
    Und jetzt stellt euch mal vor es gebe solche mit dem Aufdruck Lehrer-, Journalisten- oder gar Politikerkind. Die dürften unverkäuflich sein, von wegen Selbstbewusstsein und so.

    15+
  4. Matthias Zahn sagt

    Gute Aktion mit den grünen Kreuzen! Was die Aufregung über den DBV angeht, versteh ich das nicht ganz. Der DBV macht das was er immer macht. Die Interessen der Ernährungsindustrie vertreten. Das sind seine Hauptmitglieder. Der Name sowie der Bauer vornedran sorgen nur für den grünen Anstrich um zu tun als ob. Das war so, und das wird sich auch in Zukunft nicht ändern! Selbst wenn kein Bauer mehr im DBV Mitglied ist, wird sich einer finden der sich vornehin stellt und das Spielchen mitmacht. Sich am DBV abzuarbeiten ist völlig sinnlos! Vielleicht geht was in den Landesverbänden aber alles andere ist Utopie! Austreten, Wochenblatt abbestellen und den DBV aus dem täglichen Denken streichen. Dann is gut….

    18+
  5. Regionalbauernverband Starkenburg ist dabei! Wie haben einen offenen Brief an Rukwied geschrieben mit der Bitte gegen Mercosur zu demonstrieren, keine Reaktion! Aber Beiträge erhöhen will er? No Bodenhaftung!

    16+
    • Matthias Zahn sagt

      Einfach mal die Mitgliederliste des DBV googeln. Dann erklärt sich vieles. Die Verarbeitungsindustrie braucht Rohstoffe. Und wenn die deutschen Bauern nicht mehr bereit sind für ein Butterbrot zu arbeiten, müssen die Rohstoffe woanders her. Im übrigen ein kluger Schachzug der Industrie dieses Konstrukt „Bauernverband“ zu nennen und dann auch noch einen Bauern als Galionsfigur vorne ran zu stellen…… Einer der größten PR Coups der Nachkriegsgeschichte!

      3+
  6. Christian Bothe sagt

    Es läuft Bauer Willi und was Hocker von der FDP gesagt hat,war einfach richtig und gut und das noch in freier Rede. Diese initiierte Aktion ist einfach Klasse und ich hoffe,das sich der Thüringer BV mit Dr.Wagner einbringt!

    15+
  7. Karl Timme sagt

    Die Öffentlichkeitsarbeit liegt in unseren Verbänden mit wenigen Außnahmen
    z.B. Bauernverband S-H in den Kinderschuhen, oder wird unprofitionell betrieben. Die junge Generation wird in der Regel nicht angesprochen.

    8+
  8. Friedrich sagt

    Willi bleib dran, aber achte auf deine Kräfte. Mehr als „Danken“ für deinen Einsatz können wir nicht.– Es ist schon bemerkenswert , daß der Vor- und Nachgelagerte Bereich des Ernährungsgewerbes uns keine Unterstützung gibt. — es ist auch bemerkenswert , daß unser Willi eine ganze Branche zur Rebillion gegen die Berliner in die Gänge bringt. Daran kann man deren Kopflosigkeit und Dummheit erkennen. Die Bilanz daraus kann nur sein :
    -Rücktritt der Landwirtschaftsministerin
    -Rücktritt des DBV – Vorstandes
    Es kann doch nicht sein, daß der DBV -Vorstand in Berlin gegen die eigenen Mitglieder arbeitet. Die Rebillion von Landesverbänden und Kreisverbänden ist Realität. Das ganze wird von der Masse der Bauern getragen , die sich von den Berlinern nur gedemütigt fühlen und wirtschaftlich in den Ruin getrieben werden. Jetzt ist der Punkt erreicht , – bis hierher und nicht weiter !! Bauern baut Kreuze und zeigt damit euren Widerstand !! Berlin muß vor der Rebillion der Landbewohner zittern. Deshalb rufe ich auch alle Leute auf dem Land zur Aufstellung der Kreuze auf. In jedem Garten ist Platz dafür.

    47+
    • Einfacher Bürger sagt

      Es ist doch bedenklich das die Verbände kein solches Ergebnis erreichen. Das sieht sehr nach Vetternwirtschaft aus.

      10+
    • Bauer Willi sagt

      Bei uns macht jetzt eine Genossenschaft mit. An den 11 Filialen wurden jetzt auch #grüneKreuze aufgestellt.
      Jeder kann seine Werkstätten, Landhändler, Futtermittellieferanten ja darauf ansprechen.

      6+
    • sonnenblume sagt

      Kann es sein, dass sich der vor- und nachgelagerte Bereich schon Gedanken macht, wie sie ihren Betrieb für die Zeit nach der Agrarwende aufstellen können? Ich bin der Überzeugung, dass hier schon lange überlegt wird, wie man in D. Kapazitäten abbauen kann und sucht Wege andernorts entweder auszubauen oder Neugründungen zu tätigen.
      Diese Firmen sehen sich das Drama doch nicht lange an. Es wird mit spitzem Stift gerechnet, eine Zukunftsprognose erstellt und dann werden Entscheidungen getroffen. Das man das nicht an die große Glocke hängt ist selbstverständlich. Siehe Danish Crown in MV. Hat sich überhaupt schon mal jemand aus der Sparte zur Entwicklung der Landwirtschaft in D. geäußert?

      4+
    • sonnenblume sagt

      Noch einen Satz. Für diese Betriebe sind die Bilanzen am Jahresende wichtig und nicht der Bauer in D. Der lässt sich locker durch Produzenten in anderen Ländern ersetzen.

      5+
      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Die Saftindustrie in BW macht sich bereits Sorgen, sie befürchten, dass der Streuobstbau aufgegeben wird. Mit den Abfalläpfeln vom Obstbau alleine fehlt die Qualität.

        Macht ja nix, dann kommt der Apfelsaft aus China.

        5+
  9. Willy Toft sagt

    Ich hoffe inständig, dass sich mehrere Abgeordnete sich der Meinung dieser beiden Redner anschließen werden. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, das zeigt auch das Symbol der grünen Kreuze an den Wegesrändern, die die Landwirte aus Frustration aufstellen!

    17+
  10. Der Brandenburgbauer sagt

    Moin, wir sollten uns durch das totschweigen einiger Verbände was die Aktion Grüne Kreutze betrifft nicht entmudigen lassen. Frei nach dem Motto einer Textzeile von Lindenberg “ Und ich (WIR) machen unser Ding,egal was die anderen sagen,
    Ich „WIR) gehen unseren Weg, ob gerade oder schräg, das ist egal“

    8+
    • Karl Timme sagt

      Am 7.09. habe ich den Bauernverband Schleswig-Holstein auf diese Aktion aufmerksam gemacht. Keine halbe Stunde später war der Beitrag auf FB. Dieser Landesverband ist hier ohnehin sehr aktiv und die Beiträge immer lesenswert.

      9+
    • Karl Timme sagt

      Nervt mit hinweise auf die Aktion und deren fortwährenden Beschleunigung, bis auch hier die Aktion nicht mehr Ignoriert werden kann.

      5+
  11. sonnenblume sagt

    Warum hat der DBV denn nicht sofort reagiert und ein, seiner Meinung nach, richtiges Symbol vorgeschlagen? Ein Anruf hätte sicherlich genügt. Es ist doch auch in diesem Fall wie immer so. Alles wird kritisiert, aber wie man es besser hätte machen können, da bleibt man die Antwort schuldig. Haben sie immer noch nicht begriffen, dass der Basis langsam die Luft ausgeht, dass sie sich auch öffentlich äußern möchte und nicht mehr nur auf den Ausgang der Hinterzimmergespräche warten will?

    14+
    • Bauer Willi sagt

      Ich war gestern auf einer Versammlung und wurde von einem Vertreter des regionalen Bauernverbandes angesprochen. Warum wir ihn nicht vorher über die Aktion informiert hätten.

      2+
      • sonnenblume sagt

        Hätte, hätte, hätte. Wie viel Zeit wäre dann wieder mit einer Endlosdiskussion vergangen und wäre die Aussage oder Darstellung nicht wieder verwässert worden? Sind spontane Aktionen nicht manchmal viel Zielführender? Und vor allem, jetzt kommt es von der Basis und nicht vom Verband. Das hat doch einen ganz anderen Wert!

        16+
      • Matthias Zahn sagt

        Diese Ausrede ham die Bauernverbandler auch beim Lieferstopp benutzt. Man hätte ja, wenn man früher was gewusst hätte, vielleicht……. Einfach mal mitziehen ist nicht so gewünscht. Man muss sich ja schließlich noch mit der Baywa, dem Raiffeisenverband und den Genossenschaften abstimmen ob das in Ordnung ist, was da geplant ist. Das geht nicht so schnell…….

        8+
  12. Günther Felßner sagt

    Der Bayerische Bauernverband ünterstützt die Aktion nicht nur mit Worten … u.a. Haben wir ne eigens geschaffene Website erstellt , zur Unterstützung aufgerufen und vor der Bayer. Staatskanzlei haben Walter Heidl und ich ein 3m Kreuz platziert .
    Günther Felßner
    Vizepräsident BBV

    36+
    • Bauer Willi sagt

      Lieber Herr Feißner
      Vielen Dank für die Unterstützung aus Bayern, die seit gestern mittag online ist. Ich habe gestern mit Herrn Heidl telefoniert. Er hat sich für die Idee und unsere Initiative bedankt.
      Wir „Graswurzler“ haben die stille Hoffnung, dass nun auch andere Landesverbände dem bayrischen Beispiel folgen.
      Ich habe den Text im Artikel jetzt geändert in „einige seiner Landesverbände“

      20+
    • Obstbäuerin sagt

      Dann hat sich meine Vermutung als falsch herausgestellt. Bin einfach nur noch sauer. Hoffentlich erkennen noch andere Landesverbände, dass ihre Mitglieder jetzt ihre Vertretungen brauchen. Also noch mal, tschuldigung.

      2+
      • Mal sehen, ob BaWü dem bayerischen Beispiel folgt. Da sitzt nämlich der Ruckwied am Ruder. Der BBV hat eine klugen Schachzug hingelegt indem er schneller war als der BDM. Das wird ihm Sympathieen der Bauernschaft einbringen.

        3+
    • Obstbäuerin sagt

      Oder es war umgekehrt. Der BBV hat sich zu der Aktion bekannt, bevor sich der Bundesverband distanziert hat.

      2+
  13. Der DBV und seine Landesverbände unter stützen die Aktion „Grüne Kreuze“ nicht wegen falschen Symbol……
    Welches Symbol ist den deren Meinung das richtige…..

    5+
  14. Da war ja wieder die Hölle los im Bundestag. Draussen gab es zu der Zeit wohl gerade Freibier und Brötchen…

    7+
    • Heidi Schleicher sagt

      Das habe ich mir auch gedacht. Anscheinend interessiert das Thema niemanden. Gähnende Leere auf den Sitzplätze der Abgeordneten….. 😳

      8+
    • Paulus sagt

      Der Bundestag muss nicht immer voll besetzt sein, das wäre auch unsinnig. Was mich viel mehr erschreckt, ist das zur Schau getragene Desinteresse der betroffenen Ministerin während der Debatte. Nun ja, sie ist nun endlich verheiratet und der Gebrauchtwagenhandel ihres jüngst Geehelichten hat da nun mal Priorität. Wo sollte sie nach Merkel auch sonst unterkommen?
      Ist ungefähr so wie sich manche Studis in Vorlesungen, Seminaren und Übungen verhalten. Die sind häufig auf ihr Handy konzentriert und wundern sich dann wenn sie in den Prüfungen mit einem Koffer nach Hause gehen.
      Um betont gelangweilt auf dem Smartphone herumzuspielen bedarf es keiner Anwesenheit im Parlament. Man stelle sich so etwas mal in der freien Wirtschaft vor …

      13+
      • Ottmar Ilchmann sagt

        Wahrscheinlich kannte die Ministerin die Rede zumindest von Frau Connemann schon, die beiden sind ja eng befreundet.

        1+
      • Das Desinteresse hat mich auch gestört. Sicher kann dort niemand stundenlange Debatten bei voller Aufmerksam verfolgen. Aber die Fachministerin sollte doch bei ihrem Themengebiet etwas mehr Interesse an den Tag legen . Selbst wenn sie den Inhalt schon kennen sollte.
        Ansonsten fand ich beide Reden auf ihre Art sehr gut.
        Hier in der Region ist zur Zeit die Mela. Ein Sauenhalter sagte gegenüber dem Radio, er plädiere mittlerweile für die Abwrackprämie pro Sau. Also die Ergänzung zum „Abwickeln“. Bitter!

        5+
  15. Thomas Apfel sagt

    Frau Connemann habe ich schon mal in Trier auf einer Veranstaltung gehört. Sie sagt das, was eigentlich seit Jahren vom Bauernverband kommen müsste als einsamer Rufer im Walde. Vielleicht ändert sich das jetzt auch durch die Aktion Grüne Kreuze. Dass die FDP Wissenschaftlichkeit als notwendigen Background bei politischen Entscheidungen einfordert, ist überfällig und sollte eigentlich selbstverständlich sein. Ich finde es auch unterirdisch, dass gerade der Bauernverband die Aktion Grüne Kreuze nicht unterstützt. Kreuze sind neben der Christlichen Symbolik erstmal Hinrichtungswerkzeuge des Römischen Reiches gewesen, die zu der Zeit garantiert Jeder mit qualvollem Tod und persönlichem Risiko des Untergangs bei nicht staatskonformer Verhaltensweise in Zusammenhang gebracht hat.
    Kreuze sind bislang in allen Farben: weiß gegen Krieg, schwarz und in allen Signalfarben für alle möglichen und unmöglichen Aktionen aller möglichen NGO´s verwendet worden.
    Was wollen Bauernverband, ABL und Bauernbund mit ihrer Verweigerung sagen: „Wir wollen die Kirchen nicht verärgern ?“ — Liebe Verbändler, Die Kirchen sind nicht auf unserer Seite und waren es noch nie ! Und dass ausgerechnet der Herrgott etwas gegen die Verwendung des Gerätes mit dem sein Sohn getötet wurde als Protest gegen Ausgrenzung gesellschaftlicher Gruppen hätte, wage ich zu bezweifeln, denn nicht das Kreuz ist ein Hoffnungssymbol der Christen, sondern die Auferstehung.

    37+
    • sonnenblume sagt

      Ist der Bauerverband mittlerweile so schwerfällig geworden das er keine spontanen Entscheidungen mehr treffen kann? Oder liegt es daran, dass man möglichst nirgendwo anecken möchte und mit allen immer Gutfreund bleiben will? Man muss jederzeit Gesprächsbereit sein, aber etwas Druck und Protest ist doch wohl erlaubt. Siehe die Gewerkschaften mit ihren Streikaufrufen. Bei uns wird das als Ungehörig eingestuft? Sind wir denn weniger wert wie die Arbeiter an den Fließbändern?

      8+

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.