Bauer Willi
Kommentare 6

Greenpeace warnt vor Bio-Margarine

Es kommt nicht häufig vor, dass Greenpeace vor dem Verzehr von Bio-Produkten warnt. In diesem Fall scheint es aber wirklich angebracht zu sein. Zumindest bei bestimmten Produkten.

https://secured-static.greenpeace.org/austria/Global/austria/fotos/Presse/Greenpeace-Factsheet_Testergebnisse_Palmoel_Sept2017.pdf

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6 Kommentare

  1. Friedrich sagt

    Jetzt macht Greenpeasce Bio das Leben schwer. Das ist dann mittelfristig das Ende der Biobetriebe. Auch deshalb, weil nur begrenzte Absatzmengen gekauft werden. In der Biomilchschiene ist der Absatz schon am Limit, denn die ersten Molkereien haben den Biobauern schon gekündigt. Damit ist die angekündigte Alternative der Bauern schon sehr schnell zu Ende. Von drei Neueinsteigern hört jeder dritte nach kurzer Zeit mit Bio wieder auf , weil sich die Erwartungen nicht erfüllt haben. Bei den Biobetrieben beginnt durch den LEH jetzt das Hamsterrad wie bei den konv. Betrieben. Damit nimmt auch der Nimbus der Guten sein Ende.

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    • Brötchen sagt

      Friedrich es hängt ja in dem Fall mit der Behandlung des Palmöl zusammen.
      kleine unrentable Betriebe scheitern auch beim biolandbau.
      weiss nicht, ob du meinen Hinweis gelesen hast, es wird höchstwahrscheinlich sowieso eine erhebliche Reduzierung der tierbestände geben….laut Prognose dgfz Vortrag zu finden unter Schweine.net.
      eine Umstellung der rinderhaltung auf Bio ist ja nun nicht so schwierig.
      Problem ist sicher die Leistung. Wer da gut aufgestellt ist, hat meines Erachtens schon eine Zukunft.

      1+
  2. „Aus Sicht der Schadstoffbelastung ist Butter zum Backen eine
    Alternative; dies ist jedoch aus
    ökologischer Sicht nicht sinnvoll, da die Herstellung von
    Butter klimaschädliche Gase verursacht (insbesondere Methan aus den Kuhmägen).“
    Solange derart schwachsinnige Aussagen von Greenpis kommen, bleibt diese NGO für mich unseriös….

    7+
    • Piet van Veghel sagt

      Mark: Ein Stückchen aus „Brotzeit“: Der einfachste Kohlenwasserstoff ist Methan. Deshalb kommt dieses Gas überall im Untergrund vor, daher auch der Erfolg des Frackings. Durch kleine Ritzen im Gestein, die mit technischen Mitteln geweitet werden, steigt genug Gas an die Oberfläche, so dass sich eine Gewinnung lohnt. Weil das Gas noch oben steigt, finden sich am Meeresgrund ungeheure Mengen an Methanhydraten. Deshalb ist Methan in den Permafrostböden eingeschlossen. Es kommt von unten – nicht von oben, wie auch Messungen am Meeresboden belegen. Wenn das Klimagas schließlich in die Atmosphäre gelangt, wird es in den oberen Schichten durch Hydroxylradikale zersetzt, die die UV-Strahlung der Sonne erzeugt.
      Die Methanatmosphären von Himmelskörpern zeigen, dass für ihre Entstehung keinerlei Leben erforderlich ist. Das Weltall selbst ist voller Erdöl – ganz bestimmt nicht, weil Flugsaurer die Erde in Richtung Pferdekopfnebel verlassen haben, um sich dort bestatten zu lassen.

      7+
    • sonnenblume sagt

      Ist der Transport und die Abholzung von Wäldern weniger schädlich wie die Produktion von Methan durch die Kühe?

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      • Aber wenn so viel Magerkäse und -quark verlangt wird, dann bleibt doch Fett übrig, oder?
        Für Butter für den Kuchen eventuell und Sahne für Eis?

        Und wo soll das Gras von unseren natürlichen Grünland hin?

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