Bauer Willi
Kommentare 72

Gehirnwäsche

Ich habe in den letzten Tagen viel auf dem Feld gearbeitet. Da kann man gut nachdenken und es kam mir obiger Spruch in den Sinn.

Auf allen medialen Kanälen wird ja seit Monaten unverblümt gegen den Fleischverzehr geschrieben und geredet und gefilmt. Und alle sind sich einig, dass „man ja weniger Fleisch essen müsste“. Wegen Weltklima, Tierwohl, Werkverträgen, Soja und Regenwald und überhaupt.

Und dann schau ich den Menschen, die ich so kenne, und die so reden, wie alle reden, in den Einkaufskorb….

Ich glaube, da müssen die Medien noch „aktiver“ werden, bis die Gehirnwäsche funktioniert hat… (Ironie off)

 

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72 Kommentare

  1. Thomas Apfel sagt

    Guten Morgen @ Gephard

    Gar kein Problem, wenn die Jugend weniger Fleisch essen will, einer Bio-Ersatz-Religion folgen will und lieber zocken und sich ein Fitnessarmband kaufen will, dann soll sie das tun.
    Nur dann sollen Sie das Maul halten bei Dingen, die sie im Grunde gar nicht interessieren.
    Es ist nämlich nicht „DIE JUGEND“ die hier aktiv wird, sondern es sind die Apologeten einer Weltrettungsreligion, die (wie schon so oft in der Geschichte) die Jugend für ihre Machtphantasien und monetären Interessen einspannt. Für eine „Gute Sache“ waren solche Phantasien schon immer kurzzeitig in gesellschaftliche Bewegungen umsetzbar, mit meist fatalen Folgen.
    Was Sie und die gerade aktuelle der vielen möglichen Weltrettungsreligionen betreiben, ist dummerweise das Gegenteil von Weltrettung, sondern die Zerstörung der Landwirtschaft durch überhebliche Klugscheisser. Dass das die tatsächlich Betroffenen auf die Palme bringt ist wohl kaum verwunderlich. Man kommt sich als Bauer so vor, als wäre die ganze Welt auf einmal zu Osterinseln mutiert und man versucht durch Aufstellen immer neuer Götter/Götzenfiguren ein ein entwicklungsgeschichtliches Dilemma zu lösen.aufzuhalten.

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    • Gephard sagt

      Achja, die dumme Jugend, die einfach nur nachäfft, was andere ihnen eintrichtern. Wie können Sie sicherstellen, dass Sie nicht genauso Opfer von Einflussnahme sind? Hängt das nur mit dem Alter zusammen? Und sind Sie frei von Idolen und positiver Voreingenommenheit?

      Sie sprechen von der Zerstörung der Landwirtschaft. Ein steile These oder ist das eher nur eine Befürchtung, weil Sie altersbedingt weniger gut mit (geforderter) Veränderung klarkommen?

      Wenn Sie so viel Durchblick haben von wegen Zerstörung statt Weltrettung, warum lassen Sie andere nicht an ihren Erkenntniswegen teilhaben? SIe haben doch sicher fundierte Grundlagen für diese Annahme.

      Es ist ja nicht so, dass ich Ihre Verzweiflung nicht nachvollziehen könnte. Was mir aber nicht einleuchten will, dass Sie als Gegenmaßnahme einfach nur mit dem Finger auf andere zeigen und sich zu einem Opfer mit unerkanntem Durchblick inszenieren. Glauben Sie wirklich, so eine Verhalten ist nachhaltig?

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      • Thomas Apfel sagt

        Das „Sie“ im ersten Abschnitt hätte eigentlich klein geschrieben werden sollen, denn es bezog sich auf die „Jugend“ und nicht auf Sie @ Gephard. Aber genau betrachtet war das wohl ein sogenannter „Freudscher Versprecher“.
        Mich verlangts im Übrigen gar nicht nach „Gegenmaßnahmen (Wogegen denn eigentlich ?). Die „Zerstörung der Landwirtschaft“ (in ihrer Eigenschaft als Ernährer jeglicher Bevölkerung) ist mit Händen zu greifen !! Mein „Zielgebiet“ ist die Fehleinschätzung der Notwendigkeit/Nichtnotwendigkeit des Pflanzenschutzes. Da wird nicht mehr untersucht und abgewägt, sondern behauptet, verdreht und dogmatisiert.
        „Die heutigen überzogenen Forderungen nach Biodiversität in den Produktionsflächen setzen das Grundprinzip der erreichten Produktivität, nämlich die erfolgreiche Kontrolle der Biodiversität zu Gunsten der Nutzpflanzen ausser Kraft ….. Besonders kritisch ist hierbei die Diskreditierung des modernen Pflanzenschutzes zu sehen. Es hat sich ein Teufelskreis der Meinungsbildung etabliert, der in weitgehender Unkenntnis der Tatsachen und Zusammenhänge, dem Sägen an dem Ast auf dem wir sitzen, Vorschub leistet“ (Andreas von Tiedemann Uni Göttingen 2015).
        Genau das ist, gut ausformuliert, der Umstand welcher mich zum Widerstand gegen Dogmen motiviert. Ich arbeite seit 40 Jahren ausführend und beratend im Bereich des Pflanzenschutzes. Gehen Sie also davon aus, dass ich weiß wovon ich rede. Ich lamentiere nicht, sondern untersuche Praktiken konventioneller und Öko-dogmatischer Anbauverfahren hinsichtlich ihrer Funktionsweise und Nachhaltigkeit. Also lassen Sie Ihre Arroganz hinsichtlich meines Alters und vermuteter Motivationen getrost stecken. Sollten Sie sich für die Dinge, die ich betreibe tatsächlich interessieren, kann Ihnen Herr Dr. Kremer Schillings gern meine E-Mail Adresse übermitteln …. sofern Sie ernsthaftes Interesse haben und nicht nur Propaganda betreiben wollen.

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        • Gephard sagt

          Aus welcher Warte sind die Forderungen nach Biodiversität denn überzogen? Vermutlich aus der wirtschaftlich/ökonomischen, richtig? Da kann ich die Abwehrhaltung auch gut nachvollziehen. Systeme versuche sich je selbst zu erhalten, ob sie nun gut sind für alle beteiligten oder nicht. Ich halte die Forderungen bzgl. Biodiversität nicht für überzogen, sondern für notwendig, um ein leidarmes Miteinander der Geschöpfe zu gewährleisten oder zu erreichen. Natürlich schwingt da noch viel mehr mit, wie Kapitalismuskritik, Utilitarismuskritik, Kritik an die Verabsolutierung der Rationalität sowie Verdinglichung von Lebewesen.

          Wenn Sie vom Vertrieb und Einsatz von Pestiziden leben, maßen ich mir an, sie als befangen einzuschätzen. Es wird Ihnen schwer fallen, Ihre Tätigkeit wirklich zu hinterfragen. Ich hingegen habe sicher viel zu wenig Wissen, um fundiert auf Sachebene zu diskutieren. Da ich das Ideal vertrete, möglichst wenig Lebewesen zu schaden, interessiert mich auch nicht, ob jetzt zum Beispiel Glyphosat unschädlich für den Menschen ist. Mir ist der Grundansatz der Wirtschaftsweise und des Dogmas, die Natur so weit wie es nur geht „auszuquetschen“ einfach zu wider. Das kann ich auch nicht wirklich sachlich begründen. Ich kann nachvollziehen, dass das jemand als religiös verblendet einsortieren will.

          Da Sie selbst so vehement von Dogmen auf der anderen Seite sprechen, Ihre eigenen aber offenbar nicht sehen wollen, scheint mir eine tiefere Diskussion sinnfrei. Wir haben sehr unterschiedliche Weltanschauungen und sie würden ebenso wenig von ihrer Ansicht abweichen, wie ich. Das wäre auch okay, wenn sich Kompromisse finden ließen, aber die Bereitschaft dazu kann ich auf keiner Seite erkennen. Meine Kritik ist ja grundsätzlich und und stößt allen vor den Kopf, die ihr Leben nach den von mir kritisierten Grundsätzen gestaltet haben. Warum ich ein so hohes Ideal mit mir trage, weiß ich nicht mal. Ist’s vielleicht die zwar abgelehnte aber doch arg durchlebte christliche Erziehung?

          Ich habe keine Ahnung, wie damit ein gutes Miteinander möglich ist. Das Spaltungspotenzial ist mir bewusst und ich erlebe auch im Bekanntenkreis, wie immer mehr Freundschaften aufgrund solche Grundsatzdiskussionen zerbrechen, gerade jetzt zu Corona-Zeiten. Mir ist schleierhaft, wie ich aufrichtig einen Menschen und sein Tun tolerieren kann, der zum Beispiel Tiere mästet und massenhaft töten lässt. Ich empfinde Verachtung und Abscheu, auch wenn ich weiß, dass dahinter oft systematische und Sachzwänge stecken.

          Insofern kann ich natürlich nachvollziehen, wie ihr hier gegen die Grünen und angebliche Gutmenschen agitiert. Ihr habt offenbar ähnliche Empfindungen, die euch zu den ganzen Verbalattacken treiben.

          Als ich diesen Blog hier entdeckte, dachte ich, in Bauer Willi einen Mediator gefunden zu haben, der versucht, genau dieses unmöglich scheinende zu bewirken: Beide Seiten einander näher zu bringen. Damit ist er meiner Ansicht nach gescheitert, falls es überhaupt je sein Ziel war. Verübeln kann ich es ihm nicht, es zehrt sicher enorm an den Nerven, so einen Blog mit so einer Haudegen-Kommentarkultur zu betreiben.

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          • Lady sagt

            „Verübeln kann ich es ihm nicht, es zehrt sicher enorm an den Nerven, so einen Blog mit so einer Haudegen-Kommentarkultur zu betreiben. “

            Gephard, das ist ziemlich unfair, was Sie hier behaupten.
            Es geht nicht gegen „Gutmenschen“ oder „Grüne“ pauschal. Damit schieben sie alle Landwirte hier in eine Ecke, wo sie nicht hingehören.

            Wir müssen in nicht allzu ferner Zukunft die Ernährung von 10 Mrd. Menschen hinbekommen. Darauf brauchen wir eine Antwort. Und auf mich wirkt es unendlich zynisch, wenn suggeriert wird, dass wir auf diesem Weg bisher nicht erfolgreich waren.

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            • firedragon sagt

              Lady, der Weg des erfolgreichen und durchaus sicheren Landwirtschaftens wird in der bisherigen Form nicht mehr gewünscht. Damit muss die LW klar kommen und jeder einzelne LW muss für sich entscheiden, wie die Zukunft des Betriebs aussehen soll, das zehrt schon. Ist nicht zu unterschätzen.
              Ist ja nicht nur die eigene Lebenseinstellung, es hängt Familie dran und das eigene Kapital.

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              • Ostbauer sagt

                Ja Drachen ,da hast du recht, zehrt ungemein; zumindestens an meiner Generation, welche den Betrieb hier ja erst aufgebaut haben.
                Aber die Jugend geht da viel cooler mit um; und ich denk, die packen das auch. Seh ich an meinem Filius. 🙂

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                • firedragon sagt

                  Ostbauer, dann vertrau auf die Fähigkeiten Deines Filius. Bei uns ist der, der Boden im Blut hat, noch ein bischen jung und wir sind noch dran, für den den Betrieb den gangbarsten Weg weiter zu gehen.

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              • Lady sagt

                Drachen, völlig OT: Ich bin gerade auf dem Rückweg von Stuttgart bei „euch“ vorbeigekommen. Unterbrechung der Reise bei meinem Bruder in Mönchengladbach. Dazwischen lagen die mir theoretisch gut bekannten deutschen Weinbaugebiete, Hat mir viel Freude gemacht. Schön ist es auch bei auch, aber zu heiß 😉

                Ja klar, die LW ist so nicht mehr erwünscht. Zumindest wird uns das so eingeredet. Ich bin gar nicht sicher, ob es dafür eine Mehrheit gibt. Und genau das spürt die Jugend! Egal ob nun als „nur“ Kapitalgeber oder als echter Betriebsnachfolger. Die wollen nicht mehr… Und nach meinem Eindruck ist das vielen nicht klar. Da wird in Fantasiewelten gelebt.

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                • Lady sagt

                  Bei euch ist es schön, auch. So soll es heißen.
                  Hier ist es aktuell auch zu heiß 😀
                  Passt übrigens ganz gut. Wir sind hier noch in der Getreideernte. Es war vorher zu wechselhaft.

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                • firedragon sagt

                  Ja Lady, es gibt echt tolle Ecken – nicht nur bei uns oder den anderen Weinbauregionen.
                  Und ja, es ist zu heiß. Finden die Trauben auch nicht so toll. Gibt in manchen Anlagen schon erste Sonnenbrandschäden. Habe von Betrieben gehört, die wegen Wassermangel die vier- und fünfjährigen Anlagen entlasen. Entlasen heißt in dem Fall – Trauben komplett entfernen, keine Ernte nur damit die Reben überleben.

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          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Zitat Gebhard

            „Ich hingegen habe sicher viel zu wenig Wissen, um fundiert auf Sachebene zu diskutieren. “

            Hier möchte ich ihnen nicht widersprechen.

            Zitat Gebhard

            „Mir ist schleierhaft, wie ich aufrichtig einen Menschen und sein Tun tolerieren kann, der zum Beispiel Tiere mästet und massenhaft töten lässt. Ich empfinde Verachtung und Abscheu, auch wenn ich weiß, dass dahinter oft systematische und Sachzwänge stecken.“

            Soweit mir bekannt, sollen die Tiere der menschlichen Ernährung dienen. Sind die Menschen, die das Fleisch essen bessere Menschen?
            Oder ist das töten von Tieren, dass der Fiffi sein Fressen bekommt OK?

            Ein Dialog kann nie zustande kommen,wenn einer meint in Oberlehrermanier seine Ideologie verbreiten zu wollen.

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          • Thomas Apfel sagt

            @ Gephard
            Es kann nicht um „Biodiversität IN DEN PRODUKTIONSFLÄCHEN gehen, sondern um Biodiversität in einem ausreichend großen Netz nicht landwirtschaftlich genutzter Flächenanteile. Das hat nichts mit einer Ablehnung von Artenerhalt und Biodiversität zu tun. Der segregative Ansatz des Artenschutzes ist die Lösung und nicht die Extensivierung der Produktionsflächen. Sie können auch im Bio-Bereich die Ackerflächen nicht wieder auf die 18/25 dt/ha Roggen/ Weizen herunter-extensivieren, die die Basis für die Artenvielfalt des 19. Jhd.s waren. Anteile von landwirtschaftlichen Flächen können problemlos für Biodiversitätsmaßnahmen zur Verfügung gestellt werden, wenn es wie Produktion bezahlt wird. Nur sind Notwendigkeit und Umfang in verschiedenen Landschaftstypen nun mal verschieden.
            Das kann man vor Ort ohne Labern gemeinsam bearbeiten und umsetzen.

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            • Thomas Apfel sagt

              – noch ergänzend: ich betreibe einen Obstbaubetrieb und bin von Vertrieb und Beratung bezüglich Pflanzenschutzmittel wirtschaftlich völlig unabhängig. Ich stehe lediglich dazu, dass ich konventionell wirtschafte und meine Kollegen entsprechend berate. Den Quark mit der christlichen Erziehung können Sie ebenfalls getrost fallen lassen: ich komme aus einer ebensolchen. Meinen Glauben habe ich (wie so Viele) durch Beschäftigung mit Theologie verloren.

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  2. Gephard sagt

    Krass. Wenn ich die vielen zynischen Kommentare hier so lese, habe ich das Gefühl, in einer Selbsthilfegruppe für Depressive gelandet zu sein, der ihr eigentliches Ziel abhanden gekommen ist.

    Eure Verbitterung in allen Ehren, aber das ist euer Problem. Eure Projektionen auf die angeblich indoktrinierte Jugend geht mir echt auf den Senkel. Ihr wart und seid nicht besser, denn jeder Mensch ist beeinflussbar. Ob jetzt von den Grünen, Gutmenschen, AfD, Bayer, Bauernverband, Ökoberband, Tagesschau, Tichiys Einblick oder der Bibel.

    Wenn die Jugend weniger Fleisch essen will, dann wird sich das auch so weiterentwickeln. Beim Alkohol- und Kippenkonsum machen sich Brauereien und die Tabakmafia ja schon richtig Sorgen, weil denen langsam die indoktrinierten Kunden wegsterben und kein konsumfreudiger Nachwuchs zu erwarten ist. Die zocken halt lieber und kaufen sich ein Fitnessarmband.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Es gibt einen kleinen Unterschied zwischen Nahrung und Suchtmittel…..oder nicht Gebhard?
      OK, wenn die Indoktrination greift, dann sieht man den Unterschied selbstverständlich nicht mehr.

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      • Gephard sagt

        Es geht mir darum, dass die Jugend eben nicht das nachahmt, was die Alten vorleben und für gut befinden. Ob jetzt Suchmittel oder Fleisch. Problematisch ist, dass viele Erwachsene eben nicht so erwachsen sind und die Kritik annehmen, sondern sicher persönlich angegriffen fühlen, sobald auch nur jemand kein Fleisch auf den Grill legt.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Im Grunde genommen, könnte es mir am Ar…… vorbeigehen,
      unsere Kinder brauchen sich den Scheiß, den manche verzapfen, nicht mehr anhören. Die haben Berufe, die dringend nachgefragt werden.
      Eigentlich ist der Beruf Bauer noch wichtiger, würde es den Beruf nicht geben, müssten sich alle anderen niederen Beschäftigung nachgehen, nämlich selbst ihr Fressen anbauen.

      Wenn die Jugend weniger Fleische essen will, heißt dies nicht, dass sie das auf die Dauer auch tun. Die selbe Jugend, die Freitags die ältere Generation für mehr Umweltschutz aufklären will, die selben hinterlassen auf dem Stadt Marktplatz nach der Samstagparty ein Schlachtfeld.

      An den Taten lasst sie messen.

      Übrigens, wenn viele Jugendliche ihren Alkohol- und Kippenkonsum zurückfahren, dies wäre zu begrüßen, auch ich war früher kein Engel, aber Hochprozentiges war früher und heute tabu.

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      • Inga sagt

        Ich dachte früher wurde mehr hochprozentiger Schnaps getrunken als heute, oder? Und ich dachte der Kippenkonsum wäre auch zurückgegangen. Man schaue sich nur die Dokumentationen aus den 70igern an.
        In den 70igern ist auch die Umweltschutzidee entstanden, das Umweltbundesamt schon 1969.
        Was Greta und Co. meinen, ist dass wir das alles einlösen sollten, was wir schon seit den 70igern wissen und fordern.
        Das ist genauso schlimm wie die nicht weggeräumten Hinterlassenschaften nach der Demo.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Bei älteren wurde mehr Schnaps getrunken, bei Jugendlichen, soweit ich das beurteilen kann, kein Schnaps.

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      • Gephard sagt

        Welcher Mensch ist in seinem Verhalten schon Konsistent? Deshalb gute Argumente als nicht stichhaltig anzusehen, ist ziemlich anmaßend, wie ich finde. Der FFF-Jugend ist doch zumindest Teilweise sehr bewusst, dass sie sich einen Lebensstil angewöhnt haben, der nicht komplett zu ihren Forderungen passt. Das wirft nicht jeder so locker flockig über Bord, besonders nicht, wenn das Umfeld es einem schwer macht. Und ich behaupte mal, dass die Schlachtfelder eher weniger von den Jugendlichen stammen, die sich für FFF engagieren. Die Jugend ist ja keine homogene Masse, wie auch die Alten eben nicht.

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  3. Ostendorf ( Am Ende mit nur einem "F" ) sagt

    Moin Willi

    Gehirnwäsche ist der richtig Ausdruck.
    Viele NGO-s und Politiker und Medienexperten reden vom Wachstum der Tierhaltung,
    Jedoch ist seit 30 Jahren der Deutsche Viehbestand um 30 % GESUNKEN.
    Selbst eine weiter Reduzierung der Tierhaltung führt zu keinem Anstieg der Verkaufserlöse in Deutschland, aber zu steigenden Kosten.

    Weil mir dieses sowieso keiner glaubt, hier die Quelle eines Mitarbeiter des NDS Landesamt für Agrarstatistik

    Letzte Seite,
    letzte Tabelle,
    Die Blauen Säulen zeigen die Entwicklung der Tierbestände in Deutschland seit 1913 an.
    ACHTUNG:
    Die Statistik nach 1945 der DDR und Westdeutschland ist aussagefähig, wegen den Gebietsverlusten nach den I und II Weltkrieg.

    http://www.keckl.de/texte/Koboldstatistik.pdf

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    • Inga sagt

      Ich war gestern in der Stadt.

      Auf dem Platz stand eine Tiershcutzarganisation, wie wollte Milch verbieten, damit Kälbchen nicht immer Ausstauschmilch mit dem Nuggel bekommen sollten, sondern die von ihrer Mutter und auch ihre Geborgenheit erfahren.

      Deswegen sollen wir Mandelmilch trinken.

      Ich bekam erstmal einen Lachkoller.
      Dann lies ich mir einen Flyer in die Hand drücken, dann erledigte ich meine Wege und ging in die Eisdiele.
      Dort hatte ich Zeit den Flyer zu studieren.
      Die moderne Kuhhaltung wurde mit Widersprüchlichen Argumenten schlecht gemacht.

      Danach ging ich wieder raus und fing mit der jungen Frau, die mir den Flyer gab eine Diskussion an,
      Ich fraget e sie, ob man mit Mandelmilch auch so viel Käse, Quark, Joghurt, Butter und Sahne machen kann.
      Udn wennman nur noch Mandelmilch trinkt, wozu dann eigentlich die Kälbchen geborten wernden müssen,
      Antwort: die werden geborgen, weil die Kühe besamt werden
      ich fragte warum werden die besamt, das ist doch des Menschen Willen, das könnte man doch lassen, dann hätte man viel Geld gespart, denn man bräuchte ja auch keine teuren Ställe mehr. Und Kälber werden auch nicht mehr geboren.
      Und Molkereien und Eisdielen bräuchte des dann auch nicht mehr zu geben!

      Ob das zu hoch für sie war?
      Dann erklärte ich ihr, dass ich gerade aus der Eisdiele komme, haben eine großen Becher Milcheis mit sehr viel Sahne verzehrt.
      Was machen die Eisdielen, wenn es keine Kuhmilch mehr gibt.
      Da hat sie betroffen geschaut.
      Von den vielen Arbeitsplätzen, die von der Kuhmilch und ihren Produkten abhängen brauchte ich da nichts mehr zu sagen.

      Kann ja sein, das sich mich irre und man das alles mit Mandel- und Hafermilch usw. auch in dem Umfang herstellen!

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      • Ostendorf ( Am Ende mit nur einem "F" ) sagt

        Moin Gephard 9. August 2020

        “ Wie erklärt sich, dass diese Statistik ab 2000 einen Anstieg verzeichnet? “

        Ihre Angaben beziehen sich auf PROZENTANGABEN.

        Dort werden nicht Äpfel mit Biernen verglichen, sondern Kühe mit Hühner.
        Einfache Rechnung:

        Im Jahr 2000 besitzen Sie 10 Kühe und 10 Hühner.
        Heute besitzen Sie 5 Kühe und 100 Hühner.

        Statistisch gibt es ein Anstieg Ihrer Tierhaltung um 950 % !

        Bei den Kühen gibt es eine Reduzierung von 10 auf 5 Kühe, somit um 50 %
        Bei den Hühnern gibt es ein Anstieg von 10 auf 100 Hühner ,somit um 1000 %
        1000 % abzüglich 50 % ergibt ein Anstieg Ihrer Tierhaltung um 950 %

        Desshalb geht es bei meiner Statistik um Großvieheinheiten, vereinfacht ausgedrückt, es werden alle Tiere auf das Gewicht einer Kuh umgerechnet.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Der Hirschhausen ist schon so indoktriniert und abhängig vom Geld seiner Jünger, dass nur noch Unsinn aus seinem Munde kommt:
      Zitat:“ Was mir zur Motivation fehlt, ist ein Luxusgemüse. Im Ernst: Keiner würde doch Austern essen, wenn die nicht so teuer wären, oder? Statt die Fleischpreise zu erhöhen, sollten wir Fenchel verteuern, bis ein vegetarisches Gericht das teuerste auf der Karte ist. Die Kartoffel scheidet imagetechnisch aus. Aber ich teile sofort mein erstes Food-Porn-Okraschoten-Shooting auf Instagram, wenn es die Welt retten hilft. Wer macht mit?“

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    • Inga sagt

      Warum muss man das so zaghaft machen?
      Einfach höhe Luxus- und Ökosteuer drauf und teurer ist es.
      Ein ermordetes Tier zu essen ist Luxus und keine Ramschware.

      Dann kauft man automatisch weniger und der gesunde Menschenverstand sucht dann nach Alternativen!
      Deswegen hat der Mensch mehr Verstand als Tiere!

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      • Inga sagt

        Also so,
        dass es den wahren Wert widerspiegelt!

        DANN KANN SIHC AUCH KEINER MEHR AUFREGEN!

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  4. Oberländer sagt

    Wie sagte mal ein Ausbilder in einem Industriebetrieb,

    Wir haben zu tun um die linksgrün verkorksten Kids
    wieder in die Spur zu bekommen. Wie lange wir das
    schaffen weis ich nicht.

    Bei den Kindern wirkt die Gutmenschen Propaganda,
    deshalb werden sie ja vor den grünen Karren gespannt.

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    • Thomas Apfel sagt

      Die Lehrer- und Medien betriebene Gehirnwäsche hat zu einem Grad der Verblödung geführt, dass man nur noch machtlos zuschauen kann.
      Nichts würde den GrünInnen mehr helfen, als wenn bei der nächsten Bundestagswahl das Wahlalter auf 16 herabgesetzt würde !!

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      • Mark sagt

        „Nichts würde den GrünInnen mehr helfen, als wenn bei der nächsten Bundestagswahl das Wahlalter auf 16 herabgesetzt würde“ Oder noch besser auf 6 …

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    • Arnold Krämer sagt

      Diesen Weg (geistiger „Reparaturbetrieb“ durch die Realwirtschaft) gehen aber nur sehr wenige. Viele gehen den eingeschlagenen Weg über die Universitäten „störungsfrei“ weiter, studieren „Laberfächer“ und sind dann in ihrem Meinungsbild sehr lange Zeit oder für das ganze Leben „gefestigt“.

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  5. Berthold Lauer sagt

    Ich fürchte schon, dass die Hirnwäsche auf Dauer funktioniert, nur eine Zeitfrage! Was gerade den Kindern und Jugendlichen in die Köpfe gepflanzt wird, wird irgendwann Wirkung zeigen!
    Aber wenn ich dann am Wochenende Teile des dicken wöchentlichen Werbungspakets durchblättere, sehe ich noch keine akute Gefahr. Da wird bei den Discountern exzessiver denn je mit Fleischsonderangeboten geworben, und zwar weder mit Stufe 3 noch mit Stufe 4, sondern 1 oder bei Huhn und Schwein mit 2! Und das landet im Korb! Und nicht das, was sich Ideologen und Influenzer wünschen

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  6. Wolfgang sagt

    Genau, die hehren Ziele auf der einen Seite. Die Welt retten wollen. Und wenn dann eingekauft wird, zählen doch die Bequemlichkeit, der an alle mögliche Zusatzstoffe gewöhnte Geschmack, bei dem auch die Kinder am wenigsten quengeln und vor Allem der Preis. Da wird aus dem Welt retten schnell nur noch die Forderung an die Anderen, die Welt zu retten.

    Natürlich gibt es auch Leute, die es sich leisten können, frisch vom Biobetrieb zu kaufen, und dieses Privileg, auf diesem (ja auch vom Vermarktungs- und Logistikaufwand her teureren) Weg einen Teil ihrer Nahrungsmittel zu beziehen, genießen. Aber die Masse ist das nicht.

    Zurück zum Fleischkonsum:

    Was soll dann künftig aus meinem wegen der Düngevordung mangelgedüngtem Weizen werden, und den durch die Anbaudiversifizierung erzwungenen Anbau von Futterfrüchten, wenn der Fleischkonsum tatsächlich kräftig abnähme? Zu beachten ist, dass nicht jede Alternativfrucht für die vegane Ernährung auf jedem Standort auch ordentlich gedeiht. Aber darauf hatte ich ja auch schon an anderer Stelle keine einleuchtenden Antworten gefunden.

    Zudem wird sich die Welt nicht von dem Bruchteil der globalen Fläche und Bevölkerung retten lassen, auf den unsere Medien und unsere Politik Einfluss haben. Die heimischen landwirtschaftlichen Betriebe können diese allerdings mit ständig neuen Auflagen und Beschränkungen ohne ausreichenden wirtschaftlichen Ausgleich schon an die Wand fahren, wenn wie bisher gleichzeitig Ware importiert werden kann, die ohne Einhaltung dieser Auflagen produziert wird.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Wolfgang, was mir immer wieder auf den Senkel geht, ist die maßlose Überbewertung des Anteils der hiesigen Verantwortung in der Welt. Immer wird darauf verwiesen, dass wir vorangehen müssten, wenn nicht wir, dann würde ja die ganze Welt nicht besser werden. Diese maßlose Selbstüberschätzung kann man doch schon mathematisch aushebeln, lässt sich aber nicht, weil die moralische Komponente des deutschen Volkes mehrheitlich Schuld besetzt ist.
      Als vorgestern die Explosion in Beirut passierte und auf einen Schlag 120.000to Getreide nicht mehr zur Verfügung standen da musste doch jedem klar sein, was Nahrungsversorgung bedeutet. Der Libanon importiert 85% aller seiner Güter….klar ist das nicht vergleichbar, aber es zeigt doch schön, dass wir nur rumheucheln, uns selbst belügen und auch noch auf die Schulter klopfen, wenn hier ein neuer Fahrradweg gebaut wurde. Wie schreibt Maaz: „Das falsche Leben“, ….stimmt!

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      • Arnold Krämer sagt

        Die Meinung, vorangehen zu müssen, durch gute Beispiele auch die anderen Staaten dieser Erde zu gleichen politischen Entscheidungen zu bewegen, ist tief in den Köpfen nicht nur der „Medienarbeiter“ und Teilen des Bevölkerung sondern auch in den Köpfen vieler unserer Politiker verwurzelt. Nur scheint es bisher irgendwie nicht richtig zu funktionieren.

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        • Reinhard Seevers sagt

          Vielleicht lässt sich dieses Denken damit erklären, dass die 68er ein schlechtes Gewissen gegenüber ihren nicht erreichten Zielen haben, die Boomer-Generation meint sich geißeln zu müssen, weil es ihnen so lange so gut gegangen ist, und die Y und Z – Generationen meinen ihre Selbstdarstellung so zu verbessern…wer weiß, was im deutschen Hirn so vorgeht. 🙂

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      • kritischer_Leser sagt

        Das gilt aber in die andere Richtung genau so. Nur weil in Deutschland Spitzenerträge erreicht werden (oder nicht) verhungert in der Welt kein Kind weniger.
        Die Relationen bzgl. Getreideproduktion unter C) 8.
        https://slakner.wordpress.com/2020/06/17/is-food-security-a-relevant-argument-against-environmental-measures-in-the-eu/

        Ich habe es neulich schon mal geschrieben, die Technikgläubigkeit der bäuerlichen Zunft hat ein gefährliches Ausmaß angenommen. Während in den Werbebotschaften immer noch vom“wirtschaften seit hunderten Jahren(!!) in und mit der Natur“ geschwärmt wird, sieht die Realität mit PSM, Düngemitteln, und und und doch ganz anders aus. Wo Erträge einbrechen wird mehr gedüngt, mehr gespritzt und mehr gezüchtet. Aber wo soll das denn hinführen? Es gibt kein unendliches Wachstum in einem endlichen System und die Landwirte sollten die ERSTEN sein die das begreifen! Das der einzelne Landwirt kaputt geht wenn er sich jetzt gegen das herrschende Wirtschaftssystem (das unendliches Wachstum suggeriert bzw. voraussetzt) stellt, ist klar. Aber gerade desshalb sollten doch die Landwirte diejenigen sein, die für einen Systemwechsel einstehen. Am Ende ist nämlich die Rettung der Ökosysteme die einzige Garantie dafür, dass es auch in Zukunft noch Bauern gibt.
        Das man dadurch heute quasi zum „Weltretter“ wird ist doch nur den traurigen Tatsache geschuldet, dass dieses Problem heute endgültig globale Ausmaße angenommen hat. Aber gerade desswegen kann man doch nicht sagen „geht mich nix an“!?!

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        • Reinhard Seevers sagt

          Wenn in Deutschland kein Bauer mehr existiert, hungern weniger?
          Und eine halbe Million Bauern sollen den Systemwechsel 80 Millionen vorleben, damit man sieht, wie man mit weniger auch besser leben kann….Kritischer Leser, ich glaube, die Hitze steigt Ihnen zu Kopfe.
          Welches Ökosystem gibt es denn in Deutschland, das zur Weltrettung beiträgt? Jetzt nicht den Schlag des Schmetterlings mit dem Wind der Steppe verknüpfen bitte! Warum wird immer noch Kaffee, Kakao, Tee, Bananen, Mango, und CO aus Monokultur-Plantagen unter den fragwürdigsten Bedingungen produziert, aus Ländern importiert, die einen viel zu hohen Selbstversorgungsgrad besitzen und deswegen eigentlich nichts mehr exportieren sollten? Weil unsere kritischen Leser ihren Latte macchiatio gerne mit einem guten fleischlosen Gewissen hinter dem Lenkrad des E-Autos schlürfen möchten?

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        • bauerhans sagt

          „Wo Erträge einbrechen wird mehr gedüngt, mehr gespritzt und mehr gezüchtet.“

          da wird ein spezialist gerufen und eine analyse erstellt.
          gedüngt und gespritzt werden,darf aus gesetzlichen gründen immer weniger,gezüchtet werden sorten,die bei weniger aufwand,mehr bringen.
          der einzelne bauer kann immer nur für sich entscheiden.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          „Das gilt aber in die andere Richtung genau so. Nur weil in Deutschland Spitzenerträge erreicht werden (oder nicht) verhungert in der Welt kein Kind weniger.“

          Aber mehr bei geringerem Ertrag.

          „Ich habe es neulich schon mal geschrieben, die Technikgläubigkeit der bäuerlichen Zunft hat ein gefährliches Ausmaß angenommen.“

          Die Sorglosikeit der Deutschen hat was Ernährung betrifft, ein gefährliches Maß angenommen, aber was covid 19 betrifft, ist es nicht anders. Meine Meinung hierzu schreibe ich mal nicht, die Wahrheit ist nicht Gesellschaftsfähig.

          „Es gibt kein unendliches Wachstum in einem endlichen System und die Landwirte sollten die ERSTEN sein die das begreifen! “

          Richtig, es sollte kein unendliches Wachstum der Bevölkerung geben, das haben die Landwirte begriffen, deshalb wird der Bevölkerung erklärt, dass mit BIO die Welt nicht zu ernähren ist.

          „Aber gerade desshalb sollten doch die Landwirte diejenigen sein, die für einen Systemwechsel einstehen. Am Ende ist nämlich die Rettung der Ökosysteme die einzige Garantie dafür, dass es auch in Zukunft noch Bauern gibt.“

          Wenn die deutschen Landwirte einseitig einen Systemwechsel einführen sollen, dann leiten die das eigene schnelle Ende ihres Betriebes ein.

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          • Inga sagt

            Wer kann mal danach forschen, ob das ein Naturgesetz ist?

            Ein Gesetz, wie sich Planeten von Homosapiens befreien, denn viele haben ja schon keine mehr!

            🙂

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        • Schorsch Summerer sagt

          Die globale Nahrungsmittelversorgung ist ein riesiger Topf in die jeder nach seinen Möglichkeiten hineinfüllen soll und jeder nach seinen Möglichkeiten entnimmt. Nachdem die Industriestaaten extreme möglichkeiten zur Entnahme haben besitzen diese auch die verdammte Pflicht in diesen Topf nach ihren Möglichkeiten einzufüllen. Nun nehmen sich diese aber die Frechheit heraus dies nicht zu tun. Es geht nicht um irgendwelche Prozente, es geht um die Gesammtsumme die für ärmere Erdenbürger schnell mal zu Hunger führen kann. Aber es geht auch darum dass finanzschwache vor den finanziellen Kräften der reicheren einen Schutz erhalten.

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          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Sie verstehen das nicht!

            Lieber sollen ein paar Menschen verhungern, wenn dadurch ein Juchtenkäfer, oder eine Mauereidechse gerettet wird.

            Bevor sich jemand aufregt, es ist eine Satire.

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Frage, warum geht jeder Beitrag in die Moderation?
              Ist das bei den anderen Usern genau so?

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            • firedragon sagt

              Bei mir müssen keine Eidechsen gerettet werden, die haben wieder gut Nachwuchs bekommen. Ich kann gerne abgeben, Sperlinge übrigens auch.

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    • Inga sagt

      „Betriebe können diese allerdings mit ständig neuen Auflagen und Beschränkungen“

      Gerade Betriebe, die von der Natursystemen abhängig sind und arbeiten brauchen Kontinuität, oder?

      Wieso wirft man denen als „Knüppel zwischen die Beine“?

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  7. oberländer sagt

    Der Verbrauchen kauft und isst was ihm schmeckt.
    das ist wie bei kleinen Kindern die Pommes lieben ,
    die Salzkartoffeln aber ablehnen , aus ganz logischen
    Gründen.
    Der von Reinhard Seevers genannte Udo Pollmer erklärt
    da sehr viele Dinge auf einleuchtende Art und enttarnt manche
    „Neue Wahrheit“.

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    • bauerhans sagt

      „Der Verbrauchen kauft und isst was ihm schmeckt.“

      aber es muss gut und günstig sein!

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  8. Reinhard Seevers sagt

    Es geht weit über den Fleischkonsum hinaus. Andreas Reckwitz beschreibt in seinem Buch „Die Gesellschaft der Singularitäten“, dass sich eine neue Mittelschicht entwickelt, die sich gegenüber denen „da unten“ abgrenzt indem sie eine „singularistische Lebensführung“ anstrebt. Sich abheben gegenüber der Masse, besonders sein, Gutes tun, sich gut fühlen. Dazu gehört auch der Lebenstil insgesamt mit der Weltoffenheit durch Reisen, aber kein Massentourismus, sondern Individualreisen, Restaurantbesuche, kein fastfood, aber individuelle spezielle Restaurants, Körperkult, nicht im Verein, aber im fitness-Center, etc. Der Einzelne will sich einer Gruppe zugehörig fühlen und gleichzeitig einzigartig sein, nicht die Masse…..Masse ist der schlechteste Ort, an dem man sich in dieser Gesellschaft befinden kann. Massentierhaltung ist deshalb auch so abstoßend, weil sie dem Menschen den Spiegel des eigenen Standortes vorhält. Es ist schleichend, aber auch die Gesellschaft spaltend in „die“ da und „mich/wir“. Und auch politisch drückt sich die Singularisierung aus, indem sich die politischen Ränder verstärken und die großen Parteien erodieren….bloß nicht zur Masse gehören, aber dennoch zu einer Gruppe.

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    • Elisabeth Ertl sagt

      Die Individualreisen schauen bei uns jetzt so aus, dass man ausgeschilderte Wege meidet und sich vom Rettungs-Hubschrauber holen lässt, wenn man nicht mehr weiter weiß. Dass man Bäume und Gebüsch umschneidet, wenn man an einem sehr individuellen Platz mit dem Paragleiter nicht starten kann, Waldarbeiten behindert, indem man mit dem Mountainbike illegal dort auftaucht, Weidetiere beunruhigt und bei entsprechenden Unannehmlichkeiten ein Ende der Almwirtschaft fordert und es überhaupt ungeheuerlich findet, dass die Alm einem einzelnen Bauern gehört.

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        • Inga sagt

          Darf er auch respektlos der Umweltgegenüber sein?

          für diese Respektlosigkeit müßte er sehr tief in die Tasche greifen müssen!

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  9. Piet sagt

    Schade das du das Artikel von Dr. med. Johannes Scholl „Ernährung und Klima: Fleischfrei gesund und klimafreundlich essen – die Evidenz fehlt“ nicht gelesen hast. Es wurde veröffentlicht in das Deutsche Ärzteblatt 2020; 117(27-28): A-1384 / B-1184

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    • Reinhard Seevers sagt

      Ähnliche Beiträge hat Pollmer doch schon seit Jahren gebracht:
      https://www.deutschlandfunkkultur.de/udo-pollmers-mahlzeit-lasst-euch-den-schinken-schmecken.3522.de.html?dram:article_id=416122
      Das bringt aber keinen Beitrag zur Aufklärung der Problematik, sondern schürt erst recht die Auseinandersetzung, weil man einfach auf der falschen Seite steht, der bösen.
      Der mainstream ist ausgelöst und dem wird man nicht entgehen. Der NDR hat in 3 von 4 DAS- Sendungen das Thema Fleisch/Ernährung/Bienen/Weltrettung als Thema vorgelegt, jeden Abend wird uns vorgehalten was falsch ist und wie man es besser machen kann. Es wird insistiert und insistiert…..

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      • Elisabeth Ertl sagt

        Das Krebsrisiko galt ja nur für Räucherwaren und Gegrilltes, und da hat sich jetzt bei der Verarbeitung viel getan.

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          • Reinhard Seevers sagt

            Hans, das will der Mensch aber nicht so akzeptieren. Es gibt kein Schicksal mehr, nur noch Schuldige….wir suchen so lange, bis wir einen gefunden haben, koste es, was es wolle.
            Das hat auch mit dem Verlust des Glaubens aufgrund des Fortschritts der Wissenschaft zu tun.

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          • kritischer_Leser sagt

            Ein Kind entsteht letztlich auch zufällig, trotzdem erhöht sich die Wahrscheinlichkeit wenn ich öfter Sex habe!!

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            • Reinhard Seevers sagt

              Früher hat man sogar geglaubt zu wissen, dass allein das Küssen bereits Kinder hervorbringt…..dann wusste man wie Kinder entstehen und sie entstehen immer noch zufällig, nur die Wissenschaft sagt, dass die Chance zur Entstehung größer wird, wenn man häufiger Sex hat. Das ist eine wirkliche bahnbrechende wissenschaftliche Erkenntnis. Mehr Sonne, mehr Hautkrebs, mehr Alkohol mehr Fettlebern, mehr Rauchen, mehr Lungenkrebs……und nun die Lesermeinung: weniger Ernteertrag, weniger Hungernde

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              • bauerhans sagt

                „Früher hat man sogar geglaubt zu wissen, dass allein das Küssen bereits Kinder hervorbringt…..“

                ich weiss noch genau,dass damals die mutter der angebeteten zu mir sagte:
                fummeln nur bis zum bauchnabel,ab da ist „Verbotene Zone!“

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            • firedragon sagt

              Wenn keine Qualität vorhanden ist, kritischer_Leser, bringt’s ein Öfter auch nicht.
              Kenne Menschen, die über 90 wurden und nie „gesund“ gelebt haben, ebenso welche, die waren keine 50 und sind schon tot, die hatten nie geraucht und sich gesund ernährt.
              Irgendwann sterben wir alle, woran ist doch egal.

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        • fingerphilosoph sagt

          Der Mensch ist genetisch fürs Grillen optimiert. Mit Giftstoffen, die durch Schmoren, Braten, Garen, Grillen entstehen, kommt der Mensch besser zurecht als mit manchen Giftstoffen aus roher Nahrung, Tannine bspw.

          Vor 40.000 Jahren ist beim Homo sapiens ein Gen aus der AHR-Gruppe mutiert, das die Rezeptoren für polyzyklische Kohlenwasserstoffe teilweise blockiert, sodass er Rauch und Röststoffe besser verträgt. Nicht dass er „immun“ ist, aber Tiere kriegen eher Krebs, wenn man sie mit polyzyklischen Kohlenwasserstoffen bombardiert. Der Neandertaler hatte die Mutation noch nicht.

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