Bauer Willi
Kommentare 49

#fridays for future – oder doch zu Netto?

Das Plakat hängt bei uns im Dorf. Im ersten Augenblick habe ich auch gedacht: Was für eine bescheuerte Werbung. Aber als ich das zweite und dritte Mal vorbeigefahren bin, habe ich mich gefragt: Was will uns Netto damit sagen?

Die Antwort ist einfach:

Konsumiere bis der Arzt kommt, tu das, was dir Spaß macht und spare bei Lebensmitteln.

Der Lebensmitteleinzelhandel führt gerade das Tierhaltungs-Label ein. Jugendliche gehen freitags für den Klimaschutz auf die Straße.

Und Netto hat den Knall noch nicht gehört.

Ein verärgerter Bauer Willi

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49 Kommentare

  1. Inga sagt

    Ja,
    verletzte und kranke Tiere dürfen nicht gechlachtet werden, die kommen wo anders hin, gell Bauerhans!

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    • bauerhans sagt

      die deutschen sind materiell gesättigt,unzufrieden,gelangweilt und gern besserwisserisch wenns um komplizierte sachverhalte geht.

      6+
      • Ackerbauer sagt

        Wohlstandsgrüne Dekadenz
        Ein Bundespräsident hat es mal vor Jahren mit einer Ruck-Rede moniert.

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  2. Sabine sagt

    Nee, das ist ne saublöde Werbung, aber weil sie so saublöde ist, findet sie Beachtung und bleibt im Gedächtnis. Wir kennen ja auch alle den Müslihersteller mit seiner nervigen Werbung, oder?
    Das Geiz geil ist, ist aber nicht nur das Problem der Landwirtschaft.
    Im Moment läuft ein Video von PlusMinus wieder beim Franzenbuch und auf der Tube ins Virale, wo auf 6 Minuten Bilder von kranken Kühen gezeigt werden, die, weil sie zu schwach zum Stehen sind, mit Seilwinden auf Schlachanhänger gezogen werden. Grausamste Behandlung von wehrlosen, kranken Tieren, die sichtlich leiden und solche Behandlung nicht verdient haben. Weder Landwirte noch Transporteure oder Schlachtbetriebe sitzen im Ausland, das ist alles hier passiert und erst aufgefallen als Tierschützer es dokumentiert haben. Die Schlachthöfe sind jetzt erstmal zu.
    Aber so richtig ermittelt wird wohl nicht.
    Ich würde mir wünschen, dass Landwirte solche Misstände melden, dass die ehrlichen und verantwortungsvollen Viehhalter die ersten sind, die mit solchen Bildern zum Vet-Amt gehen. Weil das hier nicht passiert ist, können die Medien jetzt wieder im Brustton der Überzeugung behaupten, dass das DIE BAUERN so machen, weil das Einschläfern einer Kuh ja was kostet und sie noch unbedingt den letzten Cent aus ihrem Vieh rausprügeln wollen…. im Wahrsten Sinn des Wortes.
    Eigentlich müssten sich jetzt die viehhaltenden Betriebe zu Wort melden und ganz klar und deutlich sagen, dass jemand der so mit seinen Tieren umgeht, in der Landwirtschaft nichts zu suchen hat.
    Leider steht da ein Landwirt, der sagt: Das ist einfach so, das wird immer so gemacht, so wirtschaften wir (Bauern).
    Vets und Lebensmittelhygieniker schlagen die Hände vors Gesicht und sagen : Nein, das ist verboten.
    Statt sich über doofe Werbung aufzuregen, müsst man eigentlich so einem Kollegen den Mistkarren aufs Dach stellen.

    7+
    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Es gibt Männer die ihre Frau schlagen, schlimmer noch es gibt Frauen die ihre Männer schlagen.

      Nur wird dies so von den Medien ausgeschlachtet?

      Bei meinen Eltern hatte eine Kuh auch ein Problem, nein die Kuh war nicht zu schwach um aufzustehen, die wurde im Stall mit einem Bolzenschuss betäubt und ausgeblutet und anschließend aufgeladen. Das Fleisch konnte verwertet werden. Dies hat niemand gefilmt, daher Frage ich mich, wer macht die Aufnahmen, wenn es die Fälle tatsächlich so gibt, die Du beschreiben hast?

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      • Sabine sagt

        Damit hab ich kein Problem. Wenn beim Nachbarn eine Kuh trotz aller Bemühunen einfach nicht wieder gesund wird, ist eine Hausschlachtung das sinnvollste und oft einfach auch anständigste, was man mit einer Kuh machen kann.
        Womit ich ein Problem habe ist, dass Tiere die nicht mehr werden, an einer Seilwinde über den nackten Boden geschleift werden, dass es ihnen die Haut in Fetzen reißt die Gelenke kaputt gehen und sie dann in einem Schlachthof mit der selben Methode in die Betäubungsbox bewegt werden, da dann getötet werden. Das geht nicht.
        Und wenn sowas irgendwo passiert, ist es im Interesse aller Tierhalter, dass solche Betriebe dann doch besser zu gemacht werden.
        …. und wenn ich mitbekomme, dass mein Nachbar seine Frau und seine Kinder verdrischt oder die Frau den Mann und die Kinder, dann ruf ich die Bullen. Solche Leute will ich in der JVA sehen und zwar pronto. Und würde besagter Nachbar sich vor die Kameras stellen und sagen, dass machen wir hier schon immer so, dann hätte der mit mir ein ganz persönliches Problem.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Habe mir die Sendung angesehen, das ist Tierquälerei der übelsten Sorte und denen gehört eine saftige Strafe. Berufsverbot würde nicht viel nutzen, der Betrieb könnte von der Frau weitergeführt werden.

          Die Aussage, wir haben das schon immer so gemacht, macht mich etwas stutzig, so eine blödsinnige Aussage trau ich nicht mal dem Dümmsten zu. Für mich ist diese Aussage gestellt, denn kein Mensch würde, wenn er bei Rot über die Ampel erwischt wurde, das mache ich immer so, sagen.

          Es ist schon ein paar Jahre her, da bekam ein Nachbar Schläge von seiner Frau, deshalb bin ich gegen Gewalt in der Ehe. 😉
          Habe mir jetzt überlegt, was meine Frau machen würde, wenn sie Schläge von mir bekäme. Ich glaube sie würde mich beim ersten mal schon verlassen.
          Soweit darf ich es nicht kommen lassen, sonst müsste ich meinen Kaffee wieder selber kochen. 😉 🙂

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    • Ferkelhebamme sagt

      In D dürfen Tiere, die nicht selber laufen können, nicht zum Schlachter gefahren werden! Sollte es jemand trotzdem tun, macht er sich strafbar.
      Muss ich mich als rechtschaffener Bürger (Bauer) jetzt von jedem Kriminellen aktiv distanzieren? Weil Radikale behaupten, dass das so Standard ist? Ist es nicht eher an der Zeit, dass der „mündige“ Bürger mal sein Hirn einschaltet und feststellt, dass das so ja wohl nicht Standard sein Kann?

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      • Ferkelhebamme sagt

        Nachtrag: Sollte ein Tier während des Transportes verunglücken und nicht mehr aufstehen können, wird es direkt auf dem Transporter getötet. Auf gar keinen Fall mit irgendwelchen Seilwinden lebend durch die Gegend gezogen

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      • Sabine sagt

        Das Problem ist, dass es wohl inzwischen vier Schlachthöfe in einer Region betrifft, die mit wohl nur mittelmäßige kriminelle Energie benötigten, um wirklich sehr kranke Tiere unter ganz grausamen Bedingungen zu transportieren, zu töten und versucht haben das Fleisch zu verkaufen. Selbst als es Rückrufe von Fleisch aus den Schlachthöfen häufiger wurden, weil sie bei Kontrollen auffällig waren, hat das Vetamt wohl gepennt.
        Gegen solche Machenschaften muss man sich wehren, gerade als Tierhalter.
        Wenn solche A-löcher einen Fleischskandal verursachen, geht das nämlich gerade auf die Kosten der ehrlichen Erzeuger und Verarbeiter. Die A-löcher haben dann nämlich ihren Profit längst in Sicherheit gebracht und die ehrlichen Erzeuger müssen dann den Skandal ausbaden.

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        • Ferkelhebamme sagt

          Anschauen werd ich mir das nicht, solche Bilder werd ich nicht mehr los, Kopfkino reicht schon. Wüsste ich von einem „ Kollegen“, der so mit seinen Tieren umgeht hätte der natürlich sofort eine Anzeige am Allerwertesten.
          Ich kann nur sagen, wie es hier in der Gegend aussieht: unser Großabnehmer für Schweine führt ein Salmonellen, Antibiotika- und Tiergesundheitsmonitoring durch, u.a. äußere Unversehrtheit. Da überlegt man drei mal, ob das leicht humpelnde Schwein mit aufgeladen wird. Beim kleinen Schlachthof im Nachbarort, der die Sauen bekommt, muss man auch immer mit einem Vet rechnen. Im letzten Herbst mussten wir ein Pferd nach Werl zum Roßschlachter bringen. Für ein Pferd standen da zwei Vets, und es war nichtmal für den menschlichen Verzehr bestimmt. Deshalb frage ich mich, wie das im größeren Stil möglich sein sollte und hätte gern mehr seriöse Hintergrundinfos. Die Aussage eines angeblichen Bauern lässt einen da ja schon stutzig werden. So etwas würde doch auch die bescheuertste Mehlmütze nicht vor laufender Kamera sagen…

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          • bauerhans sagt

            meine schweine,die verletzt waren, werden in einem kleinen schlachthof verarbeitet,die müssen aber wieder gesund sein und selbst laufen können.

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      • Sabine sagt

        Tatsache ist, dass Schlachthöfte aufgrund erheblicher Tierschutzverstöße geschlossen wurden und es wird gegen Transporteure und landwirtschaftliche Betriebe ermittelt.
        In Süddeutschland weigern sich etwas wachere Vets trächtige Kühe mit Transportgenehmigungen zu versehen, weil sie Hinweise darauf haben, dass die Tiere nicht zum Aufbau neuer Herden im Ankunftsland bestimmt sind, sondern nach einem ewig langen Transport auf einem nicht EU-Schlachthof landen, der hier schon vor 50 Jahren wegen unhaltbarer Bedingungen zu gemacht worden wäre.
        Wenn ich dann lese, dass Hr. Wittkowski von der Arbeitsgemeinschaft deutscher Rinderzüchter im Interview das „Auf dünner Basis dramatisiert wurde“, weil das ja in Europa unzulässig ist, für ihn persönlich aber die Schlachtung gerade von hoch tragenden Tieren als Tierarzt ein Horror ist, frag ich mich schon wie unsensibel man sein kann.
        Wäre es nicht besser für alle Landwirte, wenn nach solchen Berichten die landwirtschaftlichen Verbände als erste Anzeige (gerne auch gegen Unbekannt) erstattet würden und sich sehr öffentlich für eine Aufklärung der Vorfälle und Bestrafung der Akteure einsetzten würden?
        Und selbst wenn eine Kuh nicht trägt, muss sie wirklich nach Usbekistan? Kann man auf solchen Transportwege wirklich das Tierwohl sichern? Kann man da nicht sagen, dass man das auch als Verband so richtig Scheiße findet und man sich wenigstens von seinen Mitgliedern wünscht, dass sie ihren Tieren sowas ersparen?
        Nein, da klagt man lieber auf Genehmigung einer Tour von Norddeutschland nach Marokko. Ganz ehrlich, ich würde nach selbst im klimatisierten Bus nur sehr ungerne bis Marokko reisen.
        Wenn man schon in Marokko Holsteiner haben will, kann man das auch mit Export von Sperma und Embryo-Transfer erreichen.

        So entsteht der Eindruck, dass hier eine Krähe der anderen nicht das Auge aushacken will oder es schlicht kein Unrechtsbewusstsein bei den Erzeugern gibt.
        Als Verbraucher glaube ich doch solchen Verbänden kein Wort mehr, wenn sie von Tierwohl reden. Warum Tiere über 5000 und mehr km transportiert werden müssen, kann man mir und vielen anderen einfach nicht vermitteln.

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    • Der Brandenburgbauer sagt

      Moin Sabine, was Du da beschreibst ist für mich verwerflich. Der Satz: „Eigendlich müssten sich jetzt die viehhaltenden Betriebe zu Wort melden und ganz klar und deutlich sagen, dass jemand der so mit seinenen Tieren umgeht in der Landwirtschaft nichts zu suchen hat.“ Meine persönliche Meinung, dass geht überhaupt nicht, das ist kein Landwirt. Da darf mann nicht lange fackeln. Berufsverbot, ist hier die einzig wirksame Maßnahme. Wie lange, wollen wir ehrlich wirtschaftenden Landwirte uns solche Machenschaften Unbelehrbarer noch gefallen lassen. Solch eine Meinung von mir hat jetzt überhaupt nichts mit Netzbeschmutzung zu tun. Unbelehrbaren müssen wir als Berufsstand viel schneller und konsequenter begegnen.

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      • Sabine sagt

        Genau so sehe ich das nämlich auch. Wenn durch sowas ein bundesweiter Fleischskandal ausgelöst wird, wieviel bekommt man dann wohl noch fürs Kilo ehrlich erzeugtes Fleisch? Wenn der Verbraucher auch nur 3 Monate einen Bogen um deutsches Rindfleisch macht, wieviele gerade kleine Betriebe müssen dann wohl aufgeben?
        Solche Idioten kosten dann am Ende dem ehrlichen Landwirt den Hof. Die müsste man doch genau so behandeln, als hätten die versucht einem den Hof anzuzünden.
        Wer die Bilder noch nicht gesehen hat, soll das einfach tun. Diesmal sieht es nicht nach gestellten Szenen aus und es sieht auch nicht aus, als wäre es irgendwo in Hippen-Indien gedreht.

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  3. Obstbäuerin sagt

    Das Problem sind aber eigentlich nicht die niedrigen Preise im Handel sondern die Höhe des Preises, den der Bauer für sein Produkt bekommt. Wie will man denn den Händler dazu bewegen, dem Bauern mehr zu geben, wenn der Kunde bereit ist, mehr zu bezahlen? Je größer die Marge, umso lukrativer das Geschäft. Dann lohnt es sich noch mehr, billig in Ländern einzukaufen, die in der Lage sind, mit diesen Preisen zu produzieren.
    Seit dem Vortrag von dem Birnen-Produktvermarkter bin ich stark am Grübeln. Da kommt eine neue Vermarktungsmasche auf uns zu, wo die Qualität des Produktes nur noch eine untergeordnete Rolle spielt. Wichtig ist nur noch die Geschichte, die um das Produkt gesponnen wird und die nicht mal zwingend stimmen muss. Und alle Beteiligten zwischen 30 und 45 waren begeistert. Keiner hat nachgefragt, ob da auch ein regionaler Bauer beteiligt ist oder wie die Produkte produziert werden.

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      • Obstbäuerin sagt

        Nein Inga, das glaube ich nicht, jedenfalls nicht der überwiegende Teil. Es ist mehr diese oberflächliche Twitter – Smartphone Herangehensweise, die nicht mehr bis ans Wesentliche vordringt. Die Scheinwelten werden akzeptiert mitsamt ihren Honigbienenweltuntergängen – der Blick in die reale Welt wird von einem kleinen rechteckigen Hindernis versperrt.

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        • Inga sagt

          aber das darf doch nicht sein, oder
          das ist unrealistisch und kontraproduktiv

          und wie kann diese „kleinen rechteckigen Hindernisse“ wegräumen?

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  4. Christian Bothe sagt

    Tja lieber Bauer Willi,das ist eben Marktwirtschaft vom feinsten und das Wort MARKT stimmt hier sogar auffallend.

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    • Inga sagt

      bei einem funktionierenden Markt mit toter Materie
      passt
      kein biologischer Rohstoff,
      denn in seinem Produktionskosten sind zu viel unkontrollierbare Schwankung und sonst zu beachten und berücksichtigen!
      Er ist eben nicht tot.

      Und der Verbraucher aus anderen Berufen begreift das nicht und
      der LEH wil das nicht wissen!

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  5. brouss sagt

    Bei Netto gibt es doch auch Bio und das immer mehr. Ich würde bio eh nur im Markt kaufen.
    Vor einigen Jahren hieß es mal, dass (konv.) Gemüse im Supermarkt sicherer -bezüglich Pestiziden- ist, weil dort schärfer kontrolliert wird.

    Ähnlich dürfte es auch bezüglich Bio sein.

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  6. PIET sagt

    Ah, BAUERN PRODUZIEREN SEHR GUT, DER HANDEL BIETET ES BILLIG AN. KUNDEN KAUFEN ES UND DEMONSTRIEREN FÜR EINE ANDERE LDW, die sie kaum HONORIEREN!!

    5+
    • bauerhans sagt

      „BAUERN PRODUZIEREN“

      NUR und wenns nicht läuft,schimpfen und jammern sie!

      1+
      • Ackerbauer sagt

        Zitiere hier ein paar Textpassagen:

        Damit den Konsumenten-Heuchlern
        und Produzenten-Illusionisten die Augen aufgehen.

        Die Mutter aller Blasen!

        Der freie Markt ist eine Farce.

        Manipulation der Märkte

        Freie Märkte sind nur noch ein Wunschtraum, egal in welchem Bereich.
        Regierungen und Banken manipulieren bis zum geht nicht mehr.
        Abseits des Mainstream wird bereits lange darüber berichtet, jetzt gab es sogar einen Artikel in der Welt zum Thema., wie lange diese Manipulationen weitergehen können, ist eigentlich nur Spekulation.
        Bislang scheint ein Konsens zu herrschen, besser so – als anders.
        Das Märchen der freien Märkte, ist von objektiven Beobachtern schon lange zu Grabe getragen.
        Es spielt hierbei keine Rolle, ob nun das PPT, Comex, einige der mächtigen Großbanken oder auch Regierungen an den Hebeln spielen, entscheidend ist der Punkt – es passiert.
        Etwas erstaunt bin ich über die Welt, welche in der letzten Zeit mehrfach wirklich kritische Artikel veröffentlicht hat. Auch bei diesem Thema wird ein ordentlicher Schuss Tacheles geredet:

        Politische Börsen : “Wir leben in einer Welt manipulierter Preise”
        Zinsen, Währungen, Erdöl: Weltweit manipulieren die Staatenlenker die Preisentwicklung. Sparer und Investoren müssen sich darauf einstellen.
        Die Öffnung des Ölhahns ist nur das jüngste Beispiel für eine ganze Serie von politischen Interventionen. „Wir leben in einer Welt der manipulierten Preise“, sagt James Grant, Herausgeber des Interest Rate Observer, eines Investmentbriefs, der in den USA Kultstatus genießt.
        Mittlerweile sei das ganze Preisgefüge politisch motiviert, von Zinsen über Währungen bis hin zu Energiepreisen. Grant ist nicht der Einzige, der von einer Zeitenwende spricht. Wer an den Märkten Erfolg habe wolle, müsse die Komponente Politik neuerdings immer einkalkulieren.
        Die Mächtigen gehen dazu über, Realwirtschaft und Finanzmärkte so zu manipulieren, dass sie ihren Zielen dienen.
        Leider ist besonders der letzte Satz Usus und die Manipulationen werden immer frecher und offener durchgeführt.
        Besonders Eindrucksvoll ist das zu beobachten, wenn Knock Outs bei Optionsscheinen nach oben und unten gepitched werden.
        Die Emmitenten haben allerdings in Ihren AGB verankert, dass man sich dieses Recht einräumt. Solange alle Interessen gewahrt bleiben, scheint man sich rund um den Globus jedoch einig zu sein.

        Ein anderes sehr viel wichtigeres Beispiel ist der Untergang der
        Sowjetunion. Hier zeigen sich sogar gewisse Parallelen zur heutigen Situation einer maßlos überschuldeten Welt, die ihr Heil in der Planwirtschaft sucht und mehr und mehr von Bürokraten regiert wird. Ende der 80er Jahre implodierten die kommunistischen Systeme unter dem Gewicht ihrer ökonomischen Ineffizienz.

        Es ist kein Zufall, dass Gold zur Jahrtausendwende eine langfristige Hausse begonnen hat, also just zu dem Zeitpunkt, als die Aktienblase platzte. Denn damals wurden in den USA und in Europa verantwortungslose geld- und staatsschuldenpolitischen Weichenstellungen vorgenommen.

        Seither rollt der Zug in Richtung Sozialismus. Und dieser Zug muss erst entgleisen, bevor eine gesellschaftliche Rückbesinnung auf die marktwirtschaftlichen Grundlagen unseres Wohlstandes stattfinden kann.

        Draghi verwirklicht Traum der Kommunisten
        Notenbanken haben wie entfesselt Aktien gekauft
        Er zerstört die Marktwirtschaft und mit ihr die Freiheit
        Verdeckte Staatsfinanzierung in 19 Euro-Staaten
        Die EZB erlaubt den nationalen Notenbanken, in eigener Regie
        Wertpapiere zu kaufen. Das ist eine verdeckte Staatsfinanzierung der
        Krisenländer auf unsere Kosten.

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  7. Die gesamte mediale Debatte um ein Klima, das laut EINES Abkommens am besten für die Ewigkeit auf 1,5° C globaler Zunahme begrenzt bleiben soll, hat den Knall nicht gehört.

    http://guidovobig.com/2019/04/09/mensch-ganz-schoen-peinlich/

    Von daher scheint NETTO im Trend zu liegen.

    Im Grunde können sämtliche Studien, Demonstrationen, Konsensbescheinigungen, Talkshowrunden und Datenberge das Paradoxon der Klimabewegung nicht aus der Welt schaffen. So gilt, warum auch immer, den globalen Temperaturanstieg für die Ewigkeit zu begrenzen, indem die in der Erde vorhandenen Energierohstoffe gemieden und durch die auf die Erde einwirkenden Energien ersetzt werden sollen. Das Paradoxon ist: Wenn die Temperatur derart global begrenzt bleiben soll, bedarf es dazu der kompletten Isolierung der Erde vom Rest des Universums, weil solcherart Begrenzung nicht anders möglich ist. Derart begrenzt, stünden den Erdbewohnern aber nur jene Energierohstoffe zur Verfügung, die in der Erde vorhanden sind. Begrenzung mittels Isolierung durch den Einsatz von außen einwirkender Energien zu erreichen, ist ein Widerspruch in sich. Aber wer weiß, vielleicht gib es ja den einen oder anderen Friseur, der das versteht.

    3+
      • Nicht? Aber er hat doch bestimmt eine Heizung mit Thermostat im Wohnzimmer und weiß, dass man die Temperatur im Raum erst einregeln kann, wenn Türen und Fenster im Wohnzimmer geschlossen sind, vor allem im Winter?!

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        • Inga sagt

          Natürlich muss man die Erde als Einraumhaus ansehen.

          Hast du noch nie etwas von unserer Ozonschicht gehört, Guido?
          Die uns schützt, auch vor der Kälte des Alls?

          So gesehen müssen wir die Atmosphäre bis zur Ozonschicht wie ein Einraumhaus verwalten.
          Und wir müssen den CO2 Haushalt verwalten, in dem wir nicht so viel fossile Brennstoffe, die es erhöhen verfeuern.
          Denn das bringt die Atmosphärengas aus dem Gleichgewicht und sie kann sich aufheizen. Gibt Klimaveränderung.
          Dann lieber nur einjährige Pflanzen, wie Mais oder Stroh verbrennen, die binden beim Wachstum das gleiche CO2 wieder, dass bei ihrer Verteuerung freigesetzt wird.
          Bei Holz ist es ja auch nicht so gegeben, weil der Baum ja viele Jahre wächst und CO2 bindet, aber nur in einem Jahr verbrannt wird.
          Fossile Brennstoffe waren auch mal Bäume.
          Mit Wind- und Sonnenenergie produzieren wir gar kein CO2
          Das Methangas machen wir in der Biogasalge auch zu Strom und Wärme.
          Und FCKW ist verboten, weil es die Ozonschicht schädigt. Wir hatten ja schon mal ein Loch!

          https://www.br.de/themen/wissen/meteorologie-wetter-atmosphaere-104.html

          Stratosphäre (15 bis 50 Kilometer Höhe)
          Ab hier wird es nach oben hin nicht mehr kälter, sondern wärmer. Der Grund dafür: In der oberen Stratosphärenregion wird die ultraviolette (UV) Strahlung des Sonnenlichtes durch die Ozonschicht absorbiert und in Wärme umgewandelt.
          Die Ozonschicht befindet sich über den mittleren Breiten in einer Höhe von zirka 20 bis 45 Kilometern Höhe. Die UV-Filterfunktion des Ozons ist von großer Bedeutung, denn würde die energiereiche UV-Strahlung die Erdoberfläche erreichen, wäre das für das Leben dort eine große Bedrohung.
          Durch die Wärme, die bei der Absorption in der Ozonschicht entsteht, steigt die Temperatur in der Stratosphäre von minus 80 Grad Celsius auf null Grad Celsius an. Obwohl die Stratosphäre im Gegensatz zur Troposphäre fast keinen Wasserdampf enthält, kann es unter extrem kalten Bedingungen zur Ausbildung von perlmuttartig schimmernden Stratosphärenwolken kommen.

          https://www.planet-wissen.de/natur/klima/erdatmosphaere/pwieaufbaudererdatmosphaere100.html

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          • “So gesehen müssen wir die Atmosphäre bis zur Ozonschicht wie ein Einraumhaus verwalten.“

            Solch EINE Argumentation macht mich sprachlos. Die Erde, isoliert im Universum, alle Fenster und Türen fest geschlossen.

            “Mit Wind- und Sonnenenergie produzieren wir gar kein CO2″“

            Sprachlosigkeit auch hier.

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              • Ein Haus, in dem Fenster und Türen offenstehen. In einem Buch über Krebs schrieb ich mal Folgendes, das die Netto-Seite dessen beleuchtet, was das Leben brutto zur Verfügung stellt (ich schreibe das, um den Bezug zum eigentlichen Thema hier nicht mit Füßen zu treten ;-)) :

                Stellen Sie sich vor, Sie sehen unsere Erde aus der Umlaufbahn einer Raumstation. Mit Blick auf Afrika. Die Erde im Ganzen, das Haus des Lebens. Eine Villa. Villa Kunterbunt. Voller Leben. Unten, im Keller, ist es ziemlich kalt. Oben, auf dem Dachboden, ist es sehr kühl. Dazwischen spielt sich das eigentliche Leben ab. Dort, wo es am wärmsten ist, am Äquator, wo der Kachelofen die Stube erwärmt, ist so richtig Leben in der Bude. Alle weiteren Aktivitäten verteilen sich auf all jene Bereiche, die zwischen diesen jeweiligen Extremen verteilt liegen. Ein ständiges Kommen und Gehen und ein vorübergehendes Verweilen von Lebendigkeit. Sämtliche Räume in der Villa verändern sich. Es gibt Verbindungen aller Räume untereinander. Keine Türen, die geschlossen werden können. Keine festen Raumgrößen. Keine zuvor festgelegte Höchstbewohnerzahl pro Raum. Jeder Raum wird derart bewohnt, dass der Erhalt der Villa, und zudem die Diversität der Bewohner der Villa, gewährleistet bleiben. Wobei der Erhalt aus der Diversität erst hervorgeht. Villa Kunterbunt bedeutet daher, dass dort die Dynamik des Lebens zuhause ist. Und da es keine geschlossenen Fenster gibt, erklingt, tagein, tagaus, die gesamte Philharmonie dieser Lebensgemeinschaft in ihrem vollen Stimmumfang.
                Plötzlich taucht der Mensch auf und betritt diese Villa. Anfangs kein Problem, bereichert er doch, durch manch neue Klänge, das Vermögen der Gemeinschaft sich durch Hausmusik auszudrücken. Doch dann kommt es zu einem PROBLEM und der Mensch entdeckt für sich, welche Möglichkeiten die Villa ihm alleine bieten kann. Er erkundet die Räume. Lotet die Möglichkeiten eines jeden einzelnen Raumes, für seine Zwecke, aus. Mehr und mehr von den schieren Möglichkeiten in den Bann gezogen. Er spricht von Eigentum und Grenzen. Und erwähnt, zum ersten Mal, das Wort Gesetz.
                So kam, was kommen musste. Die Villa selbst wurde, den Vorstellungen der Menschen entsprechend, nach deren harmonischen Bedürfnissen umgebaut. Alle Räumlichkeiten bekamen feste Größen. Fenster und Türen wurden eingebaut und geschlossen. Immer mehr Gesetze und Regeln wurden erlassen, die festlegten, was, wann, von wem, in welchem Raum möglich, und somit erlaubt, war. Darunter litt natürlich die gesamte Dynamik, zu hören an all den Veränderungen, denen die Hausmusik der einstigen Villa unterworfen war. Stille Phasen, in denen sich die Dynamik neu orientierte, gab es immer weniger. Piano. Disharmonische Ausbrüche wurden dagegen immer häufiger. Subito. Bis zum heutigen Tag. Was der eigentliche Grund für das vorsorgliche Schließen der Fenster war.
                Aus der Ferne mag diese Villa noch immer als eine Villa erscheinen, doch je näher man der Villa nun kommt, desto mehr offenbart sie inzwischen Mietskasernencharakter.
                Die disharmonischen Töne, die einem nun gedämpft entgegen schallen, verkünden dabei all jene Bemühungen jener, die nicht wie Menschen verkörpert sind, dahingehend, trotz all der Vorstellungen der Menschen, die HARMONIE im Haus des Lebens zu bewahren. Was jedoch zunehmend gegen die Hausordnung der Menschen verstößt.
                HARMONIE bedeutet hier, dass sowohl Einstimmigkeiten als auch sämtliche Unstimmigkeiten, in einer, für alle, erträglichen Balance gehalten werden können, die sich aber immerzu ändert und ändern muss.
                Um diesen Ungehorsam, diesen Verstoß gegen unsere Vorstellungen von eintöniger Ordnung, wieder in Ordnung zu bringen, setzt der Mensch, seit Menschengedenken, nun seinen Fortschritt ein und ersinnt Mittel und Wege, um die ANDEREN im Haus nach seiner Pfeife tanzen zu lassen. Doch erreichen wir EINEN, wir Menschen, damit genau das Gegenteil von dem, was wir zu erreichen hoffen. Chaos ist die Folge, das wir kausal versuchen, mittels Energieraub, der weiteren Fortschritt ermöglicht, zu beherrschen. EIN Teufelskreis.
                _________________________

                Soll heißen: Die Erde ist kein geschlossener Raum, weil Energien von jenseits der Erde auf diese einwirken und das Klima modulieren. Sonnenaktivität beeinflusst die Vulkantätigkeit, kosmische Strahlung die Wolkenbildung, die Lage der Erde zur Sonne die Jahreszeiten, usw..
                Daher schafft es mehr Missverständnisse und weitere Probleme von EINEM geschlossenen Raum auszugehen, in dem mittels EINER einzigen Schraube (CO2) die Temperatur geregelt werden soll (durch äußerst zweifelhafte kurzsichtige Maßnahmen, im Namen EINER Energiewende),. Dadurch wird einzig auf die Rattenschwanzspitze menschlichen Treibens gezielt, nicht aber die eigentliche Ratte getroffen. Besagte Ratte ist das Unvermögen der Menschen, mit Energie zu haushalten, weil die Ökonomie immer schneller die Ökologie auffrisst.

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                • Inga sagt

                  Falsch gedacht,

                  es gibt in unserem Haus, der Ökologie keine offenen Türen.

                  Ja, die einzelnen Charaktere der Bewohner und ihre verschiedenen Kulturen sind in Zimmer unterteile. Und in dem Nordwestzimmerzimmer wurden viele chemische Verbindungen für nützlich gehalten und konsumiert, das ließ auch giftige Stoffe einstehen und öffnete das erste Fenster ins Weltall. Weil eine Disharmonie in der Dynamik des Hauses entstanden war.
                  Wenn die Fenster wirklich mal offen war, dass lange bevor es eine Evolution in dem Haus gab,
                  denn die Evolution, wie sie heute ist, entstand ohne offene Fenster in dieser Ökologie.

                  Um dem Gehorsam der Harmonie des Hauses zu entsprechen, damit die Dynamik wieder funktioniert,
                  braucht es keine Menschen, die Disharmonie erzeugen, denn das is tein psychischen Problem, womit jeder selbst fertig werden muß, eventuell mit menschlicher Hilfe, aber hat mit der Erhaltung der Dynamik des Hauses nichts zu tun.
                  Denn der disharmonische Bewohner ist auch ein Bioprodukt des Hauses.

                  Also jene Bewohner, die um den Erhalt des Hauses bemüht sind, beschreibst du als unmenschlich, weil der Mensch nicht in der Lage ist,
                  dies in seine eigene egoistische psychische Hausordnung zu integrieren?

                  Die Bewohner sind doch Menschen und keine Tiere, Menschen können das aber, wenn sie wollen.
                  Da müssen alle je nach Talent mitmachen, Egoismus, wie andere nach seiner Pfeife tanzen zu lassen, stört nur dabei, ist unproduktiv und könnte noch fester in der schützenden Mauer öffnen, dass das Haus eventuell zusammenfallen lässt.

                  „Chaos ist die Folge, das wir kausal versuchen, mittels Energieraub, der weiteren Fortschritt ermöglicht, zu beherrschen. EIN Teufelskreis.“
                  Wie Energieraub der Seelenkraft und Kreativität oder oder Energieraub im Haus, der eventuell noch ein Fenster offenen lässt?

                  Wenn dieser Energieraub jedoch neue Innovationen im Sinne der Ökologie zulasst, dann soll es erst mal nach guten Wissen die Beeinflussung von Innen im Schach halten und die von Außen, erst mal Konsonant halten, denn davon haben die Bewohner zu wenig Kenntnisse um sie zu beeinflussen.
                  Jede Ratte kann man bekämpfen.
                  Auch das Unvermögen der Bewohner, denn sie suchen ja immer nach neuen Herausforderungen.

                  Wenn das für die Bewohner ein sehr komplexes Thema ist, wo sie sehr vorsichtig mit umgehen müssen, darum können sie solche Individuen nicht gebrauchen, die ihre Narzisstische Neigungen nachgehen wollen oder müssen. Diese Neigungen sind eventuell für etwas anderes gut, aber helfendem Hause namens Öko nicht!
                  Wenn sie schlau sind dann respektieren sie das im Sinne der Ökologie in dem Haus!
                  Denn ohne die können auch diese Individuen nicht überleben.

                  0
                • “Falsch gedacht,

                  es gibt in unserem Haus, der Ökologie keine offenen Türen.“

                  Mmh … wo kommen dann Polarlichter und Sonnenbrände auf der Haut her, bedenkt man, dass sogar Blitze auf der Erde ihren Ursprung im All haben? Ebbe und Flut?

                  0
                • Inga sagt

                  Schau doch mal bei Wiki unter Ozonschicht nach, Guido,

                  denn Ozon absorbiert UV-C und UV-B und schützt damit Pflanzen, Organismen, Tiere und Menschen vor Strahlenschäden.
                  Etwas wird durchgelassen.
                  Deswegen haben ja die die Menschen unterschiedliche viele Hautpigmente , die einem vor Sonne schützen
                  die im sonnigen Afrika mehr als die Europäer! Das ist evolutionär so gewachsen.

                  0
          • Ackerbauer sagt

            Die „Schule“ mit dem heliozentrischen Weltbild
            bedeutete jahrhundertelange Verdummung der Menschen.
            Man ist klein, schwach, kommt schuldig auf die Welt
            und ist ein winziges Staubkorn im (NWO)Universum.
            Die „Galaxie“ des jesuitischen Freimaurer-Irrsinns dehnt sich immer weiter aus

            0
  8. Mark sagt

    Welchen Knall? Als Handelsunternehmen ist Netto darauf angewiesen, ganz nah an der Realität zu sein. Und die ist nun mal anders, als dies irgendwelche Mainstreamerscheinungen uns weis machen wollen, ob es uns passt oder nicht.

    4+
  9. Thomas sagt

    Also wie ehh und jee spare nicht am äuserlichem das sieht jeder und wird dann gut über dich sprechen……
    Was du in dich reinwirfst um den Körper zu sättigen ist egal ob teuer Bio oder billig aus China ist Wurst
    Sieht ja keiner.

    9+
  10. Gurkenhobel sagt

    Guten Morgen lieber Willi,

    ich verstehe gut, dass dich das ärgert, und wirklich bescheuert ist es auch. Aber: Wundert dich das? Mich überhaupt nicht. Seit Jahren erklärt uns eine große Elektronikkette, dass die Hauptsache wäre, Spaß zu haben. Die haben es auf den Punkt gebracht. Konsum Konsum Konsum. Kauft den billigen Scheiß aus China, bis es kracht, auch gerne auf Pump, 0 %-Finanzierung, kein Problem, wir machen das. DARAN wird nicht gespart. Mich wundert nix mehr. Die Menschheit schafft sich langsam ab, ganz besonders in den „entwickelten“ Industrienationen.

    12+
    • Gurkenhobel sagt

      Nachtrag: Beim Friseur nicht zu sparen, finde ich gut. Da arbeiten Leute, die einen harten Job machen, und das oft für schmales Geld. Da lasse ich in der Regel schönes Trinkgeld. Dann ist der Laden auch in ein paar Jahren noch hier im Städtchen, statt eines leeren Geschäftes oder eines low-budget-Ladens, der billigen chinesischen Konsumscheiß, den keiner braucht, für 1 € zu verticken… Hauptsache Spaß… Kopfschüttel…

      11+
      • Berthold Lauer sagt

        Anstatt Friseur könntest du Bauer einsetzen und anstatt Städtchen Dorf und dann könnte dein Nachtrag auch auf das Thema Landwirtschaft passen!

        3+
        • Inga sagt

          Beim Bauer bleibt der Laden nicht nur im Städtchen oder Dorf, sondern auch in der Gemarkung!

          Denn was für die Leute dort der soziale Treffpunkt beim Friseur und andere Vorteile sind,
          bietet der Bauer eventuell Direktvermarktung aber auch eine gepflegte Landschaft zum Fahrradfahren und Spazierengehen, wo man gut durchatmen kann, eventuell nach dem Friseurbesuch (was atmet man da ein? )
          und
          billige und gesunde Nahrungsmittel auch für wilde Tiere und Insekten,
          eben die ganze Ökologie!

          0
      • Inga sagt

        Die Werbung will suggerieren,

        wenn man bei NETTO (Billigladen von EDEKA) einkauft, dann spart man ganz schön viel und kann sich dafür einen teureren Friseur, der auch teurere Haarpflegemittel, wie z.B Farbe benutzt, leisten.
        Typisch
        Masse statt Klasse!

        Der Mensch spart sich eben gern etwas Gutes vom Munde ab, um sich etwas anspruchsvolleres zu leisten.

        Für die einen sind es Quantitative Sachen, für die anderen eben Qualitative.

        Je nach Interesse.
        Wie sah Einstein um den Kopf rum aus, wie sieht Andre Rieu um den Kopf rum aus?

        Dem Rieu traue ich auch zu, dass er mehr Wert auf qualitative Nahrung legt, als auf öftere Friseurbesuche. Der gibt gern etwas mehr für die qualitativer Nahrung aus, denke ich mir.
        Der bezahlt gern 30€ für ein Steak von einem Bullen der fast 2 Jahre auf der Weide stand und nur Gras gefressen hat. (Das kann NETTO natürlich nicht bieten)
        Aber Rieu schont bewusst die Umwelt und seine Gesundheit damit!

        Jedenfalls und das sollte jeder Bauer wissen, der Aufbau des Wirtschaftswunder hierzulande lastete auf den Rücken der Bauern.
        Unsere Volkswirtschaft wurde auf den Rücken der Bauern aufgebaut,
        In wenigen Jahren sank der Teil der Lebenshaltungskosten für Nahrung von 50 auf niedrigere %te.
        Und so konnten die Menschen immer mehr und mehr konsumieren!
        Heute liegt er bei ca. 10%.
        Das funktioniert durch Massenproduktion wie Massentierhaltung und dichten Massenanbau auf dem Acker, der nur mit Hilfe HandelsDünger und PSM zu Stande kommt.
        Die Umwelt dankt es!?!

        Wenn der Verbraucher nicht mehr von seinem Monatseinkommen für Nahrungsmittel aus zu geben braucht, dann kann er mehr konsumieren, z.B. Friseur!
        Die Umwelt dankt es!?!

        Oder Urlaub, Auto, teuren Gartengrill usw.
        so funktioniert eine gut laufende Volkswirtschaft.

        NETTO weiß das auch und zieht seinen Vorteil da raus!
        Die Umwelt dankt es!?!

        Wie reagiert der Verbraucher?
        Die Umwelt dankt es!?!

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        • Inga sagt

          Man kann auch auf den billing angebotenen sinnlosen Ramsch, nit dem NETTO auch noch verdienen will, verzichten und dann dafür ehrliche qualtiativ gute Lebensmittel kaufen.

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