26 Kommentare

  1. Sabine sagt

    Also, bei Amazon kann man billigen Ramsch kaufen, aber auch hochwertige Marken. Wobei sie im Unterschied zu ebay wohl schon darauf achten, dass keiner zu viel Mist verkauft, weil die Leute ihnen das sonst einfach zurückschicken.
    Bei Pantry kann man sich, wenn ich das richtig sehe, seinen Monatseinkauf an haltbaren Marken-Lebensmitteln, -Tierfutter, -Drogerieartikel und -Bürokram zusammenstellen und bekommt alles in einer Sendung dahin geliefert wo man es gerne hätte. Nur von gängigen Marken, kein billiges Zeugs.
    Ich denke, es wird auf die die Bedingungen für den Lieferanten ankommen, ob es sich z.B. lohnt da als Landwirt einzusteigen.
    Wenn ich das bisher richtig verstanden habe, liegt es vorallem daran, dass man bisher auf den meisten Höfen keine Möglichkeit hat, die Produkte in haushaltsübliche Mengen abzupacken. Ein lebendes Schwein, wird der Piet so bestimmt nicht los. Ein viertel Schwein grob zerlegt und in Folie eingeschweißt, dafür gäbe es bestimmt einen Markt.
    Aber man brauch dafür ja nicht unbedingt die Amazons.
    Dafür braucht man Handelsfachverpacker und ein dafür eingerichtetes Gebäude. Ich sehe ein, dass das für den einzelnen Landwirt zu viel Arbeit und eine zu große Investition sein kann, Aber für sowas sind ja mal Genossenschaften gegründet worden.
    Lasst Euch bloß nicht einreden, dass da kein Geld zu verdienen ist. Da muss irgendwo Geld sein. Nur im Moment verdient das Geld jemand anders.
    Wenn ich mir angucke, wie viele verschiedene Landwirte hier virtuell anwesend sind, frage ich mich, ob ihr schon mal darüber nachgedacht habt euch gegenseitig als Kunden zu sehen. Ich mein Piet wird ja bestimmt auch mal was anderes wie Schwein haben wollen und Milch ist zwar gesund, aber wo kauft ihr eigentlich euer Schweinefleisch?
    Also nur mal so als Gedanke. Überhaupt ist ja jeder erstmal Euer Kunde, weil essen tun wir alle. Selbst die Veganer, die hier posten, leben ja nicht von Luft und der Gewissheit, ein besseres Leben zu führen.

  2. Schweinebauer Piet sagt

    Vielleicht können wir ja Schweine über Amazon vermarkten, das ist eine tolle Idee!

  3. Inga sagt

    Währe dieses Handelsgeschäft nicht eine Zweigstelle für den Maschenring? Damit es regional und ehrlich bleibt?

    Und die gestressten Berufstätigen dann eventuell den Bauern, Erzeuger noch kennen, obwohl sie nicht täglich die Zeit haben dort vorbeizufahren und den Liter Milch usw. abzuholen?

    Damit wir uns von Amazon nicht abhängig machen!!!

      • Berglens, Peter sagt

        Gemüsekiste Ist hier schon nach einem Jahr gestorben. Zuviel wird davon weggeschmissen.
        Allerdings boomen hier die Hofläden – sogar mit Selbstbedienung.

        • Inga sagt

          Ich wollte schon mal so einem Hofladen vorschlagen, dass er online bestellen lässt, die Bestellung bereithält, bis der Kunde sie nach Büroschluß abholt.

          Oder dann am Abend alle Kundenwünsche per Bringdienst erfüllt werden.

          aber das kann sich ja “einschleifen”, wenn man so etwas hat!

          Natürlich mußte der Hofladen alles haben, von Eier, Milch, Käse bis Obst u.. Gemüse.

          Da müßten dann mehrer Bauern in den Hofladen liefern!

          Nur, der Direktvermarkter, denihc kenne, der muß auch Apfelsinen bereitstellen können.

          Dan kann man jeden Tag seine frische Milch bekommen, die darf dann auch 1€ kosten!

          • Sabine sagt

            Die “Ökos” haben das schon etwas länger und ich denke, da klappt es ganz gut. Da haben sich einfach die Landwirte, die eh im Bioverband organisiert sind, zusammen getan und bieten mit einem Metzger und einem Bäcker aus dem Verband das volle Programm. Südfrüchte und Co. werden ebenfalls über den Verband bezogen. Über Gemüse-Kiste und Online-Shop kann da alles bestellt werden. Wird auch ins Büro geliefert.
            Dann haben wir noch einen Bauernscheune, wo man frisches Gemüse und vor allem alte Obstsorten kaufen kann, aber auch dort gibt es von auch so ziemlich alles.
            Sicher braucht es da ein paar Leute mit Händchen für den Verkauf und den richtigen Standort, aber es kann klappen.
            Wir haben hier auch Raiffeisenmärkte, aber die schauen oft noch immer aus, als würden sie sich nicht entscheiden können, ob sie das wirklich alles machen wollen. Sämereien, Äpfel, Eier, Tierfutter und Erden, Dünger bei dem einen, der andere biete zwei mal im Jahr noch Küken und durchgehend noch ein paar Pflanzen an, hat aber eine breite Auswahl an Berufsbekleidung und Gartengeräten.

  4. Sabine sagt

    Alleine, dass ein Unternehmen wie Amazon da einen Markt sieht, sagt mir, dass da was geht. Verdiensttechnisch.
    Ich sehe da mehr als eine Gruppe, die auf ein solches Angebot wartet.
    Die gestresste Doppelverdiener-Familie zum Beistpiel: Gibt es was nervigeres als nach der Arbeit die Kinder aus der Kita zu zerren, damit man vor dem “großen Abendansturm” im Supermarkt ist und dann dem Nachwuchs an Quengel-Fallen im Supermarkt vorbeizuschieben? Neee. Bei der Amazone bestellen, ins Büro liefern lassen. Die paar Stunden abends kann man besser mit den Kindern verbirngen, als gefühlte 1000x “Nein” zu sagen.
    Senioren. Oft fehlen inzwischen in den Stadtteilen die kleinen Läden. Zum Einkaufen muss man fahren. Ja, viele fahren noch mit dem eigenen Auto, sind sich aber bewusst, dass sie nicht mehr so die fittesten Verkehrsteilnehmer sind. Zu Fuss, zu weit. Mit dem Rollator und Bus, da sind dann oft die Taschen zu schwer. Auf der anderen Seite ist man ja noch kein Pflegefall, der sich nicht mehr selber versorgen kann und Essen auf Räder braucht. Wobei das dann entweder sehr teuer oder sehr geschmacklos ist. Einmal – vllt. noch mit etwas Unterstützung vom Enkel- Drogerieartikel bei Amazon aussuchen, die man eh immer kauft und die sich im entsprechenden Intervall zusenden lassen, das hat ja ganz gut geklappt.
    Dann ist Amazon auch eine Anlaufstelle, für Leute, die spezielle Lebensmittel suchen. Gewürzpasten, Fischsoßen, haltbare Lebensmittel von Bio-Labeln und Premium-Marken wie Reishunger gibt es ja schon im Shop, also warum nicht?
    Zudem ist der Amazon-Shop ja total nett. Der merk sich ja was man mag und wenn es in der Richtung was neues gibt, bietet der das einem an. So wie früher die Verkäufer als den Geschäften noch was na ihrer Kundschaft lag. (So hat das meine Mutter vormuliert)
    Und dann noch die eher faulen, wie mich, wenn es bei Amazon dann das volle Sortiment gibt, muss ich nie wieder vom Computer weg. 🙂

  5. bauerhans sagt

    ich hatte im wochenblatt(westfalen-lippe)über herbert eklöh gelesen,der 1938 den ersten supermarkt in osnabrück eröffnet hatte.
    ich kann mir gut vorstellen,dass lebensmittel zukünftig auch per lieferdienst verkauft werden,insbesondere an gestresste single-haushalte.

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