Ein Gastbeitrag von Arnold Krämer, ergänzt von mir am Schluss des Artikels um einen weiteren Hinweis zur „Transformation“.
Manch einer fragt sich, wie solche Projekte und Aktivitäten, über die Bauer Willi gestern berichtete, zustande kommen und welchen Hintergrund sie haben. Gemeint ist das Projekt SoeTRA, an dem auch die KLB beteiligt ist.
Dazu möchte ich einige Informationen liefern:
Federführend bei diesem Projekt ist wohl ein Institut der Universität Vechta.
Die Universität Vechta war früher eine pädagogische Hochschule, diente also der Lehrerausbildung. Diese wurde 1973 der neu gegründeten Universität Osnabrück angegliedert und sollte wegen stark rückläufiger Studentenzahlen in den 1990er Jahre geschlossen werden. Der sehr große Einfluss Südoldenburgs und der damals noch starken katholischen Kirche auf die niedersächsische Landespolitik führte 1995 zur Gründung der selbständigen Universität Vechta.
Zur Geschichte hier: https://www.uni-vechta.de/universitaet/unsere-geschichte
Die Universität Vechta liegt mitten im Zentrum des Oldenburger Münsterlandes, einer Region, die mit der Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie der Landtechnikindustrie ziemlich reich geworden ist, also auch viel zu verlieren und möglicherweise wenig zu gewinnen hat, wenn es um die TRANSFORMATION von Wirtschaft und Gesellschaft zur „Rettung von Klima und Biodiversität“ geht.
Als in den 2000er Jahren mit der ersten rot-grünen Bundesregierung und Renate Künast als Bundeslandwirtschaftsministerin die Kritik an der intensiven (Massen-) Tierhaltung mehr und mehr zunahm, gründete sich 2006 in Südoldenburg das Agrar- und Ernährungsforum Oldenburger Münsterland (AEF). Zwei wirtschaftsstarke Unternehmer als Initiatoren versuchten damit der auch staatlicherseits immer stärker artikulierten Kritik etwas entgegenzusetzen und möglichst auch „vor die Welle“ politischer Diskussionen zu kommen.
Heute gehören dem Forum ca. 110 Unternehmen, Institutionen und Verbände an aus den Landkreisen des südlichen Weser-Ems-Gebietes. Da ist alles vertreten, was Rang und Namen hat:
https://aef-nord-west.de/das-forum/#historie
Das AEF hat in den ersten Jahren sehr viel Unterstützung erfahren durch Prof. Windhorst, einen Agrargeograph an der Uni Vechta, der sich u.a. intensiv mit der Geflügelwirtschaft der Region beschäftigt hat sowie mit Prof. Blaha, einem beruflich in der DDR sozialisierten Tiermediziner, der ab 1991 die Außenstelle Bakum (Kreis Vechta) der Tierärztlichen Hochschule Hannover leitete.
Nachdem sich die Uni Vechta mehr und mehr mit Agrarfragen beschäftigte und die Transformation der Agrar- und Ernährungswirtschaft zum politischen Programm erhoben worden war, wurde 2018 nicht zuletzt auch unter dem Einfluss des AEF ein „Verbund Transformationsforschung agrar Niedersachsen“ (trafo:agrar) gegründet. Dem Verbund gehören die Uni Göttingen, die TiHo Hannover, die Uni Vechta (Geschäftsführung) und nicht zuletzt auch der AEF an. Beraten wird der Verbund durch zwei niedersächsische Landesministerien sowie den WWF.
Siehe: https://www.uni-vechta.de/koordinierungsstelle-transformationsforschung-agrar/verbund
Was unter diesem Dach so alles erforscht wird, kann man hier nachlesen.
https://www.uni-vechta.de/koordinierungsstelle-transformationsforschung-agrar/projekte
Neben Nützlichem ist auch viel Fragwürdiges dabei.
Die Kunst der Akteure besteht darin, die finanziellen Mittel aus Brüssel, Berlin, Hannover oder auch von interessierten Wirtschaftsakteuren einzuwerben. Dafür braucht man dann oft auch Verbundpartner im Inland oder Ausland, um den Förderkriterien zu genügen.
Vieles, was da seit 2018 auf den Weg gebracht worden ist, wird dem AEF wahrscheinlich heute auch nicht mehr gefallen.
Aber der „Kampf“ geht ja auf vielen Ebenen weiter:
Soweit der Gastbeitrag von Arnold Krämer, der – wie immer – die Meinung des Autors wiedergibt.
Hier mein Hinweis auf die Homepage:
https://www.transfarmation-deutschland.online/
Auf der Seite wird unter der Rubrik „Landwirte“ Hilfe bei der Umstellung von tierischer auf rein pflanzlicher Produktion angeboten. Dies wird aber erst auf den zweiten Blick klar.
https://www.transfarmation-deutschland.online/services-1
Wenn man dann recherchiert, wer der Urheber dieser Seite ist (findet sich im Impressum) so stellt sich heraus dass es ein Verein mit Sitz Zülpich ist: Menschen für Tierrechte e.V.
Hier die Vorständinnen: https://www.tierrechte.de/2018/02/13/vorstand-mitarbeiter/
Mir ist vollständig schleierhaft, wie man mit diesem Personal Landwirte beraten will…


unter Agrar heute.com In Algerien wird mit deutschen Firmen eine neue Farm gebaut mit angeschlossener Molkerei.5000 Arbeitsplätze,272000 Kühe auf 117000 ha plus Jungvieh, dann kommt man vielleicht sogar auf 3 GV/ha. 3 Fragen: Woher kommt das Futter? wohin geht die Guelle ? Worüber Regen wir uns auf ? übrigens solche Farmen gibt es auch in Saudi-Arabien Israel und Katar.
Na,
dann ist für die Ernährung der Menschen gesorgt, beziehungsweise der leichte Zugang dazu,
So kann die Großindustrie wie Nestlé, Siemens und Mercedes Produktionsstätten dahin bauen, denn die Mitarbeiter brauchen sich nicht mehr um Nahrungsbeschaffung kümmern, sie können in die Fabrik gehen, um zu verdienen..
Da kommen die Weltmarktpreise gerade richtig.
Da passen die GV pro ha , bei Ekosem in Russland schon besser . 112000 Kühe bei 630000 ha. Die haben schon transformiert.😂
Wir haben aktuell ca 8 Milliarden Erdenbewohner , davon ca. 5 Milliarden in Asien und die warten jetzt dringend darauf das in Deutschland die Ernährung der Zukunft vorgedacht wird ?.
Ich glaube , eher nicht.😂
Was die Welt retten wird ist die Transfarmation. Die industrielle Tierhaltung ist nicht nur ethisch inakzeptabel, neben dem Ausstoß von Treibhausgasen verbraucht sie auch unverhältnismäßig viel Fläche, zerstört Biodiversität und belastet Böden, Wasser und Luft. Das Projekt TransFARMation bietet die Chance, die Agrar- und Ernährungswende voranzubringen und Generationen von Tieren eine Nutzung zu ersparen. Zudem verfolgt sie genau das, was führende Wissenschaftler seit Langem fordern: die pflanzenbasierte Planetary Health Diet. Nur mir ihr kann es gelingen, eine Weltbevölkerung von 10 Milliarden im Jahr 2050 innerhalb der ökologischen Belastungsgrenzen der Erde zu ernähren
@MarK bringt immer wieder die gleichen, inzwischen hinlänglich widerlegten NGO-Sprechblasen. Bist Du hauptberuflich Aktivist oder hast Du noch nie hier im Blog die Gegenargumente gelesen? Aber egal – nehme zur Kenntnis, der Wind hat sich gedreht und euer Kartenhaus fällt derzeit zusammen.
Oh, ich bin ganz neu hier und wusste nicht, dass das alles hinlänglich widerlegt ist. Ich werfe mein Kartenhäuschen jetzt um.
Von einem Menschen, der andere Menschen seelisch begleitet, erwarte ich eigentlich schon, dass er so viel Einfühlungsvemögen hat, um zu erkennen, wenn ein Kommentator wie MarK mal ironisch wird. Zumal MarK hier ja schon ewig lang dabei ist und seinen eigenen Standpunkt hinreichend vertreten hat.
Ich habe mich zuerst gefragt, ob das wohl ein Bot ist, der MarKs Namen geklaut hat, aber dass das nicht O-Ton MarK sein kann, darauf kann man kommen, selbst wenn man kein Seelenhirte ist.
kenne keinen mit der Haltungsform ,wäre froh ich hätte Gülle oder Mist bei denn Düngerpreisen.
Wer hat eine ökologische Belastungsgrenze mit welchen Kriterien festgelegt .Bitte mal erklären
Mark: das ist doch ziemlich weit hergeholt! Gerade eine intensive Tierproduktion produziert auf engstem Raum Fleisch, Milch oder Eier! Das brauchen wir für die ausgeglichene Ernährung der Menschheit! Alles andere sind Phantastereien und Ideen von irgendwelchen Grünen, die in der Substanz nichts bringen werden! Die BRD verfügt zur Zeit ~ 0,8GV/ha und der anfallende Dünger ist Voraussetzung für Humusbildung und Bodenfruchtbarkeit!
@MarK: „die führenden Wissenschaftler“ sind von machtbesessenen politischen Ideologen bezahlte Studienergebnisse-Beschaffer. DAS ist aber etwas ganz anderes als echte Wissenschaftler. SIE können sich ja so ernähren lassen, wie man Ihnen das vorschreiben wird – WIR werden das nicht tun.
„Was die Welt retten wird ist die Transfarmation….“ und “ Zudem verfolgt sie genau das was führende Wissenschaftler seit Langem fordern“
Immer wenn ich etwas wie führend oder ähnliche Worte höre kombiniert mit einem Anspruch auf moralische Überlegenheit werde ich hellhörig denn das hatten wir schon mal vor einigen Jahrzehnten in D. Wie es ausgeging ist bekannt und übrigens die Welt wurde nicht gerettet, das Gegenteil ist eingetreten.
Ich dachte, die von mir beabsichtigte Ironie wäre auch ohne Anführungszeichen erkennbar – mein Fehler. Der Text ist 1:1 aus der HP von Willis unterstem Link rauskopiert, so einen Blödsinn könnte selbst ich nicht verfassen.
Mark, wie sieht eigentlich eine vegane Fruchtfolge aus?
Mir fällt auf, dass über die übrigen Wirtschaftsbereiche hinsichtlich wenden/transformieren recht wenig berichtet wird. Sind die schon durch? Oder konzentriert man sich mit diesen Absichten nur auf die Landwirtschaft? Verbrenneraus lieber nicht, weil Zigtausend Arbeitsplätze auf der Kippe stehen. CO²-Reduzierung bei den Herstellerflotten lieber nicht, weil Arbeitslosigkeit droht und die Hersteller nur noch im Ausland investieren (siehe Stihl). Die Umstellung auf Wasserstoff wird verschoben, weil die Produkte der Stahlhersteller dann im Konkurrenzkampf unterliegen würden. Privathaushalte zahlen für den vergünstigten Strompreis der Industrie, weil die sonst abwandert. In fast allen anderen Bereichen sind Mittel und Wege gefunden worden, um die „Ökologisierung“ auszuhebeln. Nur in der Landwirtschaft arbeiten alle, natürlich außer die Landwirte selbst, an großen Veränderungen. Dabei ist nur die Landwirtschaft „systemrelevant“, wenn wir die Bedürfnisse mal ganz runterbrechen wollen. Was interessieren die Autos, wenn es keinen Treibstoff gibt? Was interessiert die digitale Technik, wenn es keinen Strom gibt? Wie das Volk reagiert, wenn Stoffe nur angeblich knapp werden, das haben wir in Corona-Zeiten erlebt. Ich möchte mir nicht ausmalen was passiert, wenn morgen an den Konsumtempeltüren ein Schild mit der Aufschrift hängt: Geschlossen, weil eine Ware vorhanden! Andererseits fände ich es auch ganz interessant. Die, die das schon einmal erlebt hatten, haben diesbezüglich keine positiven Erinnerungen.
„Verbrenneraus lieber nicht, weil Zigtausend Arbeitsplätze“
Alles klar – Arbeitsplätze!
Von mir aus können sich die Deutschen gern weiterhin mit ihren Lärm- und Dreckschleudern gegenseitig in den Wahnsinn treiben. Ihr Gesundheitssystem überlasten mit diversen Folgeerkrankungen von Lärm, Bewegungsmangel, Feinstaub- und extremst-Mikroplastik-Konsum in der Fahrgastzelle…
Oder sie entspannen sich und fordern endlich auch ein Recht auf Umweltverschmutzung, wie ihre Brüder im Geiste:
https://www.zdf.de/video/reportagen/usa-extrem-leben-im-land-der-gegensaetze-100/usa-extrem-freiheit-und-lifestyle-in-xxl-100
„Der Lärm, der durch den Straßenverkehr verursacht wird, führt zu erheblichen Problemen wie Stress, Schlafstörungen und einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Besonders in dicht besiedelten Gebieten ist die Lärmbelastung durch Fahrzeuge eine dauerhafte Belastung für die Anwohner. Etwa drei Viertel der Bevölkerung fühlt sich durch Straßenverkehrslärm gestört oder belästigt, schreibt das Umweltbundesamt; sowohl tagsüber als auch nachts.“
„Der kontinuierliche Verbrauch von Benzin und Diesel führt nicht nur zu hohen CO₂-Emissionen, sondern auch zu einer erheblichen Abhängigkeit von fossilen Ressourcen. Jede Fahrt mit einem Verbrenner erfordert die Verbrennung dieser Kraftstoffe, was zu einem direkten Ausstoß von CO₂, Stickoxiden und Feinstaub führt. Zusätzlich müssen auch Schmierstoffe wie Motoröl regelmäßig gewechselt werden.“
„Der Verkehrssektor trägt mit rund 22 Prozent maßgeblich zu den Treibhausgasemissionen Deutschlands bei. “
„Feinstaub und Rußpartikel, die bei der Verbrennung von Treibstoffen entstehen, sind besonders gesundheitsschädlich. Ruß ist vor allem bei älteren Dieselfahrzeugen ohne Partikelfilter ein Problem, da diese Fahrzeuge signifikant mehr Ruß und Feinstaub in die Luft abgeben. Rußpartikel dringen tief in die Lungen ein und erhöhen das Risiko für Krebs und Atemwegserkrankungen.“
Genau diese undifferenzierte Betrachtung stürzt „unser“ System immer schneller ins Chaos.
Es ist nicht mein System und ich habe schon vor zwei Jahren geschrieben, dass ich gerne zuschaue beim Abgeleiten ins Chaos als 51. Bundestaat der USA ohne Stimmrechte 😉
Reichsbürger?😉🤔
Damit er die Wiedervereinigung bekommt, soll der Kohl so eine Art Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag unterschrieben haben. Bis 2099!
Also alles Rechtens.
Ich habe vor ein paar Monaten in einen Blog von einem Journalisten geschrieben, dass Europa ein ausgebeutete Kolonie der USA ist. Jetzt habe ich mich gefreut, als ich vor ein paar Tagen bei focus.de von Kolonnialisierung gelesen habe.
Zielkonflikte, Interessenkonflikte, Widersprüche, wohin man auch schaut. und das ist nur ein Lebens- und Wirtschaftsbereich.
Beim Thema Verkehr leidet ein Großstädter unmittelbar mehr darunter als der Mensch auf dem Lande. Bei anderen Dingen ist es vielleicht oder auch sicher umgekehrt.
Gibt es eine Lösung? Vermutlich nicht!
Freiwilliges Einstellen von Motorsportveranstaltungen, Kreuzfahrten nur noch unter Segeln, Förderung von Arbeitsplätzen in Wohnortnähe, Ausbau und kostenlose Verfügbarkeit ÖPNV, Dienstfahrräder für ÖD, Wegfall sämtlicher Dientwagenregelungen, Kaffeeverbot in Büro`s, CO2-Abgabe für Blogger😉 …
Stadtmensch: es gibt genügend alternative Kraftstoffe wie Biokraftstoffe, E-Fuels, Re-Fuels, HVO! Auch Rapsöl ist möglich! Dazu sparsame Motoren und neuere Abgassysteme mit denen man gerade experimentiert! Trotz mehrfacher Wiederholung: 1 ha Mais assimiliert von 60000km Autofahrt das CO 2 ! Und das brauchen wir für die Produktion von Grünmasse…
Moin ich glaube man sollte das machen was man am besten kann in der Landwirtschaft. Und das nicht unbedingt Transformation nennen, denn der eine ist ein besserer Bioland wird der andere ein besserer kuhhalter oder auch schweinemester. Also das machen was man kann und wie man es kann! gemeckert wird sowieso!
Diese Transformation entwickelt sich immer mehr in „Grüne Ideologie“. Die Realisten unter denen bemühen sich aber das ganze etwas erträglicher für die Bauern zu machen, damit die Ideologen das ganze nicht sofort ins Kaos bringen. — Jetzt steht eine neue Lage an ,nämlich die Verabschiedung der USA von der C02-Neutralität. Das wird auch Auswirkungen auf die europäische Politik und Wirtschaft haben. Alle größeren Wirtschafts- und Industriebetriebe veröffentlichen herbe Gewinneinbrüche , müßen Mitarbeiter entlassen , oder verlegen die Produktion ins Ausland und das alles aus politisch-ideolgischen Gründen. Sachlichkeit und Realitätssinn war gestern. Ganz abgesehen vom gesunden Menschenverstand !Bei fünfmal höheren Energiekosten zu den weltweiten Wettbewerbern steht hier alles zur Disposition.
Dazu kommt noch die Geldflucht aus dem Euro. Eine dramatische Lage von den Leichtmatrosen in Berlin und Brüssel angerichtet. Lt. P. Hahne wären Handschellen angemessen. — Habe mal das Ausmaß im Zuckerrübenanbau und Verarbeitung grob kalkuliert. Nordzucker z. B. will jedes Jahr rd. 50 Mill. Euro in die Energieneutrlität investieren. Das sind bei rd. 2,5 Mill. Tonnen Zucker rd. 20 Euro/to Weißzucker. Bei 15 to Zucker/ha sind das rd. 300 Euro/ha. Dazu soll noch der N und K- Dünger Energieneutral in Zukunft sein , also noch einmal rd. 300 Euro/ha , bei 100 ltr.Diesel/ha x 0,20 Euro gleich 20 Euro, Rübenroder 40 ltr./ha x 0,20 Euro gleich 8 Euro/ha, usw. . Dazu kommen die sowieso erhöhten Energiepreise durch die Nichtverwendung des billigen Rußlandgases, usw. . Also wird der Hektar Rübenfläche geschätzt mit rd. 1000 Euro/ha belastet. Dies ist nur eine einfache und geschätzte Kalkulation bei der sicherlich noch einiges fehlt wie z.B. Verschmutzungsrechte , überhöhte Gesetzesanforderungen usw. . So wie hier dargestellt betrifft das alle Volkswirtschaftsbereiche bis in die Geldbörse der Verbraucher. Ein Unding und man fragt sich warum die Mitbürger alle so ruhig sind ?!
Das ist sehr einfach @Ludwig. Die meisten Mitbürger haben schon nichts mehr. Damit kann man denen auch nichts wegnehmen. Glück durch Nichteigentum ist anscheinend das Soma unserer Zeit. Fatal ist, dass damit auch die Achtung vor dem Eigentum anderer verlustig gegangen ist. Wenn ein Sachbearbeiter z.B. aus dem Bauamt eine „Entscheidung“ in einem Bescheid formuliert und selbst in der gemieteten Plattenbauwohung wohnt, sind null Emotionen im Spiel…alles gestzeskonform, nachhaltig und richtig…
Leider entwickelt sich das nicht in grüne Ideologie, es war von Anfang an so. Um das alles durchsetzen zu können hat man CO2 zum Gefahrstoff erklärt und das glauben selbst in der Landwirtschaft viele.
Die ehemalige Bundestagsabgeordnete Vera Lengsfeld hat in ihrem Blog mal eine Erklärung wie das Ganze entstanden ist:
https://vera-lengsfeld.de/2025/08/01/banker-fliehen-aus-klima-kartell-die-net-zero-politik-wankt/#more-8130
Mich wundert, dass man sich wundert….. Jeder, der bei der letzten BT-Wahl
CDU/CSU und SPD gewählt hat, hat ja nicht überhören können, wohin die Reise geht. Jetzt sich über den ungeheuerlichen Umgang (nicht nur) mit den LW zu klagen und auf die Missstände hinzuweisen, hilft nichts.
Merz ist ein Black rock-Mann und er hat wieder und wieder gesagt, ebenso wie v.d.Leyen, was das Ziel ist: Enteignung, Transformation und viele schöner Worte der selben Art. Keiner kann sagen, er hätte es nicht gewusst, er hätte das nicht ahnen können. Es kommt, und zwar genauso wie es angekündigt wurde. Und noch neue Übelkeiten dazu.
Ich fürchte, dass sich kein nennenswerter Widerstand bildet, so dass uns echt anderes übrig bleibt, als uns vorzubereiten, um zu überleben. Immerhin haben wir diese Möglichkeit ja und wir müssen sie nutzen, um unseren Kindern und Enkeln die Wirklichkeit zu erklären – in der Hoffnung, dass in dieser Generation dann Widerstand entsteht.
Moin,derartige Thesen beunruhigen mich sehr. Dort werden Schlagworte aufgeworfen ohne jegliche Beweise.Dieses wird alles unterstützt von Steuergeldern und Spenden welche von Firmen kommen die unserer Landwirtschaft nahestehen .Wer wünscht das diese Transformation so stattfindet,womit kann dieses belegt werden. Gerade bei der Organisation die die Landwirte unterstützen will steht ; wir begleiten sie .Sie machen die Arbeit auf den Höfen. Wir tragen aber auch die Verantwortung und das Risiko . Alles nur Vision aber nichts handfestes .Es muss ja erst geforscht werden bis das Geld alle ist.So lange laufen die Jünger hinterher in der Hoffnung hier einen Strohhalm zu finden an dem man sich festhalten kann. Am Ende wird eine Studie erstellt die keiner gebrauchen kann. Einen schönen Sonntag auch wenn das Wetter nicht mitspielen will=Regen bei uns nordwestliches Hamburg ca 80mm in der letzten Woche,befahrbarkeit der Flächen nicht gegeben
„Interessant“ finde ich die nachfolgende Arbeit, in der die Folgen der Reduzierung von Tierbeständen prognostiziert werden.
https://www.uni-vechta.de/koordinierungsstelle-transformationsforschung-agrar/projekte/aktuelle-projekt/train-1
Das Thuenen-Institut (oberste Bundesbehörde) hat parallel ein „Gegengutachten“ gemacht.
Fazit: Alles nicht so schlimm.
Man muss immer nur die „richtigen“ Annahmen treffen!
Es war, ist und wird fahrlässig sein, Ziele für die Transformation irgendwelcher Sektoren jahrgenau in Gesetze oder Unternehmensagenden zu gießen, ohne sich im Klaren zu sein, wie sie „verträglich“ in jeglicher Dimension zu erreichen sind.
Diesen Makel in der Argumentation versucht man durch „Beratung“ wettzumachen. Die neueste Förderrichtlinie der Rentenbank in Sachen „Klimaberatung“ mit in Aussicht gestellten Zinsverbilligungen für Darlehen verfolgt genau diesen Zweck. Es soll ein Licht am Ende des Tunnels suggeriert werden, das es in absehbarer Zukunft in der rauen Wirklichkeit nicht geben wird.
Hauptsache, der realitätsfern grün geprägte Wasserbauch von ThinkTanks oder Instituten wird auskömmlich über Wasser gehalten.
Guten Morgen
Ich habe eine Frage:
Werden solche Forschungen die die Landwirtschaft betreffen, auch mit zu den staatlichen Zahlungen an die Landwirtschaft abgerechnet?
Dann wundert es mich nicht mehr, das uns Landwirten auf biegen und brechen Ausgleichszahlungen gekürzt oder gar gestrichen werden.
Allen einen schönen Sonntag.
das würde mich auch interessieren.
A.K. Wirklich interessant, und es zeigt mal wie „Wissenschaft“ an der landwirtschaftlichen Praxis vorbei finanziert mit öffentlichen Geldern vorbei forschen kann…
Früher wurde gewendet, heute wird transformiert. Wie viele Umdrehungen haben wir schon hinter uns? Und wie viele Betriebe konnten den Fliehkräften nicht standhalten?