Bauer Willi
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Farm to Fork: Unterschiedliche Meinungen im Bundestag

Sachverständige uneins über Umsetzung der EU-Strategie “Farm-to-Fork“

Mit der EU-Strategie „Farm-to-Fork“, die unter anderem die Reduzierung der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft um 50 Prozent bis zum Jahr 2030 vorsieht, hat sich eine Anhörung des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft am Montag, 6. Februar 2023, befasst. Gegenstand der Anhörung war ein Antrag (20/3487) der CDU/CSU-Fraktion, darin wird eine „nachhaltige Verwendung von Pflanzenschutzmitteln“ gefordert. Die Belastung der Umwelt soll durch Innovationen in neue Züchtungen und Pflanzenschutz „minimiert“ werden, anstatt „pauschal“ auf die Reduzierung von Pflanzenschutzmitteln zu setzen.

Im Link finden Sie das Video der Ausschuss-Sitzung mit den Aussagen der 7 Experten

https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2023/kw06-pa-landwirtschaft-928492

Damit Sie sich schneller zurechtfinden, hier die ungefähren Zeitpunkte der einzelnen Redner

0:08 Sonoko Dorothea Bellingrath-Kimura, ZALF

0:11 Settele, Helmholtz-Institut für Umweltforschung

0:13 von Tiedemann, Uni Göttingen

0:17 Tralau, BfR

0:21 Krüsken, DBV

0:24 Gemmer IVA

0:28  Wegener JKI

Es ist unmöglich, die Ausschuss-Sitzung zusammenzufassen. Es ist aber interessant zu sehen, wie schwierig es ist, eine Lösung zu finden.

 

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88 Kommentare

  1. Hans Gresshöner,Landwirt sagt

    Die UBS schluckt die Credit Swiss und bekommt dafür reichlich Geld vom Staat,so läuft das!

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    • Brötchen sagt

      Sei froh, hinter den Kulissen scheint Hektik zu sein und Lindner hat ja empfohlen kein Bankenrun zu starten, haben bloss nicht viele mitbekommen.

    • evo.... sagt

      Ich vermute mal, dass der Ukraine-Krieg die Geldflüsse verändert hat. Wenn der Westen bei Konflikten Guthaben einfriert oder konfisziert, werden viele woanders anlegen oder investieren. Und natürlich Vermögen abziehen.

      Ich hätte nie gedacht, dass Banken in der Schweiz Probleme bekommen.

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      • Smarti sagt

        Selber habe ich es auch nicht mitgekriegt, aber eine Einstellerin, die in der Vermögensverwaltung arbeitet, weiss schon seit mehr als einem Jahr von grossen Problemen, die haben sich verzockt… Da wurde schon viel Geld abgezogen und umverteilt (von den Reichen), nur Otto-Normalsparer hat man es nicht erzählt.

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      • roy sagt

        leute, die reise geht nach china. “der westen” wird gerade abgewickelt. die grossfinanz macht an der zerstoerung der westlichen welt unsummen. geht so nach der betrugsmasche, die sich am aktienmarkt “leerverkauf” nennt. blackrock, statestreet, vanguard haben ihre zelte bereits in china mit billigung und auf einladung der ccp aufgeschlagen.
        https://de.wikipedia.org/wiki/Leerverkauf

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        • Brötchen sagt

          China ist auch ne Riesenblase!

          Die haben in sinnlose Sachen investiert, die auch irgendwann jemand bezahlen muss!

          Vorsicht vor China!

          ZUdem wird China ein Riesenarbeitskräfte problem bekommen!

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          • roy sagt

            china entspricht in keiner weise der verbreiteten darstellung. siehe die 36 stratageme.
            https://de.wikipedia.org/wiki/36_Strategeme
            ich lebe seit ueber 30 jahren in kanada in vancouver und habe viel mit chinesen zu tun. von denen weiss ich, dass nichts von dem, was ueber china in den msm berichtet wird, stimmt. nichts. am ehesten kommt man dem ist-zustand nahe, wenn man genau das gegenteil annimmt. nur mal anschauen, welche urdeutschen konzerne in deutschland zumachen und nach china umziehen, z.b. basf.

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            • Reinhard Seevers sagt

              …”von denen weiss ich, dass nichts von dem, was ueber china in den msm berichtet wird, stimmt. nichts.,..”

              Steile These….du BIST Chinese! Und sollst uns unterwandern! Diese verdammte Digitalisierung hat den Chinesen bis zu Willi gespült. OmG.😀

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              • roy sagt

                hahahhaha, nein, ich bin kein chinese. ich komme urspruenglich aus der heidelberger gegend. habe schon ein paarmal mit willi telefoniert. kannst ihn ja fragen, ob ich einen chinesischen akzent habe… ich gehe allerdings fast taeglich zum dim sum und wuerde sehr gerne chinesisch koennen. leider nur ein paar worte bisher.

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                • Reinhard Seevers sagt

                  Roy, das war natürlich ein Scherz von mir. Aber ich musste den raushauen, weil der Satz von dir mir sehr lustig vorkam.
                  Ich glaube nicht, dass wir uns, die nicht täglich unter den Bedingungen leben müssen, vorstellen können, was es hieße, wenn China unsere Leben bestimmen würde. Und ich meine nicht die materielle Versorgung sondern die freiheitliche Lebensweise.
                  China ist speziell und wer sich in einem Land mit 1.350000000 Menschen arrangieren möchte oder muss, der wird schnell merken, wo die eigenen Grenzen gesetzt sind und werden.

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            • Brötchen sagt

              warum kaufen dann chinesen verstärkt in Europa Immobilien? und Firmen. Ich habe in der DDR gelebt und weiß, was Staatswirtschaft heisst!

              Null Covid ist bei denen auch nicht spurlos vorbei gegangen!
              Das war der größte Bullshit aller Zeiten!

              Und die Frage hat auch noch keiner gestellt, wer denn für den Schaden hier haftet, weil die da rumschlampen! Bei uns fordern die zehn Zertifikaten, wenn wir was liefern wollen!
              Die Konzerne ziehen da um wegen der wirtschaftl. Freiheit bei der nächsten Katastrophe sind sie wieder hier.
              30 jahre DDR haben mir gereicht, kann das Gesinge über das tolle China nicht mehr hören!
              Entweder macht man hier mit oder lässt es bleiben.

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              • roy sagt

                die chinesen koennen tun und lassen was sie wollen, so lange sie die partei nicht kritisieren und die schmierung laeuft. die sind alles in allem vor allem pragmatisch. wie gesagt, ich habe viel mit chinesen zu tun hier. die laufen hier in massen rum, in massen. ganze gegenden sind von denen bereits komplett uebernommen worden.
                z. b. richmond eine vorstadt von vancouver. in manchen einkaufszentren dort wird man als weisser nicht oder nur schlecht bedient. kein witz!
                da gibt es auch einen fall mit einem deutschen, der dort eine eigentumswohnung hat/hatte. die chinesen wollten die eigentuemerversammlungen nur noch in chinesisch abhalten. der deutsche hat dann vor dem gleichstellungsgericht geklagt. ich kenne den sogar fluechtig.
                https://www.cbc.ca/news/canada/british-columbia/richmond-condo-human-rights-language-strata-mandarin-english-chinese-1.3378013

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                • Reinhard Seevers sagt

                  Scheiß auf die paar Millionen Wanderarbeiter, die unter erbärmlichsten Bedingungen auf den Baustellen und in den Fabriken arbeiten müssen…..sie müssen lediglich still erdulden, was man ihnen vorlegt….nicht aufmucken. Aber das scheint in deinen Augen ja kein Problem zu sein.

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                • Brötchen sagt

                  Kanada ist ja auch nur ne kleine Klitsche mit etwas über 10 Mio Einwohner.

                  bekannt, in Dt. wurden verdeckte Polizeistationen der Chinesen entdeckt und enttarnt.
                  Hatte mal ne Besuchergruppe von denen, äussert seltsam was die an Fachfragen gestellt haben. Bei bestimmten Themen war die Dolmetscherin sehr seltsam.

                  Die Amis lassen die an bestimmte Technologie nicht ran!

                  Wenn es zur Konfrontation China USA kommt wollen wir mal sehen, was dann so passiert.
                  Bei vielen Fragen kann man eigentlich nach gesundem Menschenverstand gehen und liegt dann immer richtig!

                  Das Arikaengagement soll wohl auch stocken, wer hätte das gedacht!

                  Und im Notfall kann der Staat auch hier ganz schnell enteignen bzw. ganz andere Register ziehen.
                  Wenn China schrumpft können, die auch nicht nur allein vom Binnenmarkt leben. Und Russland als Wachstumsmarkt für China…..viel Spaß.

                  Und die Südkoreaner und Japaner sind auch keine großen Freunde der chinesen!

                  Japan sind nur 125 Mio das Zehnfache von Kanada….

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                • evo.... sagt

                  Und die Südkoreaner und Japaner sind auch keine großen Freunde der chinesen!

                  Deswegen war vermutlich unser Kanzler und diverse Minister in Japan. Ich überlege aber zur Zeit, ob nicht eine Achse China – Russland- Europa sinnvoll wäre. So könnten wir die Amis aus Europa vertreiben.

                  Hintergrund der Krisen ist vermutlich die viele Erde im Osten, denn da wohl auch viele, der begehrten, seltenen Erden dabei.

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              • Christian Bothe sagt

                Wenn Sie so einen Eindruck von der DDR haben Brötchen, haben Sie irgendetwas falsch gemacht! Staatswirtschaft mag’s gewesen sein, aber wie weit weg sind wir jetzt vom Staatsdirigismus der Grünen ? Man sollte schon differenzieren und nicht alles schlecht reden, was unsere Vergangenheit betrifft…

                • Brötchen sagt

                  Herr Bothe! Ich habe nicht gesagt, das alles schlecht war!

                  Das wir am “Ende” angekommen waren und quasi implodiert sind, bestreitet heute keiner mehr!

                  Was die Grünen wollen ist genau das , was damals nicht funktioniert hat und das kommt heute in neuem Gewande daher!
                  Ich sage das nur immer wieder, da es heute wieder Stimmen gibt, “das wurde damals nicht richtig gemacht, man hätte das nur demokratischer machen müssen, dann hätte das funktioniert!”
                  Gerade der Tage eine Sendung gehört, genau das war Talk im Hangar 7.
                  Das ging genau in die Richtung Vergemeinschaftung der Produktionsmittel und Beteiligung der Arbeiter!
                  Nur ein Bsp. sehen sie sich den ÖR Rundfunk an, das ist ein Riesenmoloch, die verbraten Geld und sind quasi pleite.
                  Die haben auch einen demokratischen Aufsichtsrat und alles. Funktioniert bloss nicht. Jetzt geht es darum den Aufsichtsrat (rundfunkrat) zu stärken….wird nie funktionieren, ohne harte Bandagen und Auflagen.

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                • Stadtmensch sagt

                  “Was die Grünen wollen ist genau das , was damals nicht funktioniert hat und das kommt heute in neuem Gewande daher!”

                  Ich halte es für absolut vernünftig, von der Verbrennung fossiler Energieträger wegzugehen. Nicht um das Klima zur retten (viel zu spät), sondern um langfristig den unzulässigen Eingriff in den geologischen Kohlenstoffkreislauf zu stoppen bzw. rückgängig zu machen. Mit Wald bekommen wir das nicht hin. Nicht bei 10 Milliarden Menschen.

                  Leider machen die Grünen genau das Gegenteil!

                  Beim Volk ist sowieso Hopfen und Malz verloren: 721 Milliarden Kilometer Fahrleistung in 2022. Jährlich wächst das Straßennetz um zehntausende Kilometer…

                  Was soll das für ein Wohlstand sein? Das gibt nur Probleme…

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                • Brötchen sagt

                  Stadtmensch dem kann ich folgen, was Du schreibst….:)

                • Reinhard Seevers sagt

                  Stadtmensch, lass uns einfach mal die ganzen kriegerischen Handlungen der letzten Jahre bis heute aufaddieren, z.B.:

                  “… Eine Studie von der Organisation Oil Change International ergab, dass der 2003 begonnene Irakkrieg 141 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent ausgestoßen hat. Zum Vergleich: Im Jahr 2019 emittierten nur sechs EU-Länder mehr CO2-Äquivalent – 21 Staaten weniger.”

                  …”Klimakiller Krieg
                  100 Millionen Tonnen zusätzliches CO₂: Ein niederländischer Forscher misst die Klimaschäden in der Ukraine – und verlangt von Putin Schadensersatz…”

                  Wie viel Solarmodule müssen wir installieren, damit das erstmal kompensiert ist? Hinzu kommen noch die ganzen Spaßveranstaltungen und Freizeitveranstaltungen….neee, ich mach gar nix für die anderen mehr….lasst mich in Ruhe!

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                • Brötchen sagt

                  Reinhard bin zu dem gleichen Fazit gekommen 🙂 komisch 🙂

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                • Stadtmensch sagt

                  @Brötchen, interessanter Gesprächsstoff da in der Talkrunde Hangar7. Aber ich halt das nicht aus, wie die sich ständig ins Wort fallen. So ist es immer bei den Menschen. Jeder will nur seinen Satz sagen, statt auch mal zuzuhören. Furchtbar, so wird das nix…

                  In diesem Land kann man sowieso jeden Diskurs beenden, sobald das Wort Eigentum fällt. Armselig…

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                • Reinhard Seevers sagt

                  Die Diskussion wurde in meinen Augen ursächlich vom alten Fritze aufgemischt und zerstört…der meint die Wahrheit zu besitzen und lässt (fast) keine Gegenmeinung mehr zu. Ich gebe ihm vielfach Recht, aber diskutieren ist nicht seine Stärke….

                • Brötchen sagt

                  ja stadtmensch die Mischung an Leuten war vielfach schwer erträglich…ich habe es während der Autofahrt gehört und da ist es fast egal.
                  meine Frau fand es auch grenzwertig
                  die Frau gueffroy ist auch eher ein rotes Tuch für mich….egal was sie sagt…

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          • Christian Bothe sagt

            Unsinn! China wird’s allen noch zeigen, und auch die USA wird sich anders besinnen müssen ( obwohl sie ständig Weltpolizei spielen will) und die EU sowieso!Schon früher sprach man von der Gelben Gefahr…Dies gilt heute auch, und zwar in positivem Sinne! Ich bewundere die Chinesen und ihren Fleiß, ihr Know how!

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            • Reinhard Seevers sagt

              “Unsinn! China wird’s allen noch zeigen”,….immer diese Glaskugelexperten…ich wette dagegen, ich setze auf Indien. Oder auf Transnistrien….aber niemals auf Deutschland oder Herr Bothe? Dieses Land hat eigentlich alle Regierungsformen durch (Monarchie, Diktatur, Sozialismus, Demokratie)……und dennoch ist es am Ende oder Herr Bothe? Bleibt ja nur noch die Inklusion/Integration ins Chinesische Reich.😎😀💪👊

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              • Christian Bothe sagt

                Na ja R.S. Merke schon Sie sind kein China Freund…Aber die BRD wie sie sich jetzt präsentiert, ist auch nicht das Gelbe vom Ei, aber das Grüne…Von unserer LW ganz zu schweigen…

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  2. Rolf Sieling sagt

    Die Wende in der öffentlichen Diskussion ist doch schon bald erreicht. Wer kann die Haussarnierungen leisten? Wer kann sich ein E-Auto leisten, sofern er nicht abschreiben kann oder Förderung abschöpft? Wer bekommt eine anschlussfinanzierung zu den gleichen Zinsen? Wie sehen die Renten aus? Was bekomme ich für meine 750€ Krankenkasse Beitrag überhaupt? Uns fehlt bis zur nächsten Wahl eine Bauernpartei wie in den Niederlanden. Wir Landwirte lassen gerade genauso Federn wie alle anderen. Seht euch die teilweise beschämenden Zustände in den großen Städten an, unter sozialer Marktwirtschaft verstehe Ich etwas anderes.

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    • Brötchen sagt

      “Wer kann sich ein E-Auto leisten, sofern er nicht abschreiben kann”

      die werden mit Mehrwert nach Dänemark nach Ablauf der Bindungsfrist verkauft.
      Ein Großteil der E-Autos fahren überhaupt nicht mehr in Dt.

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  3. Christian Bothe sagt

    Farm to fork, Green Deal, Tierwohl usf.? Wozu braucht das ein Landwirt, welcher nach guter landwirtschaftlicher Praxis seine Felder bestellt und seine Tiere versorgt? Wie vieles in der EU ist das unnötig,und diese ständige Bevormundung der Bauernschaft durch diesen Verein EU “kotzt” viele Berufskollegen an…Jeder Bauer weiß wie er seinen Hof oder die Unternehmung effektiv bewirtschaften muss, weil es seine Existenz betrifft!
    Welche andere Branche wird so von der EU drangsaliert? Ich kann die Engländer gut verstehen, das sie diesen Verein verlassen haben, auch wenn’s momentan noch schwierig für die Farmer ist…

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  4. Mark sagt

    Interessant ist, dass sich nahezu alle “Experten”, auch Herr Krüsken(DBV) mit den hehren Zielen des “Farm To Fork” gemein machen. In der Annahme, das FTF im gesellschaftlichen Mainstream fest und unumstösslich verankert ist wagt es keiner, FTF grundsätzlich in Frage zu stellen oder komplett abzulehnen. Es stellt sich die Frage, ob FTF tatsächlich den Willen und die Meinung der Gesellschaft widerspiegelt oder ob der “Grüne Mainstream den Blick auf die Realität verstellt.
    Als die Bauern in NL auf die FTF mit massivsten, in DL kaum vorstellbaren, Protesten reagierten, dacht ich: oh je, dadurch geraten die Bauern dort komplett ins gesellschaftliche Abseits, so kann man doch nicht vorgehen. Doch weit gefehlt, bei den letzten Wahlen zeigte sich, die Gesellschaft steht hinter den Bauern und nicht hinter irgendwelchen Ökospinnereien. Mit enem solchen Wahlergebnis, welches sogar die Regierung ins Wanken bringt, hat sicherlich niemand gerechnet.
    Für die deutschen Bauern kann dies nur heissen: authentisch und glaubwürdig zu sein gehört zusammen, klare Kante zu zeigen bringt am Ende des Tages mehr Erfolg als everbodys Darling sein zu wollen. Und für FTF kann dies nur heissen: es geht nicht darum, Details zu verbessern, es geht darum dieses in Gänze, also komplett abzulehnen!

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    • Lady sagt

      “Für die deutschen Bauern kann dies nur heissen: authentisch und glaubwürdig zu sein gehört zusammen, klare Kante zu zeigen bringt am Ende des Tages mehr Erfolg als everbodys Darling sein zu wollen. ”
      Möglicherweise waren die Bauern in Holland früher etwas ehrlicher? Es war nie ein Thema, dass Landwirtschaft nur/hauptsächlich der Ernährungssicherheit dienen soll.. Da gab es aber auch keine Zweifel dran. Und es musste sich auch kein Bauer darauf rechtfertigen, dass er für den Export produziert hat. Hier in Deutschland wird das doch leicht schief angesehen, warum auch immer. Und nach meinem Eindruck ist das auch unglücklich kommuniziert worden. Und in Verbindung mit den EU-Zahlungen kommt da eine schwierige Mischung zusammen. Die Bauern werden auf der einen Seite als Unternehmer gesehen, was eh “schlecht” weil geldgierig ist, und auf der anderen Seite bekommen sie noch Unterstützung. Das begreifen die meisten Menschen schlicht nicht.
      In den Niederlanden ist da die Einstellung insgesamt eine andere. Daher wundert mich das Wahlergebnis nicht.

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  5. Ludwig sagt

    Eine sehr verworrene Sache. Ob die EU- und Berlinerbürokratie das durchhält. Autoverbrennerverbot, Hausheizungsverbot mit Gas und Öl, eingeschränkte Meinungsfreiheit durch Demokratieförderung für die NGOs, Pflanzenschutzverbot/einschränkung, usw.. Alles Verbote zum Nachteil mit dem Ziel der Enteignung und Bevormundung der Bürger , sowie der Förderung der Staatsmacht, also DDR 2.0 , oder ? Das sich das die Bürger nicht gefallen lassen , können wir in den Niederlanden gerade erleben , in dem die Wähler diese Regierungsmacht abgewählt haben. Ich denke , daß die Regierenden in Berlin und Europa eine Rote Linie gegenüber dem Volk überschritten haben . Diese ständige Bevormundung wird ihnen die Macht kosten. Auch wenn man jetzt alles mit dem neuen Wahlgesetz verhindern will. Steigende Arbeitslosigkeit, Währungsverfall/Zusammenbruch usw. werden den Regierenden neben der Totalüberwachung die Jobs kosten. Wenn die so weitermachen wird ihnen der gleiche Weg wie dem DDR-Regime bevorstehen und das von heute auf morgen.

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  6. Andreas sagt

    Inga: “Dann muss den Politikern die Gentechnik und ihre Möglichkeit erstmal richtig beigebracht werden.”
    Wie soll die Gentechnik den Einsatz von Pestiziden verringern ?
    Bei den Herbizidresistenten Pflanzen kannst du 50 mal mehr Glyphosat verwenden
    wie bei natürlichen.
    BT-Mais und BT-Baumwolle produzieren in allen Teilen,
    von der Wurzel bis zum Pollen, selbst andauernd ein Insektizid.
    Egal ob ein Schädling vorhanden ist oder nicht.
    Hier gibt weder bei Glyphosat noch bei den BT-Pflanzen irgendwelche Schadschwellen
    Gentechnik auf dem Acker geht nur mit Patenten und ist immer kontraproduktiv !

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    • Bauer Willi sagt

      @Andreas
      ich denke, es ist zu kurz gesprungen, es immer nur auf Glyphosat und BT-Mais zu reduzieren. Urs Niggli, Biopapst mit 30 Jahren Forschung sagt, dass auch Bio sich den neuen Züchtungstechniken öffnen muss. Mit Bio wird man die Welt nicht ernähren können. Nachzulesen in seinem Buch “Alle Satt?”

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      • roy sagt

        hallo zusammen.
        schaut euch doch mal diese sesselfurzer an.
        zu was taugen die wirklich?

        um euere lebensenergie, in form von geld, zu ihrem vorteil zu verschwenden

        die allermeisten dieser hofschranzen sind fuer ein funktionieren einer natuerlichen
        volks- und lebensgemeinschaft nicht notwendig und meistens sogar schaedlich.
        kein bauer braucht die.
        keiner.
        warum lasst ihr euch das alles gefallen?
        wenn bruessel heute zumacht, koennt ihr dann eure felder ploetzlich nicht mehr bestellen?
        wenn die bauern endlich mal nein sagen, zu der ganzen parasitaeren manipulation, haben die in bruessel, berlin, paris, rom dann noch was zu essen?
        warum nicht?
        wer ist wirklich in kontrolle?

        ihr als bauern.

        warum uebt ihr diese kontrolle ueber euer ureigenes leben und euren hof nicht aus?
        warum lasst ihr euch das alles gefallen?
        leute, hoert auf, euch versklaven zu lassen.

        keine bauern, kein brot.

        werdet euch eurer staerke bewusst und wendet sie an.
        schuettelt die ketten endlich ab.

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        • Inga sagt

          Weil die Bauern in der Volkswirtschaft eingebunden sind!

          Wenn wir nicht liefern dann eben die Bauern aus dem Ausland!

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        • Bauer Willi sagt

          @Roy

          Haben Sie konkrete Vorschläge für die Umsetzung? Kommen Sie mir jetzt bitte nicht mit dem Vorschlag: “einfach nicht mehr liefern”…

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          • roy sagt

            schulden tilgen. schuldenfrei werden/sein. erster und wichtigster schritt!
            nichts mehr finanzieren. die finanzmanipulationen sind eines der wichtigsten werkzeuge um bauern zu kontrollieren.
            ich kenne natuerlich die finanzielle situation des einzelnen bauern nicht.
            ich habe mich/meine familie schuldenfrei gemacht und nehme auch keine schulden auf, auch wenn ich auf einiges verzichten muss, was mir wirklich wichtig ist/waere.

            mit gleichgesinnten bauern vor ort einen neuen, unabhaengigen verband bilden
            die alten strukturen sind zu verkrustet, um sie noch aendern zu koennen.
            wenn ein organismus zu stark von parasiten befallen ist, stirbt er ab.
            nicht so lange warten, sondern eben einen neuen organismus aufbauen.
            noch habt ihr handlungsspielraum. nutzt ihn, um euch von den verkrusteten strukturen abzukoppeln.
            kann das einschneidende konsequenzen haben? ja. es wird sie haben so oder so.
            aber jetzt koennt ihr noch handeln.
            allein dass du hier diese seite betreibst ist doch ein zeichen dafuer, dass es so wie bisher nicht weitergehen kann. du/ihr wisst dass es so nicht weitergehen kann.
            traut euch einfach mal. schlimmer kann es ja eh nimmer werden
            schreibt doch einfach mal auf wie du/ihr es gerne haettest.
            dann frag dich, warum geht das eigenlich nicht?
            also, schuldenfrei und vor ort mit gleichgesinnten organisieren.
            weitermachen wie bisher geht nicht, das ist allen klar. mach dir/euch klar was ihr fuer euch und eure familie wollt und schaut, wie ihr das erreichen koennt.
            zu viele leute sind so abgelenkt von allen moeglichen luegen, dass sie das wesentliche nicht sehen/sollen.

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            • Reinhard Seevers sagt

              Wie generiert man Einkommen zur Kostendeckung, wenn man nichts abliefert bzw. produziert? Achja, man ist nicht pleite, man hört lediglich auf zu produzieren….wer hat das nochmal gesagt?🤔

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              • roy sagt

                der erste schritt ist, dass man sich bewusst wird, dass es so nicht weitergeht.
                das ist jedem hier klar.
                zweiter schritt ist, schonugslose analyse der eigenen situation, insbesondere der finanziellen situation.
                schonungslos!
                aufbauend auf der analyse, erstellung eines plans wie weiter vorgegangen wird.
                wer in der schuldenfalle ist, muss raus. egal wie.
                eine reise beginnt mit dem ersten schritt, der ist der schwerste.
                der erste schritt fuer viele in der bauernschaft muss sein, zu sagen,
                so geht es nicht mehr weiter, ich aendere das.
                einkommen zur kostendeckung? warum nicht die kosten verringern?
                was ist wirklich notwendig in deinem/eurem leben? wo koennt ihr zurueckschrauben?
                wo koennt ihr euch finanziell abkoppeln?
                dass das nicht von heute auf morgen geht, weiss ich.
                aber der erste schritt muss getan werden. geistig.
                habe ich gemacht.
                ich habe gesagt: ich mache das nicht mehr mit
                der rest folgt.
                einfach mal trauen.
                schlimmer kann es ja nicht werden, oder?

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                • Reinhard Seevers sagt

                  Theoretisch alles richtig….was macht derjenige, der sein Einkommen mit mehreren hundert Kühen verdient, die jeden Tag fressen wollen, die organischen Dünger erzeugen und Milch produzieren….deren Stallungen für die nächsten 20Jahre finanziert sind? Warten bis sich die Erde andersherum dreht?

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                • Inga sagt

                  Sagt ein Nichtlandwirt?
                  Der glaubt, dass den Bauern ihre Situation nicht bewusst ist?
                  Aber trotzdem gut, wenn sich Nichtbauern auch Gedanken darüber machen. Das muß modern werden, denn es geht uns alle an, weil es unsere gemeinsame Volkswirtschaft ist, wo die Essensmacher mit vielen Auflagen drin eingebunden sind. Lässt es uns dieses Wissen gemeinsam zum Zeitgeist machen, damit wir weiterhin unter solch teuren Auflagen gesundes Essen zur Verfügung haben. Das geht nur, wenn der Bauer dafür belohnt wird.
                  Welche Kosten sollen wir wie verringern?
                  Chem Ö. hat ja versprochen, dass kostendeckend gearbeitet werden kann, dafür will er sich einsetzten.
                  Weil ihm die Situation klar geworden ist,
                  vielleicht durch die vielen Bauernproteste und grünen Kreuze.
                  Ein moderner Bauernminister kann doch nicht so tun, als ob er die nicht sieht.
                  Er ist aber auch Verbraucherminister.

                • Inga sagt

                  Natürlich ist da auch kein Geld da, um Reputationsmanagement zu betreiben.

                  Und wofür?
                  Damit die Politiker und Journalisten aufgeklärt werden!
                  Die Politiker haben sich bei den Landwrtschaftsämter und – Kammern zu erkundigen und Bescheid zu wissen, denn das ist deren Aufgabe
                  und
                  die Aufgabe der Journalisten ist die Zuschauer und Leser wahrheitsgemäß aufzuklären.
                  Nicht mit Ponyhof- und Büllerbü-Geschichten die Einschaltquote hochtreiben.

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                • Hans Gresshöner,Landwirt sagt

                  “wer in der schuldenfalle ist, muss raus. egal wie.”

                  Der kommt niemals alleine da raus und muss sich unbedingt mit eigenem Willen Hilfe holen,wie beim Alkoholiker!

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          • roy sagt

            wer immer wieder und fortgesetzt das gleiche tut, der braucht sich ueber das gleichbleibende ergebnis ja nicht zu wundern
            da gab es mal den deutschen mathematiker jacobi, der grosse durchbrueche in der mathematik durch eine ganz simple vorgehensweise erreichte:
            wie? umkehrfunktion. das problem/die problemstellung einfach mal auf den kopf stellen.
            denkt mal die gegenwaertige politik/richtung zu ende. kostet ja nix. wo werdet ihr dann wohl enden? ist eure situation besser geworden seit ihr euren hof betreibt? warum lasst ihr euch von kompletten versagern ohne berufsausbildung rumtreiben wie vieh?
            zum tango gehoeren zwei…
            wollt ihr das?
            hoffen hilft nichts mehr. ihr muesst der ungeschminkten, brutalen wahrheit ins
            gesicht sehen.
            ich bin kein bauer, will aber einer sein, kann mir aber bis jetzt keinen hof leisten.
            warum? weil ich mich nicht verschulden will und auch nicht verschulden werde.
            warum ist das wohlergehen der bauern wichtig fuer mich?
            weil ich sonst nichts oder nur wenig zu essen bekomme.
            darum. darum liegt mir euer schicksal sehr am herzen.

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            • Inga sagt

              Aus welchem Land kommst du denn?

              Wenn du schon hier in der BRD wohnst, dann Freunde dich si schnell in möglich mit einem Bauern an.
              Vielleicht darfst bei ihm mal mithelfen und auch Trecker fahren.
              Die meiste Arbeit haben Gemüsebauern und Diektvermarkter .

              Wen du gerne mit Tieren umgehst dann eventuell auf einen Milchviehbetrieb mit Nachzucht.
              Da gibt es viel Kontakt mit Tieren.

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              • roy sagt

                ich komme ursprueglich aus der heidelberger gegend. mein vater kommt von einem ehemals reichen hopfenhof. meine tante hat den hof bis zu ihrem tod weitergefuehrt, spargel, mehr schlecht als recht.
                meine frau kommt aus der ingolstaedter gegend, aus einer mastbullenwirtschaft. auch mehr schlecht als recht. nur das geld umgedreht. zu wessen nutzen? die bank hat nie gelitten…ich bin 1989 nach kanada ausgewandert. wuerde ich es wieder tun? empfehlen kann ich es nicht…
                vorgestern haben wir post von der verwandtschaft bekommen. mitteilungsblatt der stadt.
                beilage: https://diegemeinde.de/blackout-baden-wuerttemberg
                warnung vor dem grossraeumigen stromausfall. bitte vorbereiten
                vor wenigen monaten noch galt das als verschwoerungstheorie der rechtspopulisten…
                nun, wenn ich auf meine und meiner frau familiengeschichte zurueckblicke, kommen die bauern im vergleich zu den staedtern immer noch besser durch.
                wie gesagt, ich versuche seit jahren, auf einen hof zu kommen, kann es mir aber ohne schulden nicht leisten. darum mache ich es nicht. bisher…
                es kommen brutal harte zeiten auf uns zu.
                die hoffnung stirbt zuletzt.

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    • evo.... sagt

      Ja, am Bio-Wesen kann die Welt genesen. Der Rest der Welt muss blöd sein, wenn sie Gentechnik machen.

      Ich empfehle den Bio-Fans so sorgfältig zu arbeiten, wie Monsanto und Co.. Bin wohl auch blöd. Schäme mich aber nicht, weil ich da zum größten Teil der Menschheit gehöre.

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    • Inga sagt

      Diese Art von resistenten Pflanzen ist bei uns bestimmt verboten.

      Ich dachte mehr an Crispr Cas, und die Resestenzzucht, die geht mit der neuen Methode nämlich schneller.
      Aber das Wissen ja die Politier,die sich mit Landwirtschaft befassen müssen.
      Denn wenn die die Nahrungsquelle für ihr Volk so ökologisch wie möglich und gesund halten wollen, dann fördern sie ncht auch noch den Gebrauch von extra viel Glyphosat.

      Das können die in den USA und Südamerika machen, aber nicht hier.
      Und da wehrt sich die Natur auch schon wieder gegen, indem sie von den Genveränderten Nutzpflanzen die Resistenz gegen Glyphosat zurücksetzt, habe ich gelesen, die ganze Mühe dieser Gentechnik war für die Katz.

  7. Reinhard Seevers sagt

    Interessante Diskussion! Ich sehe die Ursache für das Dilemma in der globalen Forderung und deren Runterbrechung auf nationale Bedingungen. Alle sind sich einig, die Welt retten zu wollen, es ist aber für unsere bereits überregulierte und mit diversen Nutzungskonkurrenten versehene Gesellschaft schlicht eine Überforderung.
    Es läuft auf eine Vervielfachung von Bürokratie und Kontrolle hinaus. Eigentlich spricht nichts für eine Umsetzung, wäre da nicht die internationale Verpflichtung alles mitzutragen vor dem Hintergrund, dass wir immer vorangehen damit unsere Weltanschauung zu mehr Industrieexporten genutzt werden kann…..Ablasshandel, wie immer.

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    • Inga sagt

      Ab und von wann sollen denn die Redezierungen gelten,
      Ab wann wird referenziert ?

      Und die nachhaltige Anwendung des Pflanzenschutz steht doch jetzt schon im Gesetz, oder. Und der wird doch immer nach dem neusten Stand der Wissenschaft verbessert.
      Deshalb auch die Neuzulassungen usw.

    • Arnold Krämer sagt

      Ich habe jetzt auch längere Zeit reingehört und komme zu dem gleichen Schluss. Politik und Gesellschaft werden sich im regulatorischen und bürokratischen Klein-Klein verlieren und einen „Erschöpfungstod“ sterben. Die Realwirtschaft wird stranguliert durch die grenzenlose, aber auch einseitige „Phantasie“ der Weltretter, zumindest in Deutschland.

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      • Inga sagt

        Heißt das,
        je weniger Ahnung das gemeine Volk von einer anzuwendenden Technologie hat,
        besonders im Sozialen und Umweltschutz, incl. Landwirtschaft, desto mehr Arbeit haben die Politiker?
        Das läuft dann in den “”Erschöpfungstot”?
        Dann müsste die Demokratie anders bewertet und gestaltet werden.
        Sie müsste mehr die alternativen Wahrheiten bewerten und danach berücksichtigen.

      • Reinhard Seevers sagt

        Harari, Winkler und Weidner haben schon vor Jahren den Niedergang des Westens beschrieben….ist die logische Konsequenz sich wandelnder Kultur- und Ökonomieregionen…sozusagen Evolution.

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            • Reinhard Seevers sagt

              Harari ist ein guter “Zusammendenker”.
              Dieser Ausschnitt:
              “Oder die Mongolen. Oder die Pest bricht aus. Sie wissen es nicht. Aber ein paar grundlegende Dinge sind doch recht sicher für die nächsten 30 oder 40 Jahre: Sie können davon ausgehen, dass auch im Jahr 1050 die meisten Menschen von der Landwirtschaft leben werden und dass es eine gute Idee ist, dass Sie Ihren Kindern beibringen, wie man Getreide anpflanzt. Sie können sicher sein, dass die Welt im Jahr 1050 noch immer patriarchal organisiert sein wird. Sie können sich sicher sein, dass die Körper Ihrer Kinder gleich aufgebaut sein werden wie Ihr eigener.”

              Diese relative Gewissheit ist es, die die Landwirtschaft in meinen Augen von allen anderen abhebt. Das Wissen um den Fortgang, komme, was wolle…..nur die Ökofaschos hatte man nicht auf dem Schirm evolutionärer Erfahrungen.

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              • Peter sagt

                Du hast das falsche Jahrtausend erwischt…für heute sieht er das so: “Heute fehlen uns solche grundlegenden Gewissheiten. Wir wissen nicht, womit wir im Jahr 2050 unseren Lebensunterhalt verdienen werden. Wir wissen nicht, wie sich unsere sozialen Geschlechter und die Familienstrukturen entwickeln werden. Wir wissen nicht, wie hoch die Lebenserwartung sein wird, vielleicht 150 Jahre, wir wissen nicht einmal, wie der menschliche Körper beschaffen sein wird.”

                …und “Homo Deus”…vergleiche mal den Lebensstil eines Milliardärs mit dem Bewohner einer 2-Raum-Wohnung.

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                • Reinhard Seevers sagt

                  Harari habe ich immer eher als Skeptiker hinsichtlich der KI und der Digitalisierung gelesen. In seinem Buch “Die 21 lektionen des 21. Jahrhundert” sehe ich eher eine Mahnung gegenüber den neuen Technologien und deren Misbrauch.
                  Aber der eine liest es so, der andere so….

                • Lady sagt

                  “Harari habe ich immer eher als Skeptiker hinsichtlich der KI und der Digitalisierung gelesen. ”
                  Er schreibt doch genau die Geschichten, die silicon valley braucht und dementsprechend bejubelt.

        • Lady sagt

          “sich wandelnder Kultur- und Ökonomieregionen…sozusagen Evolution. ”

          Richtig ist sicher, dass glücklicherweise gerade in Asien viel Länder ökonomisch aufgeholt haben. Daraus folgt aber nicht unbedingt ein Niedergang des Westens und den haben wir auch nicht. Die 3 Herren haben sicher nicht notwendige Kompetenz ,eine ökonomische Prognose abzugeben. Bisher spricht nichts dafür, dass ein autoritäres bis totalitäres Staatssystem wie China auf Dauer ökonomisch erfolgreich sein kann. Und wir haben dafür schon einige sehr anschauliche Beweise bekommen. Nicht auszuschließen ist natürlich, dass sich China unter stärkerem ökonomischen Druck weiter in Richtung Demokratie entwickelt. Aber danach sieht es bisher nicht aus.
          Die dynamische Entwicklung in Indien wird sich fortsetzen und das wird gerade in der Klimapolitik der Knackpunkt werden.
          Apropos: Frau Guérot, Brötchen, schalte ich nach 30 Sekunden ab. Allerdings war die Ausweitung der Demokratie in unser Eigentum auch nicht schlecht. Da ist meine Grenze geschlossen 😀 

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          • Brötchen sagt

            “Nicht auszuschließen ist natürlich, dass sich China unter stärkerem ökonomischen Druck weiter in Richtung Demokratie entwickelt.”

            Mit steigendem Wohlstand für alle, ist das zu vermuten und dann haben die die gleichen “Probleme”, wie der Westen vor Jahrzehnten.
            Und auch Forderungen der Bevölkerung.

            • Reinhard Seevers sagt

              Ich glaube nicht, dass 1.350000000 Menschen demokratisch regierbar sind. Jedenfalls nicht in absehbarer Zeit. Ökonomie ist nur ein Baustein im Zusammenspiel zwischen den beteiligten Akteuren. Die ökonomische Öffnung Chinas bedeutet nicht automatisch eine Öffnung hin zu mehr Demokratie.

              • Lady sagt

                Die Demokratie sehe ich auch nicht kommen.Es spricht aber nach bisherigen Erkenntnissen nichts dafür, dass die ökonomische Entwicklung in einem autoritären Regime anhaltend stabil bleiben wird.
                Daher wird es vermutlich an der einen oder eben anderen Seite eine Änderung geben werden. gmüssen, das ist das Problem.

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                • Brötchen sagt

                  Lady sehe ich ähnlich, die Menschen dort werden mit steigendem Wohlstand höhere Ansprüche stellen.

                  Wenn man es kritisch sieht, ist die Demokratie bei uns gerade auch nicht gerade am boomen.

                  Wie gesagt die Demografie sagt ein Absinken der Bevölkerung auf 650 Mio….dann haben die ein Alten und Fortschrittsproblem…

                • Brötchen sagt

                  China hat extrem viele Invest im Land wirtschaftlich in den Sand gesetzt. Die Rechnungen werden kommen!
                  Wie die Schweinehochhäuser, das die langfristig funktionieren, möchte ich bezweifeln.
                  Hab selber im GAZ gearbeitet, drin gelegen und den HD Reiniger geschwungen. (GAZ……Ferkelaufzuchtkäfige, zweistöckig….DDR Technologie der 70/80ziger)

  8. Hans Gresshöner,Landwirt sagt

    Ulrike Herrmann behauptet ja:
    Um den Klimawandel effektiv aufzuhalten,müssten sämtliche privaten Autos und Flugreisen verboten werden,weil sich das sofort durch weniger Schadstoffausstoss positiv bemerkbar machen würde.
    Solche Forderung liesse sich nur mit Gewalt durchsetzen!
    Die restliche Welt würde sofort aufschreien und uns Europäer für total verrückt erklären!
    Pflanzenschutzreduzierung bringt nur Nachteile für Bauern,weil diese Mittel eh schon durch eine intensive Zulassung von vorne und hinten geprüft worden sind und auch fortlaufend geprüft werden und die Zulassung sofort zurück gezogen wird,wenn die Mittel negativ auffallen.

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  9. Klemens MINN sagt

    man sollte nicht nur die Menge g/ha*Jahr bewerten, sondern auch die Anzahl der Anwendungen. Weniger Anwendungen heißt z.B. weniger Energieaufwand.

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    • Schmeckt gut sagt

      Super Idee, Klemens. Dann haben die Bios aber ein massives Problem. Bin mal gespannt, wie sie die Häufigkeit der notwendigen Anwendungen und die sehr viel größeren Stoffmengen erklären. Dieses Themea fällt den Funktionären der Biobranche mittlerweile dermaßen vor die Füße. Oder endet es mit dem großen “Schweigen”? Wie beim Bauernverband, der ja auch immer vermieden hat und auch weiterhin vermeidet, das wichtige Thema PS in die Öffentlichkeit zu tragen.

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  10. Frikadellen piet 44 sagt

    guten Sonntag morgen die Züchtung soll Fortschritte machen ich glaube Gentechnik wäre dann ein guter Weg aber die will keiner ich bin gespannt was die Regierung für eine Idee hat

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    • Inga sagt

      Dann muss den Politikern die Gentechnik und ihre Möglichkeit erstmal richtig beigebracht werden.
      Oder weil sie PolitikerInnen sind könnten sie sich doch mal selber darüber schlau machen, bevor sie als Politker darüber entscheiden müssen, denn das ist ihr Beruf.
      Das sind sie uns Wählern schuldig.

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