Bauer Willi
Kommentare 253

Einschränkung der persönlichen Freiheit durch den Staat

Es gab schon mal eine Zeit, in der über die Einschränkung der persönlichen Freiheit durch die Politik ähnlich heftig diskutiert wurde wie heute. Damals ging es darum, dass der  Mensch vor gesundheitlichen Schäden an seiner eigenen Person bewahrt werden sollte. Es ging damals um die Frage, ob das Tragen des Sicherheitsgurtes im Auto gesetzlich vorgeschrieben und mit einer Strafe bei Nichteinhaltung versehen werden sollte. Damals wurden folgende Argumente vorgebracht:

“Viele der Gegner sind nicht grundsätzlich gegen das Tragen von Gurten, lehnen aber das Obligatorium ab. Sie machen namentlich geltend:

  • Der Bund dürfe dem Bürger keine Maßnahmen zum Selbstschutz aufzwingen. Das wäre ein unzulässiger Eingriff in die persönliche Freiheit, auch wenn damit Kosten für die Allgemeinheit gespart werden können.
  • Freiheit und Selbstverantwortung sollten nicht durch Gesetze weiter eingeschränkt werden. Jeder Einzelne müsse selbst entscheiden können, ob er die Gurte tragen will oder nicht.
  • Sicherheitsgurte seien nicht immer ein wirksamer Schutz, ja sie könnten sogar Verletzungen verursachen. Die Gurte seien auch technisch noch nicht ausgereift und die Vorschriften seien lückenhaft, vor allem was die Montage und die regelmäßige Kontrolle der Gurte betreffe.»”

Hier die Originalquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Sicherheitsgurt

Heute ist das Tragen von Sicherheitsgurten eine Selbstverständlichkeit. Niemand fühlt sich durch den Staat bevormundet. Jede Technologie, besonders neue, beinhaltet Risiken die nicht immer vollkommen ausgeschlossen werden können. Oft ist es eine Nutzen-Schaden-Abwägung. Wir Landwirte kennen das.

Meine Frau und ich haben heute den Termin für die 3. Impfung bekommen. Wir leben auf dem Hof mit vier Generationen, von noch ungeboren bis fast 99 Jahre.

Wir tragen Verantwortung. Wir schützen uns und andere. So gut es eben geht.

 

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253 Kommentare

  1. Alois sagt

    Also in der Agrarpolitik ständig die Entwicklung kritisieren (Klima, Insektenschutz, Tierhaltung) , natürlich zurecht, denn es ist in großen Teilen eine Kampagne gegen die Landwirtschaft. Heute wird ja der Begriff Transformation verwendet.
    Bei Corona bzw. dem Impfen soll das anders sein? Dies ist eine Kampagne zur Transformation der Gesellschaft. Leute seht euch an wie oft die Politiker das Wort verwenden und wacht endlich aus dem Tiefschlaf auf!

  2. Obstbäuerin sagt

    Korrektur;
    “EU akzeptiert bei Serben Impfstoff von Sputnik und Sinofarm. Leider war die Information, wie sich mittlerweile herausgestellt hat, unvollständig: Sie gilt nur für die serbischen Bürger, die mit einem vom Zielland anerkannten Impfstoff vollständig geimpft sind. (2) Sputnik und Sinofarm aber sind in fast allen EU-Staaten (Ausnahme: Ungarn) bis heute nicht anerkannt.”
    Steht heute bei Nachdenkseiten. Alles auf Anfang.

  3. Dieter sagt

    Zu guter letzt: Nirgendwo finde ich den Begriff „Asozial“ treffender als bei den Impfgegnern. Ein Individuum oder eine Gruppe verstößt durch die eigenen Handlungen gegen geltende gesellschaftliche Normen und gegen Interessen anderer Mitglieder der Gesellschaft.

    • Smarti sagt

      Unser Tierarzt hat mir heute tatsächlich noch vier Tuben Equest gegeben. Er habe noch keine Anfragen von nicht Pferdehaltern gehabt :). Er hat aber auch gesagt, dass er das Zeugs sicher nicht freiwillig einnehmen würde – das putzt schon durch. Ich habe ja auch Aussies, und für diese ist Ivermectin schon in kleinsten Dosen tödlich – da bin ich sehr vorsichtig.
      Bei den Tierheilpraktikern ist gerade “Schilddrüse” voll in Mode – Hund oder Pferd gehorcht nicht ? Schilddrüsenmedikamente – egal was der Blutspiegel sagt….

    • Ehemaliger Landwirt sagt

      In dem Bericht steht doch, das sich das Mittel auch für Rindviecher eignet.
      Ist es ein Problem, wenn die Rindviecher nur 2 Beine haben?🤣

  4. Dieter sagt

    Wie Querdenker und Impfgegner unser Leben gefährden:
    Warum gibt es noch keinen Impfstoff gegen Dummheit? Dieser müsste Impfpflichtig werden um ein derartiges Desaster wie wir es gegenwärtig haben zu vermeiden. Die Impflicht in den Jahren nach 1945 hat uns viel Leid und Schmerz erspart, aber die, welche erst in den 70ern + 80ern geboren wurden, wissen davon nichts und blasen sich deshalb auf, als hätten sie die Weisheit mit Löffeln gegessen.

    • Obstbäuerin sagt

      Dieter, Gibraltar hat eine Impfquote von 100% + 40% Boosterimpfung. Die Inzidenz liegt heute bei 1.056. Daran können die Ungeimpften keinen Anteil haben, weil es diese gar nicht gibt. (siehe corona in Zahlen Gibraltar).

      • Limes sagt

        Gibraltar hat 33691 Einwohner aber es haben sich wohl nicht alle impfen lassen somit keine Impfquote von 100%. In Gibraltar wurden beispielsweise auch spanische Pendler geimpft. Die ausgewiesene Impfquote – berechnet als Quotient aus den im Land durchgeführten Impfungen und der Gesamtzahl aller Einwohner – ist somit nicht gleichbedeutend mit einem Impfschutz aller Einwohner.
        https://www.corona-in-zahlen.de/weltweit/gibraltar/
        https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/corona-gibraltar-inzidenz-impfquote-impfung-1.5362937

        • In Gibraltar ist sicher einiges “anders”. Die hohe Inzidenz im Sommer etwa, Erklärung?, die sehr hohe Bevölkerungsdichte und auch durchaus die geringe Bevölkerung. Ein paar ordentliche Feiern , vielleicht mit auswärtigen Gästen, und die Zahlen können schnell nach oben gehen. Wir kennen das aus kleinen Städten oder Orten, wo eben hoch gerechnet werden muss, weil es gar keine 100 000 Einwohner gibt. Außerdem wissen wir doch gar nicht, ob die Infizierten alle geimpft sind. Im Sommer war es jedenfalls nicht so.

          Jedenfalls ändern das nichts daran, dass Impfungen der wichtigste Baustein in der Bekämpfung der Pandemie sind. Die in der EU zugelassen Impfstoffe sind hoch wirksam und entsprechen auch den vorher gemachten Angaben dazu . Am stärksten ist die Schutzwirkung vor Todesfällen und Intensivstationen, dann sich abschwächend gegenüber Hospitalisierung, symptomatischer Erkrankung und schließlich einfach mur Weitergabe ohne selbst Symptome zu zeigen. Und hierzu gibt es auch tatsächlich mal wissenschaftliche Studien. Es war auch immer klar, dass es keine lebenslange sterile Schutzwirkung geben würde.
          Natürlich auch nicht nach einer Infektion, auch hier gab es bereits nach wenigen Monaten Reinfektionen. Ob überhaupt die Immunantwort nach einer Infektion stärker ausfällt als bei einer Impfung ist wissenschaftlich jedenfalls nicht geklärt. Auch das ist alles typisch für Coronaviren.
          Glücklicherweise kennen wir die Zahlen nicht, die sich ohne Impfungen ergeben hätten. Und niemand von uns möchte sie kennenlernen. Deshalb sollten wir alle doch unser Teil dazu beitragen, dass wir eine sog. klinische Immunität erreichen können. Also irgendwie die Sache auf Schnupfenniveau runterbekommen. Mit Verharmlosungen oder sogar Fake News wie “Die Impfungen sind nicht wirksam” wird das sicher nichts werden.

          • Obstbäuerin sagt

            Ich verlasse mich eigentlich gern auf die offiziellen Zahlen, Lady und auf das was ich aus meinem Umfeld wahrnehme. Wenn dann solche Ungereimtheiten, wie in der statistischen Zählung der Intensivpatienten wie in Weimar auf der offiziellen Seite vorkommen, werde ich misstrauisch. Wie kann die bundesweite Statistik stimmen, wenn im Kleinen nicht klar zugeordnet wird, wer geimpft und wer ungeimpft ist. Ansonsten ist die Inzidenz, wenn 100.000 die Berechnungsgrundlage ist, für alle Gemeinden vergleichbar und kann über die Einwohnerzahl zurückberechnet werden. Was ich wirklich nicht mag, ist die Vereinnahmung mit den Worten … Deshalb sollten wir alle doch unser Teil dazu beitragen, dass wir eine sog. klinische Immunität erreichen können… Ob diese sogenannte klinische Immunität durch Impfung erreicht werden kann, wird sich 6 Monate nach der Boosterimpfung zeigen. Wie sich das Infektionsgeschehen unter Ausschluss der Ungeimpften entwickelt, werden wir auch bald sehen.

      • Thorens sagt

        …das sagt nicht mehr aus, als dass Geimpfte sich sowohl anstecken als auch das Virus weitergeben können. Es gibt nicht den Schutz vor Ansteckung sondern idealerweise den vor schwerer Erkrankung.

      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Gibraltar hat seit dem 13. März keinen Todesfall mehr.

        Deutschland vorgestern 105 Tote.

        Die Bewertung überlasse ich anderen

        • Obstbäuerin sagt

          Frankfurt Oder hat nicht ganz doppelt so viele Einwohner wie Gibraltar und eine Inzidenz von 400 bei 65% Geimpften. Wir haben ebenfalls seit 15. Juni keinen Todesfall mehr und bisher fast die Hälfte weniger Todesfälle als Gibraltar. Die Impfquote wird in Gibraltar mit 117% angegeben, weil dort auch Menschen von außerhalb geimpft wurden. Offiziell wird sie aber für die Einheimischen mit 100% angegeben.

      • Dieter sagt

        Ein beliebtes Argument gegen die Impfung ist die Situation in Gibraltar.
        Dieser Stadtstaat hätte trotz hundertprozentiger Impfung eine der weltweit höchsten Inzidenzen, woraus dann gefolgert wird, dass die Impfung keinerlei Nutzen hätte. Gibraltar hat zwar eine hohe Impfquote, aber keine 100 Prozent, denn es wurden auch Pendler aus anderen Ländern geimpft und statistisch mitgezählt. Gibraltar hat gerade mal 35.000 Einwohner, da reichen dann schon wenige Fälle, um die Inzidenz stark steigen zu lassen.

      • Nein die Strategie ändert sich nicht. Und das hat Drosten auch schon x mal erklärt.
        Wir brauchen eine ausreichende Impfquote, damit das Virus den Schrecken verliert. Die Menschen landen nicht mehr auf der Intensivstation, kommen aber mit dem Virus in Kontakt. Ist eigentlich nicht so schwer zu begreifen…
        Ohne Impfung verlieren wir schlicht zu viele Menschen.

        • Dieter sagt

          Der Szene der Impfgegner und Querdenker ist derzeit jedes Mittel Recht, um die Impfkampagne der Regierung zu torpedieren. Am schlimmsten ist jedoch, dass es der Szene gelingt, mit ihren Mythen und Märchen unbedarfte Menschen massiv zu verunsichern, so dass diese sich nicht impfen lassen. Hierdurch sterben in dieser Pandemie Menschen, die nicht sterben müssten.

        • Franz Müller sagt

          Satire on:

          Vielleicht sollte man Viren mit Bauern vergleichen. Wenn wir Bauern ständig eins auf die Mütze kriegen, wie jetzt – von allen Seiten und heftig – dann wird es uns irgendwann zu viel und wir nehmen die Veränderung an, wir werden schwach. Dann ist es so. Hauptsache wir überleben irgendwie…

          Unser bäuerliches Immun(Überlebens)System ist längst tot. Wir machen noch manchmal Piep, und dann sagt die Regierung: Sei still – und wir sind still….sonst gibt’s nochmal was auf die Mütze.

          Dem Corona Virus wird es genauso gehen. Es wird brav werden, unsicher und gutmütig. Es hat Angst vor den Impfstoffen, weil wir Pharmazeutische Betriebe haben die es mit jedem aufnehmen der sich mit ihnen anlegt.

          Satire off !

          Bauer Willi hat in seinem Blog Satire ja erlaubt.

          • Bauer Willi sagt

            Der Vergleich ist gut! Das Virus wird mit der Zeit weniger und schwächer. Genau wie die Bauern!
            Wo ist das die Satire? 😉

          • Smarti sagt

            Da kann ich auch keine Satire erkennen. Ich finde den Vergleich auch richtig gut. Vielleicht könnte man noch anmerken, dass sich das Virus in Ländern, wo es nicht so agressiv bekämpft wird, ausbreiten wird. Es verändert sich und wächst an der Anzahl, so dass es stark bleibt. Und wir Deutschen bekämpfen “es” mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln bei uns im Land, holen “es” aber freiwillig doch zu in immer grösserer Anzahl zu uns rein.
            Was haben Nahrungsmittel und Touristen gemeinsam ?

            • Brötchen sagt

              Smarti in der aktuellen Diskussionsrunde bei Tichy wird die ganze aktuelle Situation mit anerkannten Fachleuten diskutiert.
              Kann man sich eine Meinung bilden.
              Von der rechtl. Seite und von der virologischen Seite.

              Ich verlinke das jetzt nicht.

              • Reinhard Seevers sagt

                Ich hab mir bereits in 2020 eine eigene Meinung gebildet, was soll sich nun geändert haben?

              • Dieter sagt

                „Tichys Einblick:“
                Nach dem Zweiten Weltkrieg hatten viele Bürgerliche ihre Lektion gelernt: Nie wieder eine Koalition mit den völkischen Rechten. Höchste Zeit, sie daran zu erinnern.

  5. Smarti sagt

    Als ich gestern Willis Post sah, habe ich gedacht: uh, mutig… wenn das mal gutgeht.
    Die Kommentare blieben aber erstaunlich fair, obwohl es ja wirklich bei Allen schlussendlich um Leben oder Tod ( auch von geliebten Menschen ) geht.
    Ich habe heute bei Euch sehr viel Neues über Corona gelernt. Danke für Eure spannenden Zahlen und Fakten.
    Eine generelle Impfpflicht halte ich für falsch. Wenn jemand einer Impfung nicht traut, dann ist das sein gutes Recht, diese abzulehnen. Mit Zwang würde man nur den Keil in der Gesellschaft noch tiefer hauen.
    Ich bin aber für eine Maskenpflicht, in der Schule, in Innenräumen, überall wo Menschen zusammenkommen, solange bis die Zahlen wirklich unten sind.
    In meiner Freiheit fühle ich mich von der Regierung nicht übermässig eingeschränkt. Ich arbeite aber auch nicht in der Gastronomie, im Messebau oder Einzelhandel.

    • Bauer Willi sagt

      Mir war klar, dass das Thema extrem polarisiert. Es hilft aber nichts, dem offensichtlichen Dissens aus dem Weg zu gehen.

      Was ich schade finde: das vollkommene Abtauchen und damit Versagen aller politischen Parteien. Ich bin für Neuwahlen!! (Ne, das bringt ja auch nichts, aber wenn ein ganzes Volk von seinen Diener enttäuscht ist, müsste es die eigentlich zum Teufel jagen)

      Im Übrigen geht es uns noch gut. Die Inzidenz in Oberösterreich liegt bei 1.500, in Braunau (!) bei 2.200. In Salzburg wird die Triage praktiziert….

      • Thorens sagt

        …eben, das Personal war schon besser, meine ich auch.

        “Was ich schade finde: das vollkommene Abtauchen und damit Versagen aller politischen Parteien. Ich bin für Neuwahlen!! (Ne, das bringt ja auch nichts, aber wenn ein ganzes Volk von seinen Diener enttäuscht ist, müsste es die eigentlich zum Teufel jagen)”

        Volle Zustimmung!

      • Reinhard Seevers sagt

        “Ich bin für Neuwahlen!! (Ne, das bringt ja auch nichts, aber wenn ein ganzes Volk von seinen Diener enttäuscht ist, müsste es die eigentlich zum Teufel jagen)”

        ….oder die Teile des Volkes austauschen, die sich nicht anpassen wollen. Eine sog. “Umvolkung”….wird doch bereits angemahnt von einigen Schlauen Volksgenossen.
        Spaß beiseite, wenn Teilen der Bevölkerung etwas nicht passt, dann hat dieser Teil die Möglichkeit Mehrheiten zu schaffen, und etwas zu ändern, oder sich unterzuordnen, oder zu emigrieren……es gibt immer Alternativen.🤨

        • Franz Müller sagt

          Ihr braucht und könnt nicht zurückrudern.

          Die Impfpropaganda von Regierungen ist auf viel fruchtbaren Boden gefallen.
          Der Schulterschluss mit Medien, öffentlichen Behörden und Dienststellen hat perfekt funktioniert. Daran sieht man, wenn die Politik etwas will – setzt sie es auch durch.
          Die vielen liegengebliebenen Baustellen (…darunter auch die Landwirtschaft) werden halbherzig oder gar nicht angegangen, nicht mal begutachtet.

          Was man sät, das erntet man. Niemand weiß das besser als die Landwirtschaft.

          Die Politik hat jetzt verstanden, dass mit Halbwahrheiten, strenger Hand und Angst – Menschen leicht und zügig – beeinflussbar und willig sind. Breite wissenschaftliche Fakten können leicht übergangen werden, man hat ja seine Hof-Virologen wo zählen.
          Dieses Ergebnis und Erkenntnis wird die Politik in vielen Bereichen kopieren und einfügen…

          …ich staune nach wie vor – wie unkritisch und experimentierfreudig Ihr mit der Sache umgeht.

            • Franz Müller sagt

              Ich zähle Sie dazu 😉

              Ihre Kommentare und Sichtweisen über Landwirtschaftliche Themen schätze ich übrigens sehr !

              • Reinhard Seevers sagt

                Es gibt kein “ihr”….es ist allein meine Meinung, die ich kundtue, ich spreche in keinerlei Namen!
                Die Wertschätzung gebe ich auch gerne an Sie, dich!

          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Meine Schweigermutter leidet nach 18 Monaten noch unter der Infektion,
            ein Bekannter hatte es nicht so gut, der ist verstorben.
            Bei meiner Impfbereitschaft und der meiner Frau brauchten wir keinen Politiker, wir sind noch in der Lage selbst entscheiden zu können, was für uns das richtige ist. Selbstverständlich floss die Meinung der Ärzte in unsere Entscheidung mit ein.

            Bevor ich mit einem Sarg aus dem KKH getragen werde, nahm ich die drei Spritzen dankend an.

      • Elisabeth Ertl sagt

        Bei uns sind sie heute wieder aufgetaucht:
        https://tvthek.orf.at/profile/ZIB-Spezial/13892244/ZIB-Spezial-Lockdown-fuer-alle/14113712

        Der Tiroler Landeshauptmann sah sich gezwungen, seine KollegInnen samt Kanzler und Gesundheitsminister zum Rapport an den Achensee abzukommandieren.
        Jetzt gibts einen harten Lockdown für alle und Vorbereitungen zur Impfpflicht.
        Spannend wird nur der morgige Tag. Es sind Demos dagegen in Wien angesagt mit riesigen Teilnehmerzahlen.

  6. Bauer Fritz sagt

    Endlich !!!
    Schon als Jugendlicher war ich mir immer sicher, daß ich in gewissen Fragen einfach recht habe. Auch wenn mein Lehrer diese Fakten einfach nicht einsehen wollte und mir deshalb immer ganz miese Noten gab.
    Heute weiß ich: Das System ist Schuld.
    Schon seit Pythagoras.
    Unbedingt ansehen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    https://www.youtube.com/watch?v=iGTyy3CR4fA&t=141s (Dauer: 3:50 min)

    • Thomas Apfel sagt

      Ist ganz nett, Bauer Fritz, aber so platt lässt sich die Spaltung der Gesellschaft nicht abtun.
      Die Aluhut-Fraktion, der dieser Sketch zuzuordnen ist, ist in Dt. ca. 30.000 Menschen stark. Die Fraktion der aus verschiedensten Gründen Ungeimpften umfasst aber 24.000.000 (in Worten: vierundzwanzig-Millionen). Diese ständig den Aluhüten zuzuordnen ist billig, gefährlich und beleidigt sowohl die Intelligenz der Geimpften, als auch der Ungeimpften als Gesamtgruppe. Wer so etwas tut in dieser schwierigen Lage tut,, gehört definitiv zur Gruppe der “Selbstgerechten” und Spalter. Danke dafür !!!

      • Bauer Willi sagt

        @Thomas Apfel
        1. es ist Satire und die darf und muss erlaubt sein
        2. teile ich Ihre Einschätzung zur Aluhut-Fraktion nicht, ich halte diese Gruppe mittlerweile (und besonders nach Durchsicht der Facebook-Kommentare) für wesentlich größer
        3. frage ich mich, wer die Spaltung der Gesellschaft, die es definitiv gibt, ausgelöst hat?
        4. was und wen meinen Sie mit “Selbstgerecht”?

        Mir geht ein Artikel durch den Kopf, in dem ich die gegenwärtige Diskussion mit der Forderung der Bauern (und auch von Ihnen) nach einer Politik die nur der Wissenschaft folgt, vergleicht.

        Wir machen es denjenigen, die gegen “Pestizide, Gentechnik, Massentierhaltung und verseuchte Böden” sind (hoffentlich hab ich nichts vergessen) gerade sehr leicht, weil wir selbst auf einem anderen Feld Wissenschaft nicht gelten lassen. Wie wollen wir da überzeugend argumentieren?

        Ich will es einfach wissen, um Sie zu verstehen.

        • Thomas Apfel sagt

          Ich verstehe jetzt nicht ganz, in welchem Zusammenhang ich Wissenschaft in Frage gestellt habe ? Selbstgerecht bezieht sich auf die Gruppen/Teile der Gesellschaft, die Sahra Wagenknecht in ihrem Buch “Die Selbstgerechten” beschreibt. Diese Gruppe hat die Spaltung der Gesellschaft ausgelöst. Und Satire kann und will ich gar nicht unterbinden, nehme mir aber Das recht solche als geschmacklos zu bezeichnen, wenn ich das so sehe
          Was ich nicht mag, ist, wenn Zahlen für politische Zwecke zurechtgeschustert werden. Das ist nicht nur in Bezug auf die Landwirtschaft so.
          Ich sehe mich mit der Wissenschaft bezüglich Corona sogar weitgehend in Übereinstimmung, denn:
          1. wurde unbestritten ein Impfstoff favorisiert, dessen Wirksamkeit schnell nachlässt (was am Anfang nicht abzusehen war) und begegnen dem richtigerweise mit” boostern”.
          2. stehe ich auch mit der Auffassung, dass ein Zulassen von mehr Durchseuchung bei den Kindern im Sommer die Situation sehr entspannt hätte. Daher bin ich ein Gegner der Impfung von Kindern, auch wenn die STIKO auf politischen Druck ihre eigentliche Erklärung des Mißverhältnisses von Nutzen und Schaden bei Kindern mehrfach angepasst hat.
          3. Sie meinen doch nicht im Ernst, dass die Gruppe der 24 Millionen Ungeimpften mit Personen wie in dem Sketch gleichzusetzen ist. Das hat dann schon was von der so beliebten “Nazikeule” in der politischen Auseinandersetzung. Die Gruppe der Veganer erweckt medial ja auch den Eindruck, sie sprächen für die Mehrheit der Bevölkerung, obwohl sie keine 2 % umfasst – nur um die Kommentare bei Fratzebook einzuordnen (ich bewege mich übrigens prinzipiell nicht auf diesem Portal).
          Ansonsten versuche ich die verwendeten Zahlen immer mit Quellen zu belegen und neige nicht dazu Achgut, Tichy oder Ähnliches zu verwenden (ich lese es nicht mal)
          Meine Kommentare haben nicht den Anspruch von “eigener Wissenschaft” sondern versuchen die Logik (oder Unlogik) von Behauptungen nachzuvollziehen.

          Ich sehe schon, dass dieses Thema ein “heißes Eisen” ist, verstehe aber nicht, warum der der austeilt die Widerworte so schwer erträgt. Ich verabschiede mich damit erstmal.

          • Bauer Willi sagt

            @Thomas Apfel

            Danke für die Antwort. Das mit den Widerworten verstehe ich nicht.

            zu 1. richtig, dass wusste vorher niemand
            zu 2. ist nicht mein Thema,
            zu 3. ist eine unerlaubte Ableitung (will nicht “Unterstellung” sagen) Darf ich den Begriff “Nazikeule” auf mich persönlich beziehen?

            Aber vielleicht lassen wir es auch dabei. Mich regt das Thema wirklich körperlich auf und die Diskussion eskaliert immer weiter.

            • Thomas Apfel sagt

              Herr Dr. Kremer Schillings, meine Äußerung bezog sich explizit auf Bauer Fritz. Und zwar nicht auf den eingestellten Sketch allein, sondern auf Selbigen in Zusammenhang mit seinem längeren Kommentar vorher.
              Thema und Form Ihres Beitrages finde ich absolut in Ordnung und sehr angenehm zurückgenommen. Meine Erwiderungen beziehen sich in keinster Weise aus Sie !

              • Bauer Willi sagt

                Danke. Geklärt.
                Weitermachen 🙂
                Wir sind im Moment alle etwas gereizt. Merke ich bei mir selber zumindest… 😉

        • Elisabeth Ertl sagt

          Also, ich kenne Impfgegner, die überzeugte Aluhutträger sind, aber auch solche, die einfach nur in ihrem persönlichen Umfeld ganz konkrete schlechte Erfahrungen mit der Impfung gemacht haben und sich schwer tun, davon zu abstrahieren. Und dann gibt es noch Gewissenlose, die grundsätzlich erst reagieren, wenn man ihnen auf den Schädel haut. Man kann nicht alle in einen Topf werfen.

        • Brötchen sagt

          “Wir machen es denjenigen, die gegen “Pestizide, Gentechnik, Massentierhaltung und verseuchte Böden” sind (hoffentlich hab ich nichts vergessen) gerade sehr leicht, weil wir selbst auf einem anderen Feld Wissenschaft nicht gelten lassen. ”

          Nur um das klarzustellen von meiner Seite aus:

          Wissenschaft ist ein Wettstreit um Denkmodelle und Theorien, die sich ständig in der Realität beweisen müssen.
          Wissenschaft lebt vom Diskurs und auch in dem man berechtigte Einwände mit einbezieht und wenn es nur im Denken ist.
          Für Wissenschaft braucht es eine gute Ausbildung oder ein Willen sich Wissen anzueignen.
          Wissenschaft gedeiht in einem gesellschaftl. Klima, das die angeführten Punkte fördert.

          Politik sollte sich auf wiss. Erkenntnisse stützen, diese sind aber niemals eindeutig und gelten für lange Zeit. Da es neue Methoden, Messgeräte usw. gibt usw.

          Also muss sich Politik für pragmatische Lösungen entscheiden und Kompromisse machen und das ist nie und nimmer reine Wissenschaft.
          Denn die Politik will einfache Antworten mit den einfachen Lösungen und das kann Wissenschaft in den seltensten Fällen leisten.

          Nur mal ein Denkmodell mit Annahmen:

          Was wären die pol. Konsequenzen, wenn die hohe Politik sicher gewusst hat, das Coronavirus ist eine Laborkreation und ein Laborunfall.
          Geheimdienstinfos, die Wissenschaft hat das auch insgeheim nicht ausgeschlossen.

    • Bauer Fritz, es war klar, dass du dafür beschimpft werden würdest. Leider endet es immer so. Ich habe es daher aufgegeben, zu diesem Thema “Diskussionen” führen zu wollen. Es macht schlicht keinen Sinn.

      • Thorens sagt

        Mit Satire kann eben nicht ein jeder umgehen.
        Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

        Die Lage ist an sich schon bescheiden genug, egal ob Pandemie, Landwirtschaft, Politk u.s.w. Mir selbst geht das Ganze auch gehörig auf den Kittel. Es wird aber nicht besser, wenn wir hier jetzt auch noch um uns beißen.

        Lasst uns versuchen, so nett zu bleiben, wie es jedem Einzelnen gegeben ist.

  7. Franz Müller sagt

    Ich halte es für absurd – z.b. eine Gurtpflicht mit einer Impflicht zu vergleichen.
    Was ich in meinen Körper spritzen lasse, bestimme ich und ausschließlich ich !
    Wenn dieses Dogma fällt, ist jede Freiheit, jede Selbstbestimmung und menschliche Ethik vorbei.
    Ich staune nur noch, welche Meinungen hier – von mir geschätzten Usern – bei diesem Thema vertreten werden.
    Hier eine Nutzen-Schaden Abwägung in Betracht zu ziehen, ist gelinde gesagt unfachlich.
    Vieh wird geimpft, weil mögliche Schadensverläufe in einem Tierleben eher unbedeutend und vom Lebensalter in eine ganz andere Kategorie fallen. Was man aber nie macht, nicht mal beim Vieh – in eine SEUCHE zu impfen. Das ist katastrophal und lässt das Ganze erst richtig durchseuchen.
    Das Fazit was derzeit bei Menschen gemacht wird, ist aus meiner Sicht fatal, und das Ergebnis zeigt es.
    Ich bin im Lockdown der österreichischen Regierung. Rund 2 Mill. Menschen in Österreich haben Ausgangsperre, während die Geimpften bei „Sodom und Gomorra“ Partys feiern.
    Als Landwirt und Nicht-Virologe kann ich sagen, das geht schief. Dazu brauche ich kein Studium und Statistikamt.
    Wer die Lösung in der Impfung sucht, kann das gerne machen. Zurückhaltender Umgang und gesichertes Reisen wäre aus meiner Sicht sinnvoller. Mein Bruder – geimpft – tingelt gerade um die Welt. Laut seiner Aussage gibt es so gut wie keine Kontrollen an Bahnhöfen, Flugplätze für Rückkehrer usw.
    Ein gültiger Impfpass und alles ist gut.
    Ja, werte Verantwortliche – die ungeimpften sind das Problem und müssen bekehrt werden, wenn nicht freiwillig dann mit Gewalt. 1938 lässt grüßen…

    • Reinhard Seevers sagt

      Genau Franz, 1938 hat man auch nicht geimpft, dafür ab da andere Methoden der Vernichtung erfolgreich angewendet, da hast du vollkommen Recht! Die systematische Ausrottung klappt ohne Impfung besser, das stimmt.😮

      Versuch mal nach Australien reinzukommen…ist zwar ein Kontinent, aber eben auch eine Insel. Oder Neuseeland….Deutschland ist auch eine Insel, eine Insel im Meer Europa.
      Merkst schon oder?

      • Franz Müller sagt

        Hallo Reinhard Seevers,

        welche Strategie oder Plan richtig gewesen wäre, werden wir vielleicht in 10 oder 20 Jahren wissen. Jetzt so zu tun, als ob man es weiss, aufgrund von mageren Hersteller Studien ohne Peer Review, mit dubiosen Abnahmevertägen und staatlichen Panik-Instituten….ist schon grippig.
        Impfen ist schon eine Möglichkeit, kann aber auch nach hinten losgehen. Dass man schwangere oder stillende Frauen aber zur Impfung auffordert, halte ich für verantwortungslos.

        Deutschland ist keine Insel mehr, weder eine selige noch eine für Dichter und Denker – wie es mal war. Am ehesten für Menschen, die glauben hier ist der Garten Eden der Sozialuntersützung. Das kann ich denen weder verdenken noch absprechen…

    • Bauer Willi sagt

      Ich schließe mich Ihrer persönlichen Meinung in keinem Punkt an.
      Der Vergleich mit dem Dritten Reich ist geschmacklos gegenüber den Opfern.

      • Franz Müller sagt

        Das müssen Sie auch nicht, Bauer Willi.
        Sie können gerne auf die Politik und ihre Vertreter vertrauen.

        Ich muss nur meinen Vater fragen (97 J.) war Soldat in Russland, Kriegsgefangener in Afrika – wie Stück für Stück die Selbstbestimmheit der Bürger abgenommen hat.
        Da haben auch für ähnliche Beschlüsse die Menschen noch Beifall geklascht.

        • Mark Rössler sagt

          Sie wollen den Schutz der Bürger womit bitte vergleichen?

          Irgendwie wirr.

          Und die Impfpflicht hatte der Kaiser einige vorher Jahrzehnte im deutschen Kaiserreich eingeführt.

          In Spanien herrscht auch Sodom und Gomorra, ohne explodierende Infektionszahlen.
          Mag wohl an der hohen Impfquote liegen.

          • Franz Müller sagt

            Herr Rössler, der Thread lautet:

            Einschränkung der persönlichen Freiheit durch den Staat

            Ja, das sehe ich so – und finde es auch markant und gefährlich.
            Ähnliche (Voll)Züge gab es 1938. Massive Einschränkung bzw. Gleichschaltung der Medien, Staatliche Propaganda und Meinungsbeeinflussung in einer Dauerbefeuerung, Unterdrückung kritischer Meinungen auf fast allen Schaltstellen, Kontrolle und Überwachung von Teilen der Bevölkerung – die sich der staatlichen Empfehlung nicht fügen.

            Das wegsperren ( in Österreich) von „Gesunden Bürgern“ aus der Gesellschaft – weil sie ungeimpft sind, gab es seit 1938 nicht mehr. Sowas nennt man auch Apartheit. Für mich ist es Wiederholung der Geschichte.

            Es mag jeder anders empfinden und aufnehmen, die herabwürdigende Haltung und Äußerungen vieler Geimpfter (…nicht aller) auf die „anderen“ Bürger ist aber fatal und ketzerisch. Die Politik freut es.
            Die Drecksarbeit hat immer das Volk selbst erledigt.

    • Elisabeth Ertl sagt

      Belarus: Es droht gerade ein Krieg zwischen Ost und West – ein Krieg zwischen totalem Kollektivismus und totalem Individualismus.
      Es gibt einen Teil des Körpers, der ist nicht individuell, nämlich die Atemluft. Wir teilen sie ununterbrochen nicht nur mit anderen Menschen, auch mit den Tieren und Pflanzen. (Indem wir essen, teilen wir den Körper übrigens auch mit Pflanzen und Tieren). Wir haben diese Tatsache im Zeitalter des totalen Individualismus komplett aus unserem Bewusstsein verbannt. Nun zeigt sich, dass dieser kollektive Körper nirgendwo auf der Welt so krank ist wie im individualistischen Europa. https://interaktiv.tagesspiegel.de/lab/sars-cov-2-das-virus-in-echtzeit/

      Man kann darüber diskutieren, ob die Impfung die einzige Möglichkeit ist, seine Verantwortung wahrzunehmen. Der Individualismus löste das Problem sicher nicht, egal ob hemmungsloses Reisen oder Pochen auf die Verfügung über den eigenen Körper.

      • Reinhard Seevers sagt

        Elisabeth, du meinst weil die Chinesen keine Daten rausgeben und damit weniger Fälle haben ist der Kolektivismus dem Indivdualismus überlegen? 😁

        Wenn die Pandemie Eines gezeigt hat dann, dass keine Statistik vergleichbar oder belastbar ist. Deshalb sind auch alle Studien oder Statistiken in Bezug auf die Umwelt und die Tierhaltung mit der gleichen Skepsis zu betrachten…..in Zukunft kann jeder jede Statistik anzweifeln, wir haben eine globale Erkenntniszunahme erlangt!

        • Thomas Apfel sagt

          Daten aus China, Indien und Mexiko und in Teilen auch Russland kannste knicken.
          Ansonsten sind die Statistiken Europas und Nordamerikas schon weitgehend vergleichbar. Man darf halt nur nicht vergessen sie in einen logischen Kontext einzubauen.

    • Einfacher Bürger sagt

      Eines ist sicher das Leben endet bestimmt tötlich egal ob geimpft oder nicht. Gegenseitige Toleranz wird in dieser Zeit immer wichtiger als die Schuld oder Sündenfrage

    • Dieter sagt

      Dummheit, heißt es so trefflich, ist die einzige Krankheit, unter der nicht der Kranke leidet, sondern die anderen.

      • Reinhard Seevers sagt

        Doofsein ist wie tot sein, es merken immer nur die anderen….😎 (unbekannter Ursprung)

      • Thorens sagt

        …es ist auf der Welt aber nichts so gerecht verteilt, wie die Intelligenz.
        Jeder einzelne ist überzeugt, selbst genügend davon abbekommen zu haben.
        (aufgeschnappt)

    • Ehemaliger Landwirt sagt

      “Ich halte es für absurd – z.b. eine Gurtpflicht mit einer Impflicht zu vergleichen.
      Was ich in meinen Körper spritzen lasse, bestimme ich und ausschließlich ich !
      Wenn dieses Dogma fällt, ist jede Freiheit, jede Selbstbestimmung und menschliche Ethik vorbei.”

      Werter Herr Müller,
      die Selbstbestimmung hört auf, wenn man andere damit Schädigen kann.
      Letzter bekannter 7-Tage Inzidenz-Wert vom 11. November in BW: 36,2 bei Geimpften und 892,5 bei Ungeimpften.

      Es ist mir schleierhaft mit was für Arroganz die Ungeimpften über die geimpfen bestimmen können.

      Wer sich nicht impfen lässt, muss auch die Konsequenzen tragen, das heißt für mich auch, der geimpfte mit Herzinfarkt, hat den Intensivplatzt im KKH vor dem ungeimpften Coronapatienten zu beanspruchen.

      • Thomas Apfel sagt

        Ehemaliger: siehe unten, die hohen Inzidenzen bei den Ungeimpften kommen aus der Gruppe der 0 – 19 Jährigen, die machen rund 60 % diser Gruppe aus und füllen die Intensivstationen ganz bestimmt nicht !!!

      • Franz Müller sagt

        @Ehemaliger Landwirt,
        Die Selbstbestimmung hört nie auf !
        Außer wir haben uns von einer Menschenwürdigen Gesellschaft (…in meinem Augen – Demokratie mit Meinungsfreiheit…und die wackelt derzeit) verabschiedet. Nordkorea wird da so ein Beispiel sein. Dort wird das Volk weder gefragt noch kann es bestimmen.

        Genauso wenig werde ich jemanden Alkohol, Nikotin, Koffeein und andere Dinge verbieten.
        Geben Sie einem Raucher einen Atemplatz auf der Intensivstation ?

        Man sollte vorsichtig sein, eine Impfung als Allheilmittel mit Sicherheitsgarantie zu propagieren. Welche Auswirkung die mRNA Covid Impfung hat, lässt sich erst in 10 Jahren beurteilen. Solange laufen auch normale Genehmigungs- und Zulassungsverfahren – mit vernünftigen unabhängigen Kohortenstudien.

        Zur Intensivbettenlage. In Deutschland gab es ja die bestätigte Intensivbettenlüge. Das gab die Politik ja kleinlaut zu – die Medien habens übrigens negiert, ob es sich jetzt geändert hat, weiß niemand.
        Solange Staatliche Intensivbettenvergütungen für „stillgelegte bzw. unbenutzte Plätze“ fließen, werden wir keine Zahlen erhalten. Von unserem benachbarten deutschen Krankenhaus gibt es keine Zahlen, warum.

        Österreich macht es besser. Unser Bundesland veröffentlicht täglich die Zahlen:
        https://www.landeskrankenhaus.at/news/lagebericht-covid-19

        Ich will Fakten vom Krankenhausbetreiber nicht vom RKI und nicht von der Politik.
        Bitte um Verlinkung !

        • Limes sagt

          das RKI sammelt die Zahlen der Krankenhäuser auch der Intensivbetten und vieles mehr. Die Zahlen kann man jederzeit einsehen und der Trend ist leider eindeutig, die Belegungsraten steigen vor allem in den Regionen mit niedriger Impfquote und hohen Inzidenzen. Die Anzahl der Betten ist nicht alleine entscheidend sondern die Anzahl Pfelegepersonal und da hapert es. Um einen Vergleich mit der Ldw zu ziehen, es nützten die besten Mähdrescher nichts wenn zur Erntezeit keine Fahrer verfügbar sind. anbei links
          https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/COVID-19-Trends/COVID-19-Trends.html?__blob=publicationFile#/home
          https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/page_0/

          • Bauer Willi sagt

            @Limes
            Das mit dem Mähdrescher hab ich verstanden. 🙂

            Habe eben einen Teil der Debatte im Bundestag gesehen. Dort behaupten Vertreter der Noch-Nicht-Regierungsparteien, Minister Spahn hätte Betten abgeschafft…

          • Franz Müller sagt

            Und warum hapert es am Pflegepersonal ?

            Warum hapert es an LKW Fahrern?

            In Österreich gab es letztes Jahr den “Pflegehunderter”. Welcher politische Schachzug.
            Ein Hunderter – unversteuert. Das hat die Sache nicht gekippt.
            Es gab keinen Ansturm auf die Berufe.

            Es liegen zwei Hauptfehler vor:
            1. Mit der Aufgabe der christlichen Krankenhäuser und deren klerikalen Schwestern ist ein Bein weggebrochen, dass nie nachbesetzt wurde, das gleiche im Altenpflegebereich. Das fehlt einfach, ob man der Kirche zugetan oder nicht.
            2. Die “Bologna Beschlüsse” dass Krankenschwestern Matura, bei euch Abitur zur 4 jährigen Ausbildung brauchen, hat sich als Bollwerk erwiesen. Mit Reifezeugnis will man keine Sekret Beutel leeren und anderes…kein Nacht- und kein Wochenenddienst. In den KH´s wäre man heute froh, wenn man Leute hätte, die halbwegs ein Pflaster anbringen können, auf das Abitur gepfiffen.

            LKW Fahrer – nicht nur im Brexit Land, das gleiche droht Deutschland:
            Die Auflösung der Wehrpflicht 2011 in der BRD durch “zu Guttenberg” hat dieses Problem geschaffen. Das Heer bildete Jahr für Jahr tausende LKW Fahrer aus, wo viele letztlich hängengeblieben sind…
            Derzeitiger Produktstau ist nicht nur eine Corona Sache sondern längst ein Auslieferungsproblem. Von der Politik wird alles an den Covid Nagel gehängt.
            Praktisch und unantastbar. Lieber wird da der Bundestag vergrößert, wenn´s sein muss auch über die Spree…

            • Reinhard Seevers sagt

              Ein Bericht aus 2013…es ist schon lange so. Die Spaniereinnen haben Abitur und eine Hochschulausbildung und kommen ins gelobte Deutschland und dann sowas:

              “Spanische Pflegekräfte erschrocken über Zustände in deutschen Krankenhäusern
              “So wollte ich nicht arbeiten”
              Sie haben eine Hochschulausbildung, bleiben in ihrem Heimatland aber oft ohne Job: Spanische Krankenpfleger sollen in Deutschland den Fachkräftemangel ausgleichen. Doch manche von ihnen sind erschrocken über den Zustand der deutschen Pflege.

              Deutsche Kliniken und Pflegeheime umwerben spanische Pflegekräfte schon in ihrem Heimatland. Während es im spanischen Gesundheitssystem immer weniger Jobs gibt, sind in Deutschland 30.000 Stellen unbesetzt. Das Interesse der Spanier an der Arbeit in Deutschland war anfangs enorm. Inzwischen kehren jedoch einige von ihnen Deutschland wieder den Rücken – manche sogar entsetzt über die Qualität der Pflege.

              Tatiana aus Madrid konnte die Bedingungen, unter denen sie an einer deutschen Klinik arbeiten musste, nicht mit ihrem Berufsethos vereinbaren. “So wollte ich nicht arbeiten. Dafür habe ich nicht studiert”, sagt die 22-Jährige, die fertig ausgebildet nach Deutschland kam. Selbst für die nötigsten Pflegemaßnahmen sei nie Zeit gewesen, erzählt sie aufgebracht nach ihrer Rückkehr.

              Ernüchternd war schon der erste Tag in der Klinik. Für schwergewichtige Patienten fehlten besondere Betten, die helfen, Druckwunden zu vermeiden. Vergeblich habe sie nach Liftern gesucht, mit denen schwere Patienten bewegt werden können. Die Folge: Patienten wurden gar nicht bewegt, das führte zu Geschwüren. Doch die Geschwüre wurden ignoriert….”
              https://www.domradio.de/themen/soziales/2013-10-07/spanische-pflegekraefte-erschrocken-ueber-zustaende-deutschen-krankenhaeusern

              Alle wollen immer sparen, alle, ohne Ausnahme.

              • Karl Timme sagt

                Es sind dies die staatlichen Vorgaben, eine kaufmännische Krankenhausführung mit festgelegten, engen Arbeitstackten, Fallkostenpauschale u.a. (auch in den anderen Pflegebereichen)
                Hierbei bleibt die Menschlichkeit (mal ein gutes Wort) auf der Strecke.
                Es bleibt aber auch kein Raum für zusätzlich anfallende Arbeit. Ein Krankheitsfall führt zu Überstunden, die sich dann stark anhäufen.
                Geben dann Intensivpflegekräfte Ihren Beruf auf, müssen Intensivbetten still gelegt werden, aus Mangel an entstrechendem Personal.
                Das geht nun schon fast Zehn Jahre so und genausolange verspricht die Politk Abhilfe zu schaffen.
                Ausser Lippenbekenntnisse und Beifall klatschen ist nicht viel übergeblieben. Ok, Spahn hat etwas angeschoben, die Auswirkungen werden sich aber frühestens in 4 Jahren zeigen.

  8. fingerphilosoph sagt

    Ich habe mir mal die Mühe gemacht, beim Statistischen Bundesamt die Sterbefallzahlen einzusehen und die Atemwegserkrankungen zusammenzuzählen, das waren: Krankheiten des Atmungssystems, Grippe, Pneumonie, Chronische Krankheiten untere Atemwege, Asthma.
    2018 sind an diesen Krankheiten verstorben: 132.346 Menschen
    2019 sind an diesen Krankheiten verstorben: 123.365 Menschen
    2020 sind an diesen Krankheiten plus Covid verstorben: 152.280 Menschen.
    Das macht gegenüber 2019 eine Differenz von 28.915.
    und gegenüber 2018 eine Differenz von 19.934.

    Daraus kann man schließen, dass 28.915 Menschen an Covid verstorben sind, dafür aber knapp 9.000 weniger an Grippe.

    Zum Vergleich: Laut der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene versterben in Deutschlands Krankenhäusern jährlich etwa zwischen 30.000 und 40.000 Menschen an sogenannten nosokomialen Infektionen, also sog. Krankenhauskeimen.

    • fingerphilosoph sagt

      PS: Ich habe die verschiedenen Kategorien zusammengezählt, weil sie nicht trennscharf sind. Bei sog. “Grippewellen” sind die Sterbefallzahlen jweils in all diesen Kategorien erhöht. Es geht mir auch nicht um die ganz genauen Zahlen, schließlich muss man auch noch die Überalterung der Gesellschaft etc. berücksichtigen, sondern nur um die Größenordnung.

        • fingerphilosoph sagt

          Außer Dir scheint sich allerdings niemand hier für so schödes Zahlenwerk zu interessieren. Wundert mich schon, wo die meisten Teilnehmer hier doch ansonsten ständig mangelnde Sachlichkeit beklagen, vor allem, wenn sie von gewissen NGOs kommt.

          • Brötchen sagt

            Du macht eben Mühe.
            Ich habe auch nicht immer Lust mich mit einer bestimmten Sache zu beschäftigen.
            Aber dann halte ich mich auch raus.
            Manch einer ist auch nicht so interessiert bestimmte Sachen zu durchdenken.
            Mir macht das Spass und dir auch, habe ich den Eindruck..

            Naja sei gegrüßt!

          • Elisabeth Ertl sagt

            In den Jahren vor Corona hat die Grippe jedes Jahr das Gesundheitssystem in einem Maß gefordert, dass man sich eine verpflichtende Impfung gewünscht hätte. Die Impfung sei statistisch die billigste Möglichkeit, gesunde Lebensjahre zu gewinnen. Daran ändert auch nichts, dass manche Leute die Impfung schlecht vertragen.
            Man hat auf die Impfpflicht bei Grippe verzichtet.
            Ihre Zahlen beweisen jetzt, dass die Belastung des Gesundheitssystems durch Covid doch deutlich höher ist, vor allem wenn man bedenkt, dass die Zahlen aus einem Jahr mit Lockdown stammen. Und jetzt ist eben das Gesundheitssystem ohne Impfung endgültig überfordert.

            • Thomas Apfel sagt

              Frau Ertl, die Inzidenzen pfeifen bei der Gruppe 0 – 18 Jahre radikal in die Höhe, und das ist eigentlich gut so. Die Mortalität durch Corona liegt in dieser Gruppe bei 0,2 je 100.000 (das sind 35 Fälle auf 14,3 mio Menschen in 22,5 Monaten ab 1.1. 2020). Aus dieser Gruppe sind 11,5 mio “Ungeimpfte” Kinder von 0 – 12 Jahren. Auch die Gruppe von 12 bis 18 ist zu maximal 50 % geimpft, sind dann nochmal rund 2 mio Ungeimpfte.
              Dazu kommt die Gruppe der Genesenen, von denen sich etwa die Hälfte nachimpfen lässt, das sind nochmal 2,5 mio Menschen. Es sind zwischen 19 und 90 Jahren also 79 % aller Menschen geimpft. Diese Quote sollte ausreichen die gefährdete Gruppe 65 + (bei Wirksamkeit der Impfstoffe) zu schützen. Genau da liegt aber das Problem, wegen der unerwartet kurzen Wirkdauer wollen wir jetzt den Kindern in das sich entwickelnde Immunsystem, mit einer Scheinimmunität aus einer unwirksamen Impfung, die eigene Immunantwort (die der sicherste Schutz ist) schwächen. Dass allein die Lockdown Maßnahmen schon einen negativen Einfluss auf die Entwicklung des Immunsystems haben, zeigt z.B. die extreme Zunahme von RS-Viren Infektionen.
              Nur mal so als Einwand vom “Bedenkenträger”.

              • fingerphilosoph sagt

                Der Altersmedian bei den an Corona Verstorbenen beträgt in Deutschland aktuell 84 Jahre und die Tendenz ist steigend. Das liegt über dem Durchschnitt der normalen Lebenserwartung von 2018 (Männer 78,6 J., Frauen 83,5 J.). Im Sommer lag der Median niedriger, es gab aber auch nur sehr wenige Todesfälle. Von den über 60jährigen sind in Deutschland jedoch 90% geimpft.

                https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1241071/umfrage/alter-bei-coronainfektionen-hospitalisierungen-und-todesfaellen-in-deutschland/

                Ich denke, man kann die Menschen, deren Alter über der durchschnittlichen Lebenserwartung liegt, nicht längerfristig vor dem Tod bewahren, auch wenn man die ganze Bevölkerung auf Biegen und Brechen durchimpft.

                • fingerphilosoph sagt

                  Ich weiß nicht, was du mit dem Kommentar sagen willst. Die Impfquoten in Deutschland und Schweden unterscheiden sich nicht gravierend. So weit ich weiß, gibt es in Schweden auch Ballungsräume, also Städte, wo sich der überwiegende Teil der Bevölkerung auf engem Raum zusammendrängt. Bevölkerungsdichte ist kein überzeugendes Argument. Wenn Schweden besser da steht als Deutschland, liegt das offenbar weder an der Impfung noch an der Bevölkerungsdichte.

                • Reinhard Seevers sagt

                  Sie stehen ja eben nicht besser dar, wird aber immer so suggeriert….
                  “Allerdings zeigt Schwedens Sonderweg auch eine Schattenseite. So infizierten sich im Laufe der Pandemie insgesamt rund 1,2 Millionen Menschen mit dem Coronavirus, rund 15.000 starben. Im Vergleich zu Deutschland starben damit auf die Einwohnerzahl gerechnet mehr Menschen in Schweden an dem Coronavirus als in Deutschland. Demnach bleibt abzuwarten, ob Schweden mit seinem Sonderweg den Kampf gegen Corona gewinnen wird.”

                • fingerphilosoph sagt

                  Tja, eben. Das hast du mit deinem Kommentar doch auch gerade suggeriert.
                  Wie es aussieht, steht Schweden in der zweiten Jahreshälfte 2021 deutlich besser da als Deutschland, dafür hat Deutschland 2020 besser da gestanden als Schweden. Pro Million Einwohner sind bislang in Schweden (1.480) mehr Menschen gestorben als in Deutschland (1.175), das stimmt, was möglicherweise auch an der durchschnittlichen Lebenserwartung liegen kann, die in Schweden höher ist als in Deutschland.

                  Ich sammele schon länger Daten rund um die Gesundheit und um Todesursachen und nach diesen Daten sind seit 2010 weltweit jedes Jahr zwischen zwei bis fünf Millionen Menschen an Atemwegsinfektionen gestorben. Manchmal wird das mit Viren begründet, manchmal mit Luftverschmutzung, manchmal mit fehlenden Abwehrkräften aufgrund Mangelernährung.

          • Stadtmensch sagt

            “Außer Dir scheint sich allerdings niemand hier für so schödes Zahlenwerk zu interessieren.”

            Hatte mir mal dieses Video auf youtube angeschaut:
            “Die Pandemie in Rohdaten – von Marcel Barz”

            Sehr interessant. Bin deshalb aber nicht zum Impfskeptiker geworden und glaube auch nicht an eine Impfverschwörung (trotz “Goldgrube”).

            Naja, Coronaparty ist auch keine gute Idee:
            https://www.heute.at/s/steirer-infiziert-sich-absichtlich-mit-corona-tot-100174131

            Nicht vergessen, dank der Seuche gibts jetzt Homeoffice und weniger Pendelei. War vorher undenkbar…

  9. Obstbäuerin sagt

    Vielleicht sollte auch mal eine Umfrage gemacht werden, wie hoch die Bereitschaft der Ungeimpften ist, sich mit einer Alternative impfen zu lassen. Möglichkeiten gibt es offensichtlich:
    “…Wie die serbische Ministerin für Handel, Tourismus und Telekommunikation Tatjana Matic mitgeteilt hat, werden ab dem heutigen 16. November digitale Grüne Pässe, die Serbien für seine Bürger ausstellt, in der ganzen EU anerkannt. Sie ermöglichen ihren Inhabern den Zutritt zu Hotels, Restaurants, Kinos usw. (1)

    Auch in Serbien sieht die Regierung in der Impfung das entscheidende Instrument zur Eindämmung und Bekämpfung der aktuellen Pandemie. Dort haben die Bürger die Möglichkeit, sich frei zwischen den Impfstoffen von AstraZeneca, Pfizer, Sputnik V und Sinofarm zu entscheiden. Wer sich wegen möglicher langfristiger Folgen nicht mit den neuartigen gentechnischen Impfstoffen impfen lassen möchte, hat in Serbien mit dem inaktivierten Impfstoff von Sinofarm eine attraktive und häufig gewählte Alternative…”
    (Nachdenkseiten heute)

    • Für Sinovac läut die Zulassung bei der EMA, Valneva wird wohl bald folgen. Es sollte also in absehbarer Zeit auch in der EU Totimpfstoffe geben. Totimpfstoffe haben halt den Nachteil, dass sie Wirkverstärker brauchen und immer genetisches Material der Brutstätte (meistens Hühnereiweiß) enthalten.

      Die “neuartigen Gen-Impfstoffen” werden übrigens schon seit etwa 20 Jahren angewendet: Die erste Studie zu mRNA-Impfstoffen beim Menschen erschien 2002. In der Veterinärmedizin werden sie sogar schon seit 1993 eingesetzt. (Zum Vergleich: Viagra, ein anderes neuartiges Medikament, gibt es seit 1998). Bisher wurden mRNA-Impfstoffe halt vor allem genutzt, um individuell auf seltene Krankheiten spezifizierte Behandlungen zu ermöglichen, weil das lukrativer war. Wirklich neu ist nur der Einsatz von mRNA in einer allgemein empfohlenen Impfung (siehe auch Podcast der Apotheken Umschau #137 mRNA-, Vektor- oder Totimpfstoff? Wie sich die Vakzine unterscheiden).

          • Brötchen sagt

            Lassen Sie mich nicht dumm sterben welcher mRNA Impfstoff wird bei Nutztieren routinemäßig angewendet? Würde mich stark interessieren.

            Die Quelle bezogen auf ihren Namen gibt das nicht her auf die Schnelle…

      • Obstbäuerin sagt

        Die Zulassung für Deutschland ist für April 2022 vorgesehen, Egon Meyerhoff, könnte aber, wenn sie in der EU schon als Schutz anerkannt ist, doch auch eine schnellere Zulassung in Deutschland bekommen.

        • Egon Meyerhoff sagt

          Noch sind die Totstoff-Impfungen in der EU nicht zugelassen, das Verfahren läuft noch. Da es sich um ein zentralisiertes Verfahren handelt, gilt eine Zulassung durch die EMA dann automatisch für alle Mitgliedsstaaten der EU – die Entscheidung der EMA ersetzt also die des BfArM. Sobald die EMA die Impfstoffe zulässt, kann man sich damit in Deutschland impfen lassen.

          • Obstbäuerin sagt

            Da Ungarn (dort wird Sinopharm schon lange geimpft) jedoch zur EU gehört, oder irre ich mich?, geht es offenbar auch ohne. Serbien ist ja nur Beitrittskandidat und doch wird der Impfstoff als wirksam durch die Anerkennung des “Grünen Passes” innerhalb der gesamten EU akzeptiert.

            • Es gibt eine Möglichkeit, die EMA zu umgehen: Eine Notfallzulassung. Die darf man aber eigentlich nur durchführen, wenn ein Medikament schnell gebraucht wird und eine reguläre Prüfung des Medikaments auf Sicherheit und Wirksamkeit sehr schwierig ist. Ungarn hat die Regel gebogen, um Sputnik und SinoVac zuzulassen (indem so getan wurde, als könne man Impfstoff gar nicht richtig testen).

              Den meisten anderen EU-Staaten war das zu heikel, insbesondere weil die Qualität der chinesischen Impfstoffe zu Beginn sehr stark schwankte – einige Chargen schützten so gut wie gar nicht (unter anderem, weil Betrüger den Impfstoff mit Kochsalzlösung gestreckt hatten). Außerdem muss bei einer Notfallzulassung der zulassende Staat das volle Risiko übernehmen, bei einer Zulassung durch die EMA haftet hingegen größtenteils der Hersteller.

              Es hat wohl auch kein Generika-Hersteller genug Potenzial darin gesehen, kubanische Totimpfstoffe zu importieren und in der EU zu vertreiben. Sonst hätten die einen Zulassungsantrag stellen können, aber am Anfang wollten halt alle BionTech. Jetzt haben Sinopharm und Vanelva zu viel Vorsprung bei den Totimpfstoffen, als dass sich da noch Lücken für kleinere Unternehmen bieten. Von daher denke ich nicht, dass es da noch außer der Reihe etwas geben wird.

              • Obstbäuerin sagt

                Wenn man aber bedenkt, dass die Zulassung jetzt sofort die Lage in den Krankenhäusern in 3 bis 4 Wochen entlasten könnte, finde ich das fahrlässig.

                • Egon Meyerhoff sagt

                  Es gibt genug zugelassenen Impfstoff, der sehr gut wirkt und sehr sicher ist. Warum um alles in der Welt sollte man also übereilt einen weniger gut erprobten Impfstoff mit schwankender Qualität zulassen und für den auch noch die Hand ins Feuer legen?

                  Ich meine, wenn dir Lage in den Krankenhäusern wirklich wichtig ist: Lass dich mit einem der bereits zugelassenen Impfstoffe impfen. Motiviere andere Leute dazu, sich ebenfalls impfen zu lassen. Das hilft den Krankenhäusern, jetzt, sofort, mit vor Ort verfügbaren Mitteln.

                  Selbst wenn dein Lieblingsimpfstoff heute zugelassen würde, könntest du dich damit erst nächstes Jahr impfen lassen. Der müsste nämlich erst in Übersee produziert und geliefert werden, der liegt hier (und auch in China) nirgends auf Halde (von den derzeitigen Staus in den Lieferketten mal ganz abgesehen).

                  Wenn du die zugelassenen Impfstoffe nicht willst, weil sie unheimlich sind: OK. Kann ich verstehen. Finde ich doof, ist aber deine Entscheidung. Aber dann schieb bitte auch nicht die Lage in den Krankenhäusern vor, warum man unbedingt deinen Lieblingsimpfstoff jetzt ganz dringend zulassen muss. Denn, wie gesagt, an der derzeitigen Welle kann der eh nichts mehr ändern.

                • Mark Rössler sagt

                  Der chinesische Impfstoff hat wohl nur eine Wirksamkeit von 60% gegen eine Erkrankung an Covid, liegt somit weit hinter denen >90% von Biontech und Moderna.

                  Impfexperten gehen eher davon aus, dass der augenscheinlich gut wirkende Novavax eigentlich erst nach der Pandemie verimpft werden sollte, um die Resistenzbildung (Mutationen) derzeit zu verhindern und danach einen langfristigen Impfstoff mit hoher Wirksamkeit zu erhalten.

                  Die Herstellung von Totimpfstoffen in hohen Mengen dürfte wohl auch ein Problem sein, gerade bei schnell produzierten Totimpfstoffen kam es in der Vergangenheit zu Impfschäden, die allein aus der nicht sauberen Produktion entstanden sind.

                  Und ob Menschen, die vor Gentechnik angst haben, dann auf Wirkverstärker mit “Aluminium” vertrauen?

            • Obstbäuerin sagt

              Der Impfstoff meiner Wahl wäre nach wie vor ein kubanischer und Gentechnik lehne ich ebenso wenig ab, wie notwendige Wirkverstärker. Ich habe sogar noch Amalgamfüllungen aus DDR-Zeiten. Leider ist es ein weit verbreiteter Irrtum der Impfbefürworter, dass Skeptiker nicht klar denken können und nicht ausreichend informiert sind. Deshalb wundert es mich doch sehr, dass Sie immer noch von einer 90% Wirksamkeit der Impfstoffe ausgehen. Allerdings kann das durchaus der Stand kurz nach der letzten Impfung sein.

  10. Thomas Apfel sagt

    Das eigentliche Problem ist, dass nicht ehrlich miteinander umgegangen wird. Zahlen werden je nach Bedarf und aktueller Absicht gewichtet und “eingeordnet”. War noch Anfang 2020 jeder Hochbetagte ein Todesfall durch Corona, so ist heute jeder Impfdurchbruch mit Todesfolge in den Altersgruppen 75 – 90 “sowieso demographisch normal” und halt dem Alter und den Vorerkrankungen zuzuschreiben.
    Richtig zu sein scheint, dass nur echte Infektion Immunität von längerer Dauer schafft.
    Durchseuchung mit zu hoher Geschwindigkeit überlastet die Gesundheitssysteme – definitiv.
    So gesehen war für die Sommer 2020 und 2021 die erzwungene Verlangsamung der Durchseuchung (weil man ja so auf die Inzidenz fixiert war), ein großer Fehler. Der Grad der Durchseuchung bestimmt die Herdenimmunität, und sonst nichts.
    Gut sichtbar (unter den auf RNA-Impfstoffe fixierten Staaten) ist das an den Beispielen Schweden, Spanien und Deutschland.
    Die starken Herbstanstiege 2021 hängen eng mit der Durchseuchung zusammen:

    1. Spanien – hatte am 18.06.21 (Beginn des Anstiegs der Inzidenzen) eine Durchseuchung von 7,5 % und eine Mortalität unter den Infizierten von 2,1 %. Bis zum 07.11.21 sieg die Durchseuchung auf 11,1 %, die Mortalitätsrate fiel auf 1,7 %.

    2. Schweden – hatte am 18.06. 21 schon eine Durchseuchung von 10,5 % und eine Mortalitätsrate von 1,3 %. Die Durchseuchungsrate ist bis zum 07.11.21 moderat auf 11,4 % angestiegen. Die Mortalitätsrate blieb gleich.

    3. Deutschland – die Durchseuchungsrate hat am 7.11.21 gerade mal 5,7 % erreicht, die Mortalitätsrate liegt zu diesem Termin bei 2,1 %, also einigermaßen identisch zu Spanien mit am 18.06.21 ähnlicher Durchseuchung.

    Das heißt ganz einfach: Wir haben uns mit der Corona- Infektions-Abblockpolitik im Sommer, in eine Lage manövriert, die eine Verdopplung der Infektionen ( die für eine Herdenimmunität offensichtlich Voraussetzung ist) geradezu in dem Zeitraum in den Zeitraum der wetterbedingt höheren Aktivität des Virus in der kalten Jahreszeit expediert.

    Das ist jetzt wie es ist, und die Geschwindigkeit der Durchseuchung, die zwar prinzipiell mit einer Abnahme der Mortalität gekoppelt ist, steigt im Winter “Natürlich” viel zu schnell an. Die Gegenstrategie des “Boostern´s” ist (wegen der jetzt erkannten schnellen Verminderung der Wirkung der RNA-Impfstoffe) tatsächlich der einzige Ausweg.

    Völlig falsch ist die allgemeine “Bestrafungsmentalität” über sogenannte 2G-Regeln.
    Sicherheit bringt NUR der Test, also 3 G Plus, und sonst nichts.

    Um meine “Diskussionsberechtigung” zu untermauern – hier mein Status: Genesen aber über das “Verfallsdatum” von 6 Monaten hinaus. Antikörper (wie in den Studien über andere Genesene nachgewiesen) ausreichend vorhanden. Mein Fazit: Mein Risiko mich nochmals anzustecken ist deutlich geringer als das von Geimpften ohne Vorinfektion.
    Nach 16 Monaten ( also im April 2022) werde ich meine Immunität durch Impfung auffrischen – aber möglichst mit einem Totimpfstoff !!!

    • Limes sagt

      “Zahlen werden je nach Bedarf und aktueller Absicht gewichtet und “eingeordnet”.”
      Meine Sichtweise der verfügbaren Zahlen (17.Nov. 2021). Sowohl Spanien als auch Schweden haben bisher einen sehr hohen Preis gezahlt dies zeigen die Todesfälle/100000 Einwohner. Offensichtlich haben sie gelernt und die Bevölkerung hat sich an dem Impfprogramm beteiligt denn beide haben relativ hohe Impfquoten. In Deutschland haben wir starke Unterschiede zwischen den Bundesländern sowohl hinsichtlich Todeszahlen als auch Impfquoten (voll). Sachsen und Thüringen haben sogar wesentlich mehr Todesfälle im Vergleich zu Spanien und Schweden bei schwacher Impfquote. In Bundesländern (Bsp NRW) mit einer höheren Impfbereitschaft sind die Todesfälle deutlich geringer, die Hälfte zu Sachsen und Thüringen.
      Spanien 46,7 Mio Einw 87745 Tote= 188 Tote/100000 Impfquote 80,17% Infektionerate 10,83%
      Schweden 10,16 Mio Einw 15094 Tote = 149/100000 Impfquote 68,55% Infektionerate 11,66%
      Deutschl. 83,16 Mio Einw 98274 Tote= 118/100000 Impfquote 67,59% Infektionerate 6,17%
      Sachsen 4,05 Mio Einw 10578 Tote = 216/100000 Impfquote 57,5% Infektionerate 9,62%
      Thüringen 2,12 Mio Einw 4717 Tote = 223/100000 Impfquote 61,5% Infektionerate 8,38%
      Bayern 13,14 Mio Einw 16725 Tote = 127/100000 Impfquote 65,6% Infektionerate 7,34%
      NRW 17,92 Mio Einw 18577 Tote = 104/100000 Impfquote 71,0% Infektionerate 6,03%

      Für den größten Teil unserer Familie bestätigen die Zahlen die Impfung ist sinnvoll. Erste Booster Impfung für eine Hochbetagte letzten Donnerstag.
      als Quelle nutze ich
      https://www.corona-in-zahlen.de/impressum/
      sowie
      https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html

      • Thomas Apfel sagt

        Alles richtig, hebelt aber weder meine Argumentation noch die angegebenen Zahlen aus. Meine Quelle ist Statistica, also ebenfalls eine Quelle des Bundes. Ich bin nur dafür mit den Zahlen offen umzugehen. Ich bin, wie sie vielleicht aus meinen Ausführungen entnehmen können, auch kein Impfgegner. Ich bin aber, wie die STIKO auch, nicht dafür Kinder unter 12 zu impfen, sondern eher das Umgangspersonal. Ich bin aber auch dafür, die kurze Wirkdauer der aktuell in Dt. verwendeten Wirkstoffe einzugestehen und Totimpfstoffe zuzulassen. Mir ist schon klar, dass Verträge bestehen, die vorerst erstmal die “Goldgrube” füllen. Die Politik konnte vor rund 2 Jahren auch gar nicht anders entscheiden. Jetzt haben wir aber eine andere Datenlage. Im Übrigen hängt die absolute Mortalität vom Grad der Durchseuchung ab. Auch wenn sie relativ zu den Infizierten abnimmt, nimmt sie definitiv absolut zu, wenn die Durchseuchung zunimmt. Die Durchseuchung kommt aber definitiv, und muß auch kommen, um die Herdenimmunität zu erreichen (dazu hat sich aktuell auch Drosten geäußert). Daher hinken Ihre Vergleiche mit Schweden und Spanien gewaltig. Wenn Sie die Verläufe international betrachten, könne Sie den Zusammenhang von Durchseuchungsgrad und der Steilheit der Kurve der Inzidenzen in Abhängigkeit davon gut beobachten. Ich habe auch die Sterblichkeit insgesamt ins Verhältnis zu den Altersgruppen in Zehn-Jahresabschnitten nachgerechnet. Das würde hier jetzt aber zu weit führen.

        • Limes sagt

          habe ihren Beitrag nicht als der eines Impfgegners gesehen sondern versucht einen anderen Blickwinkel zu öffnen.
          wir haben keine Kinder unter 12 Jahren aber einen Sohn mit befreundeter Junglehrerin die sich beide in einer Großstadt bewegen. Beide haben sich Impfen lassen sobald sie an der Reihe waren. Bezüglich der Kinder unter 12 Jahren teile ich ihre Skepsis. Mit Vorbelastung ja aber generell dies müßen die Eltern ohne Druck entscheiden dürfen. Wesentlicher ist eine hohe Impfquoten bei älter als 16 Jahre. Die sind mehr gefordert und da gibt es noch Nachholbedarf.
          zu Impfstoffen/Totimpfstoffen: Schon im Vorfeld ab Herbst 2020 vor der Zulassung der Impfstoffe habe ich mit meiner Frau (erfahren mit Medikamenten/Impfen) intensiv über das Thema Impfen diskutiert. Wir kamen gemeinsam schnell zu dem Schluss wir müßen uns so schnell wie möglich Impfen lassen. Sie präferierte eindeutig einen Totimpfstoff (aus meiner Sicht mit guter Begründung), meine Präferenz war eher egal Hauptsache beste Wirkung bei überschaubaren Nebenwirkungen, auf jeden Fall galt/gilt für uns beide abgeschlossenes EU/deutsches Zulassungsverfahren. Sobald wir dran waren haben wir uns beide mit Biontec impfen lassen da Totimpfstoffe noch nicht zugelassen. 14 Tage nach der Impfung haben wir auf eigene Kosten (Budget aus eingesparten Restaurantbesuchen) in einem zertifizierten Labor einen Test (Antikörper nach Impfung + neutralisierende Antikörper) durchführen lassen. Damit konnten wir sehen ob die Impfung gewirkt hat. Hat sie in beiden Fällen. Jetzt haben wir den Test nochmal gemacht ergänzt um T Zellen Bestimmung um den Status vor den anstehenden Booster Impfung zu ermitteln.
          zu Durchseuchung: Wir sind nicht blauäugig. Es ist nicht unwahrscheinlich dass wir als Geimpfte auch in Kontakt mit Corona kommen und uns infizieren aber wir erhoffen uns mit der Impfung einen milden Verlauf, möglichst keine Blockade von Intensivbetten oder Schlimmeres. Wenn Durchseuchung dann geimpft mehr ist im Moment wohl nicht möglich.

  11. Ostbauer sagt

    So wie hier den Blog, so zerreißt es das Land.
    Es ist für jeden immer eine Entscheidung, welche man selbst verantworten muss, das macht es ja auch so schwer. Egal wie sich jeder entscheidet, man sollte immer bedenken, dass man mit den anders Entscheidenen auch in Zukunft vernünftig leben will und muss.
    Je näher man an Situationen auf der einen oder der anderen Seite persönlich dran ist, desto schwerer fällt einem eine abwägende Entscheidung.
    Für mich persönlich war die Entscheidung zur Impfung eine Risikoabwägung.
    Sarkastischerweise hat die umgedeutete 3-G- Regel auch ihren Anteil daran. Geimpft- Genesen- Gestorben. Die letzten beiden Optionen hab ich nicht in der Hand, also hab ich mich für die erste entschieden.
    Trotzdem ist es mir immer noch lieber, wenn sich Jemand bewusst (aus welchen Gründen auch immer) nicht impfen lässt aber selbstverantwortlich zum Schutz gegenüber anderen handelt, als wenn ein geimpfter meint, er müsse jetzt gar keine Vorsicht mehr walten lassen!
    Einen großen Anteil an der beschissenen Situation tragen natürlich auch unsere “Vordenker”. Zwei relativ entspante Sommer, Zeit zum Nachdenken und Vorsorgen, die Warnungen waren da und; NIX
    Wir stehen vor einer 4. (oder 5.Welle,man verliert langsam den Überblick) , keiner hat ein sofort wirksames Konzept, trotzdem wird janz jroß Karneval gefeiert, 75000 Leute im Stadion müssen Fussball gucken; so was geht mir nicht in den Kopp.
    Zum Punkt Imfpflicht; wenn man das hätte machen wollen, dann ganz zum Anfang der Pandemie, jetzt ist das Thema durch!

    • “So wie hier den Blog, so zerreißt es das Land. ”

      Nach meinem Eindruck läuft es hier noch ganz gut. Danke alle Kommentatoren. Denn das Thema hat ja sogar Familien und Freundschaften zerrissen. Warum eigentlich?
      Bisher waren doch die “typischen Impfgegner” echt eine Randgruppe, mit der tatsächlich keine Kommunikation möglich war. Deren Ziel es meistens war irgendeine “alternative” Substanz an den Mann zu bringen. Und da war keine Schauergeschichte gruselig genug.

      Aber bei Corona ist das anders. Oder doch nicht?
      Ein rationales Argument, das gegen eine Impfung bei Erwachsene spricht, habe ich jedenfalls noch nicht gehört.
      Allerdings bin ich da sicher befangen. Mein Bruder ist eigentlich Kardiologe , aber auch leitender Intensivmediziner. Sein Krankenhaus liegt keine 30 km von Heinsberg entfernt, einem der ersten Corona Hotspots in Deutschland 2020. Er macht auch das, was etwas sperrig extrakorporale Membranoxygenierung heißt.
      Meine Bitte an euch: Informiert euch zum Thema Impfung bei denjenigen , die etwas davon verstehen . Also in diesem Fall mal nicht beim Bauern , auch nicht beim Ökonomen oder beim Journalisten 😉 Und behaltet die alten AHA- Regeln bei. Diejenigen, die tagtäglich mit Infizierten zu tun haben, machen es auch. Und sie wissen warum.

      • Brötchen sagt

        @Lady

        “Ein rationales Argument, das gegen eine Impfung bei Erwachsene spricht, habe ich jedenfalls noch nicht gehört.”

        Dann hast Du noch nicht entsprechend in den einschlägigen Medien gelesen.
        Argumente von Fachleuten (Ärzten und Biochemiker in der Pharmazie), mir fallen da einige ein:

        Die Impfung hat nur eine sehr geringe Wirksamkeit oder ist fast wirkungslos.
        Auf dieser Grundlage ist die Inkaufnahme der Nebenwirkungen und Impfrisiken nicht darstellbar.
        Der Coronavirus ist krank machend, hat aber kein größeres Potential als ein normales Grippevirus bezogen auf schwere Erkrankungen und auch bezogen auf die Mortalität.
        Die Pandemie ist eine reine “Laborpandemie” da ein positiver PCR Test ohne Symptome schon als Coronafall zählt. Ein PCR Test kann schon eine sehr geringe Viruslast nachweisen, die nicht unbedingt krank machend sein “muss”.
        Kein Arzt stellt eine Krankheitsdiagnose nur bezogen auf einem Laborbefund.

        Das ist jetzt nicht unbedingt meine feste Meinung, aber der kann man durchaus auch folgen.
        Bezogen alles auf einschlägige Studien, die man nachlesen und nachvollziehen kann.

        • Bauer Willi sagt

          “Der Coronavirus ist krank machend, hat aber kein größeres Potential als ein normales Grippevirus bezogen auf schwere Erkrankungen und auch bezogen auf die Mortalität.”

          Meinst Du das wirklich ernst? Und was soll dieser Satz: “Das ist jetzt nicht unbedingt meine feste Meinung, aber der kann man durchaus auch folgen.”

          Wir Bauern fordern, dass die Gesellschaft sich strikt an wissenschaftliche Erkenntnisse hält.

          Manchmal kann ich nur noch den Kopf schütteln.

            • Reinhard Seevers sagt

              Wissenschaft ist ja nicht dann Wissenschaft, wenn ein Journalist dies behauptet…..da sollte man schon differenzieren können. Wissenschaft hat sich ja nie derart mit dem Insektensterben auseinandergesetzt, wie die Medizinwissenschaftler mit den Krankheiten der Menschheit.
              Wäre schön, wenn dem so wäre, ist es aber nicht.

          • Brötchen sagt

            Ich habe geschrieben, das ist nicht meine Meinung.

            Bei der Interpretation der Zahlen ist das nicht so eindeutig wie das scheint.

            Wenn Kopfschütteln schon als Wissenschaft zählt nun gut.

              • Reinhard Seevers sagt

                Das ist doch schön, dass die meisten zwar mit Folgeschäden, aber wieder genesen von Intensiv entlassen werden konnten. Da steht nicht, welcher Aufwand und wie viel Leid die Betroffenen und ihre Angehörigen, die Ärzte und Pfleger aufbringen und ertragen mussten, oder?
                Die Aussage, dass es keine größere Übersterblichkeit gegeben hat, kann man ja auch umdeuten und als Beweis für eine gut funktionierende Versorgung betrachten, oder nicht? Wenn viele Schadstoffe in Lebensmitteln gefunden werden, dann ist oft allein die Suche danach in Verbindung mit der modernen Sensortechnik die Ursache….und nicht das “viele” Gift in den Lebensmittel.

              • Elisabeth Ertl sagt

                Und die Opfer, die für diese “nur geringe Übersterblichkeit” (bei der es immerhin um tausende Menschenleben geht) erbracht wurden, waren selbstverständlich, oder wie? Dass unzählige Mitbürger im Lockdown um ihre wirtschaftliche Existenz gebracht wurden, dass es Staatsschulden gibt, von denen sich eh keiner vorstellen kann, wie man sie je wieder zurückzahlt, dass alles jetzt teurer wird; und schließlich, dass das Gesundheitspersonal derart überfordert wurde, dass viele gekündigt haben, weil sie es beim besten Willen nicht weiter leisten können. Das alles ist in diesem Zusammenhang nicht der Rede wert, oder wie?
                Brötchen, erzählen Sie mir nie wieder etwas von benachteiligten Bauern oder so! Sie haben ihre letzte Glaubwürdigkeit verspielt!

            • Bauer Willi sagt

              @Brötchen
              Das hast Du geschrieben:
              “Das ist jetzt nicht unbedingt meine feste Meinung, aber der kann man durchaus auch folgen.”

              Also, was nun, ist es deine Meinung? Ist es nicht deine Meinung? So kann man doch nicht diskutieren!

              Übrigens nochmal: ich will nicht sterben und wenn ich wieder einen Herzinfarkt bekomme, möchte ich ein Bett auf der Intensivstation!!! Ich bin Egoist!!

              Ist das so schwierig zu kapieren!!! Mannoman…

        • “Dann hast Du noch nicht entsprechend in den einschlägigen Medien gelesen.
          Argumente von Fachleuten (Ärzten und Biochemiker in der Pharmazie), mir fallen da einige ein: ”
          Aha, klar das Wissensdefizit muss bei mir liegen.
          Es macht wenig Sinn , die Diskussion auf dieser Basis fortzusetzen. Mir steht hier zu viel Unsinn.

        • Elisabeth Ertl sagt

          Erstens wird da die Grippe unterschätzt. Auch sie wurde alljährlich als Pandemie bezeichnet und hat stets die Krankenhäuser derart gefordert, dass man sich eine Impfpflicht gewünscht hätte. Covid musste keine Pest mit 40% Mortalität sein, um das Gesundheitssystem kollabieren zu lassen. Es genügt dieses Virus, welches “nur ein bisschen” tödlicher ist als die Grippe und auf eine immunologisch naive Bevölkerung trifft.

    • Karl Timme sagt

      “Für mich persönlich war die Entscheidung zur Impfung eine Risikoabwägung.”
      Die Risikoabwägung hat die Diskusion heute Abend in der Arbeitsgruppe Weihnachtsmarkt Hohne bestimmt und zur Absage des Weihnachtsmarktes geführt. Die Vorbereitungen sind/waren schon sehr weit fortgeschritten.
      “Kann ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren…” “Das kann ich meiner Familie nicht zumuten….” “Ich bin nicht geimpft und möchte nicht der Buhmann sein….” “Auch geimpfte können andere anstecken….” u.a.
      Von einer Normalität sind wir noch sehr weit entfernt!
      Hoffnung machen die neuen in der Zulassung befindlichen Medikamente.

  12. Meyer sagt

    Mir ist es egal ob geimpft oder nicht geimpft, aber dann werden wir den Virus nie los , denn der Wirt findet immer wieder Ungeimpfte . Wir brauchen also eine Impfquote von ca. 90% um Corona die Basis zu nehmen und dann hilft auch die Herdenimmunität mit. Der Virus muß also ins Leere laufen , so meine laienhafte Einschätzung. Jedes Kind wird heute gegen Masern , Kinderlähmung usw. ohne gefragt zu sein geimpft gleich nach der Geburt und das ist gut so. Inzwischen sind viele Millionen Personen weltweit geimpft und damit die Wirksamkeit bestätigt. In Israel ist der Pfizerimpfstoff sagar schon ab fünf Jahren zugelassen und wird uns dann in der Massenwirksamkeit neue Ergebnisse liefern , also alle Ungeimpften ran damit dieser Zirkus ein Ende hat. Ansonsten ist es nicht zu verdenken , wenn nur noch 2G die Türen öffnet.

  13. Bei der ganzen Diskussion wurden die Menschen nicht erwähnt die massive Nebenwirkungen von der Impfung bekammen, die auch auf den Intensivstationen landeten. Wenn unsere Zeit abgelaufen ist ,hilft auch keine Impfung , oder Sicherheitsgurt !! Vielleicht sollten wir wieder mehr Gott vertrauen haben .

    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Wer auf den lieben Gott vertraut, der frisst die Wust auch mit der Haut.

      Es ist besser eine Gefahrenabwägung zu machen und das bedeutet ganz klar, das Risiko einer Infektion und deren Folgen können bis zum Tode führen.

    • Egon Meyerhoff sagt

      Doch, die werden erwähnt. Sie haben sogar dafür gesorgt, dass jeder einzelne Impfstoff befristet ausgesetzt und noch einmal intensiv überprüft wurde – meistens wurde dann für besonders gefährdete Gruppen sogar ein anderer Impfstoff empfohlen.

      Nur mal als Beispiel:
      Myokarditis/Perikarditis tritt bei Moderna-Impfungen als verspätete Nebenwirkung in 1 von 125.000 Fällen auf. Normalerweise verheilt die ohne große Probleme, aber in 1 von 485.000 Fällen müssen die Geimpften wegen dieser Nebenwirkung auf die Intensivstation. (Wegen dieser Nebenwirkung sollen Leute mit entsprechenden Risiko übrigens bevorzugt mit Biontech geimpft werden, bei dem diese Nebenwirkung noch seltener auftritt.)

      Myokarditis/Perikarditis kann auch als Nebenwirkung einer Covid-Infektion auftreten – mit einer Häufigkeit von 1 in 1400 Fällen. Wenn sich die Geimpften stattdessen mit Covid angesteckt hätten, wären also neunzigmal so viele auf der Intensivstation gelandet.

      Oder, um es in Prozentzahlen auszudrücken:
      Risiko, wegen Covid an einer Myokarditis/Perikarditis zu erkranken: 1,4000 %.
      Risiko, wegen der Impfung an Myokarditis/Perikarditis zu zu erkranken: 0,0008 %

      • Elisabeth Ertl sagt

        Ich bin mir nur nicht sicher, ob es da nicht noch eine Dunkelziffer von unerkannten Zusammenhängen zwischen gesundheitlichen Beeinträchtigungen und der Impfung gibt.
        Eine konkrete Situation: Jemand litt 2 Tage nach der Impfung unter dem plötzlichen Verlust des Geruchssinns. Der Arzt, sichtlich überlastet, ging davon aus, der Betroffene habe sich halt vor der Impfung bereits mit dem Virus angesteckt. Der Patient betonte, er habe aus beruflichen Gründen sich alle 2 Tage testen müssen (Antigen-Test) und sich auch unmittelbar vor der Impfung getestet. Der Test sei stets negativ gewesen. Der Arzt meinte daraufhin, diese Tests seien sowieso nicht aussagekräftig, daher sei davon auszugehen, dass das Symptom von einer Infektion stammt. Der Patient äußerte nochmals seine Zweifel. Darauf der Arzt unwillig: “Wissen Sie, wenn Sie jetzt unbedingt darauf bestehen, dann muss ich nämlich eine umfangreiche Meldung machen.” Darauf der Patient eingeschüchtert: “Nein nein, wegen mir müssen Sie keine Meldung machen, das nützt mir jetzt ja auch nichts mehr” Der Arzt machte keine Meldung.
        Und ich könnte jetzt noch zwei solcher Fälle schildern.
        Aber gut – selbst wenn das Verhältnis im Falle der Myocarditis nicht 1:90, sondern beispielsweise 1:30 betragen würde, spräche das noch immer eindeutig für die Durchimpfung.
        Etwas gruselig wird es nur, wenn wie jetzt in Österreich alle länger als 6 Monate Genesenen als Ungeimpfte benachteiligt und zur Impfung gedrängt werden.
        Ich kenne einen adoleszenten Mann, der ein Jahr nach der Infektion mit leichten Symptomen noch immer einen hohen Antikörperspiegel hat. Der Spiegel ist im letzten halben Jahr nur geringfügig gesunken. Sollte dieser junge Mann jetzt nach einer Impfung Myokarditis bekommen, könnte er im gerade niederbrechenden österreichischen Gesundheitssystem nicht einmal mehr damit rechnen, an eine Behandlung heran zu kommen.
        Wie gesagt, ich stelle die Notwendigkeit der Durchimpfung keineswegs in Frage. Aber ich wundere mich auch nicht über ein gewisses Misstrauen in der ungeimpften Bevölkerung. Das sind nicht alles Verschwörungstheoretiker.

  14. Christian Bothe sagt

    Eine sehr gute Entscheidung von B.Willi für den Termin der Boosterimpfung! Haben meine Frau und ich auch. Zum Impfen an sich habe ich als gelernter DDR-Bürger sowieso eine andere Auffassung. Ohne Diskussion wurden wir von kleinauf geimpft mit allen Pflichtimpfungen und den Impfausweis habe ich noch! Tetanus wurde teilweise sogar im Personalausweis eingeklebt.Gerade in dieser Pandemie ist eine Impfpflicht überfällig zum Selbstschutz und Schutz der Mitmenschen! Diskussionen wie Einschränkungen der Freiheit usw.sind absolut fehl am Platz ,meine ich.

    • Karl Timme sagt

      Das VW-Werk in Wolfsburg schreibt 2 G vor (Arbeitsschutz). Die Bundeswehr hatte früher schon die Duldungspflicht und hat sie auch heute noch. Herr Bothe in meiner Hausarztpraxis ist eine Ärtztin, die in der ehemaligen DDR aufgewachsen ist, die mir auch davon erzählt hat. Nach Ihren Angaben wußte mann vielfach nicht was alles ungefragt geimpft wurde.

      • Christian Bothe sagt

        Das ist ziemlicher Unfug…Bin in einem Arzthaushalt aufgewachsen ,das im Wismutgebiet , und wir haben es „überlebt…“Man sollte also mit solchen Äußerungen vorsichtig umgehen!

        • Karl Timme sagt

          Ich habe nur wiedergegeben was mir Erzählt wurde, das diese Praxis jemand nicht “überlebt” hätte ist mir nicht bekannt.
          Die Praxis die auch im Westen bei der BW üblich war, soll demnach in der ex DDR weit verbreitet gewesen sein.
          Geschichte sieht aus dem Rückblick manchmal anders aus 🤭

    • ” Ohne Diskussion wurden wir von kleinauf geimpft mit allen Pflichtimpfungen und den Impfausweis ”

      den habe ich auch noch
      und zwar den aus der BRD

      Impflicht ist älter bei uns in Deutschland als die DDR!

      • Aber die Impfstoffe haben alle ein ordentliches Zulassungserfahren hinter sich.
        Wie unsere PSM auch!

        Und das macht die Unsicherheit, gerade bei mRNA

    • Diatyma sagt

      Hatten wir als “gelernte BRD-Bürger/innen” auch. Impfen war einfach etwas, was man einfach gemacht hat. Unsere Eltern konnten sich sicher noch gut an die Zeit ohne erinnern (meine Oma hat zwei Kinder innerhalb einer Woche an die Diphtherie verloren, als sie mit meinem Vater schwanger war. Yay.). Wo das ganze Mimimi in den letzten Jahren hergekommen ist, wüsste ich auch mal gerne.

      • Reinhard Seevers sagt

        “Wo das ganze Mimimi in den letzten Jahren hergekommen ist, wüsste ich auch mal gerne.”

        Gute Frage! 👍👍
        Ich glaube “mehr Wissen” führt zu mehr Angst…..und mehr Medien zu noch mehr Angst.

  15. Karl Timme sagt

    Ich gehe einmal auf die Gurtpflicht ein.
    Ich bin kein Gurtpflichtgegner, dennoch fahre ich in der Feldmark und im Ort ohne Gurt. Insbesondere mit Arbeitszeug, sonst gibt es bei der nächsten Fahrt mit Gurt auf den Freizeit Klamotten Streifen vom Gurt.

    Seit es die Airbag gibt, sind Sitzsensoren verbaut, die bei nicht anschnallen Alarm auslösen. Eine Schnalle eines alten Gurt, in das Gurtschloss und schon ist Ruhe.
    Der Gurt ist ausschließlich Eigenschutz, hätte es diese Technik (Alarm) bei Einführung gegeben, wäre ein ordnungsrechtliche Maßnahme überflüssig und diese Diskussion hätte nicht stattgefunden, sie wäre so hingenommen worden wie später die Airbags. Im Gegenteil, je umfangreicher die Ausstattung mit Airbags ist, um so höherwertig gilt der Wagen.
    Es ist dieses Ordnungsrecht was eine Diskussion auslöst.

    Was will ich damit ausdrücken?
    Auch bei einer Ordnungsrechtlichen Regelung wird es weiterhin Gegner geben.
    Es Entwickelt sich aber eine Initiative, diese (Gurtmuffel) aufzuspüren und zu bestrafen. Ein anders Beispiel ist das Telefonieren im Fahrzeug. Dort wird regelrecht Jagd gemacht, obwohl es reichlich Technik zum freihändigen Telefonieren gibt.
    Bei Airbags gibt es dieses Phänomen nicht.

    Es müssen also Maßnahmen sein, die nicht Ordnungsrechtlich sind, aber auch die Impfmuffel „sanft“ zum Impfen bringen.
    Welche dafür am besten geeignet sind vermag ich nicht zusagen. Eventuell müssen diese ja noch erst gefunden werden (Sitzsensor-Airbag). Dafür gibt es ja Fachleute die hier tätig werden sollten, leider ist es einfacher so etwas übers Ordnungsrecht zu regeln.

    Meine Booster-Impfung ist nächste Woche.

  16. Bauer Fritz sagt

    Ich kann mir nicht helfen, diesen Spruch den ich gelesen habe muß ich los werden:
    Alle die meinen,
    daß durch die Impfung ihre DNA verändert wird,
    sollten das als echte Chance sehen …..

    duck und weg

  17. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    Triage – Ich stelle es mir unendlich grausam vor, wenn Ärzte entscheiden müssen, wer als schwer kranker Patient die besseren Prognosen hat und wem man damit die umfassendere Behandlung angedeihen lässt. Ein Mangel an Intensivbetten macht allerdings solche Maßnahmen im Stillen jetzt schon notwendig.

    Insofern erachte ich es aus mitmenschlichem Respekt schon für dringend notwendig, mich und damit andere so weit es die aktuellen Möglichkeiten gestatten, zu schützen.

    Nicht nur Impfen, auch FFP2-Maske bleibt für uns Pflicht, Kontakte eigentlich nur im engeren Umfeld. Großfeiern meiden wir grundsätzlich. – Das alles tut nicht weh…

    • Bauer Willi sagt

      Die Triage wird ja schon angewendet! In den Krankenhäusern werden Patienten auf Station verlegt, die normalerweise noch auf Intensiv sein müssten. Das ist kritisch, denn danach ist das Intensiv-Bett belegt.
      Nicht-Corona-Intensiv-Patienten (Herzinfarkt o.ä.) werden mit dem Hubschrauber in noch freie Betten geflogen.
      Die Kosten für die Organisation trägt die Allgemeinheit.

      Ich verstehe das alles nicht mehr.

      Bei Facebook läuft gerade ein Shitstorm gegen mich 🙁

      • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

        Wettern mit geballten Fäusten können nur diejenigen, denen es gut geht.

        Ich habe schon Impfgegner erlebt, die selbst Corona durchlebten; und das nicht als kleinen Schnupfen. – Danach sind sie und auch weitere Familienmitglieder artig brav zum Impfen geeilt, weil das tatsächlich das weitaus kleinere Übel darstellt.

        Ärzte, Schwestern und Pfleger sind auch alles nur Menschen, die persönlich sehr viel verkraften müssen. Fällt nicht immer leicht.

        …Manchmal wundere ich mich sehr, wo so einige Mitmenschen ihre Mitmenschlichkeit haben stecken lassen. _ Nicht böse sein Obstbäuerin, aber vielleicht noch einmal gründlich nachdenken, ob man diese Impfverweigerungshaltung im Interesse aller, vor allen Dingen aber für sich selbst und seine Lieben nicht aufzugeben gedenkt.

        Wir selbst haben im Klinikbetrieb Menschen, die uns überaus am Herzen liegen, und um diese haben wir jetzt wieder sehr große Angst!!!

        • Obstbäuerin sagt

          Ich bin kein Impfverweigerer, unkomplizierter Wurzelwicht. Wie jedes Jahr habe ich mich gegen Grippe impfen lassen und sobald ein Totimpfstoff da ist, bin ich die Erste. Ich habe auch schon überlegt nach Kuba zu fliegen, weil die dort große Erfolge mit ihren beiden Totimpfstoffen haben. 88% der Bevölkerung ist dort geimpft und die Inzidenz bei 30. Indien ist noch besser. Und was den Schutz meiner Familie betrifft, waren die Einzigen die andere angesteckt haben die beiden Geimpften und meine Schwester ist sehr sauer, dass sie ihre Kinder und ihr Enkelkind angesteckt hat, weil sie sich vier Monate nach der letzten Impfung absolut sicher war. Im Interesse aller werde ich mich zurückziehen und testen. Ansonsten bin ich ja gesund und stecke niemanden an. Ich hoffe, dass ich unter diese Umständen nicht ins Krankenhaus muss, weil die Vorstellung für alle Ärzte und Schwestern ein überflüssiges Übel zu sein, sehr abschreckend ist.

          • sonnenblume sagt

            Ganz ausschließen kann man Nebenwirkungen nicht. Ist einfach so. Zu Beginn der Impfung habe ich einen Bericht über eine junge Schwedin gesehen, die durch eine Impfung gegen die Schweinegrippe eine schwere Form der Schlafkrankheit bekommen hat. Und Nebenwirkung in dem Ausmaß sind hier sicher der Diskussionspunkt.
            Das gibt dann schon zu denken. Aber die Todesfälle waren eine ziemliche Zäsur für unsere Familie. Und so erschien uns die Impfung absolut angebracht, auch wenn sie nicht zu 100% schützt.
            Mich würde dann schon sehr interessieren, ob man jemals einen beständigen Schutz bekommen kann, oder ob es eher Richtung Grippeimpfung geht. Denn auch Corona entwickelt neue Varianten.

          • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

            Wenn Sie etwas für Ärzte und Schwestern nicht(!) sind, dann ein “überflüssig abschreckendes Übel”. – Dort wird um jedes Leben gekämpft!!!

            Aber in ernsthafter Sorge, geimpft sind Sie einfach geschützter…

      • Christian Bothe sagt

        Nicht verzagen, lieber Bauer Willi. Bei uns in Gera war nach ZDF – Recherchen am WE noch ein Intensivbett frei…Das sagt doch alles!

      • Gurkenhobel sagt

        Willi, was ist denn schon Facebook? Scheixx auf den shitstorm. Dafür feiere ich deine Standhaftigkeit und Offenheit um so mehr, auch wenn ich nicht immer deiner Meinung bin. Aber du ziehst offen und ehrlich dein Ding in unserer aller Sinn durch, dafür gibt es von mir einen shoulder-whack-storm! Weiter so und vielen Dank für deinen input!

      • Günter sagt

        @Willi
        Ab einem gewissen Alter sind viele Dinge nicht mehr so leicht zu verstehen. Im Moment hilft mir viel, dass wir über den Wolken leben. Und: Seit 1 1/2 Jahren bin ich jetzt in Rente. Was hab ich Glück gehabt.

  18. Bauer Fritz sagt

    Sollte man sich anhören:
    1) https://www.youtube.com/watch?v=UskAma0JOnU (Dauer 4:55 min); Frau Griss war Präsidentin des Obersten Gerichtshofs in Österreich

    2) https://www.youtube.com/watch?v=KEggd1S9_9Y&t=795s (Dauer 14 min); mailab

    Mir ist unverständlich, daß es (in Österreich; vermutlich auch in D) möglich war eine Gurtenpflicht zu verankern, eine Helmpflicht und sogar eine Haftpflichtversicherung. Es soll aber unmöglich sein eine Impfpflicht zu verankern – in Zeiten einer Pandemie ? Echt jetzt ?

    Analogie: Wer einen Unfall hat und (auf Grund der Nutzung seiner persönlichen Freiheit) nicht angegurtet war, wird extreme Probleme bekommen mit der Schadensdeckung durch seine Versicherung nebst Problemen mit Anklagen durch Geschädigte.

    Wäre es nicht eine klare Regelung, daß jemand der nach Einführung einer Impfpflicht auf Grund der Nutzung seiner persönlichen Freiheit dieser nicht nachkommt, im Falle einer Erkrankung (an Covid) sich klar sein muß daß es folgende Konsequenzen seiner Freiheit zu gewärtigen hat:
    1) Er hat ein verpflichtendes Gespräch mit seinem Hausarzt zu führen und mit seiner Krankenkasse
    2) Die Krankenversicherung wird keine Kosten von Arztbesuchen oder Spitalsaufenthalten übernehmen
    3) Im Falle von Triagen im Intensivbereich wird er nachrangig behandelt
    4) Das Tragen von FFP2 Masken ist für solche Personen überall zwingend.

    Ich wäre sogar dafür, daß in der Wintersaison (November bis Februar) auch Geimpfte und Genesene alle 2 Wochen einen Test machen sollten.

  19. Obstbäuerin sagt

    Es ist wirklich nicht leicht zuzugeben, zu einer Gruppe zu gehören, die immer aggressiver in die Richtung fahrlässiger Tötung geschoben wird. Deshalb habe ich beschlossen, meine Kontakte zu Geimpften so weit wie möglich außerhalb der Familie einzuschränken. Ich werde auch, wie mir vorgeschlagen wurde, einen Beleg bei mir führen, der die Einweisung auf eine Intensivstation unterbindet. Wer möchte schon schuld am Tod anderer sein. Meinen Malkurs werde ich auch erst wieder besuchen, wenn ich nicht mehr als einziger Gefährder wahrgenommen werde. In unserer großen, über mehrere Bundesländer verteilten Familie gab es bisher 8 Coronainfizierte und unter den Erwachsenen etwa gleich viele Geimpfte wie Ungeimpfte. Wir gehen respektvoll miteinander um. Unter den 8 Infizierten waren 2 Kinder, 3 über 60 und 3 zwischen 35 und 45. Interessant sind die Infektionsketten. Ein Ü60 hat sich in den alten Bundesländern angesteckt, als es noch keine Impfung gab. Er dachte, es wäre eine Grippe und hat sich erst viel später auf Antikörper testen lassen und es war Corona. Als Genesener wurde er nie anerkannt, weil kein PCR-Test vorlag. Ein weiterer Ü60 infizierte sich trotz doppelter Impfung in der Tagespflege, die er einmal die Woche besucht. Er steckte seine doppelt geimpfte Frau Ü60 an (letzte Impfung erst 4 Monate alt). Diese infizierte ihre beiden ungeimpften Söhne und die Enkeltochter. Ein Enkelsohn von mir brachte die Infektion aus der Schule mit und steckte in seiner 5köpfigen Familie (1 geimpft) keinen weiteren an. Auch ich habe micht trotz engem Kontakt zu einem sehr nahen infizierten Familienangehörigen mit Corona nicht angesteckt. Trotzdem habe ich auch Angst vor der Erkrankung und hoffe, dass der Totimpfstoff nicht erst zugelassen wird, wenn die Gefahr vorbei ist.

    • firedragon sagt

      “… Ich werde auch, wie mir vorgeschlagen wurde, einen Beleg bei mir führen, der die Einweisung auf eine Intensivstation unterbindet. …”

      Warum, Obstbäuerin?

      • Obstbäuerin sagt

        Das gehört zur Diskussion der Geimpften den Ungeimpften gegenüber, dass sie selbstverschuldet einem Geimpften das Intensivbett wegnehmen und damit für seinen Tod verantwortlich sind. Damit habe ich echt ein Problem, diese Schuldzuweisung ist schwer zu ertragen. Wenn das vorbei ist, muss ich erst mal in psychische Behandlung.

          • firedragon sagt

            Herr Seevers, wer sind Sie, dass Sie das mit Sicherheit behaupten können?
            Geimpfte sollten eigentlich keinen so schweren Verlauf haben, dass sie auf Intensiv müssten, deshalb ist die Aussage gegenüber Obstbäuerin unzulässig.

            • firedragon sagt

              Nachtrag
              Dass Obstbäuerin sich gezwungen fühlt, ein derartiges Schreiben bei sich zu führen.

            • Reinhard Seevers sagt

              “Geimpfte sollten eigentlich keinen so schweren Verlauf haben, dass sie auf Intensiv müssten, “…..
              Sagt wer? Wie kann man so denken? Jeder Mensch ist anders und es gibt immer nur für eine Mehrheit einen Schutz, niemals für alle. Wer letztendlich zu welcher Gruppe gehört kann doch niemand im Voraus sagen.
              Bei Masernimpfungen sind angeblich in Frankreich aus etliche Probleme aufgetreten. Deshalb wird doch die Impfung nicht ausgesetzt. Wenn man so handeln würde, würde keine Epidemie gestoppt werden können.

              • firedragon sagt

                Sagt wer?
                Herr Seevers, damit wurde die Impfung beworben 🙂

                Ihren Vorwurf des Denkens mir gegenüber, den überlese ich dieses Mal.
                Allerdings verabschiede ich mich aus dem Gespräch.

          • Obstbäuerin sagt

            Weil ich auch dann kein Auge mehr zumachen könnte, Herr Seevers. Man kann zwar den Gurt ablegen aber man kann sich nicht entimpfen und da ich leider einen schlimmen Fall von Impfnebenwirkung persönlich kenne aber keinen, der an Corona gestorben ist oder eine schlimme Nebenwirkung hatte, habe ich meine Entscheidung so getroffen. Ich respektiere jeden, der aufgrund seiner Erfahrung anders entscheidet.

            • sonnenblume sagt

              Bei uns haben vier Todesfälle, noch bevor ein Impfstoff bereit stand, keinen Zweifel an der Impfung gelassen.
              Wir haben auch vier Generationen im Haus. Also wägt man ab in der Hoffnung, dass die Impfung zwar nicht vollkommenen Schutz bringt, aber es so abschwächt, dass keine ernsthaften Probleme entstehen.
              Wir hoffen, daß unsere eigenen zusätzlichen Maßnahmen, Maske und wenig Kontakte, uns einigermaßen sicher durch die Zeit bringen.
              Eine Maske wäre auch bei Grippewellen nicht die schlechteste Maßnahme. Kennt man in Europa nicht so, ist aber in Asien üblich.

            • Reinhard Seevers sagt

              Ich finde die Einstellung gelinde gesagt merkwürdig. Man kann doch nicht die Gefahr am erlebten Risiko eines einzigen Menschen festmachen. Hunderttausende sind bereits gestorben, weltweit. Und dann ist eine einzige Person, die man kennt, der Maßstab für die Entscheidung……wirklich, das ist mir so vollkommen fremd.
              So etwas respektiere ICH nicht, bei aller Toleranz.

              • Obstbäuerin sagt

                Reinhard, es ist nicht die Einzige. Es ist die mit den schlimmsten Auswirkungen, die ihr ein normales Leben nicht mehr ermöglichen. Ob Du das respektierst oder nicht, kann ich nicht ändern.

              • Ehemaliger Landwirt sagt

                Laut der Johns Hopkins University sind
                5.120.934 Menschen mit, oder an Corona verstorben, in Deutschland sind es 98.335 Menschen.

                Jeder kann selbst entscheiden, ob er dazu gehören möchte, ich möchte mich durch diese Unvernunft nicht dauernd einschränken, um es mal sehr vorsichtig auszudrücken.

            • Karl Timme sagt

              Meine Frau hat auch starke Nebenwirkungen gehabt (über 24 h Schüttelfrost, Erbrechen Mattigkeit u.a.), das hat Sie aber nicht davon abgehalten, die Zweite Impfung zu holen und jetzt einen neuen Termin für die Boosterimpfung zu machen. Nicht nur zum Eigenschutz, vorallem zum Schutz unserer Enkelkinder und meiner Mutter (4 Generationen).
              Ein guter Bekannter ist vor dem Impfbeginn durch seine Frau (in der Pflege tätig) infiziert worden und innerhalb von 5 Tagen verstorben (ohne Vorerkrankungen).

        • evo.... sagt

          Schränke dann Deinen Zettel wenigstens auf “wegen Corona” ein. Wir wollen Dich doch nicht verlieren.

          Es ist halt alles wahnsinnig kompliziert. Ich war in einer Sportler-Wirtschaft. Von den Gästs hat niemand Schwierigkeiten mit der Impfung gehabt.
          Aber beide Wirtsleute.!

          Das passt irgendwie zu meiner Hypothese, dass es auch auf den Zeitpunkt der Impfung ankommt. Es ist ja zu erwarten, dass das Wirts-Ehepaar öfters ganz engen Kontakt hat und sich gegenseitig mit was angesteckt hat.
          Wenn nun das Immunsystem zum Zeitpunkt der Impfung schon mit einer anderen Infektion ausgelastet ist, kann die Impfung dann zuviel sein. Paar Tage später impfen und denen hätte es wahrscheinlich nix ausgemacht.

          Allgemeinwohl steht doch über dem Wohl des Einzelnen. Ich denke der Staat nimmt eine bestimmte Quote von Impf-Problemen in Kauf , weil die Allgemeinheit aber Vorteile hat.

        • Thorens sagt

          Man sollte sicherlich bei all diesen Überlegungen auch einsehen, dass in puncto Intensivbetten diese nicht ausschließlich Coronafällen vorbehalten sind. Unfälle und andere Erkrankungen, die Intensivbetreuung verlangen, finden auch in der Pandemie weiterhin statt. Jedes belegte Intensivbett, das durch eine Impfung hätte freigehalten werden können, kann Leben retten. Das wäre solidarisch.

          Ein jeder soll frei entscheiden können. Die Freiheit der Entscheidung muss sich aber messen lassen daran, inwiefern die eigene Freiheit die des anderen oder gar sein Leben bedroht.

          Viele Impfgegner berufen sich auf das Grundgesetz und das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Was aber ist mit dem Recht auf Leben der Anderen?

          Um zum Thema Sicherheitsgurt zurückzukommen:
          Natürlich wurde die Gurtpflicht verkauft mit dem Argument der höheren eigenen persönlichen Sicherheit. Aber weniger schwerwiegende Unfallverletzungen aufgrund Gurtpflicht schützen nicht nur den Einzelnen sondern entlasten sowohl die Intensivstationen als auch die gesamte Volkswirtschaft, die letztlich die Behandlungskosten aufzubringen hat. Krankenversicherungsbeiträge sind nicht statisch und sie werden auf alle umgelegt.

          • Obstbäuerin sagt

            Ein Motorradfahrer rast mit 200 Sachen in eine Kurve und verursacht einen Unfall. Er ist schwer verletzt und ein anderer Unfallbeteiligter auch. Ins Krankenhaus werden gleichzeitig die beiden Unfallopfer und ein ungeimpfter Coronafall eingeliefert. Es sind noch 2 Betten auf Intensiv frei. Wie ist die Schuldfrage hier zu bewerten, Thorens?

            • Thorens sagt

              Habe ich etwa mit dem Finger auf jemanden gezeigt?

              Es ging doch gar nicht um irgendwelche Schuldzuweisungen. Bei allen Überlegungen die möglichen Folgen abschätzen ist schlicht verantwortungsvoll. Man hat aber nicht immer alles selbst in der Hand, weswegen Unfälle vorkommen.

              Und genauso, wie es allgemein bekannt ist, dass der Bauer die Umwelt zerstört, ist es auch allgemein bekannt, dass es grundsätzlich der rasende Motorradfahrer war, womit auch dieses Klischee bedient wäre.

              Darüber hinaus bin ich der Überzeugung, dass auch möglicherweise entstehende Kosten für die Volkswirtschaft bei politischen Überlegungen eine Rolle spielen. Auch und gerade aktuell beim Thema Ernährung (Zucker, Fette usw.).

          • Reinhard Seevers sagt

            Mit dem Argument der Volkswirtschaftlichen Relevanz könnte man alles verbieten, was schadet. Von Süßigkeiten, über Alkohol bis hin zu Paragliding….
            Die DUH ist bereits auf dem Wege dahin und initiiert ein Verbot von Siilvesterfeuerwerk. Viel Spaß in einer Verbotsgesellschaft.

            • Thorens sagt

              Wer spricht denn von Verboten?

              Man appelliert an den Verstand bei Themen wie Zucker, Fett, Rauchen, Alkohol usw. Den einen erreicht man damit, den anderen nicht.

              Und so lange, wie sich durch Herstellung und Vertrieb auch von gesundheitlich Bedenklichem sowohl das BIP wie auch die Steuereinnahmen erfreulich entwickeln, wird maximal die Vernunft des Konsumenten angesprochen. Vom nicht Angurten hat keiner was. Von der Gurtpflicht profitieren auf jeden Fall die, die die Dinger herstellen. Na klar, Leben erhalten kann sie im Einzelfall auch.

    • Smarti sagt

      Obstbäuerin, Danke für Deine Ehrlichkeit. Es gibt nie nur schwarz und weiss… und dass so viele Geimpfte ( dann auch teils unwissentlich ) Corona weitergeben weiss ich auch erst seit kurzer Zeit. Pandemietreiber sind meiner Meinung nach auch nicht diejenigen, die Angst vor dem Wirkstoff und der Krankheit haben. Denn die tragen ja Masken und meiden den Kontakt in Räumen. Es sind diejenigen, die allzu sorglos ( ohne Maske, Feiern mit grossen Menschenmengen…) mit der Seuche umgehen – egal ob mit oder ohne Piks.
      Ich kenne mindestens drei Leute. die im Spital arbeiten, welche grösste Probleme haben mit “ungeimpften Schwerkranken”. Die Wut/ Ohnmacht auf “Alles” ist so gross, dass sie drohen, den Bettel nach vielen Arbeisjahren hinzuschmeissen.
      Du gehörst übrigens schon zu zwei Gruppen Geschmähter: die, die Gift spritzen und diejenigen, welche Angst vor der Giftspritze haben :).
      Corona wird man irgendwann in den Griff bekommen, “weggehen” wird die Krankheit nicht.

      • Brötchen sagt

        Die Wirksamkeit der Impfung ist stark überschätzt, das ist der Hintergrund.

        Um die Wirksamkeit sicher feststellen zu können, müsste man geimpfte und nicht geimpfte bewusst definiert anstecken.
        Und man muss den Immunstatus bestimmen, ob die Kontakt mit dem Virus hatten.
        Das geht aus ethischen Gründen nicht, also muss man das an der “normalen” Population schätzen und das hängt wieder von der Genauigkeit der Daten ab.

        Am Anfang hatte man recht wenig Ansteckungen und jetzt sind die ganzen Daten schon “vermanscht” weil ja schon viele geimpft und infiziert wurden.
        Zudem erfolgt die Ansteckung nicht linear sondern in Clustern/haufen…..

        Das ist die ganze Gemengelage dahinter.

      • fingerphilosoph sagt

        Es ist interessant, welche Denkweise nun dank Corona und dem ganzen Impftheater salonfähig wird: nämlich dass man Wut auf die empfindet, die an ihrer Erkrankung anscheinend selbst schuld sind. Das ist ja mal was Neues.

        Wenn dieser Damm erst mal gebrochen ist, kann man dieselbe Wut auch auf alle Fußballspieler empfinden, die überdurchschnittlich häufig auf Kosten der Allgemeinheit ihre Sportverletzungen in Kliniken auskurieren, oder auf Menschen, die an Diabetes II leiden, weil sie zuviel Zucker konsumiert haben oder auf Leute, die sich in ihrem Leben zu wenig bewegt haben und deshalb herzkrank geworden sind. Und natürlich besonders auf Leute, die angeblich “giftige” konventionelle Nahrungsmittel konsumieren statt gesundes “Bio” und aus welchem Grund auch immer im Krankenhaus landen. Wollen wir es wirklich so weit kommen lassen?

        Und dafür wird dann jeder 100 Jahre alt und wenn nicht, ist das der Beweis, dass er nicht getan hat, was die Ärzte gesagt haben, oder wie?

        Leute, lasst doch eure Mitmenschen endlich mal in Ruhe. Wie in unserer Gesellschaft einer am anderen herumerzieht oder sich als Vorbild aufspielt oder glaubt, durch den Anderen gefährdet zu werden, ist allmählich nicht mehr auszuhalten. Das ist schlimmer als das eigentliche Virus.

        • Smarti sagt

          Wenn eine Krankenschwester eine “Wut auf Alles” hat, ist es die Ohnmacht, immer wieder eigentlich gesunde Menschen unter den Händen wegsterben zu sehen. Es ist der Burnout der Freundin, die unzählige Überstunden macht und viele Hoffnungen auf eine Normalisierung nach der Impfung gesetzt hat. Vielleicht habe ich die falschen Worte gebraucht, aber das, was mir meine Reitschüler erzählen beschreibt es so.
          Ich würde nie von mir aus von Corona zu sprechen anfangen, denn Aufregung, schlechte Laune etc. überträgt sich sofort aufs Pferd – dann können wir nicht mehr lernen. Trotzdem fangen viele von sich aus an zu erzählen… es ist halt ihre Arbeit, dass was sie beschäftigt.

          • Karl Timme sagt

            Stimme ich voll zu. Meine Schwester arbeitet auf der Intensiv und Ihr Groll auf die Ungeimpften ist oftmals schwer zu ertragen.

          • fingerphilosoph sagt

            Es ist halt so eine Sache, den seit Jahrzehnten (!!) vorherrschenden Pflegenotstand ausschließlich Corona in die Schuhe zu schieben. Auch vor Corona waren die Intensivstationen im Winter knallevoll und auf Normalstationen standen regelmäßig wegen Überbelegung Betten im Flur. Auch vor Corona hatten Ärzte 36-Stunden-Schichten und Pflegekräfte unzählige Überstunden und keine Chance, diese je abzubauen.

            In Frankreich haben sich längst nicht alle Pflegekräfte impfen lassen, sind durch den für diesen Berufszweig bestehenden Impfzwang aus dem Beruf ausgeschieden, und nun gibt es Kliniken, in denen 20% bis 50% der Betten mangels Personal nicht belegt werden können und leer stehen. So entsteht natürlich auch eine Überlastung des Gesundheitssystems.

            • fingerphilosoph sagt

              PS: Meines Wissens sind im Pandemiejahr 2020 in Deutschland 5.000 Intensivbetten ABGEBAUT worden. Wie soll man sich denn das erklären?

            • Reinhard Seevers sagt

              In Deutschland haben 25000 Pflegekräfte den Beruf verlassen. Die vorhandenen Intensivbetten können wegen fehlendem Personal nicht benutzt werden…
              Man hatte schon vor 20 Jahren Probleme Nachwuchs zu bekommen. Meine ehem. Nachbarin war Amnestesie-Schwester, wenn die erzählte, wollte man nicht unbedingt in dieses Krankenhaus müssen.
              Es war aber Konsens, dass das Gesundheitssystem grundätzlich nach ökonomischen Gesichtspunkten und am Liebsten von Privat geführten Konsortien geführt werden sollte…..das ist aber wie bei der Versorgung mit Lebensmittel oder anderer Krisensituationen. Ein Land, dass sich nie auf Krisen vorbereitet hat, hat im Falle des Falles ein Problem. Allerdings geht es vielen anderen europäischen Ländern nicht besser. Komischerweise haben die Portugiesen vom letzten Lockdown etwas gelernt, im Gegensatz zu uns. Und das Gesundheitssystem in Portugal ist nicht besser. Die lassen sich IMPFEN! Sind nicht solche Schisser.

              • fingerphilosoph sagt

                Ich glaube eher, dass diese französischen Pflegekräfte Corona gehabt haben und nicht einsehen, dass sie sich außerdem impfen lassen sollen, weil ja allle Fachleute einig darin sind, dass der Schutz nach einer Infektion mit Corona besser ist als der nach einer Impfung.
                Ich finde es schon frech, wenn so einer wie du vom Sessel aus dem im Zentrum des Corona-Geschehens stehenden Pflegepersonal/Ärzten vorwirft, sie seien Schisser. Melde dich doch im nächsten Krankenhaus als Hilfskraft statt hier große Töne zu spucken.

                • Reinhard Seevers sagt

                  Ich meine ja nicht die Pfleger und Ärtze, ich meine die Bürger, die sich nicht impfen lassen wollen……manchmal ist die Verbindung mit 5G doch nicht besser, als mit UMTS, stimmts?

                • Reinhard Seevers sagt

                  Scheiß Stochastik ….danach lässt die Wirkung ja nicht nur nicht nach, man bekommt Corona von Astra Zeneca! 😎😁

                • fingerphilosoph sagt

                  Ja, womöglich ist ADE eine mittelfristige Langzeitwirkung, die das Paul-Ehrlich-Institut noch gar nicht auf dem Schirm hat.

                  Obwohl, Karl Lauterbach hat ja gesagt, dass es bei einem Impfstoff ja gar keine Langzeitwirkungen geben kann, und Karl Lauterbach hat sich ja noch nie geirrt. 🙂

              • Thorens sagt

                Es ist mir schon lange ein Rätsel, wie ein sogenannter Sozialstaat Aufgaben aus den Bereichen Hilfe, Pflege und Fürsorge an eher nicht soziale Kapitalgesellschaften delegieren kann. Gleichzeitig leisten wir uns noch immer mehr als 100 gesetzliche Krankenversicherungen, jede davon mit Verwaltungsüberbau und gut dotierten Vorständen. Aber angeblich reicht das Geld vorn und hinten nicht. Vor allem nicht, um die dringend nötigen Kräfte so zu entlohnen, wie es ihrer gesellschaftlichen Aufgabe entspräche.

                Die Grünen, die ansonsten eher nicht so zu meinen Favoriten zählen, hatten die Bürgerversicherung in die Koalitionsverhandlungen eingebracht. Eine Maßnahme, die im Hinblick auf die gegebene Situation in Renten- und Krankenversicherung dringend notwendig wäre. Das ist aber bereits an den Verhandlungspartnern gescheitert.

                Also machen wir so weiter und vielleicht kann ja dann auch der einstige Nachfolger von Herrn Spahn in dessen Fußstapfen treten, durch die Welt reisen und in fernen Ländern um billige Pflegekräfte werben. Genügend Geld wäre grundsätzlich vorhanden aber keiner will alte Zöpfe abschneiden.

    • Elisabeth Ertl sagt

      Ich bin zwar geimpft, aber danke für diese Offenheit! Ich sehe das auch keineswegs so schwarz/weiß:
      Der Staat musste unterschreiben, dass die Pharmakonzerne im Fall von Spätfolgen schadlos gehalten werden, und man muss als Einzelne(r) vor der Impfung ja auch entsprechend unterschreiben. Anfangs war dieser Punkt öffentlich noch Thema, und ich fand das seriös. Mittlerweile wird nur noch behauptet, die Impfung sei sicher, als ob es nicht AUCH nachgewiesene Gesundheitsschäden und Todesfälle gäbe.
      Nun, ich bin nicht Expertin genug, als dass ich in Zweifel ziehen dürfte, dass die Impfschäden letztendlich in keiner Weise an die Gefahren durch die Krankheit selber heranreichen. Ich weiß aber auch, dass keineswegs alle nach der Impfung auftretenden Gesundheitsprobleme dokumentiert werden, um sie mit der Hintergrundinzidenz vergleichen zu können. Da könnte ich mehrere Fälle schildern – es geschieht u. a. deshalb nicht, weil viele Ärzte dafür zu wenig Zeit haben, wie kürzlich auch offiziell zugegeben wurde. So gesehen darf man sich zumindest über Skepsis nicht wundern.
      Man kann es natürlich durchaus so sehen, dass die Seuche unseren krankhaften westlichen Individualismus in Frage stellt. Und wenn 1986 in Tschernobyl tausende Liquidatoren ihre Gesundheit und ihr Leben geopfert haben, um noch viel Schlimmeres zu verhindern, dann kann ich auch die Risiken einer Impfung auf mich nehmen zum Wohl der Gesellschaft. Ich könnte schwer leben mit dem Wissen, dass jemand durch mich angesteckt, schwer krank geworden oder gar gestorben ist. Aber es ist mir nach der 1. Impfung ziemlich schlecht gegangen, und deshalb werde ich auch sicher niemand anderen zur Impfung drängen. Bei der Aufforderung, andere von der Impfung zu überzeugen, fühle ich mich immer zur Kurpfuscherei aufgerufen. Solche Empfehlungen abzugeben ist ausschließlich Rolle der Ärzte, finde ich.
      Vor allem aber stört mich die Widersprüchlichkeit der Politik. Man pocht immer auf die Wissenschaft. Wenn man wissen will, ob es unter definierten Bedingungen konventionellen Schweinen oder Bioschweinen besser geht, dann muss man sie eben unter gleichen Bedingungen halten. Und wenn man davon ausgeht, dass Geimpfte weniger zur Ausbreitung der Seuche beitragen (denn DASS sie ebenfalls dazu beitragen können, hat ja auch niemand bestritten) als Ungeimpfte, dann kann dieser Vorteil ja nur zum Tragen kommen, wenn man beide Gruppen den gleichen Verhaltensregeln unterwirft. Das geschieht aber nicht. Sich zweimal eine Stunde anzustellen, um eine Gratisimpfung abzuholen, die ja angeblich sicher ist und keine Nachteile mit sich bringt, dieser minimale Einsatz bringt mannigfache langandauernde Privilegien mit sich, welche Ungeimpften verwehrt bleiben – andere unwissentlich anstecken zu dürfen inbegriffen. Die Politik begründet das damit, dass sich ansonsten viele Menschen ja nicht impfen ließen. Man macht also einen Kniefall vor dem Egoismus der Impfbereiten, vor jenem Egoismus, den man angeblich mit dem Aufruf zur Impfung brechen will.
      Und so tragen die einen durch Nichtimpfen und die anderen durch Sorglosigkeit zum Anstieg der Infektionen bei, und die Zahlen gehen wieder durch die Decke. Aber es wird den Geimpften erlaubt, in den Ungeimpften die Sündenböcke zu sehen. Wohin solche Polarisierung führen kann, hat die Geschichte gezeigt: 100 Millionen Kriegstoten stehen jetzt noch keine 6 Millionen Seuchentote gegenüber.
      Mir ist eine ungeimpfte Obstbäuerin, die ihre individuellen Maßnahmen zum Schutz anderer trifft, wesentlich lieber als ein Geimpfter, der auf seine Privilegien pocht. Aber mir ist auch ein Geimpfter, der freiwillig mehr tut als er müsste, wesentlich lieber als ein Ungeimpfter, der auf Bratwurst, Lotterieschein oder Geld wartet, ehe er sich impfen lässt.

  20. Smarti sagt

    Johnson musste nur einmal geimpft werden, aber man kann dafür schon nach 4 Wochen boostern. Morgen kommt der Impfbus, bei uns hat das die Gemeinde seit Coronaanfang prima organisiert.
    Manchmal denke ich: lasst die Impfgegner doch mal in Ruhe, je mehr Gegenwind, desto wichtiger fühlen sie sich… aber es könnte schon sein, dass Impfgegner das ganze Gesundheitssystem ( wegen Überlastung des Personals ) zu Fall bringen. Ihre Gesinnung kosten Menschenleben.
    Manchmal denke ich auch: lass die Umweltschützer doch machen, ihre Angst ist real, die Erderwärmung auch. Nur die Lösungswege der Schützer sind so falsch – diese Gesinnung wird Menschenleben kosten, da ist Corona ein Fliegenschiss dagegen.
    ( Und Schuld sind immer die Bauern, das können wir drehen und wenden wie wir wollen ).

  21. Reinhard Seevers sagt

    Sehe ich anders. Die persönliche Freiheit wird durch den Gurt nicht eingeschränkt. Der Gurt schützt den Einzelnen vor Schäden.
    Die Corona-Impfung schützt den Einzelnen, aber viel wichtiger: sie schützt eben auch den oder die anderen.
    Die persönliche Entscheidung gegen den Gurt schädigt nur mich, die Entscheidung gegen die Impfung evtl. ganz viele.

    • Wenn es so wäre, wie Du sagst, dann wäre es ja gut. ist aber nicht. 36% aller Intensivpatienten haben vollen Impfschutz, laut einer Studie tragen Geimpfte und Ungeimpfte das Virus genau in gleichem Maße weiter und zu guter letzt werden die Nebenwirkungen durchs Impfen gezielt in ihrer statistischen Erfassung gezielt manipuliert. Dass dies alles untern Tisch gehalten wird und man dies nicht erwähnen kann ohne gleich als Impfgegner beschimpft zu werden ist eben Wasser auf die Mühlen derselben. Ich bin vollständig geimpft, um das klar zustellen, überzeugt bin ich davon aber deshalb nicht.

      • Reinhard Seevers sagt

        Die Anzahl der Impfdurchbrüche ist statistisch wie bei allen anderen Impfungen auch. Schwere Verläufe der Erkrankten sind so gering, dass man eigentlich gar nicht darüber sprechen müsste, wenn nicht ein Interesse daran bestehen würde, die Impfung grundsätzlich in Frage zustellen…..welches Interesse hast du daran?

          • Brötchen sagt

            Dr. Frank schreibt, aktuelle auf achgut

            es lassen sich gute Gründe für und gegen die Impfung finden….

            • Reinhard Seevers sagt

              Genau Brötchen, ist wie mit BIO-Konvi oder? Fragt sich immer, ob individuell betrachtet oder gesellschaftlich besehen.😎

              • Brötchen sagt

                Nein so ist das nicht, jeder muss das Risiko für sich und andere selbst abschätzen!

                Die Impfung schützt den geimpften nicht 100 % und auch damit die anderen nicht!

                Es ist überhaupt ein Wunder, das es eine Impfung gibt, die halbwegs schützt.

                Die Impfung ist nur Zeitgewinn und der beste Schutz ist zweimal geimpft plus Boosterung durch eine Infektion

                Deswegen macht das Vorgehen in UK und SE auch Sinn.

                • Reinhard Seevers sagt

                  Wo auf der Welt gibt es einen 100% Schutz für irgendwas? Ich glaube, hier wird ein Popanst aufgebaut, der einfach Unsinn ist.
                  Jede Grippeimpfung wird nach den gleichen Kriterien wirksam….dennoch ist sie sinnvoll.
                  Nicht jeder Raucher stirbt frühzeitig = Logik, Rauchen ist gar nicht so gefährlich.

                • Brötchen sagt

                  Grippeimpfung ist eigentlich fast unwirksam!

                  Wenn es nicht die richtigen Typen sind.

                  Guckt sich nur niemand wirklich an.

                  Wir mir in der Deutlichkeit auch nicht so klar.

                  Und die Impfstoffe sind klar zugelassen!

                  Also ich würde Kinder nicht impfen, wenn es nicht unbedingt sein muss.

                • Brötchen sagt

                  Ich hatte mich letztes Jahr gegen Grippe impfen lassen, nur das keine Missverständnisse aufkommen.
                  Mache das auch alle paar Jahre.

        • Was Du schreibst, stimmt leider nicht. Mein Interesse geht dahin, offen diskutieren zu können. Von Anfang an wurde im Falle von Corona die Impfung favorisiert und staatlich gepusht (ingesammt über 1 Mrd € in Deutschland). Die Entwicklung von Medikamenten zur Therapie wurde gar nicht erwähnt, erst später gabs dann mal 50 Mio- chen. Jetzt kommen die ersten, wirksamen Medikamente auf den “Markt”, allerdings aus den USA und die Zulassung bei uns wird noch dauern….

          • Reinhard Seevers sagt

            Schau doch einfach in die Welt….schau dich um und sieh! Israel ist doch ein gutes Beispiel wie es läuft oder nicht läuft. Die Israelis sind ja nicht gerade bekannt für Dummheit, wohl aber für die Geschlossenheit einer Gesellschaft, die ums Überleben kämpft. Ich verstehe solche merkwürdigen Diskussionen nicht, die eine Nichtdiskussion darlegen, die es gar nicht gibt. Man kann täglich unendlich viel Infos erhalten, nichts liegt im Dunkeln, vieles aber in Glaubensgrabenkämpfen.

              • Brötchen sagt

                Auf achgut läuft gerade eine Diskussion zwischen Chaim Noll und einer Israelin genau zu dem Thema…..

                Noll ist der Sohn von einem alten Ostschriftsteller und lebt in Israel….

              • Reinhard Seevers sagt

                Man darf das ja auch anders sehen, sogar bei uns. Dennoch muss man ja nicht den Verstand ausschalten und sich dem Wissenschaftlichen Sachverstand verwehren.
                Die gleiche Diskussion haben wir bei Bio-Konvi Landwirtschaft. Die Mehrheit der Konventionellen steht der Minderheit der BIO gegenüber und die Bevölkerung soll sich nun aus mehreren Wahrheiten die richtige raussuchen….bei Corona stehen aber Menschenleben auf dem Spiel.
                https://www.dw.com/de/corona-die-dritte-impfung-hat-israel-gerettet/a-59788305

                • Brötchen sagt

                  Achso und Du hast eine Urkunde über dem Bett hängen, der Dir wiss. Sachverstand attestiert?

                  “Man darf das ja auch anders sehen, sogar bei uns.”

                  welche Gnade, da bin ich ja froh

                • Reinhard Seevers sagt

                  Zurück zum Kern des heutigen Themas:
                  Ich fühle mich in keinster Weise in meiner Freiheit eingeschränkt, zu keiner Zeit.

      • evo.... sagt

        Von den 36% wurde gestern Abend bei “Hart aber Fair” gesprochen. Die gelten für Ü 60. Die sind aber fast alle geimpft, glabe so 90 %.

        Die Rechnung ist dann:

        90 % Geimpfte machen 36 %%
        10 % Ungeimpfte machen 64 %

        • Obstbäuerin sagt

          Ich sehe mir immer die statistische Auswertung der Stadt Weimar an, weil sie wirklich sehr detailliert ist. Allerdings steht bei der Belegung der Intensivstation von 10 Fällen sind 2 geimpft und 2 ungeimpft. Bei den restlichen 6 ist der Impfstatus unbekannt. Darüber habe ich mich immer gewundert, weil ich das für seltsam halte. Jetzt habe ich gelesen, was das bedeutet, nämlich, dass die Patienten angeben, geimpft zu sein aber keinen Impfausweis oder Handynachweis dabei haben. Nehmen wir mal an, einer sagt nicht die Wahrheit, verschiebt sich das Verhältnis auf 7 geimpfte und 3 ungeimpfte.

          • firedragon sagt

            Ein Auszug – generell den Impfstatus betreffend

            “… Wer seinen Impfausweis verloren hat, erhält einen neuen kostenlosen Ausweis bei der Hausärztin oder dem Hausarzt. Sie können viele der erfolgten Impfungen in der Regel problemlos im neuen Impfausweis nachtragen lassen. Denn diese müssen in die Patientenakte eingetragen und dort mindestens zehn Jahre aufbewahrt werden.
            Doch was gilt bei unklarem Impfstatus, wenn sich also nicht mehr rekonstruieren lässt, welche bisherigen Impfungen man erhalten hat? Dann gilt: Nicht dokumentierte Impfungen werden als nicht durchgeführt erachtet. Und das heißt, alle von der STIKO empfohlenen Impfungen sollten nachgeholt werden. Gesundheitliche Risiken durch eine „Überimpfung“ bestehen in diesem Fall nicht. …”

            Ich kann jetzt nicht sagen, wie es sich handhabt, wenn man sich im Impfzentrum oder -Bus hat impfen lassen.

            • Obstbäuerin sagt

              Dann brauchen sie ja auf der Intensivstation nur den Hausarzt anzurufen. Ist doch einfach, firedragon.

            • Reinhard Seevers sagt

              Im Impfzentrum werden doch alle Daten erfasst und über die Kreis- und Landesbehörden an das RKI gemeldet….alle Daten werden abgeglichen und dokumentiert.

            • Smarti sagt

              Man kann sich, anstatt nochmals zu impfen, auf Antikörper testen lassen. Das ist ein Beweis, egal ob man geimpft oder erkrankt war. Das würde mich wundern, wenn es im Krankenhaus nicht gemacht wird. Denn dann würde man doch auch herausfinden, ab wieviel % Antikörper die Impfung wiederholt werden sollte.

              • Reinhard Seevers sagt

                Es gibt doch gar keinen Status, der einen Antikörpertest einordnet. Man ist dann weder genesen, noch geimpft.

                • Brötchen sagt

                  Die Test kann man privat bestellen oder beim Hausarzt machen lassen….die wimmeln sich das jetzt ab, weil das jetzt alle wollen und genug Arbeit da ist.

                • Brötchen sagt

                  “Es gibt doch gar keinen Status, der einen Antikörpertest einordnet. ”

                  ich denke man muss unterscheiden, was sind die bürokratischen Anforderungen, um einen Schein oder Status zu bekommen

                  und das was man zur Einschätzung seines Status machen kann, der aber nur zur persönl. Absicherung oder für den Arzt ein Handwerkszeug ist…

                  Das hat nicht immer sinnvoll miteinander zu tun.
                  Ist eben so und geht auch nicht anders.

              • Brötchen sagt

                Der Titer also die Menge der Antikörper sagt wohl nicht direkt was aus, wie hoch Dein Schutz ist. Gibt da keine festen Grenzen…..

                Es gibt qualitative Tests und quantitative….letztere gehen nur über Blutentnahme.

                Ein sicherer Test ist wohl, wenn Deine Antikörper mit den Viren zusammengebracht werden……wird bei den Studien als Abklärung gemacht bzw. in den Labors..

                “Das ist ein Beweis, egal ob man geimpft oder erkrankt war.”
                Immunität ist ziemlich komplex und selbst die Virologen sind da nicht auf allen Ebenen sattelfest, sagt selbst Drosten.

                Gibt verschiedene Ebenen und Zellen die Immunität herstellen.

          • evo.... sagt

            Obstbäuerin, ich weiß jetzt auch nicht wie ich die Zahlen deuten soll.

            Grundsätzlich gilt aber doch, dass mit dem Alter auch die Wahrscheinlichkeit auf schwere Krankheiten und damit auch die Wahrscheinlichkeit für “Intensiv” steigt. Und die Älteren haben die höchste Impfquote

      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Habe die Boosterimpfung hinter mir, weil ich zu den gefährdeten gehöre.
        Nein, es ist keine Garantie, dass ich nicht auf einer Intensivstation lande, aber wenn dies eintreten würde, dann kann ich zumindest sagen, dass ich alles dafür getan habe, dies zu verhindern.

    • Also, dann müssten ja die geimpften keine Überträger sein, stimmt es?
      Oder kann ihnen der Virus nichts anhaben, weil sie geschützt sind, aber sie können ihn übertragen?

      • evo.... sagt

        Geimpfte können sich auch infizieren. Die Viren in der Luft werden ja auch von Geimpften eingeatmet. Dann vermehren sich die Viren erstmal bis das Immunsystem aktiv wird. Dann braucht das Immunsystem sicher eine gewisse Zeit bis es die Viren vernichtet. In der Zeit wird auch eine geimpfte Person Übertägs sein können. Aber halt in geringerem Ausmaß, weil das Immunsystem schneller aktiv wird.

      • Egon Meyerhoff sagt

        Geimpfte können an Covid erkranken, daran sterben und die Krankheit auch übertragen. Es passiert aber viel seltener als bei Ungeimpften (in Zahlen: Von 15 Erkrankten sind ungefähr 14 Ungeimpft und 1 Geimpft).

        Das gilt übrigens für alle Impfungen. Einem Geimpften kann bei jeder Impfung das gleiche passieren wie einem Ungeimpften: Er kann erkranken und alle unangenehmen Wirkungen der Krankheit abkriegen und andere anstecken (“Impfversagen” bzw. “Impfdurchbruch”).

        Das ist einfach der statistische Effekt der großen Zahlen: Wenn ich etwas sehr oft tue, dann passieren irgendwann auch sehr unwahrscheinliche Dinge. Wir haben allein in Deutschland 55.000.000 Menschen geimpft, wenn der Impfstoff davon nur bei 1 % versagt, sind das immer noch 550.000 Geimpfte, die erkranken können.

        Allerdings haben Impfungen in aller Regel eine gute Nebenwirkung: Sie trainieren das Immunsystem. Die Krankheit wird also nicht so schwer verlaufen wie ohne Impfung. Auch hier gilt aber wieder die Statistik, wenn die Impfung zu 99 % gegen schwere Verläufe wirkt, dann gibt es potenziell immer noch 5.500 erkrankte Geimpfte, die einen schweren Verlauf haben.

        (Tatsächlich liegen die Zahlen eher bei 80 % Wirksamkeit der Impfung gegen Delta und 98 % Schutz vor einem tödlichen Verlauf.)

        Man kann halt für den Einzelnen nicht exakt vorhersagen, welche Auswirkungen eine Impfung oder eine Krankheit genau auf ihn haben wird. Man kann es nur statistisch auf Ebene einer Population berechnen. Deshalb vergleicht die Stiko auch immer die Wirksamkeit der Impfung mit der Infektionswahrscheinlichkeit der betreffenden Krankheit, bevor sie eine Impfung empfiehlt.

    • Limes sagt

      “Die persönliche Entscheidung gegen den Gurt schädigt nur mich, die Entscheidung gegen die Impfung evtl. ganz viele”
      Da habe ich andere Erfahrungen gemacht denn auch der Gurt schützt nicht nur mich sondern andere. Nach mehr als 1 Mio km Fahrleistung schwerer Unfall mit Gurtauslösung sowohl bei mir als auch meiner Frau und unserem Kind. Ohne Gurt und Fahrsicherheitstraining im Vorfeld hätten wir es mit Sicherheit nicht überlebt denn ohne Airbag hätte ich keine Gelegenheit gehabt mich und vor allem meine Familie aus dem Wagen zu bringen. Mit Gurtanlegen als auch Impfung übernehme ich Verantwortung und schütze andere.

      • Reinhard Seevers sagt

        Da wird der Begriff “mich” auf die Familie erweitert, nicht aber auf die Gesellschaft, die ANDEREN! Und ohne die Verknüpfung mit dem Airbag wäre es evtl. sogar schlechter ausgegangen. Ich bleibe dabei, Gurt ist auf keinem Fall mit Impfung vergleichbar.

        • Limes sagt

          bei der Bergung des Unfallverursachers waren andere schneller. Wären keine weiteren Verkehrsteilnehmer vor Ort gewesen hätte ich ihn wahrscheinlich auch aus seinem brennenden Wagen bergen können. Am Ende muß jeder sobald es zu Schäden kommt mit seinen Entscheidung ob Gurt ja/nein oder Impfen ja/nein leben.

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