Palla
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Einkaufstipps für den Alltag

Wieder ein Gastbeitrag von Palla

Fragen Sie Sich auch regelmäßig, welche Lebensmittel Sie denn nun kaufen sollen? Sie würden ja gerne die deutschen Bauern unterstützen, aber Sie wissen nicht bei welchen Produkten auch ein angemessener Preis beim Erzeuger ankommt?

Zunächst einmal: Toll, dass Sie Sich darüber Gedanken machen!

In der Vergangenheit waren die Themen Erzeugerpreis und Regionalität für alle Marktbeteiligten eher nebensächliche Themen, was dazu führt, dass es derzeit für Kunden der Discounter und Supermärkte kaum zu erkennen ist, mit welchen Produkten ein fairer Erzeugerpreis verbunden ist. Nicht mal wir Bauern können genau sagen welche Produkte uns nach den vielen Verarbeitungsstufen wirklich was bringen. Wenn wir aber ein gemeinsames Interesse daran haben die deutsche Landwirtschaft in ihrer Vielfalt zu erhalten, muss sich das ändern!

Hier ein paar Tipps für den Einstieg in den bewussten Einkauf, wenn Sie nicht regelmäßig direkt beim Bauern einkaufen können oder wollen:

  1. Es wird das angeboten was nachgefragt wird. Nutzen Sie ihren Einkauf um den Einkäufern ihres Discounters/Supermarktes klarzumachen, was Sie wünschen!
  2. Fragen Sie sich, ob sich ihr Einkaufziel in ihrem Lieblingsdiscounter überhaupt erreichen lässt. Vielleicht gibt es in ihrer Nähe Läden oder Märkte, in denen man viel leichter regional oder ohne viele Zwischenhändler einkaufen kann? Im Allgäu gibt es die Feneberg-Märkte, ansonsten empfehlen sich beispielsweise die etwas kleineren Edeka-Märkte, in denen auch Produkte von Bauern aus der Umgebung angeboten werden und man trotzdem alles einkaufen kann.
  3. Es gibt so gut wie keine regionale Ware beim Discounter. Außer es läuft gerade eine Werbeaktion. Sie können Sich dort aber zumindest bewusst für deutsche Ware entscheiden.
  4. Schauen Sie genau hin. Nicht auf das Schild am Regal, sondern auf die Verpackung. Entscheidend ist das Herkunftsland, nicht der Hinweis: „Abgepackt von …“ Möchten Sie wirklich Frühkartoffeln aus Ägypten, Zwiebeln aus Israel und Trauben aus Indien?
  5. Kaufen Sie Produkte auf denen mit einem besseren Erzeugerpreis geworben wird. Auch wenn oft nicht genau zu erkennen ist, wer da derzeit am meisten profitiert, ist es ein wichtiges Signal.
  6. Wenn Sie von Bio-Produkten überzeugt sind, dann kaufen Sie auch die! Schauen Sie aber auch da genau hin, woher die Ware kommt und überlegen Sie, ob ein Transport um die halbe Welt zu der Biophilosophie passt und ob die dort wohl die gleichen Standards und Kontrollen haben wie bei uns.
  7. Wenn Sie nun genauer hinschauen werden Sie feststellen, dass es bei Fertiglebensmitteln, wie z.B. Tiefkühlpizza nicht möglich ist festzustellen, woher die Zutaten kommen. Vielleicht ein Grund öfter mal wieder was selbst zuzubereiten?
  8. Sehen Sie den Einkauf nicht zu dogmatisch. Es geht darum im Lebensmitteleinzelhandel ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Verbraucher faire Erzeugerpreise und regionale, gute Ware möchten. Da stehen wir aber noch am Anfang. Vielleicht haben Sie trotzdem Lust sich mal umzuschauen wo der nächste Wochenmarkt oder Hofladen ist, auf denen Bauern aus der Umgebung ihre Produkte direkt an den Endkunden verkaufen? Gehen Sie einfach mal hin. Sie müssen ja nicht täglich dort einkaufen – aber gerne öfter!

Ihre Palla

 

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88 Kommentare

  1. Andreas sagt

    Hallo „Biobauer Andreas Fendt!
    Ich teile Deine Ansichten überhaupt nicht. Aber dennoch halte ich Dich für einen angenehmen Gesprächspartner, weil Du sicher kein Dummkopf bist und gegen Polemik bin ich auch nicht. Ich wäre Dir trotzdem dankbar, wenn Du etwas abrüsten würdest.
    Ein weiterer Grund warum ich mit Andreas F. leben kann ist der, dass wir die gleichen „Feinde“ haben, die sich nicht helfen können und zu Mitteln greifen anders Denkende zu „bekämpfen“. Man zeigt einfach mal einen Biobauern an, weil Anton Hofreiter gegen die Vorschriften verstoßen hat etc.
    Ich stell hier mal einen Post von der Gruppe „Bauernwiki“ rein. jeder kann sich mal ein Bild machen wem man vertrauen kann. Ich denke, wir Normalobauern sitzen zwischen den Stühlen von Vollgasbauern einerseits und Andreas F. auf der anderen Seiten. Für mich ist der „goldene Mittelweg“ das Ziel. Und natürlich sind Biokartoffeln aus Ägypten verwerflich, wegen des Co2 Fußabdrucks.
    Hier nun die hilflosen Zeilen wie versprochen
    Quelle: Facebook „Bauernwiki“ Zitat:

    Welche Rolle spielt die Betriebsgröße für das Wohl der Tiere im Betrieb?

    Schlagworte wie ‪#‎Massentierhaltung‬ und ‪#‎Agrarindustrie‬ oder der Ruf nach der #‪#‎bäuerlichenLandwirtschaft‬ begegnen uns fast täglich in den Medien und werden auch immer mehr für den politischen Wahlkampf genutzt.

    Die Größe des Betriebes rückt immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit.

    Große Betriebe – kleine Betriebe – Kleinstbetriebe

    Der gemeinsame Nenner ist trotz der Größe des Betriebes stolze und fürsorgliche LandwirtInnen.
    Wir stehen hinter unseren Betrieben. Wir geben jeden Tag aufs Neue, egal ob auf dem Land und/oder im Stall, unser Bestes. Wir möchten unsere Betriebe auch für die nächste Generation erhalten.

    Ein altes Sprichwort besagt: „Das Auge des Herren mästet das Vieh!“ – sprich, die Betriebsgröße spielt keine Rolle, sondern die Menschen, die hinter dem Betrieb stehen.

    Dennoch ist kritisch anzumerken, dass bei einem großen Betrieb auch eine Menge Tiere dahinter stehen, um deren Wohl wir uns bemühen müssen. Nur das ist eine Herausforderung, der wir uns gern stellen.

    Denn ist das Wort „Industrie“ per se böse? Nein, es kommt vom Lateinischen „industria“ und bedeutet ‚Betriebsamkeit‘ und ‚Fleiß'“ Zitat Ende

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    • Stadtmensch sagt

      Herr Hofreiter hat ein Buch geschrieben, in dem u.a. endlich mal geklärt wird, was Massentierhaltung ist:
      https://sr-mediathek.de/index.php?seite=7&id=15794&pnr=4
      Aber für diese Diskussionen wird es hier sicher noch genügend Gelegenheiten geben. Heute ist jedenfalls „Einkaufskunde“ dran. 😉

      p.s. dabei hatte ich mich gerade an ‚Gast‘ gewöhnt…

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      • bauerhans sagt

        der eine hofreiter hatte gerade den grössten landw. betrieb gegen die wand gefahren,der andere bereitet den scharz-grünen politikwechsel vor.

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      • Bauer Willi sagt

        Bauer Willi hat auch ein Buch geschrieben. Und doch schön, dass der Moderator Herrn Hofreiter auf die Aussagen von Bauer Willi hinweist, der ja vor ein paar Monaten in der Sendung war. Leider ist mein Podcast nicht mehr verfügbar. Sehr schön auch, wie sich Toni Hofreiter um die Frage herumdrückt.
        Bauer Willi

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        • Hi Willi, hab mir jetzt den podcast bis zur Stelle, wo der Moderator dich und zwei deiner Aussagen einwirft. indem er dich m.E. zumindest teilweise total verkürzt zitiert (mir wär jedenfalls bisher noch nicht aufgefallen, dass du besonders dem „wachse oder weiche!“ Slogan huldigst, aber egal jetzt) – dass aber dann Hofreiter sich um die Frage herum drückt (der Konsument soll den „Mehrwert“ nachhaltiger bzw „deutscher“ Landwirtschaft bezahlen), kann ich nicht nachvollziehen. Im Gegenteil bringt er m.E. das ganze mit dem Autovergleich schön auf den Punkt. Wenn ich sage Fleisch ist Fleisch, überall ist Top-Tierschutz usw. drin (Bio jetzt mal ausgenommen), sei es das gleiche, wie wenn ich sage Auto ist Auto, aber es gibt trotzdem eins um 30 – eins um 35 und eins um 40.000 euro. Und letzteres ist in Deutschland produziert worden. Kein Schwein würde nur deshalb das deutsche Auto kaufen, genauso wie keiner das deutsche Schweinsfilet für 12,9 nehmen wird, wenn er angeblich „dasselbe“ für 9,90 haben kann. Mir ist das logisch und ich frag mich das z.b gerade beim Schwein auch für Österreich – wo ist unser Mehrwert – außer, dass ich als „Konsumpatriot“ dabei „unsere armen Landwirte“ am Leben erhalten – was wir sowieso nicht schaffen (siehe Bauernsterben), wie es scheint. Also, inwiefern drückt er sich um dir Frage herum?

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          • Bauer Willi sagt

            Stimmt, ich huldige nicht dem Slogan „Wachse oder weiche“. Mit dem Rumdrücken meinte ich die Mit-Verantwortung (Betonung auf „mit“) des Konsumenten. Gerade beim Thema Biofleisch wird das sehr deutlich. Wenn keiner die Massentierhaltung will, soll er Biofleisch kaufen. Das können wir Landwirte auch. Tatsächlich liegt der Marktanteil bei Biofleisch knapp über 1% (in D). Der Konsument kommt in all seinen Argumentationen so gut wie nicht vor (wobei ich das Buch noch nicht gelesen habe). Ich stimme zu, wenn der Tierschutz verbesserungswürdig ist. Geht aber auch nur, wenn der Konsument dieses mehr an Tierschutz auch bezahlt. Und da beginnt die Diskussion für mich scheinheilig zu werden. Wir Bauern sollen zusätzliche Maßnahmen ergreifen, aber die werden von niemandem bezahlt. Sie auch Initiative Tierwohl, wo sich der LEH ziert wie eine Jungfrau. Und „die armen Landwirte zu unterstützen hängt mir bald zum Hals heraus. Das kann keine zielführende Argumentation sein, da sind wir uns einig.
            Bauer Willi

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            • Stadtmensch sagt

              Hallo Willi,
              Hofreiter sagt, nicht der Verbraucher ist beim Tierschutz gefordert, sondern die Politik und zwar über die Verteilung der eingesammelten Steuern. Mit diesem Geld soll nicht ein System bestehend aus Futtermittelimport und Güllebörse mit hohem Energieverbrauch und Aufwand bei der Trinkwasseraufbereitung, sondern tierwohlorientierte, flächengebundene, reregionalisierte Tierhaltung forciert werden.
              Der Staat (Steuerzahler) spart dann außerdem bei den Folgekosten einer unökologischen Tierhaltung (Flüchtlinge, Ökosystemsanierung, fette kranke Bürger usw.).
              So wie es jetzt läuft, bekommt der Landwirt mit der meisten Fläche die meisten Direktzahlungen (bzw. sein Verpächter als leistungsloses Einkommen). Es gibt kein Recht auf billiges Fleisch, das ist natürlich der Dogmatismus, den man erstmal akzeptieren muss.

              Definition Massentierhaltung ab Minute 49:30 🙂

              Bei Interesse kann ich dir auch den Podcast zur Buchbesprechung von „Sauerei“ zuschicken. Den habe ich mir natürlich gesichert…

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            • Biobauer Andreas Fendt sagt

              Nochmal für alle, besonders für Bauer Willi: 60% der Betriebsgewinne stammen laut DBV von Agrarprämien und dabei sind Agrardiesel, Kfz Steuerbefreiung, Zuschüsse für Stallbau, Zuschüsse zur LSV etc. gar nicht mitgerechnet.

              Der Bürger/Verbraucher muss also nicht mehr bezahlen sondern darf für die 60% produktionsunabhängigen Gewinn auch erwarten, daß er damit keine Massentierhaltung (die definiert Toni angeblich in seinem Buch) oder Glyphosatwüsten finanziert.

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              • Bauer Willi sagt

                Muss ich denn jetzt auch noch Toni´s Buch lesen? Besser, Du liest es und sagst mir was drin steht. Du bist ja der Biobauer 🙂 . Mein Buch brauchst Du nicht zu rezensieren. Weiß ja jetzt schon, was dabei herauskommt.
                Bauer Willi

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              „Nochmal für alle, besonders für Bauer Willi: 60% der Betriebsgewinne stammen laut DBV von Agrarprämien und dabei sind Agrardiesel, Kfz Steuerbefreiung, Zuschüsse für Stallbau, Zuschüsse zur LSV etc. gar nicht mitgerechnet.“

              Wir wollen doch mal festhalten, dass dem Biobauer Andreas Fendt diese Gelder ebenfalls zu Verfügung stehen. genauer gesagt die BIO-Betriebe werden noch höher unterstützt.

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            • Biobauer Andreas Fendt sagt

              wie der Ehemalige oder Vorgestrige sagte; auch mir stehen Bioprämien und andere Subventionen zur Verfügung, im Jahr 6000 Euro, genausoviel kosten die Zwangsabgaben für Landwirtschaftliche Alters- und Krankenkasse und Berufsgenossenschaft. Ob das bei Betrieben, die 200.000 Prämien im Jahr bekommen wohl auch so ist?

              Und dann füge ich hinzu: und ich bekomme diese geringen Prämien absolut zu Recht, denn ich betreibe keine Massentierhaltung und nutze keine Pestizide (auch kein Kupfer).

              Und dennoch weil ich gegen Subventionen bin, habe ich die Prämien von 10 Jahren hergenommen und damit eine gemeinnützige Stiftung gegründet. Ob das der Bauer, mit den 200000 Prämien im Jahr auch macht? Ich kenn wenige 2 Mio Stiftungen von Großbauern, vielleicht hat der Ewiggestrige ja eine?

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Mein lieber Biobauer Andreas Fendt,

              da sie noch Handel und eine PV Anlage betreiben können sie sich von der landwirtschaftlichen Alterskasse befreien lassen. Notwendig ist der Bezug von ausreichend hohem (4800Euro jährlich) außer landwirtschaftlichen Erwerbs- oder Erwerbsersatzeinkommen.

              Die Krankenkasse bekämen sie anderswo auch nicht billiger.

              Die BG, glauben sie, sie kämen ohne eine Versicherung aus?

              1+
            • Biobauer Andreas Fendt sagt

              Mein lieber Ewiggestriger, bitte keinen Blödsinn erzählen, ich bin Zwangsmitglied in der LSV weil ich Haupterwerbslandwirt bin, somit ist das Einkommen der Landwirtschaft höher als das von PV und Gewerbebetrieb. Daher kann ich mich NICHT befreien lassen, ohne zu tricksen, aber ich seh das solidarisch ich zahl Beiträge in die Alterskasse, so dass Altbauern wie der Ehemalige eine schöne Rente beziehen und den ganz Tag Zeit haben bei Bauer Willi sich mit Biobauern auseinanderzusetzen.

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              “ aber ich seh das solidarisch ich zahl Beiträge in die Alterskasse, so dass Altbauern wie der Ehemalige eine schöne Rente beziehen und den ganz Tag Zeit haben bei Bauer Willi sich mit Biobauern auseinanderzusetzen.“

              Renten aus der Alterssicherung der Landwirte kann man beantragen wenn man vorher in die Rentenversicherung eingezahlt hat. Das wird bei ihnen nicht anders sein.

              Jetzt müssen sie uns noch sagen, wie viel Arbeit sie für einen 69 Jahre alten ehemaligen Landwirt als notwendig erachten, damit ich zeitlich keine Beiträge bei Bauer Willi mehr schreiben kann.

              Außerdem ist für mich die Frage offen, wie ein Biobauer die Zeit findet hier im Forum ständig Beiträge zu schreiben, die nichts beinhalten, außer Beschimpfungen gegen konv. wirtschaftende Landwirte.

              Insgesamt lassen die Beiträge des Herrn Fendt auf einen miesen Charakter schließen.

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            • Stadtmensch sagt

              “ die nichts beinhalten, außer Beschimpfungen“

              Einspruch, Euer Ehren! Wenn geschimpft wird, dann immer als Folge einer Beschimpfung.

              Und wenn der Herr Fendt heute nicht das Reizwort Botulismus in die Runde geworfen hätte, wäre ich sicher nicht drauf gekommen, nachzuschauen was das ist und wie das mit Silage, Tierwohl und Milchqualität zusammen hängt. Sicher, Silage hat aus wirtschaftlicher Sicht auch Vorteile.

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            • bauerhans sagt

              „Insgesamt lassen die Beiträge des Herrn Fendt auf einen miesen Charakter schließen“

              nein,nein,der ist nur nicht ausgelastet…….
              ich empfehle ihm,seinen betrieb um 100% zu vergrössern!

              1+
            • Biobauer Andreas Fendt sagt

              @Bauer Hans, danke für den Rat. Ich werde meinen Betrieb nicht vergrössern, denn mein Motto heisst „small is beautiful“ nicht nur weil ich mit Hinterwäldern die kleinste Rinderrasse halte.

              Ich bin durchaus gut ausgelastet, ich habe gestern abend bis 1/2 1 in der Backstube gestanden und immer wenn mal wieder ne Runde Brot im Ofen war entweder die Ziegen gemolken, Käse mariniert, Gemüse vorbereitet, die Waage mit aktuellen Preisen programmiert usw. Und eben auch den ein oder anderen Beitrag bei Bauer Willi geschrieben, was für mich Abwechslung, Amüsement und Entspannung bedeutet. Ach und heute früh um 1/2 6 gings wieder raus um Punkt 1/2 8 mit dem kompletten Sortiment auf dem Wochenmarkt parat zu stehen und „psychisch labilen Menschen einzureden, sie würden sich mit Pestiziden vergiften“ oder doch nur um Geld zu verdienen, damit ich dem Ehemaligen und andere altersbösartigen Bauern ihre Rente zahlen kann. Da ist er in guter Gesellschaft mit Bauern die permanent den doofen Verbraucher beschimpfen der aber ohne überhaupt was zu verbrauchen den grösseren Anteil am Betriebsgewinn finanziert und so darf ich mich hier beleidigen lassen von jemand, dessen Rente ich mitzahle. Müsste er für all die Umweltschäden, die er in seinem Berufsleben angerichtet hat, bezahlen, würde er in Altersarmut leben. Sollte ich Respekt erwarten? Nein, denn das würde Intelligenz voraussetzen. Daher gilt mein ganzes Mitgefühl solch armen Kreaturen, denen einer abgeht, wenn sie sich an einem selbsterkorenen Feindbild mühsam abarbeiten. Aber ich bin auch gemein zu ihm, wenn ich nämlich keine Lust habe, laß ich ihn ins Leere laufen, denn was er über mich hier zusammenlügt und hetzt geht mir am A. vorbei.

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              • Inga sagt

                Also so eine Frechheit,

                da sieht man doch, dass du in keinem Familienbetrieb groß geworden bist une auch keine Ahnung davon hast, und was für Leistungen in unserer Volkswitschaft die Landwirtschaft von 1950 bis jetzt hervorgebracht hat.

                Alle die Altbauern haben ihr Leben lang für in die landw. Alterskasse eingezahlt, damit deine Eltern und Großeltern etwas davon hatten.
                Von unserem Sozialstaat hast du wohl keine Ahnung
                und vom integrieten Pflanzenschutz hast du wohl auch noch nie etwas gehört.

                Wenn das deine Kunden wüssten!?!

                Also ich lese hier mit um die Sorgen mit anderen zu teilen, die die gleichen haben und nicht um mich abzureagieren weil ich in meinem Beruf überfordert und unzufrieden bin.

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              • Inga sagt

                Also so eine Frechheit,

                da siehtmandoch, dass du inkeinem Falinienbetrieb groß geworden bistudn ach keine Ahnung davon hast, undwqa sfür Leistungen die Landwirtschaft von 1950 bis jetzt hervorgebracht hat.

                Alle die Altbauer habne ihr Leben lang für in die landw. alterskasse eingezahlt, damit deine Eltern und Großeltern etwas davon hatten.
                Von unserem Sozialstaat hast du wohl keine Ahnung
                und vom integrieten Pflanzenschutz hast du wohl auch noch nie etwas gehört.

                Wenn das deine Kunden wüssten!?!

                Aber regional lieferst du doch auch, oder?

                Also ich lese hier mit um die Sorgen mit anderen zu teilen, die die gleichen haben und nicht um mich abzureagieren weil ich in meinem Beruf überfordert und unzufrieden bin.

                Oder was solen diese Hasstriaden gegenüber den Berufskollegen?

                1+
            • Martin Grube sagt

              Einspruch Herr Stadtmensch,

              es ist Fakt, dass die Diskussionen hier immer dann giftig werden, wenn Herr Fendt hier seine festgefahrenen Meinungen kundtut.

              Das Beste Mittel dagegen ist, seine Texte überfliegen, müde Lächeln und „Klei me an Mors“ denken…

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            • Stadtmensch sagt

              @Martin
              Es stimmt schon: mit Kritik und Spott lockt man niemanden hinterm Ofen hervor, aber so wie es der ehemalige Gast zelebriert, kann er locker mit dem Gellermann von der „Rationalgalerie“ mithalten. Ich denke, bis auf Inga sind hier schon alle so abgestumpft von den moralischen Keulenhieben, dass es eigentlich (leider) nicht mehr weh tut.
              Apropos Moral:
              http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/kein-fleisch-essen-ist-besser-als-sex-kolumne-a-1100380.html
              Zitat:
              „Es gibt Nahrungsmittel, die besser schmecken, dem Menschen weniger schaden, die Welt langsamer in den Abgrund reiten. Und es geht nichts über das Gefühl, ein moralisch überlegener Mensch zu sein. Es ist eigentlich sogar das schärfste Gefühl, ein wenig wie Sex.“

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              „damit ich dem Ehemaligen und andere altersbösartigen Bauern ihre Rente zahlen kann. Da ist er in guter Gesellschaft mit Bauern die permanent den doofen Verbraucher beschimpfen der aber ohne überhaupt was zu verbrauchen den grösseren Anteil am Betriebsgewinn finanziert und so darf ich mich hier beleidigen lassen von jemand, dessen Rente ich mitzahle. Müsste er für all die Umweltschäden, die er in seinem Berufsleben angerichtet hat, bezahlen, würde er in Altersarmut leben. Sollte ich Respekt erwarten? Nein, denn das würde Intelligenz voraussetzen. Daher gilt mein ganzes Mitgefühl solch armen Kreaturen, denen einer abgeht, wenn sie sich an einem selbsterkorenen Feindbild mühsam abarbeiten. Aber ich bin auch gemein zu ihm, wenn ich nämlich keine Lust habe, laß ich ihn ins Leere laufen, denn was er über mich hier zusammenlügt und hetzt geht mir am A. vorbei. “

              – Ehemaligen und andere altersbösartigen Bauern
              – mein ganzes Mitgefühl solch armen Kreaturen

              Na Hochgebirgsbauer, wo bleibt die gute Erziehung?
              War ganz Stuttgart ein sozialer Brennpunkt?

              Ja, ich nehme die Altersrente mit, wohl auch darum, dass sich die Beitragszahler darüber monieren können, hätte ich mich auf die Rente verlassen, wäre ich ein armer Schlucker und müsste noch hart arbeiten, um zu überleben.
              Es reicht ja, dass meine Frau derzeit auf ihre landwirtschaftliche Rente verzichtet, die Höhe wäre bei ihrem Lohn nicht die Rede wert, aber in 4 Jahren schlägt sie zu, machen sie sich auf höhere Beiträge gefasst.

              1+
            • Ehemaliger Landwirt sagt

              „Also so eine Frechheit,“

              @Inga, regen sich sich nicht auf, solche Menschen gibt es halt.

              Die lassen sich ihren Kindergarten bezahlen,
              die Grundschule
              das Gymnasium
              das Studium
              die Schulen für den Beruf des Landwirtes
              und wenn sie dann in die Rentenversicherung Einbezahlen , dann vergönnen sie diese den ehemaligen Beitragszahlern.

              Dass es sich um eine Umlagefinanzierung handelt, ist bei Herrn Fendt anscheinend noch nicht angekommen, es ist anscheinend noch nicht angekommen dass er auch einmal Beitragszahler für seine Rente braucht. 🙁

              Wie soll Herr Fendt etwas vom integrierten Pflanzenschutz verstehen, in badisch Sibirien verirrt sich weder ein Schadpilz, noch eine Laus.

              1+
            • Ehemaliger Landwirt sagt

              „Und es geht nichts über das Gefühl, ein moralisch überlegener Mensch zu sein. Es ist eigentlich sogar das schärfste Gefühl, ein wenig wie Sex.“

              @Stadtmensch

              Möchte der Frau Sybille nicht zu nahe treten, bei ihrer Figur es wäre besser mal auf Sex zu verzichten und ein Schnitzel in die Pfanne hauen (meinetwegen auch BIO) sonst wird sie vom nächsten Windstoß weg geweht. 🙂

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            • Martin Grube sagt

              @ Stadtmensch

              Diese Kolumne von Frau Berg ist ziemlich zusammenhangloses Geschwurbel und endet eben mit dem Satz

              Sich als moralisch überlegener Mensch zu FÜHLEN, ist besser als Sex.

              Wenn man glaubt ein moralisch überlegener Mensch zu sein, schreibt man im Kleinen bösartige Forenbeiträge oder schlechte Kolumnen und im Großen benimmt man sich wie Herr E. in Ankara…

              1+
    • Biobauer Andreas Fendt sagt

      vielleicht eine kurzer Erläuterung, wie ich zu meiner Aussage komme.
      Ich glaube der Verbraucher hat eine bestimmte (idyllische) Vorstellung von Landwirtschaft und möchte Produkte kaufen, die dieser Vorstellung entsprechen, hatte aber lange Zeit wenig Chancen sich wirklich zu informieren.

      Da haben die Werbestrategen das schön ausgenutzt und eben die behornte Kuh auf saftige grünen Wiesen grasend auf das Joghurt auch jenes Bauern geklebt, dessen Kühe nie im Leben Weide zu sehen bekommen.

      Durch die von den meisten Bauern viel gescholtenen, bzw. gehassten NGO´s und Grüne etc. vereint mit der „auflagengeilen“ Lügenpresse ist heute der Verbraucher über Skandale, Globalisierung und industriellen Praktiken in der Landwirtschaft etwas aufgeklärter.

      Nun versuchen Jammerbauern (und das meine ich nicht abwertend, denn es geht vielen ja wirklich wirtschaftlich schlecht und sie jammern, erstmals in der Geschichte, wirklich zu Recht) gemeinsam mit Lebensmittelindustrie, den grossen Ketten eine neue Lösung zu präsentieren: „Regional ist das neue Bio“.

      Und klar, daß dann wieder einigen nicht passt, wenn ein Biobauer aus dem Schwarzwald ruft: ein regionaler Giftspritzer und Tierschänder bleibt aber ein Giftspritzer und Tierschänder. Oder weniger polemisch: solange an regional keine Bedingungen geknüft sind, noch nicht mal klar ist welchen Umkreis „regional“ meint, solange kann man regional auch nur sehr bedingt empfehlen. Palla schreibt ja korrekt: es muss um regionale UND gute Ware gehen, und was „gut“ ist, das müssen wir erst mal definieren, im Austausch mit den idyllischen Vorstellungen der Verbraucher mit den realen Machbarkeiten der Landwirtschaft. Dabei rumzulügen und Kritiker zu blockieren, wie Bauerwiki u.a. das machen, bringt keinem was. Nicht den Verbrauchern und den Bauern schon gar nicht, sie gehen unter und klopfen sich dabei auf die Schulter: „aber wir haben wenigstens gekämpft“

      2+
      • Andreas sagt

        Du spielst mit Deinen nicht zu Ende gedachten Pauschalisierungen der FdL nur in die Hände. Es wäre der größte Massenmord der Menschheit, wenn die Landwirtschaft sich zurück entwickeln und Bio machen würde. Milliarden Hungertote wären die Folge.
        Pflanzenschutzmittel sind natürlich ab einer gewissen Konzentration giftig. Einige mehr andere (Glyphosat) weniger. Es geht nicht ohne, und wir müssen das Beste draus machen.
        „Tierschänder“ bekommen Tierhaltungsverbote und das ist klar geregelt.

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        • Biobauer Andreas Fendt sagt

          ja da könnten wir uns nun wieder streitenm denn ich vertrete eine grundlegend andere Auffassung und kann sie auch mit +/- aktuellen Studien belegen: Ökologischer Landbau kann nicht nur die Welt ernähren, sondern macht es z.T. heute in armen Regionen schon besser wie die Agrarchemie, siehe Weltagrarbericht zu Kenia (oder Tansania, habs grad vergessen).

          Agrarchemie führt heute schon zu Toten, im Verbund mit Gentechnik ist es Tanz auf dem Vulkan, aber auch MRSA bzw EHEC oder Botulismus können ganz rasch zu einer Pandemie grassieren und dann sind auf einen Schlag Millionen Menschen hinüber.

          „Tierschänder“ meint z.B. auch das halten heute üblicher Qualzuchtkühe, hochgezüchtete HF, die nicht mal mehr auf die Weide laufen können und von Gras allein nicht satt zu bekommen sind, oder Schweine die mehr Ferkel werfen wie sie Zitzen haben usw.

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          • Sabine sagt

            Sind solche Zuchtlinien nicht auch in Bio-Betrieben anzutreffen?
            Sicher arbeitet der GEH öfter mit Biobauern, als mit konventionellen in der Erhaltungszucht, aber oft sind es eben Nebenerwerbs- und Hobbybetriebe, die sich um die Erhaltung alter und mehrfachnutzbaren Tierrassen kümmern. Die zwar länger wachsen und weniger produzieren, aber dafür oft recht anspruchslos sind, was die Fütterung angeht.
            Erst nachdem die Bilder vom Kückenschredder durchs Netz geistern, wird sich im Biobereich an eine Neuzüchtung von Zweinutztungstieren gemacht, denn auch dort sind die alten Wirtschaftsrassen nicht mehr wirtschaftlich und ruhig genug für die Haltungssysteme. Ostfriesische Möwen, die gerne wandern und fliegen und auf menschliche Gesellschaft nicht besonders scharf sind, wird man wohl kaum auf einem Biohof finden, auch wenn sie sich im Sommer ihr Futter lieber selber suchen und die Körnermischung im Futterautomaten liegen bleibt. Solche Schätzchen bleiben trotz ihrer ansonsten sehr biofreundlichen Ausrichtung weiter den Liebhabern vorbehalten.

            1+
            • Biobauer Andreas Fendt sagt

              @Sabine: Wenn Du meine Netzaktivitäten bzw. Vorträge kennen würdest, wüsstest Du, daß 90% sich davon auf unzureichende Bedingungen im Biolandbau beziehen.

              Das meiste über Kühe, von fehlenden Hörnern, vom Unsinn der Silagefütterung, von den fatalen Folgen von Kraftfutterfütterung(feed no food!), von falschen Rassen und Zuchtzielen, von jahrelangem Durchmelken usw.

              Von der verschwiegenen Praxis, 80% Biomilchkälber in die konventionelle Mast zu verkaufen oder muttergebundener Kälberaufzucht um dem verwerflichen Trennen von Kuh und Kalb am Tag der Geburt entgegenzuwirken.

              Die Kritik an Vollgasbauern dient nur der Entspannung, da ist nämlich kupfergespritzer Hopfen und glyhosatbelastetes Malz verloren.

              0
            • bauerhans sagt

              „60% der Betriebsgewinne stammen laut DBV von Agrarprämien“

              bei mir sinds 25%,aber was willst du damit aussagen??

              der staat,die eu möchte landwirtschaft in einer bestimmten form und arbeitet mit anreizen d.h.
              der bauer kann prämien beantragen,muss aber dann die bewirtschaftungskriterien erfüllen.
              ist alles freiwillig.

              1+
            • Sabine sagt

              Schau, deshalb, schreib ich ja oft, dass wir uns als Gesellschaft einig werden müssen, was wir eigentlich wollen.
              Eine Landwirtschaft, wie Du sie betreibst, würde als eine Nebenwirkung sicher haben, dass jeder Haushalt einen landwirtschaftlichen Beitrag leisten muss. Da würde es deutlich mehr Nutzgärten und Tierhaltung direkt beim Verbraucher geben – oder wieder geben.
              Unsere gesamte Infrastruktur ist aber nicht auf eine solche Wirtschaft ausgelegt. Alles was wir hier in den letzten 70 Jahren getan haben, zielt ja auf die Trennung von Arbeits- und Produktionsstätten und dem Wohn- und Freizeitbereich. Ich halte das auch nicht für eine artgerechte Umweltgestaltung. Wenn Psychologen bei Kindern anfangen über den Mangel an Naturerfahrung als Grund für Lehr- und Verhaltensstörungen zu reden, sollten wir vllt. unsere eigenen „Haltungsbedingungen“ überdenken.
              Allerdings muss der Wunsch nach Veränderung aus der Gesellschaft kommen. Den meisten Leuten gefällt, wie es im Moment ist. Wenn man Menschen zu Veränderungen bewegen möchte, reagieren sie seltenst auf Kritik. Positive Bilder und Zukunftsszenarien sind da besser.
              Und es braucht Zeit, wir haben lange Arbeitsteilung als den Wachstums- und Wohlstandsmotor favorisiert, das kann nicht über Nacht verworfen werden.

              2+
            • Inga sagt

              @ Sabine
              auf unten den Beitrag:
              „Wenn Psychologen bei Kindern anfangen über den Mangel an Naturerfahrung als Grund für Lehr- und Verhaltensstörungen zu reden, sollten wir vllt. unsere eigenen „Haltungsbedingungen“ überdenken.“

              gut Sabine,
              da hast du recht

              nun nehmen wir mal das Beispiel Milch
              der Konsument würde gerne 1 € für einen Liter bezahlen , wenn es nur beim Bauern ankäme und er dafür die Kühe auf die Weide lassen könnte,

              Und wenn die Küh von Gras alleine ernährt wird, dann gibt sie zwar weniger Milch, aber man hätte den Tierarzt weniger in Stall und Fruchtbarkeit wäre höher, also könnte mehr kalben und somit mehr Milch geben. Die Laktationszeit wäre noch normal.

              Und die Kuh wird älter, würde mehr Kälber auf die Welt bringen(10), ist auch billiger als wenn sie mit viel Kraftfutter(kostet Regenwald) vollgestopft wird, mehr Methan in die Luft lässt und nur 2 Kälber in ihrem Leben bekommt, also nur 2 Laktationszeiten im Stall steht.

              Und die Milch wäre gesünder, hätte auch mehr wichtige, essenzielle Fettsäuren.

              Und für unsre Psyche wäre es auch besser, wenn die Kinder mal ein Paar Kühe auf der Weide sehen könnten und auch mal streicheln.

              Dann auch Zusammenhänge nachvollziehen können. Vor allen Dingen mal etwas mit Leib und Seele erleben und mit allen Sinnen erfahren könnten. Auch Wissen darum aufbauern könnten! Etwas Begeifen! Macht glücklich, tu tder Seele gut!

              Und dann!!!
              Dann bräuchten wir Produzenten und Verbraucher uns nicht mehr von der Industrie verarschen lassen.

              Dann sagen wir, wo es langgeht.
              Der Verbraucher will für gute Milch (auch Brot oder andere Nahrungsmittel) gutes Geld bezahlen.

              Und was bietet uns die Industrie?
              Entfremdung der gesunden Nahrungsmittel für viel Geld!
              Tütensuppen und Gammelfleisch!

              Wollen wir das?

              Und wer steckt hinter der Tütensuppe (Rennfahrersuppe hat mein Schwiegervater immer dazu gesagt) und anderen Conveniecefood?

              Die großen Firmen wie Nestlé und andere.

              Die verdienen an den Rohstoffen die wir Bauern produzieren und lassen sich die von Verbrauchern teuer bezahlen.
              Sie kassieren landw. Subventionen für Molkereien und mischen in der Politik und der Entwicklungshilfe mit. Verhindern sogar dass sich in der 3. Welt die Leute auch per learning by doing selbst auf die Beine stellen, diesen Leuten wird mit Geldern aus der Entwicklungshilfe gezeigt, wie man Kühe hält und melkt und wie man eine Genossenschaftsmolkerei aufbaut am laufen hält.
              Und wer hintert sie darn?
              Diese großen Nahrungmittelkonzerne, sie wollen da ihr Milchpulver und Hähnchenschenkel los werden und dafür auch Entwicklunghilfegelder kassieren. Und auch daran verdienen udn von der Handelbeziehung ab hängig machen.

              Also werden deren Kindern das auch nie erleben können wie Kühe heranwachsen, wie man sich Mühe geben kann die im Stall und auf der Weide halten kann und für diese Anstrengung dann Milch bekommt,woraus auch Butter und Käse gemacht werden kann.
              Vielleicht braucht jede Seele so ein Erlebnis und wen sie es nicht hat wird sie krank und auffällig???

              Vom öffentlichen Brunnenwasser werden sie auch enteisent, das gehört dann auch Welthandelsfirmen und sie müssen dann für das eigen s bezahlen. Ist das richtig?
              Sie dürfen nicht mehr glauben, Gott hat uns das Wasser geschenkt, und sie dürfen es nicht mehr holen.
              Vielleicht braucht jede Seele so ein Erlebnis und wen sie es nicht hat wird sie krank und auffällig???

              Aber nein, so etwas gibt es ja nicht denken die meisten und machen auf Profit,
              ziehen die Macht an sich und wirken wie oder werden Diktator.
              Machen uns (geistig, seelisch und körperlich) abhängig von sich.

              Wollen sie uns das gefallen lassen?
              Wehret den Anfängen!
              Denkt an TTIP und das Welthandelsabkommen!

              0
          • bauerhans sagt

            „Agrarchemie führt heute schon zu Toten, im Verbund mit Gentechnik ist es Tanz auf dem Vulkan, aber auch MRSA bzw EHEC oder Botulismus können ganz rasch zu einer Pandemie grassieren und dann sind auf einen Schlag Millionen Menschen hinüber.“

            populismus pur!!
            EHEC probleme hatte nur ein biobetrieb,MRSA ist ein problem der krankenhaushygiene und botulismus hat was mit unsauberer silage zu tun.

            1+
        • Moritz sagt

          Welch ein unseriöser Quatsch wenn die konventionelle Landwirtschaft sich mehr auf Bio konzentrieren würde das man dann vom größten Massenmord sprechen müsste bei dieser gigantischen Überproduktion. Hie zeigt sich wie die Agrochemieorgie mittlerweile den Verstand bestimmter Menschen schädigen kann.

          2+
          • Andreas sagt

            Wir haben weltweit keine Überproduktion. Etwa 700000 Mio. Menschen haben kein Geld für Nahrung und deshalb gibt es Hungertote. Durch Bio halbiert sich der Ertrag und verdoppelt sich der Preis für Nahrungsmittel. Es ist unbestritten, dass eine weltweite Biolandwirtschaft zu mehr Hungertoten führen würde.

            1+
            • Biobauer Andreas Fendt sagt

              Hör bitte erstmal auf Unwahrheiten zu verbreiten, die Mindererträge von Bio sind global 19% und nicht 50%. Die Kosten haben nichts mit Ertragspotential zu tun, sondern Bio ist günstiger, braucht nämlich keinen teueren Dünger und Pflanzenschutz und für hohe Pachtpreise sind hierzulande Biogasler schuld und global landgrabbing.

              Hungertote sind auch heute ein Verteilproblem und ein Problem unserer dekadenten Lebenweise, sprich hohem Fleichverzehr, welches je nach Art das 3- bis 10-fach an Fläche benötigt um diesselbe Kalorienzahl zu erzeugen.

              Das einzige was hier unbestritten ist, daß Du, vorsichtig formuliert, Informationsdefizite hast!
              http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/landwirtschaft-ertraege-im-biolandbau-werden-unterschaetzt-a-1007533.html

              1+
            • Andreas sagt

              Wie so oft, hat sich auch hier die Diskussion festgefahren. Ich fühle mich auch schlecht dabei, nach dem Mittagessen über den Welthunger zu schreiben. Mir fehlt das dicke Fell des A.Fendt oder des Herrn Moritz. Wer die Leserbriefe des Herrn Moritz kennt bekommt fast den Eindruck, das es noch Menschenschänder (verbal) gibt.
              Es gibt viel was man tun könnte und tun müsste um den Hunger zu bekämpfen. Aber dazu muss man mit Demut und Ernsthaftigkeit diskutieren.
              In der Landwirtschaft haben wir es mit Kreisläufen zu tun wie : Nutztier – organischer Dünger – Pflanzennahrung. Oder Grasland – Wiederkäuer – Milch/Fleisch. Wenn man also die Weltagrarwirtschaft diskutieren will, müsste man die 192 Staaten mit ihren Besonderheiten sehen und nach dem optimalen Weg suchen. Das kann der Spiegel nicht leisten.

              3+
            • Biobauer Andreas Fendt sagt

              Man muss nicht 192 Staaten gesehen haben um zu verstehen, daß eine Form der Landwirtschaft die ihre eigenen Grundlagen zerstört nur kurzfristig in der Lage ist, Menschen zu ernähren.

              Ob das nun biologisch oder kleinbäuerlich oder historisch oder sonstwie heisst, wenn Pestizide Wildbienen vernichten, Maisflächen wegen Erosion zu Wüsten werden und Phosphat vergeudet wird, wie wenn es unendlich davon gäbe, dann leuchtet doch schnell ein, daß die sogenannte moderne konventionelle Landwirtschaft eine Sackgasse ist. Sicher gibt es Fehler auch im Ökolandbau und positive Entwicklungen in der Landwirtschaft jenseits von Bio. Ich hatte ja versucht mit den Stichworten Pandemien oder grassierende Genmutationen aufzuzeigen auf welcher Rasierklinge wir da zur Zeit rumackern

              0
      • Sabine sagt

        Tierschänder? Ja, die gibt es leider auch in der Landwirtschaft. Wenn ich mir das Video zum wohl größten Milchindustrie-Skandal angucke, stört es mich aber weniger, dass dort damals 3500 Milchkühe gehalten wurden, mich stören die völlig überforderte und durchgeknallten Teenager, die dort während der Nachtschicht wehrlose Tiere sadistisch quälen und die panischen Tier auslachen… denn die dummen Schlampen haben es ja nicht anders verdient.
        Solche Leute gehören nicht in den Kuhstall, sondern weggesperrt. Nicht nur um Kühe zu schützen. Wer als Teenager mit sowas davon kommt, wird sich als Erwachsener ne zweibeinige „Schlampe“ suchen, die er misshandeln kann.
        Warum es einem Landwirt nicht auffällt, dass sowas in seinem Stall passiert, mag an der Größe liegen. Wenn rundum die Uhr gemolken wird, kann der Chef schwerlich die ganze Zeit daneben stehen und, wenn bei solchen Betrieben die Literzahlen absacken oder mehr Tiere mit Verletzungen behandelt werden müssen, wird man vllt. auch nicht als Erstes daran denken, dass ein Teil der Angestellten Sadisten in Experimentierlaune sind. Leider haben solche Leute ja keine Laufschrift auf der Stirn, die einem mitteilt, was sie so alles zum Lachen bringt.
        Aber mal nachgedacht, wieviele konventionelle Milchviehbetriebe haben hier solche Ausmaße? Noch sind es wenige.
        Und solche Großställe hält man nicht nur dann auf, wenn man Bio kauft. Auch ein Bio-Riesen-Betrieb kann in Takatuka-Land liegen und Monster als Mitarbeiter haben.
        Wenn ich aber da kaufe, wo ich jeden Tag in den Stall gucken kann, wo der selbe Vet vorbei schaut, der auch zu meinen Viechern kommt, dann kann ich das Risiko minimieren, dass die Kühe schlecht behandelt oder gar gequält werden. Dafür muss der Milchbetrieb aber in meiner Nachbarschaft auch den Landwirt ernähren, sonst muss der nämlich aufgeben und wie die letzten Statistiken uns berichten, heißt dass ja nicht, dass die Kühe weniger werden. Nur, dass mehr Tiere in weniger Betrieben gehalten werden, was heißt, dass diese Betriebe größer sein müssen und so kommen wir dann irgendwann auf 3500 Kühe mit angeblich ahnungslosem Betriebsleiter und u.U. Melkern, die eigentlich in die Geschlossene gehören, in der Nachtschicht.
        Wenn der Betrieb in der Nachbarschaft auf Bio umstellt, ist das die Entscheidung der Besitzer und ich würde auch nicht meckern, aber dass die Biobauern – wie bio muss es denn sein, EU-Bio oder bio-dynamisch?-grundsätzlich die besseren Tierwirte und Betriebsleiter sind….. nö, das glaub ich einfach nicht. Wenn einer der größten deutschen Biohöfe zugibt, dass ihm in einem Jahr fast 25% der Ferkel trotz Sauenstand weggestorben sind, frag ich mich wie viel so ein Ferkel davon hatte, dass es ungespritztes Futter hätte fressen können.
        Die Tierrechtler machen übrigens gerade mobil gegen Fleisch und Milch aus Bio-Haltung. Da wird es demnächst wohl auch unschöne Videos im Netz geben.

        3+
          • Sabine sagt

            Das ist die „Fernsehzuschauer-Taugliche-Version“
            https://www.youtube.com/watch?v=f7KnJ3hgdXI
            Der Milchpool in BC hat übrigens danach die Farm wie eine heiße Kartoffel fallen lassen. Keiner der Verarbeiter wollte mit solchen Bildern in Verbindung gebracht werden.
            Die Krone (also Staatsanwaltschaft) hat gegen 8 Arbeiter Anklage erhoben, allerdings zieht sich der Prozess bis heute, auch wenn es so ausschaut, dass alle 8 Beklagten die Taten einräumen. Ihren Job waren sie keine 24h nach Veröffentlichung des Videos los.
            Anders in USA auch dort hat man auf mehreren Betrieben ähnliche Szenen gefilmt…. Kälber, die ohne Betäubung die Hornanlagen weggebrannt bekommen, Schweifkopieren ohne Betäubung und Nachversorgung und ähnliches. Ein Betrieb in Ohio (war’s glaub ich) hat darauf hin einen Senator angespitzt, solche Under-Cover-Aufnahmen grundsätzlich unter Strafe zu stellen. Andere Betriebe haben die Mitarbeiter, die soetwas machen, selber angezeigt, allerdings ist es in den USA wohl recht schwierig solche Anzeigen über eine Ordnungswidrigkeit hinaus zu verfolgen.
            Andere Länder, andere Sitten.
            Auch deshalb bin ich ein Fan von „guck-in-den Stall“. Dass nicht jede Kuh immer Lust hat aufzustehen, wenn gemolken wir, is klar. Dass man die oft etwas eindringlicher bitten muss, auch…. aber so… nee, so muss man das nicht machen, find ich.

            0
      • Inga sagt

        Selbst wenn die kein Bio machen, dann doch etwas für Umwelt und menschliche Seele, eben humanökologisch.

        http://wendland-net.de/post/ein-tolles-schweineleben-unter-eichen-32521

        Ich denke, hier erfassen die Menschen, die ein Schwein leasen, doch den ganzen Sinn der Tierhaltung und den Fleischkonsum.

        Die schlachten und konsumnieren mit Würde, nicht kopflos!

        Denen wird übel, wenn ein Markschreier nicht nur Bananen und ganze Aale, sondern auch die gute Mettwurst (nordhessich „ahle Worscht“) als Stracke unter die Leute wirft.

        0
      • Inga sagt

        für einen ehrlichen Biobauern udn Direktvermarkter gehört es sich nicht, seine Berufskollegen als „Giftspritzer und Tierschänder“ zu bezeichnen.
        fördern das dein Geschäft?

        Also ich als Dein Kunde wäre mißtrauisch.

        Du müßtest es doch gar nicht nötig haben deine Berufkollegen so zu diffamieren.
        du machst doch friedliche Arbeit, was haben da die Hasstriaten zu suchen?

        Du entsprichst doch den Kunden ihren Vorstellungen, eben dem Bilderbuchbauer und verdienst auch noch daran.

        Was ist Dein Problem?

        0
  2. Sabine sagt

    Nein, ich meinte ein Portal wo Landwirte und lokale Produzenten die Einkäufer der Supermarktketten bewerten. Beispiel: Herr Y vom ABC beanstandet grundsätzlich einwandfreie Ware erstmal, um den Preis zu drücken…. oder so Supermarkt ABC zahlt grundsätzlich erst nach 3. Mahnung und ist anschließend beleidigt, wenn man Zahlungsverzug anspricht.
    Solls ja geben, ich hab mal mit ner Stadt gearbeitet, die grundsätzlich erst nach 3 Monaten Rechnungen bezahlte und sich jede Art von Bearbeitungsgebühren für Mahnungen verbat. Da wurden Lieferanten und Handwerker „aussortiert“, die auf pünktliche Zahlung bestanden. Nach dem Motto, wir brauchen das zwar gestern und Du musst uns schnellstens beliefern, aber wann wir geruhen die Rechnung zu bezahlen, geht dich nix an. Sei froh, dass wir Dich überhaupt liefern lassen.
    Auf solche Kunden können manche Betriebe leider nicht verzichten, daher scheint diese Unsitte gerade bei der Öffentlichen Hand im Trend zu liegen. Begründet wird das oft mit den Vorschriften zur Rechnungsprüfung, aber für mich ist das einfach mies. Gerade kleinere Betriebe kommen durch solche A*löcher in finanzielle Schieflage.

    0
  3. Stadtmensch sagt

    Bei uns wird die Marke ‚Sachsenmilch‘ z.B. mit dem Prädikat ‚regional‘ beworben und es stimmt auch: die Molkerei ist gleich um die Ecke. Der Gewinn bleibt aber nicht in der Region, sondern geht ab ins Steuerparadies:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Unternehmensgruppe_Theo_M%C3%BCller

    Wie soll der Verbraucher mit seiner „Marktmacht“ hier irgendwelche Steuerungsfunktionen ausüben?

    Ich übertreibe bewusst und vielleicht sind meine Annahmen auch einfach nicht richtig – aber dieser Aspekt spielt bei der Kaufentscheidung (ganz weniger Extremisten) sicher auch eine Rolle.

    1+
    • Palla sagt

      Mir liegt schwarz-weiß-Malerei fern und mir ist bewusst, dass mein Einkauf zumindest derzeit nicht genau das bewirkt, was ich gerne hätte. Irgendwann muss man ja aber mal anfangen.

      Ich habe meinen Artikel für den Normalmenschen verfasst, denn ich werde, gerade als Bäuerin häufig danach gefragt. Und das von Menschen, die sich völlig durchschnittlich ernähren und wenig über Landwirtschaft und die Vermarktung von Produkten wissen. Das dürfte wohl die Mehrheit der Deutschen sein!

      0
  4. Biobauer Andreas Fendt sagt

    Was nutzt der regionale Einkauf, wenn der regionale Bauer seine Tiere intensiv hält und z.B. viel Medikamente einsetzt? Oder wenn er seine Flächen mit Glyphosat abtötet oder gar importiertes Gentechfutter einsetzt?

    Wieso muss Bio immer regional sein? Wer Bananen kaufen möchte, soll nach dem Rat also keine Biobananen kaufen sondern konventionelle? Bei Biobananen, oder anderen importierten Bioprodukten, ist der Transportweg derselbe, aber in den Herkunftsländern werden keine Pestizide und Gentechnik verwendet und manchmal die Bauern auch besser bezahlt. Wenn ich also schon ein importiertes Produkt kaufen möchte, dann doch unbedingt Bio

    0
    • Bauer Willi sagt

      Das war der Werbeblock eines eingefleischten Biobauern. Sie brauchen also nicht am Samstag auf den Wochenmarkt in Freiburg zu fahren., es geht auch mit importierten Produkten.
      Fazit: Bio ist wichtiger als regional. Meint jedenfalls dieser Biobauer.
      Bauer Willi

      6+
      • Biobauer Andreas Fendt sagt

        Im Gegensatz zu Bauer Willi schelte ich den Verbraucher nicht, wenn er billig kauft und überlass ihm seine Kaufentscheidung, auch ob er regional kauft oder nicht.

        Bei mir darf er sich über Massentierhaltung die er gezwungenermaßen mit seinen Steuermittel mitfinanziert, aufregen, auch wenn er das Hähnchen für 2,79 kauft, dazu gebe ich ihm das Recht ausdrücklich.

        Aber ich kläre auf, daß Bio in beiden Fällen die bessere Wahl ist, regional oder importiert. Denn regionale Landwirtschaft ist eben keine Garantie, daß es gute Landwirtschaft ist. Ich erinnere an die 17% aller konventionellen Gemüseproben, bei denen Pestizidrückstände ÜBER den Höchstmengen gefunden wurden, bei Bio gab es keine einzige diese Probe (amtliches Ökomonitoring BaWü 2015)

        0
        • bauerhans sagt

          „Bei mir darf er sich über Massentierhaltung die er gezwungenermaßen mit seinen Steuermittel mitfinanziert, aufregen, auch wenn er das Hähnchen für 2,79 kauft, dazu gebe ich ihm das Recht ausdrücklich.“

          den zusammenhang bz. massentierhaltung und billigessen kennt der verbraucher nicht,sondern reagiert spontan emotional auf lancierte pressemeldungen.
          deiner erklärung pro bio wird er höflich lauschen,kauft aber weiter bei aldi.

          2+
        • Bauer Willi sagt

          Du hast leider nichts verstanden. Oder aber du verdrehst die Dinge bewusst. Ich habe mehr als einmal gesagt, dass der Konsument doch gerne Bio kaufen soll. Das ist nun mal teurer. Aber er macht es nicht. Da musst Du noch viel Aufklärungsarbeit leisten. Aber das machst Du auch nicht, sondern treibst dich auf anderer Leute Seiten rum, um dort zu kommentieren bzw. zu polemisieren. Das ist ja auch viel einfacher.
          Bauer Willi

          2+
          • Biobauer Andreas Fendt sagt

            Danke Willi, ich habe Deine Denke und Argumentiererei sehr gut verstanden, nur Du siehst Deine eigenen Denkfehler bis heute nicht ein (kurz Du verstehst den Unterschied zwischen Citizen Consumer Gap und dem Unterschied des (Steuer-)Bürger/Wahlerwillens nicht.

            Und verstehst mein Handeln nicht: die einen nennen es kommentieren oder polemisieren, ich nenn es eben informieren.

            Im Übrigen halte ich, so es meine Zeit zulässt, auch Vorträge und habe bei facebook zwei gut frequentierte Seiten zur Information: Gutes Bio und meine Stiftungsseite.

            Leider ist es mit meinem Buch noch nix geworden, aber es wird noch kommen, Das Buch von Bauer Willi habe ich angelesen und dann weggelegt, weil untauglich, aber ich habe vor es irgendwann mal ganz zu lesen und eine Rezension zu verfassen.

            Und ich treibe mich auf Deiner Seite rum und dafür solltest Du dankbar sein, denn das macht die Seite interessant. Wenn Du keinen Wert auf meine Kommentare legst, kannst mich ja mal wieder blockieren, Zensur statt Dialog, die Methode kennt man ja von allerlei Bauern, auf Deiner FB Seite bin ich ja auch gesperrt. Nur zu, ich muss nicht bei Bauer Willi kommentieren, überlass die Seite doch anderen Selbstdarstellern, die haben als Ehemalige auch mehr Zeit.

            PS: die meiste Aufklärungsarbeit leiste ich 2 mal die Woche auf meinen Märkten und das mach ich gerne, denn da profitier ich davon (das Wort kommt von Profit!)

            1+
            • bauerhans sagt

              du passt gut zu einem hiesigen ev. pastor,der seine argumente weniger in der bibel,sondern im bgb(bürgerlichen gesetzbuch)findet.

              0
            • Ehemaliger Landwirt sagt

              „PS: die meiste Aufklärungsarbeit leiste ich 2 mal die Woche auf meinen Märkten und das mach ich gerne, denn da profitier ich davon“

              Wenn mal psychisch labilen Menschen einredet, sie werden mit konventionellen Lebensmittel systematisch vergiftet, hat das nichts mit Aufklärungsarbeit zu tun, dies ist eine üble Masche.

              2+
            • Stadtmensch sagt

              @Ehemaliger Landwirt:

              ich lerne: Wochenmarktbesucher am Bio-Stand sind psychisch labil…

              „Manchmal ist es besser den Mund zu halten und für einen Idioten gehalten zu werden, als ihn zu öffnen und alle Zweifel zu beseitigen.“(Dennis Thatcher)

              1+
            • Biobauer Andreas Fendt sagt

              nur gut, dass unser schwarzer Landwirtschaftsminister die Masche psychisch labile Menschen zu verunsichern auch betreibt, denn er hat ja die Ergebnisse des Ökomonitorung vorgestellt und belegt, daß 17% allen konventionellen Gemüses eigentlich ungenießbar ist.

              Ich bin also in bester Gesellschaft mit der CDU, hurra!

              Wenn einer mir vorwirft, wenn ich auf eine amtliches Untersuchungsergebnis verweise, sei das eine üble Masche, dann offenbart der selber, welch geistig Kind er ist.

              0
            • Schweinebauer Piet sagt

              Auf das Buch freu ich mich schon. , vermutlich werdenPutin und Trump es auch kaufen und wir haben bald Weltfrieden und der IS gibt auf! !!

              1+
            • Ehemaliger Landwirt sagt

              „ich lerne: Wochenmarktbesucher am Bio-Stand sind psychisch labil…“
              @ Stadmensch

              Wer lesen kann ist im Vorteil und wenn man noch das gelesene versteht, dann ist es optimal.

              1+
            • Ehemaliger Landwirt sagt

              „Wenn einer mir vorwirft, wenn ich auf eine amtliches Untersuchungsergebnis verweise, sei das eine üble Masche, dann offenbart der selber, welch geistig Kind er ist“.

              Was soll ich von einem Biobauer halten, der bei beim ersten Problem mit Peronospora den Einsatz von nicht zugelassenen Phosphonaten im BIO-Weinbau fordert?

              0
            • Ehemaliger Landwirt sagt

              „Manchmal ist es besser den Mund zu halten und für einen Idioten gehalten zu werden, als ihn zu öffnen und alle Zweifel zu beseitigen.“(Dennis Thatcher)

              @ Stadtmensch

              Gutes Zitat, das sollten sie sich manche zu Herzen nehmen.

              Nichts ist dümmer, als wenn Leute die die Landwirtschaft und ihre Besonderheiten nicht kennen, sich als Lehrer der Bauern betrachten.

              Wladimir Iljitsch Uljanow (Lenin)

              3+
            • Ehemaliger Landwirt sagt

              „Was soll ich von einem Biobauer halten, der bei beim ersten Problem mit Peronospora den Einsatz von nicht zugelassenen Phosphonaten im BIO-Weinbau fordert?“

              Hatte heute um 18 Uhr die Gelegenheit, Pflanzenschutzversuche im Bio-Weinbau anzusehen. Die Versuche wurden von der ZG Karlsruhe durchgeführt.

              Bio = 100% Verlust, wie unbehandelte Kontrolle!

              BIO mit 4 x Phosphonate 95% Verlust!

              Halleluja!
              Wie die das finanziell verkraften ist mir ein Rätsel.

              Möglicherweise sollten die auf Grasland machen, mit Geißen, dann ist das Risiko Totalverlust geringer. 🙁

              0
        • Ehemaliger Landwirt sagt

          „bei Bio gab es keine einzige diese Probe (amtliches Ökomonitoring BaWü 2015)“

          Wer nichts suchend, der nichts findet!

          https://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-mlr/intern/dateien/PDFs/Verbraucherschutz/Oekomonitoring_2015_Web.pdf

          Um die Untersuchungsergebnisse der einzelnen Jahre zukünftig vergleichen zu können, wurden nur ausgewählte,
          in der Regel rein chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel, keine Kontaminanten, in die Auswertung mit einbezogen.

          Nicht berücksichtigt wurden folgende Stoffe:
          im Öko-Landbau zugelassene Stoffe: Azadirachtin, Piperonylbutoxid, Pyrethrum, Rotenon, Spinosad

          in Pflanzen natürlich vorkommende Stoffe: Gibberelinsäure

          in Düngemittel enthalten: Phosphonsäure

          Bromid: kann geogenen Ursprungs sein, Gehalte <5 mg/kg werden als „natürliche“ Gehalte bewertet

          Di- und Triethanolamin: können als Beistoffe in zugelassenen Dünge- oder Pflanzenschutzmitteln enthalten sein

          Chlorat und Perchlorat: verschiedene Eintragswege möglich (siehe Infokästen zu Perchlorat und Chlorat)

          http://www.untersuchungsaemter-bw.de/pdf/bioproben_rueckstaende2015.pdf

          1+
          • Martin Grube sagt

            Das Ergebnis bedeutet aber auch: konventionelle Landwirtschaft Baden Württemberg = 100% Abdriftfreier Pflanzenschutz!

            2+
            • Biobauer Andreas Fendt sagt

              nein! Im Gegenteil, die Daten belegen eindeutig daß es Abdrift gibt, wie sonst sollten Rückstände auf Bioprodukte kommen. Allerdings liegen diese immer unter den zulässigen Höchstmengen.

              1+
        • Rebecca sagt

          Zitat :“Bei mir darf er sich über Massentierhaltung die er gezwungenermaßen mit seinen Steuermittel mitfinanziert, aufregen“

          Was ist eigentlich mit denen die sich über die von ihnen gezwungenermaßen mit Steuermitteln mitfinanzierten dubiosen Stiftungen und „Bio“ Betriebsmodelle aufregen?

          Dürfen die das bei dir auch?

          3+
          • Biobauer Andreas Fendt sagt

            Willst Du damit sagen, meine Stiftung sei dubios oder würde über Steuermittel finanziert und welches „Bio“ Betriebsmodell soll ich haben, wieso die Anführungszeichen? Ich bin kontrollierter Biobetrieb mit Direktvermarktung und das ist das ganze Modell.

            Aber blöd daherkommen darf bei mir jeder, der outet sich nämlich selbst damit

            0
    • Sabine sagt

      äh… unser Problem ist aber doch nicht, dass uns die regionalen Bananen-Erzeuger pleite gehen, oder hab ich da was verpasst?
      Würden – egal ob bio oder konventionell- die tatsächlichen Kosten für Bananen auf dem Preisschild stehen, würden die wohl nur sehr selten erschwinglich sein.
      Es geht doch darum, auch durch unser Kaufverhalten, unsere regionalen Märkte zu stärken und unsere heimische Landwirtschaft zu unterstützen, bevor sie vom Weltmarkt völlig zerpflückt wird. Denn wenn die erstmal zu reinen Hobby geworden ist, werden wir überhaupt nicht mehr kontrollieren können, was und wie produziert wird. Auch nicht im Bio-Bereich, denn da wo Produkte eben nicht mehr erschwinglich sind, wird auch bei Bio schnell der Standard angepasst werden. Jede Wette.

      2+
    • bauerhans sagt

      „wenn der regionale Bauer seine Tiere intensiv hält und z.B. viel Medikamente einsetzt? “

      hatte eben aufem schlachthof einen getroffen,der nen FLEISCHHOFLADEN hat und ich sagte ihm,dass ein bekannter nur bei ihm fleisch kauft,weil er ja keine medikamente einsetzt………!
      der grinste ein bisschen in sich hinein…….

      1+
    • Inga sagt

      Als Biobauer sollttest du doch auch verstehen, dass, Qualitätsfleisch beim Handwerksmetzger, eventuell auch auf dem Wochenmarkt nicht unbedingt aus Massentierhaltung kommt.

      Der Handwerksmetzger, der Qualitätsfleisch verarbeitet zahlt besser, da braucht man keine Massentierhaltung.
      Ich denke mal, die Tiere für Qualitätsfleisch bleiben länger im Stall.

      Das ist für den Bauern ein Rechenexempel!

      Bei echter Massentierhaltung gehen wöchentlich solche Mengen aus dem Stall, die kann ein Handwerksmetzger gar nicht verarbeiten. Oder?

      0
  5. Christian sagt

    gute Anleitung
    zu Punkt 3)
    wie ist die Definition von regionale Produkte? Ich glaube dies ist schwer zu definieren.
    Dass es beim Discounter keine regionalen Produkte gibt, kann ich in Ö so nicht bestätigen. Hier setzt jeder auf Regionalität – inwieweit der Dorfproduzent den örtliche LEH beliefern darf/kann, hängt vom System des einzelnen LEHs ab.
    Einen Punkt würde ich noch ergänzen, der aber für den Verbraucher nicht sichtbar ist aufgrund des Druckes der LEH-Einkäufern: die Einkaufspraktiken der Einkäufer – wer (vom LEH) kauft fair ein und zahlt den Bauern faire Preise zu fairen Konditionen!
    Und da kann ich nur sagen, dass der Discounter Hofer in Ö (Aldi in DE) einer der Vorreiter ist (im positivem Sinn) was Fairness angeht (Stichwort: Wertschätzung, zu Vereinbarungen stehen, etc.)

    0
    • Sabine sagt

      Wie kann man für Verbraucher faire Einkäufer sichtbar machen?
      Noch ein Label? Schwierig, im Label erfinden sind gerade Discounter ja sehr kreativ.
      Hier vor Ort gibt es einen Supermarkt, der sich selber als „seniorenfreundlich“ auszeichnet, aber im Markt ist da von nichts zu spüren. Da werden Waren über Kopfhöhe einsortiert, oft in abenteuerlichen Türmen auch in den Gängen gestapelt, dass ich mich frage, ob die gerade an Samstagen einer Überprüfung vom Brandschutz ohne Beanstandung überstehen würden. Feststeht, an die Ware kommen Ömmekes mit Rollator garantiert nicht dran.
      Bewertungsportal für Einkäufer, auch schwierig… Vertragsrecht und so…. aber auch weil Internet-Pranger nicht so mein Fall sind. Das Global-Village sollte da doch das Mittelalter hinter sich lassen.
      Ein Schild auf dem Acker oder auf der Wiese? Hier baut XY für ABC an? Ne Kuh mit Werbe-Jacke.. Meine Milch könnt ihr bei/im ABC zum fairen Preis kaufen?
      Ideen?

      0
      • Stadtmensch sagt

        >>Bewertungsportal für Einkäufer, auch schwierig…
        Hallo Sabine, meintest du so etwas?
        http://www.supermarktcheck.de/

        >> Internet-Pranger == Mittelalter
        Wie bitte? Ab jetzt nur noch Like-Buttons und keine Shitstorms und Schmähschriften mehr? Wie langweilig 😉

        0
    • Palla sagt

      Regionalität ist nicht definiert. Grundsätzlich das ja auch jeder für sich selbst definieren und es hängt auch vom Produkt ab. Wer in einem Landkreis wohnt, in dem es keinen Apfelanbau gibt, kann ja schwerlich Äpfel aus dem Landkreis kaufen. Wenn es gerade nur die Wahl zwischen deutschen und neuseeländischen Zwiebeln gibt, dann sind die deutschen Zwiebeln für mich die Regionalen.

      Mir geht es beim Einkaufen vor allem darum Signale zu senden und ich würde mir wünschen, die Leute würden genauer auf die Etiketten schauen! Dann kann man ja sehen, was die Einkäufer daraus machen.

      2+

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