Bauer Willi
Kommentare 39

Eine Schulstunde in Rhetorik…

Ein geniales Interview von Christoph Heinemann (Deutschlandfunk) mit Anton Hofreiter (ab Minute 1:00). Hat jetzt nicht direkt was mit Landwirtschaft zu tun sondern eher mit Kommunikation. Nicht vergessen, den Ton einzuschalten…ist ja Radio… 🙂

https://t.co/9KgRlwLWmX

Muss man sich nicht unbedingt bis zum Schluss anhören, lohnt sich aber. Ich habe jedenfalls viel über Rhetorik und Gesprächsführung gelernt.

Ich war gestern den ganzen Tag auf einer sehr interessanten Tagung zum Thema „Filterblase in der Agrarwirtschaft“ der Uni Vechta.  Deshalb heute etwas eher Unterhaltsames… 🙂

Bauer Willi 

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39 Kommentare

  1. Sehr lustig! Auch die Kommentare hinterher, die wie Herr Hofreiter weiter argumentieren, dabei ging es in dem Interview doch gar nicht darum zu diskutieren, ob die Aktionen an sich befürwortet werden sollen.

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  2. Paulus sagt

    Der Hofreiter Toni hätte die Frage mit einem Satz beantworten können, ohne dass ihm ein Zacken aus der Krone gefallen wäre. Danach hatte er selbstverständlich das Recht, ggf. mit einer geschickten Überleitung, seine Auffassung zu vertreten, statt in Altmaierscher Manier endlos herumzueiern und sich der Peinlichkeit auszusetzen. Nicht mehr und nicht weniger.
    Nein, es war keine Glanzleistung sondern ein Paradebeispiel rhetorischen Versagens.
    Ich stelle mir den Hofreiter Toni gerade mal in den Gremien vor, vor denen ich mich zu verantworten habe. Dagegen war dieses harmlose Interview ausgesprochen wohlwollend und gnädig.

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    • bauerhans sagt

      „Altmaierscher Manier“

      das ist ein grundsolider freundlicher mensch,dems gut schmeckt und der in der diskussion ALLE mitnehmen möchte und nicht wie der ungehobelte toni,der sehr gern verbal draufhaut!

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  3. Friedrich sagt

    Dies ist ein typisches Beispiel für die Antworten der Politiker. Die antworten nie richtig auf die ihnen gestellten Fragen. Deshalb ist es so herausragend , daß endlich mal ein Fragesteller
    so penetrant nachfragt. Auch das kommt eher selten vor. Zufällig hat es nun den Hofreiter erwischt . Hätte aber auch alle anderen Politiker treffen können. Die hätten dann genauso dumm ausgesehen. Leider haben diese Leute heute keine klare Meinung mehr , sondern reden nur wischi waschi um das wirkliche Thema herum. Haben eben fast alle einen Wasserschlauch , statt einer Eisenstange im Rücken. So ist man eben jedermanns Darling und kann so manches Jahr bei bestem Einkommen die Zeit in Berlin verbringen. Für unsere
    „Freiheitlich demokratische Grundordnung“ ist das natürlich tödlich. Da brauchen wir Leute die gradlinig ihre moralisch und sachliche Meinung vertreten, auch auf die Gefahr nicht mehr von ihrer Partei aufgestellt zu werden. Leider fehlen diese Personen heute in den Parlamenten. Um diesen gradlinigen Leuten eine Chance zu geben fällt mir nur die max. acht Jahre im Parlament ein und dann ist Schluß. So würde mehr Volkesstimme in die Gesetze einfließen.

    4+
  4. Arnold Krämer sagt

    Ich bin bestätigt worden in der Wahrnehmung, dass viele Politiker nicht in der Lage bzw. (in diesem Fall ganz offensichtlich) willens sind, auf einfache und klare Fragen (die nicht unbedingt immer leicht zu beantworten sein müssen; das konzidiere ich!) einfach, klar und verständlich zu antworten. Das ist aber das, was misstrauisch macht, Poltikverdrossenheit erzeugt, und letztlich die Demokratie zersetzt.
    Ein nicht geringer Teil der Wählerschar findet das sicherlich gut, was der Hofreiter da von sich gegeben hat.
    Bemerkens- und lobenswert ist die „Sturheit“ des Fragestellers (das wird Folgen in der Redaktionskonferenz gehabt haben!?). Viele Journalisten/Reporter fungieren heute oft nur noch als Stichwortgeber, um Politikern eine „Bühne zu bieten“ bzw. deren Botschaft zu „verkaufen“.

    Willi: Unterhaltsam ist das nur vordergründig, man kann Schadenfreude empfinden, weil der Hofreiter so vorgeführt wurde (Du kriegst jetzt auch garantiert kein Interview mehr mit dem zustande!!). Aber es macht auch traurig.

    15+
    • Bauer Willi sagt

      Stimmt. Unterhaltsam ist wohl der falsche Begriff. Lehrreich wäre besser gewesen. Aber da A. H. mir bisher schon ein Interview verweigert hat, wird sich das wohl jetzt auch nicht ändern. Eigentlich schade.

      1+
  5. Ottmar Ilchmann sagt

    Ich finde dieses alberne Spielchen des Journalisten ehrlich gesagt überhaupt nicht genial, sondern peinlich. Es ist doch völlig klar und unbestreitbar, dass in Deutschland Schulpflicht herrscht. Ebenso gilt für Milchbauern auch die Andienpflicht sämtlicher Milch an die Molkerei. Und wie sich während des Milchlieferstreiks die Bauern über diese Regelung hinweggesetzt haben, um ein Zeichen zu setzen, wie untragbar die Situation auf dem Milchmarkt ist, so setzen sich jetzt viele Schüler über die Schulpflicht hinweg, um deutlich zu machen, als wie existenzbedrohend sie den Klimawandel empfinden. Beide mussten und müssen mit den Konsequenzen leben. Viele Schüler nehmen einen Eintrag, einen Tadel oder eine schlechte Benotung in Kauf, weil ihnen das Thema Klima eben wichtiger ist. Ein weiterer Grund zur Achtung gegenüber den jungen Menschen! Dass Hofreiter nicht besonders souverän reagiert hat, steht auf einem anderen Blatt, aber dass er sich nicht auf diese Ablenkungsdiskussion einlässt, finde ich nachvollziehbar.

    3+
    • Mark sagt

      Sorry, Herr Illchmann, der Vergleich der Schüler mit den streikenden Milchbauern ist doch komplett daneben.

      23+
    • Obstbäuerin sagt

      Da die Schüler auch durch mein Steuergeld die Schule besuchen können, möchte ich, dass es nicht verschwendet wird. Als kurzfristige Aktion der Schüler wäre das noch hinnehmbar aber nicht als dauerhafte 4-Tage Lösung, denn da hängen auch gut bezahlte Lehrkräfte dran, die ihren Lehrauftrag nicht erfüllen können. Mein Vorschlag wäre, dass der Unterricht in den Ferien oder am Samstag nachgeholt werden muss. Es spricht nichts dagegen, die Demonstrationen auf schulfreie Termine zu legen. Sonntag ist auch ein guter Tag.

      9+
      • Gephard sagt

        Die Schule ist dazu da, die Schüler auf das Leben vorzubereiten. Hat funktioniert, würde ich sagen. So schlecht scheint das Schulsystem dann doch nicht zu sein, wenn daraus schon während der Schulzeit Menschen werden, die gesellschaftlich relevant denken und handeln.

        Ob die Schüler durch den Freitag nun wesentliches verpassen, bezweifle ich aber, das passiert dank Lehrermangel sowieso die ganze Woche.

        Außerdem gehen bei einer monokausalen Argumentation leicht die Feinheiten unter. Die Lehrer werden mehr denn je in ihrem Lehrauftrag gefordert, um die ganze Thematik im Unterrecht einzubinden. Das geht in fast allen Fächern. Auch ohne, dass die Lehrer jetzt noch mehr Stunden anhäufen müssen, etwa in den Ferien, wie von dir gefordert.

        Die Schüler machen alles richtig, würden Sie Sonntags demonstrieren, gäbe es die ganzen Diskussionen nicht. Das war einst beim Irak-Krieg genauso. Die Antikriegsdemos gingen erst durch die Presse, als wir für blaue Briefe eigenmächtig die Schule schwänzten, einen Gedenkgottesdienst anleierten und auf die Straße gingen.

        Wenn der Steuerzahler und die Politik nicht hören will, müssen sie fühlen.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Vor 14 Tagen wurde im badischen Offenburg für das Klima gestreikt, am Samstag wurde für das Klima demonstriert, jedoch waren es nur die Hälfte.
          Offensichtlich ist an einem Samstag das Klima nur die Hälfte wert.

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          • Gephard sagt

            Und deshalb sollte man die gesamte Bewegung ignorieren, oder welche Schlussfolgerung empfiehlst du?

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Während man Skeptiker also stets nach ihrer Qualifikation beurteilt, genügt bei den Jüngern der Klimawandelkirche die glitzernde Gesinnung völlig aus, um Glaubwürdigkeit zu erlangen. An der Cook-Studie, heute eines der Evangelien der Klimakirche, schrieb eine nach Selbstauskunft „beim NABU auf Klimaaktivismus umgeschulte“ Programmiererin mit und eine 15 Jahre junge Teilzeitschulschwänzerin erhebt den moralischen Anspruch, die Welt zu retten. Aktivisten, NGO-Laienprediger und Teenager sind mittlerweile die Hauptdarsteller dieser moralischen Hybris und niemand kommt auf die Idee, auch mal dort nach der fachlichen Kompetenz zu fragen.

      Mit Greta Thunberg hat die Klimakirche jedenfalls ihre neue Jeanne d’Arc gefunden, die stolz das Banner der Klimagerechtigkeit schwenkt. Immer Freitag, wenn sie die Schule schwänzt und ihre persönliche Zukunft als Opfer auf den Altar der Klimagerechtigkeit legt.

      9+
      • libertador sagt

        Bei der Qualifikation geht es um die wissenschaftlichen Beurteilung des Klimawandels. Bei den Demonstrationen, um die politische Reaktion. Um eine politische Reaktion zu fordern, sind keine Qualifikationen notwendig. Daneben ist die wesentliche Forderung die Greta Thunberg formuliert die wissenschaftlichen Ergebnisse ernstzunehmen. Daneben sollte die Politik auch internationale Verträge ernstnehmen: das Übereinkommen von Paris. Um dies einzuhalten, sind in Deutschland große Anstrengungen erforderlich. Sie müssen ja dabei nicht auf die Schüler hören, sie können sich an Wissenschaftler halten:

        https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/wie-viel-co2-kann-deutschland-noch-ausstossen/

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      • Gephard sagt

        Du hast da was missverstanden. Weil den jungen Menschen die Kompetenz fehlt, appellieren sie mit ihren Demos ja an die Kompetenz der derzeit führenden Menschen. Um nicht erfolgreich eingesetzte Kompetenz zu erkennen, braucht man selbst keine tiefgreifende Kompetenz, es reich, sich das (nicht vorhandene) Ergebnis anzuschauen.

        Achtjährigem, googel mal nach dem Wort Verachtung und erfahre, was das insbesondere über dich aussagt.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Habe es schon mal geschrieben, dass wir gerne Reisen. In diesem Fall reihen wir uns auch als Umweltsünder ein.

          Nach vielen Gesprächen kommt nach einer Woche die Frage nach dem Beruf,
          danach kommen nur noch laaaaaange Gesichter.

          Bei einer Reise nach New York hat sich eine Reisegruppe mir angeschossen um Manhattan per Fuß zu erkunden. Hätten die gewusst, wem die sich anschließen, die Missachtung meiner Person wäre sicher gewesen.

          Ob ein „Gebhard mich missachtet, geht mir persönlich am allerwertesten vorbei, ich bin mit meiner Lebensleistung zufrieden.

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          • Gephard sagt

            Ich verachte keine Personen, auch dich nicht, ich tadelte lediglich deine verächtliche Sprache Greta gegenüber. Der Hinweis auf Google war eigentlich als Anstoß zur Reflektion gedacht.

            Warum du das Fass deines Reiseverhaltens aufmachst, statt aufs Thema einzugehen, erschließt sich mir nicht.

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Ich verachte die Greta nicht, die und ihre Gefolgschaft kämen mir Glaubwürdiger rüber, wenn die ihre Aktivitäten Samstags Durchführen würden. Samstags haben die Kids sicher etwas wichtigeres zu tun. Nicht auf das kritisieren, auch nicht die Älteren, auf das eigene Tun kommt es an. Gerne würde ich wissen, wie viele von denen über Ostern in den Flieger sitzen.
              Sie könnten die Eltern zb. davon abhalten, mit dem Auto auf das Land fahren, sie könnten Obst und Gemüse der Saison zu essen und auf die Trauben von Südafrika oder Chile zu verzichten.
              Auch mit 18° in der Wohnung kann man leben und 30 Minuten unter der Dusche muss auch nicht sein.
              Es gibt viele Fälle wo die Kids sich einbringen können.
              Gerade Heute habe ich gelesen wo Eltern massiv die Parkplätze im Schulhof verteidigen, damit die Kinder auf dem Schulweg nicht verloren gehen. Ich selbst hatte es gut, musste nur einen Kilometer laufen, andere bis 5 Kilometer, auch die haben das überlebt.

              Jetzt zu meiner Reiseschilderung:

              Die, hauptsächlich die Städter leben in einer Traumwelt und meinen die landwirtschaftliche Bevölkerung besteht aus Deppen, die nie aus ihrem Dorf herauskommen und in Foren kann man klar erkennen, dass Bauern verachtet werden,und das nur weil sie die Landwirtschaft betreiben, die der Verbraucher bereit ist zu bezahlen. Bauern finden sich auch an großen Flughäfen zurecht, leider können das die meisten nicht machen, weil sie zuhause das Vieh versorgen müssen.

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      • Stadtmensch sagt

        Wenn euch dieses Jahr wieder alles verdorrt bzw. weggespült wird, könnt ihr ja weiter aus eurer „Achse der Guten“ vorlesen. Die Neokons und ihre Randschen Ideale gehen gerade baden. Lieber „Klimawandelkirche“ als eure dämliche „alles meins Ideologie“!
        Lernt erst aml Zitieren bevor ihr euch mit fremden Federn „schmückt“.
        Ihr habts nötig! Bei euch hilft auch kein Rhetorik-Kurs mehr – lasst doch gleich Vera oder Henrik hier rumkotzen! Da weiß man wenigstens woran man ist. Und die Eisenstange gleich daneben! Für die, die nicht so viel Zeit haben. Nur noch zum Abwinken…

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          In meinem Leben habe ich in Foren immer welche getroffen, die einen Rechtschreibfehler zum Anlass nahmen, sich zu einer höheren Kaste zugehörig zu fühlen.
          Wenn nicht das ständige Gejammer über die schlecht bezahlte Arbeit wäre, könnte man direkt meinen, die wären Intelligenter.

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    • bauerhans sagt

      schüler machen gern „hallygally“,weiss ich noch von früher.
      irgendwas ernsthaftes kann ich bei den demos nicht erkennen.

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  6. Obstbäuerin sagt

    Wenn der Wahlkampfmodus einmal eingeschaltet ist, hat er offensichtlich keinen Zugang mehr auf flexibles Reagieren. Sein hartnäckiger Versuch, die Frage durch die Antwort in eine andere Richtung zu manipulieren, ist an seiner eigenen Unfähigkeit gescheitert. Auf einfache Fragen einfache Antworten zu geben, scheint vollkommen aus der Mode.

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  7. Inga sagt

    Christoph Heinemann hat doch das klassische Spiel mit dem ernsten Anliegen gemacht, oder?
    Wenn das wirklich Blödsinn ist, was diese Aktion Fridays for Future macht, dann hat die Schulpflicht doch Vorrang.

    Aber wenn diese Schüler doch Angst haben, dass wir ihre Ökologie, die Ökologie der Zukunft zerstören, dann sollten wir dem, der Zerstörung schnellsten Einhalt gebieten.
    Wenn aber nicht, dann fordern sie eben mehr Aufklärung darüber, dass man und auch sie da durchblicken können.
    Wenn die Schule sich damit engagiert, dann haben sie Freitags eben immer Bio.
    Vielleicht noch Religion, wo man dann darüber philosophieren kann.
    Die anderen Fächer werden an den übrigen Tagen geleert!

    Und dann interessieren sich in Zukunft mehr, auch Mädchen für naturwissenschaftliche Fächer!

    Und das ist auch notwendig! Angeblich dringend notwendig!

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  8. Berthold Lauer sagt

    Und wir meinen immer wir müssten Fragen beantworten und Klarstellungen abgeben.
    „Richtige Kommunikation“ haben wir halt nicht gelernt.

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  9. Oberländer sagt

    Wahltaktischer Kindsmissbrauch , klar das da Einer der Obergrüninnen und Obergrünen nichts gescheites dazu
    weis. Dieser Mensch hat wohl nie Manieren gelernt.

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  10. J. Wesemann sagt

    Paranoider Schwachsinn.
    Für eine Sache auf die Straße zu gehen ist etwas, auf das man auch von selbst kommen kann. Und wie man sich untereinander austauscht und vernetzt, ist auch kein Staatsgeheimnis.
    Stellen Sie sich mal bloß vor, das hat sogar in der Zeit vor dem Internet funktioniert.

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  11. Ackerbauer sagt

    Friday for Future-Made by Soros an Co.

    Diese Bewegung ist viel zu Koordiniert (ferngesteuert) als das sie von der echten Basis kommen würde!

    Empfehle zu einer richtigen Rhetorik, den guten Hirten oder die Kunst des Krieges zu begreifen:

    Der Gute Hirte !!!
    Die Schlafschafe wachen auf, und versuchen aus ihren Gehege auszubrechen. Sie fangen an, miteinander zu reden.
    Was macht der “kluge” Schäfer?
    Er teilt und herrscht !
    Die Aufgewachten von denen die noch pennen !
    Doch die Teilung klappt nicht, scheiß Internet…..
    Immer mehr von den Viechern wachen auf !
    Also macht er auf ein paar Stellen des Zaunes neue Tore! drüber steht “FREIHEIT” (Friday for Future)
    (soll keine
    Assoziationen wecken)
    Auf das eine Schreibt er “NEW AGE”, dahinter ist eine saftige Wiese,
    der Zaun ist in regenbogenfarben gestrichen.
    An anderer Stelle schreibt er aufs Tor “Bankenderegulierung”, der Zaun ist Goldfarbig mit durchgestrichenen %-Zeichen. Occupy!
    An noch anderer Stelle schreibt er “Entrückung jetzt”, jedes Schaf kriegt ein wunderschönes Nachthemd, und die Zäune sind mit Wölkchen behangen…
    Auf einem Anderen steht “Zukunft durch Technologie”, das Venusprojekt !
    Noch woanders steht: Die “Wahren” Nachrichten, was uns der Schäfer verschweigt!
    Danach schickt er seine Schäferhunde in die Herde, die je nach Interesse der Schafe die Jeweilige Philosophie bereitwillig verbreiten, und sogar wunderschöne Filme darüber machen (Zeitgeist und Co)
    Vor jedes Tor stellt der Kluge Schäfer einen Hund, der so tut, als ob er die “Flüchtlinge” beißen wollte. ein paar allzu kluge “Anführer” erwischt er auch. In den Gehegen stehen weitere Schäferhunde,
    die erzählen den Schafen, dass sie jetzt im einzig wahren Gehege drinnen sind, und alle anderen nur “Spinnereien und Verschwörungstheorien” sind.
    Die Schafe sehen sich in ihren SUGGERIERTEN Weltbild bestätigt, und dösen wieder ein.
    Er erzählt noch ein paar Geschichten von Bösen Wölfen hinter dem Zaun, die Gerade nach
    Massenvernichtungsmetzgereien arbeiten und schickt regelmäßig ein paar Schafe und paar Schäferhunde raus. einige der Schafe kommen nur als Bettvorleger in das Gehege zurück..
    Das gibt Zusammenhalt in der Herde, gegen die Bösen Wölfe (zur Sicherheit richtet er noch ein Gehege ein, auf dem Steht, die Wölfe sind gar nicht böse, der Zaun wird mit Bildern von Schäferhunden behängt,
    die andere Schafe beißen, wenn sie in das Gehege wollen)
    Ruhe kehrt wieder ein.
    Der Schäfer freut sich.
    Er holt seine Schere und schert ein Schäfchen nach dem Anderen.
    das ärmste, äh schwächste Schaf wird geschlachtet und den Hunden zum Fraß vorgeworfen.
    Nur in der Nacht hört man von weit hinter dem Zaun das heulen der Wölfe und das weit entfernte ,leise blöcken von Schafen.
    Ach, zum Glück beschützt uns der Schäfer und seine Hunde !!!!!

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  12. bauerhans sagt

    typische antworten vom Hofreiter,Toni!
    wärs ne talkshow gewesen,hätte man handgreiflichkeiten befürchten müssen.
    interessant auch,ministerin Gebauer aus nrw pocht laut NW heute auf schulpflicht.

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    • Gephard sagt

      Die Schulpflicht ist nichts Neues und sie wurde schon immer unterwandert. Da nützt auch offizielles Pochen nicht. Was ist mit den Verpflichtungen der Politik oder der vorangegangenen Generationen? Die wurden auch nicht alle eingehalten.

      Es ist doch albern, erst einen verdeckten Planeten hinterlassen und dann die Kritik daran abzuwiegeln, weil sie zur falschen Zeit kommt.

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