Bauer Willi
Kommentare 25

Eine für mich neue Beobachtung

Wir haben am Donnerstag einen Teil der Bienenweide gemulcht, weil sie verblüht war. Jetzt kann der ausgefallene Samen wieder keimen.

Auf der Bienenweide habe ich diesen Erdbau gefunden. Ich weiß nicht wirklich, ob es Erdbienen oder Erdwespen sind. Ich habe so was bisher noch nicht gesehen und mir gedacht, dass es euch auch interessiert. Wählt am besten den Vollbild-Modus.

Der NABU startet ja gerade wieder sein Insekten-Zähl-Programm. Was soll ich da eintragen? 🙂

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25 Kommentare

  1. kritischer_Leser sagt

    So viel zum Naturverständnis der selbsternannten „Bauernkinder“ hier.
    Das sind stink normale Wespen. Neben der Deutschen Wespe ist die Gemeine Wespe eine der Arten, die ihre Nester gerne unterirdisch anlegen. Erst seit dem der Menschen freundlicherweise Dachböden und Rolladenkästen zur Verfügung stellt aber auch dort.
    Eine Art die „Erdwespe“ heißt, gibt es nicht.
    Sind übrigens (wenn nicht gerade beim Grillen oder an der Kaffeetafel) durchhaus nützlich. Die fressen nämlich auch allerhand andere Insekten.

    (Allein vom Video lässt sich natürlich nicht erkennen welche Art genau)

    PS: Warum sollte man ein Wespennest mitten auf dem Acker eigentlich anzünden/ersäufen????

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    • firedragon sagt

      Ich beobachte immer ganz fasziniert, wie die Wespen an den Kühen auf der Wiese die Fliegen fangen. Als ich das zum ersten Mal beobachtet hatte, hab ich gedacht ich sehe nicht richtig, machen die aber.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Zitat: „PS: Warum sollte man ein Wespennest mitten auf dem Acker eigentlich anzünden/ersäufen????“

      Wer sprach denn vom Acker? Es ging um Streuobst und das Aufsuchen von Fallobst….da sind Wespen nicht hilfreich. Es war aber früher auch nicht so witzg, wenn man beim Hockenaufstellen in ein solches Nest trat…..Heute stört es den Bürger sogar beim auf der Terrasse sitzen….tse, tse, tse…

      P.S: Der Wasserschlauch reichte auch nicht bis auf den Acker….grins.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      „PS: Warum sollte man ein Wespennest mitten auf dem Acker eigentlich anzünden/ersäufen????“

      Im Maisacker nicht, aber wenn Weinberge in der Nähe sind. Die Viecher haben die Fähigkeit die Trauben anzufressen und das gibt flüchtige Säure, ein Horror für den Kellermeister.

      Früher durften wir Kinder die Zwetschgen von Hand auflesen, das hatten die Wespen nicht so gerne. Die gingen zum Gegenangriff über, bei mir waren es man 6 Stiche. Ein urbaner Bürger hätte sofort ein RTW mit Notarzt alarmiert, aber ich war nur ein Bauernkind, also kein selbsternanntes.

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  2. Agricola sagt

    Typisches Erdwespenloch. Der unterirdische Bau kann relativ groß sein. Der korrekte Öko holt einen Wespenflüsterer….
    Ich habe – natürlich in den alten Zeiten – gute Erfahrungen mit einem Wasserschlauch (mindestens 3/4 Zoll), einem Spaten und einem Flachdachbrenner mit Propanflasche gemacht.

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  3. Inga sagt

    Dem Verhalten nach sind das Wespen,
    ob die
    ihre Behausung im Boden genauso bauen wie die Wespen hinter der Gardinenstange oder im Rollo Kasten?

    Dann ist die Bienenweide schon ganz schön öko, denn alles Getier soll sich da ja wohl fühlen, weil es zur Biodiversität gehört!!

    Wenn die da unter der Erde auch so ein Wespennest haben, dann reicht ein Eimer Wasser ja nicht aus, um sie zu tilgen, da muß schon ein Schlauch rein und eine Stunde Wasser laufen lassen.

    So, wenn die da so ein Geflecht an Wespennest drin haben, dann haben die da unterirdisch ganz schön gearbeitet und Erde bewegt!
    Trägt das auch zur Humusbildung bei`?

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  4. Paulus sagt

    „Was soll ich da eintragen?“ Ist doch kein Problem, zwecks Bestimmung der Art bemühe man die selbsternannten Experten des Nabu. Die fühlen sich dann erst recht wichtig und sind mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit so dumm und prockeln in ihrer wichtigtuerischen Art auch noch mit einem Stöckchen in dem Erdloch herum. Sollten es die gefürchteten, überaus aggressiven Erdwespen sein ist es dumm gelaufen, für die Nabu-Leute meine ich, aber das Ziel erreicht – hätte ich jetzt fast gesagt.
    Mich würde vielmehr interessieren wie man diesen Viechern, im Falle ihres Vorkommens in unserem Garten den Garaus macht.

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    • Mark sagt

      Ich erzähl jetzt lieber nicht, was die Bauern vor 50 Jahren in solchen Fällen gemacht haben…

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      • Reinhard Seevers sagt

        Wir haben früher einen Schlauch reingesteckt und das Wasser eine Stunde laufen lassen….Benzin getränkter Lappen und ein Streichholz half auch…:-)

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        • Inga sagt

          Und?
          Hat man nachweisen können, dass das half?

          Ob die sich verflüchtigt haben, während das Wasser da rein lief?

          Ob sie an der anderen Seite noch ein Loch hatten, um wieder raus zu kommen? Haben das Mäuse eigentlich auch?

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Wir haben damals ein Erdbeertörtchen, mit viel Sahne neben das Loch gestellt.🤣

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  5. Ehemaliger Landwirt sagt

    Wespen in einem Erdloch gibt es bei uns solange wie ich schon Lebe.
    Möglicherweise hängt dies mit dem Klima zu tun, das warme Wetter ist auch Richtung Norden gezogen.

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Kannst durchaus recht haben, aber vor meiner Zeit kann ich mich nicht mehr erinnern.

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        • Inga sagt

          Könnte es nicht sein, dass deine Oma, die im 19. Jahrhundert ihre Kindheit verbracht hat, dir so ein Wespenloch irgendwo im trockenem Gestrüpp gezeigt hat, dich vor der Gefährlichkeit gewarnt hat, so wie es ihre Oma bei ihr 1890 auch getan hat.
          Andererseits ist ja wissenschaftlich erwiesen, das diese Tiere sich schon sehr lange in der Evolution etabliert haben.

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  6. Inga sagt

    Ja im notreifen und dadurch süssen feuchten, warmen Fallobst fühlen sich Wespen besonders wohl.

    Städterkritik, davor hätten die Eltern aber warnen müssen!

    Tatsächlich, Eltern waren im Feld.
    Der Opa hat die Kinder ja beauftragt..
    Er oder die Oma hatten schon gewarnt…

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  7. Mark sagt

    Das Insektenzählprojekt des NABU ist ein reiner Marketing-Gag, der sich anschliessendgut manipulieren und politisch instrumentalisieren lässt. Keiner sollte dort mitmachen!!

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Die wirklichen Experten sind der Meinung, dass es kaum noch welche gibt, die Insekten bestimmen können.
      Wie die zu so einer Aussage kommen, ist mir schleierhaft, wir haben doch 80 Millionen „Experten“.

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  8. Smarti sagt

    Wahrscheinlich haben solche Wespen bei uns einen Esel getötet. Er hatte hunderte Stiche. Auf der gleichen Weide waren auch Pferde und Rinder, diese sind durch den Zaun nach Hause gerannt, nur Bobby ist stehen geblieben :(. Wenn wir ein solches Nest finden, wird es grosszügig ausgezäunt ( nachts ) – denn die schwärmen auch bei Erschütterungen sofort aus.

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  9. Heinrich Bührke sagt

    Das werden Erdwespen sein! Die sehen wir bei unseren trockenen Sandböden in der Lüneburger Heide oft. Gerne an Wegrändern und dann beliebt bei Spaziergängern mit Hund. :-))

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  10. Schorsch Summerer sagt

    Das dürften Erdwespen sein. Die gibt es bei uns häufiger, vor allem in extensiver genutzten Wiesen und an Böschungen. Vorsicht, diese sind deutlich agressiver als andere Wespen.

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  11. Reinhard Seevers sagt

    Ich erinnere noch, dass meinem Bruder als Kind beim Fallobst aufsuchen ein Schwarm Erdwespen ins Hosenbein geflogen ist…..ist nicht schön gewesen. Hätte man damals schon Smartphones gehabt, wäre es heute noch im http://www.😁

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    • Inga sagt

      Ja im notreifen und dadurch süssen feuchten, warmen Fallobst fühlen sich Wespen besonders wohl.

      Städterkritik, davor hätten die Eltern aber warnen müssen!

      Tatsächlich, Eltern waren im Feld.
      Der Opa hat die Kinder ja beauftragt..
      Er oder die Oma hatten schon gewarnt…

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  12. Berthold Lauer sagt

    Sieht sehr nach Erdwespen in einem erweiterten Mäuseloch aus! Halt lieber ein wenig Abstand! Reagieren manchmal ein wenig aggressiv!
    Können mehr als hundert sein!

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