Bauer Willi
Kommentare 22

Ein Riss in der Brücke

Nur eine ganz kleine Meldung, die aber zum Nachdenken anregt. Erst ein quer stehendes Containerschiff im Suez-Kanal, dann Hacker, die eine Pipeline ausser Betrieb nehmen. Und jetzt ein Riss in einer Brücke irgendwo in den USA. Über 700 Lastkähne können nicht weiterfahren.

https://www.nzz.ch/wirtschaft/ueber-700-lastkaehne-im-mississippi-blockiert-ld.1625136?mktcid=nled&mktcval=164_2021-05-14&kid=nl164_2021-5-13&ga=1&trco=

Sollte die Sperrung weiter anhalten, sind Auswirkungen auch auf die Börse für Agrargüter zu erwarten

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22 Kommentare

  1. Paulus sagt

    Wenn das was auf dem Foto zu sehen ist tatsächlich alles ist verstehe ich die Aufregung nicht. Das zu beheben schafft jedes Stahlbauunternehmen, nach Vorgaben der Ings an etwas mehr als einem Tag. Aus technischer Sicht ist das Lala. Mir scheint, da wird etwas aufgebauscht was möglicherweise noch andere Hintergründe hat.

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  2. Inga sagt

    Dann ist ja für unsere Schweine auch nicht genug Soja da?
    Ob Kartoffeln Alternative das gleiche leisten,
    oder die selbstangebauten Erbsen?

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    • Christian Bothe sagt

      Dann eben Kartoffeln dämpfen und einsilieren.Gemischt mit Kraftfutter je nach Mastabschnitt. Getreide/Hackfruchtmast war früher unser Ding in der DDR o.Soja…Gehe aber davon aus,das es Soja gibt( USA,Donausoja,Südamerika).

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      • Inga sagt

        Aus USA geht ja nicht, wegen der desolaten Brücke.
        Ob der Anbau an der Donau für Deutschland oder ganz Europa reicht, ist fraglich.

        Ohne Soja war nicht nur in der DDR sondern auch hier in der BRD bis in die 60iger oder frühern 70igern so.

        Das ist historisch so gewachsen in Ost wie in West, wir waren ja mal eins. Den alten Dämpfer in unserer Futterküche war bestimmt noch von vorm Krieg.

        Das mit dem Soja muss vielleicht eher was mit Handelsbeziehungen von BRD und Westeuropa mit USA zu tun haben, als mit magerem Fleisch das daraus resultiert.

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      • Inga sagt

        Hackfruchtmast?

        Ja, Futterrüben haben die Schweine auch bekommen, aber vielleicht nur, wenn die Kartoffel aus waren.
        Die sind bestimmt nicht so gehaltvoll, oder?

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      • Christian Bothe sagt

        Hatte es ja schon mal erwähnt.Unsere 10000MS (Durchschnittsbestand)wurden
        mit gedämpften Kuechen-und Speiseabfällen(~7500to/a),Eiweißkaltsilage,Schweinemischfutter in Mix feuchtkruemelig verfüttert. SES gab‘s nicht!!Einsatz erfolgte nach Rationsberechnung und unter strenger veterinärmedizinischer Kontrolle.War eine gute Sache,in der DDR Gang und Gebe und wäre ein Mittel gegen die heutige Nahrungsmittelverschwendung auf jeden Fall…

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        • Inga sagt

          Aber Soja hat so eine große Lobby?

          Was ist Eiweißkaltsilage?

          Aber wenn das berechnet wurde, dann wurden die Schweine in der DDR genauso gut gefüttert, wie hier mit Soja und Gerste u. Weizen.
          Na ja und dann noch extra Mineralfutter für die Mastperioden.

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          • Christian Bothe sagt

            Eiweißkaltsilage(auch ~mischsilage)aus industriellen Rueckständen und Abfällen hergestellt.Alles wurde nach dem DDR-Futterbewertungssystem(Rostocker FBS heute)berechnet. Sulfitablauge und Tierkoerpermehl als trockenes Beifutter waren Extras. Somit wurde der RP Gehalt von SES ersetzt und ergänzt.

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          • Christian Bothe sagt

            Bezogen auf 28 Mitgliedstaaten werden demnach unter Einbeziehung von Produktion und Verarbeitung pro Person jährlich 173 kg verschwendet; das entspricht etwa 20 % der gesamten EU-Nahrungsmittelproduktion.Scheint mir nicht zu wenig zu sein H.Krämer…

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            • Thomas Apfel sagt

              Das ist auch bei der 2012-er bundesweiten Untersuchung das Ergebnis gewesen. Von den 20 % Abfall im Lebensmittelbereich waren 41 % noch voll genießbar. Das sind dann allerdings „nur“ noch 8 – 9 % der Erzeugung. Für Tierfutter sind von den 20 % Gesamtabfall sicher mehr als die Hälfte verwertbar.

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              • Reinhard Seevers sagt

                Eine aktuelle Evaluation aufgrund geschlossener Gastronomie und Hotellerie würde die Ursache der Verschwendung offenlegen: durch Wohlstand generierte Dekadenz.
                Das wäre doch Mal eine ehrliche Herangehensweise und Selbsterkenntnis.Wird aber wohl nicht gemacht werden, weil es ja soooo kulturell wichtig und ökonomisch notwendig ist, zu verschwenden. Es ist immer besser den Erzeuger die Schuld für die Erzeugung und die Nachernteverluste zu geben.

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        • Paulus sagt

          Christian Bothe, ich frage mich wie ihr das mit den Küchen- und Speiseabfällen organisiert habt. Entweder wart ihr unglaublich diszipliniert oder es musste ohne Ende sortiert werden; nach meinem laienhaften Verständnis.
          Es würde mich schon interessieren.

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          • Christian Bothe sagt

            Wir hatten einen Vertrag mit der Stadtwirtschaft Gera.Diese entsorgten täglich die s.g.Specki Tonnen und belieferten die Mastanlage mit Spezialfahrzeugen. Dazu wurde ein Jahresvertrag zwischen meinem VEG und der Stadtwirtschaft geschlossen zum Preis x/to.Ich habe dann das gedämpfte Futter untersuchen lassen(stichprobenartig)und zur Verfuetterung freigegeben.

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            • Christian Bothe sagt

              Technisch:Fremdkörperabscheider etc.,diverse Förderer, Gautsch Kessel zur Dampferzeugung .

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            • Lieschen Müller sagt

              Bei uns im Neubaugebiet standen Sammeltonnen für Essensreste. Vergleichbar mit den Biotonnen von heute. In der Schule kam der Rest in eine Tonne (leider oft mit Löffel)

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              • Lieschen Müller sagt

                Und noch was: Plastetüten waren wertvoll, die hätte man nicht einfach weggeworfen. Das Silberpapier von den Verpackungen brachten die Kinder zum Recycling (Sero: Sekundärrohstoffe).

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              • Inga sagt

                Aber die wurden abgekocht, bevor sie den Schweinen gegeben wurden oder?
                Das wurde hier dann mal gesetzlich festgelegt.

                Manche Schweinebauern holten von Krankenhäuser und Altenheime auch Essenreste ab, das würde aber dann verboten (ca. 1990), weil auch eventuell Medikamente, besonders von Dementen da rein geraden sein könnten.

                Das selbe galt dann auch für Klärschlamm von dort.

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            • Christian Bothe sagt

              Noch eine Ergänzung: besondere Leckerei waren dann Datteln,Feigen o.a. aus überlagerten Intershopbestaenden, weil der Handel zu unbeweglich war diese rechtzeitig zu verkaufen. Gab’s viel Obst+ Gemüse haben wir auch da viel abbekommen…Dazu nicht TGL (DIN) gerechtes Brot und Torten.350 to Rohzucker hatten wir auch!Koennte so weiter erzählen,möchte aber nicht langweilen.Die Schweine( Rasse Leicoma)haben’s mit guten MTZ gedankt und wir konnten exportieren(BRD,NL,UdSSR u.a.).

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              • Inga sagt

                Ja der unbewegliche Handel, der nur mit allen Tricks verkaufen können, verschwenden sehr viel Lebensmiitel.
                Pb der Bauer Schuld an der krummen Gurke hat ? Er könnte ja gerade wachsen lassen. 😉

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  3. Reinhard Seevers sagt

    Wie unwichtig Handel ist, zeigt dieser kryptische Text: „Der Twitch-Streamer Tyler „Ninja“ Blevins war 2018 der größte Content-Creator zum Hit-Spiel Fortnite, das damals alle Rekorde brach. Jetzt sagt er: In einem einzigen Monat habe er 5 Millionen US-Dollar verdient und das nur mit dem Creator Code zu Fortnite.“
    Leute wacht auf, die Jugend dieser Welt braucht einen Internetanschluss und Haferdrink, dann rollt der Rubel. Straßen, Brücken und Schiffe sind von gestern. (OT am frühen Morgen) 🤗

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    • Inga sagt

      Mit anderen Worten, man kann auch mit Sch… Geld verdienen?

      Aber mit Hafermilch kann man nicht ewig leben, denke ich!

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