Bauer Willi
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19% mehr Schweine

„Wir sollten weniger Fleisch essen“. Diesen Satz liest und hört man immer wieder, besonders häufig und nachdrücklich in Deutschland.

In anderen Teilen der Welt scheint der Vorschlag nicht so gut anzukommen…

https://www.pigprogress.net/World-of-Pigs1/Articles/2021/5/Chinas-pig-production-will-grow-19-in-2021-745100E/

Zitat: „Chinas Schweineproduktion wird 2021 um 19 % wachsen
Die aggressive Kapazitätserweiterung von Großbetrieben im Jahr 2020 hat einen geschätzten Anstieg der Schlachtschweine für China bewirkt. Im Jahr 2021 soll die Zahl um 19,2 % auf 613 Mio. Tiere steigen. Die gesamte Schweinefleischproduktion wird auf 49,27 Mio. Tonnen prognostiziert, was einem Anstieg von 19,8 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht.“

Für Schweinehalter dürfte dieses Zitat noch interessant sein:

„Es wird auch erwartet, dass im Jahr 2022 Angebot und Nachfrage nach Schweinen in ein grundlegendes Gleichgewicht eintreten werden, wobei der Schweinepreis um RMB 18 (US$ 2,78)/kg schwankt. Nach 2023 wird es dann für zwei aufeinanderfolgende Jahre eine Phase des Überangebots geben und in der zweiten Hälfte des Jahres 2024 wird der Markt in einen neuen Preiszyklus eintreten.“

Hier noch ein Bericht, wie China seinen Fleisch-Hunger durch Importe deckt:

https://www.fleischwirtschaft.de/wirtschaft/nachrichten/handel-mit-schweinefleisch-chinas-importe-steigen-weiter-50426?crefresh=1

Großer Gewinner ist Spanien, großer Verlierer ist Deutschland.

 

 

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22 Kommentare

  1. Thomas Apfel sagt

    Hier mal der Versuch ein paar Relationen im Ländervergleich herzustellen:
    USA = 120 kg/Kopf Fleisch – 1,35 ha LN pro Kopf – Inlandsverbrauch 99 kg Fleisch/ha LN
    Rusl.: 73 kg/Kopf Fleisch – 1,46 ha LN pro Kopf – Inlandsverbrauch 55 kg Fleisch je ha LN
    China 63 kg/Kopf Fleisch – 0,17 ha LN pro Kopf – Inlandsverbrauch 300 kg Fleisch je ha LN
    Dtl. 61 kg/Kopf Fleisch – 0,19 ha LN pro Kopf – Inlandsverbrauch 320 kg Fleisch je ha LN

    China hat also in der Nutzungsintensität große Ähnlichkeiten wie Deutschland.
    (den Inlandsverbrauch habe ich gewählt, weil im pro Kopf-Verbrauch der Ex- und Importanteil der jeweiligen Länder nicht abgebildet ist)

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  2. Rita Kappert sagt

    Nachdem im Krieg/direkt nach dem Krieg viele Menschen gehungert haben, entwickelten sie in den 50er Jahren einen satten Fleischhunger. Ja, es entwickelte sich auch das Übergewicht. Nun, in china haben bis vor kurzem viele Menschen Untergewicht gehabt oder wirklich an Hunger gelitten. Auch sie wollen teilhaben am wachsenden Wohlstand. Und das kann ich sogar nachvollziehen. Habe selbst längere Zeit komplett vegan gelebt und es war mir zu guter Letzt einfach alles zu energiearm.

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  3. Ist doch simpel. Steigender Wohlstand = mehr Fleischkonsum. Wird ja auch jedem eingeredet, daß Fleisch ein Luxusgut wäre, wer es sich leisten kann, der wäre auf der Gewinnerseite usw.

    Die Entwicklung in China läuft – oh, Wunder – genau so wie bei uns während der Wirtschaftswunderjahre.

    Wer das ganze Bild zeigt, weiß aber auch, daß die chinesische Regierung versucht, das schnell wieder runterzubringen.
    https://www.globalcitizen.org/de/content/china-reduziert-fleischkonsum-fuer-den-klimaschutz/

    Ergänzt um eine Strategie, wie man Fleischersatzprodukte auf Pflanzenbasis ausbaut.

    Gibt sogar Milieustudien (siehe Sinus), die genau so ein Verhalten prognostizieren: Kinder aus ärmeren Haushalten werden überwiegend oft zur Spaß- und Konsumgesellschaft (Hedonismus und Materialismus) gezählt, das kompensieren, was man selbst als Kind nie hatte. Kinder aus reicheren Haushalten hingegen tendieren zunehmend dazu, sich zur Postwachstumsgesellschaft zu entwickeln (siehe Fridays for Future), Lebensmittel spielten nie eine Rolle, man hatte den Wohlstand, frei nach Maslow (Bedürfnispyradmide) geht es da um höhere Werte wie Anerkennung etc.

    Mangel lehrt Bescheidenheit, man bleibt jedoch nicht bescheiden, wenn man auf ein mal Wohlstand erlebt, weil niemand gern arm ist und jeder sich was sucht, wodurch man selbst was darstellt … leider oftmals eher was Materialistisches, Konsum füllt emotionale Löcher, jeder hat 1.000 Freunde bei Facebook, aber in real vereinsamen viele.

    Der innere Schweinehund, um wieder auf Schweine zurückzukommen.

    Und was die Bevölkerungsentwicklung angeht: Japan und Deutschland haben Essen im Überfluß, vermehren sich jedoch nicht wie die Karnickel. Wohlstand für alle ist die Lösung gegen steigende Bevölkerungszahlen. Man braucht nicht drünfzig Kinder, die einen dann im Alter mitversorgen müssen, Selbstverwirklichung/Karriere statt Familienplanung usw.

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    • Reinhard Seevers sagt

      „Wohlstand für alle ist die Lösung gegen steigende Bevölkerungszahlen. “

      Jaaaa, mit allen Konsequenzen?
      Wohlstand generiert mehr Ressourcenverschwendung, das ist wissenschaftlich belegt. Bitte nicht den sozialen und zeitlichen Faktor bis zur Erreichung des globalen Wohlstands außer Acht lassen. Denn bevor der Bewohner Nigerias seine Fertilitätsrate runtergedreht hat, will er bereits den Wohlstand der Schweiz nachvollziehen können. Ergo müssen wir bis zur Erreichung des ausgegebenen Zieles wohl noch etliche Kriege, Migrationen und Hungersnöte ertragen, gelle?

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    • Ferkelhebamme sagt

      „China reduziert den Fleischkonsum für den Klimaschutz“- ich bin gerade lachend vom Stuhl gefallen.
      China kommt mit der Produktion nicht hinterher: die bekommen die ASP nicht in den Griff, die biologischen Zuchtleistungen sind katastrophal, weil sie keine vernünftigen Zuchtsauen mehr haben, außerdem ist die Produktion in den Hochhäusern sehr teuer. In Kombination mit schlechten Leistungen um immer wieder ASP Ausbrüchen ein sehr defizitäres Geschäft momentan.
      Die MÜSSEN den Fleischkonsum runterfahren.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Ferkelhebamme, Christains Quelle ist ja nach seinen eigenen Einschätzungen ein Lobbyverein, der sich zur Aufgabe gemacht hat die Welt zu retten, da sind „Wahrheiten“ nicht so wichtig, allein die Botschaft zählt, Global citizen sind:
        „Wir sind eine Plattform für Menschen aus der ganzen Welt, die sich den größten Herausforderungen unserer Zeit gemeinsam stellen und Veränderung bewirken wollen.“
        Spenden und NGO- Partnerschaften sind gerne gesehen….Wahrheitsverbiegung zur Erreichung des Zieles der Weltrettung erlaubt.

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  4. Stadtmensch sagt

    Ok – alle setzen auf Wachstum. Da dürfen wir als weltweit drittgrößter Scheinexporteur jetzt keine Schwäche zeigen! Für die Motivation zitiere ich zusammenhanglos aus der neuen bürgerlichen Verwertungslogik:

    Aus NZZ: „Ein deutsches Schweineleben“:

    „Remmert geht gebückt, und man weiss nicht, ob das an den tief hängenden Decken liegt. Oder daran, dass er schon seit drei Uhr morgens auf den Beinen ist. Hier und da stehen Mülleimer auf dem Boden; mit toten Ferkeln darin. Es sind Totgeburten oder Ferkel, die es nicht über die ersten Lebensstunden geschafft haben.“

    „Der Landwirt arbeitet noch mehr als sonst, sieben Tage am Stück, und das seit vier Wochen. Normalerweise würde man wohl sagen, Remmert sei urlaubsreif. Aber unter Landwirten ist das natürlich Quatsch. Schweine sind auch an Feiertagen hungrig, und Supermärkte machen keine Ferien.

    Das letzte Mal ist Remmert vor sechs Jahren in den Urlaub gefahren, oder vor sieben? Genau weiss er das nicht mehr. “

    „…denn was Kant über die Tiere sagte, ist nicht unbedingt in deren Interesse. Sie seien Sachen, «mit denen man nach Belieben schalten und walten kann», hat er 1798 geschrieben – hielt es allerdings doch für geboten, Tiere pfleglich zu behandeln. Nicht weil sie ihm schützenswert erschienen, sondern weil der Mensch seinen eigenen Charakter schädige, wenn er Tiere «martern oder Noth leiden lassen» würde. Die Menschen, heisst das mit anderen Worten, schulden den anständigen Umgang mit den Tieren nur sich selber.“

    aus https://www.nzz.ch/feuilleton/tiere-wie-wir-christine-m-korsgaard-ueber-moralische-pflichten-ld.1615049

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    • Reinhard Seevers sagt

      „Man wird vielleicht Mühe haben, alles richtig zu finden, was die Philosophin in ihren «Konsequenzen» entfaltet. Doch jeder Abschnitt nimmt immer schon etliche Einwände auf, die mitdenkende Leser den vertretenen Positionen entgegenhalten könnten, und so wird man sehr scharf überlegen müssen, um die Autorin innerhalb ihres eigenen Denksystems zu widerlegen. Auch das macht dieses brillante Buch zu einem echten Erlebnis.“

      Sicher ist es nicht, dass die Kantsche Philosophie oder die hier agierende Philosophin aus der Sicht der westlich geprägten Welt DER Maßstab für die Menschheit ist. Evtl. ist sogar die westliche Philosophie auf dem Holzweg, und die Asiatische oder Afrikanische Sicht auf die Welt die richtige? Wenn allerdings unser Wertesystem der Maßstab für alles ist, dann hat sie natürlich Recht……man sollte vielleicht dennoch schauen, ob sich das Blatt nicht auch wenden könnte, und die Sicht auf die Dinge einen anderen Weg einschlagen könnte.
      Die Entwicklung des Weltgeschehens deutet nämlich daraufhin, dass andere Zentren die Herrschaft über Ökonomie und Wertediskussionen übernehmen könnten.

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    • Arnold Krämer sagt

      Stadtmensch: Hoffentlich sind wir nicht nur „Scheinexporteur“.
      Aber zur Sache:
      1. Die Zeiten des Wachstums speziell in der Svhweineproduktion in D sind vorbei, vermutlich für lange Zeit. In einzelnen Betrieben passiert immer noch was durch Übernahme von Ställen, aktuell sehr selten durch Neubau/Umbau mit Bestandsaufstockung. Die Perspektiven sind schlecht. Verbrauchsrückgänge (vermutlich noch gravierend ansteigend durch die demografische Entwicklung in D) einerseits, massive Kostensteigerungen andererseits, rückläufige/fehlende Motivation bei potentiellen Hofnachfolgern, unsichere politische Rahmenbedingungen.

      2. Ihr erster längerer Textauszug stammt von hier:
      https://www.nzz.ch/international/deutschland/ein-deutsches-schweineleben-ld.1613363

      Motto u.a. : „Wenn es dem Bauer schlecht geht, geht’s auch den Tieren schlecht“.
      Im Original heißt es: „Zahlreiche Skandale haben in den vergangenen Jahren gezeigt, unter welch unwürdigen Bedingungen die Tiere in den Hochleistungsbetrieben leben und sterben. Dennoch hat sich in der Schweinehaltung kaum etwas zum Besseren verändert.“

      Meine Erfahrung (ich kann privat und beruflich rund 60 Jahre in den Schweinehochburgen des Nordwestens überblicken) ist eine andere. Abgesehen von Einzelfällen hat sich die Schweinehaltung in D in den letzten Jahrzehnten deutlich verbessert. Fütterung, Stallklima, Hygiene, Tiergesundheit, oft wesentlich besser als die Verhältnisse im urbanen Humanbereich und gänzlich anders als medial immer wieder behauptet.
      Wenn sich die Schweinehalter nicht allzu dämlich angestellt haben in den letzten Jahrzehnten haben sie auch Geld verdient, Vermögen gebildet und sich Freiräume geschaffen, auch wenn sie grundsätzlich 365 Tage, 24 Stunden gefordert waren. Aber eine gewisse Bandbreite im wirtschaftlichen Erfolg war und ist schon da und manchmal haben sich unternehmerische Entscheidungen im Nachhinein auch wiederum aus verschiedensten Gründen als falsch herausgestellt.

      3. Ich empfehle auch diesen aktuellen Artikel in der NZZ:
      https://www.nzz.ch/feuilleton/tierschutz-und-ethik-der-aktivismus-ist-zunehmend-ineffektiv-ld.1624516 mit der Überschrift: „Wenn es um effektive Verbesserungen geht, ist der radikale Tierschutz oft kontraproduktiv. Domestizierte Tiere sind seit Jahrtausenden Bestandteil des menschlichen Kulturraums. Diesem anthropologischen Kontext sollten Aktivisten Rechnung tragen – anstatt sich ihres eigenen, moralisch überlegenen Lebenswandels zu rühmen“.

      Ich habe dort wie fogt kommentiert:
      Nutztierhaltung soll Nutzen stiften für die Menschen, die tierische Erzeugnisse für eine gesunde Ernährung nachfragen und für die Landwirte, die Tierhaltung betreiben. Der Rahmen, in dem dieses geschieht, formuliert der Staat, und dieser tut gut daran, den Bogen nicht zu überspannen. Er ist nämlich nicht in der Lage , die zahlreichen Zielkonflikte, die unweigerlich mit jeder, ich betone jeder Form von Tierhaltung verbunden ist, zu beseitigen. Gerade auch die Entwicklung hin zur Bioproduktion mit Außenklima und Outdoorhaltung eröffnet neue, überwunden geglaubte Konfliktfelder im Bereich Hygiene, Tiergesundheit, Grundwasserbelastung, Emmissionen. Nutztierhaltung ist in den vergangenen Jahrzehnten stetig besser geworden. Dazu hat u.a. technischer Fortschritt, Strukturwandel und staatl. Förderung beigetragen. Ein weiterer wichtiger Faktor war und ist Zeit, und die benötigt man auch in Zukunft für sinnvolle Verbesserungen, die a) die Landwirte nicht überfordern, b) eine ausreichende nationale Versorgung mit tierischen Proidukten sicherstellen und c) auch den Verbraucher nicht überfordern.

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      • Stadtmensch sagt

        Danke für den Link:

        „Für Don Quijote war klar, dass mit dem Ende des Rittertums die Moral in der Gesellschaft verloren gegangen ist. Für die heutigen radikalen Tierrechtsaktivisten ist die Moral mit dem Kapitalismus verloren gegangen. In beiden Fällen handelt es sich aber um ein Trugbild, das auf mangelnde Geschichtskenntnisse und die Unkenntnis der menschlichen Natur zurückzuführen ist.“

        Mein Reden. Sollen einfach mehr lesen die Leute…

        weiteres Zitat:
        „Die Natur folgt nämlich nicht moralischen Gesetzen, sondern den Gesetzen von Reproduktion, Variation und Selektion.“

        Ja und? Selektion kann man beliebig gestalten. Seitdem der Gleichgewichtszustand verlassen wurde ist das Kriterium: Palast, Harem, Privatflugzeug

        Der Mensch könnte sich (nach Niklas Luhmann) als Zeichen höchster gesellschaftlicher Anerkennung aber auch eine Briefmarke an die Hose heften oder kubikmeterweise Früchte als Opfergaben in einem Tempel deponieren und anschließend sein Tagwerk in einer taiwanesischen Chipfabrik verrichten. Heißt, der Möglichkeitsmensch kann immer auch anders. Der Wirklichkeitsmensch ist zu phantasielos, um zum Möglichkeitsmenschen zu werden oder einfach nur unvernünftig.

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        • fingerphilosoph sagt

          Dann schlage ich vor, dass du jetzt deinen, wie ich verstanden habe, mehr oder weniger ungeliebten IT- Job kündigst und den Rest deines Lebens dem von dir so geschätzten Humusaufbau oder deinen Hühnern widmest. Beweis dir selbst deine Phantasie, indem du mit der Mutation vom Wirklichkeits- zum Möglichkeitsmenschen den Anfang machst. Als Möglichkeitsmensch kannst du ja sicher auf Gehalt und Rente verzichten, das ist bloß was für Wirklichkeitsmenschen.

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    • Inga sagt

      Stammt das nicht auch von ihm:
      „Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz.“

      Ist das nun, weil der Mensch seinem eigenen Charakter schädigen könnte, oder für den Tierschutz?

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  5. Christian Bothe sagt

    Weniger Fleisch essen,ist das Dümmste was ein Staat vorschreiben sollte!Jeder Ernährungsphysiologe weiß um die Notwendigkeit einer ausgeglichenen Ernährung für den Menschen Bescheid(Vit.B12 ,Myoglobin,Anämie,AS).Veganer und andere Gläubige müssen Nahrungsergänzungsmittel aufnehmen um gesund zu bleiben.Was also für eine schwachsinnige Aussage seitens der Regierungsverantwortlichen.Alles nur noch mit Klimaerwärmung zu begründen,kotzt(Entschuldigung B.Willi)einen langsam an und dann die Schuldigen bei uns in der LW zu suchen. Ganz im Gegenteil müssen wir unsere Produktion weiter intensivieren sowohl pflanzlich als auch tierisch, um den Welthunger zu befriedigen. Deutschland ist da nicht ausgenommen und produziert seit Jahren nachhaltig auch wenn noch manche Kuh an der Kette ist und Grüne,NGOs u.a.”Sekten” das anders sehen.Auch diese “modernen”Fleischersatzprodukte werden sich tot laufen und in den USA gibt’s schon Tendenzen dahingehend wie ich aus der Verwandtschaft höre…

    +1
    • Reinhard Seevers sagt

      https://www.thevegetarianbutcher.de/produkte/vegane-sieht-chick-aus-burger.html

      „Die ganze Welt fragt sich, was zuerst da war: Henne oder Ei? Uns ist das ganz egal. Denn für unseren veganen Sieht-chick-aus Burger verzichten wir einfach auf beides. Irre saftig, zart und köstlich ist er natürlich trotzdem. Und beantwortet damit eine der ganz großen Fragen des Universums: „Was essen wir heute?“ Darauf ein dreifaches Kikeriki! Na gut, einmal reicht.“

      Komisch ist nur, dass alle ihre Produkte einen Fleisch-Namen tragen, obwohl sie doch auf alles tierische verzichten….
      Die Heuchelei hat Dimensionen angenommen, die man früher nicht für möglich hielt.

      +3
      • Inga sagt

        Ja, bestimmt damit man merkt,
        Dass das der selbe Vergleich ist, wie zwischen

        Hafermilch und Kuhmilch.

        +3
      • sonnenblume sagt

        Heuchelei oder Selbstbetrug? Man will den Geschmack von Fleisch und baut ihn durch chemische und pflanzliche Substanzen nach. Also mehr Labor und weniger Natur. Wie passt das zu zurück zur Natur? Dann sollte man schon so konsequent sein, den Salat pur essen und das Labor weg lassen. Damit wird der Speisezettel wohl recht einseitig, bzw. man muss viel Zeit und Wissen investieren um sich abwechslungsreich zu ernähren.

        +5
  6. Arnold Krämer sagt

    Die deutsche Vorbildwirkung für die Welt beruht vor allem auf Einbildung. Das beherrschen wir mitterweile besser als Bildung. Aber Einbildung ist auch eine Bildung, sagt der Volksmund.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Naja, der Niederländer macht es ja auch, nur leiser, pragmatischer und mit weniger Weltrettungsambitionen….einfach für Kohle.
      Gemüse unter Glas ist allemal besser, als Schweine im Hochhaus…..aber BASF ist dennoch dabei.😁

      +1
    • Inga sagt

      Einbildung?

      Wenn die deutsche Großindustrie wie Siemens und Mercedes und andere mit „Made in Germany“ auf dem Weltmarkt ist,
      und danach alle Welt danach strebt, insbesondere aber nach dem Westen
      dann wollen die auch unsere Kultur,
      und dann hat der Westen oder Deutschland Vorbildwirkung.

      Das sollten unser bildungsfernen aber auch, nur die verstehen es nicht!

      Das einzige was die Vorbildwirkung trüben kann sind die unterschiedlichen Religionen und Kulturen!

      Aber zuerst mal wollen alle satt werden!

      +1
  7. Reinhard Seevers sagt

    Nun, ….das eine Ministerium fördert mehr Nahrung, das andere mehr Wohlstand, das dritte mehr Gesundheit…,für die Weltbevölkerung.
    So wird es natürlich nix mit weniger Menschen und weniger Ressourcenverschwendung. (Sarkasmus aus)👍😎

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