Bauer Willi
Kommentare 5

Ein möglicher Nachfolger

Der derzeitige Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, wird zur nächsten Wahl nicht mehr antreten. Ein möglicher Nachfolge-Kandidat ist Holger Hennies aus Niedersachsen. Hier ein Interview mit ihm:

https://www.agrarticker.de/nachrichten/detail/gesetzliche-auflagen-muessen-sinken/

Da sich der Artikel hinter einer Schranke befindet, hier ein Auszug:

„Sie bewerben sich als Nachfolger von Joachim Rukwied als Präsident des Deutschen Bauernverbandes zur Wahl im Juni 2027 in Aachen. Was sind Ihre Beweggründe, dieses Amt auszuführen, und was wollen Sie anders machen – beispielsweise in der politischen Durchsetzung von Forderungen?

Wir wollen und müssen die Rahmenbedingungen für die Landwirtinnen und Landwirte verbessern – auch damit der Berufsnachwuchs den Mut behält, weiterzumachen. Das steht für Joachim Rukwied und das gesamte DBV-Präsidium in den nächsten zwölf Monaten im Fokus, zumal sich danach das Zeitfenster für politische Veränderungen langsam schließt.

Wir brauchen einen zügigen Abbau der aktuellen Überregulierung. Unsere Landwirtschaft muss im europäischen und internationalen Wettbewerb wieder bestehen können. Dazu gehören schnellere Genehmigungen und verlässliche Bedingungen für Investitionen. Wir werden unsere Rolle als Lösungsanbieter in diesem entscheidenden Jahr noch umfangreicher als bisher besetzen müssen und zwar auf allen politischen Ebenen vom Landkreis bis nach Europa.

Zugleich müssen wir die Versorgungssicherheit stärker in den Mittelpunkt rücken. Europa ist hier noch gut aufgestellt. Diese Stärke gilt es zu bewahren und die Landwirtschaft widerstandsfähiger gegen Krisen zu machen. Das ist eine zentrale Aufgabe des Bauernverbandes und das können wir nur gemeinsam über alle Verbandsebenen erreichen. Dabei hilft uns die föderale Struktur des Verbandes, weil wir so alle Entscheidungsstufen gleichzeitig bespielen können.“

Bilden Sie sich selbst ein Urteil.

(Aufrufe 1.018 gesamt, 1 heute)

5 Kommentare

  1. Ludwig sagt

    Wir werden Hennies an seinen Taten messen. Bekanntlich hört an den Kreisgrenzen beim DBV die Demokratie auf. Viel kann ich dazu nicht sagen , aber hier in Niedersachsen hat er super für die Südlinkentschädigung für Grundeigentümer und Bewirtschafter verhandelt. Für die Bewirtschafter/Bauern hat er 25/35 ct/m2 oder 2500/3500 Euro/ha/Jahr und 50% des Verkehrswertes des Landes einmalig verhandelt. In Zukunft kann sich bundesweit jeder darauf bei Entschädigungen beziehen – ein Novum !! Dies haben wir in einer Arbeitsgruppe erarbeitet und Hennies hat es umgesetzt. — Trotzdem sollte jeder Unternehmer immer zwei Meinungen einholen und Mitglied der „Freien Bauern“ sein, denn die Herangehensweise beider Bauernvertreterorganisationen ist unterschiedlich .

    4
  2. Rathje Clasen sagt

    Wirklich dünne Ausbeute, zu diesem Thema.
    Den Bauernverband brauchen wir,, vielleicht nicht so verbandelt im vor und nachgelagerten Bereich. Aber das ändert auch keiner mehr.

    2
  3. Frikadellen piet sagt

    moin ich kann keine Verbesserung erkennen, mal sehen was wirklich kommt. schönen Samstag

    3
  4. Rolf Müller sagt

    Was soll damit gemeint sein: „…zumal sich danach das Zeitfenster für politische Veränderungen langsam schließt.“ ??
    Bricht nach zwölf Monaten alles Zusammen ?
    Gibt es keine Politik mehr ?
    Müssen wir uns nun echt mal Sorgen machen ?
    Fragen über Fragen….

    6
  5. Ehemaliger Forenteilnehmer sagt

    Was ist daran Neues? Er wird auf den gelegten Schienen einfach so weitermachen wie wir es vom Deutschen Bauernverband ja gewöhnt sind. Innovation schaut anders aus!

    16

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert