Bauer Willi
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Düngermangel: Panikmache oder reale Bedrohung?

Ich bin in den letzten Tagen von mehreren Freunden und Bekannten angesprochen worden, was es mit einem möglicherweise bevorstehenden Düngermangel auf sich hat und ob es eine echte Gefahr für uns darstellt.

Um es gleich vorweg zu sagen: eine seriöse Aussage dazu ist meines Erachtens derzeit dazu nicht möglich. Was aber erlaubt ist: Szenarien anzustellen, die eintreten könnten.

Was sind derzeit die Fakten:

  • Die Strasse von Hormuz ist für fast alle Schiffe gesperrt. Damit ist auch der Export von Dünger (und anderen Produkten) auf den Weltmarkt unterbrochen. Inwieweit Schiffe mit Ziel China durchgelassen werden, ist nicht verlässlich zu überprüfen.
  • Laut Recherche der Deutschen Welle werden monatlich etwa 1,33 Mio. t Düngemittel auf diesem Weg transportiert. Die Herkunftsländer sind diesem Artikel zu entnehmen: https://www.dw.com/de/iran-krieg-folgen-f%C3%BCr-die-ern%C3%A4hrungssicherheit-global-lebensmittel-d%C3%BCnger-indien-brasilien-afrika/a-76354869
  • Besonders gefährdet ist Indien, das bis zu zwei Drittel seines Stickstoffdüngers und einen großen Teil seines Harnstoffdüngers aus den Golfstaaten bezieht. Die Aussaatzeit während des Monsuns steht vor der Tür; ein Mangel an Düngemitteln würde zu einem starken Anstieg der Produktionskosten für Reis, Weizen und andere Grundnahrungsmittel führen, von denen hier 1,45 Milliarden Menschen leben.
  • Brasilien ist einer der größten Agrarexporteure weltweit. Sein Stickstoffdüngerbedarf wird zu etwa 40 Prozent durch Harnstoffimporte aus der Golfregion gedeckt. Kommt es zu längerfristigen Engpässen, gefährdet das die Soja- und Maisernten in einem Moment, in dem die Vorräte ohnehin knapp sind.
  • Für Europa dürfte die Verknappung aktuell noch keine Auswirkungen haben, da die Frühjahrsdüngung zum Teil schon erfolgt ist oder der dafür benötige Dünger bereits auf Lager liegt. Wegen des höheren Preises wird man jedoch noch mehr als bisher darauf achten, möglichst wenig zu düngen um dennoch einen halbwegs normalen Ertrag zu erzielen. Eine Produktion von Brotweizen ist (Aussage der amtlichen Beratung!) bei den aktuellen Düngerpreisen nicht sinnvoll.

Was könnte passieren: Die Strasse von Hormuz bleibt noch weitere 30 Tage gesperrt. Bis die vor Ort liegenden beladenen Schiffe ihr Ziel erreicht haben, dürften weitere 20-30 Tage vergehen. Es wird also in jedem Fall zu einer physischen Verknappung kommen, die den Preis stark steigen lassen wird. Da auch Produktionsstätten für Düngemittel zerstört sein sollen (ich kenne dazu jedoch keine verlässlichen Quellen) , wird es auch nach einer Öffnung der Strasse von Hormuz für längere Zeit weltweit Engpässe geben. Der Dünger wird dort entladen, wo der höchste Preis gezahlt wird und der Transport zum Endkunden (Diesel ist ja auch teurer geworden) sich noch rechnet. Staatliche Eingriffe könnten dafür sorgen, dass das normale Marktgeschehen außer Kraft gesetzt wird und Regierungen für nationale Reserven sorgen.

Wie gesagt, das ist ein (!) mögliches Szenario, also ein Gedankenspiel.

Ich bin auch gefragt worden, ob Lebensmittel teurer werden. Diese Frage ist eindeutig mit „ja“ zu beantworten. Dies wird ebenfalls nicht kurzfristig erfolgen. Es ist aber logisch, dass die Produzenten jedwedes Produktes bei höheren Kosten auch höhere Preise fordern müssen. Dies gilt natürlich auch für die Landwirtschaft. Die höheren Erzeugerpreise sind meiner Erwartung nach aber erst dann realistisch, wenn die Lebensmittelknappheit auch auf dem Weltmarkt angekommen ist.

Was nicht auszuschließen ist: Dass der Lebensmitteleinzelhandel im Vorgriff auf steigende Kosten bereits jetzt die Verbraucherpreise und damit seine Marge erhöht. Diese Form der Trittbrettfahrerei stellen wir ja gerade auch bei den Tankstellen fest.

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38 Kommentare

  1. Johann sagt

    Zum Wasserstoff:
    Es mag sein, dass es in Deutschland nicht jenen Menge an Windräder gibt, aber im Osten Österreichs, zwischen Wien und Ungarischer Grenze gibt es eine irre Anzahl solcher Windräder. Bei Tag wird der Strom ja verbraucht, aber in der Nacht drehen sich diese Dinger halt auch und liefern Strom, den niemand Braucht. Deshalb wird in Bruck an der Leitha die Ölmühle umgebaut um Flüssigen Wasserstoff zu erzeugen. Wasserstoff wird erst bei einer Temperatur von ca. 250° minus flüssig, während Ammonium schon bei minus 50° C verflüssigt. So wird es auch in Patagonien, in Chile, gemacht. Man müsste sich dafür nur interessieren!

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  2. Elisabeth Ertl sagt

    Teurer wird es jedenfalls werden, und im schlimmsten Fall muss man Lebensmittel rationieren, damit es für alle reicht. Man könnte Kunstdünger mittelfristig auch hierzulande produzieren, ist halt auch teurer. Hunger wird es keinen geben deswegen.
    Wir unterstützen gerade einen iranischen Studenten, dem das Geld ausgeht, der hier keinen Job bekommt und auch nicht mehr zurück kann. Er träumt von einem freien Iran nach westlichen Vorbild und klammert sich an Reza Pahlawi als einzige Chance, hatte gehofft, dass Trump Demokratie bringt, wie sie Amerika nach dem 2. Weltkrieg Deutschland gebracht hat. Im Jänner wurden zwei seiner Freunde vom Regime umgebracht. Noch immer werden täglich junge Menschen hingerichtet, niemand fühlt sich davor sicher. Dazu kommt jetzt die Enttäuschung über Trump, der einerseits mit den Mullahs dealt und andererseits mit der Zerstörung der iranischen Zivilisation droht, was nichts anderes bedeutet als den Einsatz von Atombomben, nachdem die konventionelle Munition weitgehend aufgebraucht ist.
    Vor diesem Menschen ist mir ausgesprochen peinlich,
    a) was Trump dort macht
    b) dass uns an diesem Krieg nichts anderes interessiert als der steigende Ölpreis und – möglicherweise – steigende Lebensmittelpreise.

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  3. Rolf Sieling sagt

    Die Straße von Hormus ist wieder frei. Ich rufe gleich beim Handel an , die Düngerpreise sind bestimmt wieder normal. Gas oder CNG aus eigener Landwirtschaft bleibt eine Fata Morgana. Die Preise sind aber ausreichend hoch, das der Deal zwischen Trump /v.d.Leyen über LNG richtet Spaß macht.

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    • Bauer Willi sagt

      @Rolf Sieling
      Es ist 8:00 Uhr. In den Nachrichten ist nicht zu erkennen, dass die Strasse von Hormuz wieder frei ist. Auf der App mit Schiffsbewegungen ist augenblicklich nicht zu erkennen, dass sich etwas bewegt.
      Warten wir also ab. Wenn der Spritpreis an der Tankstelle heute sinkt, könnte das ein Zeichen der Entspannung sein. Glauben Sie daran?

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      • Rolf Sieling sagt

        Das Mout System muss doch erst freigeschaltet werden. Einnahmen sind zu 50% für Iran, Oman 25% und Trump family 25% . So würde ich das großartig aufteilen.

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    • Kemetbauer sagt

      @RS
      Politisch gesehen mag die Straße von Hormuz wieder frei sein. Wie die Versicherungen der Reedereien das sehen, ist eine ganz andere Sache. Der 10-Punkte-Plan des Iran, er erinnert mich an das Agieren von Frau Aigner als Landwirtschaftsministerin, enthält wohl Dinge, die die USA gar nicht akzeptieren können. Insofern kann die Entspannung auch ganz schnell wieder vorbei sein.

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  4. Otto Loewl sagt

    Wir können über all das diskutieren, aber aendern werden wir nichts.
    Schuld haben Leute wie Trump (AfD unterstuetzer) Man kann nur hoffen das der
    Spuck bald ein Ende hat.

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    • Stadtmensch sagt

      Es hätte sicher Möglichkeiten gegeben, die Warnungen vor einem dritten Weltkrieg ernst zu nehmen. Nach all den Erfahrungen, die es nun mal mit den zahllosen Versuchen gegeben hat, Störenfriede in die Demokratie zu bomben. Aber nein, der Michel stellt sich einen Black Rock Funktionär auf den Thron, der #Drecksarbeit ganz prima findet und aktiv unterstützt (Ramstein). Da ich nur ein russischer Bot bin, generieren ich dazu einen passenden Spruch aus meinem Fundus: „Menschheit, du hattest von Anfang an nicht das Zeug dazu“. Grüße an Herrn Charles Bukowski

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  5. Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war! sagt

    Man wird zumindest erst einmal dazu kommen müssen weniger Düngemittel einzusetzen. Dazu braucht es aber eine deutlich vielfältigere Fruchtfolge, die Einbindung von Vieh und mehr Humusaufbau. Halt alles was man unter regenerativer Landwirtschaft versteht. Oder warum legt man in den USA Bodenverbesserungsprogramme auf um der Bodenverschlechterung Einhalt zu gebieten? Offensichtlich ist dort ja vielerorts der Oberboden durch Erosion abgetragen und die Bodenfunktion muss dann durch ein mehr an Dünger aufgepeppt werden.
    https://www.agrarheute.com/pflanze/getreide/usa-buttern-700-mio-dollar-regenerative-landwirtschaft-gruende-638502

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    • Reinhard Seevers sagt

      Der kluge Hinweis der US-Experten ist ungefähr so atemberaubend erhellend, wie die Erkenntnis, dass Carports eigentlich keiner Heizung bedürfen, um Auto fahren zu können.
      🤡🤘
      Ohne diese wegweisende Erkenntnis hätten 1000Jahre Plaggenwirtschaft nicht zum heutigen Ergebnis in Nordwestdeutschland geführt. Die Siedler haben wenig aus ihrer angestammten Heimat mit rüber genommen.

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        • Stadtmensch sagt

          Der Verbraucher ist das was diese Zuschreibung schon andeutet: ein großer Magen, in den man irgendwas reinkippt, damit Wohlstand in Form von Waren entstehen kann, die dann wieder verbraucht werden. Man folge dazu nur der Debatte über die Sanierung des Gesundheitssystems, also wie man dort über die volkswirtschaftlichen Vorzüge einer Zuckersteuer argumentiert. Aber ok, das wird jetzt langsam ziemlich politisch…

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          • Bauer Willi sagt

            @Stadtmensch
            Danke, dass Sie es selber gemerkt haben. Wenn jedes Thema nur noch politisch diskutiert wird, macht es irgendwann keinen Sinn mehr, fachliche Themen aufzurufen. Also einfach mal beim Thema bleiben. Wenn Sie über das Gesundheitssystem diskutieren wollen, gibt es sich einen Blog, wo Sie das können.

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      • Stadtmensch sagt

        Doch, gerade deutsche. Aussiedler haben sehr viel Wissen mitgenommen. Nachzulesen in „Die Wahrheit ist auf dem Feld“ vom Herrn Uekötter. Bei diesen Historikern muss man nur aufpassen, wenn man sie zur Zukunft befragt. Habe ihn als Gast in einer Quatschrunde auf Dlf zum Thema Weiterentwicklung der Kernenergienutzung am Standort D erlebt – abwink.

        Plaggenwirtschaft will mir irgendwie nicht als herausragende ökologische Leistung einleuchten. Das ordne ich unter Raubbau ein (als Laie).

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        • Reinhard Seevers sagt

          Die Amish wirtschaften noch nach den europäischen Vorgaben…..die Mehrheit aber hat sich die Technologie zu nutze gemacht und u.a. den Deutschen Kriegsgefangenen gezeigt, was die Landwirtschaft des Dritten Reiches so alles falsch gemacht hatte. Der Transfer lief auch anders rum…je nach Sichtweise.
          Der „dust-bowl“ ist ein eindrückliches geschichtliches Dokument über eine bereits vor fast 100 Jahren fehlgeleitete Wirtschaftsweise. Daraus hätte man ja schon lange Änderungen ableiten können.

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    • Bauer Willi sagt

      Können Sie mir eine wissenschaftliche Definition von „regenerativer Landwirtschaft“ nennen? Ich kenne viele, jeder erzählt was anderes.

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    • Bauer Willi sagt

      @Es war nicht alles…
      „Man wird zumindest erst einmal dazu kommen müssen weniger Düngemittel einzusetzen. Dazu braucht es aber eine deutlich vielfältigere Fruchtfolge, die Einbindung von Vieh und mehr Humusaufbau.“

      Danke für den Tipp. Morgen fange ich damit an…
      Ernsthaft:
      Welche Fruchtfolge schlagen Sie vor?
      Wo soll ich das Vieh unterbringen und wieviel Tiere von welcher Art soll ich anschaffen?
      Für den Humusaufbau von 1,8 auf 2,4% habe ich über 20 Jahre gebraucht.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Gute Frage…..der Dauerhumusgehalt einer Moorfläche mit 10%Humusgehalt ist Ackerbaulich auch nicht der Brüller. 😎

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      • Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war! sagt

        Das ist vollkommen klar, nur müssen sie dann umso mehr Dünger kaufen. Regenerative Landwirtschaft ist natürlich nicht genau definiert aber der Versuch einer Erklärung steht in dem Buch was ich ihnen schon 2x genannt habe.

  6. Werner Knödler sagt

    Warum sollen wir Bauern uns da verrückt machen ?
    Wenn die Rohstoffe knapp werden steigen eben die Preise ,
    werden die Lebensmittel eben teurer , was soll `s !
    Dumm gelaufen , wo war der geliebte Verbraucher
    als wir vor 2 Jahren auf der Straße waren ?

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  7. Johann sagt

    Wäre es nicht möglich, mit dem Wasserstoff, welcher mit überschüssigen Windstrom gewonnen wird, mit Stickstoff zu Ammoniak und weiter zu Stickstoffdünger verarbeiten? Haber -Bosch haben es schon vor hundert Jahren gekonnt. Deshalb brauchte man den Chile-Salpeter nicht mehr.

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    • zmp_nachfahre sagt

      Überschüssigen Windstrom gibt es tatsächlich immer mal wieder – aber ich wüßte nicht, daß es hier irgendwo eine Anlage gäbe, die damit im industriellen Maßstab Wasserstoff produziert.
      Das ist nämlich „etwas“ schwieriger, als gewisse selbsternannte Propheten behaupten. Angefangen damit, daß Industrieanlagen allergisch sind auf intermittierende Stromversorgung, weiter mit der Bereitstellung von hochgereinigtem Wasser, nicht zu vergessen die (immerhin vorhandenen, aber teuren) Speicher- und Transportmöglichkeiten.

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    • Stadtmensch sagt

      Welcher Windstrom? Aus dem Erzgebirge wird der jedenfalls nicht kommen. An fast jeder Ortseinfahrt wird man drauf hingewiesen, wie schädlich das alles ist. Dafür sind jetzt gefühlt 10% der Äcker vollgestellt mit PV.
      Schlage vor, wir warten jetzt auf valide Informationen, bis die Epische Wut sich aus Iran zurück gezogen hat und die nach dem Vorzügen einer durchkommerzialisierten Gesellschaft lechzenden Iraner freudig an den Wiederaufbau ihrer zerstörten Chemieindustrie gehen, damit sie uns mit Dünger beliefern können. Schätze so zwei Monate müssen wir uns in Geduld üben. Mal das Fahrrad nehmen oder Urlaub in Mekpomm.

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      • Christian Bothe sagt

        Stadtmensch:Gottseidank hat sich dieser Windmüll in meiner Heimat dem Westerzgebirge( in Wald und Flur)noch nicht durchgesetzt ! Den BI sei Dank,und ich unterstütze diese auf allen Ebenen!

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        • Christian Bothe sagt

          Übrigens produziert auch Russland nicht unerhebliche Mengen an Düngern…Da braucht’s keine Straße von Hormus…

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          • Christian Bothe sagt

            Piesteritz läuft auch auf vollen Touren wie die GF miteilte ( MDR )! Problematisch sind die hohen Energiekosten bei Produktion von Dünger…

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  8. Ludwig sagt

    In diesem Jahr wird es in Deutschland kaum zu Düngerengpässen kommen , aber bedenken sollten wir die weggefallenen „Roten Gebiete“ in diesem Jahr und die niedrigen Nmin-Werte von rd. 20 kg/ha zum Vorjahr. Dafür konnte keiner Vorräte anlegen oder kaufen , weil erst kurzfristig bekannt. Sicher ist nur der Betrieb , der Düngermengen kontrahiert und bezahlt hat , sowie eine eigene Hoflagerung hat. Spannend wird es erst zum Ende der Düngesaison im Mai/Juni , denn erst hier zeigt sich die wahre Versorgungslage. Fest steht , daß die Ernteerstellungskosten der Ernte 2026 je nach Betrieb schnell um 100 – 300 Euro/ha erhöhen , denn die Energiefrage läst alles teurer werden. Froh kann natürlich der Betrieb sein , der über eigenen organischen Dünger aus der Tierhaltung oder Biogasanlage verfügt , aber auch der , der schon alles vor Kriegsausbruch im Hoflager hattte.
    Wer Diesel , Dünger , Pflanzenschutzmittel, Ad-Blue, Saatgut, usw. schon vor der Krise hatte wird natürlich auch in Aussicht auf höhere Erzeugerpreise gut aussehen , aber gesichert ist da nichts , denn die Politik wird alles daran setzen um die Ernährungskosten niedrig zu halten , denn Hunger hat schon manches Regime dahin gefegt.

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    • Marian E. Finger sagt

      Entspricht die Qualität des Düngers aus den Gärresten der Biogasanlage eigentlich der Qualität des Düngers aus Gülle, Mist und Kompost? Vertragen die Pflanzen das Eine oder Andere besser?
      Welche Erfahrungen machen Landwirte, die eine Biogasanlage betreiben? Ist man damit autark? Ist das eine Kreislaufwirtschaft? Rechnet sich der Betrieb einer Anlage oder sind es die Subventionen, die den Betrieb rentabel machen?

      Mich würden Berichte aus der Praxis interessieren. Könnte man da nicht mal einen Artikel dazu machen?

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      • Bauer Willi sagt

        @Marian
        Da ich auch nicht über fundiertes Wissen verfüge (Meinung allein reicht nicht) ist das ein guter Vorschlag. Ich schaue mich mal um, hab auch schon eine Idee.

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  9. Andreas der Troll sagt

    Stickstoffbedarf:
    Die Sojabohne ist in der Lage, wie alle anderen Leguminosen über Knöllchenbakterien Luftstickstoff zu binden. Da diese Bakterien (Bradyrhizobium japonicum) in unseren Böden nicht vorhanden sind, müssen sie als Zusatz mit der Saat ausgebracht werden (siehe Saatgutimpfung). Grundsätzlich hat Soja als Leguminose keinen Stickstoffbedarf. Nach DüV ist damit generell keine Stickstoffgabe erlaubt.

    Quelle: LfL

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    • Ansi sagt

      Was wollen Sie uns damit sagen? Dass wir nur 100% Leguminisen anbauen müssten, dann wäre der N-Bedarf gleich null???

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    • Andi sagt

      Was wollen Sie uns damit sagen? Dass wir nur 100% Leguminosen anbauen müssten, dann wäre der N-Bedarf gleich Null? Dürfte fruchtfolgetechnisch etwas schwierig werden.

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