Bauer Willi
Kommentare 31

Die weltweit größten permanenten Methanquellen…

Die weltweit größten permanenten Methanquellen finden sich nicht in deutschen Mooren, sondern in Regionen, von denen viele der Leser vermutlich noch nie etwas gehört haben.

https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/umwelt/satellitendaten-zeigen-die-zehn-groessten-methanquelle-der-welt-13379847

Auf Platz 1 steht das Sudd-Feuchtgebiet im Südsudan, gefolgt von Öl- und Gasfelder in Turkmenistan. Auf Platz 3 steht das Ibera-Feuchtgebiet in Argentinien. Weitere sehr große und permanente Methanemissionen finden sich in China. Auf weiteren Plätzen folgen Bangla Desh, Russland und die USA.  Europa spielt bei den ständigen Methan-Emissionen keine Rolle.

Ich denke, dass diese Auswertung wichtig ist, um den Einfluss der Landwirtschaft (Wiederkäuer, Reisanbau) in einem größeren Rahmen zu sehen.

Hier der Original-Artikel in englischer Sprache: https://acp.copernicus.org/articles/24/10441/2024/

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31 Kommentare

  1. Limes sagt

    Verursacher von Methan sind häufig Mülldeponien die hohe Anteile von organischen Materialien (Anteil 50% und mehr) enthalten vor allem in Metropolregionen. Abfall wird nicht getrennt sondern einfach aufgeschüttet. Durch Trennung und Verwertung von organischen Abfällen könnte mittels Biogasanlagen Energie z.B auch Strom gewonnen werden. Ein Bsp ist Santiago in Chile, trotz eines Projektes immer noch eine Megaquelle.
    https://www.focus.de/earth/102-667-tonnen-santiagos-muellberg-ist-die-groesste-methan-megaquelle-der-erde_4e04481a-d8c2-4fc5-87a7-4aa7e9ca17a5.html

    auch in der EU ist die Ausgasung von Methan aus Deponien noch ein Thema. ,Zitat: “ In der EU stammten 2021 rund 18 Prozent der Methanemissionen aus der Entsorgung fester Abfälle. Satellitendaten legen nahe, dass die tatsächlichen Werte sogar deutlich höher sein könnten.“
    https://www.prognos.com/de/projekt/methanemissionen-europa-deponien

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  2. Zgnflüstrr sagt

    Im Artikel ist ja wohlweislich nur von „permanenten Methanquellen“ die Rede.
    Zu den nicht permanenten gehören:

    – das weltweit größte Gasfeld in Katar, das 2026 weitgehend zerstört wurde. Das ist da, wo Energieaußenminister Habeck 2022 beim Handschlag mit dem Scheich den peinlichen Bückling machte, aber trotzdem keinen Deal bekam. Da wird sehr viel Gas ausgetreten sein.

    – Die Nordstream-Pipelines nach der Sprengung.

    – Durch Kriegsaktionen zerstörte Pipelines, Verteilstationen, Raffinerien, Hafenanlagen überall in Osteuropa und im Nahen Osten.

    – Zerstörung von Öltankern (Gas-Tanker dann wohl auch) im Nahen Osten, aber inzwischen sogar auch in Ostsee und Mittelmeer.

    – Fracking-Gas-Erschließung in den USA und Kanada. In manchen Haushalten dort kommt statt Wasser erst mal Gas aus dem Wasserhahn, daher kaufen sie sich flächendeckend ihr Trinkwasser in Plastikflaschen und transportieren das mit ihren Pickup-Trucks nach Hause. (Wenn man an Kanada denkt, dann ja eigentlich zuerst an sprudelnde Bergbäche in einsamen Fichtenwäldern.)

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  3. Frikadellen piet sagt

    moin sehr interessant momentan überall herkommt! ich glaube aber man sollte auch erwähnen dass in Berlin im Bundestag auch sehr viel Methan erzeugt wird und beim Öffnen der Türen freigesetzt wird! munter bleiben

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  4. Kemetbauer sagt

    Es scheint einigen Kommentatoren hier nicht klar zu sein, dass das Methan zu CO² abgebaut wird. Es wirkt also viel länger als die 12 bis 18 Jahre bis zum Abbau.

    • Reinhard Seevers sagt

      Kemet, wo hast du hier gelesen, dass Kommentatoren daran zweifeln? Es geht immer um die Verhältnismäßigkeit und die deutsche Sicht auf die Dinge. WIR retten die Welt nunmal nicht, auch dann nicht, wenn alle Bio werden, so wie du es ständig suggerierst.
      Wenn wie unten beschrieben Methan in Mengen aus Müllhalden entweicht, warum fördert diese Regierung Radwege? DAS ist zu thematisieren, nicht diese ständige heuchlerische Diskussion um das Methan aus deutschen Rindermägen.

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    • Nicolai Asmussen sagt

      Ich hoffe es ist hier vielen klar.
      Also ist es langfristig nur CO², was zu betrachten ist.
      Was wollen wir machen?
      ‚Nen Korken reinstecken?

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      • Reinhard Seevers sagt

        „Was wollen wir machen?“

        Ich mache gar nichts, ich gehöre nicht zum WIR. Der Chinese macht 1,2 Milliarden mal nichts, der Inder 1,4 Milliarden mal….und die wenigen alten weißen Deutschen können auch die Welt nicht mehr retten. Viel Spaß Allen!

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  5. Johann sagt

    Hie bei dieser Aufzählung fehlen noch sie Meere, Seeen und Moore, wo die Wasserpflanzen unter Ausschluss von Sauerstoff verrotten. Da Methan eines der leichtesten Gase ist, entweicht es immer in höhere Luftschichten.
    Es gibt Studien, wie das Methan in Ammonium umgewandelt wird und so mit dem Regen zur Erde kommt.
    Bitte, Lieber Bauer Willi, bringen Sie auch einmal solche Studien über die Photosynthese und wie die „klimaschädlichen Gase“, wie Methan und andere wiederum aus der Atmosphäre kommen.

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  6. Rathje Clasen sagt

    Auf dieser Erde rülpsen und furzen 8 Millarden Menschen , was das Zeug hält.
    Gar nicht auszudenken , wenn die alle auf vegane Ernährung mit Erbsen und Bohnen umstellen würden. 😁

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    • Inga sagt

      Es helten doch nur die Rülpser von den

      Wiederkäuern,

      denn die stossen bei der Verdauung im grossen Pansen das umweltschädliche Merthan aus.

      Die haben doch ein ganz anderes Verdaueungssystem als die Veganer.

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  7. Georg Johann Brand sagt

    Ja, Methan ist ein starkes Treibhausgas.
    Allerdings eines mit rel. kurzer Lebensdauer, die Halbwertszeit beträgt nur ca. 12 Jahre, die von CO2 dagegen über 1000 Jahre.

    Bei konstanter Emissionsrate ergibt sich daher ein Fließgleichgewicht, Eintrag und Abbau halten sich die Waage.
    Eine additive Treibhaus-Wirkung ergibt sich nur, wenn die Emissionen steigen und damit – temporär – das Gleichgewicht von Eintrag und Abbau verschoben ist.

    Dies ist der Fall, beim Methan aus fossilen Quellen, z. B. aus der Förderung von Erdgas oder von Leckagen beim Transport. Laut IPCC machen diese gut die Hälfte der CH4 Emissionen aus.
    Bei den biogenen Quellen, ist dies weniger der Fall.
    Zutreffend ist es nur in Ländern in denen eine starke Zunahme der Haltung von Wiederkäuern zur Produktion von Milche und Fleisch erfolgt. Brasilien, Indien und China, sind da global gesehen die Treiber.

    Bei uns nehmen die biogenen Quellen dagegen ab, bedingt durch die Abnahme der Haltung von Wiederkäuern. Insbesondere seit der deutschen Wiedervereinigung ist dies der Fall.
    Heute werden bei uns deutlich weniger Wiederkäuer gehalten, als vor Beginn der Industrialisierung.

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    • zmp_nachfahre sagt

      Wenn ich es richtig verstanden habe, geht es hier um natürliche Methan-Emissionen, ohne Rinder, ohne Müll. Und vermutlich gibt es die auch nicht erst seit der Industrialisierung.
      Ob man jetzt akzeptiert oder nicht, daß die Geschichte vom „menschengemachten Klimawandel“ ein gigantischer Betrug ist – warum nutzt man das Methan nicht einfach, statt wieder Alarm zu schreien? In der Atmosphäre wird schließlich auch CO2 daraus…

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      • Bergamasca sagt

        Laut der Veröffentlichung sind nur die größte und drittgrößte dieser zehn grössten Methanquellen natürlich, der Rest menschengemacht, und zwar in erster Linie durch Freisetzung im Kohlebergbau, aus Mülldeponien und von Öl-/Gasfeldern, keine der 10 auch nur in der Nähe von Europa.

        Über Europa entdecke ich auf der Karte einen roten (Kohlebergbau in Polen vermutlich) sowie drei kleine gelbe Punkte, einer davon über der italienischen Poebene in etwa dort, wo das Hautreisanbaugebiet liegt und wo auch intensive Tierhaltung vorhanden ist. Der Reisanbau hat sich dort Anfang dieses Jahrzehnts aufgrund der Trockenheit aber bereits deutlich reduziert, Afrikanische Schweinepest und Blue Tongue hatten ähnliche Schrumpfwirkung auf die Tierhaltung. Wir werden es schon noch schaffen, irgendwann als makelloser weißer Fleck auf der Karte zu erscheinen. (Ironie off)

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  8. Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war! sagt

    Wenn ich schon lese: „Studie“ und „EU Kommission“ . Das reicht dann schon!

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  9. Promberger Konrad sagt

    Wir waren beim Ablasshandel und den Hexenverbrennungen führend. Das bleibt so, egal
    was der Rest der der Welt denkt und macht.

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    • evonik sagt

      So sehe ich das auch! Hinter den Intrigen, die sich meine bäuerlichen Nachbarn gegen mich geleistet haben, stecken hauptsächlich die (ev.) Kirchgängers. Da ist meine Meinung schon länger:

      Wenn die noch die Möglichkeiten des Mittelalters gehabt hätten, hätten sie mich auf offenem Feuer gegrillt!

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    • evonik sagt

      Vornhin ist mir noch ein Gedanke ekommen:

      Ich denke auch das Judenvergasen kann man in die Reihe einordnen. In der braunen Zeit hatte man schon die technischen Möglichkeiten um die Aktionen in größerem Umfang zu betreiben.

      Der Gröfaz war ja als Ministrant und Sängerknabe mit dem Judenhass infiziert worden. Das Hakenkreuz stammt von einem Abt im Stift Lahm-

      Ich denke man muss den Christen die elitären Dünkel austreiben.

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      • Bauer Willi sagt

        @Evonik
        Ich bin Christ. Ihre Kommentare sind an Geschmacklosigkeit nicht mehr zu überbieten.
        Bitte unterlassen Sie das.

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  10. Martin Aupperle sagt

    Legen, liegend werden die Säcke transportiert. 21 Säcke auf einer Euro-palette, schön im Versatz natürlich ..

  11. Reinhard Seevers sagt

    Es geht doch immer nach dem gleichen Prinzip: In China sind tausend Reissäcke umgefallen, könnte das auch in Deutschland passieren?
    Wie verhindern wir, dass dies bei uns passiert?
    ✊😎

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    • Jek sagt

      Lieber Herr Seevers
      In Deutschland löst ein 250g Pack Reis der aus dem Supermarkt Regal fällt ein Erdbeben der Stärke 10 aus.
      Deshalb müssen entsprechende Vorkehrungen getroffen werden.

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      • Bergamasca sagt

        Sie sagen es. Manchmal muss der Reis nicht mal fallen, er wird fallen gelassen. So wie letztes Jahr die „Studie“ der DUH zu Methanleckagen aus Biogasanlagen.
        Resch: „Es ist ein Skandal, dass aus Biogasanlagen weitgehend unkontrolliert gigantische Mengen Methan entweichen und damit Klima, Umwelt und unsere Gesundheit belasten.“

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          • Bergamasca sagt

            Doch, Inga. Ist wohl auch weitestgehend reguliert, umgesetzt und kontrolliert. Will nicht heißen, dass es nirgends Verbesserungsbedarf gäbe. Aber Deutschland ist nicht Turkmenistan. Der Punkt ist, dass die DUH mit methodisch mangelhaften Studien ein unseriöses manipulatives Spiel mit den Medien und der Öffentlichkeit treibt und ein relativ marginales Problem zum Skandal aufbauscht.
            Das meinte ich mit dem Reis, der absichtlich „umgefallen wird“, damit es ordentlich rauscht im Blätterwald.

    • Inga sagt

      uns und der Welt ist es egal wieviel Säcke Reis oder sonst was in China umfallen.

      Soll dem Rest der Welt auch egal sein, ob bei uns ein Sack Reis oder Kartoffel umfällt, bzw. was gravierendes passiert?
      Oder wollen wir weiter dem Rest der Welt interessant bleiben. wegen den diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen?

      • Kemetbauer sagt

        @I
        Wegen wirtschaftlicher Beziehungen dürfte D. bald sehr uninteressant werden.

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