Bauer Willi
Kommentare 62

Die Tricks der Zuckerindustrie…

Ich habe ja lange in der Zuckerindustrie gearbeitet. Also dort, wo man aus Zuckerrüben Zucker macht. Warum diese Sendung diesen Titel hat, erschließt sich mir nicht.

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die_tricks/Die-Tricks-der-Zuckerindustrie,sendung1014008.html

Im übrigen die immer gleichen Parolen, die ich schon seit dreißig Jahren höre.

(Aufrufe 2.052 gesamt, 1 heute)
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62 Kommentare

    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Gabs da ebbes umsunscht?

      Oder schmeckt das Zeugs von einem Rapper besser?

      Hoffentlich war alles Vegan, dem Zeitgeist folgend. 😉

      Die Welt ist irre. 🙁

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      • Inga sagt

        Ja, seid die ach so kultivierten Menschen in der Stadt leben, fehlt gerade denen was, die kein Hobby haben,

        und wenn dann so eine Reizüberflutung, wie ein Eröffnung eines Geschäftes oder ähnliches stattfindet, da wird natürlich hin gestürmt und action gemacht!

        Die Bauern vom Dorf haben das natürlich nicht nötig, weil sie so einer Reizüberflutung nichts anhaben können, denn sie haben im eigenen Familienbetrieb genügend Aufregung;

        Ob sie auch deswegen beneidet und angefeindet (mit negativer Bevor-urteilung) werden?

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  1. Obstbäuerin sagt

    Liebe Normalos,
    es ist bei unserem zu 95 % qualitativ hochwertigem Lebensmittelangebot sehr leicht, sich gut zu ernähren. Man braucht dafür keine Berater oder Fachbücher. Die Ernährungsstrategien der selbsternannten Experten haben seit den 50gern mehrere Wenden um 180° vollzogen, deshalb sollte man dem nicht so viel Beachtung beimessen. Die Omas und Mütter haben, denke ich, immer noch die besten Tipps, auch wenn sich unsere lieben Kleinen oft gerade gegen Obst und Gemüse auflehnen. Ebenso, wie Raucher sehr wohl wissen, dass es schädlich ist, wissen diejenigen, die zu viel essen und sich zu wenig bewegen, wie sie ihrem Körper schaden. Die Frage ist nur, ob das sein individuelles Recht ist oder reglementiert werden darf.
    Und wer glaubt, dass „Die Ernährung unser Schicksal“ ist, dem ist noch nichts widerfahren, was das Leben wirklich (und vor allem negativ) verändern kann. Gerade die Bauern können sich in dieser Zeit so gesund ernähren, wie sie wollen – ihrem Schicksal der politischen Fehlentscheidungen entgehen sie nicht.

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    • Ferkelhebamme sagt

      Hallo, mein Name ist Ferkelhebamme und ich bin zuckerabhängig.
      „ ihrem Schicksal der politischen Fehlentscheidungen entgehen sie nicht.“
      Ein Entzug würde meiner direkten Umgebung gerade nicht guttun.

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      • Obstbäuerin sagt

        Hallo Ferkelhebamme, so wie Euch die Kastenstandsregelung und der daraus folgende Umbau der Ställe in der Existenz gefährdet, wird es für uns die Reduzierung der Pflanzenschutzmittel sein. Da kann man nur noch raten: Rette sich – wer kann!!!

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  2. Brigitte Neveling sagt

    Liebe Fachleute,

    es ist wirklich ziemlich schwer, eine gesunde Ernährung zusammenzustellen.
    Als ich mit 35 endlich das Denken darüber anfing, sind mir glücklicherweise Bücher von Dr. Max Otto Bruker von den Lahnstein-Kliniken in die Finger gekommen, er war dort für die Betreuung von Heiminsassen zuständig und hat im Laufe seiner Tätigkeit als Arzt dort jahrelange Erfahrungen und Beobachtungen von Wirkung der Ernährung auf die Gesundheit gesammelt und aufgeschrieben, und zwar nicht im Fachjargon sondern für Otto Normal verständlich.
    Mein Leitbuch von ihm: „Unsere Ernährung – unser Schicksal“

    Ich richte mich seit ca 20 Jahren danach und hab seitdem jeden Tag eine Rakete im Hintern; es kommt nämlich darauf an, WIE man alt wird:
    Fit mit gesunder Ernährung oder aber gepumpt mit Medikamenten und deren Nebenwirkungen.

    Ich bin jetzt 60 und mein Blutbild ist dank dieser Ernährung spitze bis auf ein paar Borreliose-Schübe, aber daran bin ich auch selbst schuld, wenn ich mich abends nach Stall und Garten nicht immer penibel nach Zecken absuche.
    Ich und viele aus meinem Kreis sind froh, dass man direkt beim Bauern Obst und Gemüse kaufen kann, denn je veränderter ein Lebensmittel ist, umso nutzloser ists für die Vitalstoffversorgung.

    Beispiel Honig/Zucker: Honig gehaltvoll bis in den letzten Tropfen, weisser Zucker totgekocht, erzeugt Übersäuerung, was Krebs begünstigt und landet als Schlacke in den Gelenken.
    Es gibt vom Bruker noch Bücher speziell über Rheuma, Diabetes, Industriezucker, etc.
    Lesenswert !

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      • Brigitte Neveling sagt

        Ein Privatier,

        hier geh ich nochmal direkt für alle Interessierte und Fragensteller auf meine unzureichende Ausführung oben ein:

        Bruker erklärt es einfach und verständlich, dass, je mehr ein Lebensmittel ( nicht Nahrungsmittel, das macht nur satt; ein Lebensmittel ist so hochwertig, dass es das Leben unserer Körperzellen erhält ) verarbeitet wird, ( kochen, pürieren, mit Chemie anreichern ) , seine Wertigkeit zur Zellerneuerung verliert, weil unser Stoffwechsel es auf Grund seines veränderten Zustandes ( molekulare Zusammensetzung verändert sich ) nicht richtig erkennen und keiner kompletten Verstoffwechselung zuführen kann; es bleiben Reste ( Übersäuerung ) übrig, die der Körper auch nicht ausscheiden kann, weil ihm dazu die komplette ursprüngliche Zusammensetzung und somit Verdauungsanleitung fehlt und sie deswegen mit Kalzium aus den Knochen abpuffern muss.

        Diese Reste sammeln sich im Laufe des Lebens bei Überforderung unserer Entgiftungsorgane Leber und Niere in den Faszien und Gelenken an.
        Ab 30 geht das Altern los, Stoffwechsel geht noch langsamer und der Körper macht eine Bilanz, wie überall in der Natur:
        Gelenke entzünden sich, weil sie diese „Schlacken“ los werden wollen und nicht, weil Überbelastung vorliegt; dazu hat nämlich der Körper die wunderbare Einrichtung, sofort verstärkt Material hinzuschicken, um alles abzupolstern, siehe z.B.Hornhaut an den Füßen beim Barfuß, sofern der Körper mit wertigen Lebensmitteln beschickt wird.
        Kurz:
        so naturbelassen wie möglich bzw. schonend zubereiten und direkt verzehren ist die Formel.
        Bruker ist der Vater vom Frischkornbrei und der wirkt ! ( Selbstversuch )

        Ich hoffe, ich konnte das jetzt ein wenig verständlicher beschreiben und um nochmal das Beispiel Honig/Zucker zu nennen:
        Honig ist Rohkost und naturbelassen mit all seinen nützlichen Inhaltsstoffen; Zucker dagegen isolierte Glucose, die zwar sofort vom Körper genutzt werden kann, aber der Stoffwechsel liegt gähnend in der Ecke und sobald nur noch isolierte bzw. verarbeitete Nährstoffe kommen, stellen die Organe, z.B. Bauchspeicheldrüse ihre Arbeit ein, Krankheiten beginnen.
        Natürlich macht die Menge auch hier das Gift.
        Ich hoffe, das ist jetzt ein wenig verständlicher für alle dargestellt; also viel Spass beim Hafermahlen 😀 ( ist bissel arbeitsintensiv, aber macht satt bis 4 ! )

        ps: deswegen bin ich froh, dass man heutzutage im Bauernladen gute Feldfrüchte bekommt und nicht das totgekochte convenience-food der Neuzeit.

        pps: Unsere Ernährung – unser Schicksal bezieht sich nicht auf unsere Leben an sich, sondern auf unsere Gesundheit, und wenn die lange gut ist, hat man auch lange Einfluss auf seine Lebensgestaltung; heisst also: man kann ohne Schmerzen und Tabletten länger unabhängig leben – hat doch was !

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        • Reinhard Seevers sagt

          Zitat: „pps: Unsere Ernährung – unser Schicksal bezieht sich nicht auf unsere Leben an sich, sondern auf unsere Gesundheit, und wenn die lange gut ist, hat man auch lange Einfluss auf seine Lebensgestaltung; heisst also: man kann ohne Schmerzen und Tabletten länger unabhängig leben – hat doch was !“

          Diesem Glauben kann man anhängen……

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          • Brigitte Neveling sagt

            Reinhard Seevers,
            ich betreibe das seit ca 20 Jahren und brauchte seitdem nie einen Arzt, das hat doch was.
            Ok, ich hab halt dadurch auch meinen Blinddarmdurchbruch nicht bemerkt und im Krankenhaus waren die Ärzte erstaunt, dass der sich fast schon ganz aufgelöst und verstoffwechselt hatte –
            diese Leistung hätte mein Körper bestimmt nicht in meiner Jugend geschafft, die geprägt war von lauter Rockmusik, Currywurst mit Pommes Schranke, Mäck Doof und Whiskey-Cola 😀

            Ich halte mein fehlendes Darmflora-Vorratslager ganz locker mit hier und da einem Schlückchen EMO ( effektive Mikroorganismen ) auf Level; die bereitet mir eine Freundin zu, die ist gelernte Gärtnerin und bekommt mit diesen Mikros sogar den Zünsler in ihrem Buchsbaum unter Kontrolle – sagenhaftes Zeug !
            “ alles aus dem Lieben Gott seinen Garten“ und Sie Bauern sind die Gärtner 😀 !

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            • Inga sagt

              Egal, ob PSM, Medikamente oder Produkte von Mc Doof und Nestle
              alles in sich verzweigt und gegenseitig interagierend, wie auch von der Politik abhängig oder doch umgekehrt?
              Und das schon ganz lange, inzwischen über Generationen, die gut davon gelebt haben.

              Und die Bauern sind Schuld….

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        • Obstbäuerin sagt

          ‚Viel Text – viele Mythen – wenig Wissenschaft – Redundanz. Trotzdem wünsche ich Ihnen viel Gesundheit mit Ihrem gewählten Lebensstil, Frau Neveling. Mich würde er umbringen.

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          • Brigitte Neveling sagt

            Danke, Obstbäuerin –
            aber das ist nicht unbedingt mein Lebensstil, ich hab nur meine Ernährung etwas umgestellt und bin vor allem Euch Bauern dankbar, dass Ihr diese gesunden Lebensmittel schöpft ( kommt von Schöpfung 😀 )
            Dr. Bruker beschreibt in seinen Büchern nur, was er im Laufe seiner Tätigkeit an Folgen zerkochter Lebensmittel beobachtet hat und es ist für mich Otto Normal gut verständlich dargelegt – also keine Laborberichte, sondern Mitteilung von der Front und wie Sie auch schon sagten, dass Omas Kochrezepte Grundlage guter Nahrung sind, da stimme ich vollkommen mit überein.
            Der „berühmte“ Frischkornbrei besteht übrigens aus frisch gemahlenen Haferkörnern, 2 Std. mit etwas Wasser enzymiert, geraffeltem Apfel, geraspelter Möhre, Handvoll Nüssen, Zitronenfleisch, Löffel Honig, Schuss Sahne.
            Schmeckt besser als 10 Sahnetorten, ist aber 100 x gesünder und macht mindestens 6 Std. satt, ohne danach Zuckergelüste zu produzieren.
            Hab ich bei uns in der Werstatt mal den Mechanikern mitgebracht und die haben dann regelmässig danach gebettelt… 😀
            Grundlage von allem:
            Ihre Arbeit als Land-, Obst- und Tierwirte und dafür wieder einmal:
            Danke !

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    • Thomas Apfel sagt

      In diesem Zusammenhang wird unendlich viel Müll erzählt. Wir haben kein Problem mit irgendwelchen Zuckerarten, wir haben ein Problem mit mehr Energieaufnahme als Energieverbrauch, sprich ein Problem mit Bewegung. Zudem spielt die (auch erblich bedingte) Art der Verdauung (Darmbesiedlung) eine Rolle. Der Körper macht letztlich für die Energieversorgung der Zellen aus Allem Zucker. Oft ist Diabetes Typ 2 mit einer „Kohortenhaftung“ verbunden. Beispielsweise hat keiner meiner Elternteile Diabetes, wohl aber hatte eine der Großmütter erhebliche Probleme. Von meinen 5 Geschwistern trat trotz sehr unterschiedlicher Lebensstile (von sportlich- fleischreduziert bis Otto-Normal Ernährung alle ohne Fast-Food) bei Vieren Mitte 50 Diabetes Typ 2 auf.
      Der Gegenentwurf ist quasi meine Stieftochter. Sehr schlank, sehr sportlich aber Ernährung zu großen Teilen Fastfood und verarbeitete Erzeugnisse und viel Zucker.
      In dieser Familie gibt es erblich kein Diabetes Problem und zudem stimmt das Verhältnis von Energieaufnahme und Verbrauch. Wohingegen die Waldorff-typische Ernährung (Bio, Fleisch-reduziert, viel Gemüse und Obst, sowie Soja-Produkte) der Familie meiner leiblichen Tochter eher Gewichtsprobleme produziert. Ich vermute, dass wie Pollmer es immer sagt, die Kombination von Fruchtzucker und Soja-Produkten da eher Probleme macht als Anteile von raffiniertem Reinzucker in der Ernährung.
      Was ich damit sagen will: Diabetes Typ 2 Probleme sind eine Mischung aus Vererbung und zu hoher Energiezufuhr, auch hier sind die Zusammenhänge viel komplexer, als es die Anti-Zucker-Bewegung kolportiert.

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    • Thomas Apfel sagt

      Das mit der „Schlacke“ in den Gelenken ist genau so ein Unsinn. Ablagerungen in Gelenken gibt es bei Gicht (Harnsäurekristalle, die Entzündungen verursachen) Ansonsten resultieren die meisten Gelenkprobleme aus Abnutzung, Fehlstellung, Überbelastung und Autoimmunreaktionen auf selbige (Rheuma).
      Auch eine „Übersäuerung des Körpers“ gibt es nicht verbreitet, der Körper regelt die erforderlichen pH Werte in den Organen zuverlässig ein. Wohl gibt es die Acidose (Ketoazidose) als relativ seltene Krankheit.

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      • Ein Privatier sagt

        In der Chemie wird das Blut gerne als Beispiel für eine Pufferlösung genommen.

        Mein persönlicher Favorit im weiten Bereich leicht zu bestimmtender Leute ist das „sehr giftige Fluor in der Zahnpasta“.
        Dieselben Leute sprechen nicht vom gefährlichen „Natrium im Kochsalz“, weil sie noch kein „Ernährungsexperte“ drauf hingewiesen hat.

        Anders ausgedrückt: Es mangelt leider vielen Menschen an Wissen über Chemie, was Geldschneider sich zu Nutze machen.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      @Brigitte Neveling

      Es freut mich für sie, dass sie so gesund sind. dennoch eine Frage, warum lassen sie ihr Blutbild testen, wenn sie sich so gesund fühlen?

      Meine Devise lautet:
      Wenn man Gesund stirbt, ist man auch Tod. 🙂

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      • Brigitte Neveling sagt

        Ehemaliger Landwirt –
        das war nur eine „Zwangsnachkontrolle“ nach einer Operation und die wollten gerne noch mehr an mir rumschneiden und nähen, aber ich bin einfach abgehauen 😀
        Und gesund sterben macht wenigstens bis zum Schluß Spaß; die letzten Jahre im Rollstuhl, mit Astronautenkost, Windeln und kiloweise Tabletten wäre jetzt nicht die Endzeit meiner Wahl…
        ( Der Autor dieser Bücher war wirklich Arzt, hat keine neue Mode der Ernährung erfunden und auch keinen Hype entworfen, sondern nur ganz nüchtern aus seinen Erfahrungen berichtet )
        …und das Zeug schmeckt wirklich köstlich ! 😀

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Die ganze Diskussion um die Ernährung nerft nur noch, besonders wenn die Veganer mit ihrer Religion kommen. Man braucht nicht Berge von Fleisch, aber auch nicht rein Vegetarisch. Für mich ist ein Stück Fleisch, ein Stück Lebensqualität, zusammen mit Gemüse und Salat. Da können die Gesundheitsapostel lange Reden, ich werde es nicht aufgeben.

          Gemüse aus dem eigenen Garten, ganz ohne lange Transportwege, wie bei den meisten landwirtschaftlichen Haushalten, nur diese positive Eigenschaft ist bei den Medien noch nicht angekommen.

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  3. Friedrich sagt

    Alles was unmoralisch , gesundheitsschädlich, Spaß macht oder Geld kostet ist „verboten“. Genauso ist das mit dem Zucker. Er schmeckt gut und regt bei Süßigkeiten , Getränken usw.
    zu mehr an . Er ist leistungssteigernd bei körperlicher und geistiger Arbeit. Bei Mehrgenuß passiert , wie überall , wenn man über das notwendige Maß zu sich nimmt , eine entsprechende Gewichtszunahme . Dem ist nur abzuhelfen , wenn man anhand einer Personenwaage, sein Zielgewicht stehts im Auge hat und bei Überschreitung Gegenmaßnahmen einleitet. Bei entsprechenden Wissen um die Ernährung ist das auch kein Problem , wenn da der innere Schweinehund nicht wäre !? Eine Ampellösung hilft da wenig. Eine Waage und mehr Ernährungswissen sind gefragt , aber das ist im Land der ehemaligen Dichter und Denker kaum zu erwarten.

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    • firedragon sagt

      … „Spaß macht“… wusstet Ihr, dass man drauf und dran ist ein Gesetz zu entwerfen, welches das Motorradfahren am Wochenende auf manchen Straßen zu unterbinden erleichtern soll ?
      Heute haben da ein paar viele demonstriert gegen. Fährt man besser da mit, da steht wenigstens der Minister hinter einem.

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      • Thomas Apfel sagt

        Motorrad fahren ist schlichtweg in den meisten Fällen Spaß am Wochenende. Den Spaß am donnern und röhren kann jemand, der nicht selber fährt, nicht nachvollziehen. Mich hat der Spaß an der Lautstärke nie so fasziniert wie das Adrenalin bei der Beschleunigung mit 100 PS am Gasgriff auf der rechten Hand,
        Motorrad fahren ist heute zu 90 % Freizeitvergnügen, in der Woche zur Arbeit fährt kaum noch Jemand. Kann ich gut nachvollziehen, wenn die Biker wenn sie in den Zeiten zu denen sie könnten nicht mehr dürfen, genervt reagieren. Andererseits ist das tatsächlich ein Luxusproblem.

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        • firedragon sagt

          Herr Apfel, ich fahre auch ab und an Motorrad und produziere Lebensmittel. Motorrad ist Spaß und Luxus, LW ist Arbeit und Notwendigkeit. Warum macht es mich jetzt stutzig, dass sich ein Minister sofort hinter Ersteres stellt und Zweiteres immer noch nicht bei der dafür zuständigen Ministerin an erste Stelle gerückt ist ?

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          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Nur mal eine Frage, möchtet Du im Schwarzwald an einigen Straßen Wohnen, wo Hunderte Motorradfahrer mit ihren veränderten Auspuff und mit Vollgas an der Haustüre vorbeidonnern? Rücksicht, ich glaube das ist ein Wort, wo die meisten Motorradfahrer nicht kennen und wegen denen werden einige Straßen gesperrt.

            Zwischen Rheinbischofsheim und Wagshurst( K 5311)wurde eine sehr kurvenreiche Strecke frisch Asphaltiert, eine Raserstrecke mit mehrerern Unfällen im Jahr. Jetzt ist die Strecke am Wochenende gesperrt für Motorräder.

            Es gibt auch Motorradfahrer, die sich nicht das Hirm einrennen wollen, die müssen halt auch mithaften.

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            • firedragon sagt

              Ehemaliger Landwirt, ne will ich nicht wohnen, darum ging’s mir nicht.
              Es ging mir um Prioritäten, die Minister/innen setzen und wie sie sich öffentlich positionieren.

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      • Ferkelhebamme sagt

        Bin Anwohner einer solchen Wochened-Motorrad-Spaßstrecke und wäre sehr sehr dankbar für eine Lärmbegrenzung. Am WE bei gutem Wetter mal den Garten genießen? Sich unterhalten? Keine Chance. Aber für den geplanten Stall fordert der Kreis ein Lärmgutachten!

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        • firedragon sagt

          Ferkelhebamme, ich denke es ist kein Problem, ein Motorrad so auszustatten, dass es sehr leise zu fahren ist – das ist eine Maschine und das ist ein ganz großer Unterschied zum Tier. Wenn zum Beispiel für das Tier ein Aussengehege, für dessen Wohl, per Gesetz gefordert wird, kann man kein Lärmschutzgutachten einsetzen. Eigentlich müsste das dann ähnlich gehandhabt werden, wie Lärm, der von Kindern (KiGa/Schule/Spielplatz) ausgeht – gehört dazu und ist hinzunehmen, Punkt.
          (ich weiß, hat wenig mit Zucker zu tun – die Motorräder waren halt gestern ständig im Radio, macht man sich eben auch so seine Gedanken zu und wundert sich)

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          • Ferkelhebamme sagt

            Da ist die Szene aber auch gegen. Macht wohl keinen Spaß, wenn es nicht ordentlich röhrt?
            Aussengehege sind hier wegen Immisionsschutz (leider) nicht möglich. Es geht um die Lüfter und die LKWs, die vllt einmal die Woche vorfahren. Beim Kreis sitzt ein sehr engagierter Bauverhinderungs-Beamter.

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            • firedragon sagt

              Ferkelhebamme, hatte Dir schon mal geschrieben, dass Du nicht allein bist – so einen Beamten haben wir auch… immer wieder erstaunlich, dass es nur eine Person bedarf.

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      • bauerhans sagt

        wir haben in der nähe serpentinen,die jeden sonntag motorräder anziehen,das ist für die anwohner dort nicht lustig.

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  4. Reinhard Seevers sagt

    Zitat aus dem Beitrag:
    „Die meisten Verbraucher wissen das, doch kaum jemand ändert seine Essgewohnheiten. “

    ….“. Markt Moderator Jo Hiller und sein Team decken gemeinsam mit Insidern und Experten die Schattenseiten und Tricks der Zuckerbranche auf.“

    Ganz ehrlich, das ist dann schon Grenzdebil.

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  5. Obstbäuerin sagt

    Der Witz mit dem ellenlangen Bart: Doktor, ich rauche nicht, esse kein Fleisch und alles ohne Zucker. Kann ich 100 Jahre alt werden? Doktor: Sicher aber wozu?
    Ein bisschen abgeändert aber er trifft noch immer den Kern: will ich mich den Dogmen der Ernährungsterroristen unterwerfen oder einfach mein Leben genießen und vielleicht etwas von meiner Lebenszeit verlieren. Ich persönlich habe mich für Schokolade, Sahneeis und Schnitzel entschieden. Wer gern auf alle diese angeblichen Sünden verzichten möchte, kann das tun aber er soll es im Stillen tun.

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    • Inga sagt

      es gibt ja auch noch andere Teile vom Schwein, als nur Schnitzel!

      Ich esse aber lieber ein Sahneeis mit Früchten, als mit Schoko und Karamell,
      wenn man als Kind schon jemand in der Familie hat, der eine OP hinter sich hat und danach Diät essen muß, also fettarm
      dann interessiert man sich eben für Ernährungskunde.

      Kommt das Wissen und Interesse der Ernährungskunde nicht aus der schlechten Zeit nach dem WK2?

      Damals wurde sich vielleicht auch einseitig ernährt (Vitaminmangel usw.), daher waren die Krankhäuser voll von Fehlernährten und ihren daraus resultierenden Krankheiten.

      Später dann auch voll von denen deren Fehl-Ernährung Zuviel von Fett und Alkohol war.
      Danach haben sie aber erstmal nachgeholt, mit Buttercremetorten und fetter Wurst.
      Was haben die alten Leute aus den Speck geliebt, und waren traurig, dass die modernen Schweine keine 7cm dicke Fettschichte mehr auf den Rippen haben.
      Natürlich waren nur die Suppen wertvoll, die viel Fettaugen hatten, Fett schwimmt oben! 1969 lag ich im Krankenhaus, mit gegenüber eine 65 jährige Frau aus der Stadt, die wollte als Abendessen immer einen Teller voll Grießbrei, aber darin mußte ein Stück gute Butter schmelzen! Ja die gute Butter…

      Das war dann für nicht so körperlich arbeitende Menschen von Übel!
      Also haben wir fettarm gekocht und nur mageres Fleisch bevorzugt!
      Die Schweine wurden um gezüchtet!

      Es wurde sogar darüber diskutiert, dass in der 3. Welt die Leute sich auch zu einseitig ernährten (nur Reis) und dann dadurch irgendwelche Erkrankungen hatte, wie z.B. Erblindungen usw.
      Dadurch ist ja der Golden Reis
      gezüchtet worden, man hat Karotin, die Vorstufe von Vit. A als Eigenschaft darein gekreuzt!

      Deswegen höre ich den ErnährungsGurus schon mal zu,
      aber überlege ganz stark wie das mit der Veganen Ernährung funktioniert, denn die können mich noch nicht überzeugen!

      Und seit den 70igern ist es im Gespräch aller modernen Leute, wie übrigens auch das Umweltproblem.

      Also ist ein mit Zucker und Fett vollgepumpter Schokoriegel, auch wenn Cerealien drin sind ein weniger gutes Pausenbrot als ein Wurst- oder Käsebrot!

      So war früher die Aufklärung der Ernährungskunde wegen Mangel wichtig und heute immer noch. Aber wegen zu großen Überfluss und Volksverdummung der Ernährungsindustrie!
      Wieviel Generationen geht das schon so?

      Vielleicht auch weil alles so billig ist und man aus jedem etwas machen will und teuer verkaufen muß!
      Woher sollen das die Kinder wissen?
      Sind wir ein Entwicklungsland der Fehlernährung?

      In der Landwirtschaft verdient man nichts,
      an der Landwirtschaft schon!

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      • Ein Privatier sagt

        Bei der durchschnittlichen Lebenserwartung steht Deutschland vergeichsweise gar nicht so schlecht da.


        Entwicklung der Lebenserwartung weltweit
        In den Jahren 1960 bis 2018 hat sich die Lebenserwartung weltweit spürbar erhöht. Von anfangs 50,7 Jahren stieg sie bei Männern um 19,7 Jahre auf 70,4 Jahre an. Bei den Frauen stieg die gemittelte Lebenserwartung seit 1960 um 20,3 Jahre von 54,6 auf 74,9 Jahre an.

        https://www.laenderdaten.info/lebenserwartung.php

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        • Inga sagt

          Ist das nur wegen Ernährung, oder spielen da auch andere Faktoren eine Rolle?

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          • Ein Privatier sagt

            https://www.hannoversche.de/wissenswert/steigende-lebenserwartung-was-sind-gruende-und-folgen

            7 Gründe für die steigende Lebenserwartung

            Die Tatsache, dass Menschen immer älter werden, hat gleich mehrere Gründe. Die sieben Hauptursachen für die steigende Lebenserwartung sind folgende:

            Steigender Wohlstand

            Je entwickelter das Land – desto größer die Lebenserwartung. Es liegt auf der Hand: Je wohlhabender eine Nation ist, desto mehr Geld fließt in das Gesundheitssystem. Die Folge: Es steht eine bessere medizinische Infrastruktur – einhergehend mit verbesserten Behandlungs- und Therapiemaßnahmen – zur Verfügung. Ein weiterer Faktor des steigenden Wohlstands sind die Auswirkungen auf die individuellen Lebensbedingungen. Erhöhte Lebensfreude kann das Leben verlängern.

            Medizinischer Fortschritt

            Der Fortschritt in der Medizin ist ein Hauptgrund für die Verlängerung menschlichen Lebens. Besonders die Forschung und Entwicklung bei der Behandlung und Prävention von klassischen Altersleiden wie Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind dabei ursächlich. Infektionskrankheiten wie Tuberkulose, die früher noch zu den häufigsten Todesursachen zählten, gibt es in der westlichen Welt mittlerweile fast nicht mehr. „Es ist uns gelungen, den vorzeitigen Tod zurückzudrängen. Und dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen“, sagt Wolfgang Lutz, Direktor des Vienna Institute of Demography.

            Arbeitsbedingungen

            In den Anfangszeiten der Industrialisierung waren die Arbeitsbedingungen extrem schwer und gesundheitlich bedenklich. Um 1870 waren 78-Stunden-Wochen keine Seltenheit. Freie Wochenenden gab es ohnehin nicht. Kein Wunder, dass der körperliche Verschleiß oft einen frühen Tod zur Folge hatte. Durch den Wandel in eine Dienstleistungsgesellschaft sind viele strapaziöse Arbeiten verschwunden. Die Menschen arbeiten weniger und bekommen mehr Ruhephasen. Zudem spielt das Thema Arbeitsschutz in Unternehmen eine immer größere Rolle.

            Lebensweise

            In Sachen Ernährung hat sich in den letzten Jahrzehnten ein spürbarer Wandel vollzogen. Der Trend zu einer bewussten und ausgewogenen Ernährung in Kombination mit viel Bewegung und einem Verzicht auf Giftstoffe wie Alkohol oder Tabak führt zu einem gesünderen und damit längeren Leben. Zum Vergleich: Während 1978 in Deutschland noch 43 Prozent rauchten, waren es 2013 schon weniger als 30 Prozent. Der Obst- und Gemüseverbrauch hat sich zudem in Deutschland seit 1935 auf 95,7 Kilogramm pro Kopf nahezu verdoppelt.

            Soziale Fürsorge

            War bis zum Ende des 19. Jahrhunderts die Armenfürsorge noch hauptsächlich Sache der Kirche, gibt es in Deutschland mittlerweile ein flächendeckendes Fürsorgesystem. Staatliche Sozialversicherungen garantieren ein menschenwürdiges Existenzminimum und schützen Notleidende vor Elend. Pflegebedürftige erhalten durch die Pflegeversicherung Leistungen, die ihnen ein Leben bis ins hohe Alter ermöglichen.

            Hygiene

            Dank verbesserter Hygienebedingungen sind gefährliche Infektionskrankheiten (Cholera, Typhus, Tuberkolose) in Deutschland nahezu verschwunden. Dabei sind sauberes Trinkwasser sowie geregelte Abwasser- und Müllentsorgung entscheidende Faktoren. Laut Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO sind Defizite bei der Wasserversorgung, dem Abwasser und der Hygiene für 8 Prozent der Todesfälle in den Entwicklungsländern verantwortlich.

            Bildungsniveau

            Je höher die Bildung – desto höher die Lebenserwartung. Studien belegen, dass gebildete Menschen mehr auf ihre Gesundheit achten als gering Qualifizierte.Mehr Sport, bewusstere Ernährung und mehr Vorsorgeuntersuchungen sind Maßnahmen, die sich positiv auf die Lebenserwartung auswirken. Ein höheres Bildungsniveau führt in der Regel auch zu einem besseren Verdienst und körperlich weniger anstrengenden Tätigkeiten im Beruf – ein weiterer Umstand, der zu geringen Gesundheitsrisiken führt. In Deutschland ist Bildung auch im Alter ein großes Thema. In den vergangenen zehn Jahren ist der Anteil der über 65-Jährigen an allen Volkshochschul-Kursen um 5,9 Prozentpunkte auf 15,4 Prozent gestiegen.

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  6. Inga sagt

    Die Industrie hat die Macht, jedes Unternehmen will am Leben bleiben und hat so seine eigene Strategien dazu, incl. Werbung in den Massenmedien!
    Wir Verbraucher sind die Trottel, die darauf reinfallen.

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  7. Ein Privatier sagt

    Es ist die Überzeugung und nicht mehr die Dosis, die das Gift macht!

    Als die Grünen Khmer in den späten 70ern noch im Embryonalstadium waren, hatten sie schon ausgereifte Fundamentalmythen in ihren hitlerischen Leary-Mao-Marx-Matschbirnen.
    Man kann sagen: Ein Gründungsmythos war das Märchen von der Toxizität des raffinierten Zuckers.

    Viel Feind‘, viel Ehr‘
    Feinde zu haben, sich Feinde zu schaffen, war den kiffenden Melonen* mit den schlechten Zähnen schon iummer eine Ehre.
    Ob es sich damals und heute nun um CO2 oder C12H22O11 handelt, spielte und spielt keine große Rolle.
    Das Schema, welches die eingebildeten Menschheits- und Weltretter, diese kitschigen, diktatorischen, neurotischen Reiter der Apokalypse anwenden, ist immer gleich:
    „Search and Destroy“! und „Macht kaputt, was euch kaputt macht“!

    https://de.wikipedia.org/wiki/Macht_kaputt,_was_euch_kaputt_macht

    *Außen grün, innen rot mit braunen Samen

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    • Stadtmensch sagt

      Wir, also die Kiffersuhlen mit den schlechten Zähnen, werden ab jetzt eine andere Strategie anwenden: Tabak- und Alkoholkonsum nicht mehr regulieren, Drogenkonsum nicht regulieren, keine Angabe von Zusatzstoffen auf Lebensmitteln mehr, Ganz wichtig: gesetzliche Krankenversicherung abschaffen!

      Förderung des Absatzes leistungsstarker Lifestyle-PKW (Auslieferung erfolgt analog zum oben genannten Prinzip ohne Airbags)

      Freiheit und Eigenverantwortung nach dem großen Vorbild der großartigsten Nation, die man sich vorstellen kann.
      https://www.heise.de/tp/features/USA-Lebenserwartung-sinkt-weiter-4572736.html

      Alles was die Lebenserwartung von Menschen reduziert, ist gut für den Planeten!
      Wir schauen den marktradikalen Freiheitsaposteln einfach zu wie sie sich selbst zerlegen, samt ihrer minderbemittelten Wählerschaft.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Ist doch ganz einfach Stadtmensch: Einfach Alle Süßigkeiten aus den LEH -Läden verbannen und spezielle Läden einrichten, in die man nur ab 18 Jahren rein darf, die Preise pro 100Gramm Schokolade auf 5€ und gut isses.
        Honig verbieten, weil Zucker pur!
        Wenn schon Paternalismus, dann konsequent.

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        • Stadtmensch sagt

          Nein, ich will gar nicht mehr verbieten! Ich meine das ernst mit meinem letzten Absatz! Letztens extra Rübensirup gekauft (regional wegen weißnich): 34% Rübensirup sind da drin. Der Rest Zucker und Fruchtzucker – köstlich.
          Wenn es nicht draufstehen würde, würde ich einfach dieses köstlich süße Produkt genießen und mich über Freiheit und gutes Leben freuen. 🙂

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          • firedragon sagt

            Stadtmensch, dann genieße es doch einfach, Du sollst es ja nicht literweise in Dich reinkippen.

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              • Inga sagt

                Jeder Mensch hat einen freien Willen, oder nicht?

                Anstatt Schokoriegel eben ein Obststück.
                Honig und Sirup sind auch fast 100% Zucker, damit muss man umgehen Können.
                Und eben wissen, dass in den Softgetränken und anderen fertigen Lebensmittel wie Soße und Kraut auch viel zu viel Zucker sind, er wird sogar bei manchen Sachen als Steckungsmittel verwendet, ist das noch ökologisch für unsere Gesundheit?
                Wo wir uns doch zu wenig bewegen!

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                • Reinhard Seevers sagt

                  Ja Inga, der Mensch hat einen freien Willen….nur die deutsche Gesellschaft muss von der Medienlobby in Kombination mit der Politik zu seinem Glück gezwungen werden, weil der Deutsche zu dämlich ist zum Lesen und Verstehen….oder weil undefinierbare Bessermenschen alle retten müssen. Wir sind wahrscheinlich nicht für eine freiheitliche Form des Lebens gemacht, wir brauchen Führung, Paternalismus, Ablasshandel, Sündenerlass und einen Schuldigen für eigenes Fehlverhalten.
                  Dabei dreht sich sogar die Gesundheitsbranche allein um Geld, nicht um die Gesundheit der Menschen.

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                • Ein Privatier sagt

                  „Jeder Mensch hat einen freien Willen, oder nicht?“

                  Jein!

                  Die Annahme, dass der Wille nicht frei ist, ist ein interessanter und lehrreicher Perspektivwechsel, den man wählen kann, wenn man will.

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          • Ein Privatier sagt

            „Wenn es nicht draufstehen würde, würde ich einfach dieses köstlich süße Produkt genießen und mich über Freiheit und gutes Leben freuen.“

            Ganz ernsthaft:
            Sie sollten sich wirklich fragen, wie es passieren konnte, dass Sie einerseits nicht genussfähig sind und andereseits anderen ihre Genussfähigkeit madig machen wollen.
            Wer hat Ihnen das Leben madig gemacht?
            Wer hat Ihnen Ihre Aversionen gegen mündige, kreative, selbständige und unabhängige Bürger eingeflößt?
            Wer hat Ihnen beigebracht, dass andere Menschen falsch leben?

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          • Paulus sagt

            Stadtmensch, was hast du denn da für einen Scheiß gekauft? Rheinischer Zuckerrübensirup besteht zu 100% aus Zuckerrübensirup und hat so ca. 13% Zuckeranteil. Jede Konfitüre dürfte deutlich mehr Zuckergehalt aufweisen, selbst die mit 50% weniger, wie es die Werbung verspricht.
            Ja, und Zuckerrüben heißen nun mal nicht ohne Grund Zuckerrüben.
            Außerdem ist das Zeug vegan und die paar Nanogramm Glyphosat stecken wir schon weg.

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            • Thomas Apfel sagt

              Das Zeug heißt wahrscheinlich „Zörbiger Überrübe“ („Übelrübe“ passt besser). Richtigen Zuckerrübensirup gibt es tatsächlich nur noch aus dem Rheinland (aus Bauer Willis Rüben – grins). Heißt „Grafschafter Goldsaft“.

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              • Gurkenhobel sagt

                Den weltbesten gibt’s in Wunstorf bei Reinholds. Schmeckt nicht so brenzlig wie der Grafschafter, da ein wenig anderes Herstellungsverfahren, und auch da sind nur Rüben drin, und sonst nix. Wir machen unseren Rübensirup jedes Jahr im Herbst auf einer Kochmaschine (mit Holz) selbst. Große Sauerei, aber auch großer Spaß und lecker! Und von eigenen Rüben. Zack!

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                • firedragon sagt

                  Magst Du das Rezept verraten oder ist das Euer Familienschatz 😇?

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      • Ein Privatier sagt

        Herr Stadtmensch,

        Sie sind eines dieser Prachtexemplare, die Erich Fromm mit den Worten „Sie wollen, was sie sollen“ charakterisierte.
        Sie sind durch und durch ein rotgrünes, künstliches Produkt.

        Bei Ihnen habe ich ständig Déjà-vus!

        Faszinierend …!

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        • Stadtmensch sagt

          Gern geschehen! Geht mir mit meinem Hamsterrad auch so. Deswegen bin ich auch tiefenentspannt und lese gern, was für eine angepasste Monade ich bin.
          Bin begeistert, wie mein ganzes „Mindset“ von der Gesellschaft gemacht wurde und wie ich in ihr aufgehe als Teil einer Massenbewegung…

          Jetzt fehlt nur noch SOMA!

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          • Ein Privatier sagt

            Überwinden Sie Ihr Ihnen oktroyiertes Soma sema, indem Sie andere Hamsterräder ausprobieren, Sie Leibniz-Keks.

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  8. Oberländer sagt

    Der Titel ist falsch , 04.07.2020
    richtig wäre ,
    Die Tricksereien der Lebensmittelindustrie .

    Wobei sich mir die Frage stellt , ob nicht nur das
    hergestellt wird was auch nachgefragt wird.

    Wir brauchen uns da aber gar keine Sorgen mehr zu machen ,
    nach dem was gestern im Bundesrat verbrochen wurde , wird uns sicher auch der Zuckerkonsum von den Ökostalinistinnen abgewöhnt werden.

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    • Berthold Lauer sagt

      „Wobei sich mir die Frage stellt , ob nicht nur das
      hergestellt wird was auch nachgefragt wird.“
      Es wird das hergestellt, was nachgefragt werden soll!! Deshalb gibt es Trend-Scouts und Fooddesigner und Lebensmittelchemiker etc. Nur wer in der Lage ist, Trends zu gestalten und Nachfrage zu generieren, wird als Unternehmen überleben!
      Leider sind die allermeisten nicht mehr in der Lage, Genussmittel auch als solche zu konsumieren! Wie auch? Wenn zu Hause der Schrank immer vollgestopft ist mit Chips oder Süßigkeiten? Wenn Eltern nicht mehr in der Lage sind, selbst einen ( ungesuessten) Tee fürs Baby zu kochen? Da werden noch so viele Ampeln und Verbote nichts bewirken!

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      • Ein Privatier sagt

        Ist das ein Plädoyer für eine Genussmittelpolizei oder wünschen Sie sich einen Nanny-Staat, der Gesetze zum Schutze vor Genussmittelmissbrauch erlässt?

        Geht es vielleicht es um Genussmittelerwebsscheine, die man nur nach bestandener Prüfung ducrh die Weltgesundheitsorganisation erhält?

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        • Berthold Lauer sagt

          Ganz sicher nicht!!
          Aber ich erwarte, dass Verbraucher Hirn haben und das auch benutzen! Und ich erwarte, dass sie ihrer Eigenverantwortung gerecht werden und dass, so die nicht passiert, man sie daran erinnert!
          Tagtäglich sagt man uns Bauern, was die doch so gut informierten und interessierten Verbraucher von uns erwarten, jeder ist mittlerweile Landwirschaftsexperte, Insektenschutzexperte, Tierschutzexperte, etc, aber bei der eigenen Ernährung sind offenbar alle unmündige kleine Kinder??!!

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          • Ein Privatier sagt

            Nun, exakt dies sagt und erklärt man den Endverbrauchern doch schon seit Jahrzehnten geduldig und dennoch erdreisten die sich, sich nicht an die optimalsten Vorgaben der NGOs und des Ministeriums zur Endlösung aller Ernährungsfragen zu halten.

            Was erlauben Volk???!!

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