Die Seite „BioWissKomm“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, über Biologie wissenschaftlich zu kommunizieren, eben bio-wiss-komm. Der aktuelle Beitrag von Wolfgang Nellen beschäftigt sich mit der Stellung der „Neuen Züchtungstechniken“ in Europa und der Welt. Diese sind die nächste Generation (der Züchtung), aber mit Sicherheit nicht die letzte (Generation).
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Hier ein Zitat aus dem Artikel: „Landwirtschaft mit gentechnisch optimierten Pflanzen hat sich in einigen Fällen bereits durchgesetzt und wird sich weiter und immer schneller durchsetzen. Dass Europa eine Insel der „Gentechnikfreiheit“ wird, ist äußerst unwahrscheinlich und gewiss nicht zielführend. Es ist nur eine Frage, ob Europa dazu einen Beitrag leisten und damit auch Einfluss auf sinnvolle Regulierung nehmen will.“
In eigener Sache: Ich bin von Dienstag morgen bis Freitag abend unterwegs zu Vorträgen. Es kann deshalb mit dem Freischalten von Kommentaren etwas dauern.


Es wurde im blog das Thema Geschmack oder Bekömmlichkeit in Verbindung mit grüner Gentechnik thematisiert.
Wurde denn früher mit anderen Züchtungsmethoden (natürliche spontan Selektion, gezielte Kreuzungen, Mutationszüchtung..) primär auf Geschmack oder Bekömmlichkeit gezüchtet und angebaut? Eher nein Geschmacksempfindung und Bekömmlichkeit haben sich den verfügbaren Produkten angepasst es wurde auf andere Eigenschaften selektiert und angebaut die nicht unähnlich den heutigen sind wie z.B Lagerfähigkeit, Erntetermine, Anpassung an Standortbedingungen, Ermöglichung Anbau auf für die Pflanzen Art ungünstigen Standorten, Pilz bzw Insektenbefall….
Aus der „guten alten Zeit mit guten Sorten“ als der Anbau überwiegend zum Eigenverbrauch erfolgte. Meine UrGroßeltern haben ein Baumstück zur Versorgung der Großfamilie u.a mit folgenden Apfel Sorten bestückt. 1 Baum Sorte Klarapfel konnte früh ab Ende Juli als erster Apfel geerntet werden, habe ich nicht als Geschmacksbombe in Erinnerung eher das Gegenteil. 1 Baum Kaiser Wilhelm Apfel späte Ernte, säuerlicher Geschmack, lange lagerfähig im Keller bis ins Frühjahr aber zum Ende auch nicht mehr frisch und schmackhaft. Erinnere mich auch noch an eine Goldparmäne, frühere Ernte als Kaiser Wilhelm aber nicht so lange lagerfähig. Geschmack völlig anders als die beiden anderen Sorten. Es gab noch zwei Bäume mit anderen Apfel Sorten die wiederum andere Eigenschaften und Geschmäcker aufwiesen. Weiterhin auf der Fläche Pflaume, Zwetschge und Reneklode sowie einen Kirschbaum. Alles angebaut unter dem Aspekt langer Ernte- und Nutzungszeitraum, Lagerfähigkeit, sowie Verwertungsmöglichkeiten (frisch, Geele, Kuchen, Mus…)- Sorte- und Kulturzusammenstellung mit dem Zweck Hunger zu vermeiden, keiner hat dabei an Geschmack gedacht. Geschmack war erst Thema bei uns Enkeln die sich keine Sorge vor Hunger machen müßen wir kaufen frische Äpfel der Sorte(n) unserer Wahl nach unserem individuellen Geschmacksempfinden und das ist rund ums Jahr möglich. Alternativ werden Bananen verzehrt da sie füür manche besser schmecken als Äpfel. Auch das istheute möglich in einer Gesellschaft die satt ist und das Privileg der Wahl hat wie früher nur der Adel.
👍👍👍
Warum muss man sich denn ständig als satter, undankbarer, ewig unzufriedener Nörgler und Neidhammel beschimpfen lassen, wenn man Überlegungen über Wertewandel, Umweltwandel, Energieverbrauch und sozioökonomische Veränderungen anstellt, die eine ständige Verfügbarkeit gesunder und frischer Lebensmittel in der ersten Welt mit sich bringen?
Habe ähnliche Prägungen als Kind erfahren: Bewirtschaftung von Streuobstwiesen (mit Schafen) im schönen Elbtal zwischen Dresden und Meißen. Mehr „Bullerbü“ geht nicht.
Meine Oma mütterlicherseits war in einer Gärtnereigenossenschaft und die andere Oma hatte ein Gewächshaus mit Hühnerstall und auch einen großen Garten.
All das ist verschwunden. Stehen jetzt Einfamilienhäuser und Autos drauf.
Klar, Äpfel gibts immer noch, sind aber Klubsorten mit Aufkleber und viel Folie drumrum, weil die Transportwege von Ultimo und irgendwelche Standards es nun mal erforderlich machen.
Die gebotene Vielfalt kommt niemals an das ran, was ich von besagten Streuobstwiesen kenne. Obst- und Sonderkulturbau ist in D sowieso bald nur noch als Hobby möglich (@Schmeckt gut weiß sicher mehr). Ist dann wohl künftig eine HighTech-Veranstaltung für Großinvestoren.
Die Menschen, die durch die Maschine ersetzt wurden, können jetzt versuchen, ihre Freizeit zu gestalten (falls sie was geerbt haben). Mit weiter verbesserten Züchtungsmethoden durch Einbau von Bakterien-Genen in Nutzpflanzen zur Pilzabwehr gibts dann nur noch was zu tun für Leute, die gern Molekularbiologie in sterilen Labors bei Kunstlicht betreiben. Als Ergebnis purzeln dann simulierte Unbedenklichkeitsuntersuchungen raus mit vorher zu definierenden Prüfmethoden. Alles kein Verleich zu einem Sommertag in der echten Welt mit „biologischer Vielfalt“…
Achso: „Subsistenz und Moderne – Texte über das was bleiben soll“. Michael Berls, Jaqueline Krause (Hrsg.)
Hat mich jedenfalls inspiriert, mal von rein praktischen Überlegungen der Nutzen-Maximierung wegzugehen und ein bisschen zu träumen…
@Stadtmensch, wir haben im Umkreis von 5 km drei Steuobstwiesen. Äpfel, Birnen, Zwetschgen… 10 km Entfernung nach Köln, 15 km nach Düsseldorf. 1,5 Mio. Bürger. Wer hebt das Obst auf? Ich und sonst niemand.
Ich bin es so leid, mir das Gesülze meiner Mitbürger bezüglich regional, saisonal etc. anzuhören. Alles gelogen.
„Ich bin es so leid, mir das Gesülze meiner Mitbürger bezüglich regional, saisonal etc. anzuhören. Alles gelogen.“
Endlich mal eine emotionale Erregung, der ich vollumfânglich und uneingeschrângt folge! 💪👍
das macht doch Arbeit.
Im Laden kaufen ist bequemer.
Die kännen auch Krankheiten an den Baumatamm übertragen.
@Bauer Willi
Bauern beschweren sich genauso darüber, wenn jemand das Obst aufhebt. Das gilt dann als geklaut. Schon das Betreten von Wiesen und Feldern empfinden die meisten Bauern als übergriffig und rücksichtslos. Hatten wir in diesem Blog doch auch schon mehrfach.
Es gibt NOCH den Unterschied zwischen Eigentum und öffentlichem Gut. Hier hat man Initiativen, die Schleifen an Straßenbäume binden, um den Menschen zu signalisieren, dass diese Früchte von Jedermann genutzt werden können. Gleichzeitig warnt die Polizei vor Rutschgefahr durch Fallobst auf Landstraßen, die besonders für Motorradfahrer gefährlich sein können……🥳💪
In der Regel ist es nicht schwer herauszufinden, wem eine Streuobstwiese gehört. Und die Chancen stehen gut, dass der Besitzer, der es selbst nicht mehr schafft, das Obst zu sammeln, es interessierten Familien überlässt. Sage es aus eigener Erfahrung. Mein Vater hat das Obst gern überlassen, als es ihm zu viel wurde. Die „Kunden“ haben als Gegenleistung gemäht. Ist aber schon ein paar Jahre her, ob dazu heute noch jemand bereit wäre, bezweifle ich.
@Marian
Es ist selbstverständlich, dass man (ich) vorher Kontakt zum Eigentümer aufgenommen habe. Wem die Flächen gehören, ist allgemein bekannt.
Aber darum geht es mir nicht: die Menschen reden anders als sie handeln. Und umgekehrt.
Anderes Beispiel: Du müsstest mal sehen, was wir jedes Jahr an Wohlstandsmüll von unseren Äckern auflesen!
Weiteres Beispiel: Ich kümmere mich um einen (öffentlichen) Wirtschaftsweg, der intensiv von Spaziergängern (Sklaven ihres Hundes) begangen wird. Was ich mache: mehrfach im Jahr mit dem Schiebeschild abziehen, Löcher mit Material verfüllen etc. Ist jedes Mal ein halber Tag Arbeit.
Um mich anschließend von meinen Mitbürger dafür beschimpfen zu lassen, dass ich mit dem Trecker Staub aufwirbele.
Vielleicht einfach mal fragen !
Auf unserer Gemarkung wurden nach der Flurbereinigung Obstbaumreihen
entlang der Feldwege gepflanzt, die jetzt nach 30 Jahren teilweise sehr viel
Aepfel und Birnen liefern. Der allergroesste Teil dieser garantiert unbehandelten Fruechte faellt ungenutzt vom Baum und alles was nicht vom Wild verwertet wird verrottet am Boden.
Stimme Ihnen vollkommen zu, und möchte noch Folgendes anfügen:
Wer in diesem Blog gut aufgepasst hat, weiß mittlerweile, dass bei der Mutationszüchtung auf künstlich erzeugte erwünschte Eigenschaften selektiert wird und dass bei diesen Verfahren neben erwünschten auch völlig unkontrollierbare sonstige (potentiell „unbekömmliche“) Eigenschaften entstehen, die erst im Nachgang mühsam erforscht und eliminiert werden müssen.
Mutationszüchtung wird seit rund 100 Jahren praktiziert. Rechtlich handelt es sich bei den so erzeugten Pflanzen sehr wohl um GVO, die aber von allen Kennzeichnungspflichten ausgenommen sind (https://www.transgen.de/lebensmittel/2881.lebensmittel-versteckte-gentechnik-ohne-kennzeichnung.html#:~:text=Rechtlich%20sind%20sie%20zwar%20GVO%2C%20aber%20von%20allen%20daf%C3%BCr%20geltenden%20Auflagen%20ausgenommen.)
Somit ist – weil mit zweierlei Maß gemessen wird und Gentechnik offenbar Definitionssache ist – die Diskussion über grüne Gentechnik vs. „zu Nicht-Gentechnik erklärten“ Verfahren müßig und unaufrichtig.
Und ja, „früher“ war natürlich alles bekömmlicher – das eigentliche Problem war, dass man überhaupt etwas in den Magen „bekömmt“.
Wie Limes sagt, es kommt immer drauf an, für wen man diskutiert, für die Satten oder für die Hungernden. Ich würde dabei aber im Auge behalten, dass wir, wenn wir so weitermachen, auch bald zu Letzteren gehören könnten … oder eben die (geneditierten) Produkte der Amerikaner und Chinesen anbauen werden.
@schmeckt gut:
womit ist Schluß, wenn wir so weitermachen und was ist lustig?
Ich gestehe Ihnen ja gern Ihre individuelle Sichtweise auf das „Für und Wider“ beim Thema Agrogentechnik zu. Und es mag auch sein, dass der überwiegende Teil der LeserInnen und Kommenatatorinnen in diesem blog mit Ihnen darin übereinstimmt, dass es an der Zeit ist, dass die bisherigen Reglementierungen der Agrogentechnik aufgehoben werden sollten.
Das entspricht aber deswegen noch lange nicht der Interessenslage der Landwirtschaft (wie das DBV-Zitat von @Andreas belegt) und schon gar nicht der Wahrnehmung in der Gesellschaft. Die nächsten Wochen werden zeigen, wo es lang geht.
Schreibe ich in Kesuaheli? Lesen Sie meine Beiträge? Ich habe nichts favon geschrieben, dass ich Gentechnik befürworte. Ich habe lediglich beschrieben, wie Abhängigkeiten auch ohne Gentechnik installiert werden und dass die neuen Gentechniken nicht nachweisbar sind und somit eine Diskussion über für und wider nur sinnvoll in diesem Kontext geführt werden kann. Ansonsten wird die hiesige LW bewusst einem nicht zu gewinnenden Marktumfeld ausgesetzt. Auch in Bio ist dann Schluss mit lustig
Vielleicht ist der Grund aller Auseinandersetzungen das Nichteingestehen der Machtlosigkeit? Die globale Verstrickung von Allem lässt keine nationalen Alleingänge zu. Wer Nischen durch das Erzählen von verschiedenartigen Geschichten meint aufrechterhalten zu können, der darf das Das interessiert die übrige Weltbevölkerung aber nicht. Weder den hungrigen Sudanesen, noch den satten Deutschen. Wer immer noch nicht gemerkt hat, dass aus diesem Land heraus keine Weltrettung erfolgen wird, dem wünsche ich viel Glück für die Zukunft.💪👋
„Zurzeit wird in der EU über Lockerungen der Gentechnikgesetze für sogenannte NGT1-Pflanzen diskutiert – ob das den Anbau in Deutschland erleichtern wird, möchte ich bezweifeln.“
Quelle: Wolfgang Nellen, BioWissKomm
Ich sehe das im Prinzip genauso !
Die Aktionäre von Bayer/Monsanto sehen das Ganze offenbar optimistischer.
Als vor einen Jahr der neue Vorschlag der EU zum neuen EU- Gentechnikrecht vorgelegt wurde, war das Verbot der Patentierung der CrisrCas- Pflanzen überraschender Weise nicht mehr vorhanden.
Damit ist Bayer/Monsanto und Co. ein gewaltiger Erfolg gelungen.
Die Aktienkurse von Bayer/Monsanto haben sich jedenfalls innerhalb von einem Jahr verdoppelt.
Was natürlich auch BlackRock sehr freuen wird. BlackRock hat sehr viel Geld in die Gentech-Saatgut-Konzerne investiert und will zu Recht endlich Gewinne sehen.
Wem die Saatgut-Patente gehören, der kontrolliert die Ernährung der Welt.
(Das war vor dreißig Jahren der Leitspruch von Monsanto)
@Andreas
gut dass Sie auf die letzten 30 Jahre verweisen. Was ist seitdem passiert? Wir können beim Kauf unseres Saatgut beim Getreide aus mindestens 10 Züchtern wählen, viele davon familiengeführte Unternehmen. Beim Raps sind es einige Züchter weniger, weil nicht jeder diese „kleine“ Kultur in seinem Portfolio führt. Bei Zuckerrüben ist die Auswahl der Züchter noch geringer, weil der Markt noch kleiner ist. Wir haben Rübensaatgut von SESvanderhave, beide Firmen stammen ebenfalls aus familiengeführten Betrieben.
Die immer wieder aus bestimmten Kreisen angeführte „Abhängigkeit von Großkonzernen“ gibt es in der Realität nicht. Ich denke, in Biobetrieben sieht es nicht viel anders aus, außer das möglicherweise weniger Saatgutwechsel erfolgt. Das ist aber eine individuelle Entscheidung des Betriebsleiter. Wir machen 100% Saatgutwechsel, weil wir darin für unseren Betrieb einen Nutzen sehen. Das können Sie natürlich anders sehen, ich sehe es so. Es gibt da kein richtig oder falsch.
Im O&G gibt es schon jetzt eine beginnende Abhängigkeit von Zuchtunternehmen, denn es entwickelt sich eine vertikale Zusammenarbeit zwischen LEH und eben diesen Unternehmen. Und dass außerhalb vom Patentrecht. Es geht um die neuesten, durch Markenrecht geschützten Sorten, die dann über „Clubs“ mit strengen Regeln an den LEH gehandelt werden. Es geht also auch ohne Patente, uns in Abhängigkeit zu treiben. Warum? Weil es diese enorme Marktkonzentration in wenigen Händen gibt. Wir hatten es schon mehrfach angesprochen. Auch, dass dies selbstverständlich auch für Bio gilt.
18.06.2025 / In einem gemeinsamen Positionspapier fordern der Deutsche Bauernverband (DBV), der Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter (BDP), die Bevollmächtigte der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD), die katholische Landvolkbewegung (KLB), die katholische Landjugend Deutschlands (KLJB), der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), der Bund Deutscher Milchviehhalter (BDM) sowie der ökologische Anbauverband Bioland, dass Patente auf Saatgut deutlich eingeschränkt werden. Nach dem gemeinsamen Positionspapier sollen Patente auf Pflanzen aus klassischer Zucht (Zufallsmutagenese) verboten werden, zudem auch Patente auf Pflanzen aus Neuer Gentechnik (NGT), falls deren Eigenschaften auch natürlicherweise vorkommen. Zudem wird eine generelle Ausnahme für die Züchtung vom Patentrecht (Züchterausnahme) vorgeschlagen, die auch dann gelten würde, wenn weitere Patente erteilt werden.
Quelle: https://www.no-patents-on-seeds.org/de/positionspapier
Die Generalsekretärin des Deutschen Bauernverbandes, Stefanie Sabet aber in der möglichen Einführung von Patenten eine klare rote Linie überschritten: „Patente dürfen den Züchtungsfortschritt nicht blockieren. Wenn zentrale Pflanzeneigenschaften von einzelnen Unternehmen monopolisiert werden, verlieren unsere Landwirte und kleine und mittelständische Züchter den Zugang zu wichtigem genetischem Material”, warnt Sabet.
Mein Gott, was für “tolle Diskussionsbeiträge” heute präsentiert werden… Grüne Genetik ist die Zukunft in dieser Zeit! Der LEH setzt da drauf damit es dem Verbraucher schmeckt und er kontinuierlich Ware( auch aus Übersee, ob falsch oder richtig…) im Angebot hat! Was soll daran schlecht sein? In Amerika spricht kein Mensch darüber( erwähnte es schon öfters)! Für den Verbraucher ist wie auch bei uns der Preis das entscheidende Kriterium! Die Aussage von Koll., das es um Profit geht, ist das ureigenste Interesse eines jeden Unternehmers ( auch des Bauern) im Kapitalismus! Haben wir in der DDR schon in der POS gelernt,und kann man im Kapital von Marx nachlesen…
Es ist ein kindlich naives Denken, wenn die Wissenschaft meint, den Bauern neuartige Pflanzen mit Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit, mit Widerstandsfähigkeit gegen Hitze oder mit Widerstandsfähigkeit gegen Überschwemmung anbieten zu können.
Woher soll der gute Bauer wissen, was in nächsten Jahr für ein Wetter kommt ?
Wollen die Gentechnikkonzerne mit dem Saatgut nun auch noch einen todsicheren Wetterbericht für das komplette nächste Jahr mitliefern ?
Wenn 80 % der Verbraucherinnen in Europa kein Gentechnikessen auf den Tellern wollen, warum sollen wir Bauern etwas produzieren das hier niemand will ?
Nein, die werden nur gezüchtet, falls der Klimawandel eintritt und es zu trockene oder zu nasse u. feuchte Gebiete gibt.
Jetzt sind doch die Sorten auch schon an die unterschiedlichen klimatischen Verhältnisse durch Züchtung angepasst.
In Oberbayern bevorzugt man deswegen andere Sorten als in Ostfriesland.
Antibiotika, Impfungen, sauberes Wasser, Brot aus der Luft (Ammoniak Synthese) usw. hat man ihnen auch ungefragt untergeholfen. Man muss die Leute schon zu ihrem Glück zwingen. Also dazu, ins nächste Möglichkeiten-Problemlevel mitzugehen: Überbevölkerung, Kampf um Ressourcen, Sinnkrise, ..
Andreas: Wo leben die 80%???? Einfach lächerlich, was Sie da zum zuechterischen Fortschritt mittels gruener Genetik da von sich geben! Frage mich die ganze Zeit wie diese “80% Hausnummer” sich zur roten Genetik positioniert einschließlich Ihnen…
„warum sollen wir Bauern etwas produzieren das hier niemand will ?“
Sie Bauer Andreas sollen das produzieren können was und wie sie wollen, das soll selbstverständlich auch für andere Bauern gelten. Produkte von anderen Bauern die anders wirtschaften werden ja nachgefragt und verzehrt.
Eine Produktionsdiktatur a la Andreas ist aus der Zeit gefallen das sind Methoden von Kaisern, Königen und Autokraten oder Monopolisten
Folge ich ihrer Logik, sollten Bauern deren Produkte einen Marktanteil von weniger als 20% haben ihre Produktion einstellen. Wollen sie das wirklich? Auswahl ausschalten und nur Produkte von Andreas Gnaden sollen konsumiert werden? Am besten Alles verbieten was mir Andreas nicht passt und nur vom Andreas Monopol beziehen.
Limes: Dem kann man nichts hinzufügen! Alles wirtschaftlich richtig dargelegt!
C. Bothe@
Warum muss sich die ach so tolle Gentechnik verleugnen um eine Chance am Markt zu haben.
Wenn es den Menschen in Europa wurscht wäre was im Essen ist, könnte die Neue Gentechnik mit offenen Karten spielen, und jede gentechnische Veränderung, die ja auch patentiert wird, auch kennzeichnen.
Nein, ihr wollt ganz feige eure Produkte als natürlich gezüchtet der Käuferschaft unterjubeln.
Ich will und kann die Neue Gentechnik nicht verbieten, aber ich fordere, dass vor den Verbraucherinnen mit offenen Karten gespielt wird
@Andreas
Sehr sinnvoll, alles zu kennzeichnen, was mit Mutationszüchtung und Genschere gezüchtet wurde. Das betrifft nahezu 95% aller Lebensmittel. Übrigens auch Bio.
Der Begriff Gentechnik bezeichnet verschiedene Methoden zur gezielten, künstlich herbeigeführten Veränderung der DNA (engl. deoxyribonucleic acid) eines Organismus.
Eine Mutationszüchtung ist mit Sicherheit keine gezielte Veränderung der DNA.
Deshalb ist Mutationszüchtung auch nach EU-Recht keine Gentechnik !
Warum können oder wollen sie so einfache rechtsgültige Grundsätze nicht verstehen.
@ Andreas zu Mutationszüchtung Zitat pflanzenforschung.de : „Hier wird Saatgut gezielt mutagener Strahlung (Röntgenstrahlung) ausgesetzt. Durch die unkontrolliert erfolgenden Mutationen entstehen neue Genvarianten mit eventuellen neuen, positiven Eigenschaften, die für die Züchtung genutzt werden können.“
Wo in der Natur kommen Röntgenstrahlen bzw chemische Substanzen die ja auch bei dieser Methode eingesetzt werden in der Natur zusammen an einem Ort mit Pflanzenmaterial vor mit denen bei dieser Methode gearbeitet wird? Oder ist es doch ein von Menschen gesteuertes Verfahren um neue Pflanzen zu erzeugen? ?
Entstehen durch diese Methode ausschliesslich neue Pflanzen Expemplare mit „guten natürlichen ökologisch wertvollen Eigenschaften“?
Frage für einen Laien dem ich es erklären soll.
Wenn es sich bei „grüner Gentechnik“ nicht um Pflanzen, sondern um Tiere handeln würde, wäre das Ziel dieser Technologie offenbar die eierlegende Wollmilchsau, die so gut wie nichts frisst, nicht krank wird und nichts ausscheidet. Da muss man sich dann fragen, ob es sich überhaupt noch um ein „Tier“ handeln würde, so wie man sich fragen muss, ob es sich bei diesen gegen Trockenheit, Hitze, Überflutung resistenten Pflanzen, die wenig Bedarf an Dünger, Fläche und Pestiziden haben, dabei länger haltbar sind und einen hohen Eisen- und Zinkgehalt aufweisen, überhaupt noch um „Pflanzen“ handelt.
Mir fällt auf, dass es offenbar kein Ziel der „grünen Gentechnik“ ist, bekömmliche, schmackhafte und gesunde Lebensmittel zu produzieren, denn wenn Pflanzen mit Vitamin A, C oder Spurenelementen angereichert werden, heißt das ja noch lange nicht, dass diese Nahrungsmittel gesund und bekömmlich sind. In den meisten Fällen raten Mediziner nämlich davon ab, Vitamine und Spurenelemente als Nahrungsergänzungsmittel bspw. in Tablettenform zu sich zu nehmen, weil sie offenbar da mehr Schaden als Nutzen anrichten. Besonders Vitamin-A-Tabletten bekommen schlechte Noten, sie sollen bspw. bei Rauchern Lungenkrebs fördern. Wurde eigentlich schon mal untersucht, ob „Golden Rice bei rauchenden Erwachsenen Lungenkrebs fördert? Ich habe meine Zweifel, denn wie ich hier in diesem Blog zu meinem großen Erstaunen gelernt habe, gibt es kaum Studien, die systematisch untersuchen, wie die große Masse der Menschen die Nahrungsmittel, die durch Züchtungen permanent verändert werden, überhaupt verträgt.
Mit den Milliarden, die in die Entwicklung von „Golden Rice“ geflossen sind, hätte man den Kindern, die unter Vitamin-A-Mangel leiden, mit demselben Effekt auch Reis mit Karottensalat anbieten können. Da hätten die Kinder geschmacklich wenigstens mehr Abwechslung auf ihrem Teller gehabt. In Wirklichkeit geht es doch gar nicht um das Wohl der Kinder, sondern darum, dass sich irgendwer mit Golden Rice bzw. mit „grüner Gentechnik“ eine goldene Nase verdient.
An dem verlinkten Artikel stört mich besonders, dass keins von den genannten Zielen der „grünen Gentechnik“ mit Geschmack oder Bekömmlichkeit der Nahrungsmittel zu tun hat, was für mich als Verbraucher dieser Nahrungsmittel nun allerdings ein wesentlicher Faktor ist.
Monopole (hier LEH) haben ein Problem, lieber Marian: Geschmack und Bekömmlichkeit interessiert die Einkäufer der Ketten nur, wenn zusätzlich Haltbarkeit und der Hauptkaufanreiz – das Aussehen – garantiert ist. Alle noch im O&G gehandelten, „alten“ Sorten überleben zur Zeit nur, wenn sie „unreif“ geerntet werden. D.h., hier wird sehr gezielt in Kauf genommen, dass diese Sorten verschwinden werden, weil der Geschmack bei diesem Geschäftsgebaren zerstört wird. Gibt es noch Zwetschen im Handel, die schmecken? Oder Holsteiner Cox oder Cox Orange die den Namen wert sind? Golden Delicious (ja, eine alte Apfelsorte) wird seit Jahrzehnten unreif gehandelt und steht mittlerweile für eine Sorte mit schlechtem Geschmack und Inhalt. Die wenigsten dürften je einen reifen Golden gegessen haben. Es läuft so einiges schief im (globalen) Handel.
Der urbane Verbraucher weiß nicht, wie z. B. eine reife Zwetschge schmecken kann.
Meine Frau hat mal eine Rettet-mich-Tüte gekauft, da waren auch Äpfel drinne, nach meinem Geschmack, ungenießbar. Ich esse lieber meine eigene Sirius, die kann ich reif ernten und sie ist bis in den Sommer haltbar, für den Eigenverbrauch.
Also wollen die Bauern „grüne Gentechnik“, weil „so einiges schief läuft im (globalen) Handel und weil der urbane Verbraucher sowieso nicht weiß, wie reife Zwetschgen schmecken. Das sind in der Tat interessante Rechtfertigungen für „grüne Gentechnik“. Man lernt doch immer wieder gern dazu.
„Grüne Gentechnik“ wird uns aufgedrängt, weil es eine gute Gelegenheit ist, das immer weiter anwachsende Wissen zu Geld zu machen.
Ok, gleichzeitig geht auch sehr viel praktisches und handwerkliches Wissen verloren. Wir werden also immer abhängiger von unserer Technologie.
Dieses Paradigma sichert Erwerbseinkommen für die vielen gut ausgebildeten Theoretiker mir ihren Modellen von der „echten“ Welt. Ist nicht abwertend gemeint.
Der ganze Prozess ist also viel „wissenslastiger“ als schnöde Entwicklungshilfe für Regionen, wo goldener Reis als letztes Mittel gegen Mangelernährung angepriesen wird.
Wissen ist Macht, um irgendwo was zu monopolisieren. Freue mich schon auf sauteure Medikamente, die man ohne in Nutzpflanzen reingezüchtete PSM vielleicht nicht brauchen würde. Jedenfalls sichert das alle Beschäftigung. Erwerbsarbeit als Selbstzweck – so sei es denn…
„Freue mich schon auf sauteure Medikamente, die man ohne in Nutzpflanzen reingezüchtete PSM vielleicht nicht brauchen würde.“
Gibt es da schon konkrete Hinweise? Oder handelt es sich hier um Wunschdenken bzw. um anekdotische Evidenz?
Oder um Unsinn versus Sinnsuche?🤔🥳
Der Handel will Zwetschgen, die im Laden eine Woche verkaufbar sind, und der Verbraucher möchte die Zwetschgen eine weitere Woche lagern. Dementsprechend ist der Reifegrad bei der Ernte.
Haben Sie schon mal eine reife Banane vom Baum gegessen? Wenn nicht, machen sie das mal.
Marian, umgekehrt wird ein Schuh draus. Der Verbraucher ißt, was der Handel ihm auftischt und der Handel kauft, was der Verbraucher nachfragt. Und der Bauer ist gezwungen, das zu produzieren, was der Handel umsetzt und nachfragt – im Handel zählt dann letzendlich Umsatz pro Regalmeter. Die vielen „Feigenblätter“, die sich der Handel mittlerweile vor den „Allerwertesten“ klebt sind eigentlich für die Tonne. Es geht um „Zaster“ – so einfach, so pervers, brutal oder wie auch immer man es nennen will. Die „neue Gentechnik“ könnte es für unsere Anbauregion mit schwankendem Schädlingsbefall (Pilze, Insekten…) eventuell einfacher machen. Sicher ist auch das nicht.
Zur Haltbarmachung auf dem Transport hat man andere Techniken als Gentechnik.
„An dem verlinkten Artikel stört mich besonders, dass keins von den genannten Zielen der „grünen Gentechnik“ mit Geschmack oder Bekömmlichkeit der Nahrungsmittel zu tun hat, was für mich als Verbraucher dieser Nahrungsmittel nun allerdings ein wesentlicher Faktor ist.“
Geschmack und Bekömmlichkeit werden in erster Linie durch die Auf- und Zubereitung der Lebensmittel bestimmt. Die Pflanzenzüchtung (konventionell oder Gentechnik) hat jedoch immer schon diese beiden Parameter ebenfalls im Fokus. Gutes Beispiel hierfür ist die Züchtung des OO-Rapses, bei dem die unbekömmlichen Bestandteile der Erucasäure und der Glucosinolate weg gezüchtet wurde. Dies wird auch weiterhin ein großes Ziel der Gentechnik sein, neben Ertragsicherung und dem Erhöhen der wertbestimmenden Anteile der Kulturpflanzen (z.B. Erhöhung der Eiweißanteile, Spurenelementgehalte etc.). Die angebliche Anpassung von Kulturpflanzen an den Klimawandel halte ich dagegen für blanken Populismus um der Gentechnik mehr Akzeptanz zu verschaffen.
Tatsächlich ergibt die aktuelle Studienlage überhaupt kein klares Bild, was die Wirkung der erwähnten Erucasäure angeht, sie wirkt nämlich paradox wie so viele Bitterstoffe:
https://pubmed-ncbi-nlm-nih-gov.translate.goog/40202517/
Kommt hinzu, dass Rehwild den bitterstofffreien OO-Raps gern frisst, was nicht nur zu Ertragseinbußen führt, sondern auch zu Störungen im Verdauungstrakt der Wildtiere, bis hin zu Blutarmut und Blindheit. Man könnte also darüber diskutieren, ob der Anbau von OO-Raps nicht praktizierte Tierquälerei ist.
Ist eben halt alles nicht so eindeutig, wie die Theoretiker es in ihren Modellen darstellen.
Ähnliches habe ich auch in Erinnerung. Hier gab es einige Jahrzehnte keine Hasen. Das Problem hat man wohl im Stillen bearbeitet, denn jetzt gibt es wieder Hasen.
Ich habe da den Verdacht, dass finanziell orientierte Kreise das Problem auf Pestizide geschoben haben.
Ich hege deswegen auch einen kleinen Vorbehalt gegen Rapsöl, weil der moderne Raps auch genetisch manipuliert ist. Und das ohne Gentechnik.
@Marian
Wenn ich Dich nicht so lange kennen würde, würde ich die Aussage zu den Karotten entweder für naiv oder für zynisch halten. Der Züchter von Golden Rice hat in der festen Überzeugung gehandelt, damit der Menschheit einen Dienst erwiesen zu haben. Die Züchter sind übrigens Mitarbeiter von Universitäten. Eine kommerzielle Firma war nicht beteiligt.
Der internationale Großkonzern namens „Greenpeace“ hat die Verbreitung des Saatgutes erfolgreich verhindert.
Dort wo die Mangelsymptome auftreten werden wohl keine Karotten angebaut und auch kein anderen Früchte, die den Mangel aufheben würden.
Fast jeder Mensch handelt subjektiv in der Überzeugung, der Menschheit einen Dienst zu erweisen, selbst wenn es, vom Standpunkt des Beobachters aus gesehen, lediglich darum geht, Machtspielchen zu spielen oder Milliarden zu scheffeln. So gut wie jeder Mensch glaubt von sich selbst, dass er gut ist. Die Mitarbeiter von Chemiekonzernen, Genforschungslabors halten sich für gut, ebenso wie Greenpeace-Jünger*innen sich für gut halten. Das ist nun also gewiss kein Argument, mit dem man punkten kann.
Es ist doch aber wohl so, dass Golden Rice von seinen Befürwortern mit einem Narrativ verknüpft wird, der alle anderen Alternativen rigoros ausblendet. Entweder essen die Kinder Golden Rice oder sie leiden unter Mangelsymptomen. Auch Dein Post, lieber Willi, geht in diese Richtung. Ich habe nun mal entschieden was gegen Narrative, die mir eine Lösung als alternativlos verkaufen wollen.
In Wirklichkeit hat jede Technologie ihre Vor- und Nachteile, die es gegeneinander abzuwägen gilt. Ich stimme dem Stadtmensch durchaus zu, wenn er feststellt, dass Wissens- und Geldvermehrung die beiden Seiten derselben Medaille sind, die die Theoretiker für sich beanspruchen.
In der heutigen Diskussion ist einigermaßen klar geworden, worum es den Bauern geht, wenn sie sich für grüne Gentechnik aussprechen. Sie glauben, dass sie damit aus der Bredouille herauskommen, in die sie durch die Praktiken des LEH hineingeraten sind. Das ist zumindest die Erkenntnis, die ich aus der Diskussion mitnehme. Also bleib mir weg mit „armen Kindern“. Darauf falle ich nicht rein.
MF: Finde Ihre Antwort auf den Beitrag von BW ziemlich “hinterwaeldlich” und sehr im Sog der Aussagen von Green Peace…Hat eben jeder so seine Meinung, aber die Richtung ist vorgegeben ohne “Wenn und Aber” auch für die BRD und den produzierenden Konvis und Ökos…Mercosur ergänzt dann noch alles in dieser Richtung, ob wir es wollen oder nicht!
„Fast jeder Mensch handelt subjektiv in der Überzeugung, der Menschheit einen Dienst zu erweisen, selbst wenn es, vom Standpunkt des Beobachters aus gesehen, lediglich darum geht, Machtspielchen zu spielen oder Milliarden zu scheffeln. So gut wie jeder Mensch glaubt von sich selbst, dass er gut ist.“
Ich glaube diese Sicht auf die Menschen ist eine westlich-christlich konnotierte. Ich erkenne nicht, dass 2,5 Milliarden Inder und Chinesen (nur ein kleiner Teil der Weltbevölkerung) die gleiche Sicht auf DEN Menschen und sich selbst haben. Ansonsten hätten Inder und Chinesen seit 500 Jahren bereits die Welt beherrscht, haben sie aber nicht. 😉
Bevor wir uns hier in weiteren Plattitüden über Inder und Chinesen verlustieren, ein paar Buchempfehlungen:
Sauer, Hanno: Moral. Die Erfindung von Gut und Böse. Eine philosophische Geschichte von Moral- und Wertvorstellungen. 2025.
Eschbach, Marianne: Inkarniertes Feuer. 2025
MacIntyre Alasdair: Der Verlust der Tugend. Zur moralischen Krise der Gegenwart. 1981/2006.
Danke für die Tips. Ist doch immer das Beste, wenn man sein Weltbild mit profunden Verweisen auf das geschriebene Wort untermauern kann!
Das ganze Gerede von „ich finde“ und „meiner Meinung nach“ zeigt doch nur, wie wenig man weiß und oder wie wenig Gedanken man sich gemacht hat.
Stadtmensch: Tja, das geschriebene Wort ist das eine( wem immer es nützt und wieviele es so gibt von diesen…). Die Praxis und Realität ist das andere und diese überholt uns täglich auch 2026…Und darauf muss man reagieren, Philosophen helfen da wenig…
Zitat MF;
In der heutigen Diskussion ist einigermaßen klar geworden, worum es den Bauern geht, wenn sie sich für grüne Gentechnik aussprechen. Sie glauben, dass sie damit aus der Bredouille herauskommen, in die sie durch die Praktiken des LEH hineingeraten sind
Ich sehe es genau anders herum: Mit der Blockade von Gentechnik wollen Teile der Landwirtschaft ihre Höfe retten/Geld machen.
Das Thema ist sehr kompliziert . Meine Meinung ist, dass wir einen möglichst einfachen Test auf Bekömmlichkeit brauchen.
Zum Test: Ja, okay. Dieser wäre aber schon vor 30 Jahren nötig gewesen, denn die industrielle Verarbeitung von Rohstoffen (mit den erfolgten Zuchtfortschritten im Ertrag und ausgesuchten Inhaltsstoffen und mit den dafür notwendigen Zuschlagstoffen), führt zwangsläufig zu diversen Unverträglichkeiten beim Menschen. Und ich sehe hier keine Veränderung kommen, denn der LM-Handwerker (z.B. Bäcker…) wird in D aussterben, weil er in der Kostenfalle sitzt. Vielleicht kann ja die reiche „Oberschicht“ den Bäcker um die (Villen)ecke weiterhin unterstützen, der Normalo wird es sich nicht mehr erlauben können. Und zur Blockade der Gentechnik: Ich hatte es schon mehrfach erwähnt, dass emienr Meinung nach schon sehr viele Rohstoffe (u.a. LM) in D verarbeitet werden, die nach den neuen Methoden gezüchtet wurden. Warum? Weil es nicht nachweisbar ist und sehr viele Labore ausserhalb von D schon so züchten. Also ganz ehrlich: Wenn wir so weitermachen ist Schluß mit lustig. Können wir bitte so diskutieren, dass die LW nicht zerrieben wird zwischen Anspruch und Realität.
guten Morgen da freue ich mich schon auf das Video und die ganzen Diskussionen die geführt werden in Europa und Deutschland! schönen Tag