Bauer Willi
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“Die Frist ist abgelaufen”…

Ein Mitglied des Deutschen Bundestages, Heike Brehmer, stellt am 13. April eine Frage an das BMEL und bekommt am 20. April eine Antwort. Nein, eigentlich ist es keine Antwort, denn die gestellte Frage “zur Nutzung brachliegender ökologischer Vorrangflächen für ackerbauliche Maßnahmen” wird nicht beantwortet. Hier der Brief der Staatssekretärin Dr. Ophelia Nick.

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Was sagt sie?  “Der Beschluss wurde Deutschland am 23. März 2022 mitgeteilt. Die Frist von 21 Tagen ist damit abgelaufen.”

Die Aussage hinter der Aussage: “Fragen Sie nicht so dumm, Sie wissen doch, dass wir das nicht wollen. Und deshalb haben wir das getan, was wir am besten können. Nichts!”

Was mich betroffen macht: Was ist für ein politischer Stil! Das ist Kindergarten-Niveau.

 

 

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17 Kommentare

    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Frau Ertl,
      wir haben eine Vollkaskomentalität, da gibt es kein Platz für die Gefahren in der Natur.

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      • Inga sagt

        Und beruflich muss auch keiner damit umgehen, aus außer die Bauern.

        Deswegen sind die ja eben anderes geprägt.

        Aber deswegen nicht zu kritisieren.
        Das ist echt unsozial.

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  1. Jürgen Donhauser sagt

    Ich lass jetzt mal den Diakon zu diesem Thema und Verhalten der GRÜNEN raushängen: „ An ihren Taten sollt ihr sie erkennen! (1. Johannes 2,1-6)“

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      • Christian Bothe sagt

        @Günter.Gilt natürlich auch da!Wäre da vorsichtig, weil solche Geschichten leider auch außerhalb der Kirchen geschahen.Wurde nur ziemlich „aufgebauscht“erst in den letzten Jahren erstaunlicherweise…

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  2. Ludwig sagt

    Machen wir uns nichts vor , denn nicht nur die Grünen machen das , sondern das haben doch alle Parteien mit uns so gemacht. Mein Vertrauen ist jedenfalls in die Aussagen fast aller Politiker am Boden. Vor der Wahl werden die tollsten Aussagen gemacht und nach der Wahl wird das Gegenteil beschlossen. Wenn das Wahlergebnis nicht passt und weniger Abgeordnete vertreten sind , dann wird mal schnell die Wahlkampfentschädigung erhöht und dann passt es wieder. Unser politisches System hat sich in den letzten zwanzig Jahren selbst erstickt und die Ukrainekrise bringt es zum Ende. Über Jahre hat man eine Umverteilung von “Unten nach Oben” vorgenommen und die 18 Mill. Systemrelevanten Erarbeiter ausgebeutet , damit die Politik und Verwaltung “Fett” gehalten werden konnte . Immer mehr Bürger können die Energie schon nicht mehr bezahlen , gehen zur Tafel , während Politik und Verwaltung ihren Stremel ungehindert in menschenverachtender Weise weiter machen . Leerstand in den Städten, kaputte Infrastruktur , kaputte Schulen und Kindergärten und mehr Aufbewahrung als Lernen zum Ziel haben. So macht man ein Gemeinwesen kaputt . Wenn es aber um Klima- und Weltenrettung geht , dann ist man vorne mit dem Geld rausschmeißen dabei. Griechenland retten , EU-Gelder erhöhen , nach Afrika Schuldgeld werfen , Bankenrettung usw. für alles ist Geld da , während hier schon länger die Leute im “Kalten” sitzen. Diese Politik hat keine Zukunft.

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  3. Hans Gresshöner,Landwirt sagt

    Die Grünen wollen die Welt retten!

    Durch Panzer gegen Putin.

    Durch die Verhinderung zusätzlicher ackerbaulicher Maßnahmen zur Ernährungssicherung weltweit.

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    • Lady sagt

      “Die Grünen wollen die Welt retten! ”

      Wollten sollte es besser heißen. Die Frist ist abgelaufen.

      Die Antwort von Frau Dr. Nick ist wirklich sehr entlarvend.

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    • Arnold Krämer sagt

      Stimmt. Bürokratieabbau ist nur möglich wenn das gesetzliche Regelwerk massiv durchforstet wird. Will aber keiner bzw. ist zu schwierig und zu anspruchsvoll. Lieber weiter wurschteln und auf bestehendes Recht immer Neues draufsatteln bis irgendwann auch keiner mehr durchblickt.

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    • Arnold Krämer sagt

      Wieder sagen die “falschen” Leute etwas völlig Richtiges. Und so treten wir weiter auf der Stelle.

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  4. Gerhard sagt

    Aussitzen durch Arbeitsverweigerung. Ist in der Politik nichts neues.
    Die Politiker beschweren sich immer sie hätte ein viel zu schlechtes Image, das irgendwo zwischen Kredithai und Hüttenchenspieler liegt.
    Tja, ihr hab es euch hart erarbeitet und somit auch verdient.

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  5. Jennifer Lehoux-Wäldele sagt

    Ich würde mich schämen so einen Brief zu unterzeichnen. Nichts zu tun und die Frist einfach verstreichen lassen ist auch eine Taktik, aber sie erscheint mir sehr feige und so als wolle man keine Verantwortung übernehmen

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  6. Arnold Krämer sagt

    Das ist politisches “Handwerk”. Die Grünen sind längst nicht mehr “grün hinter den Ohren”. Aber sie wollen im Agrarbereich auch nicht von ihren alten Träumen Abschied nehmen.

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    • Inga sagt

      Die sollen nicht Krise gegen Krise austauschen,
      Welche Krise hat jetzt Priorität?
      Im Moment wohl die Krise Welternährung.
      Wenn das weltweit geregelt ist, dann können wir wieder weltweit an der Ökokrise weitermachen.
      Weitermachen, denn der Anfang ist ja getan.
      Aber vorher hat die Welternährung Priorität!

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