Bauer Willi
Kommentare 69

Die dunkle Seite der Macht…

Ein neuer Stil in der Kommunikation? Dieses Video hat mittlerweile 1,2 Millionen Klicks.

Ein Plan, uns alle zu knechten – Herr der Ringe sequel

Lass dich nicht knechten! Jetzt Petition unterzeichnen: https://goo.gl/XMY9C3 – #stopdarktrade

Gepostet von Greenpeace Switzerland am Donnerstag, 6. Oktober 2016

Auf der Seite von Greenpeace Switzerland dazu zwei Fragen eines Kommentators

1.) Wie bekommt man die Lizenzrechte für sowas?! (oder habt Ihr das auf Gut Glück versucht?) 2.) Habt Ihr das produzieren lassen? Kostet das nicht unendlich viel? Oder habt Ihr ein paar motivierte Studenten gefunden?

Hier die Antwort:

Greenpeace Switzerland Hi, wir verstehen unseren Film als Parodie. Social Media und das Internet lebt von Parodien und die sind nicht verboten. Im Gegenteil, das ist als Kompliment für den Film zu verstehen. Zu deiner zweiten Frage; Wir haben das Video dank eines großzügigen NGO-Rabatts einer Agentur produzieren lassen können. Zudem pushen auch andere Länderorganisationen von Greenpeace das Video und tragen es mit. Viele Grüße, Steff

Wie findet ihr das Video?

Euer Bauer Willi

(Aufrufe 1.689 gesamt, 1 heute)

69 Kommentare

  1. Andreas sagt

    MAULHELDEN
    Das wäre meine Überschrift über dieses Thema gewesen.
    Fragen müssen wir uns: Brauchen wir Greenpeace um uns z:B. die Gefährlichkeit der Kernenergie erklären zu lassen? Sicher nicht. Greenpeace braucht kein Mensch. Wir brauchen echte Helden die was können und sichere Energieversorgung planen.

    Um die Nutzung der Kernenergie anzuprangern braucht es nur eine sachliche Animation der Reaktorunfalls in Tschernobyl. Es gab damals viele Helden die ihr Leben geopfert haben was man sich immer wieder vor Augen führen muss. Letztens gab es eine gute sachliche Dokumentation. Man hat vieles schon vergessen.
    Hier mal eine Zusammenfassung der Geschehnisse weil ich den Link nicht finden kann
    1. Reaktorkernschmelze und Explosion die die Schutzhülle nach oben weg sprengte
    2. Der Brand des Reaktors 4 drohte auf Block 3 überzugreifen
    3. Löschung durch Feuerwehr – Verstrahlung der Feuwehrmänner
    4. Radioaktiver Dampf steigt hoch in die Atmosphäre
    5. Mit Hubschraubern wird das Loch mit Sand zu gekippt (600 Helikopterpiloten verstrahlt)
    6. Da Hitze nun nicht mehr nach oben abweichen kann, droht der Reaktorkern nach unten “durchzubrennen”. Unterhalb des Reaktors sind aber nun 20000 QM Löschwasser. Ein Zusammentreffen des Schmelzkern mit dem Wasser hätte die Wirkung einer Atombombe mit unabsehbaren Folgen. Hiroshima x 100 ?
    7. Drei Taucher erklären sich bereit in die Löschwassersuppe einzutauchen um Ventile zu öffnen damit das Wasser abfließen kann. Vermutlich Millionen Menschenleben gerettet. Die drei Taucher haben das nicht überlebt.

    Jeder redet über Tschernobyl aber kaum einer weiß die Einzelheiten. Auch weil die Nachrichten damals nur lückenhaft berichtet haben. So finde ich das wenigstens.

    Wir kranken an ein großes mediales Schwätzertum und Greenpeace sind erbärmliche Geldeintreiber die mix wissen, nix können und die Welt nicht sicherer machen.
    Uns bleibt die Hoffnung, dass die Kühlsysteme der AKW`s in Frankreich, Belgien, Holland, Polen und Schweiz besser funktionieren als in der Ukraine damals.
    Sicher ist, die Maulhelden von Greenpeace sitzen bei einem Atomunfall schneller flüchtend im Flugzeug als die Feuerwehr vor Ort ist.

    • Gephard sagt

      Das reine Herunterbeten der Fakten, ohne auch Schlussfolgerunten zu ziehen, lockt die wenigsten hinter’m Ofen vor. Klar, Greenpeace übertreibt gerne, aber vor allem, damit ein Thema in die Diskussion gelangt und das gelingt ihn immer wieder mal ganz gut. Man bedenke, was sie mit der simplen Schelte von Apple erreicht haben. Apple waren die schlimmsten der Branche. Wäre Greenpeace fair gewesen, hätten sie sich nicht einen prominenten Sündenbock herausgesucht, sondern die Branche an sich angeprangert. Wen hätte das interessiert? Zudem hätten die Konzerne einfach auf andere gezeigt und nicht viel wäre passiert. Deine Totalaussage “Braucht kein Mensch” trifft definitiv nicht zu. Zudem ist es anmaßend, zu behaupten, man wisse, was alle Menschen dieser Erde für Bedürfnisse hätten.

      Viele Menschen sind nun mal sensationsgeil und es ist ganz normal für unser Gehirn, dass es auf neues und provokatives mit mehr Interesse reagiert.

      • Andreas sagt

        Genau! Greenpeace bedient die “Sensationsgeilen”. Da sind wir uns einig.

        @Bauer Hans
        Kann wohl sein mit dem Alkohol. Ich hoffe einfach, dass man heute dritte oder vierte Sicherheitssysteme in den Anlagen hat und gelernt hat.

    • Herbert Moritz sagt

      Sehr geehrter Herr ,,Andreas” , solch eine Art ,,Verunglimpfer ” wie sie braucht allerdings erst recht kein Mensch. Wer zieht den die negativen Themen in die Öffentlichkeit, doch wohl nicht unsere verkommene Politik, oder die politischen Totalversager die mit in den Aufsichtsräten sitzen. Wenn dann doch wohl eher die NGO’s siehe u.a. TTIP.

      • Andreas sagt

        Hallo Herbert Moritz, ich bin kein Massentierhalter und Brunnenvergifter und deshalb werde ich nicht gebraucht. Aber die NGO`s sind genau auf diese angewiesen. Ist deren Geschäftsgrundlage. Etwas Dankbarkeit wäre angemessen. Kannst Du direkt an JR senden.

  2. LuiHH sagt

    Welche Rolle ist eigentlich dem TTIP-Gegner Donald Trump in dieser Inszenierung zugedacht? Und wo ist die AfD in diesem Szenario?

  3. Walter Parthon sagt

    Terroropfer in Berlin – dasselbe wie die Weihnachtsgans?
    Animal Peace sorgt im Moment ganz überlegt für Empörung, indem es die Terroropfer in Berlin mit den Weihnachtsgänsen vergleicht. Anschlagsopfer = Festtagsbraten? Was wie Verwirrung aussieht, ist die logische Folge einer Denkweise, die das Tier an die Stelle des Menschen setzt.
    Selbst Tierrechtlerin Hilal Sezgin wehrt sich dagegen, dass die Tierrechtsidee diskreditiert wird. Sie sollte sich besser fragen, ob sie nicht eine Mitverantwortung trägt. Das tut sie nicht. Also fragen wir:
    Hat das Tier eine (Menschen-)Würde?
    Aus dem Unterschied zwischen Mensch und Tier leiten wir das Recht ab, Tiere nutzen, töten und essen zu dürfen. Im Tierschutzgesetz steht: „Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.“ Was ist vernünftig? Darf der Mensch tatsächlich ein Tier, das ihn nicht angreift, töten, um Fleisch zu gewinnen, das er nicht zum Überleben braucht?
    Fragen wir einmal in Afrika oder Asien:
    – Nutztiere tragen zur Ernährungssicherheit bei. Sie verwandeln organische Substanz in menschliche Nahrung. Immerhin sind 26 % der Landmasse unserer Erde Grünland, nur 12 % Ackerland.
    – Tierische Ausscheidungen dienen als Dünger und Brennstoff.
    – Nutztiere übernehmen wichtige Rollen als Zug- und Tragtiere oder Rohstofflieferant.
    – Eigentum an Tieren stellt eine Versicherung für Notzeiten dar und gewährt wirtschaftliche Unabhängigkeit.
    Die eigentliche Frage lautet: Wer ist mehr wert? Mensch oder Tier? Übersetzt in die Praxis: Wie wollen wir die Hungernden der Welt satt bekommen, ohne Tiere zu nutzen?
    In Deutschland brauchen wir keine Tiere zum Überleben. Doch Nutztiere werden nicht nur zur Erzeugung von Lebensmitteln gehalten. Mehr Schwein als im Badezimmer gibt es nur noch im Schweinestall. Fettsäuren aus Schweineknochen werden Seife, Waschpulver und Shampoo beigemischt. Cremes und Gesichtsmasken enthalten Kollagen aus Schweinegewebe, Zahnpasta Fett und Glycerin aus Schweineknochen. Das Schwein hält den Menschen gesund. Bis vor wenigen Jahren war Schweine-Insulin die Rettung für Diabetiker. Heute gibt es gentechnisch hergestelltes Insulin. Heparin aus Schweinedärmen wirkt blutverdünnend in der Thrombose-Prophylaxe. Das Schwein gilt als Kandidat für Organtransplantationen.
    Es gibt also viele „vernünftige“ Gründe, warum wir Tiere nutzen. Am Ende tun wir es, weil es uns Menschen dient. Stellen wir Mensch und Tier auf dieselbe moralische Ebene, kommt uns allerdings eine wichtige Begründung abhanden. Aber ist eine derartige Gleichstellung gerechtfertigt? Nein. Denn die Leugnung des Unterschiedes tastet am Ende die Würde des Menschen an. Wie man sieht. Peta-Chefin Ingrid Newkirk schreibt in ihrem Testament, zu Kampagne-Zwecken könnten Teile ihrer Leiche gegrillt, ihre Haut zu Leder und ihre Füße zu Schirmständern verarbeitet werden. Wer möchte dem folgen?
    Auch wenn es hart erscheint: Tiere haben kein Recht auf Leben. Vor allem nicht in der Natur. Es gibt einen eklatanten Unterschied zwischen Mensch und Tier. Spätestens beim nächsten Wild-Unfall sind wir froh, dass es kein Kind war. Bei dem Berliner Attentat trauern wir mit den Hinterbliebenen. Auch beim Tod eines Menschen, dessen Lebenszeit aufgrund hohen Alters zuende geht, sind wir betroffen.
    Der rechtliche und moralische Aufstieg des Tieres hat die Erniedrigung des Menschen zur Folge. Unsere christliche Werteprägung unterscheidet deutlich zwischen Mensch und Tier. Zugleich fordert sie uns auf, der menschlichen Verantwortung für die Schöpfung nachzukommen. Deshalb genießt der Tierschutz in den westlichen Ländern eine Wertschätzung, die in anderen Weltregionen realitätsfremd wirkt.
    Wer das Tier zum Menschen macht, der wird selber zum Tier. Echter Tierschutz dagegen erfordert Menschlichkeit.

    • Dieser Darstellung kann ich sehr viel abgewinnen. Grundsätzlich. Ein katholischer Tierethiker und Priester, der sich intensiv mit Fragen der (intensiv) Tierhaltung beschäftigt hat, sieht heute aber längst ein Grenze überschritten, wie er sich mir gegenüber in einem Interview ausdrückte. Dabei betonte er, dass er damit keineswegs dem Landwirt den schwarzen Peter zuschieben wolle. Dieser sei ebenfalls “Opfer” einer längst fragwürdig gewordenen Praxis. Und auch für mich ist klar, dass wir in vielen Punkten und Orten angefangen von der einseitigen Züchtung auf Höchstleistung, über leistungssteigernde und dabei häufig nicht artgerechte Fütterung (zB. Wiederkäuer) bis hin zur Haltung und industriellen Schlachtung strukturell gegen den Buchstaben des zitierten Tierschutzgesetzes verstoßen im Sinne des (kurzfristigen) ökonomischen Primats. Es sei denn wir sähen in diesem “einen vernünftigen Grund”…

    • Sönke Hauschild sagt

      Walter Parthon.
      Dein Kommentar ist direkt vom Bauernverband Schleswig-Holstein übernommen. Danke für die Ehre, aber bitte mit Quelle!!!

      • Walter Parthon sagt

        Sönke Hauschild
        Ihr schreibt wie ich meine sehr gute Artikel, habe fast alle auf meiner Seite geteilt.
        Habe nur den Eindruck wenn die Quelle angegeben wird, das die Artikel nicht so oft gelesen werden, wäre schade.
        Warum bringt sich der Bauernverband Schleswig-Holstein nicht direkt hier ein?
        Wäre das nicht eure Aufgabe?

        • Biobauer Andreas Fendt sagt

          Der Bauernverband Schläfrig-Hohlstein bringt sich hier nicht ein, weil man hier deren Lügengeschichten aufdecken könnte und auf ihrer facebook Seite werden Kritiker einfach blockiert.

          Aber mit Copyright nimmt es Waler nicht so genau, ich hatte auch schon das Vergnügen, daß er zwei meiner Beiträge wörtlich als seine eigenen gepostet hat.

            • Biobauer Andreas Fendt sagt

              aber Du kennst den Unterschied zwischen Beleidigungen, Diffamierung bzw. übler Nachrede und sachlicher Kritik, gell!
              Soll ich mal ein paar Original Loidl Zitate einstellen?
              also besser mal Ball gaaaaaz flachhalten.

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Mein lieber Herr Fendt,

              ich möchte mich nicht in euren Streit einmischen,
              könnte aber jede menge Zitate des Herrn Fendt einstellen, über Beleidigungen, Diffamierungen und übler Nachrede.

              Dies ist nur deshalb kein Straftatbestand, weil ich hier nicht mit meinem reellen Namen angemeldet bin.

              Wie haben sie geschrieben:

              >also besser mal Ball gaaaaaz flachhalten<

          • Christian Loidl sagt

            1. Ist es mir völlig egal, ob du mich sperrst oder nicht.
            2. Wenn man, so wie du, auf zahlreichen Seiten gesperrt ist, sollte man mal selbst nachdenken
            3.Beleidigungen und Diffamierungen deinerseits brauch ich wohl nicht einstellen, die kann man ja fast täglich irgendwo lesen
            4.Der Grund für die Sperrung von mir war ja wohl dass ich einen Bericht von dir auf ner anderen Seite geteilt habe. Wie oft teilst du etwas von anderen? Wenn du zu deinen Texten/Berichten nicht stehst, dann setz doch sowas nicht online

          • Andreas sagt

            Ist es nicht arm, wenn ein Bauernverband eigenen Mitgliedern quasi droht und dann noch öffentlich? Hätte es nicht gereicht eine dezente Mail an Bauer Willi zu schreiben oder gar nicht zu reagieren.
            Was seid ihr doch für Bauernhasser im Bauernverband. Pfui Teufel!!!

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Mein lieber Andreas,

              der Bauernverband ist ein Verein, deren Mitglieder Bauern sind.
              Deine Probleme mit dem eigenen Verband können wir hier nicht nachvollziehen, weil wir sie nicht kennen.
              Deshalb wäre es besser eure Probleme hier – aus deinem Blickwinkel -Nachvollziehbar darzulegen, nur so können wir uns ein Bild davon machen.
              Ist das nicht möglich, dann solltest Du besser schweigen.

            • Andreas sagt

              @ehemaliger Landwirt
              Sie können es nicht wissen. S. Hauschild ist Festangestellter des Bauerverbandes. Als solcher hat er für die Bauern zu arbeiten und nicht gegen sie und das noch öffentlich. Eine schriftliche Abmahnung ist das wenigste was Hauschild sich hier verdient hat.
              Er hätte das diskret lösen können.

              Ich bin kein Thema hier und habe nur partiell an einigen Stellen ein Problem mit dem DBV.
              Beispiele:
              – Verrat der Milchbauern
              – Datenschutzangelegenheiten QS und Antibiotika – Monitoring.
              Im letzten braucht es noch umfangreiche Recherche und zumindest ich habe noch kein Ergebnis. Kommt aber sicher nicht unbedingt von mir aber es kommt.
              Eines ist ganz sicher, zum Schweigen bringt mich so ein Bauernfeind mit dem Nick “ehemaliger … ” nicht.
              Sagen sie wenigstens welche Position sie im Bauernverband haben. Pressesprecher?

            • Biobauer Andreas Fendt sagt

              ganz einfach: ein Ehemaliger, der in seinen Ansichten oft den Ewiggestrigen darstellt, versteht die Probleme die alle vernünftigen Bauern mit dem Bauernverband haben, da dieser letztlich die Existenz von 90% aller Bauern mit seinen von der Agrarlobby gesteuerten Politik zerstört, eben nicht. Wie soll man nun jene Bauern nennen, die Mitgliedsbeiträge für einen Verband bezahlen, der sie abschaffen will? Das sind vermutlich die “modernen” Bauern, bzw. jene, die sich so nennen und da passt dann der “Ehemalige” dazu… Verkehrte Welt!

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Zitat Andreas:

              “Eines ist ganz sicher, zum Schweigen bringt mich so ein Bauernfeind mit dem Nick „ehemaliger … “ nicht.
              Sagen sie wenigstens welche Position sie im Bauernverband haben. Pressesprecher?”

              Es würde mich Ehren, wenn man mich als Pressesprecher des Bauernverbandes sieht. Das wäre ein Lob für den Inhalt meiner Beiträge, wenn der Andreas mich nur nicht als Bauernfeind ansehen würde.

              Meine Position im Bauernverband stellt sich so dar, dass ich mit meinem Kleinbetrieb noch Mitglied bin, weil ich auf die Beratung ungern verzichten möchte.

              Früher war ich mal Ortsvorsitzender, diese Position habe ich genutzt, mit Entscheidungsträgern im Verband und mit hochrangigen Politikern zu diskutieren.

    • Stadtmensch sagt

      >>Mehr Schwein als im Badezimmer gibt es nur noch im Schweinestall.
      Wo wir gerade dabei sind: Kauft keine “Plastekleidung” und keine “Plasteseife”!
      http://www.taz.de/!5260443/

      Sind leider nur die vielgeschmähten NGO, denen da etwas auffällt:
      “Wissenschaftler und Umweltschützer fordern nun als ersten Schritt dagegen ein Verbot von Mikroplastik in Kosmetikprodukten. Doch die Bundesregierung hält davon nichts.”

    • Anwalt der Tiere sagt

      Afrika, Ingrid Newkirk, Wildunfall, christliche Werteprägung – was hat das, wenn Sie schon das Thema wechseln, mit deutscher Intensivtierhaltung zu tun? Die Berufung auf eine christliche Werteprägung ist ohnehin eine argumentative Bankrotterklärung. Nicht weil ich etwas gegen Christen habe, sondern weil es Christen gibt, die das anders sehen als Sie. Die Bibel schweigt zu Nitrat, Intensivtierhaltung, CO2. Wir wollen doch sicherlich nicht in Europa wieder anfangen, uns über die richtige Bibelauslegung wie die Kinder und Kesselflicker zu streiten, mein Jesus ist besser als Dein Jesus.

      “Der rechtliche und moralische Aufstieg des Tieres hat die Erniedrigung des Menschen zur Folge.” Gehts noch?

      • Andreas Schmid sagt

        Des einen Aufstieg ist des anderen Abstieg. Das ist schon immer so gewesen und wird auch immer so bleiben.

        • Anwalt der Tiere sagt

          Dann schaffen wir den Tierschutz ab. Die Menschen werden zivilisierter, Gewalt nimmt ab. Trostlose Weltsicht. Frohe Weihnachten!

      • Sabine sagt

        Du sollst dem Ochsen, der drischt nicht das Maul zu binden….. Du sollst das Zicklein nicht in der Milch seiner Mutter kochen… Wer eine Stadt belagert, soll die Obstgärten vor der Stadt nicht zerstören…. Das Sabbat-Gebot gilt für den gesamten Haushalt, einschließlich Sklaven und Vieh…..
        Also, wenn man will, kann man aus den x-tausend Versen der Bibel inkl. der Speise- und Opfervorschriften auch Tier- und Naturschutz-Anleitungen rauslesen. Dort wird z.B. auch Frieden als ein allumfassender Frieden nicht nur der Menschen untereinander, sondern auch der Tiere und der Natur gesehen… das mit dem Lamm, das neben dem Löwen liegt und dem Kind was mit der Giftschlange spielt, ist ja nicht ganz unbekannt. Die Konkurrenz, das Fressen und gefressen werden, ist in der Bibel eine folge Menschlicher Verfehlung. Wohl daher wird gerade den großen christlichen Heiligen ja auch nachgesagt, dass sie einen besondere Beziehung zu Tieren hatten. Franziskus und der Wolf, Gallus oder Korbinian mit ihren Bären, der Hieronymus und sein Hauslöwe.
        Die Frage ist, wie ernst man das nehmen möchte, oder ob man das jetzt nur als schmückendes Beiwerk oder phantastische Überhöhung abtut.
        Sollte man der Annahme, dass die gesamte Natur Ausdruck der Persönlichkeit Gottes ist und jedes Lebewesen in seinem natürlichen Zustand ein Lobpreis der Gottheit ist, etwas abgewinnen kann, muss man sich da nicht fragen, wie diese Gottheit reagiert, wenn wir ziemlich viele dieser Lobpreisungen wie Müll behandeln? Und wenn Heiligkeit etwas auch was mit dem Frieden in und mit der Natur zutun hat, was sagt unsere Haltung gegenüber Nutztieren z.B. über unseren Heilszustand aus?
        Alles Fragen, die man sich so kurz vor eigentlich christlichen Feiertagen mal stellen kann, find ich.

        • Anwalt der Tiere sagt

          Schöner Kommentar. Und in der Schöpfungsgeschichte heißt es: „Hiermit übergebe ich euch alle Pflanzen auf der ganzen Erde, die Samen tragen, und alle Bäume mit samenhaltigen Früchten. Euch sollen sie zur Nahrung dienen“ (Gen 1,29). Es ist in der Schöpfungsgeschichte nicht die Rede davon, dass Tiere für die Ernährung erschaffen worden wären. Apostel Paulus soll laut den Clementinischen Homilien gesagt haben: „Ich lebe von Brot und Oliven, denen ich nur selten ein Gemüse zufüge.“

          Als Kind habe ich an Gott geglaubt. Die Bibelgeschichten im Religionsunterricht, erzählt von meiner Klassenlehrerin in der Grundschule, haben mich in den Bann gezogen. Natürlich war ich auch tierlieb, bin ich ja immer noch. Hätte ich gehört: Tiere haben kein Recht auf Leben, der rechtliche und moralische Aufstieg des Tieres hat die Erniedrigung des Menschen zur Folge – ich weiß nicht, ob mich das zu einem besseren Menschen gemacht hätte.

          Ich bin immer noch fasziniert von Albert Schweitzer, seiner Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben: Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das Leben will. Dies empfunden, stimmt mich dieses Hochgefühl milde und wohlwollend, es wendet mich von mir selbst ab, ich will gute Laune verbreiten und Fairness üben.

          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Vegetarier verschweigen gern, dass Mose ein paar Seiten weiter präzisierte (1. Mose 9,3): “Alles was sich regt und lebt, das sei eure Speise.”

            Gott erlaubt nicht nur den Verzehr von Tieren, er beschreibt Mose sogar ganz detailliert, welche Tiere er und sein Volk verspeisen dürfen (3. Mose 11,2): “Dies sind die Tiere, die ihr essen dürft …”

            Nur für den Anwalt der Tiere, andere bitte Link nicht öffnen.

            http://www.bibelkritik.ch/bibelkritik/c1.htm

            • Anwalt der Tiere sagt

              Ich weiß schon, warum ich es mit Nietzsche halte: Gott ist tot.
              Es lebe die Zivilisation. Frohe Weihnachten!

            • fred huber sagt

              anwalt. du weißt aber schon wie sich der nietzsche die zivilisation so vorgestellt hat, damals?

              gott ist tot, fröhliches xmas!

            • Andreas Schmid sagt

              @ Anwalt Ich meine, Gott ist nicht tot. Ich habe ihn selber erlebt. Ich habe schon mit ihm geredet und diskutiert. Wenn ich in mein Leben zurückschaue, bin ich mir da ganz sicher.

            • Anwalt der Tiere sagt

              Andreas Schmid,
              mit mir spricht er bisher nicht. Mein Leben läuft ganz gut, ohne schlimme Ereignisse bisher, aber auch ohne Wunder, außer der “Wunder des Lebens” wie Liebe usw., für die ich dankbar bin.
              Sollte es Gott geben, hat er auch die Ungläubigen erschaffen. Er – und nicht ich – muss verstehen, warum die Welt ist, wie sie ist. Sein Plan ist mir einfach zu hoch, aber er kann ihn mir beizeiten erklären.

            • Andreas Schmid sagt

              @ Anwalt Schau mal in die Geschichten der Bibel. Schau wie die mit Gott umgegangen sind, und Gott mit ihnen, wie sie miteinander komuniziert haben, was dabei passiert ist. Probiers einfach aus, rede mit ihm(No risk no Fun).

              Wegen dem “Wunder des Lebens” ist jeder!!! Mensch etwas besonderes.

              Ja Gott hat auch die Ungläubigen erschaffen. Deshalb will ich den Berlintäter nicht hinter Gittern sehen weil er “dackelhaft” ist(ist er sicher nicht), sondern weil er ein “dackelhaftes” Verhalten an den Tag gelegt hat. Ein Mensch ist und bleibt ein Mensch vom Anfang bis zum Ende.

            • Anwalt der Tiere sagt

              Andreas Schmid,
              zu Wunder des Lebens und Mensch: Soziale Bindung, Fürsorge, Loyalität gibt es auch bei Tieren. Gerade Gefühle sind im primitiven, entwicklungsgeschichtlich ältesten Teils des Hirns lokalisiert. Auch das “Treuehormon” Oxytocin ist eine Gemeinsamkeit aller Wirbeltiere (Mollusken auch?).

              Gibt es Studien, dass (christliche) Religiosität sozialer macht? Ich kenne nur eine Studie, bei der fromme Kinder sich selbstgerechter und weniger einfühlsam verhielten als andere. Wenn ich mein Bauchgefühl, meine innere Stimme für die Stimme Gottes halte, ist das nachvollziehbar. G. W. Bush hat auch Gott den Irakkrieg befohlen. Jetzt haben wir viele islamistische Gotteskrieger (Isis).

            • Biobauer Andreas Fendt sagt

              na da kann ich ja getrost als “Ungläubiger” mal anlässlich Weihnachten einen aus der Bibel raushauen:

              “Lieber ein Gericht Kraut mit Liebe, als ein gemästeter Ochse mit Haß.”
              (Sprüche Salomons)

              ach und für den alkoholaffinen Weinbauern habe ich als Abstinenzler dann noch aus demselben Buch:

              Wo ist Weh? Wo ist Leid? Wo ist Zank? Wo ist Klagen? Wo sind Wunden ohne jeden Grund? Wo sind trübe Augen? Wo man lange beim Wein sitzt und kommt, auszusaufen, was eingeschenkt ist. Sieh den Wein nicht an, wie er so rot ist und im Glase so schön steht: Er geht glatt ein, aber danach beißt er wie eine Schlange und sticht wie eine Otter. Da werden deine Augen seltsame Dinge sehen, und dein Herz wird Verkehrtes reden, und du wirst sein wie einer, der auf hoher See sich schlafen legt, und wie einer, der oben im Mastkorb liegt. «Sie schlugen mich, aber es tat mir nicht weh; sie prügelten mich, aber ich fühlte es nicht. Wann werde ich aufwachen? Dann will ich’s wieder so treiben.»

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Dass sich ein bekennender Biertrinker als Abstinenzler bezeichnet, gibt mir schon zu denken. Offensichtlich ist das BIO- Bier nicht so bekömmlich, wie uns manche Weiß machen wollen.

              Ein guter Wein ist etwas für Genießer,
              Bier für den Rest der Schwarzwaldbauern.

            • Biobauer Andreas Fendt sagt

              offensichtlich kann ein bekennender Wein- und Schnapssäufer nicht mehr unvoreingenommen denken.

              Das Biobier, das nicht nur wegen Abwesenheit von Pestiziden wie Glyphosat überaus bekömmlich ist, gibt nämlich in der Variante für Abstinenzler: alkoholfrei! Und anderes kommt mir nicht ins Haus, denn ich brauche stets einen klaren Kopf.

        • Andreas Schmid sagt

          Sabine, Du hast vollkommen recht, mit dem Lamm, das bei dem Löwen liegt. Das steht in der Bibel drin, und das wird auch so einmal kommen. Aber das wird Gott einmal selber durchsetzen. Da möchte ich Gott nicht vorher in das Handwerk pfuschen.

  4. bauerhans sagt

    ich hatte eine video-botschaft eines verlages(kopp?)gesehen,wo ein mir unbekannter in die zukunft blickte,dass ceta und ttipp der anfang der versklavung wäre.
    die reichen familien dieser welt,denen eh schon das meiste gehört,wollten langfristig die herrschaft über die erde und knallhart bestimmen,wos langgeht.

    • Gephard sagt

      Wo ist da die Zukunftsvision? Ist doch schon heute so. Schau dir nur mal die Bekleidungs- oder Technikindustrie an. Viele Produzenten in Billiglohnländern sind so abhängig von den reichen Konzernen, dass es nur noch der Peitsche und Ketten bedarf, um von Sklaverei zu sprechen. Bislang sind es aber nicht wenige “die da oben”, wie es Kopp und Co gerne behaupten, sondern auch ein Großteil der hiesigen Bevölkerung. Die Kaufen oder arbeiten sogar bei C&A, Lidl und Rewe wie auch bei Miele, Siemens, Bosch, Bayer. Selbst der Ehering ist nicht nur Symbol der Liebe, sondern auch ein Symbol der Ausbeutung.

      • Ehemaliger Landwirt sagt

        “Selbst der Ehering ist nicht nur Symbol der Liebe, sondern auch ein Symbol der Ausbeutung.”

        Sag ich ja immer, dass wir Männer von den Frauen ausgebeutet werden,
        nur in der Öffentlichkeit dürfen wir das nicht sagen, sonst werden wir ausgelacht. 😉

        Vorsichthaber habe ich den Ehering vor 37 Jahren abgelegt, damit niemand mein Elend sieht. 😉 🙂

  5. Andreas sagt

    Dass Greenpeace eine Gelddruckmaschine ist, war nicht neu.
    Die sind mal gut angefangen mit mutigen Aktionen auf dem Meer. Heute haben die ihre Seele längst verkauft.

  6. Stefan sagt

    Da sieht man was gemacht wird, wenn man in Geld schwimmt weil man genug Spenden bekommt. Deswegen sollte die Gemeinnützigkeit solcher Organisationen aberkannt werden. Denn solche Videos haben nichts mit Gemeinnützigkeit zu tun.

    • Gephard sagt

      Du meinst jetzt, jeder Verein sollte seine Gemeinnützigkeit verlieren, wenn er extrem viele Spender für sich gewinnt? Und glaubst du jeder gemeinnützige Verein außer Greenpeace macht nur sinnvolles mit dem Geld?

  7. Berglens, Peter sagt

    Gemeinsam für eine bessere Zukunft.
    Wir alle.
    Ja.
    Und fröhliche Weihnachten Euch allen.

  8. Friedrich K. sagt

    Dramaturgisch perfekte Propaganda mit historischen Vorbildern.
    “NGO-Rabatt” – hätte ein Industrieverband vergünstigte Agenturleistungen erhalten, würde man empört von Schmiergeldern sprechen.
    Die Welt ist von der Massenempörungsindustrie wie Greenpeace längst in Gut und Böse eingeteilt. Und NGOs stehen IMMER auf der guten Seite.

    • Gephard sagt

      Ach, komm jetzt. Agenturen arbeiten teilweise umsonst, wenn’s ums Prestige geht und eine gemeinnützige Organisation anklopf. Es gibt ja nicht nur Vereine vom Kaliber Greenpeaces.

      Und “die Industrie” weiß sehr wohl, wie man günstig an Agenturleistung kommt: die machen einfach einen Pitch. Fünf Agenturen liefern ein Konzept ab und der Gewinner darf dann kassieren. Die vier anderen haben vermutlich tolle Ideen geliefert, an denen sich dann fern Auftraggeber kostenlos bedient. Dagegen kann man sich zwar vertraglich absichern, aber das machen längst nicht alle und kalkulierte Schlupflöcher gibt’s ja auch noch.

      Natürlich teilt Greenpeace in Gut und Böse ein, sie wollen ja eine einfache Botschaft vermitteln. Differenzierung ist selten einfach und lässt sich nicht zwischendurch vermitteln. Und wenn ich die Kommentare der letzten Tage so verfolge, sind nicht wenige dazu überhaupt fähig. Sollte vielleicht mal als Schulfach eingeführt werden.

      Übrigens, auch Willi spielt bei seinem Buch und hier im Blog mit der Vereinfachung. Meist differenziert er dann aber, doch die Aufhänger sind oft prägnant. Ist ein erlaubtes Stilmittel der Sprache.

      Das Gehirn ist übrigens das perfekte Organ der Vereinfachung, sonst kämen wir kaum durchs Leben. Und Sprache ist ebenfalls vereinfachend, sonst würdest du Wochen benötigen, um exakt zu umschreiben, was du mit dem Wort Tisch sagst.

      Du selbst nutzt die Sprache ja auch vereinfachend und provokativ und bedienst dich bei der Nazisprache. Oder nenns du Werbunf generell Propaganda?

      • Bauer Willi sagt

        Stimmt. Vereinfachung in der Überschrift macht es prägnant. Aber Differenzierung im Inhalt sollte dann auch sein. Ich versuche zumindest, selbst keine Einteilung in Gut und Böse vorzunehmen. Dafür gibt es ja die Kommentatoren 😉
        Bauer Willi

        • Gephard sagt

          Ich wollte dich nicht in die Ecke stellen, sondern nur darauf hinweisen, dass der Begriff vielleicht nicht ganz so angebracht ist. Natürlich haben die Nazis ihn nicht erfunden, sondern missbraucht und mit neuer Bedeutung belegt. Da du den Begriff gleichzeitig mit der negativen Kritik gebraucht hast, habe ich ihn als bewusst despektierlich empfunden. Die negative Konnotation hat der Begriff ja erst durch die Nazis erhalten.

  9. Parodie? Eher Anklage und Urteil in einem. 🙁
    Technisch aber unglaublich gut umgesetzt. Vielleicht ahnen ja jetzt einige wenige, dass die Rollenverteilung bei “David gegen Goliath” mal neu überdacht werden sollte.

    • rebecca sagt

      Wegen einen gut gemachten Film? Das ist albern.

      Es hat nichts mit David gegen Goliath zu tun wenn kreative von ihrem tun begeisterte Menschen ihre Kraft für das einsetzen was sie gut finden.

      • Die Macht der Konzerne mag ja groß sein. Lobbyismus wird auch kräftig beklagt, sofern man von Industrielobbying spricht.
        Auch Greenpeace und die anderen NGOs aus dem BigGreen-Komplex sind Lobbyorganisationen und haben für sich und erst Recht gemeinsam eine nicht zu unterschätzende Macht. Erst Recht, wenn die deutsche Medienlandschaft mitspielt und die PR quasi für die NGOs übernimmt.
        Wer das nicht sieht, ist naiv. Tut mir Leid, wenn ich das so deutlich sagen muss.

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