Bauer Willi
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Dezember-Rüben (Video)

Zum wahrscheinlich letzten Mal in 2019 ein Video aus dem Feld. Das dürften dann wohl auch die letzten Rüben sein, die in Deutschland gerodet werden. Im Norden und Süden liegen die schon länger am Feldrand.

 

Und wer wissen will, wie es früher ging, hier ein Video aus der Schweiz.

 

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120 Kommentare

  1. firedragon sagt

    Der Werdegang der Technik in der Z-rübenernte ist sehr anschaulich gezeigt.

    Vor der Ernte steht aber immer noch die Saat. Das war bei den Rüben früher auch eine körperliche Herausforderung – Stichwort Rübenvereinzelung.

    Gibt es zur Geschichte der Zuckerrüben im Blog schon einen Beitrag „Bauer Willi“ ?

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  2. Arnold Krämer sagt

    Lieber Fingerphilosoph!
    „Die Mechanisierung wird doch nicht erzwungen. Die meisten Bauern bekommen leuchtende Augen, wenn von neuen, elektronisch gesteuerten Unkrauthackmaschinen die Rede ist, oder von Drohnen, die passgenau jede Pflanze einzeln düngen“.

    Ich kann Ihren Gedanken oft eine ganze Menge abgewinnen, aber bei dieser Aussage muss sich doch ziemlich heftig widersprechen. Die Begeisterung bei den Landwirten hinsichtlich der elektronisch immer exakter gesteuerten Maschinen hält sich ziemlich in Grenzen, weil sie nicht mehr den ökonomischen Effekt haben, die die Mechanisierung in den ersten Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg hatte. Jetzt geht es „nur“ noch darum, immer ein bisschen präziser zu arbeiten, Pflanzenschutzmittel einzusparen und die Umwelt zu schonen. Einen zusätzlichen Marktvorteil wird man sich dadurch kaum (und wenn, dann nur kurzfristig) erarbeiten können.
    Der technische Fortschritt in der Vergangenheit hat dagegen bis etwa zum Jahr 2000 zu einer exponentiell steigenden Arbeitsproduktivität geführt und den Familienbetrieben in Westdeutschland ermöglicht, mit derselben Arbeitskapazität deutlich mehr Vieh zu versorgen, deutlich höhere Leistungen zu erzielen und die Stückkosten der Produktion deutlich zu senken. In der Folge sind dann die Preise für Agrarerzeugnisse teils nominal, real aber immer gesunken.
    Wer den technischen Fortschritt nicht nutzte, sich in gewisser Weise dem „Wachsen“ verweigerte, ist mehr oder weniger früh aus der Landwirtschaft ausgestiegen (ökonomisch verdrängt worden) oder steht noch davor. Mit dem Schlagwort „Wachsen oder Weichen“ wird diese Situation ziemlich präzise beschrieben, obwohl es für das Ausscheiden aus der Landwirtschaft auch viele rein private Gründe gibt, die ich hier nicht in Gänze aufführen möchte.
    Seit einiger Zeit gibt es jedoch keinen wesentlichen arbeitssparenden technischen Fortschritt mehr. Die letzte große Innovation war die Melkroboter-Technik. Die Milchviehhaltung ist aber in gewisser Weise auch der verspätete Betriebszweig. In der Schweineproduktion oder in der Geflügelproduktion sehe ich schon seit geraumer Zeit keine Entwicklungen mehr, die in ähnlicher Weise zu Produktivitätssteigerungen führen. Im Gegenteil, die Politik bemüht sich, durch gesetzliche Vorgaben technischen Fortschritt (wie immer man ihn bewerten mag hinsichtlich Zucht und Haltung) zurück zu verordnen, so das sich die Arbeitsproduktivität zukünftig wieder verschlechtern wird.

    Die Mechanisierung wurde gemäß der Gesetzmäßigkeiten unserer Wirtschaftsordnung ökonomisch erzwungen.

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    • Elisabeth Ertl sagt

      Danke, das ist sehr interessant! Ich könnte mir sogar vorstellen, dass das CO2 – Problem, das man durch neue Energiequellen ja nicht lösen kann, sondern nur in andere Umweltprobleme verwandeln, die Politik veranlassen wird, die Arbeitsproduktivität zu Lasten der Maschinen noch weiter zu senken. Aber dazu muss vor allem das Geld anders verteilt werden, das heißt die ganze Wirtschaftsordnung in Frage gestellt werden. Es werden jene Maschinen bleiben, nicht nur in der Landwirtschaft, die sehr energieeffizient sind, und die Menschen von unzumutbarer Arbeit befreien.

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      • Georg Summerer sagt

        Liebe Elisabeth, nenne uns doch einen Wirtschaftszweig wo Maschinen ökonomisch erfolgreich wieder abgeschafft wurden. Es gibt diesen Bereich nicht. In der Milchviehhaltung war die Roboterbox auch nur erst der Anfang. Richtig heftig wird es für die kleineren Betriebe wenn das Roboterkarussel in einem grösseren Umfang gebaut wird. Dann können auch grosse Betriebe den Grössenvorteil so richtig ausspielen. Gesetzlich Vorgaben zur Grösse? Wer soll das durchsetzen ohne dass die Lebensmittelpreise steigen? Haben die Tafeln gestern nicht Alarm geschlagen weil die Lebensmittelpreise anziehen könnten? Sollen die Bauern also ihre Betriebe opfern wegen der sozialen Schieflage und niedriger Renten?
        Das CO2 Problem wird für die Bevölkerung leider auch zweitrangig werden wenn sie sich in einem grösseren Umfang finanziell einschränken müssen oder gar in ihrem Konsum zurückfahren müssten. Beobachte doch die Medien und die Kommentare wie wichtig es für die Leute ist wenn sich hauptsächlich die anderen einschränken müssen. Ich glaube nicht dass die Bauern mit übermäßigen Konsum und häufigen Flugreisen auffallen. Gut Ausnahmen gibts immer.
        Und dann gibt es noch jene die glauben mit klein aber fein das grosse Glück zu machen. Spätesten dann, wenn einer durch die oft harte körperliche Arbeit krank wird, werden diese auf den Boden unserer finanziellen Realität zurückgeholt.

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        • Elisabeth Ertl sagt

          Ich gehe hier nicht auf die Bauern los, es betrifft das ganze Wirtschaftssystem. Und es ist ja nicht JEDE Arbeit in der Landwirtschaft körperlich gleich fordernd, für die schweren werden die Maschinen bleiben. Ich mach mir einfach keine Illusionen: Die Lebensmittelpreise werden früher oder später steigen, aus vielen Gründen. Die Politik wäre gut beraten, sich darauf einzustellen. Ohne Zuschüsse für die Ärmsten wird es dann nicht gehen, und ohne Zugriff auf die großen Vermögen auch nicht.

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          • Elisabeth Ertl sagt

            Übrigens hat Greta Thunberg mit Zustimmung ihrer jungen Generation gerade wieder Konsumverzicht gefordert.

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            • Berthold Lauer sagt

              Ja Frau Ertl, von wem hat sie denn das gefordert? Natürlich von denen, die Ihr die Zukunft rauben! Da reiht sie sich nahtlos ein in die Phalanx derer, die gern von anderen fordern und nicht merken, dass sie selbst auch ein Teil des Problems sind.
              Auch ich mache mir keine Illusionen: Die Lebensmittelpriese werden nicht steigen, weder früher noch später! Welche Politik würde das verantworten wollen? Panem et circenses! das wussten schon die alten Römer. Bauerhans und Karl Timme haben es ja weiter unten auch schon thematisiert. Heute auf der Titelseite unserer Sonntagsausgabe ebenfalls sie Aussage des Herrn Brühl! Und wer wird die großen Vermögen anrühren?
              Ich gebe Ihnen insofern Recht, dass Maschinen niedrige Preise möglich gemacht haben. Aber ging es den Erzeugern, sprich uns Landwirten, zu Handarbeitszeiten besser? Oder verklärt der Blick zurück nur die Vergangenheit? Ich möchte die Technik die mir heute zur Verfügung steht, nicht missen.

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              • firedragon sagt

                Ja Herr Lauer,
                die Römer waren nicht nicht dumm.
                Brot und Spiele – nur ein sattes Volk ist ein ruhiges Volk…

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                • Elisabeth Ertl sagt

                  Das war damals aber auch schon kein gutes Omen mehr. Im Kulturfahrplan von Stein steht zu lesen: „Gegen Ende der röm. Republik sind die Vornehmen Roms durch Luxus, die Armen durch Freiverteilung von Lebensmitteln demoralisiert; beide ergeben sich dem Müßiggang … Verfall des Bauernstandes durch Zuzug in die Städte. “ Cäsar als Alleinherrscher hat dann das Land an seine Veteranen aufgeteilt, und die haben es mit Sklaven bewirtschaftet. In Ungarn beim Orban geht es auch schon so ähnlich zu….

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              • Elisabeth Ertl sagt

                Ich werde immer so interpretiert, dass ich KEINE Technik mehr haben will, aber das kann man offenbar nicht ändern.

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                • Berthold Lauer sagt

                  Geschichte wiederholt sich: Den Luxus der urbanen Eliten haben wir schon, die Tafeln verzeichnen einen verstärkten Zulauf und Landflucht kennen viele Regionen auch! Fehlt nur noch ein Caesar….
                  Wahrlich kein gutes Omen!
                  (Aus irgendeinem Grund konnte man auf den anderen Kommentar nicht antworten,deshalb hier)

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                • Elisabeth Ertl sagt

                  Ja, darum kann man dieser Entwicklung keine Hoffnung ableiten.
                  In diesem Blog gibt es ab einer bestimmten Einrückung keine Möglichkeit mehr, direkt zu antworten, dann müssen Sie weiter hinauf gehen zur vorherigen Einrückung, und der Kommentar wird dann unten angefügt ohne Einrückung, deshalb ist es gut, in diesem Fall dazuzuschreiben, auf wen in dieser Kolonne man antwortet.

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                • ottmarWelker sagt

                  Den Orban muss jemand auch einmal nach dem Mongolenfleck absuchen, wenn er es erlaubt, statt der 1000jährigrn christlichen Tradition zu glauben, die er von sich behauptet zu haben.
                  Viele haben den dort auch noch; in Polen sagte mir eine alte Frau, dass sie von Asiaten, sogar Japanern, abstamme.

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            • fingerphilosoph sagt

              Die gute Greta muss jetzt erst mal beweisen, dass sie selber fähig ist, Konsumverzicht zu leisten, indem sie künftig auf die Teilnahme an unnützen Klimakonferenzen und sinnloses Herumreisen verzichtet. Inzwischen dürfte sie ja kapiert haben, dass sie mit ihrem Protest nichts bewirkt, sondern bloß denen in die Hände spielt, die von Werbung leben und damit den Konsum erst recht ankurbeln. Das trifft sowohl für Arnie Schwarzenegger wie Leo di Caprio zu, die ihr die E-Autos für ihre Kreuz- und Querfahrt durch Amerika und Canada zur Verfügung gestellt haben wie auch für die Besitzer der Boote für die Atlantik-Segeltörn. So kompromisslos wie sie auftritt, bleibt ihr eigentlich nicht mehr viel anderes übrig, als der Gesellschaft den Rücken zu kehren und ohne Strom und fließend Wasser in einer Hütte im Wald zu leben.

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              • Die gute Greta muss gar nichts beweisen. Die Klimahysteriker sollten aufhören sie zu missbrauchen. Eher sollten diese im Wald ohne Strom und fließend Wasser leben.

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                • fingerphilosoph sagt

                  Nanu? Hast Du nicht vor Kurzem in Greta noch eine Gefahr gesehen?

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                • Ostbauer sagt

                  Jou! Da hast Du recht ! Aber wenn ich mich erinnere als meine Tochter 16 war. Alter Vadder.

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    • Paulus sagt

      Arnold Krämer, deine Aussage deckt sich mit den teils sehr ernüchternden Feststellungen, der mit dem Thema befassten BWLer und Ingenieure.
      Bis auf Ausnahmen lässt sich z.B. mittels „Precision Farming“ und dem was unter ähnlichen Begriffen läuft, keine wesentliche Steigerung der Effizienz darstellen, zumindest was die normalen bäuerlichen Betriebe betrifft. In neue oder weiterführende Technologien investiert man nun mal in der Erwartungshaltung, dass sich diese in monetärer Sicht, sprich Gewinn ausdrücken.
      Gründe des Arbeitsschutzes und der Erleichterung spielen dabei keine Rolle mehr. Ein moderner Traktor in Vollausstattung bietet eh schon eine Kabine, vergleichbar mit dem Cockpit eines Linienjets. Es wird vermutlich so enden, dass leistungsstarke Großbetriebe die Führerschaft in Sachen neuer Technologien übernehmen, und kleinere oder mittelgroße Betriebe gezwungen sind Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Das müssen sie schließlich auch jetzt schon, sonst gäbe es keine Lohnunternehmer. Im Grunde ist das alles nichts Neues sondern ein uralter Hut.
      Die Kleinen fahren zur Agritechnica, staunen und sammeln Prospekte, während die Großen von attraktiven Hostessen in die Besprechungskabinen gebeten werden.
      Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.

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    • fingerphilosoph sagt

      Produktivitätssteigerung ist ja nur ein Aspekt der Mechanisierung, und da stimme ich zu: dieser Aspekt ist ausgereizt, umso mehr dort, wo Überproduktion herrscht. Auch mit Effizienzsteigerung lässt sich kein Blumenpott mehr gewinnen. Ich fürchte, die Grünen werden sich noch schön umgucken, wenn sie die Einsparpotenziale der Vergangenheit einfach in die die Zukunft hochrechnen. Alles, was in den letzten 30 Jahren an CO2 eingespart wurde, ist ausschließlich verbesserter Technik geschuldet, nicht etwa verändertem Konsumverhalten oder gar Verzicht. Aber bevor verändertes Konsumverhalten oder Verzicht erzwungen wird, geht man lieber den Weg der Deindustrialisierung Deutschlands und wird zur Bananenrepublik. Wenn Deutschland nichts produziert, fehlt auch das Geld für den Import, das läuft dann auf Verarmung der Bevölkerung hinaus.

      Was in Sachen Technisierung zu beobachten ist, ist ein Trend zur Universalmaschine wie Thermomix, 3-D-Drucker, Smartphone: Geräte, die immer mehr verschiedene Funktionen in sich vereinigen. Auch zu beobachten: ein Trend zur Entmaterialisierung, hin zu kleinen, smarten, gar putzigen Geräten. Es ist nicht mehr angesagt, die Power offen zur Schau zu stellen oder gar damit zu protzen.

      Denkbar ist, dass Präzision, bspw. in Sachen Nährstoffe, Düngung, Futterverbrauch, Energieverbrauch, Abgase, Ressourcen- und Materialverbrauch künftig staatlicherseits vorgeschrieben wird, sodass Industrie, Landwirt, Handwerker und Privathaushalte die entsprechenden Geräte anschaffen müssen, unabhängig davon, ob sich das rechnet oder nicht.

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      • Aber Fingterphilosoph,
        Dein letzter Absatz beschreibt ja den Sozialismus
        und dass der wirtschalftich verloren hat, weißt du
        und hoffentlich die GRÜNEN auch!

        Die westlichen Bauern haben immer mehr von ha geholt als die von der LPG!
        Oder es stand damals falsch in unseren Schulbüchern!

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      • Karl Timme sagt

        fingerphilosoph „Denkbar ist, dass Präzision, bspw. in Sachen Nährstoffe, Düngung, Futterverbrauch, Energieverbrauch, Abgase, Ressourcen- und Materialverbrauch künftig staatlicherseits vorgeschrieben wird, sodass Industrie, Landwirt, Handwerker und Privathaushalte die entsprechenden Geräte anschaffen müssen, unabhängig davon, ob sich das rechnet oder nicht.“ Lassen Sie sich einmal von Herrn Thomas Apfel als einen derjenigen die einen DDR vorzeige Betrieb geleitet hat erklären: Solche Bedingungen fördern nicht sondern behindern. Das habe ich aus berufenen Mund einer VEG- leitung in der nähe von Langerwisch.

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        • fingerphilosoph sagt

          Wenn ich diese Entwicklung für denkbar halte, heißt das ja nicht, dass ich mir das wünsche. Als Pessimist und Misanthrop kann und will ich gar nicht anders, als die Zukunft düster sehen. 🙂

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    • Brötchen sagt

      Die automatischen Melksysteme sind nicht sehr produktiv, da der Durchsatz begrenzt ist. Pro Automat können nur bis zu ca. 50 Kühe gemolken werden.
      Wenn das Ding eine Störung hat, kann man nicht einfach schneller melken!
      Mit Melkständen geht das, weil mehr Tiere pro Durchgang gemolken werden.

      Richtig produktiv sind Melkkarusselle bzw. side by side Stände.

      Automatische Melksysteme schaffen einen gewissen Freiraum, die Arbeit zu planen und sich Freiraum zu verschaffen. Haben eben den erwähnten Nachteil und sind teuer im Unterhalt.

      Ich sehe schon noch Raum für Produktivitätssteigerungen.

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      • ottmarWelker sagt

        In der Normandie, neben Leinanbau zur Ölgewinnung, waren die normannischen Kühe Hauptproduktionszweig und auch schon im Frühjahr 1973 hochmechanisiert. Mein Praktikumsbetrieb bei Dieppe noch nicht, aber am ersten Tag begleitete ich zwei Brüder, um einen solchen zum neubauen anzusehen. Die fuhren dort nacheinander die schnellsten Auto zur Probe und fragten mich erst später, ob ich mit dieser Technik auskannte. Ein Vorpraktikant aus Israel hatte ihnen schon einiges Notwendige nahe gebracht und sie dachten in West Deutschland gebe es das längst schon. Bei uns nicht und als einmal die Kinder ihre französischen Sprachkommiks lasen und ich auch sagte, dass es diese bei uns nicht gäbe, glaubten sie mir gar nichts mehr.

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  3. bauerhans sagt

    Jochen Brühl vom bundesverband der tafeln meint,bauern können keine höheren preise fordern,weil lebensmittel nicht teurer werden dürfen,da sonst ganz arme menschen nix mehr zu essen haben werden.
    ich bin überrascht,da muss man erstmal drauf kommen!

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    • Karl Timme sagt

      Habe ich auch bereits mehrfach gepostet, die EU-Aussgleichszahlungen sind die sozialste Komponete der Umverteilung. Nimm es den Reichen durch Steuern und gib es den Armen durch günstige Lebensmittel. Da die Banken und Versicherungen die am höchsten Subventionierten Bereiche sind, trift das hier ebenso zu. Nicht die Banken werden Subventioniert, sondern der Verbraucher über ein Zinsvergünstigtes Darlehn zur Ökologischeren Heizung, bessern Isolierung u.a.

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      • Ja,
        damit der Rubel in unserer VW rollt und die Leute mit einem billigerem Kredit Wirtschaftsgüter (Haus, Auto, Boot, Fernseher, Reisen usw) kaufen können.

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  4. Der Brandenburgbauer sagt

    Moin Willi, die beiden Beiträge, von heute jetzt und wie es einmal war, hast du sehr gut ins Netz gestellt. Wer kann sich an diese Zeit noch erinnern. Rübenernte ob Futter oder Zuckerrüben war echte Knochenarbeit. Die wünscht sich von den damalig Beteiligten keiner mehr zurück. Doch Frau Ertl, Sie findet die Bilder lebensfroher und lebendiger.
    Jeder hat damit so seine Erfahrungen.

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    • Was würden wir Diesel sparen, wenn all die Arbeitslosen diese Arbeit wie früher übernehmen würden?
      Das wäre doch ideal, oder?
      😉

      Und keiner würde die LW mehr in eine Negativecke stecken, oder!

      Das wäre nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch für die Psyche jeden einzelenen und das Soziale!

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    • Elisabeth Ertl sagt

      Die Hegel`sche Philosophie besagt, dass Geschichte so abläuft, dass eine extreme Situation als Gegenreaktion das andere Extrem hervorruft, und dass diese beiden Erfahrungen dann zu einem gesunden Mittelweg führen. Man kriegt in den alten Filmen ja sehr anschaulich mit, warum man an der Entwicklung dieser Maschinen gearbeitet hat, eben um der ungesunden Plackerei zu entgehen, die wahrlich keinen Spaß macht. Das ändert aber nichts daran, dass es in der Landwirtschaft durchaus auch sehr erfüllende Tätigkeiten gegeben hat wie den Umgang mit Tieren, nicht umsonst sind viele Menschen jetzt in ihrer Entwurzelung so unzufrieden. Die Maschinen haben die Herrschaft übernommen, sind zum Maßstab geworden, der Mensch musste ihnen weichen. Das ist das andere Extrem. Deshalb spricht Schumacher als Ideal von der „mittleren Technologie“: sie soll dem Menschen die Arbeit erleichtern, ihn aber nicht überflüssig machen.
      Es sind ja sehr erfüllende Tätigkeiten, welche die Hobbylandwirtschaft attraktiv machen, auch wenn unsere Art und Weise des „Wirtschaftens“ nicht besonders effizient ist. Aber zu zweit in fortgeschrittenem Alter auf 2 Hektar Steilgelände Mist mit der Gabel zu verstreuen, das tun wir uns auch nicht an. Und da bin ich sehr dankbar, dass es in unserer Gegend einen technisch findigen Tiroler gibt, der sein Muli so umgebaut hat, dass er einen Miststreuer anhängen kann und vielen mit seinem Gerät behilflich ist. Ich bin ja sehr wohl der Meinung, dass tatsächlich ein beträchtlicher Teil der Landwirtschaftstechnik von den Landwirten selber entwickelt wurde.

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    • Christian Bothe sagt

      Ich erinnere mich noch an die letzten Jahre in der DDR-LW als VEG Direktor.Erstmalig wurde eine Rübenkombine KS 6, eine tschechische Gemeinschaftsentwicklung im RGW eingesetzt.Die Maschine war sehr störanfällig aber war schon ein großer technischer Fortschritt.Rübenblatt wurde siliert für die MK und die ZR nach Zeitz(heute Südzucker)in die Fabrik gefahren und rückwärts gab‘s kontingentiert Zuckerschnitzel.Heute wird dort auch Bioäthanol produziert und es gibt als „Abfallprodukt“ Protigrain, ein gutes Eiweissfuttermittel für Rinder.

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  5. Reinhard Seevers sagt

    Man kann ja darüber diskutieren, wem die Lorbeeren der Technisierung oder der Mechanisierung gebühren….leider ist es immer so gewesen, dass der Bauer Spielball der Mächte war. Er wird es bleiben. Er kann sich heute aussuchen, wem er dienen möchte. In unserer Gesellschaft dient er inzwischen der Befriedigung eines Weltbildes, der Versorgung mit billigsten Lebensmitteln, als Alibi gesellschaftlicher Fehlleistungen, als Landschaftsbild-Erhalter, als Urlaubsgegend – Schaffer, als Ideologietransmitter, als Sündenbock politischer Auseinandersetzungen……
    Wer in seinem Leben den Geruch von frisch gepflügter Erde oder frisch gemähtem Gras genossen hat, wer das Getreide hat wachsen sehen und es ernten durfte, wer Schweine, Hühner oder Kälber hat aufwachsen sehen, der wird es nie vergessen und die Bindung wird auf Ewig bleiben. Das kann man nicht vermitteln, es ist aber der Kitt, der zusammenhält, was monetär leider nicht belohnt wird.

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    • Der Brandenburgbauer sagt

      Moin Reinhard du hast es erfasst , ichwürde noch hinzufügen das spitzen und aufgehen einer Getreidesaat. was mich immer wieder aufs neue fasziniert.
      Da lebt das Herz eines Landwirtes auf, da kommt Freude auf.

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  6. Arnold Krämer sagt

    Der Film aus der Schweiz zeigt exemplarisch für den gesamten Sektor Landwirtschaft, welchen gewaltigen mechanisch-technischen Fortschritt es gegeben hat, und warum heute der landwirtschaftliche Arbeitsplatz einer der teuersten in der gesamten Volkswirtschaft geworden ist. Die Produktivitätssteigerungen die dadurch möglich wurden, haben zu strukturellen Überangeboten und RealPreissenkungen geführt, alles zum Segen für die Verbraucher. Die Menschen, die heute trotzdem noch für Handarbeit in der Landwirtschaft benötigt werden, kommen meist aus Osteuropa.

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    • fingerphilosoph sagt

      Der Film zeigt aber auch, dass sich nicht der Landwirt die Lorbeeren der Produktivitätssteigerung ans Revers heften kann, sondern die Ingenieure im Bereich Landmaschinenkonstruktion. Der Landwirt selber hat, so gesehen, kaum etwas zum Fortschritt beigetragen, außer dass er sich eben die Maschinen angeschafft hat. Das ist nun aber keine Leistung, die über hohe Lebensmittelpreise besonders honoriert werden muss. In jedem derart automatisierten Betrieb werden die Produkte zur Massenware und damit billig. Das liegt in der Natur der Technisierung.

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      • Heinrich Steggemann sagt

        Ich denke schon das sich die Landwirtschaft die Lorbeeren ans Revers hängen darf. Der erste mir bekannte Rübenvollernter z. B. wurde von einem Landwirt in Eigenregie gebaut. Siehe nachfolgender Fernsehbericht aus dem Jahr 1973: https://m.youtube.com/watch?v=qgHEgEp1ojM . Ebenso hatte ich sofort einen Betrieb aus dem Nachbarort vor Augen. Drei ausserhalb der Landwirtschaft arbeitende Bauernsöhne und Stammtischkollegen haben dort 1998 in Eigenregie für einen der Milchviehbetriebe eine Spaltenschieberanlage nach Feierabend in Eigenregie gebaut. Kurz danach folgte die Firmengründung mit heute ca. 50 Mitarbeitern.

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      • Thomas Apfel sagt

        Bislang ist wohl jeder Fortschritt Forschern und Ingenieuren zu verdanken. Praktische Landwirte waren aber nicht nur „dumme Abnehmer“ der Segnungen der Technik. Oft kamen die entscheidenden Ideen und Impulse aus der Beobachtung und unter Mitarbeit der Praktiker. Daher denke ich, dass vernünftige und praktikable Lösungen auch weiterhin aus Innovationssprüngen und nicht aus rückwärts gewandter Nostalgie und Esotherik kommen werden.

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          • Paulus sagt

            Hallo Bauerhans,
            bei aller Bescheidenheit, aber du hast den dritten innovativen Bauernsohn vergessen. Der kommt nicht aus den USA sondern aus dem Sauerland. 🙂

            Scherz beiseite. Ich glaube nicht, dass meine bäuerliche Herkunft unbedingt zu meiner außerlandwirtschaftlichen beruflichen Karriere beigetragen hat. Was allerdings zu stimmen scheint, ist das was Reinhard Seevers in seinem letzten Absatz zum Ausdruck bringt. Eine Bindung bleibt, und zwar für immer. Genauso wie ein gewisses Naturverständnis, das sich von den in einer Stadt aufgewachsenen Mitbürgern teils deutlich unterscheidet.
            Und wenn wir schon dabei sind, auch meine katholische Prägung bestimmt in gewissen Dingen mein Handeln, selbst wenn ich Atheist und ein großer Kritiker dieser Kirche bin.
            Zu den mir wichtig erscheinenden vermittelten Werten stehe ich auch, was sollte mich daran hindern?

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            • Reinhard Seevers sagt

              Was mir immer wieder auffällt, ist die unterschiedliche Wertung, von dem, was man auf dem Land sieht. Ich genieße den Anblick eines gleichmäßig gewachsenen, wogenden, Unkrautfreien Getreidefeldes….andere sehen darin eine monotone monokulturelle Ackerfläche ohne Natur…..wie soll man da übereinkommen?

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              • Elisabeth Ertl sagt

                Ich glaube „Small Is Beautiful“. Diejenigen, die da von Monokultur ohne Natur sprechen, denen sind die Flächen einfach zu groß, die Landschaft zu wenig abwechslungsreich. Und gerade die fehlende Abwechslung mit Landschaftselementen trägt ja zum Artenschwund bei. Unsere Südoststeiermark ist ein Tourismusgebiet. Die Städter schätzen sie als die „österreichische Toskana“. https://www.weinurlaub.at/wp-content/uploads/2014/10/unterlamm-suedoststeiermark-winzerurlaub-natur.jpg
                Das Getreidefeld auf dem Bild scheint unkrautfrei und dicht. Das stört die Touristen nicht.

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                • Thomas Bröcker sagt

                  Sehen Sie Frau Ertl, das geht mir genau anders. Ich bin in der Uckermark aufgewachsen (2017 als schönste Landschaft Deutschlands vom ARD Publikum gewählt). Die Uckermark ist seit Langem von Weite, großen zusammenhängenden Ackerflächen, Wiesen, Wäldern und Seen geprägt. Sie ist im Gegensatz zu vielen anderen Landschaften Deutschlands kaum zersiedelt. Auch das kann zu mindestens subjektiv als Wert empfunden werden.
                  Ohne Zweifel haben Strukturelemente und Randstreifen eine gute Wirkung auf Biodiversität, trotzdem möchte ich diese Landschaft nicht durch lauter von Pappeln gesäumten 12 ha Äckern verschandelt sehen (NABU Empfehlung). Jede Landschaft muß separat betrachtet und es müssen dementsprechend passende Maßnahmen entwickelt werden. Abgesehen davon gibt es in Deutschland mittlerweile Landstriche die derart mit Windrädern verschandelt sind (Bernburger Umgebung z.B.), dass die ehemalige Weite und Schönheit der Landschaft völlig aus dem Blick gerät. Hier könnten Baumstreifen und Heckensysteme durchaus die Hässlichkeit kompensieren und den Blick nach unten holen.

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                • sonnenblume sagt

                  Thomas Bröker, ihre Meinung zum Thema Landschaft möchte ich unterstützen. Jeder hat eine andere Vorstellung was eine schöne Landschaft aus macht. Aber jede Landschaft hat ihren eigenen Charakter und Charme und den sollte man pflegen und nicht verfälschen. Auch nicht mit Umweltmaßnahmen. Dann müssten andere Ideen zu tragen kommen. Windräder müssen ja gebaut werden. Aber das Landschaftsbild als solches ist für immer verloren.

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                • Elisabeth Ertl sagt

                  Ich gebe Ihnen recht, dass man jede Landschaft separat beurteilen muss. Hab mir Bilder von der Uckermark angesehen und verstehe, was Sie meinen. Von Prof. Kunz haben wir aber gelernt, dass Biodiversität nicht von Pappelstreifen kommt, sondern von der Abmagerung bestimmter Flächen.

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                • „2017 als schönste Landschaft Deutschlands vom ARD Publikum gewählt“.

                  Thomas, was hat euch das gekostet ?😀
                  Mir gefällt zwar die Uckermark auch ganz gut, aber die Mecklenburgische Schweiz noch deutlich mehr.
                  Aber klar, das ist alles Geschmackssache, gewisse Ähnlichkeiten gibt es ja auch.
                  Und völlig richtig, sonnenblume, der eigene Charakter einer Landschaft sollte möglichst erhalten bleiben. Insbesondere wenn auch der Tourismus für die Region eine große Rolle spielt.
                  Elisabeth, sind Sie mal bei uns in MeckPomm gewesen? Natürlich gibt es da auch mal „Agrarsteppe“ , vor allem im Winter. Auf der anderen Seite geht über ein schier endlos erscheinendes blühendes Rapsfeld wenig drüber. Dahinter das Blau von einem See oder der Ostsee, darüber etwa Seeadler oder Kraniche.
                  Und das hat auch nichts mit Monokultur zu tun, im nächsten Jahr steht dort schließlich etwas anderes. Dass nun nicht lauter Kraut im Feld wächst, war auch „früher“ schon nicht der Fall.

                  Für mich ist small daher mitnichten immer beautiful. Genau das wollen hier die Touristen nicht sehen. Und das gilt auch für Unternehmen, egal welcher Branche. Es gibt eine optimale Größe, die aber auch im landwirtschaftlichen Bereich sehr unterschiedlich aussehen kann.
                  Und was die Maschinen angeht, bin ich der Meinung, dass die Digitalisierung hier noch zu gravierenden Veränderungen führen wird. Arnold Krämer hat sicher recht, dass die Zugewinne in der Produktivität immer kleiner werden. Aber dennoch denke ich, dass insbesondere die konventionelle Landwirtschaft mit Hilfe moderner Technologie die „Kritikpunkte“ abschwächen kann. Und eventuell der BIOLandbau dadurch etwas ökonomischer werden könnte.
                  Übrigens mal wieder ein Paradebeispiel für blödsinnige Auflagen: Hier bei uns liege viele Flächen in Wasserschutzgebieten. Ausbringung von Gärresten aus der Biogasanlage – organischer Dünger-nicht erlaubt, mineralische Düngung schon??
                  Auch meine Pferde werden jetzt schon mit Argwohn betrachtet , sie könnten ja für Nitrateinträge in unserem See verantwortlich sein. Also wenn 6 Pferde in extensiver Haltung schon zum „Nitratproblem“ werden, dann ist aus meiner Sicht völlig das Maß verloren gegangen.

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                • Elisabeth Ertl sagt

                  Energieextensive Formen von Technik werden sicher kommen.

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          • Bauernsöhne sind vielleicht erfindungsreicher, als normale Menschen, Fingerphilosoph,
            weil sie beim Vater zugesehen haben, wie viel Überlegungen zu einer technischen Lösung nötig waren.

            Bauern haben oft mit Provisorien gearbeitet, bis eine neue Technik ausgereift war.
            Manches beim Patentamt nicht angemeldet.
            Daher sind sie erfindungsreich.
            Ein LKW-Fahrer, Rübenfahrer hat die Maus oder eine andre Technik davor, ich glaube spezielle Schaufel erfunden, nur vergessen anzumelden! Ein andere hat sie aber angemeldet und sie wa rauf dem Markt!
            Eben Lerning by doing

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        • Elisabeth Ertl sagt

          Allerdings ist es genau diese Mechanisierung – unter anderem auch in der Landwirtschaft – die diesen enormen Energiebedarf und somit diese heute schier unlösbaren Probleme hervorgerufen hat, v. a. den Klimawandel. Und wenn man über Alternativen zur Verbrennung mit allen Konsequenzen nachdenkt, dann stößt man schnell wieder an die Grenzen des Planeten.
          Schumachers Sicht im Jahr 1973 war da wahrlich prophetisch. Er forderte Technologien für Menschen statt Maschinen. Zweck der Technologie müsse es sein, bei der Arbeit Freude zu empfinden. „Wir brauchen Verfahren und Anlagen, die so billig sind, dass sie für jeden erschwinglich, für eine Anwendung im kleinen Rahmen verwendbar und mit dem Bedürfnis des Menschen nach schöpferischem Tun vereinbar sind“ Er zitiert dann Ghandi, der gesagt haben soll: „Jede Maschine, die jedem Einzelnen hilft, hat ihren Platz, doch darf es keinen Platz für solche Maschinen geben, die Macht in wenigen Händen zusammenballen und die Massen zu bloßen Maschinenwärtern, wenn nicht sogar arbeitslos machen.“ Das Problem ist, dass man Maschinen dazu genutzt hat, die Produktion billiger zu machen und dafür in Kauf genommen hat, Menschen aus der Produktion zu werfen. Jetzt wird beispielsweise die Landwirtschaft von der Gesellschaft als „Agrarindustrie“ wahrgenommen, als Machtzusammenballung bei nur noch 2% der Bevölkerung, der man ausgeliefert ist, wo man keinen Einfluss mehr nehmen kann, während vor dem Krieg noch 30% in der Landwirtschaft tätig waren und viele andere auch noch zwischendurch da und dort einmal ausgeholfen haben. Das geht den Menschen jetzt ab, alle wollen mehr Kontakt zur Natur. Das führt dazu, dass man unablässig über Landwirtschaft nachdenkt und redet und zum Ausdruck bringt, dass einem nicht passt, wie es ist. Und weil die entsprechende Erfahrung fehlt, bringt diese Auseinandersetzung jede Menge abstruser Vorstellungen und Forderungen hervor, wo man sich als Landwirt dann an die Stirn tippt. und in seiner Fachautorität gekränkt fühlt. In jenen Zeiten, aus denen die alten Filme stammen, hat niemand gehungert. Und obwohl heute die Lebensmittel um ein Vielfaches billiger sind, brauchen wir Sozialmärkte, um die Ärmsten nicht verhungern zu lassen. Was also hat die Mechanisierung, so wie sie gelaufen ist, wirklich gebracht? Auf mich wirken die alten Bilder unvergleichlich lebendiger und lebensfroher als der einsame Rübenroder, der durch eine triste Dezemberlandschaft fährt.

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          • Reinhard Seevers sagt

            Zitat E.E.:“Allerdings ist es genau diese Mechanisierung – unter anderem auch in der Landwirtschaft – die diesen enormen Energiebedarf und somit diese heute schier unlösbaren Probleme hervorgerufen hat, v. a. den Klimawandel.“

            Man kann der Landwirtschaft sicher einen Teil der Verantwortung zuschreiben, aber nicht in einem Satz mit dem Begriff „heute schier unlösbaren Problem hervorgerufen“ nennen. Das impliziert einen Anteil, der niemals gerechtfertigt ist.
            Ich argumentiere immer so: Man stelle sich einen nackten Menschen in einer klimatisch günstigen Region vor. Alles, was der Mensch zum Leben benötigt ist im Anfang Essen und Trinken. Alles, was darüber hinaus notwendig ist, ist Ressourcenverschwendung und Luxus. Wenn man alle Tätigkeiten und Dinge auflistet, die nicht zum Überleben dienen, sich aber im Besitz oder in der Nutzung des Menschen befinden, dann wird deutlich, warum der Planet dort steht, wo er steht. Auf jeden Fall nicht wegen der Nahrungsversorgung…ok, evtl. wegen der Überversorgung einzelner……

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            • Elisabeth Ertl sagt

              Dass „die Landwirtschaft unlösbare Probleme“ hervorgerufen hat, hab ich nicht gesagt. Es ging nur um die Landwirtschaft als Beispiel dafür, wie eine Gesamtentwicklung in die falsche Richtung gelaufen ist und die Landwirtschaft mitgenommen hat, vereinzelt vielleicht die Landwirtschaft auch die Entwicklung mit angetrieben hat. Ich stimme Ihnen völlig zu, dass es nicht die Nahrungsmittelversorgung ist, sondern die Dinge, die nicht zum Überleben notwendig sind, welche dafür verantwortlich sind, dass der Planet dort steht, wo er ist. Aber zu diesen prinzipiell nicht lebensnotwendigen Dingen gehört auch so manche landwirtschaftliche Maschine, wenn man davon absieht, dass die Entwicklung, die all diese nicht lebensnotwendigen Dinge hervorgebracht hat, viele landwirtschaftliche Maschinen lebensnotwendig gemacht hat, sie es in der jetzigen Situation daher auch sind.

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              • Elisabeth Ertl sagt

                Anders gesagt: Ohne diese Massenproduktion von nicht lebensnotwendigem Plunder fänden nicht so viele Menschen außerhalb der Landwirtschaft Arbeit. Dann würden sie in der Landwirtschaft arbeiten, und es wären ihnen Technologien zu wünschen, die zum Spaß an der Arbeit beitragen, aber nicht solche, die sie überflüssig machen.

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                • Reinhard Seevers sagt

                  Genau Frau Ertl, im Umkehrschluss ist die Situation ja auch dadurch entstanden, dass die Industrielle Revolution ihre Arbeitskräfte aus den ärmlichen ländlichen Regionen rekrutiert hat und gleichzeitig die Nahrung dort von wenigen erzeugt werden musste,,,,
                  Technisierung, Industrialisierung, Globalisierung Wohlstandssteigerung, Kapitalismus…….aber dennoch müssen alle Essen und Trinken. Und DAS wird ausschließlich von ganz wenigen erzeugt!

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                • fingerphilosoph sagt

                  @ Elisabeth Ertl

                  Wie um alles in der Welt wollen Sie rechtfertigen, dass der Mensch wie vor 100 Jahren manuell Rüben hacken und sich dabei die Bandscheiben ruinieren soll, wenn es eine Maschine gibt, die dieselbe Arbeit 10x schneller und besser erledigt? Wenn diese Arbeit den Menschen Spaß machen würde, dann wären sofort genau so viele zur Stelle wie bei einer Demo, einem Public Viewing oder einem Musikfestival. Sind sie aber nicht.

                  Wenn den Menschen schwere Arbeit Spaß machen würde, dann wären die Erfinder der Maschinen auf denselben sitzengeblieben und niemand hätte sich dafür interessiert. Ist aber so eben nicht passiert.

                  Wie kann man annehmen, dass die Menschen sich freiwillig den Rücken krumm machen und dann auch noch wegen nichts, weil sie ja wissen, dass die entsprechende Maschine in der Garage steht? Bloß weil einer sich anmaßt, besser zu wissen, wie alle Anderen ihr Leben leben müssen und den Menschen was glücklich macht.

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                • Elisabeth Ertl sagt

                  Und dass die Handwerker in den Dörfern ihre sinnstiftende Arbeit verloren haben und am stupiden Fließband stehen mussten.

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                • fingerphilosoph sagt

                  80% der heutigen Gymnasiasten gehen ganz freiwillig in Verwaltungsberufe und nicht in sinnstiftende Handwerksberufe, und das, obwohl Fließbandarbeit heute weitgehend von Robotern erledigt wird.
                  Sie müssten den Großteil der Menschen also zu sinnstiftender Arbeit zwingen. Glauben Sie im Ernst, die wären Ihnen dafür dankbar?

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                • Elisabeth Ertl sagt

                  @fingerphilosoph, wenn Sie meine Kommentare wirklich Satz für Satz gelesen haben, dann habe ich nirgends geschrieben, dass die Leute sich wie früher das Kreuz beim Rübenhacken ruinieren sollen. Ich habe geschrieben, dass die Maschinen dazu dienen sollen, den Menschen die Arbeit zu erleichtern, und dass eine Grenze überschritten ist, wenn Maschinen Menschen sinnstiftende Arbeit wegnehmen. Mechanisierung (nicht nur in der Landwirtschaft) erfolgt doch gegenwärtig hauptsächlich nur noch deshalb, weil Arbeitskräfte zu teuer sind, und dann weiß man wieder nicht, wo man die freigesetzten Arbeitskräfte unterbringen soll. Das ist absurd, siehe Industrie 4.0. Die Leute werden davon nicht glücklicher. Und jetzt ist ja die Befürchtung genau, dass die bäuerlichen Betriebe trotz ihrer vielen Maschinen wirtschaftlich zugrunde gehen, weil Konzerne – jedenfalls vorerst und eher scheinbar – billiger arbeiten können.

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              • Elisabeth Ertl sagt

                @ Fingerphilosoph:
                Gymnasien sind sowieso eine anachronistische Fehlkonstruktion. Ursprünglich war das etwas für Leute, die besonders intelligent, aber praktisch nicht so begabt waren. Aber jetzt ist das eine Massenschule, um den sozial unhaltbaren Zuständen in den Hauptschulen zu entfliehen. Diese Schulen müssten längst die manuellen Begabungen dieser Schüler ebenso fördern wie die intellektuellen, tun sie aber nicht. Diese Leute wissen nach der Matura meist überhaupt nicht, was sie beruflich machen sollen. Die gehen aus Verlegenheit studieren, und meist wechseln sie mindestens einmal die Richtung. Fehlende Handwerker haben teils mit geringerem gesellschaftlichem Ansehen zu tun, aber nicht in erster Linie. Die Handwerksbetriebe stöhnen genauso unter wachsenden widersinnigen Vorgaben, Vorschriften, Einschränkungen, bürokratischen Hindernissen wie die Landwirte. Darunter wird jede Kreativität und Sinnstiftung begraben. Und als Verwaltungsmensch sitzt man an der Stelle, wo man diese Vorgaben weiterleiten und kontrollieren kann. Das ist zwar nicht unbedingt sinnstiftend, aber die angenehmere, weil mächtigere Rolle. In den 1970er Jahren gab es bereits ersten Widerstand gegen diese hypertrophe Mechanisierung. Da kam das Bedürfnis auf, so manche Annehmlichkeit hinter sich zu lassen, um sich in einem eigenen Betrieb verwirklichen zu können. Da haben Intellektuelle angefangen, kleine Biolandwirtschaften zu betreiben, andere gründeten Manufakturen für verarbeitete Lebensmittel, Kleidung, spezielle Möbel, Ziergegenstände etc. Diese Kleinbetriebe schossen wie die Pilze aus dem Boden und liefen bis Mitte der 90er Jahre recht gut. Dann hat ihnen die Industrie mit dem Werbeschlachtruf „Geiz ist geil“ das Wasser abgegraben, ihre Ideen gestohlen und spottbillig auf den Markt gebracht. Und jetzt versucht das gar niemand mehr, obwohl es durchaus noch manuell begabte Menschen gibt.

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          • firedragon sagt

            Zu Herrn Bröcker,
            Regionen werden ganz unterschiedlich gesehen.
            Bei uns in der Pfalz sieht das Herbstlaub der Weinberge fantastisch aus. Du stehst auf einer Burgruine und blickst auf die Rheinebene – ein unglaublich schönes und beeindruckendes Bild.
            Wir hatten mal Besuch aus CAN. Der sah das ganz anders : Monokultur.

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            • Elisabeth Ertl sagt

              Dass Landwirte und Nichtlandwirte Landschaft unterschiedlich sehen, ist wahrscheinlich nicht zu ändern. Aber wahrscheinlich hat den Besuch das schöne Weinlaub auch gar nicht gestört. Eher hat ihm etwas gefehlt, und man müsste wissen, was. Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass man da zu Kompromissen kommen kann.

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              • firedragon sagt

                Frau Ertl,
                das war ein Landwirt, der in CAN 2000 ha (arrondiert) bewirtschaftete. Zugegeben für dortige Verhältnisse wohl eher ein Kleinbauer.
                Als wir ihn dort besuchten, waren die einzigen Bäume die zu sehen waren, die um seine Farm angelegt waren.

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            • ottmarWelker sagt

              Auch schon in den 70igern wurde von Landschaftsplanern festgelegt, dass die Landschaft wohltuend auf das Gemüt der Menschen wirke, wenn zwei Drittel derselben offen gehalten würde. Das andere Drittel wäre Wald.

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        • ottmarWelker sagt

          In der früheren DDR nannten sich Betriebe LPG`s auch Fortschritt. Das war ein Propagandabegriff und die Landwirtschaft war hoch“akademisiert“, wenn auch viele sich aus der Praxis sich dahin entwickelt hatten.
          Ich habe sowohl in Hohenheim Gesprächen von ehemaligen LPG Leitern zugehört, als auch in Brandenburg eine solche nach der Wende auf Studentenexkursion besucht. Die schöngemeinten Einlassung eines Leiters, dass sie wußten, das angeignete Land bringe ihnen ungeheure Chancen am Anfang ihres Berufslebens und er habe gedacht, es wäre nur geliehen und es in gutem Zustand weitergegeben an die richtigen Eigner, waren in der Realität nicht so.
          Ingenieure in Bornim, einer Fachhochschule und einem Institut der Akademie der Wissenschaften bei Berlin erklärten uns, sie hätten in relativer Ruhe wissenschaftlich arbeiten können. Dennoch, an der K.M. Universität Leipzig sagte mir Dr. Schwarze, dass der Institusleiter meist bei den Parteigremien getagt habe und ihre Zuarbeiten, meist von 5 Assistentn, die sich ihren Arbeitsplatz nicht aussuchen konnten, dort ihren Studiengeld abarbeiten mußten und als als Kollektiv unter dessen Namen Lehrbücher erstellten. Die Landwirtschaft wäre als Transportunternehmen aufgefasst worden, wo Tierbetriebe kaum Geld von ihrem Ertrag an die Futterbetriebe abgaben, worauf diese die Lastwagen an der Markungsgrenze entluden leerkippten und zurückfuhren. Unsinnig.

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      • fingerphilosoph sagt

        Sicher gibt es Landwirte, die gleichzeitig auch Ingenieure sind, das ändert aber nichts daran, dass aus landwirtschaftlichen Erzeugnissen durch die Automatisierung Massenware geworden ist. Und Massenware ist eben für die Massen und damit billig.

        Es liegt m.E. ein gewisser Widerspruch darin, wenn Landwirte ständig die Verteuerung von Lebensmitteln fordern. Wenn der Verbraucher sieht, wie jetzt hier beispielsweise die Rüben geerntet werden, denkt er, „Mann, das geht heute ja ruckzuck!“, und fragt sich, was er hier jetzt an diesem Vorgang eigentlich wertschätzen soll und wofür er mehr bezahlen soll. Das trifft im Grunde für jede automatisierte Fließbandarbeit zu: dafür will man nicht bezahlen, weil man ja nur bezahlt, weil der Andere was besitzt, nämlich Land und Maschinen. Das weckt Erinnerungen an die alten Feudalsysteme und da wird dann der kleine Marx in einem wach.

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        • Reinhard Seevers sagt

          Den Widerspruch zwischen Technisierungsgrad und Abhängigkeit vom System kann man dem Kunden nicht vermitteln, das ist unmöglich. Deshalb sehe ich auch eine gewisse Gefahr in einer längerfristigen Demonstration einer Opferrolle. Es wird deutlich, dass die Landwirte zwar über Jahre hinweg das bashing ertragen haben, und die Mehrheit der Menschen es gar nicht wahrgenommen haben, weil sie nicht betroffen war. Jetzt wird aber schon nach kurzer Zeit deutlich, dass das „Gejammere“ der „Umweltverschmutzer und Steuergeldverschwender“ auch ins Gegenteil kippen kann. Man sollte schleunigst zu offenen positiven und informativen Diskussionen übergehen.
          Die Zukunft gehört der jungen kommunikativen Generation!

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        • Obstbäuerin sagt

          Mehr Menschen in Massen brauchen mehr Massen an Nahrung und so entwickelt sich das ganze in gegenseitiger Dynamik, fingerphilisoph. Die Forderung nach höheren Preisen für den Endverbraucher finde ich auch eher selten gerechtfertigt. Das Problem liegt doch darin begründet, dass der Bauer in der Wertschöpfungskette ungenügend finanziell berücksichtigt wird oder der LEH eine hohe Marge kassiert und der Bauer keine Möglichkeit hat, davon etwas abzubekommen. Der Bauer ist Restgeldempfänger und das hat er dem freien Handel und der Globalisierung zu verdanken. Solange es da keine politischen Veränderungen gibt hat der Bauer die A-Karte.

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          • bauerhans sagt

            wer billig kauft,billige kreuzfahrten macht,billigflieger nutzt,autos aus billiglohnländern kauft,macht das aus egoismus und über egoismus kann man nicht diskutieren!
            politiker sind auch egoistisch,sieht man jetzt bei der gross angekündigten wende der SPD,nur heisse luft,aber dran bleiben an den vollen trögen.
            den bauern bleibt nichts anderes,als weiter zu kämpfen,druck zu machen oder alternativen zu suchen.

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            • fingerphilosoph sagt

              Sach bloß! Fehlt nur noch, dass du sagst, die Bauern sind die Einzigen, die nicht egoistisch sind! 🙂

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          • Der Bauer ist am Anfang der Wertschöpfungskette udn kann den Preis nicht weitergeben wie Handwerk, Industrie und Handel!

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        • Karl Timme sagt

          fingerphilosoph ,: „dass aus landwirtschaftlichen Erzeugnissen durch die Automatisierung Massenware geworden ist.“ Die Automatisierung ist erfolgt, wiel die Arbeitskräfte aus der LW abgewandert sind, hin zur Industrie. Das Wirtschaftswunderland hat die Arbeitskräfte zunächst aus Südeuropa und dann aus der Türkei geholt, schon vergessen? Die Arbeit zur Nahrungsmittelerzeugung mußte aber weiterhin erfolgen. Die Industrie hat es der LW nachgemacht, mechanisierung und Automatisierung an den Bändern erfolgte immer einen Schritt hinter der LW.

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          • sonnenblume sagt

            Jetzt werden in der Industrie Arbeitskräfte frei gesetzt, weil die Automatisierung immer mehr Arbeitsplätze überflüssig macht, bzw. Produktionkosten verringert. Also auch hier der gleiche Prozess wie in der LW. Das Rad wird man in der Industrie nicht zurück drehen können und in der LW auch nicht.

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        • aber diese Maschinen, die diese Fließbandarbeit auf dem Feld leisten, sind ja auch teuer und müssen repariert werden und zwar zum Industriepreis,
          und der Maschinenführer der die Maschine fährt und beaufsichtigt,
          was bekommt der für ein Gehalt in der Industrie?
          Bekommt der auch Weihnachtsgeld oder 13. Monatsgehalt?

          Was kostet in der Industrie die Garagenmiete für so eine Maschine?

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      • Karl Timme sagt

        fingerphilosoph, wie Heinrich Steggemann schon wiederlegt hat, ohne die Impulse oder gar komplette Maschinen aus der Praxis gäbe es diesen Fortschritt in der Landwirtschaft nicht. Die Ingenieure verfeinerten die Konstruktionen um sie in Serie herstellen zu können. Auch ich könnte unzählige Beisspiele nennen wo Entwicklungen die aus dem Bedürfnis entstanden sind, dann von der Landmaschinenindustrie aufgegriffen wurde und in die Serienfertigung eingefloßen sind. Damit will ich keines Wegs die Leistung der Ingenieure schmälern, aber woher sollen Sie die Bedürfnisse der Landwirtschaft kennen?

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        • Meist du,
          es gab auch Entwicklungen aus
          learning by doing?

          Ganz bestimmt,
          der Bauer hat die Verantwortung für seinen Hof und muß die Maschinen und anderes
          high-tec
          einsetzten und aus senen Einnahmen bezahlen.

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        • fingerphilosoph sagt

          Woher sollen die Ingenieure die Bedürfnisse der Hausfrauen kennen? Und trotzdem waren es die Ingenieure, die jede Menge Haushaltsgeräte entwickelt haben, und nicht die Hausfrauen. Ich weiß nicht, worauf Sie mit Ihrem Post hinauswollen.

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          • Karl Timme sagt

            fingerphilosoph, „Woher sollen die Ingenieure die Bedürfnisse der Hausfrauen kennen?“ Weil sie daheim selber im Haushalt stehen oder ihre ,den Haushaltführende Ehefrau, Lebensgefährtin, die sich über unfunktionelle Haushaltsgeräte beklagt, abhilfe schafen wollen. Die Ingeniere, die daheim im Nebenerwerb Erfahrung mit der LW haben, erleben eine gute Chance auf Kariere. Siehe Herrn Richenhagen AGCO.

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            • Karl Timme sagt

              Eine Entwicklung am grünen Tisch ohne bezug zur Anwendung ist zwar Visionär, bringt aber in vielen Fällen keinen Nutzen und in den allerwinigsten Fällen keinen Absatz. Mein Post bezieht sich auf Ihrem Ursprungspost „dass sich nicht der Landwirt die Lorbeeren der Produktivitätssteigerung ans Revers heften kann, sondern die Ingenieure im Bereich Landmaschinenkonstruktion“ Damit will ich unterstreichen nicht eine Fraktion alleine, nur in gemeinsamen Aktionen kommt ein vernünftiges Produkt zustande. Im Haushalt ist es die ästetische Kaffekanne einschlieslich der Maschine, beim eingießen des Kaffees werden aber regelmäßig kaum vermeidbare Kaffeflecken produziert.

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              • Obstbäuerin sagt

                Ich glaube, es war die reine Not von verlassenen Ingenieuren, die plötzlich den Haushalt selber machen mussten.

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                • Paulus sagt

                  Obstbäuerin, verlassene Ings regeln das pragmatisch. Mit einem Kochpott und einem Holzlöffel, vorzugsweise mit einer neuen Frau. Da muss man nun wirklich nicht irgendwelchen Quatsch erfinden.

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                • firedragon sagt

                  Paulus,
                  die Waschmaschine ist dann aber schon ein guter Quatsch…

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                • Obstbäuerin sagt

                  Dann muss es ein anderer gewesen sein, Paulus.

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            • Paulus sagt

              Karl Timme,
              Martin Richenhagen kenne ich nun zufällig persönlich. Top man, aber von Ing.-Wissenschaften hat er nun wirklich keine Ahnung.
              Der Mann ist Religionslehrer und hat im Nebenfach noch Philosophie studiert.

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          • Vielleicht waren es Ingenieurinnen, die diese Geräte erfunden haben!?!

            Hat der Sohn einer Kartoffelkochenden Mutter nicht die Dampfmaschine erfunden?

            Er wollte die Kraft, die der Dampf über den Kartoffeln den Deckel auf dem Topf klappern ließ nutzen, sonst nichts!

            Und hat er es geschafft?
            Und was hat er damit alles ausgelöst?

            Hat nicht eine Frau Benz die Melitta-filter erfunden?

            Was war eher auf dem Markt, der Staubsauger oder das Heugebläse?
            Die Zapfanlage an der Theke oder Rohrmelkanlage?

            Mit jeder Innovation kann man Geld verdienen!

            Ein Kühlraum in Großküchen oder der Kühlschrank für jedermann?

            Wer hat zuerst Butter und Käse gemacht? Die Bauersfrauen oder die Molkereien?
            Die Bauersfrauen wußten aber was man für ein Klima benötige um die Milch säuern zu lassen, aus daraus Quark und Käse zu machen!

            Warum passt denn die Musik so gut bei den Handkäs?
            Weil bei den Bäuerinnen auch Zwiebeln im Garten wuchsen!
            🙂

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      • Ja, die Ingenieurleistungen
        (Maschinenbau- Elektro-, Bio-, Chemie- und Agraringenieurleistungen)
        sind an diesem Fortschritt beteiligt.
        Sie haben die LW industrialisiert und machen die Natur (eventuell auch Mensch) zum Untertan!

        Andere bekommen Lohn- und Gehaltserhöhung, damit sie sich Markenklamotten leisten können, und wo soll der Bauer das dann für seine Kinder her nehmen, wenn seine Produkte nicht teurer werden?

        Du beklagst dich doch auch nicht, wenn andere Güter jetzt teurer sind als 1950, oder Fingerphilosoph?

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      • Christian Bothe sagt

        Fingerphilosoph, was soll diese eigenartige Interpretation des wissenschaftlich technischen Fortschritts auch in der LW?Da kommt doch manchmal bei den Kommentaren trotz Abbruch des Studiums der Philosoph durch…Sie stellen damit die ganze industrielle Revolution infrage.Ziemlich unsachlich.

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        • fingerphilosoph sagt

          Es ist die Aufgabe eines selbsternannten Philosophen, alles in Frage zu stellen, also auch die Industrielle Revolution. Stellen Sie sich vor, ich stelle sogar die Agrarisierung in Frage.

          Was jetzt nicht heißt, dass ich wie Frau Ertl glaube, dass man den Prozess der Industrialisierung rückgängig machen und zu angeblich sinnstiftender Handwerksarbeit zurückkehren kann. Dieses Ideal, Arbeit als Sinn des Lebens zu sehen, entstammt dem Protestantismus.

          Im übrigen kann ich jedem Landwirt, also auch Ihnen, nur raten, die Industrialisierung mal zu Ende zu denken. In letzter Konsequenz führt die Industralisierung nämlich zur Abschaffung jeglicher Arbeit und damit auch zur Abschaffung der Landwirtschaft.

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          • Karl Timme sagt

            Der Satz Ora et Labora wurde aber nicht zuerst bei den Protestanten angewand. Damit hat die Kirche über Jahrhundert den Menschen angetrieben und an sich gebunden. Und wenn wir schon beim Lateinischen sind, wie stark die LW im Kulturellen verwurzelt ist: Mein erster Lateinischer Satz den ich gelernt habe: agricola arat.
            Auch hier steht der Bauer am Anfang des geschehens.

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            • Elisabeth Ertl sagt

              Ora et labora war das Motto der Benediktinerklöster. Es gab ja auch beschauliche Orden, die nur beteten und gar nichts arbeiteten, sondern sich von der Bevölkerung aushalten ließen.

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              • Wie viel Leute haben schon philosophiert:

                Leben wir um zu Arbeiten,
                oder
                arbeiten wir um zu leben?

                Ich finde die Arbeit macht Sinn im Leben!
                Nicht jeder ist für jeden Beruf geeignet und die geeignet sind,denen macht es auch noch Spaß!

                Ich wollte kein Koch sein!
                Versicherungsvertreter auch nicht!

                Jeder kann etwas anderes besser als andere!

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                • Elisabeth Ertl sagt

                  Danke Inga! Genau das will ich auch sagen.
                  Wenn Mechanisierung nur noch unter Konkurrenzdruck erzwungen wird, dann ist das Maß überschritten. Dann muss man sich fragen, wer da die Fäden zieht, und meiner Meinung nach sind das die Finanzspekulanten. Schumacher schreibt: „Arbeit gibt dem Menschen die Möglichkeit, seine Fähigkeiten zu nutzen und zu entwickeln. Sie hilft ihm, aus seiner Ichbezogenheit herauszutreten, indem sie ihn mit anderen Menschen in einer gemeinsamen Aufgabe verbindet, und sie erzeugt Güter und Dienstleistungen, die für ein menschenwürdiges Dasein erforderlich sind.“

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                • fingerphilosoph sagt

                  Die Mechanisierung wird doch nicht erzwungen. Die meisten Bauern bekommen leuchtende Augen, wenn von neuen, elektronisch gesteuerten Unkrauthackmaschinen die Rede ist, oder von Drohnen, die passgenau jede Pflanze einzeln düngen.

                  Mal hypothetisch angenommen, eine Maschine und 10 Erntehelfer würden haargenau dasselbe leisten und auf den Cent genau dasselbe kosten (was realiter nicht stimmt, schon klar), dann würde der Bauer, wenn er wählen könnte, aller Wahrscheinlichkeit nach die Maschine wählen.

                  An jedem x-beliebigen Bahnhof ist zu beobachten, dass die meisten Menschen sich lieber in die Schlange am Automaten einreihen als in die Schlange, wo man am Schluss von einer missgelaunten Angestellten traktiert wird. Ganz ohne dass ein Finanzspekulant dahintersteht.

                  Welcher Mensch bewirbt sich denn schon um eine Arbeit aus dem Grund, dass er aus seiner Ichbezogenheit heraustreten will? Das ist doch Quark. Und wer ist „Schumacher“, dass er glaubt, die Menschen aus ihrer Ichbezogenheit erlösen zu müssen? Ein Guru? Jesus II? Ein arroganter Schnösel, der wieder mal besser weiß, wie die Menschen seiner Ansicht nach zu sein haben? Die größten Egoisten sind immer die, die behaupten, zum Wohl der Menschheit zu handeln. Die richten das größte Unheil an.

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                • „Die größten Egoisten sind immer die, die behaupten, zum Wohl der Menschheit zu handeln. Die richten das größte Unheil an.“
                  Also Greta?

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                • Brötchen sagt

                  Fp, ich gehe lieber an einem Schalter, weil ich da noch was fragen kann.
                  Von früher wird berichtet und das kenne ich auch noch, das es oft ganz amüsant war unter vielen Leuten zu arbeiten, war immer was los. Man könnte sich austauschen usw.
                  Heute ist man oft Alleinarbeiter.
                  Zudem hat man immer jemand der helfen kann, denn man was fragen kann, der was kann, was man selbst nicht so kann und der was hält usw.

                  Das hat nicht nur die Aspekte, die du so als aussenstehender und Misanthrop so siehst.
                  Der Mensch ist ein sehr soziales Wesen und geht allein zu Grunde.

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                • Thomas Apfel sagt

                  Guten Morgen @Brötchen,
                  Ich glaube, wovon wir Ost- Sozialisierten, die noch einen Teil ihres Arbeitslebens im Sozialismus staatszentralistischer Prägung verbracht haben, reden das sind die „windstillen Zeiten der Stagnation“.
                  Die Produktivität stagnierte, die zentrale Aufgabe war die Versorgung einer relativ begrenzten Zahl von Menschen in einem „relativ goldenen“ Käfig. Die Privatinitiativen und damit die Möglichkeiten sich wirtschaftlich zu profilieren waren sehr begrenzt. Da waren andere Dinge „Die Werte“, z.B. sowas wie ein Gemeinschaftsgefühl, menschliche Nähe und die geringe Verfügbarkeit des „Besonderen“ erzeugten ein Lebensgefühl das als wärmer empfunden wurde. Mit der geringeren Verfügbarkeit des „Besonderen“ meine ich das was damals nicht zu den „Dingen des täglichen Bedarfs“ gerechnet wurde. Da war Weihnachten Geschenkseitig schon dann gerettet, wenn du eine bestimmte Schallplatte, ein bestimmtes Buch unter dem Ladentisch ergattert hattest.
                  Die Überversorgung bei allen Erzeugnissen, die wir heute haben, hat nicht nur Vorteile, sie entwertet fast alles. Man hat sich tatsächlich auch mehr über seine Arbeit und das Ansehen im näheren Umfeld als über Geld definiert.
                  Wir hatten 1988 mal eine Delegation französischer Gewerkschafter und Bauern im Betrieb. Die sagten am Ende: „Ihr habt nicht den Ansatz einer Ahnung, was es für ein „Wert an sich“ ist, garantierte Preise zu haben und planen und kalkulieren zu können!“
                  Den Satz habe ich erst viel später verstanden!

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                • Brötchen sagt

                  Thomas den Ausspruch habe ich von noch viel älteren gehört, also vor dem Krieg. Aber du hast schon Recht mit deiner Beschreibung.

                  Ich habe auch schon einige Betriebsleiter gehört, die sagen, Tierhaltung mache ich eigentlich nur wegen der Leute.

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                • Elisabeth Ertl sagt

                  Wenn der Bauer heute leuchtende Augen bekommt angesichts neuer Geräte, warum ist das so? Möglichkeiten: 1) Technik weckt immer auch das Kind im Menschen, sie hat aus sich heraus eine Faszination unabhängig von ihrer Notwendigkeit. 2) Der Bauer kann damit seinen Gewinn steigern – bis ihm ihn halt der Handel wieder abnimmt 3) Er will möglichst wenig mit Leuten zu tun haben. 4) Arbeitserleichterung insofern, als der Bauer zu viel und zu lange arbeiten muss, aber das Problem ließe sich auch mit mehr Menschen lösen, so ferne man sie bezahlen könnte. 5) Die Maschine kann etwas besser als bisherige Maschinen, löst sie ab.

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                • fingerphilosoph sagt

                  @ Mark
                  Greta Thunberg ist die Vertreterin eines Generationenkonflikts zwischen den Alten und den Jungen, den sie halt über den Klimawahn ausagiert.
                  Sie wirft den Alten vor, dass diese den Jungen die Zukunft zerstören. Sie hat demzufolge nicht das Wohl der Menschheit, sondern ihr eigenes Wohl im Sinn. Es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn man sein eigenes Wohl im Sinn hat. Das Problem ist der Klimawahn, nicht Greta.

                  Apropos Klima: Was passiert, wenn die Klimaforscher ihren eigenen Modellen nicht mehr trauen …. 🙂

                  https://www.nzz.ch/wissenschaft/klimasensitivitaet-die-neuesten-klimamodelle-laufen-aus-dem-ruder-ld.1526485

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                • Brötchen sagt

                  Elisabeth, das geht doch an der Realität vorbei was du als Gründe anführte:

                  Gründe sind:

                  Altgerät verschlissen und nur noch teuer reparabel.
                  Neugerät erzielt besser Resultat und hatte noch andere Optionen.
                  Vorschriften fordern das.
                  Besser für die Tiere oder die Pflanzen.

                  Rechnen muss es sich zumindest auch noch.

                  Heute kauft doch keiner eine Maschine der Maschine wegen.

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                • firedragon sagt

                  Guten Morgen Frau Ertl,
                  zu 3. Der Bauer möchte nichts mit Menschen zu tun haben.
                  Warum denken Sie das?
                  Auf einem landwirtschaftlichen Betrieb ist immer reges Treiben gewesen und ist es auch noch.
                  Egal, ob es sich um AK oder Kunden handelt.
                  Der Bauer ist ein geselliger Mensch.
                  Möchten Sie wissen warum – alleine wäre er aufgeschmissen.

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                • Elisabeth Ertl sagt

                  @Brötchen: Diese Gründe lasse ich selbstverständlich alle gelten, es sei denn, es handelt sich wieder einmal um absurde Vorschriften. Aber bei uns sind vor 20 Jahren noch die Leute im Kreis gesessen und haben Kürbisse geputzt, das heißt, die Kerne ausgelöst. Das ist keine besonders anstrengende Arbeit, und die Leute fanden es lustig. Man hatte Zeit, miteinander zu plaudern. Das Kürbisfleisch wurde verkocht, eingerext oder eingefroren, den Rest bekamen die Schweine. Die Arbeit fiel mehrmals an, weil die Kürbisse nicht zur gleichen Zeit reiften. Damals gab es noch Kürbisblütenhonig.
                  Die Kürbisputzmaschine wurde nur erfunden, weil diese Leute und somit das Kernöl zu teuer waren. Dieses Ungetüm macht einen Höllenkrach und fährt auch in der Nacht. Jetzt müssen der Maschine zuliebe alle Kürbisse zur gleichen Zeit reifen. Die dafür gezüchtete Sorte hat keinen Honig mehr. Das zerkleinerte Kürbisfleisch bleibt als Dünger liegen. Jetzt ist das Kernöl billig, und ich möchte nicht wissen, wie oft in einem städtischen Haushalt eine angebrochene Flasche ranzig wird, weil die Leute im Berufsstress nicht oft genug zum Kochen kommen. Die Kürbisputzer sind jetzt bei Reinigungsfirmen angestellt und putzen irgendwelche Büros und Geschäftslokale, wo sie von den umgebenden Menschen wie Maschinen behandelt werden. Ich halte das für keinen Fortschritt.
                  Ich mache keinem bestimmten Akteur einen Vorwurf außer dem, der diese Idee erstmals hatte.

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                • Elisabeth Ertl sagt

                  Ich habe 3. ja nicht generalisiert, sondern als eine Möglichkeit erwogen, Ich kenne schon auch einzelne Bauern, die ziemliche Eigenbrötler sind.

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                • Karl Timme sagt

                  Thomas Apfel ich hatte das Vergnügen infolge der Vergünstgung im Grenznahen Verkehr herbeigeführt durch den Millardenkredit des Herrn Franz Joseph Straus, mit einem Jahresvisa bis 50 km Luftline in Ihren goldenen Käfig einreisen zu dürfen. Bedingung: Ein und Ausreise Grenzübergang derselbe, Ausreise bis 24.00 Uhr des gleichen Tages. Einmal den Papiekrieg: galt dann übers ganze Jahr. Ich durfte dabei Ihr Pervertiertes System kennenlernen. Die Hühner wurden mit Brot gefüttert, da das selbst angebaute Getreide an die LPG verkauft wurde. Hierbei vermehrte sich das Getreide auf seltsame Weise im Produktionsprozesses. Ergebnis es war als Brot billiger und Mann konnte auch aufgrund der Massenzunahme mehr Hühner halten. Bei den gelegten und verkauften Eiern war ein ähnliches Phänomen zu beobachten. Verkaufte Mann die Eier an den HO, vermehrten sich diese im laden und im einkauf konnte Mann die doppelte Anzahl Eier kaufen. Im Nachbarort gab es auch so einen HO-Laden. Ich weiß nicht wie oft sich dieses Spiel wiederholen ließ. War aber in vielen Bereichen üblich. Irgendwann ^konnte dann das eigene Haus mit „Velux“ Fenster und West Toilette gebaut werden.

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          • Oh nein
            die Landwirtschaft kann man nicht abschaffen,

            denn sie hat mit Industrialisierung nichts zu tun, sie war schon vorher da und um alles in Gartenbau zu verwandeln, sind wir zu viel Individuen auf der Erde!
            Da reicht das Land (Grund und Boden) nicht aus!

            Oder wie meinst du das Fingerphilosoph?

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            • bauerhans sagt

              „Heute kauft doch keiner eine Maschine der Maschine wegen.“

              brötchen,wenn gerade in der landwirtschaft scharf gerechnet würde,wären die maschinenkosten erheblich niedriger,aber der landmaschinenindustrie ginge es wesentlich schlechter.
              hier wurde letztens auf einem betrieb der neue Fendt ausgeliefert,das war ein event.

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      • ottmarWelker sagt

        Dann zeigt der Film etwas Einseitiges, dass nämlich viele Betriebe auch „goldene Hände haben“. In Südwest Afrika brauchten weiße Praktikantinnen nicht draussen arbeiten und die Praktikanen mussten immer nur bauen und basteln. Auch in Polen hatte ein privater Bauer von einem staatlichen Großbetrieb einen Mähdrescher abgekauft und war mit dem Auto unterwegs für Ersatzteile, die er selbst einbaute. Babymilch erhielt er damals trotz Abklappern sämtlicher nahen Kliniken im Zehntgrößten Industriestaat 1984 damals nicht.
        Ich besuchte nach der Wende die DDR Landmaschinenfabrik Schönebeck und wir bekamen alle Entwicklungsstände erklärt und sie wussten, dass sie hinter den Westen lagen, hatten aber die UdSSR als Abnehmer selbst für ihre ältesten Produkte, die als zuverlässig galten.
        Heckenscheren brachten Familienangehörige als Geschenke für die Familien aus dem Westen mit und waren oft auch sonst auf neuestem Stand. Was brauchbar war, wissen die Anwender am Besten und das war meist für die Arbeitsersparnis ausgesucht worden. Keine Rutschkupplung bei Hangschlepper der Firma Holder oder andere Bereiche hatten früher Mängel und der Unimog stammt nicht von Daimler selbst.

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