Bauer Willi
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Deutsche Bahn im Dilemma

Die Deutsche Bahn hat 2023 publikumswirksam verkündet, dass sie auf die Freihaltung der Gleise mit Glyphosat verzichtet. Jetzt haben sich aber die Kosten dafür mehr als versechsfacht.

https://www.welt.de/wirtschaft/article69d8aa26246b3860d5021b48/kosten-fuer-unkrautvernichtung-bei-der-bahn-nach-glyphosat-aus-drastisch-gestiegen.html

Wie man dem Artikel entnehmen kann, befindet sich die Deutsche Bahn nun in einer Zwickmühle zwischen Kosten und Wirkung.

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33 Kommentare

  1. Ex-Baumschuler sagt

    Ob Schottergleis per Holzklasse, die Gleisbetten der Deutschen Bahn haben aber auch Vorteile:

    – kaum Schlaglöcher
    – kaum Wühlmäuse und Maulwürfe
    – kaum feindlicher Beschuss
    – nette Mitfahrer und Schaffner
    – teilweise Mobilfunkempfang
    – Tickets online bestellbar
    – Gepäckaufbewahrung
    – ohne Kerosin

    Ist aber schon klar, dass Frachtschiffe und Lastkraftwagen diese Features auch haben. Aber die brauchen eben auch kein Glyphosat.

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    • Ex-Baumschuler sagt

      Apropos Glyphosat noch, und ob man Flugzeuge statt Schienenfahrzeugen einsetzen sollte:

      Israel wird vorgeworfen, aktuell mit Flugzeugen großflächig libanesische Landwirtschaftsregionen mit Glyphosat übersprüht zu haben, um die Bevölkerung von dort zu vertreiben, indem die Felder mitsamt Aufwuchs unbrauchbar gemacht wurden. So schon mal eingeschüchtert und existenziell ernüchtert, wurden danach der Bevölkerung von A nach B nach C die Dörfer, Städte, Wohnungen, Schulen, Fabriken, Bauernhöfe weggebombt, bis dort Tabularasa ist wie in Gaza.

      Das Glyphosat-Gesprühe seitens Israels über dem Libanon hat jetzt auch Michael Lüders angesprochen und somit bestätigt. Dafür lassen sich bestimmt auch noch mehr Belege finden, obwohl auch offensichtlich wenige.

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  2. Werner Knödler sagt

    Bei der Selbstherrlichkeit und Arroganz mit der von Grüninnen gegen Glyphosat
    vorgegangen wurde und immer noch wird ,können die Kosten
    für die Alternativen für die öffentliche Hand niemals hoch genug sein !

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  3. Polymesos sagt

    Die Schäden des Glyphosat Verzichts bei der Bahn
    sind vor allem die Folgekosten durch Streckensperrung.
    Da wird Verkehr auf die Straße verlagert.

    Wer das umwelttechnisch durchrechnet,
    müsste zum Ergebnis kommen:
    Glyphosat wäre umweltfreundlicher gewesen.
    Die Schweiz hat das kapiert.

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  4. Polymesos sagt

    Das Schlechtreden von Glyphosat
    ist der eigentliche Umweltschaden.
    Was hätte man alles erreichen können,
    wenn man den politischen Einsatz
    in etwas sinnvolles investiert hätte.

    Das ist jetzt alles verpufft,
    denn Glyphosat ist nunmal nicht nennenswert schädlich.
    Schon Reifenabrieb dürfte es bei weitem übertreffen,
    und es gibt noch 10 000 andere, oft noch größere Baustellen,
    die halt alle wenig bis nichts mit Landwirtschaft zu tun haben.

    Ich denke,
    die Industrie hat ein großes Interesse daran,
    die Unzufriedenen gegen eine
    Strohpuppe wie „Pestizide“ aufzuhetzen.
    Es gibt genug Leute,
    die einen erheblichen Teil ihres Einkommens
    darauf verwenden, sich vor Pestizid-Einflüssen zu schützen,
    bis Geld und Kraft verbraucht sind.

    Alles für die Katz,
    weil die nichtlandwirtschaftlichen Quellen
    für chemische Körperdosen
    mindestens 100 000 fach höher liegen.
    Und die wären auch noch leichter zu vermeiden gewesen.
    In etlichen Fällen wäre die Vermeidung sogar billiger gekommen.

    Die Leute sollten mal Baustoffe, Elektronik,
    Kleidung, Kosmetik, Mobilität usw. anschauen.
    Und wenn es partout ums Essen gehen soll:
    Am relevantesten für die chemische Gesundheit ist sicher die Verpackung.
    Am relevantesten für die komplette Gesundheit sind die Kalorien.

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  5. Otto Loewl sagt

    wenn es hier Rückstände im Schotter geben
    würde, hätten das die NGOS schon lange festgestellt.
    im übrigen ist der Eintrag in unsere Flüsse
    durch Glyphosat von Waschmitteln das
    entsteht durch chemische Umsetzung
    weit aus schlimmer.

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  6. Frikadellen piet 47 sagt

    Mahlzeit erstmal da wird also mit zweierlei Maß gemessen oder besser gesagt gehandelt!

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    • Inga sagt

      ganz genau,
      die Bauern sollen hacken und sich bücken, damit Herbizide gespart werden

      hat mir eune Lehrerin in den 80igern gesagt
      und
      die Bahnbeamte bruchen das micht.
      Ganz schön unsozial.

      Da spielen uralte Vorurteile von früher eine Rolle .

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      • Elisabeth Ertl sagt

        In den 80ern haben ei uns die Biobauern das Unkraut wirklich noch händisch gehackt.

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        • Reinhard Seevers sagt

          Das haben wir als Kinder auch gemusst….aber da gab es auch noch keine Biobetriebe.🤔

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  7. Limes sagt

    zum besseren Verständnis als Ergänzung zum Welt Beitraag
    Statt Glyphosat wird das chemisch synthetische Herbizd Pelargonsäure auf Gleisanlagen eingesetzt.
    Allerdings zeigt dieses trotz 3 mal mehr Wirkstoff 10880 g/ha Pelargonsäure pro Anwendung vs 3600 g/ha Glyphosat pro Anwendung eine nicht ausreichende Wirkung. Für Pelargonsäure sind 2 Anwendungen p ro Jahrzugelassen d.h insgesamt 21760 g/ha Wirkstoff im Vergelich zu deutlich weniger 3600 g/ha Glyphosat und trotzdem zeigt Pelargonsäure eine unzureichende Wirkung. Um die schwache Pelargonsäure Wirkung zu kompensieren wird zusätzlich mit erheblichem Kostenaufwand mechanisch nachgearbeitet.

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  8. Rubbert sagt

    Moin,
    im Laufe der letzten 40 Jahre hat diese Gesellschaft verlernt Probleme zu lösen.
    Die Ansätze von Greenpeace & Co und der Friedensbewegung und der Akademisierung der Bevölkerung war ja nicht grundsätzlich verkehrt. Aber das ist halt in allen Bereichen reichlich über’s Ziel hinausgeschossen.
    Es wird sich zu Tode beraten und am Ende wird nicht etwa die beste Lösung präsentiert, sondern
    „wenn mir der Lösungsweg nicht gefällt, dann wird das Problem eben einfach nicht gelöst“.
    Und da wir ja soviele „Krisen“ haben ist der Grund warum Lösungswege nicht gefallen eben vielfältig.
    Ob Umweltschutz/Klimaschutz/Artenschutz/Menschenrechte/Minderheitenschutz/Gleichbehandlung oder was auch immer einer Lösung im Wege steht, wird aus dem Hut gezaubert.
    Anstatt sich selbst Prioritäten zu geben, überlässt man Gerichten Entscheidungen auf Basis von Gesetzen, die auch kaum einer Gewichtung unterliegen und die viele Problemlagen gar nicht mehr abbilden.
    Am Beispiel Wolf: Keines unserer Gesetze berücksichtig die permanente unkontrollierte Anwesenheit von vollständig geschützten Großraubtieren in unserem Land. Und Gerichte sind gezwungen mit einem Emissionsschutzgesetz gegen HSH vorzugehen.
    Wir Bürger haben auch keinerlei Möglichkeiten gegen unser Verbandsklagerecht vorzugehen und so die NGOs auszubremsen. Mir ist da jedenfalls nichts bekannt.
    Ich könnte wohl, wie wir alle, Romane drüber schreiben…

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  9. Kemetbauer sagt

    Glyphosat im Gleisbett ist nicht zu vergleichen mit G. auf dem Acker. Im Gleisbett findet de facto kein Abbau von G. statt. Es kommt zur Akkumulation und beim Austausch des Schotters muss dieser, in Abhängigkeit vom Ergebnis der Schadstoffanalyse, evtl. gereinigt/gewaschen werden, bevor er entsorgt oder anderweitig verwendet wird. Diese Kosten sind natürlich bei der oberflächlichen Darstellung in dem Bericht, nicht angeführt worden. Ein typisches „Welt“-Produkt.

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    • schmeckt gut sagt

      Und die Alternative? Zukrauten lassen oder noch mehr Unpünktlichkeit u.a. wegen Vegetationsbekämpfung (ist ja nicht nur Kraut, viel schlimmer ist das Auflaufen von Bäumen und Sträuchern – ja, auch hier hilft Roundup)?

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      • Kemetbauer sagt

        @sg
        Wollen Sie behaupten, dass die DB weit über der von ihr eingeräumten Breite von 6m je Schienenstrang, das G. ausgebracht hat? Oder hat man die Ausbringungstechnik oberhalb der Zugtechnik montiert und somit den Wirkbereich drastisch vergrößert? Interessant, was man hier so lesen kann.

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        • Limes sagt

          Interessant was sie so alles vermuten @Kemetbauer
          Offensichtlich haben sie sich weder mit der Ausbringungstechnik bei Gleisbehandlungen noch mit der Problemstellung Verunkrautung beschäftigt. Selbstverständlich gibt es klare Vorgaben wie weit behandelt wird allerdings wachsen von der Seite als auch durch Samenflug im Gleisbett die eine Gefährdung für die Verkehrssicherheit darstellen.
          Die Problematik Samenflug und Einwachsen von Unkräutern ist ja auch den Landwirten bekannt.

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        • Limes sagt

          im link wird erwähnt: „Die Maschine schafft im Arbeitsgang die Reinigung von ca. 100 – 180 Meter/Stunde je nachdem, wie tief das Schotterbett gereinigt werden soll.“
          d.h Arbeitsleistung 6 bis 10 Stunden pro km, bei ca 40000 km Gleisnetz sind dies 240000 bis 400000 Stunden für einen Durchgang. Das schafft viele begehrte Arbeitsplätze
          Böse Zungen behaupten 100 – 180 Meter/Stunde ist die Geschwindigkeit im Bahnverkehr in Deutschland. 😉

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    • Christian Bothe sagt

      Kemetbauer: Genau das will man erreichen, eine Langzeitwirkung…Aller wieviel Jahre wird der Schotter ausgetauscht? Einfach mal nachdenken!

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      • Kemetbauer sagt

        @CB
        Nicht abgebautes G. sammelt sich in der Tiefe unter dem Schotter, in dem feinkörnigen Unterbau. Wollen Sie wirklich behaupten, dass in der Tiefe das G. noch einen herbiziden Einfluss auf weiter oben keimende „Unkräuter“ hat? Mir scheint, hier ist nicht die pflanzenbauliche Elite am Start.

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        • Christian Bothe sagt

          Kemetbauer: Ich diskutiere schon wie ein Öko…So “verdorben”bin ich schon! Merken Sie das? Je weniger desto besser( auch wenn’s nur im Unterbau ist…)! Ist doch gut für Ihr Oekogewissen?

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        • Stadtmensch sagt

          „Mir scheint, hier ist nicht die pflanzenbauliche Elite am Start“

          Der komplette Verzicht auf Glyphosat zur Unkrautbekämpfung in Gleisbetten oder innerstädtisch ist für mich aus ökologischer Sicht kaum zu rechtfertigen.

          Die Motivation dafür ist doch die Gefahr der Auswaschung ins Grundwasser und die schlechtere Abbaubarkeit. Nach meiner kurzen Recherche verfügt die Trinkwasseraufbereitung über funktionierende Verfahren zur AMPA Reduzierung.

          Weiter steht da, dass auch Phosphonate (also alle möglichen Reinigungsmittel) zu AMPA zerfallen und dann auch länger persistieren können (bis 900 Tage).

          Die Bahn könnte doch bei Auswasschungsgefahr in naheliegende Oberflächen- gewässer drauf verzichten und ansonsten wie gehabt, mit Glypho putzen. Kein Hahn kräht danach. Jedenfalls nicht, wenn man nicht gleichzeitig an den Haupteintragspfaden für AMPA arbeitet. Naja….

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    • Limes sagt

      ja natürlich gibt es einen Unterschied zwischen Ackerboden und Gleisbett.
      Herbizide ob Glyphosat, Pelargonsäure die mikrobiell abgebaut werden, werden im Ackerboden besser abgebaut als im Schotter das ist ja keine Überraschung oder.
      Auf nahezu allen Gleisflächen werden Herbizide eingesetzt somit folgt man der @Kemetbauer Logik fallen die Kosten der Entsorgung und Reinigung ja für alle an.
      Unabhängig davon was ist eigentlich die Regel? Soweit mir bekannt Aufarbeitung des vorhandenen Schotters im Gleisbett ausheben, reinigen und wieder ein in einem Arbeitsgang.
      Über Jahrzehnte hat die Bahn Vesuche mit verschiedenen Verfahren durchgeführt aber offensichtlich noch keine praxistaugliche Alternative zu Herbizidmassnahmen gefunden. Das die mit sehr hohen Aufwandmengen ausgebrachte Glyphosat Alternative für diesen Zweck nicht ausreicht ist keine Überraschung.
      Aber vielleicht hat @Kemtbauer eine Idee evtl striegeln? Nur raus damit oder noch besser sie gründen ein Unternehmen und bieten der Bahn die entsprechende Unkrautkontrolle an sonst bleibt ihr Beitrag ein typisches „@Kemetbauer“-Produkt.

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    • Bauer Willi sagt

      @Kemetbauer
      – Woher haben Sie die Erkenntnis der Akkumulation von Glyphosat im Boden?
      – Kennen Sie die Abbaurate von Glyphosat?

      Und ganz wichtig: welche praxistaugliche Alternative schlagen Sie vor? Bedenken Sie, dass es sich meist um hartnäckige Pflanzen wie Brombeeren handelt. (Die lachen über Pelargonsäure.)

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  10. Arnold Krämer sagt

    Mein Eindruck ist, dass man an vielen Stellen das Unkraut schon nicht mehr chemisch bekämpfen kann und wenn nicht bald händisch eingegriffen wird, das Wurzelwerk Schäden im Gleisbett anrichtet. Wenn ich mir dagegen die Bahnanlagen in den Niederlanden ansehe….

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    • Reinhard Seevers sagt

      Deutschland rettet auch mit dem ÖPNV die Welt nur, wenn es das Bahnfahren einstellt. Millionen Bürgergeldempfänger könnten einer nachhaltigen Beschäftigung nachgehen und Unkraut jäten, um das ihnen vom Steuerzahler gerne gegebene Salär abzuarbeiten. Schließlich soll ja der Auswanderer einen Teil seines in diesem Land geschaffenen Vermögen durch eine Wegzugssteuer auch zurückgeben. (Achtung, Beitrag enthält Spuren von Wut, Sarkasmus und Zynismus und ganz viel Frust über dieses Land)

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  11. Bergamasca sagt

    Arme Deutsche Bahn – gefangen zwischen Glyphosat und Mindestlohn.
    Wie sieht eigentlich mechanische Bekämpfung des Unkrauts im Gleisbett aus? Und wird dazu ausschliesslich PV-Strom-betriebenes Gerät verwendet? Das ist ja schon kein Dilemma mehr, das gleicht einer Quadratur des Kreises.
    Jetzt ist mir auch klar, woher die Probleme mit der Pünktlichkeit kommen – die Bahn hat einfach andere, weltbewegendere Probleme!
    Letzte Woche war ich übrigens mit den italienischen Regionalzügen unterwegs. Ich traue es mich kaum zu sagen, aber die waren alle auf die Minute genau pünktlich.

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  12. Reinhard Seevers sagt

    Es ist ein Synonym für das Dilemma in dem die ganze Gesellschaft in vielen Bereichen steckt.
    Die Menschen gehen nicht mehr für Frieden auf die Straße, kämpfen aber um einen sterbenden Wal. Sie mobilisieren die Massen gegen Andersdenkende und nennen es Demokratie. Sie demonstrieren gegen digitale Gewalt und verdrängen die reale…..es ist eine schizophrene Gesellschaft geworden.
    Achja, sie fordern mehr Tierwohl, wollen aber nicht dafür zahlen.

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    • Christian Bothe sagt

      RS: Genauso ist es! Demokratie auf allen Ebenen egal ob falsch oder richtig…

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    • Arnold Krämer sagt

      Was fehlt, was ist abhanden gekommen, was nicht entwickelt worden in dieser Gesellschaft? Wer oder was ist dafür verantwortlich?

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      • Reinhard Seevers sagt

        David Engels hat in seinem neuen Buch diese Widersprüche und die Folgen für unsere Gesellschaft beschrieben. Es hat u.a. mit der Abkehr von den Werten christlich-abendlândischen Wurzeln und der Hinwendung zur materialistisch- ideologisch geprägten Konsumgesellschaft zu tun. Außerdem hat man zugelassen, dass sich jede Minderheit im Namen der Menschenrechte seine gruppenspezifischen Rechte gesichert hat. Es ist schlicht eine kulturelle Werteverschiebung. Er bringt als einen möglichen Lösungsweg sogar den Bürgerkrieg ins Spiel.

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      • Christian Bothe sagt

        AK: Das sind gute Fragestellungen… Was ich und viele Landsleute sehen, ist die schwache Führung unseres Staates, und viele sind von Merz und seiner Führungsriege maßlos enttäuscht ( die LW eingeschlossen)!Es fehlen Führer wie H.Schmidt, G.Schröder u.a. Diese Form der Demokratie scheint verbraucht, und muss weiter gestaltet werden,was auch den Staatenbund EU betrifft! Etwas mehr Autokratie täte dem System gut( Ansätze dazu gibt’s in Ungarn), und würde die wirtschaftliche Entwicklung voranbringen! Allein wenn ich mir die Diskussion um das Gesundheitswesen anschaue…Vorstandsgehälter bis 402000 €/a und 93 Krankenkassen( in der DDR gab’s eine SVK für alle und eine Wismutkasse) sind eine Farce, und sollen zu Lasten der Versicherten weiter finanziert werden! Man könnte die Diskussion stundenlang weiterführen, was unter den heutigen Bedingungen im Lande falsch zu laufen scheint…

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