Bauer Willi
Kommentare 46

Der aktuelle Aktientipp

Die Firma „infarm“ stellt kleine Gewächshäuser in Supermärkten auf. Dort kann der Konsument also selber Gemüse ernten. Einer der Kunden von infarm ist Aldi. Und die Community gibt gerne das Geld dazu.

https://www.finanzen.net/nachricht/geld-karriere-lifestyle/finanzierungsrunde-gewaechshaeuser-startup-infarm-sammelt-170-millionen-dollar-ein-aldi-sued-ist-kunde-9304150

Knackpunkt ist unter anderem der sehr hohe Stromverbrauch. Und bitte den letzten Satz lesen: Derzeit werden monatlich mehr als 500.000 Pflanzen geerntet… Leute, teilt das mal durch das AdVenture Capital…

Das Firmen-Video ist professionell gemacht:

https://www.youtube.com/watch?v=zA0TLE3f0Ik

Als Bauer könnte man fast Angst bekommen. Aber nur fast…

Und ich bin jetzt gespannt, welcher langjähriger Kommentator jetzt hoffentlich eine professionelle Meinung dazu äußert. Dann überlege ich auch… mit ein wenig „Spielgeld“…

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46 Kommentare

  1. Paulus sagt

    Bauerhans, in ersten Tal der Tränen habe noch mal investiert; das derzeitige zweite Tal der Tränen werden wir auch noch überleben. Die Story der Bayer AG ist einfach zu gut. Ist aber eher was für Langfristanleger.

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    • Edakteur sagt

      Bayer ist kein gutes Invest: Vor Monsanto war der Aktienkurs mal bei 140,- Euro. Derzeit weniger als 52,-Euro wert. Bayer hat mit Image-Schaden schon mehr als die Hälfte des Konzerns verbrannt…

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      • Klemens Minn sagt

        ich gebe Ihnen teilweise recht, zuletzt war Bayer kein gutes Invest. Ich gehe davon aus, dass die von Bayer angebotenen Lösungen zu Gesundheit und Ernährung auch in Zukunft benötigt werden, daher erwarte ich eine deutliche Kurssteigerung. Die aktuellen Auseinandersetzungen sind eigentlich ein Beleg für die Leistungsfähigkeit von Bayer. Würden amerkanische Anwälte klagen, wenn sie befürschten müssten auf ihren Kosten sitzen zu bleiben?

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        • Edakteur sagt

          Sie haben völlig recht. Bayer war mal ein attraktiver Konzern. Die Monsanto-Aktivitäten haben aber tausende Arbeitsplätze gekostet. Können Sie sich noch an den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Marijn Dekkers erinnern? Der ging rechtzeitig, bevor das Drama begann..

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          • Klemens Minn sagt

            Der „Arbeitsplatz-Abbau“ bei Bayer ist primär nicht der Monsanto-Übernahme geschuldet. Wie bei jeder Fusion gab es überschneidende Funktionen in denen Arbeitsplätze entfielen. Wenn man sich die Zahlen genauer anschaut, dann kann man erkennen, dass die Ursachen andere sind. Zum einen sind es übliche organisatorische Veränderungen, zum anderen sich verändernde Arbeitsinhalte, die andere Ausbildungsprofile erfordern (z.B. Digitalisierung und Experten für AI). Hinzu kommen produktivitätssteigernde Effekte, viele Routine-Aufgaben werden heute automatisiert erledigt, früher waren dafür Menschen erforderlich.

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            • Edakteur sagt

              Lieber Dr. Klemens Minn,
              Ihre Argumentation mag nicht falsch sein.
              Betriebsräte des Konzerns sehen das sicher anders. Fragen Sie doch auch mal ehemalige Mitarbeiter von Schering oder der Ex-Agrosparte von Hoechst, die mir mal sagten, sie fühlten sich nach der Übernahme wie zu Kolonialzeiten…
              Nichts für ungut…

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              • Klemens Minn sagt

                Lieber Edakteur,
                dass einzelene Arbeitnehmervertreter zu organisatorischen Änderungen eine kritische Position haben ist hinlänglich bekannt. Dies gilt auch für den einen oder anderen Betroffenen, Veränderungen verursachen Stress. Man sollte sich aber die Frage stellen, warum ist es zu der Konzentration in dem Sektor gekommen. Ein Punkt ist nach meiner Meinung der Faktor, dass der Aufwand für Einführung neuer, innovativer Lösungen und auch die Kosten, um die regulatorischen Anforderungen bei den Produkten am Markt zu erfüllen, sehr stark gestiegen sind.

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  2. Paulus sagt

    Zweifelsfrei scheint diese Geschichte noch suboptimal zu sein. Das ist aber bei unzähligen anderen Startups ebenso der Fall. Ich versuche es mal mit Bauer Willis Worten zu sagen als es um die Heuschrecken seines Sohnes ging. Sinngemäß: „Leute, ihr seid oder wir sind zu alt dafür.“ Damit traf er nach meiner Auffassung den Punkt. An dem AdVenture Capital darf man das nicht unbedingt messen. 170 Mio. $ sind in dem Bereich Spielgeld.
    Ich hatte hier schon mal berichtet, dass ich in eine erlauchte Komission berufen wurde die sich mit Zukunftsfragen beschäftigt. Mit 64 Jahren und kurz vor dem Ruhestand war ich wahrscheinlich einer Jüngsten. Das wird nix, zumal ein Großteil auch noch, wie es in Frankreich üblich ist ENA-Absolventen sind. Mit ein paar jungen Leuten mit excellentem Master-Abschluss könnte man ganz sicher zu wertvolleren Erkenntnissen kommen.
    Auf Erfahrung und Abgeklärtheit kann man nicht unbedingt aufbauen, wohl aber auf die Ideen der jungen Generation.

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  3. Friedrich sagt

    Diese Dinger werden das Ernährungsproblem nicht lösen und wenn sich viele diese Geräte aufstellen , dann bricht zusammen mit den E-autos unser Stromnetz noch schneller zusammen. Tolle Idee für die Leute , die schnell Geld vernichten wollen. Ein kleines Gewächshaus im Garten mit der Kraft der Sonne gespeist , ist da schon wirtschaftlicher.

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  4. Gurkenhobel sagt

    Moin Willi,

    auch ich fühle mich angesprochen. Ich mache seit über 25 Jahren Wertpapierinvestment, mit gutem Erfolg, wie ich meine. Ein Aktientipp ist das auf gar keinen Fall. Als Kleinanleger kommst du da gar nicht ran. Wer das unbedingt möchte, sollte in sogenannte börsennotierte BDC’s investieren, business development companies, die sich mit Wagniskapital an solchen Unternehmen beteiligen, bzw. sie finanzieren. Als Beispiele dienen Prospect Capital oder Main Street Capital, in denen ich auch investiert bin. Sie zahlen gute, regelmäßige Dividenden, und dein Risiko ist enorm gestreut, weil sie in vielen Feldern engagiert sind.

    Im Agrarbereich gibt es viele schönere Investments mit einem soliden Geschäftsmodell, die eine schöne Dividende zahlen. Da sind z. B. Deere & Co., AGCO Corporation, Caterpillar Inc., The Mosaic Company, Nutrien Ltd., Archer-Daniels-Midland Co., oder Verarbeiter wie General Mills oder Unilever. Wer das Direktinvestment scheut, kann auch in einen Agrar-ETF investieren, wie etwa den IShares Agribusiness, der allerdings nicht ausschüttet, sondern thesauriert.

    Und irgendwer muss das auch verkaufen, da bietet sich Walmart Inc. an.

    Das, lieber Willi, sind Aktientipps, wobei das keine Kaufempfehlungen sein sollen. In einem Teil davon bin ich selbst investiert, mit dem Ziel steigenden passiven Einkommens. Fast jede Woche kommen Dividenden, die langsam, aber stetig steigen. Das nenne ich investieren. Die von dir genannte Bude ist was für Risikoinvestoren ;o)) Abgesehen davon glaube ich nicht an das Geschäftsmodell. Wenn, dann ist das für eine kleine Nische gutverdienender, urbaner Eliten, die einem Trend folgen. Regional ist es ja, aber nachhaltig? Ich weiß nicht. Da muckel ich lieber hier auf’m Dorf in meinem Garten rum :o)

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    • Altbauer Jochen sagt

      Ich krieg immer einen „dicken Hals“
      wenn in den TV Mittagsachrichten erstmal
      über alle möglichen Probleme und
      Katastrophen der Welt berichtet wird
      und dann die Moderatoren den Börsenexperten
      fragen, „Wie reagiert der Dax“?
      -Gibt’s nichts wichtigeres als herauszufinden
      das ja die Geldanleger möglichst gut abschneiden.?
      (Das ist absolut kein Neid meinerseits ,nur eine Wertefrage)

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      • Reinhard Seevers sagt

        Das geht mir genauso Jochen…..es ist sowieso ein Unding, dass grundsätzlich die Aktienlage im Fernsehen dargelegt und bewertet wird. Das zeigt, wie unsere Gesellschaft ticken soll. Einerseits Millionen sozial schlecht gestellte Menschen und dann Aktienkurse für vielleicht 10% der Bevölkerung. Vielleicht sollte man lieber den täglichen Flächenverbrauch darstellen, damit man merkt, was man tut……?

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        • Gurkenhobel sagt

          Herrlich, was das hier auslöst! :o))

          Also, zunächst einmal ist es mir völlig wurscht, was der DAX macht. Mein Anlagehorizont beträgt 10 bis 20 Jahre. Ich bin nicht auf Kursgewinne aus, sondern stabile Rendite, und das klappt langfristig gut, wenn man nicht gierig wird und zockt. Meine Beteiligungen gehe ich aus bereits versteuertem Einkommen ein. Die Dividenden der Unternehmen werden (in der Regel) aus dem bereits versteuerten Gewinn ausgeschüttet, und ich versteuere die dann auch nochmal. Haben also indirekt auch andere was von.

          Ich wäre gerne Landwirt auf einem eigenen Betrieb geworden, und bin nach meiner soliden Handwerkslehre als Quereinsteiger über ein Landwirtschaftstudium als Angestellter in der Pflanzenzüchtung gelandet und genieße es, täglich mit Landwirten zu tun zu haben und gemeinsam zu arbeiten. Zwischen ihnen und mir gibt es aber einen großen Unterschied: Sie besitzen in der Regel die Produktionsmittel (Boden, Maschinen, Gebäude etc.), die, wenn es gut gelaufen ist, über Generationen erhalten oder vermehrt worden sind. Ich nicht.

          Und ja, da klingt ein wenig Neid meinerseits mit. Trotz all der Probleme und Querschläge, die Politik und Gesellschaft euch verursachen (und mir auch, ich gehöre zur Landwirtschaft), erlebe ich fast täglich glückliche, leidenschaftliche Landwirte, die mit Herzblut ihren Job machen, gegen alle Widerstände. Ein wunderbarer Beruf, tolle Leute!

          Meine einzige Möglichkeit, mich am Produktivkapital zu beteiligen (eine Idee von Marx!!), ist über die Beteiligung an Unternehmen, sprich Aktien. Und nicht, um damit schnell reich zu werden, oder so einen Blödsinn. Ich mache das für meine Rente. Eine Wertefrage? Für mich nicht. Sozial schlecht gestellt fühle ich mich jetzt auch schon, wenn ich auf meinen jährlichen Rentenbescheid gucke und an die Zukunft denke… Die Idee, den täglichen Flächenverbrauch darzustellen, finde ich grandios. Leider, glaube ich, wird das bis auf Agrar- und Forstmenschen niemanden jucken, solange die billigen Konsumansprüche stets weiter bedient werden.

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    • Christian Bothe sagt

      @Gurkenhobel, nicht Ihre schlecht Ihre Erfahrungen im Aktiengeschäft und erinnert mich etwas an A. Kostolany und dessen Buch. Aber so muß man es machen und den bewußten langen Atem haben. So wie ich Sie einschätze, kennen Sie es?

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      • Gurkenhobel sagt

        Ich habe Kostolany nie gelesen, kenne aber natürlich den vielzitierten Spruch mit den Schlaftabletten usw. Und ja, es ist was dran. Meine Kinder haben seit der Geburt ein Depot mit Aktiensparplänen, die sich inzwischen von den Dividenden selbst bezahlen. Es funktioniert also. Man darf nur nicht gierig werden und meinen, jetzt hätte man es im Griff, ein tolles System gefunden und so. Und die ganze Finanzpornografie (ich nenne hier keine Titel) darf man nicht lesen, und wie gesagt, was der DAX macht, lass‘ ihn machen. Ich verstehe und fühle mich als Anteilseigner z. B. von Procter & Gamble, ich kaufe im Laden mein „eigenes“ Zeug und freue mich, wenn andere Leute das auch in ihren Wagen legen. Die zahlen an der Kasse meine Dividende! In diesem Sinne agiere ich wie ein Unternehmer, und bekomme vom Gewinn etwas ab. Verkaufen? Nie! Und noch was: Das ist alles kein Hexenwerk oder Teufelszeug. Sollte jeder im Rahmen der privaten Vorsorge machen, und man ist schon mit 25 € im Quartal dabei, mit überschaubarem Risiko. Ist also nicht nur was für „Reiche“.

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        • Sehr gut erklärt, Gurkenhobel!
          Leider ist in Deutschland die Aktienkultur wenig ausgeprägt. Die einen sind ideologisch blockiert, die anderen fallen als Zocker auf die Nase.
          Ich kann das durchaus beurteilen.

          Willi, vielleicht nimmst du auch den Rat eines Ex-Profis:
          Vergiss die heißen Tipps, schenk deinem Enkel ein Depot mit Aktiensparplan. Und klar, da darf es dann auch mal ein John Deere oder ein Porsche sein 😀Als Ergänzung zu einem breit aufgestellten Fonds oder ETF.
          Ansonsten sollte ein Bauer nach Möglichkeit nicht in Aktien investieren, die irgendwas mit Landwirtschaft zu tun haben. Gesucht sind negative Korrelationen, dafür gab es etwas weiter interpretiert sogar den Nobelpreis. Es macht schlicht wenig Sinn sich eine Erhöhung des branchentypischen Risikos aufzunacken.

          Diese infarm-Idee überzeugt mich nicht. Allerdings könnte ich mir durchaus vorstellen, dass das in Asien vielleicht anders aussieht. Möglicherweise allerdings eher als individuelle Lösung zu Hause, und der Strom kommt über die Fitnessgeräte. Oder so 😇
          So wirkt das eher unnatürlich und spricht vielleicht gerade die Grüninnen nicht an. Wen soll es sonst bei uns ansprechen?

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  5. Obstbäuerin sagt

    Ich würde sagen, das funktioniert in den Citys der Millionenstädte, wo sich die Veganer und Grüninnen ballen. Während den Gewächshauspflanzen das Sonnenlicht wenigstens durch Glas oder Folie für ihr Wachstum zur Verfügung steht, geht es in diesen Kästen vollkommen ohne. Der Material- und Energieaufwand im Verhältnis zum geernteten Produkt erscheint mir als Krönung der Nichtnachhaltigkeit bzw. Verschwendung von Ressourcen. Hier würde mich mal interessieren wo die 300 Millionen Dollar so hingeflossen sind, wenn im Endeffekt 500.000 Pflanzen geerntet wurden.

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    • Lieschen Müller sagt

      Obwohl ich eine grüne Stadtbewohnerin bin, kann ich deiner Aussage bezüglich Strom und Nachhaltigkeit nur zustimmen und den Kopf schütteln. Erst überdachen wir alles mit PV-Anlagen für Strom und dann beleuchten wir mit dem Strom die Salatblätter.

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    • also haben wir neulich festgestellt, dass hochgezüchtete Pflanzen weniger Vitamine und Mineralstoffe haben als ihre Urformen.

      Nun kann ich mir aber vorstellen dass diese ohne Tageslicht und ohne Mineralhaltige Erde also nur mit Wasser wachsenden Pflanzen auch w3e3niger Vitamine und Mineralstoff haben, oder?

      Und ob die Photosynthese anständig funktioniert, weiß ich ja auch nicht.

      So blass wie die aussehen?

      Wollen wir uns von denen für dumm verkaufen lassen?

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  6. Ehemaliger Landwirt sagt

    @ Bauer Willi
    Regional ist angesagt, geht es noch Regionaler, als bei ALDI und Edeka?

    Ja, im eigenen Garten, macht halt ein bisschen Arbeit, und der Rasenroboter kann man auch nicht einsetzen. 😢

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  7. bauerhans sagt

    die 170 mill. $ kommen daher,dass „infarm“ in den medien gehypt wurde,was mit den hoch gerechneten zukunftsaussichten zusammen hängt,aber nix mit der realität zu tun hat.

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    • Bauer Willi sagt

      Was denn, Hans, war das alles? Ich dachte, Du gibst jetzt eine Kaufempfehlung 🙂 !?
      Spekulationen auf die Zukunft…Realität…pah…

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      • bauerhans sagt

        BAYER ist für mich ne solide aktie.
        da kann man durchaus um 40€ einsteigen,weil ich davon ausgehe,dass dann alle „glyphosatprobleme“ eingepreist sind.
        das ist meine meinung.

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        • Brötchen sagt

          Danke Hans müsste ich auch Mal probieren. Immer gegen den Trend ist ne gute Strategie!😎

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          • Wenn sich in der Traumwelt mehr verdienen lässt?

            Dann brauchen wir uns aber nicht zu beschweren, dass die Ökologie in unserer Volkswirtschaft zu wenig Achtung findet.

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  8. Klemens Minn sagt

    Im Moment noch eine Spielerei, die zuvorderst dem Image von Aldi oder Edeka dient. Aber wenn man sich anschaut, warum Tomaten kontrolliert in Gewächshäusern produziert werden und wenn es gelingt, mit dem Stromverbrauch Netzschwankungen zu vermindern, dann sehe ich schon eine gewisse Zukunft.

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    • Schmeckt gut sagt

      Wie sollen denn mit permanent nötiger Beleuchtung und Temperatursteuerung Netzschwankungen ausgeglichen werden? Die Kisten funktionieren doch wie große Gurken- oder Tomatenhäuser im kleinen. Und weil alles kostengünstig funktionieren muss, sehen die erntereifen Pflanzen dann auch entsprechend aus. Dieser Hype ist völlig überbewertet. Wie beim Gärtner steht und fällt der Erfolg mit den betreuenden Personen. Und da darf man schon Problemfelder benennen. Stichwort grüner Daumen

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      • Brötchen sagt

        Fingerphilosoph haut uns doch ständig um die Ohren, alles würde wie von Zauberhand allein funktionieren und es würden keine Fachkräfte mehr gebraucht usw….

        Meine prakt. Erfahrung ist auch eine andere. Wir kreiseln ständig, um die ganze sch……am laufen zu halten. Allein geht da gar nichts.

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        • Reinhard Seevers sagt

          Aber….die Skalierung eines Massenprodukts unter Zuhilfenahme fremden Kapitals, das beim Volk eingesammelt wird, ist der beste Beweis, dass der Kapitalismus unsterblich ist! Fingerzeig!

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          • Sehr interessant Reinhard,

            Ein eventuell umweltschädliches Massenprodukt, dass dann auf Pump und irgendwelchen Subventionen hergestellt wird?

            So etwas darf keine Priorität mehr haben!

            Und irgendwelche Arbeitsplätze dürfen damit auch nicht subventioniert werden.

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        • Ja Brötchen,
          seine Ingenieursleistungen, die nur in der menschengemachten Technik funktionieren, aber
          in der Gott gemachten Natur eben nicht überall!

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        • fingerphilosoph sagt

          Echt jetzt? Haue ich dir ständig um die Ohren, alles würde wie von Zauberhand allein funktionieren? Was ich gesagt habe, ist, dass die Gesellschaft künftig keine Schreiner, Schuster, Schneider und Landwirte mehr braucht. Was ich ständig sage, ist, dass die Elektronifizierung voranschreitet. Aufs mechanische folgt das elektronische Zeitalter. Mechatroniker, Elektriker, Elektroniker und Informatiker sind deshalb Berufe mit sehr guten Zukunftsaussichten. Die werden mit Hilfe von Handlangern auch die Gewächshäuser am Laufen halten.

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          • firedragon sagt

            fingerphilosoph, das vorgestellte „infarming“ hat schon ziemlich viel von „Zauberhand“…

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            • Aber da ist ganz viel von Fingerphilophs. Ingenieurskünsten dabei, oder?
              Sonst würde man das nicht hinbekommen.
              Nur der Unterhalt des Pflanzenwachstums ist viel teurer, wie das in der freien Natur, wo es der Bauer von den Acker holt.

              Wenn man Maurer Schlosser, Schreiner Zimmermann nicht mehr braucht, weil alles elektronisch geht,
              aber dann doch
              den Gärtner, Bauern und Förster, oder?

              Die Sinne, die sie für ihre Tätigkeit brauchen, sind noch nicht digitalisiert!

              Ob man die Natur überhaupt 100%ig digitalisieren kann?

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          • Brötchen sagt

            FP genau das meine ich, das funktioniert eben mit Handlangern nicht. es braucht da Leute, die die Anlage verstehen und wissen, woran es liegt, wenn die Pflanzen wachsen.

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  9. Ludwig Wreesmann sagt

    Vor Jahren gab mal den Ausspruch eines Börsengurus:
    „Wenn einem der Taxifahrer in NY erklärt, welche Aktie man kaufen sollte. Ist erhebliche Vorsicht geboten.“
    Wobei ich dich beileibe nicht auf eine Stufe mit einem Taxifahrer stellen möchte. Lass lieber einen schönen Abend mit deinem Spielgeld verbringen. (Nach Corona)

    Im Ernst:
    Was produzieren denn diese Leute. Alles nette Beigeben, von denen kein Mensch satt wird. Das Profane zum satt werden darf der gemeine Bauer dann wieder liefern.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Genau, nährstoffarme, kalorienarme, geschmacksarme Blätter…..möchte auch nicht wissen, wie das langfristig aussieht, wenn jeder mal reinnießen darf. Hygiene wird suggerriert aber in praxi ein Problem…..
      Insgesamt zeigt es dem Verbaucher aber, dass die Pflanze außer Wasser/Nährstofflösung/Kunstlicht eigentlich keinen Boden benötigt, Plastikhalterung reicht aus.
      Young and Urban ist aber angesagt, steht im klaren Widerspruch zu heiteitei mit Almwiesen und Hofhund.

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    • mit seiner3 rationellen Arbeitsweise,
      anders geht es nicht.

      Weil sie es viel billiger herstellen kann.

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    • Schmeckt gut sagt

      Kunststück. Kümmert sich ja niemand drum. Die Kiste verursacht für die Filiale doch auch nur Kosten. Ist halt ein Werbegag (mit 170 Mios Risikokapital – ich fasse es nicht)

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      • Brötchen sagt

        Ab und an sehe ich da jemand. Denke das steht schon ein Jahr direkt am Eingang.
        Letztens, vorgestern war der Salat etwas größer, wirkte aber auseinandergefallen. Ansonsten ein paar kleine Kräuter, mehr als kleine Kräuter habe ich da nie gesehen. Wie gesagt, es steht ja direkt am Eingang.
        Ich weiss auch nicht, wo das und wie verkauft wird und ob man sich das nun da rausnehmen soll, oder ob die das in die Gemüseabteilung stellen.
        Muss ich mich Mal näher mit befassen.
        Für mich war das nie attraktiv, weil die Pflanzen irgendwie mickrig aussehen.

        Ich will das jetzt nicht schlecht machen, ich wollte nur eben Theorie und Praxis schildern. Schöne Werbespot und Realität.
        Kann natürlich sein, es liegt an der Betreuung.

        Unser Edeka ist sehr innovativ, der macht sehr viel neue Sachen, deshalb hat der sicher auch die vielen Kunden.

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      • Der Slogan
        NATURNAH

        zum Anschauen, das wirkt!

        Wenn auch hier Wirkung besser wirkt als Wahrheit!

        Die Menschen wollen betrogen werden!?!

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  10. Brötchen sagt

    Ach son Ding steht bei uns auch im Edeka, das dümpelt so vor sich hin.
    Wunder mich immer, ob da überhaupt jemand was von kauft. Unser Edeka ist immer brechend voll und boomt regelrecht.
    Meine Beobachtungen.

    1+

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