Bauer Willi
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Corona – Segensreiche Gentechnik

Am 20.3.2020 sagte Ministerpräsident Kretschmann in einem Fernsehinterview mit Marietta Slomka im heute-journal, „dass er davon ausgehe, dass spätestens im Sommer ein Impfstoff gegen das Corona-Virus zur Verfügung stände. Die Firma, die daran forsche, wäre ja in Baden-Württemberg„.

Es wäre zu wünschen, dass er mit seiner Aussage richtig liegt. Ich persönlich halte es für eine gewagte Behauptung, zumal wenn man weiß, wie kritisch heute mit Zulassungen umgegangen wird. In der Landwirtschaft machen wir dort gerade leidvolle Erfahrungen.

Viele Impfstoffe, aber auch Arzneimittel werden gentechnisch hergestellt. (siehe Links unten) Zu den wichtigsten Anwendungsbereichen gentechnisch hergestellter Impfstoffe zählt die Vorbeugung gegen

  • Humane Papillomviren (HPV)
  • Hepatitis B
  • Influenza
  • Meningokokken B
  • Pneumokokken
  • Cholera

All diese Impfstoffe sind ein Segen für die Menschheit. Kaum jemand hat ein Problem damit, sich einen gentechnisch hergestellten Impfstoff direkt in den Körper spritzen zu lassen. Selbst vehemente Impfgegner könnten jetzt, im Falle von Corona,  „schwach werden“.

Ob die Testphase eines Impfstoffes gegen Corona die gesetzlichen Normen alle erfüllen muss, bevor er zum Einsatz kommt. bleibt abzuwarten. Ich könnte mir gut vorstellen, dass man hier eine Ausnahme macht.

Warum die Grüne Gentechnik so verteufelt wird, muss mir mal jemand erklären. Und wenn jetzt jemand sagt, „dass das ja ganz was anderes wäre“, dann erst recht. Aber lasst uns darüber diskutieren.

Bauer Willi

 

Hier ein paar Links zum Thema:

https://www.stmuv.bayern.de/themen/gentechnik/anwendungsgebiete/gesundheit/arzneimittel_impfstoffe.htm

https://m.simplyscience.ch/gene-und-medizin/articles/gentechnik-und-mpfstoffe.html

https://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/datenbanken-zu-arzneimitteln/amzulassungen-gentec.html/_letterI

https://www.transgen.de/aktuell/2579.arzneimittel-wirkstoff-gentechnik.html

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117 Kommentare

  1. bauerhans sagt

    der epidemiologe Oliver Razum aus Bielefeld sieht im fleischkonsum und der massentierhaltung den grund der Corona Epidemie,schreibt die NW heute.
    na dann,die bauern sind schuld!

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    • firedragon sagt

      Wie verquert muss man da denken?!
      Oh man, ich glaube mir fehlen tatsächlich ein paar Gehirnwindungen.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Gestern war ich in unserer Metzgerei, eine Filiale.

      Am morgen bekamen die ein Fax von der Zentrale, dass ab nächster Woche Hirn zu kaufen gibt

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      • firedragon sagt

        ☺danke für den Tipp. Ist nur schade, um die wertvolle Hirnmasse, die Magensäfte zerstören leider alles, da kommt dann an der bedürftigen Stelle nichts an, fürchte ich.

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    • James Taylor sagt

      Das aktuelle Coronavirus ist ein SARS-Ableger und stammt wie dieser von Fledermaeusen. Mir ist nicht bekannt, dass Bauern massenweise Fledermaeuse in Staellen halten. Der Mann (Oliver Dingsda) muss sich irren oder Sie haben das falsch verstanden.

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Nein,
        die Bauern halten keine Fledermäuse.
        Sollten sich Fledermäuse im Dachgeschoss Häuslich machen, darf man die nicht vertreiben, sonst kommt der Staatsanwalt vorbei.

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        • James Taylor sagt

          Die sitzen da aber auch nicht auf Stangen und warten darauf in das Mittagessen zu fallen oder sich im Rachen eines unbedarften zu verkrallen und zu husten.
          P.S. Wichtiger an Fledermaeusen auf dem Hof ist, finde ich, dass die Muecken fressen, also mag ich die und schaue, dass es ihnen gut geht.

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  2. James Taylor sagt

    Man kann das auch anders sehen. Vorab: Wenn ich die Zahl korrekt in Erinnerung habe, stammen 50% unserer menschlichen DNA von Viren ab.
    Steile These: Wozu Gentechnik oder Medikamente, wenn am Ende nur die in der Natur ueberleben, die sich am schnellsten anpassen (in diesem Punkt irrte Darwin) und immun werden? Wir Menschen sind das geworden was wir sind, weil solche Vorfaelle – hier lasse ich einmal politisch unkorrekt die Ethik aussen vor – „normal“ sind. Also kann abgesehen von Ethik und Moral langfristig betrachtet ein Eingriff sogar mehr Schaden verursachen, als kein Eingriff. Es ist also keine Frage ob mit oder ohne Gentechnik, sondern ob ueberhaupt.
    Du musst zugeben, gegen den Satz ist die Gentechnikfrage ein Sonntagsspaziergang.
    Da wir Menschen halbe Viren sind, besitzen wir im Gegensatz zu unseren einzelligen Vorfahren Ethik und Moral, manche sogar Zivilisiertheit. Also diskutieren wir ueber gentechnische Verfahren, verteufeln diese, stammen aber selbst von Lebewesen ab, die die Zellteilung von den Bakterien gestohlen haben, um sich hoeher zu entwickeln. Die Angst ist berechtigt, weiss genau der, der das Pflanzenreich mit Hilfe eines Bausteins der Bakterien verlassen hat. Ohne diese Eingriffe waeren wir vermutlich noch immer Schleim im Urmeer, haetten aber keine Rueckenschmerzen.
    Das einzige Problem an der Gentechnik ist, dass Menschen schlicht zu bloed sind um abzuschaetzen, was dieser Eingriff im Gesamtsystem anrichtet. Ob es gut oder schlecht wird, sagt kein Computer, keine KI, sondern schlicht die Natur. Bei uns Menschen ist es gut gegangen mit dem Genanteil von Viren und Bakterien, wir wissen aber nicht, wie viele Milliarden Versuche fehlschlugen, weil keine Spuren blieben.

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    • Bauer Willi sagt

      @James
      „wären wir vermutlich noch immer Schleim im Urmeer, hätten aber keine Rückenschmerzen.“ Herrlich, das ist englischer Humor.

      Die Sache mit der Gentechnik ist doch längst entschieden und es ist wie immer: dort, wo ich einen persönlichen Nutzen für mich (und meine Sippe) habe oder erhoffe, ist es gut und richtig (rote, weiße, graue Gentechnik).Dort, wo ich den persönlichen Nutzen nicht erkenne und nicht habe, mir aber jemand anderer erklärt, dass er einen Nutzen darin sieht, lehne ich die Gentechnik ab (grüne Gentechnik)

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      • James Taylor sagt

        Tja Willi, das ist der Kern des Problems, weil Menschen dazu neigen, vielleicht auch aus verstaendlichen Gruenden, den eigenen Nutzen in den Vordergrund zu stellen, statt zuerst eine Einordnung in das Gesamtsystem zu betrachten. Es ist jedoch auch so, dass es einen relevanten Zusammenhang zwischen Gentechnik und Profitgier gibt. So existieren Produkte aus gentechnischen Verfahren, die diesen Makel nicht vordergruendig zeigen und in der Folge akzeptiert werden, und es gibt die anderen, die fuer Bluthochdruck sorgen, wenn nur der Firmenname faellt.
        Besser waere, wenn der allgemeine Nutzen ueberwiegen wuerde. Das waere ein erster Schritt um den Horizont fuer die Bewertung der Gentechnik etwas zu erweitern.

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    • Brötchen sagt

      @James letztens habe ich eine Sendung mit einer Virenforscherin gehört und die meinte,
      Viren haben auch die Rolle in der Evolution, sie schleusen Genmaterial in andere Genome ein. Kam auf Radio Eins und war wohl danach in Kritik

      https://www.radioeins.de/programm/sendungen/die_profis/archivierte_sendungen/beitraege/corona-virus-kein-killervirus.html

      „Das einzige Problem an der Gentechnik ist, dass Menschen schlicht zu bloed sind um abzuschaetzen, was dieser Eingriff im Gesamtsystem anrichtet. “

      Hierzu hatte ich auch mal einen Podcast verlinkt von DLF Nova wo eine dt. Nobelpreisträgerin den neusten Stand Gentechnik von Grund auf erklärt hat.
      Sie meinte, wir werden die genetischen Mechanismen nie vollständig verstehen..Das ganze ist viel zu komplex.
      vom Titel nicht abschrecken lassen….
      https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/fuer-klima-und-umweltschutz-nobelpreistraegerin-fordert-gruene-gentechnik

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      • James Taylor sagt

        Danke für die Links.
        Es ist in der Tat erstaunlich, welchen grossen Einfluss Viren auf die Entwicklung hin zum heutigen Homo sapiens haben. Ein Kollege (der ist Biologe) kann dazu stundenlang ausfuehren und man kommt nicht aus dem Staunen heraus.
        In der Tat sollte man erst an der Natur herumfummeln, wenn man sie verstanden hat. Menschen glauben oft, dass Versuch und Fehlschlag gangbar sind, was fuer kleine Dinge ja auch tatsaechlich geht, aber grosse Dinge, insbesondere die, die man danach nicht mehr 100% im Griff hat, sollte man nur machen, wenn man das Gesamtsystem verstanden hat, vollstaendig verstanden. Sonst ist der Schaden groesser als der Nutzen, langfristig betrachtet. Das gilt fuer vieles, was wir fuer Errungenschaft der Moderne halten.

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        • Denim Engel sagt

          Die Viralen müsse halt kommandieren man sollte erst bewusste Pflanzenzucht betreiben (in altersgemäßer Sprache: „herumfummeln“) wenn man die Natur/Pflanzen verstanden hat. Die Influenzer können halt keinen Menschenverstand nutzen und müssen Kommandos aus der Retorte synthetisieren. Bei den Digitalen wird das herumfummeln an der Natur bspw. natürliche Viren wie Corona durch synthetische Impfstoffe sicherlich weiterhin abgelehnt, obwohl ihre Ahnen ihnen erst die Existenz im Computer ermöglicht haben. Ausgebildete Facebooker können halt nur „herumfummeln“

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          • James Taylor sagt

            Ich denke, dass das keine Frage von „Influencern“, „Viralen“ und „Digitalen“ ist, sondern von Verantwortung in der realen Welt. Es gilt einen Weg, moeglichst die ideallinie (die es nur in der Theorie gibt), zu finden und die Loesung in den Vordergrund zu stellen. Verantwortungsbewusste Menschen machen das. Das „Herumfummeln“ ist quasi das Pendeln um die Ideallinie, es sei denn, dass Gierlappen und Honks das Kommando haben. Dann ist „Herumfummeln“ wie die brennende Kerze in der Pulverkammer. Auch das wird gemacht, leider.

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            • Denim Engel sagt

              Die „Influencern“, „Viralen“, Gierlappen und Honks programmieren ja gerade ihre Empfänger zu unselbstständigen Fake-Verbreitern. Bei realer Vielfalt gibt es auch in realen Theorien keine Ideallinie. Die Profitgierigen müssen ihre Fakes halt nur immer verbreiten, weil sie sich nicht nahrhaft selbst informieren können. Das ‚herumfummeln‘ mit Traktoren und anderen Werkzeugen an der Natur ist außerhalb der kommerziellen Filterblasen schon seit einigen tausend Jahren etabliert, aber bedürftigen Kunden wird das als eine brennende Kerze in der Pulverkammer verkauft, damit deren Sensationsgier befriedigt ist.
              Verantwortungsvolle Menschen würden nicht so verantwortungslos Fakes verbreiten und das als „die“ Lösung in das Internet/Vordergrund stellen. „Die“ Fertig-Lösung als Alternative zum evolutionären Handeln (inkl. selbstdenken) ist halt für einfache Kunden das einzig konsumierbare Produkt.

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  3. Ein Privatier sagt

    „(…) Warum die Grüne Gentechnik so verteufelt wird, muss mir mal jemand erklären. Und wenn jetzt jemand sagt, „dass das ja ganz was anderes wäre“, dann erst recht. Aber lasst uns darüber diskutieren.“

    Wir alle sollten uns an der höchsten Erklärungsautorität orientieren, die die „Freie Welt“ kennt.

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    • Reinhard Seevers sagt

      „Wir alle sollten uns an der höchsten Erklärungsautorität orientieren, die die „Freie Welt“ kennt.“

      Meinst du Quetzalcoatl?

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    • knuffel61 sagt

      Mal lesen:https://www.transgen.de/blog/2747.zuechtung-kartoffel-gift-gene.html
      Der Schlusssatz ist mir sehr hängen geblieben:
      Es geht Gould nicht darum, dass gentechnische Veränderung besser ist als konventionelle Züchtung – denn das ist sie nicht. Vielmehr sind beide Werkzeuge – unvollkommene Technologien, die unbeabsichtigte Nebeneffekte auslösen können. Welche man auswählt, hängt davon ab, was man erreichen will. Aber man kann nicht sagen, die eine ist beängstigend und die andere ist sicher.

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  4. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    Antwort an Reinhard Seevers (23.03.20), da bei Ihnen der „Antworten-Button“ fehlt:

    Von einer steilen Wachstumskurve im Verlauf in den direkten freien Fall gegenwärtig.

    Ihre Fragen für ein Danach kann Ihnen aktuell wohl niemand verbindlich beantworten, leider.

    Genau deshalb sehe ich die grüne Gentechnik gerade im Hinblick auf deren Patentierungen als sehr dünnes Eis, auf dem sich die LW trittsicher bewegen möchte.

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    • Reinhard Seevers sagt

      So lange das Wachstumsprinzip die Triebfeder des Systems ist, so lange wird es in jedem Bereich diese Absicht gaben. Es gibt noch keine Alternative. Man kann sich ja das Streitgespräch zwischen Nico Paech und Prof. v. Weizsäcker dazu mal antun. Der eine fordert Verzicht, der andere Effizienzsteigerung als Lösung…..Ich sehe den Menschen als Individuum, ich glaube nicht, dass er verzichten möchte, im Moment muss er, aber danach wird in vollen Zügen alles nachgeholt.

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      • Inga sagt

        Der Mensch muss auch verzichten können, um alle Lebenslagen meistern zu können.

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      • Denim Engel sagt

        Das Wachstumsprinzip ist auf dem System Erde nun schon seit einigen Milliarden Jahren etabliert und auch Corona hat in ihrem Bereich diese Absicht. Wie wenig Menschen auf virale Verbreitung verzichten können, zeigt sich an der ungezügelten Weiterverbreitung von Fakes durch die Influencer Bewegung.
        Konventionelle soziale Kontakte lassen sich nicht einfach in vollen Zügen nachholen, aber theoretisch könnte die Forderung des Einen nach Verzicht und die Forderung des Anderen anhand eines Beispiels aus der Gentechnik (BT-Bauwolle) analysiert werden, ob die pflanzliche Synthese eines Insektizids nun Verzicht auf teure Chemikalien oder Effizienzsteigerung ist.

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  5. Andreas sagt

    Corona = Katastrophe durch Gentechnik

    Servus Willi,
    angesichts der Tatsache, dass das Coronavirus höchstwahrscheinlich aus einem Gentechniklabor in Wuhan entwichen ist, kann dein Beitrag nur ein verfrühter Aprilscherz sein ?
    http://www.stern.de/gesundheit/coronavirus–kam-der-erreger-aus-einem-labor-auf-den-fischmarkt-in-wuhan–9141974.html

    http://www.bvl.bund.de/SharedDocs/Downloads/06_Gentechnik/ZKBS/01_Allgemeine_Stellungnahmen_deutsch/09_Viren/hCoV-EMC.pdf
    Andreas

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    • Bauer Willi sagt

      Servus Andreas,
      Ich habe beide Artikel studiert. Das BVL berichtet über SARS aus 2012, das auch zu den Corona-Viren gehört.
      Der Artikel des Stern strotzt nur so von Vermutungen. Er prangert Verschwörungstheorien an, stellt dann aber selbst welche auf. Lesen, lochen, abheften.

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  6. hugo sagt

    Sich 1x im Jahr einer Grippeimpfung aussetzen bei der nichts gentechnisch manipuliert wurde oder täglich genttechnisch veränderte Lebensmittel konsumieren ist ein himmelweiter Unterschied.
    Und die Wissenschaft gibt selber zu das bis heute gentechnisch veränderbarer Weizen noch gar nicht beherrschbar ist und nur im Labor damit expperimentiert wird.
    Will heißen wenn man noch nicht mal gentechnische Veränderungen beherrscht weiß man umso weniger über die möglichen Auswirkungen.
    Herkömmlicher Weizen wurde bisher weltweit nur auf herkömmliche Art gezüchtet ohne Genttechnik, es wurde einseitig auf Mehrertrag gesetzt zu Lasten der Qualität. WARUM reagieren immer mehr Menschen mit Allergien auf Mehlprodukte?
    Wenn irgendwann mal die Gentechnik beherrschbar wird wer entscheidet dann was man ändern soll? Regeln und steuern heißt immer einen Kompromis eingehen, ein mehr an Ertrag geht zu Lasten der Qualität. Ein mehr an Ertrag geht zu lasten der Böden für die man dann immer mehr Kunstdünger benötigt. Wer kann abwägen wo hier das Mittelmaß ist?

    Als Labormaus für solche gentechnisch veränderte Lebensmittel will ich nicht mißbraucht werden!!!

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      • hugo sagt

        Zwingen indirekt schon, da die Landwirtschaftslobby bei einer Freigabe bestimmt darauf drängen würde das man das im Endprodukt nicht mehr anzeigen muß ob mit gentechnisch veränderten Produkten erzeugt wurde.
        Es können nicht alle Bürger Deutschlands Selbstversorger werden, daher wollen wir das so angebaut wird wie wir Kunden das für richtig halten.
        Keiner kauft mehr Eier Klasse 3 und sehr viele würden auch keine Fertigprodukte kaufen die mit Eier Klasse 3 produziert werden. Hier zeigt sich doch extrem deutlich das der Endkunde sehr wohl auf das Gesamtpaket Lebensmittel schaut.
        So ähnlich wird es auch sein falls gentechnisch veränderte Lebensmittel auf den Markt kommen.

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        • Ostbauer sagt

          Im Moment schaut der Endkunde auf gar nichts mehr. Höchstens noch auf das Paket Klo-Papier.Anscheinend waren Sie in den lezten Tagen nicht Einkaufen.
          Je nach dem ,wie die jetzige Situation ausgeht,wird es so weiter gehen wie bisher; oder aber wir werden den „Reset“-Knopf drücken müssen.
          Die „Grüne“ Gentechnik muss weiter erforscht und praxistauglich gemacht werden.
          Wenn alle Erfinder der letzten paar hundert Jahre nach dem heutigen Vorsorgeprinzip gehandelt hätten (Was wäre wenn,hätte ,könnte), würden wir noch im Mittelalter stehen.
          Missbrauch wird es immer geben . Den muss man versuchen zu verhindern. Dafür gibt es Politiker, vom Volk gewählt und fachliche Experten.
          Und wer denen allen nicht über den Weg traut, der muss eben Selbstversorger werden.
          Ich würde Ihnen da großzügig mal 2 Hektar zu Pacht anbieten.

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        • Bauer Willi sagt

          Es sind bereits gentechnisch veränderte Lebensmittel auf dem Markt. Die Grünen wollen aber nicht, dass die gekennzeichnet werden.

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          • hugo sagt

            Und wesentlich mehr Produkte die mit einem extra Label als absolut Gentechnikfrei gekennzeichnet sind, egal ob Rewe, Aldi u.s.w. Für diese Produkte gibt es hier im Internet extra Listen.
            Das mehr als Gentechnikfrei überwiegt und wird vom Kunden angenommen.
            Und wissenschaftliche Vorsicht hat nichts mit Stillstand zu tun, eher im Gegenteil, je mehr wir wissen umso mehr wisse wir das wir uns die Zeit nehmen müssen um unumkehrbare Fehler zu vermeiden.
            Es gibt keine Hauruckwissenschaft, nur die würde uns wieder ins Mittelalter zurückkatapultieren.
            Mißbrauch ist etwas das man wider besseren Wissens macht. Dieses bessere Wissen haben wir noch gar nicht.

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        • Reinhard Seevers sagt

          Hugo: „Keiner kauft mehr Eier Klasse 3 …..“
          Aber nicht, weil es der Verbraucher nicht will, sondern weil der LEH sie ausgelistet hat, damit er nicht am Pranger der guten Menschen stehen muss.
          Ich wette, dass der Verbraucher Eier Klasse 3 kaufen würde und sie aufgrund des Preises sogar vermehrt kaufen würde….aber er darf es nicht, weil moralisch einseitig geprägte Minderheiten dies verhindern: Sozialpranger!

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        • knuffel61 sagt

          Also die Europäische Landwirtschaft hat sich seinerzeit sehr einheitlich gegen die Gentechnik ausgesprochen. Da sind keine Zuchttechnischen Hintergründe bei der Gentechnik, sondern ganz profan Gewinnmaximierung, Gen Pflanzen können patentiert werden. Und sind somit auf immer und ewig bei Nachsaat Gebührenpflichtig.
          In Kanada musste ein Farmer Gebühren zahlen, weil durch Windbestäubung sein Weizen Gene von anderen Feldern Gen Weizen inne hatte.

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          • Denim Engel sagt

            Die Fake-Industrie, die berichtet die europäische Landwirtschaft sei ziemlich gleichgeschaltet, hat halt Angst vor Meinungsvielfalt. Die profane Gewinnmaximierung zeigt sich ja daran, dass die Konsumenten von Billig-Produkten stumpfsinnig gezwungen sind auf Menschenverstand zu verzichten und bedingungslos Fakes viral verbreiten müssen. Patentierung/Lizenzierung, wie in Europa seit über 100 Jahren üblich, ist für aufgeklärte Menschen nicht „auf immer und ewig“ aber die Konsumenten von Plastik-Infos werden das wohl so lange verbreiten müssen.

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    • Denim Engel sagt

      „Und die Wissenschaft gibt selber zu.. “
      Fake. Gläubige berichten die Wissenschaft sei gleichgeschaltet.

      „…das bis heute gentechnisch veränderbarer Weizen noch gar nicht beherrschbar ist und nur im Labor damit expperimentiert wird.“
      Fake. Gläubige in den Filterblasen dürfen nur noch nicht ins Internet, um sich eine Karte mit Freilandversuchen anzuschauen.
      https://www.transgen.de/datenbank/pflanzen/1995.weizen.html

      „es wurde einseitig auf Mehrertrag gesetzt zu Lasten der Qualität.“
      Fake. Konsumenten die einseitig auf Mehrertrag setzen und möglichst viele Fakes verbreiten, anstatt in Ruhe die Qualität zu prüfen, durften vor Gier
      https://www.pflanzenforschung.de/de/pflanzenwissen/journal/weltnahrungspflanze-weizen-864
      nicht besuchen.

      „WARUM reagieren immer mehr Menschen mit Allergien auf Mehlprodukte?“
      Solche Fragen aus der Filterblase, wenn den Konsumenten unterschiedliche Getreideprodukte als vereinfachte Mehlprodukte verkauft werden, sind die Folge von Fakten-Allergien.

      „Wenn irgendwann mal die Gentechnik beherrschbar wird wer entscheidet dann was man ändern soll? “
      Wenn Konsumenten schon auf mehrere Fakes hereingefallen sind, dann folgen natürlich viele Fragen. Salztoleranter Weizen ist bspw. eine zusätzliche Variante an der geforscht wird.

      „Regeln und steuern heißt immer einen Kompromis eingehen, ein mehr an Ertrag geht zu Lasten der Qualität“
      In der Filterblase wird Weizen demnach als Automat der steuert und regelt verkauft. Salztoleranter Weizen gäbe bspw. mehr Ertrag, wo vorher 0 Qualität möglich war. Wenn den Konsumenten nur billig Relationen verkauft werden, dann können die nichts anderes wiedergeben.

      „Ein mehr an Ertrag geht zu lasten der Böden für die man dann immer mehr Kunstdünger benötigt. “
      Fake. Gerade Neuländer wissen nichts von Naturdünger/Gülle und dass Dünger die Böden häufig erst fruchtbar gemacht hat.

      „Wer kann abwägen wo hier das Mittelmaß ist?“
      Wenn die Konsumenten Mittelmaß benötigen, dann müssen die selber entsprechende Angaben machen.

      „Als Labormaus für solche gentechnisch veränderte Lebensmittel will ich nicht mißbraucht werden!!! “
      Auch Versuchskaninchen die bereitwillig Fakes verbreiten, müssen „solche“ Lebensmittel nicht essen. Der Glaube durch Lebensmittelangebote wie eine Labormaus eingesperrt zu werden, dürfte innerhalb der berichtenden Filterblase tief verwurzelt sein.

      kurz: wenn die Gier nach Fakes nicht so stark wäre, dann könnten diejenigen die nicht als Labormaus mißbraucht werden möchten ihre Kommentare vor dem Absenden noch einmal durchlesen und zumindest in Stichproben auf Qualität prüfen.

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      • hugo sagt

        Und wesentlich mehr Produkte die mit einem extra Label als absolut Gentechnikfrei gekennzeichnet sind, egal ob Rewe, Aldi u.s.w. Für diese Produkte gibt es hier im Internet extra Listen.
        Das mehr als Gentechnikfrei überwiegt und wird vom Kunden angenommen.
        Und wissenschaftliche Vorsicht hat nichts mit Stillstand zu tun, eher im Gegenteil, je mehr wir wissen umso mehr wisse wir das wir uns die Zeit nehmen müssen um unumkehrbare Fehler zu vermeiden.
        Es gibt keine Hauruckwissenschaft, nur die würde uns wieder ins Mittelalter zurückkatapultieren.
        Mißbrauch ist etwas das man wider besseren Wissens macht. Dieses bessere Wissen haben wir noch gar nicht.

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      • hugo sagt

        Es gibt weltweit noch keinen Genweizen der kommerziel angebaut und verkauft wird!
        Das ist gut so und zeigt auf was Fake ist und was nicht.

        Wenn Sie es besser wissen dann finde ich es gut wenn Sie Ihr Wissen kommunizieren. Glaub kaum das hier ein Wissenschaftler unter uns ist, jeder gibt seine Meinung wieder.
        Fakes verbreiten würde bedeuten das man wissentlich falsches verbreitet.
        Durch dieses Forum kommen verschiedene Meinungen zusammen, werden recherchiert und wieder verglichen.

        Wer und warum will man diese Genpflanzen? Ist da nicht auch eine Gier dahinter?

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        • Reinhard Seevers sagt

          Genau Hugo, Meinungen…..ich meine, dass die Erkenntnis, dass mehr als zwei Menschen auf einem Fleck die Gefahr für eine Infektion nachweislich erhöht. Das gilt für alle Tröpfcheninfektionen. Deshalb fordere ich für die Zukunft: es dürfen sich nie mehr als zwei Menschen gleichzeitig treffen.
          DAS wäre im Gegensatz zur Gentechnik nachweislich hilfreich Millionen Menschenleben zu retten. Wie das weltweit umgesetzt werden kann, erschließt sich mir nicht, aber es hilft. Bei der Gentechnik ist noch kein Mensch nachweislich gestorben, stimmt doch oder Hugo?

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                • Ehemaliger Landwirt sagt

                  Isch auch 🙂

                  Meine Frau mit den Golf, weil sie sonst bereits am Abend weg muss, um rechtzeitig zum Frühdienst im Heim antreten zu können

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          • hugo sagt

            Wissenschaftler formulieren es so:
            Ob möglicherweise Nebenwirkungen über einen längeren Zeitraum auftreten können, lässt sich aufgrund fehlender aussagekräftiger Langzeitstudien am Menschen nicht beantworten.
            Es zeugt jedenfalls von einem verantwortungsvollen Umgang damit.
            Und wenn die meisten Politiker und Wissenschaftler unserer Erde den Anbau und Import von Genweizen bisher verbieten zeigt dies doch auf wie hoch derzeit das Risiko noch eingeschätzt wird.
            Es wird die Zeit kommen wo wir solchen Weizen anbauen werden aber bis dahin werden wir auch wesentlich mehr über die Risiken wissen und diese besser einschätzen können.

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        • Bäuerin sagt

          Man denke an Monsanto und Co …
          Zuerst helfen , dann erpressen und kaputt machen !! Soll das unsere Zukunft sein ?

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    • Thomas Apfel sagt

      Hugo, „warum reagieren immer mehr Leute mit Allergien auf Mehlprodukte“. Ganz einfach, weil Heerscharen selbsternannter Ernährungsberater den Leuten Müll erzählen und verkaufen. Echte Weizenallergien machen keine 2 % der behaupteten aus. Noch witziger wirds bei der meist empfohlenen Alternative Dinkel. Den vertragen angeblich auf einmal die meisten „Allergiker“, trotz dem der den höchsten Gehalt an dem eigentlichen Allergen (Gluten) hat. Hugo, wir haben einen riesen Haufen Luxusprobleme und Scharen falscher Propheten, das ist unser eigentliches Problem.

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      • Hugo sagt

        Das gleiche gilt für die Verfechter der Gentechnik und dem verfrühten Einsatz dieser Pflanzen.
        Uns pressiert es nicht, warum ein Risiko eingehen?

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        • Reinhard Seevers sagt

          …weils uns nicht pressiert, deshalb machen wir es auch nicht, aber der Rest der Welt, denen pressierts wohl, Hugo. Und die wirst du keinen Deut ändern, da kannst noch so viel Beiträge hier raushauen. Wir sind nicht der Nabel der Welt, auch wenn das etliche glauben.

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          • hugo sagt

            Fast die ganze Welt ist augenblicklich gegen Genweizen.
            Es pressiert Ländern in denen Hunger herrscht nur können sich die so teueres Saatgut nicht leisten.
            Der erste und wichtigste Baustein in dieser Strategie ist das Saatgut. Ein Oligopol aus zehn Konzernen beherrscht mit patentierten Sorten aktuell 74 Prozent des Weltmarktes, dessen Volumen auf 27,4 Milliarden US-Dollar geschätzt wird. Die Konzerne Monsanto, Syngenta und DuPont kontrollieren dabei mehr als die Hälfte des weltweiten Saatgutmarktes.
            Die jahrtausendealte bäuerliche Tradition, einen Teil der Ernte wieder auszusäen oder Saatgut zu tauschen, wird durch diese Patente zu einer kriminellen Tat: Bauern dürfen das Saatgut nur als Lizenznehmer nutzen und sind gezwungen, es jedes Jahr neu zu erwerben. Das endgültige Aus für kleinbäuerliche Betriebe bedeuten aber „Terminator“-Pflanzen, die so manipuliert werden, dass sie keine keimfähigen Samen mehr produzieren.
            Diese Gentechnik kann für den Rest der Welt nicht die Lösung sein, nicht in dieser Form.

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            • Denim Engel sagt

              Die Lobbyisten, die berichten fast die ganze Welt sei augenblicklich gegen Genweizen, sind halt die ganz Billigen, die gegen die Freiheit von Bauern kämpfen selbst zu entscheiden ob sie für hochwertiges Saatgut auch etwas mehr bezahlen möchten.

              Die dümmsten Bauer protestieren ja bekanntlich mit kommerziellen Lobbyisten für Billig-Saatgut zum Nachbau und fordern das amerikanische Buy-Out-Modell zum Preis einer europäischen Einmal-Lizenz.
              Wenn die Bauern die von den Lobbyisten abhängig sind einmal die Chance erhalten selbstbestimmt zu entscheiden, dann werden sie andere Bauern nicht mehr in ihrer Freiheit einschränken müssen. Bauern dürfen die jahrtausendealte bäuerliche Tradition mit entsprechendem Saatgut jederzeit fortsetzen.

              Bauern die entmündigt wurden geben als alternative Beschäftigung Lobby-Fakes wieder.

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  7. Andreas sagt

    Nach meinem Nachforschungen gibt es bisher kein einziges Medikament, dass es ohne Gentechnik nicht geben würde. Was es aber gibt, dass viele herkömmliche Medikamente mit Hilfe von gentechnisch veränderten Bakterien billiger erzeugt werden.
    Auch die Zuckerkrankheit kann nicht durch die Gentechnik geheilt werden!
    Auch hier wird das bisherig übliche Schweineinsulin nun im Reaktor von Bakterien,
    als sogenantes Humaninsulin erzeugt. Mit dem schlimmen Ergebnis, dass nach Ansicht von unabhängigen Fachleuten in Europa mehr junge Menschen an Unterzuckerung gestorben sind, als bisher durch das Coronavirus.
    http://www.zeit.de/1992/51/hormonchemie-und-wahrnehmung
    Dadurch, dass nun wieder Schweineinsulin dem Humaninsulin zugemischt wird,
    konnten weiter Todesfälle verhindert werden.
    Andreas

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  8. Paulus sagt

    Zunächst einmal halte ich es für unglücklich wenn ein Blogbetreiber auf irgendwelche Links verweist ohne gleichzeitig eine eigene Position zu vertreten. Das hat schon fast etwas von Beschäftigungstherapie und ist mir zu einfach. Zugegeben falle ich auch darauf herein.
    Soweit wie Bauer Willi muss man gar nicht unbedingt gehen. Es gibt unzählige Beispiele über die sich keiner aufregt oder sich im geringsten Gedanken macht. Lab zur Käseherstellung wird meines Wissens überwiegend mittels Gentechnik erzeugt, die erforderlichen Enzyme für Waschmittel, viele Körperpflegeprodukte bis hin zu Farbstoffen ebenso. Selbst eine Claudia Roth würde sich wundern, mit wie viel, auch grüner Gentechnik, ihre buntschillernden Gewänder aus „ reiner“ Baumwolle erzeugt werden. Mit ihren zwei Semestern Theaterwissenschaften halte ich sie allerdings für gnadenlos überfordert.

    Um kurz auf den Beitrag von Eckehard Niemann einzugehen: Das Argument mit dem geschlossenen System, nennen wir es mal vereinfacht Bioreaktor, ist nur bedingt richtig. Die Produktion macht (überwiegend) nur Sinn indem die Produkte außerhalb eines solchen Systems zur Anwendung kommen.
    Der Umgang mit GOV ist übrigens genehmigungspflichtig und unterliegt zumindest in der EU strengen Gesetzen und Bestimmungen. Insofern sehe ich da keinen Grund zur Beunruhigung.
    Als Schmankerl obendrauf sei noch gesagt, klar muss ein Dietmar Hopp verkünden das ein möglicher Impfstoff selbstverständlich weltweit zur Verfügung steht. Der gute Mann hat doch nicht aus Nächstenliebe investiert, und von Schutzrechten und Geschäft versteht der ganz sicher was.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Nehmen wir mal an, ein Dietmar Hopp hätte die Firma an die Amerikaner verkauft, dann hätte jeder Stadionbesucher ein Bild mit seinem Antlitz und Fadenkreuz dabei gehabt.

      Dass Herr Hopp bei der Gründung der Firma sich dabei was gedacht hat ist nicht zu kritisieren, solche Menschen braucht das Land.

      Dass gerade Du das kritisierst, wundert mich schon. 🙁

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      • Paulus sagt

        Ehemaliger, ich kritisiere Herrn Hopp nicht im Geringsten, ganz im Gegenteil. Hab ich mich wohl mal wieder missverständlich ausgedrückt.
        Aber – dass der FC oder die Fortuna jetzt gegen diesen Dorfverein spielen müssen passt mir gar nicht. 🙂

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Auch Köln war mal eine Ansiedlung von Bauern und durch die Annexion umliegender Dörfer konnte sich die Stadt entwickeln.

          Im Jahr 1288 erhielt ein Dorf an der Mündung des Flüsschens Düssel in den Rhein das Stadtrecht. Zumindest hat die Stadt die Herkunft nicht geleugnet= Düssel-DORF.

          Erste Belege menschlichen Lebens im Stadtgebiet Köln werden als zur Altsteinzeit gehörig eingeschätzt; darauf lassen Funde eines Kernsteins in Dellbrück sowie eines Faustkeils im Königsforst und Funde aus Köln-Worringen schließen. Hinweise auf eine feste Besiedelung gibt es ab der Zeit um 4500 v. Chr., als der fruchtbare Lössboden der Rheinterrassen und das milde Klima Ackerbauern aus dem Donauraum anzog. Der bedeutende Fund einer Bandkeramik-Siedlung aus der Jungsteinzeit wurde 1929 in Lindenthal gemacht. Das Lindenthaler Dorf, das sich zwischen Hohenlind und dem Stüttgenhof erstreckt, wurde in der Zeit zwischen Ende des 5. bis Anfang des 4. Jahrtausends v. Chr. mehrfach besiedelt und wieder aufgegeben – Ursache war vermutlich eine extensive Landwirtschaft, die die Ackerbauern von Zeit zu Zeit zwang, ihre Siedlungen zu verlassen, bis sich der ausgelaugte Boden erholt hatte. Überreste einer weiteren bandkeramischen Siedlung wurden auch in Mengenich gefunden.

          Quelle: Wikipedia

          Nun ja, Hoffenheim hat sich Fußballmäßig schneller entwickelt als Kölle und Düsseldorf, das spricht für die Landbevölkerung. 😉

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    • Bauer Willi sagt

      @Paulus
      Hier meldet sich der Blogbetreiber. Die Links dienen dazu, sich weiter zu informieren. was aber niemand muss.
      Was die eigene Meinung angeht: ich halte Grüne Gentechnik zum Erreichen bestimmter Ziele, unter Offenlegung der Techniken und ohne Patentierung der Ergebnisse für sinnvoll und notwendig.
      Ich plädiere dafür, dass alle Lebensmittel bzw. deren Bestandteile, die schon auf dem Markt sind und die gentechnisch hergestellt wurden, als solche zu kennzeichnen. Es dürften geschätzt mehr als 50% sein. Bisher wurde dies vor allem von den Grünen erfolgreich verhindert.

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      • firedragon sagt

        Guten Morgen,
        warum verhindern ausgerechnet die Grünen eine Kennzeichnung von Produkten mit gentechnisch veränderten Grundsubstanzen?

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  9. Christian Bothe sagt

    Lese gerade J.Kepler.Für mich ist die Diskussion um die grüne Gentechnik vergleichbar mit den inquisitionellen Behauptungen von damals, das die Erde eine Scheibe ist! Gerade in den Zeiten des sich verändernden Klimas ist die grüne Gentechnik ein Riesenfortschritt, um die Weltbevölkerung zu ernähren.Kaum einer diskutiert heute noch über die Sinnhaftigkeit der roten Gentechnik, welche auch in Coronazeiten Leben retten wird! Wer das anders sieht, macht sich mitschuldig an dem Hunger in der Welt, wenn 9 Milliarden Menschen zu ernähren sind.

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  10. Mal eine ANDERE Sicht, die aber kaum EINER WAHR-haben will:

    http://guidovobig.com/2020/03/22/covid-19-die-metamorphose-einer-lebenserwartung/

    Solange wir Probleme einzig vereinfachen und “Lösungen“ entsprechend der Vereinfachung verallgemeinern, solange einzig Schwarz und Weiß uns als Grundlage der Lösungsfindung dienen, solange verstricken wir uns immer weiter in EINEM immer länger werdenden Rattenschwanz und reden uns ein, das sei die einzige gangbare Lösung.

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    • Thomas Apfel sagt

      Mit dem „Fremdenergie“-Gelaber kann ich nicht viel anfangen. Ansonsten durchaus eine interessante Betrachtungsweise. Es wird nur immer schwierig, wenns um konkrete Fälle in Familie und Freundeskreis geht. Allgemein denke ich wird in Zukunft die selbstbestimmte Herbeiführung des Lebensendes entgegen unseren überkommenen Vorstellungen von Moral und Ethik stark zunehmen. Ich werde das für mich jedenfalls organisieren (die Frage ist nur, ob ich, wenn der Zeitpunkt gekommen ist, noch weiß was ich tun wollte) Letztlich haben wir über die Pflegebranche zu großen Teilen das Sterben aus unseren Wohnungen verbannt und damit auch die Verantwortung scheinbar abgegeben.

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  11. Friedrich sagt

    Auf einmal werden die GRÜNEN mit der Realität konfrontiert. Alles bisher abgelehnte wird jetzt durchgesetzt. NABU , BUND usw. sind jetzt abgemeldet. Moral und Ideologie sind jetzt nicht gefragt , sonder Pragmatismus und der „Gesunde Menschenverstand. Deshalb hat die Politik auch die LSV-Leute und den DBV an den Tisch zur Krisenbewältigung geholt und nicht die NGOs. Diese sind natürlich am Toben , aber was sollen diese Ideologen denn zur Nahrungsmittelversorgung beitragen , außer den ganzen Ablauf zu stören. Kontroll- und Zertifizierungsabläufe sind sowieso bei der schmalen Personaldecke eh in den Hintergrund getreten. Jetzt kommt es aufs Liefern an. Jetzt zeigt sich auch wer Systemrelevant ist und wer nicht. Nicht der Genderproffessor , sondern die Supermarktleute , Krankenhauspersonal , Lebensmittelmärkte , Nahrungsmittelproduzenten , usw. sind das. Nach der Krise wird die Diskussion über viele Fehlentscheidungen der Vergangenheit einsetzen. Zerschlagung der Energiesicherheit , Automobilindustrie , Landwirtschaft uvm. . Aber auch die Gesundheitsvorsorge,Infrastruktur sind in Angriff zu nehmen. Vieles von dem haben die NGOs verhindert. Auch die Politik ist auf moralische und ideologische Sicht gefahren und immer, um gegenüber der Presse keine „schlechten Bilder“ zu produzieren. Diese Feigheit rächt sich jetzt. Auch die Einengung von Markt und Freiheit des Wirtschaftens wird von polit. Steuerung auf marktwirtschaftliche Kräfte umzustellen sein , damit es schnell wieder berauf gehen kann. Nur marktwirtschaftliche Freiheit (Soziale Marktwirtschaft n. Ehrhardt) bringt uns den zu erhoffenden Aufschwung und Wohlstand zurück. Bis es soweit ist , werden wir durch ein tiefes Tal müßen , bis es wieder aufwärts geht. Leider hat unsere Regierung , EZB und EU-Kommission wenig für die Krisenvorsorge getan. Gender , Nullzins, Green Deal,usw. waren nicht gerade hilfsreich, sondern politische Reformen, Krisenvorsorge uvm. wären hilfreicher gewesen . Mit Corona hat die Politik jetzt die beste Ausrede für die vielen Fehlentscheidungen der Vergangenheit und für die vielen Niedergänge der nächsten Zeit.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Ist wie mit dem Nachbarn, dem du beim Feuerwehrfest eine aufs Maul gehauen hast, dem du aber beim Brand seines Hauses nicht alleine lässt….normal, oder?

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    • Ferkelhebamme sagt

      „Kontroll- und Zertifizierungsabläufe sind sowieso bei der schmalen Personaldecke eh in den Hintergrund getreten.“
      Bei uns hat sich für nächste Woche der QS Kontrolleur zum turnusmäßigen Audit angemeldet… während wir zur Produktionssicherung schon seit drei Wochen im freiwilligen „Exil“ leben, den Minijobber zu Hause lassen und damit neben den beginnenden Feldarbeiten noch mehr Arbeit haben, wird kontrolliert , ob auch alle VVOs korrekt auf den Lieferscheinen stehen, die Schweine genug und QS-abgenommenes Spielzeug haben und die Kadavertonne abgeschlossen ist. Deutsche Prioritäten…

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  12. Astorianer sagt

    Kaum ein Tag vergeht, wo nicht im SWR ein Bericht von einem Biohof aus BW, gezeigt wird. Die Konvi Bauern gibt es scheinbar im Grün/Schwarz regierten Land nicht mehr. Die Saat der Grünen und NGO,s die sie vor Jahren gesät haben ist aufgegangen. Wir wissen das wir unsere erzeugten Nahrungsmittel vor den vielen Schadorganissmen schützen mussen. Doch diese Ignoranten wollen alles verbieten. Es wäre das Gleiche wenn man Arzneimittel und Impfstoffe gegen Krankheiten bei den Menschen und Tieren verbieten würde. Was das Traurige an der Sache ist, dass diese Methode bei der Stadtbevölkerung ihren Anklang findet.

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  13. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    Als Bauer lehne ich Gentechnik ab, wenn

    1. sie ausschließlich zur Ertragssteigerung herangezogen wird, um hernach wegzuwerfen.
    2. Patentierungen hierfür rechtlich legitimiert durch „Rechtsverdreher“ in geltendes Recht gebeugt werden, um dieses Wissen monetär von einigen wenigen Handverlesenen weltweit auszuschlachten; die Natur von Jahrmillionen durch solche „gottähnlichen Wesen“ der Gegenwart selbstherrlich für dieselben alleine in Anspruch genommen werden darf, wobei Moral und Ethik komplett auf der Strecke bleiben zur Ausschlachtung des schnöden Mammons.
    3. Größter Hemmschuh ist das europäische, noch eine Nummer schlimmer das amerikanische Patentrecht. Bestes Leuchtbeispiel hierfür aktuell ist die Fa. CureVac in Thübingen u. in dem Zusammenhang Ich-Donalds Begehrlichkeiten. Gefördert wurde in diesem Institut für Tropenmedizin die dortige Forschung mit Staatsgeldern hier in Deutschland, das Patentrecht ermöglicht es nun, dieses Wissen nach Übersee zu verkaufen, den Zugriff also wie zu kanalisieren!? – Finde hier den Fehler in Pandemiekrisen wie jetzt bei Covid-19!
    4. Schlussendlich nicht zu vergessen unser Klonschaf Dolly – ein gentechnisches Wunder der Natur!?

    Wünschenswert ist, dass man jetzt nicht dem Trugschluss erliegt, in der Gentechnik das neue Allheilmittel für sämtliche Herausforderungen in der Zukunft zu sehen. Gerade das Coronavirus zeigt uns allen die Grenzen auf, dass Natur doch weitaus komplexer zu verstehen und zu denken ist…!

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    • bauerhans sagt

      Gentechnik heisst für mich: Wesentlich schnellere Züchtung!

      über den Coronavirus wissen wir nocht nicht genug,der ausblick beruht nur auf hochrechnungen.

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      • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

        Werter Kollege,
        es ist mir bewusst, dass ich als Bauer mit durchaus kritischen Haltung eher eine Ausnahmeerscheinung bin. Damit lebe ich!

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        • firedragon sagt

          Nö, derer Ausnahmeerscheinungen gibt es viele unter den Landwirten, kritische Haltung gegenüber etwas sollte immer da sein.

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      • Inga sagt

        Schnellere Züchtung, ja
        schneller und leichtsinniger, weil die veränderten Gene in jeder weiter Generation übertragen werden, eventuell auch ins verwandte Unkraut, Wildpflanze am Wegesrand!?!

        Also so unsere Umwelt, Ökologie beeinflussen können!

        Aber wenn ein Medikament zu einem bestimmten Zweck gentechnisch verändert wird?
        Beeinflusst das dann auch so in die Umwelt wie eine Pflanze?

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    • Hubert Daubmeier sagt

      1. hier ist Gentechnik (GT) weder das Problem noch die Lösung (egal wie rum man das sehen will)

      2. ist ein echtes Problem, das zu lösen wäre. Die pauschale Ablehnung von GT führt aber kaum dazu, dass hierzulande jemand inhaltlich mitreden könnte/dürfte. Wie auch jede Diskussion über Ethik und Moral eher zum Kampf gegen Windmühlen wird.

      3. siehe 2

      4. soll uns was sagen?

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      • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

        zu 2 und 3: Wenn man bereits jetzt etwas glasklar formulieren kann dann die Tatsache, dass infolge dieser weltweiten Pandemiekrise sehr vieles anders werden wird, umstrukturiert werden muss!

        zu 4: Die wissenschaftliche Erkenntnisse/Lehre, die man hieraus ziehen musste, lässt sich überall recherchieren, das hier detailliert zu schildern sprengte den Rahmen. Die Erfahrungen aus diesem Experiment kann man wohl schwerlich gutheißen, oder!?

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        • Thomas Apfel sagt

          Der vermeidbare Lebensmittelabfall liegt bei 8-9 % der verbrauchten Mengen. Alle anderen Behauptungen basieren auf unzulässig tendenziöser Zuordnung bestimmter Mengenanteile des Gesamtprozesses Lebensmittelerzeugung und
          -Verarbeitung zur Kategorie Abfall = Müll. Noch voll verwendbar weggeworfen werden über 4 mio t, das ist zu viel aber nicht unerklärbar.
          Bei Einbeziehung der Energiepflanzen sieht das schon anders aus. Wir können uns daher derzeit ohne Probleme auch ohne GVO ernähren. Nur weltweit sieht das anders aus.
          Als Illustration zum Thema Blickwinkel mal ein Beispiel aus meinem Bereich: Es liegt in Holland seit mehreren Jahren ein gentechnisch veränderter Typ der Apfelsorte „Elstar“ mit eingeschleuster Schorfresistenz in der Pipeline. Der würde bei Markteinführung garantiert wegen Widerstand´s der GVO-Gegner scheitern.
          Die Sorte und ähnliche könnten aber helfen den PSM-Einsatz mindestens zu halbieren. Es ist halt immer auch eine Frage des Blickwinkels.

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      • Inga sagt

        Da fehlt doch nur das Wissen und die Erfahrung vn Gentechnikern udn Medizinern.

        Das ist zu hoch für uns einfaches Volk mit zu wenig wWssen darüber!

        Angst ist keine guter Ratgeber!

        Fachwissen ist gefragt!

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      „Bestes Leuchtbeispiel hierfür aktuell ist die Fa. CureVac in Thübingen u. in dem Zusammenhang Ich-Donalds Begehrlichkeiten. Gefördert wurde in diesem Institut für Tropenmedizin die dortige Forschung mit Staatsgeldern hier in Deutschland, das Patentrecht ermöglicht es nun, dieses Wissen nach Übersee zu verkaufen, den Zugriff also wie zu kanalisieren!?“

      1. Nach Aussagen der Firma ist keine Anfrage seitens der USA eingetroffen.

      2. Der Mehrheitseigner, Herr Hopp hat ein deutlich ausgesagt, dass die Wirkstoffe für alle da sind, nicht nur für ein einziges Land.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Dan Menichella ist US Amerikaner und hat sich mit Trump getroffen.

          Fa. CureVac in Tübingen hat bekannt gegeben, das keine, zumindest offizielle Anfrage gegeben hat.

          Aber egal was da war, Herr Hopp hat sich eindeutig ausgedrückt.

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      • Inga sagt

        Aber diese Erfahrung mit der Tropenmediziner können ja etwas gegen den CoronaVirus haben, oder?

        So, und wenn diese Forschung mit Steuergelder finanziert wurde, dann haben die wahrscheinlich auch die Auflage und dürfen das Patent nicht verkaufen.
        Weil es für alle da ist!

        Warum dürfen die das nun nach Übersee verkaufen, oder ist das Patent abgelaufen?

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          • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

            Diese Diskussion weicht leider etwas von der Thematik Patentierungen u. deren weitreichenden Auswüchsen ab…

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        • Paulus sagt

          Noch einmal und ganz von vorne, damit es auch der Einfältigste versteht: Ohne Aussicht auf Schutzrechte gäbe es so gut wie keine Forschung mehr. Selbst die Max-Planks, Helmholzers und Fraunhofers, also die Unverdächtigen, könnten ohne nicht existieren. Die Forschungsgesellschaften haben ohne Ausnahme Abteilungen die sich ausschließlich damit befassen. Ähnliches gilt für irgendwelche Stiftungen, die nahezu immer einem bestimmten Zweck unterliegen und sehr viel kritischer zu sehen sind. Eine Bertelmann-Stiftung greift ihr Vermögen nicht an, sondern ist bestrebt es zu mehren. Die liefern keine Expertise die nicht fremdfinanziert und den AG, welcher Couleur auch immer gefällig ist.

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          • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

            Einfalt, ein vortreffliches Stichwort! 🤔

            Sie nutzen sicherlich auch nicht Open Source, oder? Ein Rad rühren Sie mithin nicht an, eine der größten Errungenschaften der Menschheit, die nicht patentiert ist?

            Viel mehr Empathie wird die Zeit nach dieser Pandemiekrise einfordern, wenn selbst Leute Ihres Schlages schlussendlich erst einmal kapieren, dass man nicht wertvolle Zeit für Patentierungen vergeuden kann, wenn es darum geht, unzählige Menschenleben weltweit zu retten.

            Nun, vielleicht bin ich aber einfach auch zu einfältig, hierauf zu hoffen!?

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            • Ostbauer sagt

              In der heutigen Zeit wäre das Rad mit Sicherheit patentiert.
              Dafür sind wir;die Gesetzgebung doch da.
              Den Ausgleich zu schaffen zwischen Allgemeinnutz und Forschungsdrang. Das lässt sich heute meistens über monetäre Leistungen regeln.
              Wichtig ist es doch nur ,eine win -win Situation zu schaffen.

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              • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

                Nun, zumindest erden ca. 100 Nanometer das „Wertschöpfungsmodell“ einiger handverlesenen Protagonisten weltweit doch nachhaltig.

                Wie beim Coronavirus könnten da die Schutzhüllen der Zellen, haben Sie erst einmal einen Wirt verlassen, zerplatzen wie Seifenblasen. – Die bislang oft äußerst einseitige „double-win-Einbahnstraße“ kommt auf den Prüfstand, …hoffentlich.

                Aktuell geht doch gerade das Rückgrat unserer Gesellschaft -der Mittelstand- zugrunde. Will man diesen wirklich ungebremst vor die Wand krachen lassen!?

                Der Größenwahn des ewigen Wachstums stösst jetzt an äußest bedenkliche Grenzen. Wer kann das noch glaubhaft leugnen!?

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                • Reinhard Seevers sagt

                  Zitat Wurzelwicht:“Der Größenwahn des ewigen Wachstums stösst jetzt an äußest bedenkliche Grenzen. Wer kann das noch glaubhaft leugnen!?“

                  Die Frage müsste lauten; Wer will das glaubhaft ändern? Die zur Zeit zuerst betroffenen Bereiche unserer Wirtschaft sind die Bespaßungsbereiche, Urlaub, Events, Sportveranstaltungen,Restaurants etc.
                  Also, fragen wir doch die Menschen, die sich um ihre Kreuzfahrt betrogen fühlen, ob sie das zukünftig nicht mehr wollen. Wäre auch sehr gut für die Umwelt.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Inga,
          bevor ein Patent angemeldet werden kann, muss es zuerst entwickelt sein, soweit sind die noch nicht.

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  14. Eckehard Niemann sagt

    Die Medikamentenherstellung (Rote Gentechnik) ist mit der „Grünen Gentechnik“ (Gentechnik vom Acker = AgroGentechnik) nicht zu vergleichen. Das gentechnisch erzeugte Insulin wird in einem geschlossenen System produziert. Die sog. „Grüne Gentechnik findet im Freien statt. Die Natur ist ein offenes System. Insekten, Wind und Vögel sorgen für Verbreitung der gentechnisch veränderten Pflanzen.

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    • firedragon sagt

      Danke „Bauer Willi“ für die informativen Links, mit dem Thema kann man sich ewig beschäftigen oder gar nicht, je nachdem, ob man sich damit ernsthaft auseinandersetzen möchte oder nicht.
      Die Gegeüberstellung von Gentechnik in Humanmedizin und Landwirtschaft finde ich interessant / spannend.
      Mein Gedanke war dem Herrn Niemanns ähnlich – geschlossenes und offenes System. Vor nicht allzu langer Zeit kam eine Reportage über Kleinwuchs. Da werden beim Patienten Medikamente verwendet, aber es gibt auch operative Maßnahmen. Es wurde ein kleinwüchsiges Paar vorgestellt, die ein, ebenfalls kleinwüchsiges, Kind hatten. Die Eltern hatten in der Kindheit Medikamente genommen, um zu wachsen. Ihr Erbgut wurde davon nicht manipuliert, dahingehend, dass ein normalwüchsiges Kind entstanden wäre – nein, das Erbgut des Kleinwuchses hat sich durchgesetzt.
      Frage : verhält es sich bei Pflanzen auch so?
      (Pflanzen sind keine Säugetiere)
      Unkompliziertem Wurzelwicht gebe ich in der Frage des Patentsrechts recht – es wird eine Technik vermarktet und den „Reibach“ streichen die Großen ein. Dabei ist zu bedenken, es gibt standortangepasste Sorten, die aber mehr und mehr verschwinden. Eine solche Sorte versuchen wir als Betrieb wieder aufzubauen. (Nische)
      Pflanzen wegen Ertragssteigerung zu verändern, hm… ist so eine Sache. Werden wir es in der Zukunft tatsächlich brauchen? Hellseherische Fähigkeiten wären jetzt gut…

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      • Thomas Apfel sagt

        Unser Problem sind Entweder-Oder-Positionen. Ich bin auch dafür, dass alle Möglichkeiten der herkömmlichen Züchtung, Selektion sowie Beobachtung und Förderung natürlicher Regelmechanismen genutzt, gefördert und umfassend „beforscht“ werden. Aber das Arsenal für die Feuerwehr muß ebenfalls erforscht, bereitgestellt und nicht verteufelt werden. Die Vermischung von Marktabgrenzungsstrategien einerseits und notwendiger neutraler Betrachtung andererseits ist das eigentliche Problem.
        Wir werden, und mit wir meine ich nicht nur uns in den Gunstgebieten, alle Möglichkeiten brauchen Pflanzen und Tiere schnell an sich ändernde, oder schon lange vorhandene Stressfaktoren anzupassen. Die Genschere ermöglicht allerdings Züchtungen und Sortenzulassungen, die ohne die Pflicht zur Kennzeichnung nicht mehr als gentechnisch verändert zu erkennen sind. Das kommt aber aus England, Niederlande, USA, Indien, China usw. sowieso auf uns zu. Wir können uns momentan noch dagegen wehren, in anderen Ländern und Kontinenten stellt sich die Frage nach Ernährungssicherheit viel vehementer.

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        • firedragon sagt

          Jep.
          Brötchen hatte zu dem Thema einen sehr interessanten Beitrag eingestellt – hatten Sie sich den ebenfalls angehört Herr Apfel?

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          • Thomas Apfel sagt

            Ne, habe ich jetzt nicht genau auf dem Schirm. Aber dieses Thema begleitet uns ja schon lange und wird uns auch so bald nicht verlassen.
            Wie siehts bei Euch eigentlich aktuell mit Nachtfrösten aus? Wir wollten erst Feuer machen, haben uns aber jetzt entschieden es zu lassen, wird einfach zu teuer.

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    • Thomas Apfel sagt

      Hallo, Herr Niemann,
      wer den Film „10 Milliarden“ gesehen hat, wird den Umstand nicht übersehen können, dass in Zukunft vieleicht tatsächlich ein gut Teil der Nahrungsmittel aus geschlossenen Systemen kommen wird. Möglicherweise muss man diese Einschränkung der GVO-Verwendung planen. Andererseits wird zum Beispiel bei Roundup-ready-Pflanzen die Resistenz gegen Roundup auf andere Pflanzen übertragen. Wo genau ist dabei aber das Problem? Die Resistenz ist wie die gegen eine Krankheit im Genom verankert. Auch wir tragen viele Gene aus der Abwehr von Krankheiten die es längst nicht mehr gibt in uns. Wenn die „Krankheit“ Roundup überwunden ist, wird das Gen immer noch da sein – na und? Bei BT-Pflanzen sieht das möglicherweise anders aus, da dieser Wirkstoff in Wildpflanzen (wenn übertragbar!) auch Insekten treffen würde, sogenannte „Nichtzielorganismen“ im Fachjargon.

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  15. bauerhans sagt

    Alles nur Emotionen!!

    wos jetzt für jeden einzelnen um leben und tod gehen könnte,denkt jeder an sich selbst und schon ist allen geholfen.

    1
  16. Wilfried Furchert sagt

    Die letzten drei Sätze von Willis heutigem Beitrag. Das hatte ich mich auch vor 12 Jahren als es um den Anbau von Bt-Mais ging gefragt. Damals hatte ich am eigenen Leib verspürt, was passiert, wenn man von der Meinung Grüner Ideologen abweicht.
    Einen schönen Sonntag noch.

    3
  17. Ludwig sagt

    Ich fand das Interview beängstigend.
    Dieser Mann war panisch, ängstlich, herrisch und fast diktatorisch. In dieser Situation zeigte er sein wahres Gesicht. Bisher konnte er aus dem Überfluss regieren, jetzt hat den Mangel zu verwalten und außer Befehlen und nichts sagenden Floskeln kaum was zu bieten.
    Hier das Interview:
    https://amp.zdf.de/nachrichten/heute-journal/kretschmann-massnahmen-verschaerfen-100.html

    Übrigens wird auch ein alltägliches Medikament wie Insulin von gentechnisch veränderten Bakterien im Ausland hergestellt. Niemand möchte darauf verzichten.
    Die Produktion in Deutschland wurde damals von Joschka Fischer in Frankfurt verhindert. Die Konsequenzen sehen wir jetzt in den Apotheken.

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    • Ein Privatier sagt

      „(…) Übrigens wird auch ein alltägliches Medikament wie Insulin von gentechnisch veränderten Bakterien im Ausland hergestellt. Niemand möchte darauf verzichten.
      Die Produktion in Deutschland wurde damals von Joschka Fischer in Frankfurt verhindert. Die Konsequenzen sehen wir jetzt in den Apotheken.“

      Die Grünen Kommunisten haben schon vor 40 Jahren zusammen mit Kirchenvertretern u.a. gegen Gentechnik und Biotechnologie agitiert. Alleine das Wort „Technik“ löste bei denen schon Wutanfälle aus. Daran hat sich bis heute nicht geändert; im Gegenteil!
      Das Grüne Fundamentalargument lautete damals wie heute: Gottes Natur gut – Mensch schlecht.

      0
  18. Thomas Apfel sagt

    Wenn man endlich begänne, den chemischen Pflanzenschutz und die grüne Gentechnik als Pflanzen-MEDIZIN zu betrachten, wären wir schon ein ganzes Stück weiter. Man kann ja, wie in der Behandlung menschlicher Gebrechen und Krankheiten, weiter auf Selbstregelungsmechanismen und NATURHEILKUNDE und Homöopathie setzen, aber wenn die Hütte brennt wird wohl Jeder eher die Feuerwehr rufen als die Blumengießkanne zu nehmen. Und dann muß die Feuerwehr auch da sein, gut ausgerüstet und einsatzbereit sein. Wenn Corona die Bevölkerung durchseucht hat (und das wird zwangsläufig so kommen) und ein Impfstoff da ist, wird man zur Normalität zurückkehren und Jeder hüpft wieder in seinen Graben und alles wird wieder zu GIFT und Teufelszeug. Und das obwohl wir eigentlich Konsens darüber bräuchten, dass NUR die modernen Methoden von Gentechnik und Chemie und Biotechnologien die erforderlichen schnellen Reaktionen auf z.B. auch Klimaveränderungen ermöglichen.

    11
    • Reinhard Seevers sagt

      …..evtl. ist auch die Globalisierung und der Kapitalismus mit ähnlicher Vehemenz zu überdenken?

      1
      • bauerhans sagt

        die globalisierung steht ab sofort auf dem prüfstand,eine funktionierende alternative zum kapitalismus ist noch nicht in sicht.

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          • Ein Privatier sagt

            Erst wenn der Teufel Kapitalismus in all seinen Inkarnationen (Soziale Marktwirtschaft etc.) mit Stumpf und Stiel ausgerottet wurde, werden die Menschen wieder erkennen, dass man Helden-der-Arbeit-Orden nicht essen kann.

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      • Arnold Krämer sagt

        Auf die Vorteile des Kapitalismus (Produkt-Innovationen, Prozess-Innovationen) wollen wohl die allerwenigsten verzichten.

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        • Reinhard Seevers sagt

          DAS ist wohl das große Paradoxon unserer westlichen Wertegesellschaft.

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        • bauerhans sagt

          der hauptvorteil des Kapitalismus ist die Eigeninitiative,die in der Sozialen Marktwirtschaft von kontraproduktiven gesetzen und verordnungen des staates immer mehr verhindert wird.

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          • Reinhard Seevers sagt

            Jetzt wird’s sozialpsychologisch Hans. Was ist die Triebfeder des kapitalistischen Systems? Konsumismus auf der Grundlage von „mehr haben zu wollen“ , als man braucht?
            Was ist der Ersatz für Konsum in einem kapitalistischen System? Eben, es gibt keinen. Noch nicht……

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            • bauerhans sagt

              „Was ist die Triebfeder des kapitalistischen Systems?“

              der drang nach sicherer versorgung und materiellem vorteil.
              wobei der staat ja dirigistisch eingreifen sollte,damits eine Soziale Marktwirtschaft bleibt.

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    • hugo sagt

      Hallo Herr Apfel,

      Ihr Vorschlag dies als Pflanzenmedizin zu sehen ist der richtige Ansatz.
      ABER niemals in den Händen von Konzernen denen Gewinnmaximierung am wichtigsten ist.
      Nur wenn die gesamte Menschheit diese Forschungsergebnisse nutzen kann ist es gute Medizin.
      Wenn aber nur ein paar Reiche sich dieses Wissen zu nutzen machen können dann ist es Teufelszeug.
      Und die Feuerwehr ist auch nicht privat, warum sollen Forschungsergebnisse lizensiert, somit privatisiert werden?
      Warum will man gentechnisch veränderte Pflanzen basteln die kein Saatgut mehr produzieren? Forschungen dieser Art führen zu einem tiefen Mißtrauen gegen solche Konzerne.

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      • Denim Engel sagt

        Die Konzerne denen Gewinnmaximierung am wichtigsten ist lassen sich ja leicht daran erkennen, dass sie mit der Verheißung auf Billi-Saatgut ihre Kunden zu einfachen Wiedergebern von Fakes verkaufen und vor Gier die gesamte Menschheit als Geisel benutzen.

        Das Teufelszeug, das nur ein paar Reiche SUV und Traktoren kaufen können, um sich das Wissen der Industrie zu Nutze machen zu können, wird den Kunden als Alternative im Religionsunterricht eingeimpft und solche Eingeschränkten fragen dann im 19.ten Jahrhundert, warum ‚Forschungsergebnisse’Kreativität in der Literatur, Pflanzenzucht und Musik privatisiert werden ’soll‘.

        Die Forschung an Bananenpflanzen mit kernlosen Früchten, die kein Saatgut mehr produzieren, führt natürlich bei den Profitgierigen, die nur auf Saatgut fixiert sind, zu einem tiefen Misstrauen gegen solche Konzerne.

        Es ist ja gerade die Profitmaxierung die zu Lügen in der Werbung zwingt und Forschung/Wissenschaft bekämpft.

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