Bauer Willi
Kommentare 84

BUND und NABU – warum nicht mal Anerkennung ?

Ich bin ja im Urlaub. Aber meine Frau hat mich auf nachfolgenden Artikel aufmerksam gemacht und das heißt schon was.

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/klima-energie-und-umwelt/kloeckner-stellt-statistik-vor-vergifteter-glyphosat-streit-16901897.html

Es geht um den Rückgang von Pflanzenschutzmitteln auf dem deutschen Markt. Der wird jetzt von den sogenannten Umweltorganisationen mit der Trockenheit  erklärt. Ein ziemlicher Blödsinn denn wir haben das dritte Jahr Trockenheit in Folge.

Warum kann man einen Fortschritt nicht einfach mal anerkennen? Ständige Kritik nervt und wird irgendwann nicht mehr ernstgenommen.

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84 Kommentare

  1. Inga sagt

    Je mehr chemische Verbindungen im Umlauf sind, die der menschliche Oganismus nicht verträgt,
    dazu zählt auch unsachgemäßer Umgang mit Plastik, anderen chemischen Mitteln und falsche Ernährung.

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    • Inga sagt

      desto mehr fremde Krankheiten gibt es, die zu erforschen sind.
      Früher gab es andere Krankheiten.

      Als Antwort an Ehemaligen Landwirt, der die Schwinzucht noch kennt.

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  2. Oberländer sagt

    Ich bin in der glücklichen Situation seit gut 10 Jahren
    kein Glyphosat mehr gebraucht zu haben.
    ABER ich will es noch recht lange als Resevewerkzeug haben .

    Unsere linksgrünen Krakeeler sind derart unverschämt
    verlogen das ihnen nichts heilig ist.

    Ich bin ein Gegner von gentechnischen Veränderungen die
    zur Folge haben Resistenzen gegen Glyphosat zu bewirken.
    Nur mit einer breiten Mittelpalette lässt sich geringem
    arbeiten.

    Heute im Nachbarort,
    Die alte Frau die früher am Freitag Nachmittag den Gehsteig vor dem Haus gekehrt hat kniet
    an der Straße und hakt das Unkraut aus den Rillen zwischen
    den Bordsteinen. Unsere Ökoschwätzer hab ich bei solchen
    Tätigkeiten noch nie gesehen .
    Wenn ich mich richtig erinnere will die Stadt Braunschweig da
    wieder einen Weg zurück gehen , das gutmenschische taugt
    wenig oder gar sehr wenig und ist viel zu teuer.

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  3. Ostbauer sagt

    @ Bauer Willi
    Hab den Bericht schon auf „agrar heute“ gelesen und so bei mir gedacht:
    Frau Klöckner hätte auch den sofortigen Ausstieg aus allen Pflanzenschutzmitteln verkünden können, die hätten immer noch ein Haar in der Suppe gefunden.
    Geht ja schließlich um ihre Existenz. Eigendlich dürfte kein aufgeklärter Mensch diese Organisationen mehr Ernst nehmen! Leider sieht die Realität anders aus.

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  4. Friedrich sagt

    Es geht darum, Ernten zu sichern.Sagt die ML. Richtig so , aber die NGOs treiben das Spiel bis zum Untergang. Dieser Untergang kommt mit dem Spendeneinbruch und einer neuen Realpolitik für die NGOs. Mit dem Wegfall des Staatsgeldes und den Spenden im nächsten Jahr durch eine neue Regierung und hohe Arbeitslosigkeit , bei leeren Kassen wird sich diese Lage dann einstellen. Gutmenschenpolitik und Ideologie können wir uns dann nicht mehr leisten. Auch wenn sich unsere jetzige Regierung bis zur Wahl noch durchwurschtelt , gibt es dann ein böses Erwachen. Genauso in der Energiepolitk. Die jetzige Regierung kann nur beten , daß sie nicht noch ein bundesweiter Stromblackout erwischt, denn der ist näher als wir denken. Spätestens mit der AKW-Abschaltung 2022/23
    ist es dann Realität. — Mit den Ernten im nächsten Jahr und der einsetzenden Düngeverordnung werden die zu sichernden Ernten kleiner und die Proteininhaltsstoffe schlechter , sodaß es schwierig wird, für die Futter- und Mühlenweiterverarbeitung das deutsche Getreide zu verarbeiten. So manche Partie wird dann in der Biogasanlage oder Verbrennung landen. Soll dann keiner sagen , daß er es nicht gewußt hätte.

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  5. bauerhans sagt

    „Vergifteter Streit ums Glyphosat“

    das sagt eigentlich alles!
    selbst mit meinen gebildeten schwestern,die alle rüben hacken mussten,kann ich darüber nicht diskutieren

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    • Stadtmensch sagt

      Erzähl mal! Hast du schon eine Nullparzelle gemacht und dann DNA-Scan vom Bodenleben und Kationenaustauschkapazität (KAK) verglichen? Glypho-Abbau bis zu 700 Tage meine ich.
      Wo sind sie, die Studien, die belegen, dass Glyphosat auf jedem Boden ohne negative Begleiterscheinungen (Pflanzenkrankheiten) angewendet werden kann?

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      • Bauer Willi sagt

        @Stadtmensch
        Wer sagt denn, dass Pflanzenschutz keine negativen Begleiterscheinungen hat? Aber er hat auch eine Menge positiver Begleiterscheinungen! Mehr sogar als negative.

        Soll bauerhans einen DNA-Scan machen lassen oder die KAK bestimmen? Abstruse Gedanken, die Du ja auch nicht wirklich so meinst. Einfach mal eine Breitseite an Fremdwörtern raushauen. Mach ich ab und zu auch so. Manchmal beeindruckt es die Leute sogar…:-)

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      • bauerhans sagt

        unsere wasserkooperation macht laufend versuche,seit über 25 jahren,bezahlt von den stadtwerken.
        gülle darf ich in der nähe des tiefbrunnens aus hygienischen gründen nicht mehr ausbringen,wird aber entschädigt.
        glyphosat ist nicht verboten!

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      • Paulus sagt

        Stadtmensch, ich bin gerade in Belgien und habe mich auf unserem ländlichen Anwesen mit den zotteligen Rindviechern unterhalten, das mache ich gerne. Die gehören zwar mittlerweile dem Sohn des Metzgers aber immerhin, sie verhalten sich sehr freundlich und hören mir geduldig zu.
        Sie interessierten sich nur leider weder für einen DNA-Scan, noch für eine Ionen-Austauschkapazität. Meine Beintaschen waren für sie interessant, mit den restlichen Zuckerschnitzeln aus dem letzten Winter.
        Du warst ja in der Nähe, und ich hatte dich schon einmal eingeladen. Statt dessen treibst du dich auf Campingplätzen herum. Ich sage dir, du hast etwas verpasst.

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        • Stadtmensch sagt

          Mist! Naja, wir hatten sowieso straffes Programm. Bis zum Pairi Daiza tw. entlang Sambre und Canal du Centre hatten wir uns zunächst durchgeschlagen. Zur Belohnung gabs ein Zimmer mit exklusivem „Eisbär- und Walrossblick“.
          Hätte gern mal Dujardin gekostet (das belgische Bier war jedenfalls nicht überzeugend). Natürlich gibts auch viele idyllische Campingplätze (darf nur kein Touristenmagnet in der Nähe sein)

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      • Ostbauer sagt

        Problemunkräuter kennst du bestimmt auch. Eines der für uns hartnäckigsten ist die Quecke. Lässt sich chemisch im Moment nur wirksam mit Glyphosat bekämfpen.
        Alle anderen Mittel „brennen“ sie nur oberflächlich ab, und sie kommt jedes Jahr in doppelter Menge wieder, da sie sich unterirdisch verbreitet über sogenannte Rhizome.
        Mechanische Bekämfung kann man auch machen. Grubbern,grubbern und nochmals grubbern damit die Wurzeln oben vertrocknen. Haben wir vor Glyphosat so gemacht und funktionierte auch meistens; wenn es nach dem Grubbern nicht geregnet hat.(Damit haben wir ja im Moment nun keine Probleme) Aber für die Bodenstruktur war und ist es eine Katastrophe.
        Viel Geld,Zeit und Diesel kostet es auch.
        Meine Studienergebnisse sehe ich bei der Ernte; da wo Quecke steht, ist der Ertrag nur halb so hoch. Und mit den 700 Tagen kann ich auch leben,(wenn es denn so ist?) wir setzen Glyphosat höchstens alle 5 Jahre auf einer Fläche ein.
        Allerdings hab ich mich im Moment richtig mit Glypho eingedeckt;um wenigstens für die nächsten 5 jahre Ruhe zu haben. Man kann das Kind auch mit dem Bade ausschütten!

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        • Stadtmensch sagt

          Ja Ostbauer. Ist mir klar, dass man als Außenstehender immer leicht schwätzen kann. Trotzdem würden mich mal solche Untersuchungsergebnisse interessieren. Ich finde nix dazu.

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        • Thomas Apfel sagt

          Das Problem ist immer, wenn sich „Strategien“ zum Teil der Wissenschaft bedienen und zum Teil Glaubenssätzen folgen. Aktuell bei der „Strategie“ von BfN und IFAB zu den geforderten 10 % lagetreuen Brachen:
          1. stimmt es und ist nachvollziehbar, dass Ortstreue der Brachen die Biodiversität fördert. Das ist logisch und hinreichend belegt.
          2. etablieren sich Pflanzen, wie z.B. die Ackerkratzdistel (um eine heimische Art zu nennen) die ein enormes Invasionspotential für die umliegenden Flächen darstellen.
          3. ist es aus diesem Grunde völlig kontraproduktiv auf den umliegenden Flächen auch noch die gesamte Herbizidanwendung einstellen zu wollen.
          4. ist die Alternative zu Herbizid auf den Produktionsflächen ist die mechanische Bearbeitung, die im Gegensatz zur Herbizidanwendung bodenbrütenden Insekten und Vögeln gar keine Überlebenschance mehr lässt.
          5. müssen auch mehrjährige Brachen gemanagt werden, wenn die zu erwarteten Erfolge in der Biodiversität eintreten sollen. (beispielsweise verdreifacht eine Gräserherbizidanwendung zur Unterdrückung der Hirsen nach der Aussaat und dem Auflaufen der Blühstreifen dauerhaft die Artenzahl der Blühpflanzen)

          Es will in die Köpfe der Ideologen im BfN und anderswo einfach nicht rein, dass momentan die gezielte intellegente Anwendung von Herbiziden DIE wirksamste und ökologischte Methode zur Erhaltung der Artenvielfalt ist.

          Ansonsten werden aus den gelobten 10 % ortstreuen Brachen ganz schnell von Beifuß, Goldrute und Disteln zugewucherten „Unkrautsprider“ mit ganz wenig Artenvielfalt (letztlich ist „Erfolgsrezept“ der „“Renaturierung“ der Flächen in Naturschutzgebieten durch die Krefeldstudie hinreichend dokumentiert).

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      • Thomas Apfel sagt

        Bei unseren Untersuchungen gab es keine relevanten Unterschiede beim DNA Scan Boden: 1.= X 30 Jahre Bio-ohne Glyphosat, 2. =30 Jahre IP mit 2 X jährlich Glyphosat und 3. = 12 Jahre Stilllegung (Gras). Der untersuchte Boden ist lehmiger Sand bis sandiger Lehm diluvialer Herkunft (D4a ohne Stauwassereinfluss) mit 1,6 bis 2,2 % Humus. Phytopatogene Pilze waren bei Bio tendenziell mehr da. Die nachgewiesenen Individuenzahlen phytopathogener Nematoden ergaben keine signifikanten Unterschiede zwischen den Varianten.
        Daher halte ich den langfristigen Einfluß von Glyphosat auf das Bodenleben für eine weitere Fiktion um das Ziel des Verbotes des Wirkstoffes (und aller anderen Herbizide) zu erreichen. Und der blödsinnige Grund ist tatsächlich allein das Ziel die Produktivitätsdifferenz zwischen Bio und moderner Landwirtschaft enger zu machen, um der Bio-Ware mehr Marktanteile zu zuzuschanzen – ohne Notwendigkeit und Sinn und Verstand !!

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        • fingerphilosoph sagt

          Es geht nicht um die Produktivitätsdifferenz zwischen Bio und industrieller LW, sondern um den Verteilungskampf zwischen urbanem und ländlichem Raum, um das Nutzungsrecht von Landflächen. Siedlungs- und Verkehrsflächen sind die Nutzungsart, die am meisten wächst, und zwar auf Kosten landwirtschaftlicher Flächen, die in den vergangenen 15 Jahren von ca. 53% auf 50,8% der Gesamtfläche zurückgegangen sind.

          Aber das ist nicht alles. Da Städte immer dichter besiedelt sind, drängen die Bewohner immer weiter aufs Land hinaus und beanspruchen landwirtschaftliche Flächen für Sport, Ferien und Erholung, weswegen landwirtschaftliche Flächen zunehmend auch in Wald umgewandelt oder als Naturschutzgebiete ausgewiesen werden. Mit Bio verbindet man idyllischere Landschaften mit mehr Erholungswert: darum geht es und nicht um die Produktivität.

          In diesem Verteilungskampf ist die Ernährungssicherheit von sekundärem Interesse. In einer globalen Welt können die Nahrungsmittel auch importiert werden. Städte können sowieso nicht regional ernährt werden, da ist es egal, ob die Nahrungsmittel aus dem nächsten Bundesland, dem nächsten EU-Land oder sonstwoher kommen. Jeder Bio-Laden spricht der Regionalität sowieso Hohn. Da gilt die Devise, je exotischer ein Nahrungsmittel, desto gesünder muss es sein.

          Bei Glyphosat geht es überhaupt nicht um die Bodenbeschaffenheit. Es geht nicht mal um Gesundheit. Es geht um den mangelnden Freizeit- und Erholungswert, darum, dass eine Landschaft umso monotoner wirkt, je größer die einzelnen Ackerflächen sind. Industrielle LW bedeutet für den Durchschnittsgrünen: Getriedefelder im amerikanischen Stil, sowieso meistens Mais, Obstplantagen statt Streuobstwiese. Und das will man eben nicht mehr. Zumindest nicht mehr vor der eigenen Nase.

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          • Stadtmensch sagt

            Es ist wohl eher der Hofnachfolger der keinen Bock auf LW hat und lieber „bequem“ in die Industrie oder noch schlimmer, zu den „Homeofice-Leuten“ wechselt, der sich allerhand Träume mit den Erlösen aus der „fünften Fruchtfolge“ erfüllt. DAS ist doch die wesentliche Voraussetzung für Stadtflucht und Flächenfraß. Außerdem wollen (oder müssen) fast alle direkt oder indirekt für das Automobil arbeiten. Damit das geht, müssen alle einen privat-PKW besitzen, dessen Benutzung wiederum die Städte unbewohnbar macht. Irrsinn ohne Ende. Das kann man alles auch anders organisieren. Aber nun ist die Pfadabhängigkeit da und wir müssen ständig mehr und mehr Acker für Straßenbau und Siedlungsfläche opfern.
            Also wenn du wild rumspekulieren kannst, wie ein Selbstoptimierer durch seine Rennerei auf Landwirtschaftswegen zur Versieglung beiträgt, kann ich das schon lange!

            Die Debatte um Glyphosat dreht sich immer nur um das Krebsrisiko. Das ist meiner Meinung nach aber gar nicht der Punkt, sondern laut Theorie beeinträchtigt der Wirkstoff auch den Stoffwechsel wesentlicher Teile des Bodenlebens. Und dann haben wir noch die organische Fixierung von Spurenelementen Mn, Mg, Zn, usw. die dann nicht mehr pflanzenverfügbar sind und zu Mangelernährung bzw. extra Aufwand bei der Pflanzenernährung führen.

            Meiner Meinung nach ist das alles nicht ausreichend untersucht. Ich bin auch nicht für ein generelles Verbot von Glyphosat, aber für mehr Sorgfalt bei der Untersuchung oder bessere Kommunikation.

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            • Thomas Apfel sagt

              Was genau haben unsere Untersuchungen mit dem Krebsrisiko zu tun ? Sie sind natürlich, weil nur in einem Gebiet, Bodentyp und Klimabereich, angreifbar. Sie zeigen aber zu mindestens nicht den beschworenen negativen Effekt der Anwendung von Glyphosat. Sonst sollte es nach 30 Jahren Anwendung gegenüber der Bio-Fläche messbare Effekte geben. Es ist wie mit der behaupteten Wirkung der NeoNic´s über die Anwendungsfläche hinaus: viel Behauptung, aber nichts Messbares.
              Es sind im Übrigen auch gerade die Erfahrungen aus den intensiven Obstanbaugebieten mit (notwendigerweise) intensivem Pflanzenschutz, die viele Behauptungen und Schlussfolgerungen aus Laboruntersuchungen widerlegen. Genau dort (im Alten Land mit einem dichten Gewässernetz) ist die Biodiversität (160 Wildbienenarten im Nahbereich und im Obstbau am Bodensee) um Welten besser als in der Umgebung.
              Aber Wissenschaft ohne vorgegebene Ziele und mit neutraler Naturraumbeobachtung findet im wahrgenommenen Spektrum der Veröffentlichungen nicht mehr statt. Es ist zum Verzweifeln!

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            • fingerphilosoph sagt

              Thomas Apfel hat in dieser Diskussion an einem konkreten Beispiel dargelegt, dass sich das Bodenleben in mit und ohne Glyphosat behandelten Flächen offenbar nicht wesentlich unterscheidet.

              Daraufhin antwortet der Stadtmensch, ohne sich lange an diesem Beispiel aufzuhalten, dass Glyphosat den „Stoffwechsel wesentlicher Teile des Bodenlebens beeinträchtigt“ und „Mn, Mg, Zn … nicht mehr pflanzenverfügbar sind.“

              In der nächsten Runde geht das Spiel dann wahrscheinlich so weiter, dass die Thomas-Apfel-Fraktion an einem konkreten Beispiel darlegt, dass auch der Stoffwechsel der Bodelebewesen durch Glyphosat nicht beeinträchtigt ist und Mn, Mg, Zn auf mit und ohne Glyphosat behandelten Flächen ähnlich pflanzenverfügbar sind.

              Woraufhin die Stadtmensch-Fraktion antworten wird, das aber in der atomaren Struktur des Stoffwechsels der Bodelebewesen beeinträchtigende Ionenverbindungen in glyphosatbehandelten Flächen häufiger vorkommen als in nichtbehandelten und außerdem die Photosystem-II-Untereinheit S und die Violaxanthin-Deepoxidase des Xanthopyhll-Zyklus beim Nonphotochemical Quenching bei der Photosynthese bei jedem dritten Molekül einen Stolperer wegen Glyphosat hat.

              Mir will scheinen, die Thomas-Apfel-Fraktion steht in solchen Diskussionen in jedem Fall auf verlorenem Posten. Worum geht es eigentlich, wenn wissenschaftlich fundierte konkrete Beispiele und Ergebnisse mit wissenschaftlich abstrakteren Inhalten wieder für nichtig erklärt werden?

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              • Karl Timme sagt

                Danke fph für diesen Beitrag.
                Das ist der Grund weshalb ich mich an solchen Diskussionen nicht mehr beteilige.

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                • Stadtmensch sagt

                  Ich will nur hoffen, dass es da draußen noch Menschen gibt, die den Dingen wirklich auf den Grund gehen und nicht aufhören bei „ich glaube nur was ich sehe“. Die Entwicklung von chemisch synthetischen Hilfsstoffen fängt nun mal im Labor an und wird dann auf dem Feld getestet. „Die Wahrheit ist auf dem Feld“ (Frank Uekötter).
                  Mir kann es im Grunde egal sein, mit welcher Einstellung die industrielle LW „Effekte“ bewertet und ob dabei u.U. ein paar Effekte ignoriert werden.
                  Ich halte es auch für wenig zielführend, hier für eine sog. Stadtmensch-Fraktion zu sprechen und mich im Kreise erfahrener Landwirte und Agrarwissenschaftler lächerlich zu machen.
                  Für mich steht jedenfalls fest, dass die Agrarwissenschaften mit neuen Methoden aus der Molekularbiologie, der Chemie und Geowissenschaften nochmal einen richtigen Schub kriegen könnten, wenn die Akteure nicht so leicht wissenschaftsfeindlicher Polemik erliegen würden (Was ich natürlich verstehe nach all den ermüdenden, dämlichen Schuldzuweisungen).
                  Wer sich für Mikrobiologie in Böden interessiert, findet glücklicherweise (noch) einiges im Netz: https://d-nb.info/96841625X/34, oder halt in Büchern.

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                • Ehemaliger Landwirt sagt

                  Der Stadtmensch will mit diesen wissenschaftlichen Begriffen nur andeuten, dass er den Bauern überlegen ist, auch wenn er dies inzwischen abstreitet.
                  Auf Grund der Salatstöcke im Schrebergarten und der vorhandenen Naturtoilette, ist er uns Fachlich weit überlegen.

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                • Thomas Apfel sagt

                  „Die Wahrheit ist auf dem Feld“ – genau so sehe ich das auch. Die moderne Bodenkunde verlegt sich meines Erachtens aber zusehr und zu einseitig auf die Mikrobiologie und vernachlässigt die Prozesse der Dauerhumusbildung. Diese finden in unseren belüfteten Anbausystem kaum statt. Sie bestimmen aber gerade die Kationen Austauschkapazität und damit die Fähigkeit der Nährstoffbindung im Boden. Das funktioniert nur noch unter dauerhaften gut wachsenden Grasbeständen.
                  Selbstverständlich erwarte auch ich aus den modernen wissenschaftlichen Methoden bessere Erkenntnisse zu den Zusammenhängen von Mikrobiologie und Bodenfruchtbarkeit. Ich muß aber praktisch mit dem arbeiten was bisher langfristig und repräsentativ untersucht ist. Die Praxis, also „die Wahrheit auf dem Felde“ kann nicht jedem Furz mit neuem Geruch und jeder Sau die gerade durchs Dorf getrieben wird hinterherhecheln. Nicht desto trotz werden wie bisher auch neue Erkenntnisse alte ablösen und vielleicht ganz anders als von mir oder von Ihnen erwartet ausfallen. Weitergearbeitet muß trotzdem mit den aktuellen Erkenntnissen werden, Empirische Erkenntnisse sind übrigens auch nicht automatisch falsch und verhindern, dass man bei jeder neuen Behauptung/Theorie/These in Schockstarre verfällt !!

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                • Lady sagt

                  „Der Stadtmensch will mit diesen wissenschaftlichen Begriffen nur andeuten, dass er den Bauern überlegen ist, auch wenn er dies inzwischen abstreitet. “

                  Ehemaliger, ich denke, das ist schlicht „die Art“ von Stadtmensch. Mit euch Bauern hat das eigentlich nichts zu tun. Das macht er in Bezug auf andere Fachbereiche genauso. Ich habe über seine Bemerkungen etwa zur Wirtschaft nur lächeln können. Eine Diskussion ist da unmöglich.

                  Lieber Stadtmensch, es ist unhöflich über andere Menschen zu sprechen und nicht mit/zu ihnen.

                  Es nervt schlicht, wenn du etwa solche Sprüche raushaust:
                  „Ich will nur hoffen, dass es da draußen noch Menschen gibt, die den Dingen wirklich auf den Grund gehen und nicht aufhören bei „ich glaube nur was ich sehe“.
                  Kommst du deinen Mitmenschen im realen Leben auch so blöd?

                  Thomas, kennst du das Buch „die Wahrheit liegt auf dem Feld“? Da steht eher das Gegenteil zu deinen Bemerkungen drin.

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                • Stadtmensch sagt

                  Liebe Lady, ich verschwinde erst wieder in meine Flasche, wenn ich mit Fakten, unzweifelhaft guten Argumenten und sonstigen Statements, an denen ich Expertise erkennen kann, dahin zurück befohlen werde.

                  Aussagen wie: Lächeln, Demut, Vertrauen uns sonstiges Gemenschel, lassen meine heiße Luft nur noch unerträglicher werden
                  😉

                  Das Buch von Frank Uekötter habe ich übrigens gelesen und hier mehrmals zur Diskussion gestellt bringt nichts. Hielt wohl niemand für nötig, da mal reinzuschauen.

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                • Lady sagt

                  „, ich verschwinde erst wieder in meine Flasche, wenn ich mit Fakten, “

                  Stadtmensch, du sollst doch nicht verschwinden! Aber der eine oder andere hier macht eben mal einen Korken auf die Flasche oder alternativ einen Schraubverschluss.😉
                  Sicher geht es um Fakten, aber häufig geht es schlicht um Entscheidungen unter Unsicherheit.
                  Definitiv aber geht es immer um das Verhalten von Menschen. Und da floppen eben die Naturwissenschaften, sie fragen nicht nach dem Motiv.
                  Hier das richtige Mischungsverhältnis zu finden, steht eben nicht in Büchern…

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                • Thomas Apfel sagt

                  Nee, ich muss zugeben, ich kenne das Buch nicht. Ich habe den Satz so genommen wie er unbedarft gelesen wird. Gut, ich werde es lesen (wenn es wieder regnet und ich nicht von Früh um 4 bis Abends um 10 damit beschäftigt bin Wasser an die Kulturen zu bringen. Ich hoffe @Stadtmensch, Du siehst mir das nach.
                  Ab wann ist denn Deines Erachten Wissen Expertise ? Wenn es deine Thesen bestätigt ? Mein Wissen ist immer nur ein Vergleich dessen was ich beobachte und messe/zähle/vergleiche. Bei anderen Untersuchungen, Studien, Veröffentlichungen versuche ich den Ansatz und die Methode so gut wie möglich zu verstehen. Metastudien und aus dem Zusammenhang gerissene „Ergebnisse“ sind im Moment in Mode. Deshalb versuche ich meinem Namen im biblischen Sinne alle Ehre zu machen und verbleibe als der „Ungläubige Thomas“ und versuche in meinem kleinen Umkreis und Segment weiterhin Dinge genauer zu hinterfragen. Zudem versuche ich schon soweit es geht moderne Technik einzusetzen: Wir messen die Blattoberflächen der untersuchten Bestände mit der Laser-basierten „LIDAR“ Plattform, die Bodenstruktur, Schichtung und den Tongehalt mit der GPS basierten Sensorplattform „Geophilus“ mit sehr hoher Genauigkeit in der räumlichen Verteilung.
                  Für DNA-Scan´s muss man sich immer noch an Holland wenden um brauchbare Aussagen zu bekommen.

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                • fingerphilosoph sagt

                  @ Stadtmensch
                  Auch die Medizin wird mit neuen Methoden aus der Molekularbiologie, der Chemie und der Genetik nochmal einen richtigen Schub kriegen, trotzdem wird der interessierte Laie, auch wenn er sich für Molekularbiologie, Chemie und Genetik interessiert, viele Bücher gelesen und vielleicht sogar ein FSJ im Krankenhaus gemacht hat, sich zuerst mal anhören und zur Kenntnis nehmen, was der Chirurg zu sagen hat, der täglich am OP-Tisch steht.

                  Bei dieser Art von Diskussionen geht es m. E. im Wesentlichen darum, mit wissenschaftlichen Argumenten und immer noch komplizierteren Sachverhalten hochzurüsten, und wenn der Andere irgendwann nicht mehr mithalten kann, hat man gewonnen. Der Acker, das Bodenleben oder der Stoffwechsel vom Bodenleben ist bloß der Vorwand für ein intellektuelles Spielchen. Dabei steht das Urteil, hier über Glyphosat, von vornherein bereits fest.

                  Manchmal finde ich das okay, und manchmal geht mir das auf den Senkel, wie gerade jetzt.

                  Ich frage mich, was einen wirklich guten Chirurgen ausmacht? Ist ein guter Chirurg derjenige, der jedes dieser intellektuellen Spielchen gewinnt oder derjenige, der Menschen heilt?

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                • Stadtmensch sagt

                  @fingerphilosoph, dass dir vermeintliche intellektuelle Spielchen auf den Senkel gehen wundert mich. Du bist doch hier der Großmeister in Dialektik. jetzt schon wieder das mit dem Chirurg…
                  Da soll ich jetzt wohl ergänzen, wer satt macht hat recht?
                  Bauer Willi ist auch lustig – macht im Urlaub ein Glyphosat-Fass auf. Er weiß doch genau, dass ich immer über dieses Stöckchen hüpfen muss.

                  In der unten verlinkten Dissertation steht folgender Satz: „Zur Zeit gibt es keine Methode, mit der mikrobielle Diversität gemessen werden kann. Dagegen stehen viele Methoden zur Verfügung, mit denen Änderungen der Struktur der mikrobiellen Gemeinschaft erfaßt werden können“

                  Also kann man mit dem Verfahren von Thomas nur Änderungen erfassen, die laut Schilderung auch noch durch weitere Faktoren beeinflusst werden (Mulchen, Impfen mit Wirtschafsdünger usw.)

                  Ich wäre ja schon zufrieden, wenn man ein Stück „jungfräuliche Wiese“ mal mit verschiedenen Dosen Glyphosat behandelt und ein Genom-Profiling des Edaphons über festgelegte Zeiträume macht.
                  Was ist daran intellektuelle Aufschneiderei?

                  Aber ok – möchte mich nochmal für alle Antworten heute bedanken. Kostet ja auch Zeit. Müde bin ich auch, weil ich doch auch noch gefühlte Kubikkilometer Brombeere, Beifuß und Ampfer manuell „regulieren“ musste.

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                • Karl Timme sagt

                  „Für mich steht jedenfalls fest, dass die Agrarwissenschaften mit neuen Methoden aus der Molekularbiologie, der Chemie und Geowissenschaften nochmal einen richtigen Schub kriegen könnten,“
                  Der Stadtmensch glaubt wir machen unsere Arbeit ohne Wissenschaftlichen Hintergrund, er sollte sich einmal mit der Landwirtschaftlich Ausbildung befassen.
                  Wenn er einen fundierten Abschluss durch eine staatliche Prüfung erlangt hat können wir uns weiter Unterhalten, ansonsten hat sich das für mich erledigt.
                  Forderung wie sie auch an uns gestellt werden!

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                • Karl Timme sagt

                  Thomas Apfel
                  Laborbedingungen bilden niemals die Praxis ab, Wetter, Boden, und die vielen nicht beeinflussbaren Begleitumstände lassen sich immer nur auszugsweise im Labor nachbilden.
                  Eingegrenzte Fragen lassen sich im Labor beantworten. Die Komplexität in der Praxis lässt sich aber hier nicht abbilden.

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                • Thomas Apfel sagt

                  Guten Morgen Herr Timme,
                  Das ist genau das Problem, wenn ich einen Einflußfaktor untersuchen will, muss ich versuchen die Einflüsse anderer interagierender Faktoren zu mindestens ansatzweise auszuschließen bzw. zu verstehen. Der scheinbar geringe Einfluß der jahrelangen Glyphosatanwendung auf das Bodenleben ist auch nur ein zufälliges Ergebnis und nicht Ziel unserer Untersuchungen gewesen.
                  Ich wollte damit auch nur sagen, dass viele Laborergebnisse isolierter Einzelprozesse so in der Natur nicht stattfinden und für die Bewertung solch komplexer Zusammenhänge wie der Interaktionen Boden/Pflanze /Tier wenig aussagefähig sind. So scheint es auch mit vielen isolierten Betrachtungen zum Glyhosat zu sein. In der Regel wirft eine über Laborversuche beantwortete Frage 10 neue Fragen auf. Aber sonst wärs ja auch langweilig.

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                • Karl TIMME sagt

                  Guten Morgen,
                  Herr Apfel der Unterschied zwischen den beiden Fraktionen ist die Herangehensweise. Die Praxis erkennt ein Problem, formuliert dann die Fragestellung um diese dann im Versuch zubeantworten; der Staedter hat die Antwort, formuliert die Frage dazu und schafft mit dem Versuch die Probleme—Satiere–
                  Schönen Sonntag, muss zur Begegnung.

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                • fingerphilosoph sagt

                  Wissenschaft stößt an ihre Grenzen, wo sie auf chaotische Prozesse trifft. Die Bewegungen zweier einzelner Pendel lassen sich ausrechnen, aber wenn zwei Pendel miteinander verbunden werden, werden die Bewegungen dieses Doppelpendels chaotisch und unberechenbar. Das ist ein prinzipielles Problem, das sich auch durch noch so hohe Rechenkapazitäten nicht lösen lässt. Deshalb lassen sich interagierende Faktoren auch nicht wirklich voneinander isolieren, und deshalb bilden Laborbedingungen nicht die Praxis ab. Kommt verschärfend hinzu, dass jeder „Faktor“ in Wirklichkeit ja auch wieder ein Prozess mit seiner eigenen Dynamik ist und kein ein für allemal feststehendes Faktum. Schließlich zerfallen ja sogar Atome und das tun sie nicht in linearer Regelmäßigkeit, sondern in Clustern.

                  Im heute vorherrschenden Digitalisierungswahn glaubt man allerdings, das Chaos berechnen zu können, indem immer noch mehr Daten gesammelt und den Berechnungen immer noch abstraktere Modelle zugrunde gelegt werden. Chaotische Prozesse lassen sich aber immer nur im Nachhinein berechnen. Ist beispielsweise eine Gerölllawine zu Tal gedonnert, lassen sich anhand der finalen Position die möglichen Wege ausrechnen, die die einzelnen Steine genommen haben könnten (!), damit sie dort zu liegen kommen, wo sie nun liegen. Aber selbst, wenn man diese Berechnungen für jedes einzelne Staubkorn macht, lässt sich anhand dieser Ergebnisse der Verlauf der nächsten Gerölllawine nicht vorhersagen. Ist schon ein Doppelpendel oder eine Gerölllawine unberechenbar, so umso mehr noch Prozesse, in die Lebewesen involviert sind, zeichnen sich Lebewesen inklusive Bakterien doch dadurch aus, dass sie offenbar einen Eigenwillen haben.

                  Je abstrakter die zugrunde gelegten Modelle werden, desto mehr nähert sich die Wissenschaft wieder der Religion oder Magie an. Und damit wären wir wieder da, wo wir schon mal waren. Nämlich bei einer Herrschaftskaste, die, weil sie glaubt, im Besitz des wahren Wissens zu sein, Menschen mit Erfahrungswissen den gesunden Menschenverstand abspricht.

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                • Karl Timme sagt

                  Fph,
                  wie ich das schon in Kurzform geschrieben habe, hier noch kürzer: Ergebnis, Versuchsfrage, gewünschte Antwort.

                  Trifft Ihr Gerölllawinen Beispiel.

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                • Stadtmensch sagt

                  @fingerphilosoph, du weißt doch selbst, wie schlimm es um den gesunden Menschenverstand bestellt ist: https://de.wikipedia.org/wiki/Schnelles_Denken,_langsames_Denken
                  Und was die Herrscherkaste angeht, kann es zumindest mir als Prolet egal sein, wer festlegt, wie ich zu leben habe. Momentan sind es jedenfalls die Kaufleute, die sich der Wissenschaft nur dann bedienen, wenn sie sich davon ein Geschäft versprechen. Wo bleibt deine Toleranz gegenüber freakigen Nerds, die das Schwelgen in abstrakten Zusammenhängen jeglichem Lebensgenuss vorziehen und damit als Nebeneffekt Produktivität und Effizienz bis an die Grenze treiben, damit Lebensgenießer und Einfach-Nur-Stoffwechsler sich gedankenlos reproduzieren und immer mehr Ressourcen verbrauchen können?

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              • Reinhard Seevers sagt

                Zitat Stadtmensch :“Meiner Meinung nach ist das alles nicht ausreichend untersucht. Ich bin auch nicht für ein generelles Verbot von Glyphosat, aber für mehr Sorgfalt bei der Untersuchung oder bessere Kommunikation.“

                Er will noch bessere Kommunikation Fingerfilosoph……er kann nicht über den Schatten des Vertrauens springen. Er kann sein Gesicht doch nicht verlieren.

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                • Stadtmensch sagt

                  Reinhard, irgendwann kommt von dir bestimmt mal ein stichhaltiges Argument in der Form: „Die Kationenaustauschkapazität des Bodens wird von dem Chelatbildner Glyphosat nicht beeinflusst weil: und hier folgen dann die ganzen Erklärungen und Randbedingungen“. Und dann kommt noch mindestens eine Quellenangabe.
                  Irgendwann…

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                • Reinhard Seevers sagt

                  Stadtmensch, evtl. lesen sie lediglich unterschiedliche Bücher und du leitest aus den von dir gelesen eine Kompetenz hinsichtlich einer Agrarchemie ab…..ich verlasse mich auf diejenigen, die das gelernt haben und praktizieren. Vertrauen und Demut sind eine heute selten gewordene Haltung, ich versuche es trotzdem. Du kannst ja weiterhin Schein- und Lesekompetenz anstreben.

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              • Stadtmensch sagt

                Für meine Begriffe ist das Zählen von Nematoden kein aussagekräftiger DNA Scan. Hier wäre es doch interessant, denn Teil des Edaphons zu untersuchen, dessen Stoffwechsel auch mit dem Enzym EPSPS funktioniert und somit durch Glyphosat beeinträchtigt würde (Algen, Pilze, Bakterien).
                Dann ließen sich bestimmt auch Rückschlüsse auf den höheren Humusgehalt in der BIO-Vergleichsfläche ziehen.

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                • Schmeckt gut sagt

                  Ach, ist das so? Statistisch abgesichert? Bezieht sich die Aussage zum Humusgehalt auf eine Einzelfläche? Es ist immer interessant, Fragestellungen zu untersuchen, nur, macht das wirklich Sinn, oder werden nur „bullshit-jobs“ installiert?

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                • Thomas Apfel sagt

                  Das Zählen der Nematoden ist eine zusätzliche Maßnahme gewesen, da auch hier Unterschiede vermutet wurden. Der DNA Scan bezog sich auf Pilze und Bakterien, erstens um den Ausgangsstatus zu ermitteln und zweitens um Unterschiede zu erkennen. Die Maßnahme wird nach 4 Jahren wiederholt um Veränderungen durch Einbringung verschiedener Zusatzstoffe zu bewerten. Die Kationen-Austauschkapazität ist eine sehr theoretische Zahl, weil sie je nach pH Wert und vorhandener Kationen im Boden begrenzt nutzbar ist.
                  Die Humusgehalte waren nach 30 Jahren Obstnutzung IP am höchsten. Das könnte mit der vollständig ausgesetzten Bodenbearbeitung und den Humus-reproduktiv mehrmals im Jahr gemulchten (Mähgut verbleibt in der Anlage) Grasstreifen (70 / der Fläche) zusammenhängen. Im Bio Betrieb werden 40 % der Fläche mehrmals im Jahr intensiv bearbeitet (Speedo – Krümler und -Scheibenegge).
                  Da im Bio Betrieb im Gegensatz zu den IP Betrieben organisch gedüngt wird, hatten wir auch höhere Werte erwartet – war aber nicht so. Wahrscheinlich macht die grenzwertige Nährstoffversorgung diesen Vorteil wieder zu nichte.

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            • Rainer Henking sagt

              Du zitierst weiter unten eine Diss..Was genau hast du dort gefunden, was deine Aussagen bestätigt? Ich fand diesen Satz spannend!
              „Da in dieser Arbeit nur eine Momentaufnahme der untersuchten
              Böden dargestellt werden konnte, kann über die Auswirkung der menschlichen
              Eingriffe auf die Bakteriendiversität keine Aussage gemacht werden.“
              Seite 100

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              • Stadtmensch sagt

                Die Einleitung fand ich gut. Und die vielen Sätze und Quellenangaben im Zusammenhang mit Bakteriendiversität vor dem Satz, den du zitierst.
                Bin leider kein Biologe.

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  6. Obstbäuerin sagt

    Leider spielen Fakten keine Rolle mehr. Positive Fakten, die das Spendenmodell der NGO´s konterkarieren schon gar nicht. Hab ich gestern erst wieder erlebt. Wir haben im Innenstadtbereich mehr als 600 ha unbebaute Fläche, die als Biodiversitätsflächen bezeichnet werden können. 300 ha davon sind als Blühwiesen (riesige braune Flächen ohne in einem ehemaligen Neubaugebiet ausgewiesen, das abgerissen wurde. Trotzdem erwartet der Nabu, das die Parkflächen oder Stadtwiesen ebenfalls teilweise nicht mehr gemäht werden und als Blühwiesen fungieren. Unsere Stadt sieht in vielen Stadtteilen schon dermaßen verlottert aus, dass man glaubt in einem runtergekommenen amerikanischen Industriegebiet zu sein. Da seit 5 Jahren kein Glyphosat eingesetzt wird, sprießt jetzt auf Gehwegen und an Bordsteinkanten der erste Baumaufwuchs. Wenn sich die ersten Gehwegsplatten anheben, wird man wohl handeln müssen.

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          • Stadtmensch sagt

            Ich finde die Brache hat Potential für eine schöne grüne Oase und jede Menge sinnvolle Beschäftigung der Anlieger. Zuerst Regenrückhaltesysteme bauen und dann passendes Zeugs pflanzen. Förderung für solche Aktionen bekommt man salopp gesagt momentan hinterher geschmissen.
            Das ist natürlich nichts für „Altweltmenschen“. Sie hoffen auf Einkaufzentren, auf deren Dächer sie dann aus ihren tristen Blocks runter gucken können. Dann haben sie neben einem Einkaufserlebnis noch permanentes Türenklappen, ständiges Ein- und Ausparken, Einkaufswagenrattern und diese herrliche Luft heißer Teerpappe gewonnen. Köstlich!
            Wenn das schon nichts wird, soll es der Elon rausreißen und Arbeitplätze schaffen. Wie soll das gehen, wenn die Fertigung jetzt schon einen Automatisierungsgrad von 90% hat? Wer braucht E-Autos, die 2t wiegen?
            So ein Werk wird den Grundwasserspiegel sicher noch etwas mehr absenken und dann gehen noch die letzte Fichtenforste flöten. Dann ist Tabula-Rasa für riesige PV-Felder wie in der Mojave Wüste. Die brauchen dann aber auch massig Wasser um sie staubfrei zu halten.

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            • Obstbäuerin sagt

              Stadtmensch, ich glaube da ist schon Fördergeld geflossen. Die Blühwiesen mit den Schildern sind Projekte auf 5 Jahre angelegt. Hat bloß nicht richtig geklappt. Ob man auf die gleichen Flächen eine Doppelförderung bekommen kann? Ich denke mal nein.
              Und das, was Frankfurt am allerwenigsten braucht, sind noch mehr Verkaufsflächen. Der Investor hat das sicher auch bemerkt, denn er hat sich dezent um nichts mehr gekümmert.

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              • Stadtmensch sagt

                Zuerst braucht man Leute, die den A… hoch kriegen und was machen wollen. Das ist das Schwierigste.

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                • Reinhard Seevers sagt

                  Wenn die Ärsche alle oben sind, dann muss man sich aber darauf einigen, in welche Richtung man gemeinsam handeln will……🤔

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                • Obstbäuerin sagt

                  Manchmal habe ich den Eindruck, Stadtmensch, Du liest gar nicht, was der andere schreibt. Auf einer Fläche, die als Blühwiese ausgezeichnet ist, kann man denke ich kein Beet mit Gemüse anlegen, ohne es sich mit den Blühwiesenanlegern (Nabu und Co.) anzulegen.

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                • Stadtmensch sagt

                  @Obstbäuerin, das habe ich gar nicht als Problem angesehen, dass da eine Blühwiesen-NGO etwas gegen Engagement der Anwohner für Innenstadtgrün (Lebensqualität) haben könnte. Aber naja, 600ha Spielwiese in der Stadt und keinen scheint es zu interessieren. Die Verwaltung hat immer ein offenes Ohr, wenn sich jemand kostenlos um Grünanlagenpflege kümmern will. Zumindest bei uns ist das so.
                  Die in dem rbb Beitrag gezeigte „Sukzessionszone“ ist keine Blühwiese.

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            • Reinhard Seevers sagt

              „NeuWeltmenschen“ leben von braunen Grasflächen, die sie sich aus ihren smarthomes aus ansehen und dabei mit ihren aus Bulgarien geretteten Hündchen vollkacken?
              Oder wie leben sie im Gegensatz zu „Altweltmenschen“? Möchtest du die Menschen zwingen, deiner Weltsicht zu folgen, oder neue züchten? Wie wird deine Weltsicht umgesetzt, durch Hunger aufgrund zu viel Bio? Oder durch zu wenig Gemüse durch zu viel Dürre? Oder durch einen Bürgerkrieg, der Altweltmenschen gegen Neuweltmenschen kämpfen lässt?

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              • Stadtmensch sagt

                Es gibt keine Neuweltmenschen. Auf Dlf liefen einige Reportagen aus den USA über das was kommt, wenn der Kapitalismus eine Region „verbraucht“ hat. Man fällt dann logischerweise auf Subsistenzniveau (Kleingarten) zurück, hat aber die verfallende Infrastruktur an der Backe.
                Egal wo man genau hinschaut (Gera oder Namur).
                Meiner Meinung sollte es neben einem staatlich geförderten Wachstum auch ein staatlich gefördertes Schrumpfen geben.
                Mann muss die Natur nur für sich arbeiten lassen, um die Region dann quasi wieder in Wert zu setzen. Ganz ökologisch.

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                • Reinhard Seevers sagt

                  Ich denke du liest Plumpe…..dann wüßstest du doch, dass der Kapitalismus nicht selbst handelt und ihm kein Eigenleben inne wohnt.

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                • Stadtmensch sagt

                  Ein Unwetter hat auch kein Eigenleben und speist sich aus vielen kleinen thermodynamischen und physischen Einzeleffekten. Trotzdem kann man einen Begriff zuweisen und seine Wirkung beschreiben. Plumpe macht das auch. Außerdem definiert er die Wohlstand generierende Wirkung nach der Intensität von Kaufen und Verkaufen z.B. indem er das amerikanische Gesundheitssystem als das weltbeste hinstellt, weil es das teuerste ist. Ja nee klar…
                  Ich bin einfach zu verdorben von zu viel anderer Lektüre.

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                • Reinhard Seevers sagt

                  Stadtmensch, es gibt nicht die eine Wahrheit, die eine Sicht auf die Welt und die rein deutsche Weltsicht…..die anderen 7,5 Milliarden wollen mitreden. Der sog. Kapitalismus nutzt die Egoismen des Einzelnen…..wenn also keine Weltdiktatur kommt, ändert es sich nicht seine Wirkung.

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            • Paulus sagt

              Stadtmensch, ich kann deinen Ansichten zwar nur selten folgen, aber in Einem gebe ich dir Recht. Es ist Schwachsinn PS-starke und teuere Boliden zu bauen, statt auf die wahren Bedürfnisse oder auch Erfordernisse was Mobilität betrifft einzugehen. Daran wird auch der e-go aus Aachen scheitern. Ich frage mich dauernd was die Marketingfritzen so einnehmen? Ein praktisches und genial konstruiertes Auto wie der R4 vor 40- oder 50 Jahren wäre da eher angesagt. Das meine ich im Ernst.
              Und jetzt lies bitte mal so einige Stellenausschreibungen von Tesla.
              Also, ohne deutsch und englisch nebst einer zweiten oder für manchen auch dritten Fremdsprache (polnisch) ist da schon mal nichts zu machen, das gilt auch für die Mitarbeiter am Band. Erwartet wird die Bereitschaft auch mal 80 oder 100 Std. in der Woche, einschl. der Wochenenden zu arbeiten, selbstverständlich flexibel und auf Abruf. Fehlt nur nur noch das Elon den Koks für die Leute bezahlt.

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              • Stadtmensch sagt

                „Fehlt nur nur noch das Elon den Koks für die Leute bezahlt.“
                Den werden sie brauchen bei > 50h die Woche. Ich kann das ungefähr einschätzen nach 20 Jahren.
                Wenn sich ein Manager oder sonstiger „Leistungsträger“ 70h einträgt ist das kein Vergleich. Habe letztens im ICE bei sonnem Typen mal durch den Sitz auf seinen Laptop gelinst: hat er doch tatsächlich die Termine in seinen Planer Hin- und her geschoben und am Ende sah es aus wie zu Beginn, nur dass er sich für die Mühe 12h eingetragen hat. Zwischendurch noch ein Telefonat, wie es den Katzenbabys geht. Kein Witz.

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                • Reinhard Seevers sagt

                  Das ist doch nicht der Maßstab für die Masse der Bevölkerung, das ist eine Vorurteils – Vision.

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    • Uwe Schneider sagt

      In welcher Stadt ist das? Tübingen? Genau so sehe ich die Entwicklung auch kommen. Plötzlich gefallen den Leuten nicht mehr gemähte Randstreifen, Gras zwischen Gehweg, Platten und Strassen. Es gibt auch andere und mildere Mittel als Glyphosat. Obwohl es bereits Vorox ohne Glyphosat gibt (zu den Inhalten kann ich nichts sagen).

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    • So wie es aussieht werden sich in ganz Deutschland die Gehwege, Strassen, Parkplätze und Fußgängerzonen anheben. man wundert sich immer wieder über die gewaltige Kraft der Natur. Ich kenne einen persönlichen Fall aus der engen Nachbarschaft. Ein ganz schlauer Hausbesitzer ließ alles um das Haus bis zur Dachrinne zu wachsen. Meine Warnungen vor 15 Jahren hat er belächelt und ignoriert. Heute ist Krisenstimmung, weil Hoffläche, Fundamente und Hausanschlüsse beschädigt (Aufwerfungen von bis zu 20 cm!) Seine Altersversorgung ist im Eimer, und die Entsorgung der alten Hütte frisst den Wert des Bauplatzes auf. Sicher ist jedenfalls, dass die Grünen nichts bezahlen werden…!

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  7. Moin,

    der von Dir geteilte Artikel der FAZ ist mit Vorsicht zu genießen, vor allem weil sogar der Industrieverband Agrar (also Bayer) dort zitiert wird … die haben nicht unbedingt Interesse an chemiefreier Landwirtschaft, oder? Und Monsanto würde sich auch freuen über den Einsatz von gentechnisch verändertem Saatgut, möchte ich wetten.

    Die FAZ ist die Bildzeitung der Wirtschaftsliberalen, Lobbyismus. Hier sehr schön zu sehen, wie sie verzweifelt versucht haben, den Youtuber Rezo einen einzuschenken, der hat aber gekontert; die FAZ hat sich dabei am dämlichsten angestellt:
    https://www.youtube.com/watch?v=JA3yqXGSi0k

    Hier mal eine Randbemerkung:
    Osteuropäische Demokraturen, die Orbans und Co., die sich von Brüssel alimentieren lassen, haben so viel Interesse an Umweltschutz und Nachhaltigkeit wie ein Herr Bolsonaro an Regenwald. Die winken Pflanzenschutzmittel schneller durch, als sie geprüft werden können.

    In Deutschland ist das Umweltbundesamt gern Feindbild von manchen weiter so Vertretern und vor allem Agrarchemielobby.

    Nach meinen Quellen läuft es so:
    Umweltbundesamt kritisiert Pflanzenschutzmittel.
    Bayer und Co. klagen dagegen, berufen sich auch gern auf die Zulassungen in Osteuropa.
    Das Umweltbundesamt, selbst weisungsgebunden, darf sich jedoch nicht selbst vor Gericht verteidigen, sondern wird vom Landwirtschaftsministerium verteidigt, das an allem interessiert ist, nur nicht an Nachhaltigkeit und ein Ende des Höfesterbens. Das UBA schreibt dann noch Stellungnahmen, die dann vom BMEL mit Gegenstellungnahmen ausgekontert werden.

    Der Feind unserer bäuerlichen Landwirtschaft ist das Landwirtschaftsministerium zusammen mit der Agrarindustrie um Bayer. Die wollen ja Chemie und am liebsten noch Gentechnik verhökern bzw. haben keine Bauchschmerzen, wenn ALDI Höfe aufkauft, auf EU-Ebene wird sogar die Bodenrahmenrichtlinie blockiert.

    Ich erinnere an den Verbot der PCBs und daß viele Pflanzenschutzmittel nur zwangsweise weniger wurden. Während heute Notfallzulassungen dafür sprechen, daß nicht ausreichend getestet wurde. Glyphosat wurde übrigens vierzig Jahre lang mit dem erbgutschädigenden Tallowamin ausgebracht.

    Zumal Glyphosat eh keine Dauerlösung ist, siehe Amaranth etc. in den USA, bereits resistent. Lösung dort ist der Einsatz von MEHR Herbiziden, also bei einem viralen Infekt würde es nicht helfen, MEHR Antibiotika zu verabreichen … die Logik von Bayer muß man nicht verstehen können.

    Und ja, manche Pflanzenschutzmittel wurden bei Trockenheit weniger eingesetzt, zum Beispiel laut Aussage eines Ackerbauern waren Fungizide nicht nötig, weil die Trockenheit den Pilz ferngehalten hat. Aber allgemein sieht man, wie verhärtet die Fronten sind. Und mit Ernteeinbußen mag auch manch anderes weniger eingesetzt worden sein, wobei die Trockenheit dann nicht per se der Grund wäre, sondern die Ertragseinbußen, was makaber genug ist.

    Aber Springerpresse (BILD, Welt, B.Z. Berlin) und FAZ kann man in die Tonne treten. Da kann man auch Bayer selbst fragen, was toll wäre!

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    • Reinhard Seevers sagt

      Ja Fronten verhärten sich u.a. wenn ein Herr Suhr immer wieder Unzulänglichkeiten in Amerika zu einer Kausalkette für Deutschland zusammenfrimelt….Das ist Ökosprech aller erster Güte! Hunderte von Gutachten und wissenschaftliche Arbeiten zu Glyphosat werden simplifiziert beiseite gewischt, weil eben doch eine handvoll etwas anderes ausdrücken. Es ist immer dieselbe Laier, deshalb Herr Suhr deshalb die Fronten.
      Salz ist wahrscheinlich Krebserregend….und nu?

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    • Lady sagt

      „der von Dir geteilte Artikel der FAZ ist mit Vorsicht zu genießen, vor allem weil sogar der Industrieverband Agrar (also Bayer) dort zitiert wird … die haben nicht unbedingt Interesse an chemiefreier Landwirtschaft, oder? “
      Und weswegen ist dann der Artikel mit Vorsicht zu genießen? Könnte er giftig sein??
      Es wird nie ohne Pflanzenschutz gehen, ob „natürlicher“ oder synthetischer Herkunft. Bayer kann beides .

      „Und Monsanto würde sich auch freuen… “
      Nein, die freuen sich nicht mehr. Wer ganz bewusst weiterhin penetrant Monsanto sagt, ist mit Vorsicht zu genießen

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      • `knuffel 61 sagt

        zu erst einmal haben firmen allgemein ein interesse an einem guten ruf, um ihre produkte gut verkaufen zu können. also absichtliche vergiftung oder so ein schwachsinn ist emotionaler durchfall. wenn morgen ein natürliches mittel entwickelt würde, das würden die firmen in ihrer werbung ganz oben hinstellen. aber da würden so einige leute wieder nur einen betrug vermuten.
        zumal der heutige westliche wohlstand auf dem einsatz dieser so verteufelten mittel begründet oder hat schon einer von euch richtig hunger geschoben

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Bauern Interessieren sich nicht was der Industrieverband Agrar will, sondern der Bauer muss schauen wie er seine Erzeugnisse so zur Ernte bringt, dass der Handel und der Verbraucher sie auch kauft.
      Das Bundesumweltministerim kritisiert nicht , nein, die beschimpfen Bauern auf das übelste mit Parolen die weit weg von der Realität ist. Ich erinnere nur, es steht ein Schwein auf einem Bein usw. Dabei steht die Ministerin vornean mit ihrer realitätsfernen Politik.

      Genau dieses Ministerium, sollte mal mit der Verhinderungen neuer Mittel aufhören, dann bräuchte es auch keine Notzulassung von PSM mehr.

      Der Feind unserer bäuerlichen Landwirtschaft ist die Politik seit 70 Jahren, genau so wie der Verbraucher, darüber auszulassen erübrigt sich, weil die selben ihre Mitschuld nicht einsehen.

      Habe am Sonntag mit einem Inhaber eines Hofladens gesprochen, denen hat der Mehltau die Gurken dahingerafft. Meine Gurken stehen noch, weil ich behandelt habe, mit Vitisan, das spritzen sonst nur die Guten.

      Herr Suhr,
      bin ja so gut wie aus der Sache raus, aber so wie manche NGOs ihre Religion verbreiten und dann noch wie im Volksbegehren in BW behaupten, dass die Bauern nicht lesen können, das haut dem Fass den Boden raus.

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    • Paulus sagt

      Christian Suhr, nur für sie fange ich jetzt noch mal ganz von vorne an.
      Die Bayer AG hat sich von der „alten“ Chemie schon vor Jahren unter einem Vorstand namens Wenning verabschiedet. Mittlerweile gehört denen noch nicht einmal der Chempark in Leverkusen. Unter den Vorständen Dekkers und Baumann wurde der Schwerpunkt auf Zukunftstechnologien gesetzt, da war die Übernahme von Monsanto nur konsequent. Die Bayer AG, einst selbst als Übernahmekandidat gehandelt, hat sich mit diesem Parforceritt wahrscheinlich eine führende Rolle in Sachen Crop Science und Gentechnologie gesichert. Und glauben sie doch bitte nicht, dass sich europäische Unternehmensverantwortliche als Umweltsäue oder Vergifter generieren. Da sind sind sie schief gewickelt. So ganz nebenbei, kennen sie Adresse von Monsanto? Ich meine jetzt die aktuelle.

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    • `knuffel 61 sagt

      ich glaube du solltest lieber dort schreiben
      https://www.klassegegenklasse.org/kategorie/world/
      viel zu viel spekulation
      welcher mensch ist nachweislich an den folgen vom genuss der normalen lebensmittel verstorben. ich erwarte einfach mal konkrete daten, die gibt es aber nicht, wie bei den ganzen sogenannten umweltgefahren.
      bewiesene daten gibt es nur in form von 10000 facher überdosierung.

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  8. Rainer Henking sagt

    Moin, habe mir gerade mal die Komentare auf den FAZ-Artikel durchgelesen. Die Fronten sind dermaßen verhärtet und eine sachliche Auseinandersetzung findet nicht mehr statt. Mir wird dabei ganz mulmig.

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    • Arnold Krämer sagt

      Die „feindlichen“ Kommentatoren kennen nur Glyphosat und sind der Meinung, dass in der Biolandwirtschaft kein Pflanzenschutz nötig sei. Aber gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen. Auch Herr Suhr, der gelegentlich gute Gedanken von sich gibt, ist heute wieder seinem Schlüsselreiz erlegen. Schade eigentlich!

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      • Reinhard Seevers sagt

        Ich finde zu seiner Position passt das Buch „Warum dick nicht doof macht und Genmais nicht tötet“ von Bauer, Grigenzer etc.

        – Seite 233: In Deutschland sterben mehr Leute an Krebs als in Südafrika. Sollten wir umziehen?
        🙂

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Also,
          wo ich noch Jung war, ist niemand an Krebs gestorben, viele aber an Schwindsucht, eine Krankheit die es nicht mehr gibt. Ob man diese Krankheit jetzt als Krebs nennt, oder war es doch TB?

          Nix genaues weiß man.

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