Bauer Willi
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„Bio-Bauern düngen nicht mit Kunstdünger“

Mit dieser „Weisheit“ überrascht uns Jost Maurin von der TAZ. Aber nicht er hat das herausgefunden, sondern die von ihm benannten Agrarwissenschaftler. Ich habe mir seinen Artikel einmal vorgenommen und kommentiert. Den Text von Maurin habe ich schwarz geschrieben, meinen Kommentar in blau.

Bitte beachten: Mir geht es nicht um Bio-Bashing, es geht mir um schlechten Journalismus

Biobauern leiden nicht darunter, dass sich Kunstdünger wegen des Irankriegs stark verteuert hat. „In der ökologischen Landwirtschaft sind synthetische Stickstoffdünger verboten“, sagt Jürgen Heß, Agrarwissenschaftler am Forschungsinstitut für Biologischen Landbau. Deshalb würde es sie nicht treffen, dass die Preise für Düngemittel wie Harnstoff, Ammoniumnitrat oder Kalkammonsalpeter seit Beginn des Irankriegs Ende Februar erheblich gestiegen sind.

Das ist eine Feststellung, deren Inhalt wohl den meisten Lesern bekannt sein dürfte.

Wegen der Krise kostet Erdgas mehr, das sowohl der wichtigste Rohstoff als auch die primäre Energiequelle für die Herstellung dieser Düngemittel ist. Zudem werden viele dieser Produkte durch die Straße von Hormus verschifft, die nun blockiert ist. Kunstdünger verursachen erhebliche Treibhausgasemissionen bei Produktion und Anwendung.

Richtigerweise müsste er dies nur auf Stickstoffdünger beziehen, der durch das Haber-Bosch-Verfahren hergestellt wird. Phosphor und Kali sind natürlich vorkommende Mineralien, die bergmännisch abgebaut werden. 

Die deutsche Landwirtschaft verbrauche aber rund 1.000.000 Tonnen synthetischen Stickstoff pro Jahr, schreibt Heß gemeinsam mit acht anderen Agrarforschern wie Sabine Seidel von der Universität für Bodenkultur Wien, Sonoko Bellingrath-Kimura von der Berliner Humboldt-Universität und Moritz Reckling vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung. Knapp die Hälfte des Bedarfs wird demnach importiert, 59 Prozent der Einfuhren stammten aus Ägypten, Algerien und Katar, der Anteil Russlands sei auf unter 20 Prozent gesunken. All das seien keine „krisensicheren Staaten“.

Die Zahl stimmt, allerdings wird nicht genannt, dass der Verbrauch 2003 noch 1,8 Mio t betrug, sich also fast halbiert hat. 

https://www.iva.de/sites/default/files/m-2025/2025-07/IVA_Wichtige_Zahlen.pdf

Biolandwirte dagegen würden ihre Pflanzen zum Beispiel dadurch düngen, dass sie Schmetterlingsblütler wie Klee, Luzerne, Bohnen, Erbsen und Soja anbauen. Diese Leguminosen binden Stickstoff aus der Luft im Boden. Außerdem nutzten Ökobauern etwa die Exkremente des Viehs wie Gülle oder Mist häufig effizienter als Dünger. Denn diese Wirtschaftsdünger sind in der Biobranche anders als in der konventionellen Landwirtschaft knapp, weil Ökohöfe weniger Tiere pro Hektar halten dürfen.

Warum Ökobauern Gülle und Mist effizienter nutzen als konventionelle Landwirte erschließt sich mir nicht. Was auch verschwiegen wird: sehr viele konventionelle Landwirte düngen ebenfalls organisch mit Gülle oder Gärrest. In unserem Betrieb sind das rund 70% des Düngers. Stallmist ist kaum verfügbar, hingegen wird als „Humusdünger“ von uns in jedem Jahr zu Hackfrüchten Champost ausgebracht. https://de.wikipedia.org/wiki/Champost

Dass die Wirtschaftsdünger der Biobauern nun teurer werden, erwartet Heß nicht. Schließlich würden sie diese überwiegend selber erzeugen. Zudem habe die konventionelle Landwirtschaft einen sehr großen Gülleüberschuss. Die konventionell dominierte Landwirtschaft in Deutschland bringt laut Bundesagrarministerium im langjährigen Mittel rund 70 Kilogramm Stickstoff pro Hektar und Jahr mehr aus, als sie durch pflanzliche oder tierische Produkte bindet.

Leguminosen sind besser fürs Klima

„Die gegenwärtigen Reaktionen auf die Preisentwicklung zeigen aber, dass die konventionelle Landwirtschaft noch viel zu stark auf mineralische Stickstoffdünger setzt“, kritisieren die Forscher. Im globalen Vergleich nutze die Branche in Deutschland das Potenzial von Leguminosen zur Stickstoffversorgung besonders wenig. Der Deutsche Bauernverband fordert, die CO₂-Steuer auf Dünger vorübergehend auszusetzen.

Die Statistik sagt das genaue Gegenteil. Die Zahlen habe ich oben angeführt. 

Die Wissenschaftler empfehlen stattdessen, dass auch die konventionellen Bauern Leguminosen regelmäßig auf jedem Acker anbauen und Wirtschaftsdünger wie Gülle effizienter nutzen. Das würde zusätzlich die Artenvielfalt und den Humusaufbau fördern sowie dazu führen, dass das Grundwasser mit weniger Stickstoffverbindungen aus Dünger belastet wird, so die Experten.

Humusaufbau ist nur möglich mit einer gewissen Menge an Stickstoff. Ansonsten kommt es zum Humusabbau.

Biodiversität: Es ist mittlerweile Vorschrift, den organischen Dünger innerhalb von wenigen Stunden einzuarbeiten. Das hilft der Artenvielfalt nicht. 

Es dürfte klar geworden sein, dass der Artikel von Jost Maurin eine klare politische Tendenz aufweist und er die Aussagen der von ihm ausgesuchten „Experten“ nur dazu nutzt, diese politische Richtung mit einem wissenschaftlichen Anstrich zu versehen. 

Zur Klarstellung: Sowohl Bio- als auch konventionelle Landwirtschaft hat seine Berechtigung. Die selektive Interpretation eines Jost Maurin hilft keinem und spaltet nur.

Hier der Artikel im Original: https://taz.de/Agrarwissenschaftler/!6170589/

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63 Kommentare

  1. Ina Körner sagt

    Es wurde noch nicht der Mineraldünger diskutiert, den man aus Reststoffen machen kann. Ähnliches Ergebnis wie Haber-Bosch. Aber andere Ausgangsstoffe. Da tut sich was, hauptsächlich aus Mist. Aber andere Quellen sind da auch interessant wie die menschliche Ausscheidungen zum Beispiel.

    • Bauer Willi sagt

      @Ina,
      wie geht das? Ist das auch gekörnter Dünger und wie ist das Herstellungsverfahren?

      • Ina Körner sagt

        Hallo Willi, es wird mit Luft Ammoniak ausgeblasen. Je höher Temperatur und pH Wert, umso mehr geht raus. Dann wird der Luftstrom durch eine saure Lösung geleitet. Und man erhält eine flüssige ammoniumreiche Lösung. Dann kann man noch Aufkonzentrieren und ein weißes Pulver erhalten. Ich habe im Büro ein paar Proben stehen, die die Firma Terrawater aus Schweinemistgaertest gemacht hat.

        International höre ich jetzt auch den Begriff Renure immer öfter. Es gibt da inzwischen wohl auch EU Regeln, die erlauben mehr N pro ha aufzubringen im Vergleich zu Haber Bosch N Duenger, um solche Produkte einzuführen. Genaues weiß ich da aber nicht.

  2. Stef sagt

    Habe den taz Artikel nicht gelesen, aber wurde auch mal das Thema Diesel angesprochen? Wäre ja auch in dem Kontext Iran wichtig für einen fairen Vergleich.

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  3. Promberger Konrad sagt

    Ich habe überhaupt nichts gegen Bio. Es ist halt Wohlstandsluxus. Genauso wenn ich mir
    anstatt Fertigputz ein drei Lagen Kalkzement oder Lehmputz leisten kann. Bei Bio
    Ackerbau müssen Arbeitszeitkapazitäten vorhanden sein. Die Striegelgänge müssen punkt-
    genau erfolgen. Nach der Ernte geht es mit der Wurzelunkräuterbekämpfung nochmals zur
    Sache. Das Erntegut kommt oft nicht ohne Nachreinigung und Trocknung aus.

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    • Kemetbauer sagt

      @all
      Nach der Standardkontrolle von vor zwei Wochen, standen gestern früh zwei Mitarbeiter der Kontrollinstitution vor der Bürotür. Verdachtskontrolle, lautete das Stichwort. Die Erklärung war allerdings sehr schmeichelhaft für mich. Bei der vorherigen Kontrolle war aufgefallen, dass meine Getreidebestände sehr sauber sind, während hier in der Gemarkung fast kein WW-Bestand nicht mehr oder weniger von Ackerfuchsschwanz überwachsen ist. So auch auf den konv. bewirtschafteten Nachbarflächen. So drängte sich der Verdacht auf, dass ich evtl. unerlaubte Maßnahmen gegen den AFU gefahren haben könnte. Es wurden von all meinen Getreideflächen Proben gezogen. Auch im Herbst letzten Jahres an den Verpächter zurückgegebene Flächen, zeigten, jetzt wieder unter konv. Bewirtschaftung, keinen AFU-Befall. Über viele Jahre mussten wir Ökos uns anhören, dass die konv. Kollegen die Feldflur „sauber halten“ würden. Jetzt scheint sich die Situation zu drehen. Müssen wir Ökos jetzt das Feld sauber halten; die konv. Kollegen jedenfalls können es aktuell nicht!
      Der Ergebnisfindung sehe ich sehr gelassen entgegen.

      • Rathje Clasen sagt

        Kemetbauer, das Zauberwort ist weite Fruchtfolge, und in der konv. Landwirtschaft nicht verboten. Hat nix mit Bio zu tun

        • Kemetbauer sagt

          @RC
          Richtig! Nur ist die Definition des Begriffs „Fruchtfolge“ den wenigsten Kollegen bekannt. Eine Fruchtfolge besteht aus Fruchtfolgegliedern, wobei jedes Fruchtfolgeglied aus einer auftragenden und einer abtragenden Frucht besteht. Auch hier im Blog wird die zeitliche Abfolge der Kulturen oft schon als „Fruchtfolge“ begriffen. Und so werden Mais-Weizen-Gerste-Raps-Weizen als Dauerfolge oft schon zur „Fruchtfolge“. Ich bitte zu entschuldigen, dass ich die ZR nicht angeführt habe. Aber die Anbauflächen sind einfach nur gering; und sie werden noch geringer werden.

          • Rathje Clasen sagt

            Es gibt eben gute und schlechte Fruchtfolgen.
            Und jeder Boden und jeder Landwirt hat seine eigenen Ansprüche.
            Wichtig ist , aus meiner Sicht , eine positive Humusbilanz.
            Auf Schokoladenboden ist das eher unwichtig.

  4. Smarti sagt

    Gemüse braucht ja je nach Art sehr viel Energie. Mit Kompost zum Beispiel gedeihen viele Pflanzen sehr gut. Immer wieder wird für Kompost vom Strassendienst (Blätter und Bankettgrün) und der braunen Tonne gesprochen/geworben. Für mich ist dieser Kompost Alles, aber kein Bio. Wie viele Betriebe diesen Kompost wirklich einsetzen weiss ich nicht.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Smarti, ich lese gerade ein brandneues Buch von Franz Xaver Trieb mit dem Titel,:“Perspektiven einer Kohlenstoff -Kreislaufwirtschaft im Energiebereich“
      Der Tenor ist, die Nutzung von Biomasse im Zentrum der Variablen Stromerzeugung und die Nutzung von WSK (Wärme -Speicher-Kraftwerke) mit Hilfe von Biomasse. Vielleicht wird alles interessant, sogar die Nutzung von Straßenbegleitgrün. Im Moment ist dies aufgrund von zu viel Fremdstoffen nicht umsetzbar. Die Seitenräume aber immer wieder zu Mulchen und damit eine Düngewirkung zu erzeugen, ohne Nutzung, das ist auch keine langfristige Lösung. In den Niederlanden gibt es bereits Mähsysteme, die das Grün so mähen, dass kein Müll mit aufgenommen wird.

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      • Jürgen Donhauser sagt

        @Reinhard – wie soll das System funktionieren, ohne Müll mit aufzunehmen?
        Bevor ich den landw. Betrieb übernahm, hatte ich eine Landschaftspflegeunternehmen mit mehreren Mähzügen und 12 Kommunen unter Vertrag. Um Insekten zu schonen wurde zwar die direkte Absaugung von Boden auf eine Schnecke mit Auffangwanne verlagert in die das Mulchmaterial gelangte, aber Plastik, Dosen etc. wurde deshalb trotzdem mit abgesaugt. Also als Praktiker wüßte ich nicht wie dieses Problem der Fremdstoffe zu lösen wäre. Auch das neue horizontale Mähsystem von Mulag ECO 1200 ist nicht geeignet, da es keine Absaugung ermöglicht.

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        • Reinhard Seevers sagt

          Vielleicht finde ich noch ein Foto, aber soweit ich mich erinnere war es ein Messerbalken mit anschließendem Förderband. Wichtig ist die Schnitthöhe. Die muss ca. 10-15cm über dem Boden liegen, damit eben möglichst wenig Fremdstoffe aufgenommen werden. Mulchen ist ganz auszuschließen, da der Müll nur weiter zerkleinert wird.
          Wäre doch mal was für ein Startup, anstatt die hundertste App zu erfinden….

  5. Jürgen Donhauser sagt

    Ein Umstand ist noch zu ergänzen, der mir zwar in meiner landw. Ausbildung einmal gelernt wurde, den ich aber erst in meiner 7-jährigen Praxis als Biobauer mit voller Wucht erfahren mußte:
    Organischer Dünger wirkt gerade im Frühjahr massiv verzögert. Es bedarf erst die Bodenerwärmung, damit die Bakterien pflanzenverfügbaren Stickstoff bereiten können. Aber gerade im Frühjahr benötigen die vom Winter getressten Pflanzen baldmöglichst verfügbaren Dünger – dies kann eben nur der mineralische Dünger.

    Zweites Problem. Organischer Dünger wird weiter im Jahr kontinuierlich um- und freigesetzt. Dies bedeutet, dass auch Stickstoff im Hochsommer mineralisiert wird, der aber dann auf abgeerntete Felder, ohne Pflanzen trifft. Dieser mineralisierte Stickstoff aus organischen Dünger kann ohne Pflanzenbewuchs nach der Ernte nicht zurückgehalten werden. Ich wage die Aussage, ein erhöhtes Nitratproblem stammt nicht vom „bösen“ Mineraldünger, sondern vom „Naturdünger“ (inkl. Leguminosen) der nicht bedarfsgerecht mineralisiert.

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    • Jürgen Donhauser sagt

      Wir sind ein viehstarker Betrieb und geben schon Jahrzehnte an Kollegen Wirtschaftsdünger ab. Durch zu erstellende Düngebilanz ist unser Betrieb gläsern. Die Abgabe von organischen Dünger (Wirtschaftsdünger) muss mittels Lieferscheine und Abgabebelege bei Abgeber und Aufnehmer dokumentiert werden. Eine Bilanz muß erstellt werden, und mit regelmäßigen Bodenproben abgesichert werden.

      Seit dem Preisschock und Verteuerung von Mineraldünger, zieht die Nachfrage bei organischen Dünger massiv an, und damit auch die Preise für Gülle, Mist, Kompost, etc.

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    • Bauer Willi sagt

      @Jürgen
      Habe heute mit meinem Demeter-Freund telefoniert. Er bekommt Bio-Hühnermist. Habe mir mal die Nährstoffgehalte angesehen. Das ist ein wirklicher Volldünger (etwa 20-13-10) und auch schnell wirksam. Bei 5 – 7 t/ha bekommt man damit einen schönen Mais hin.

      Da wir selber lange Jahre Legehennen hatten (Käfighaltung) weiß ich, dass das kein Dünger für Stadtnähe ist… hilft aber bei verstopfter Nase… 🙂

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      • Jürgen Donhauser sagt

        @Willi, bei Mais als Sommerfrucht der selbst erst bei ausreichender Bodentemperatur angebaut wird, passt Wirtschaftsdünger der bei dieser Temperatur auch mineralisiert wird. Trotzdem merkt man einen deutlichen Unterschied bei Mais mit mineralischer Unterfußdünger!

        Auch wenn Hühnermist, wie von Dir aufgezeigt, vom Gehalt her einem Volldünger sehr nahe kommt, dann ist doch bei N der Anteil an Ammonium-Stickstoff gerade in der Jugendentwicklung „kriegsentscheidend“.

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    • Thomas Bröcker sagt

      Die Langzeit- Vergleichsversuche Öko-Fruchtfolge versus konventionelle Fruchtfolge z.B. in Gülzow (Landesversuchsstation MVP) zeigen sehr eindrucksvoll, dass der späte Start der Mineralisierung für Öko das Hauptproblem ist. Das gilt insbesondere für die gebiete hier im Osten, wo auf ein kaltes Frühjahr oft Frühsommertrockenheit folgt. Den Vorsprung der in solchen Jahren bedarfsgerecht mit mit Nitrat-haltigem Mineraldünger versorgten Konvi-Kulturen holt vor allem bei Getreide die Biokultur nie ein. Nur auf der Grundlage dieser bedarfsgerechten zeitlich punktgenauen Pflanzenversorgung werden die hohen Erträge erreicht, die die Versorgung mit Nahrungsmitteln einigermaßen sicher gewährleisten. Im Gegensatz zu Ackerstandorten sind Auenland- (@ Kemetbauer) und Vorgebirgsstandorte mit hohem Grünlandanteil durchaus sinnvoll für Bio-Milchviehhaltung prädestiniert. Da kann ich die (meist unter 30% der Fläche) Ackeranteile gut ökologisch bewirtschaften, zumal ich die Futterpflanzenanteile in der Fruchtfolge gut verwerten kann. Die Äcker eines solchen Betriebes isoliert zu betrachten ist aber Unsinn, weil die Daten nicht auf vieharme Betriebe und Regionen zu übertragen sind. Jeder Landwirtschaftsbetrieb ist halt etwas anders und von den Standortbedingungen und Vorlieben des Inhabers geprägt.

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      • Kemetbauer sagt

        @TB
        „Bedarfsgerechte“ Düngung und dann ein N-Saldo von z.Zt. 70kg N je ha? Das ist wohl eher ein Witz.

        • Thomas Bröcker sagt

          Bei gleichen Erträgen ist das N Saldo und der diffuse N Eintrag bei Bio gleich hoch wie bei „konvi Mineral“. Das ist das Ergebnis einer 3 jährigen Vergleichsstudie der Öko-Abteilung der UNI Kiel gewesen (Taube 2001). Ein Kleegrasumbruch kann durchaus im Frühjahr danach N min Werte von 100 – 150 hinterlassen. Den „schluckt“ die Kultur auch nicht zu 100 %. Das Verhalten von mineralisiertem Stickstoff ist in Abhängigkeit von Menge im Boden, Kultur und in beiden Systemen gleich … auch weil die Umsetzung und die Verlagerung von Nährstoffen im Grundsatz den selben physikalischen und chemischen Gesetzen folgt. Die Tatsache, dass der aus z.B. Kleegras freigesetzte Stickstoff nicht durch eine Einkaufsrechnung belegt ist ändert nichts an seinem Verhalten im Boden, auch wenn er dadurch nicht – oder unzureichend bilanziert ist. @ Kemetbauer: und Sie wissen das genauso gut wie ich.

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          • Kemetbauer sagt

            @TB
            Der N-Verlust nach dem Kleegrasumbruch ist eine Frage des Zeitpunktes, zu dem das Kleegras umgebrochen wird. Der Trend zu einer frühen Herbstaussaat fördert leider die Verluste. Das gibt es bei mir nicht! Im letzten Jahr wurde erst Anfang November das Wintermenggetreide ausgesät. Unmittelbar nach dem Kleegrasumbruch. Die dann einsetzenden kühlen Temperaturen verhindern den Beginn der Umsetzung der organischen Substanz noch vor dem Winter. Somit sind die N-Verluste recht gering. Dazu kommt, dass nur einmal in der Fruchtfolge das Kleegras umgebrochen wird. Der N-Saldo auf den konv. Betreiben fällt in jedem Jahr an! Sie werden einräumen müssen, dass das ein erheblicher Unterschied ist.

            S

          • Rathje Clasen sagt

            Die Kleegrasuntersaat ist schon eine gute Sache , und bringt natürlich N min. Hauptsächlich nutzen wir sie als Bodenverbesserer , damit das Wasser und die Nährstoffe gehalten werden. Das alles plus Gülle und mineralische Düngung im homöopathischen Bereich als Startgabe .
            Irgendwie eine Mischung aus Bio und Konvi , und damit flexibel, und ergebnisorientiert, und nicht verbohrt.

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  6. Georg Johann Brand sagt

    Ja, hohe Düngerpreise sind kein Problem für Biolandwirte.
    Ein Problem sind aber die niedrigen Erträge.

    Und zwar nicht nur für die Landwirte. Diesen wird das durch hoffentlich höhere Preise und Subventionen ausgeglichen.
    Es ist ein Problem für die Versorgungssicherheit mit Nahrungsrohstoffen und Lebensmitteln insgesamt.
    Halbe Erträge, heißt doppelten Flächenbedarf. Ein Bedarf der immer weniger befriedigt werden kann, denn die Fläche schrumpft, aus diversen Gründen.
    Was bleibet dann ?.
    Verlagerung in Zweit- und Drittländer ?.
    Flächenexpansion ist aber ein großer Treiber des Klimawandels und des Verlusts an Biodiversität.

    Die Kreislaufwirtschaft der Nährstoffe funktioniert nur in Teilen, nie vollständig, da die Rückführung aus den Kläranlagen wegen Belastungen eingeschränkt ist.
    Wir brauchen daher die Nährstoffzufuhr von außen. Beim Stickstoff ist dies kein Problem begrenzter Verfügbarkeit, denn die Atmosphäre hat genug.
    Zukünftig könnte es aber ein Problem des „Einfangens“ werden, denn Haber Bosch funktionierte derzeit weitgehend fossil, also verbunden mit CO2 Emissionen.
    Die „pflanzlichen Einfänger“ (Leguminosen) sind keine vollständige Lösung, da ihre Erträge zu gering sind (einfangen kostet Energie).

    Es bleibt auf Sicht daher nur ein klimaneutrales Haber Bosch Verfahren und weiterhin eine N-Düngung die den Bedarf hoher Erträge sichert.

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  7. Ulrich Drübbisch sagt

    Kleiner Tip zum „Geographiefrust“:
    Algerien und Agypten als (59%ler Düngemittel-Lieferant) liegen NICHT an der „Strasse v.Hormus“…!
    Hier wird nämlich, wie beim Rohöl, einfach die höchsten Börsenpreise vom Importeur veranschlagt.
    „Hormus“ beliefert nämlich den asiatischen Markt…
    Das ist die „Pest“ durch das „wordwinde-trading“ der Neo-Liberalen.
    Wir werden einfach von unseren eigenen „Importeuren“ übern Tisch gezogen.

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  8. Schorsch Summerer sagt

    Es ist doch letztlich wie beim Strom. Wir können Erdgas und Dünger importieren und die Nahrung selbst erzeugen oder wir importieren die Nahrung. Deutschland muss nur sagen was es lieber hat, sollte dann aber auch bereit sein die finanziellen Konsequenzen zu tragen auch wenn das viel Geld kostet. Und daran glaube ich zurecht nicht.
    Leguminosen bzw in meinem Fall Kleegras anbauen. Wenn ich das schon höre. Schon mal gerochen was für eine tolle Silage das Zeug ergibt wenn das Wetter mal wieder nicht so mitspielt? Damit muss ein Landwirt seltsamerweise auch kalkulieren. Oh Wunder. Deshalb baue ich wenn dann Weidelgras. Das ist sicherer und ich verscherze es mir nicht mit meinen Nachbarn wegen „leichten“ Silogerüchen.
    Ich habe die Schnauze voll von diesen Doktoren- und Professorenleichtmatrosen die ihre Weisheiten nie bis zu Ende denken. Kann man denen nicht endlich mal die Titel streichen wegen Unfähigkeit? Im Landhandel gäbe es genügend Strassenbesen, damit würden sie vermutlich mehr ausrichten. Obwohl… sicher ist das nicht.

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  9. Rößle Rudolf sagt

    Im Nachbarort von uns gibt es auch einen Bio-geflügelmastbetrieb
    der Festmist geht in eine Biogasanlage
    Die Gülle kommt wieder zurück
    Im Prinzip kann er wie ein konventioneller Betrieb düngen

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  10. Lieschen Müller sagt

    Aber ein bisschen führt sich Herr Maurin doch selber aufs Glatteis: er stellt richtig fest, dass man Dünger braucht. Er stellt fest, dass dieser Dünger von Tieren kommt. Aber jetzt propagiert er weiter eine fleischlose Ernährung. Oder andersrum: er propagiert Stickstoffbindung durch Pflanzen, ok, aber dann fällt eine Ernte aus. Ergo steigt der Flächenbedarf.
    Ich finde am Schlimmsten, dass nicht gesehen wird, dass heute sehr viel gezielter gedüngt wird, also im Ganzen wahrscheinlich weniger.

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    • Inga sagt

      das geklage ich auch.
      er hat eben nicht fertig gedacht, bzw. zu Ende gedacht,
      weil es ihm vielleicht am dazu gehörigen Wissen fehlt.

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  11. Rößle Rudolf sagt

    Hallo
    Hier wäre es mal interessant einen Bericht von einem Biobauern zu hören,lesen der stark auf Leguminosen setzt. Gerade auch in Dammkulturen werden zwischen den Kulturreihen keine reinen Leguminosenbestände zur Grünmasse angelegt, da sonst die Gefahr der Krankheiten stark zunehmen würde.
    Soja dürfte im Moment noch sehr unempfindlich sein. Andere Kulturen brauchen dagegen längere Anbaupausen
    Dieses Jahr hat man es bei uns zumindestens stark gesehen. Grünland ohne mineralische Düngung hatte deutlich weniger Ertrag im ersten Schnitt

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  12. Heidrun Schulte sagt

    Wenn Biostudenten(innen) in Bonn ihren veganen Trip ausbauen wird es schwierig mit dem Biodünger, ausser wir leisten uns wirklich teure Technik um Medikamente und vieles andere aus den Abwässern zu filtern, denn momentan wird der dort zurück bleibende Rest doch verbrannt?
    Dass die Inhalte der Biotonnen für den Acker genügen können nehme ich an, aber ich kenne auch die Entwicklung der Fremdstoffe in den letzten 20 Jahren, wo ich Feinkompost für meinen kleinen Garten. Bei der RSAG abhole. Mittlerweile sind diese Reststoffe entweder sehr klein geworden oder die Detektoren bringen doch etwas.
    Wie die Berliner damit allerdings alle jetzigen Bewohner ernähren wollen, da bin ich als noch nicht mal ausgebildeter Landwirt sondern einfache Bürgerin gespannt.
    Viele Grüße Heidrun

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  13. Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war! sagt

    „Zur Klarstellung: Sowohl Bio- als auch konventionelle Landwirtschaft hat seine Berechtigung. Die selektive Interpretation eines Jost Maurin hilft keinem und spaltet nur.‘
    Man kann es auch andersherum selektiv interpretieren: Das Aufkommen der Biolandwirtschaft hat ja wohl politische Gründe bzw. ist für diese benutzt worden. Sonst bräuchte es keine Extra Förderung zu geben.

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  14. Rathje Clasen sagt

    Herr Maurin,
    Justus von Liebig hat mal die entscheidenden Eckpunkte einer ausgewogenen Düngung erklärt.
    Also Herr M., bitte selbst weiterbilden , bevor sie
    in die Tasten kloppen.

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    • Kemetbauer sagt

      @RC
      Eine faktenbasierte Untermauerung Ihrer pauschalen Kritik wäre schon angeraten. Oder können Sie das nicht? Falls ja, sollten auch Sie nicht „in die Tasten kloppen“.

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        • schmeckt gut sagt

          Rathje, Kemetbauer hat damit untermauert, dass er keine landwirtschaftliche Ausbildung haben kann 😉 Wer die Düngegesetzmäßigkeiten, die von von Liebig erarbeitet wurden, nicht kennt (oder „wegwischt“) kann keine LW-Ausbildung haben. Eine faktenbasierte Untermauerung ergibt sich durch unsere komplexe Ausbildung inklusive von Liebig – für KONVI UND BIO. Hier muss nichts erklärt werden.

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          • Kemetbauer sagt

            @sg
            „..durch unsere komplexe Ausbildung….“? Schenkelklopf!
            Ich hatte schon einmal darauf hingewiesen. Ein Drittel der Bauern hat gar keine ldw. Ausbildung. Ein Drittel hat nur die erste Stufe einer ldw. Ausbildung erfolgreich absolviert und lediglich ein Drittel hat eine, an den Anforderungen gemessen, relevante Ausbildung. Sie auch?

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            • schmeckt gut sagt

              Alles klar. Also ich kenne keinen Landwirt, der keine „komplexe Ausbildung“ hat. Kemet, groß rumtrommeln und selber keinen landwirtschaftlichen „Hintergrund“?

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              • Kemetbauer sagt

                @sg
                Wenn mir der ldw. Hintergrund fehlt, was machen dann 95% der Betriebe/Betriebsleiter?
                Ich finde es schon lustig, dass, wenn ich eine allgemein zu verstehende Kritik anbringe, sofort eine persönliche Retourkutsche kommt. Wie lautet noch das Sprichwort? Getroffene Hunde bellen.

                • Bauer Willi sagt

                  @Kemetbauer
                  Sie haben das Fragezeichen am Ende des Kommentar von „schmeckt gut“ übersehen.

                  Davon abgesehen würde ich mir wünschen, dass wir persönliche Angriffe unterlassen. Gilt für alle.

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            • schmeckt gut sagt

              Als Ergänzung. Habe die 2jährige Technikerschule mit dem „staatl. geprüften Betriebsleiter – LW“ abgeschlossen. Ein Studium hätte ich auch machen können, war mir aber zu theoretisch. Unser Sohn ist Obstbaumeister. Noch zusätzliche Fragen? Wie ist dein Werdegang, Kemet?

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              • Kemetbauer sagt

                @BW
                Die von Ihnen genannten Daten sind mir, so ähnlich, für Vollerwerbsbetriebe bekannt. Diese machen derzeit aber nur noch knapp über 40 % aller ldw. Betriebe in D. aus.

              • Kemetbauer sagt

                @BW
                Wo ist Ihre Quellenangabe?
                Meine Daten beziehen sich auf Angaben des Bundesamtes für Statistik. Wenn Sie die einsehen möchten, müssen Sie sich an die Politik wenden. Nur die hat Zugang zu solchen Daten.

          • Kemetbauer sagt

            Ach @sg, wenn es noch eines Beweises bedurft hätte ……….?
            Das Minimumgesetz ist nicht von Liebig, sondern von Carl von Sprengel. Der hatte. als Liebig noch im jugendlichen Alter war, schon auf die Abhängigkeit einer ausgewogenen Ernährung der Pflanzen hingewiesen. Liebig hat seine Forschung draufgesetzt und das Ganze popularisiert.
            Gelernt ist gelernt!

            • schmeckt gut sagt

              Nicht lesen können und Menschen persönlich ansgreifen… wenn es noch eines Beweises bedurft hätte. Peinlich, peinlich.

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        • Kemetbauer sagt

          @UF
          Danke für den Hinweis. Die Zusammenhänge sind mir schon bekannt. Ich frage mich nur und diese Frage richtet sich nicht an Sie, was das mit dem Konflikt Konvi vs. Bio zu tun hat.

          • Rathje Clasen sagt

            Kemetbauer, ich glaube , du hast ein Konflikt mit den Konvis ,anders kann ich mir dein aufgeblasenes Geschreibe grad nicht vorstellen.

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      • Eifelbauer sagt

        Ganz pauschale Aussage zu Herrn Maurin, vollkommen subjektiv:
        Schmierenschreiber bei einem Schmierblatt !
        Grüße aus der Eifel !

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  15. Peter Rommel sagt

    Ist es nicht so, dass Schmetterlingsblütler mit sich selbst unverträglich sind. Macht es dann Sinn Klee o.a. als Zwischenfrucht anzubauen?

  16. Harald Müller sagt

    Erwähnenswert ist noch der Transfer von organischem Stickstoff von konventionellen Betrieben zu Ökobetrieben, der in gewissen Grenzen (vor allem bei EU-Bio) ja zulässig ist.
    Exemplarisch sei nur die ehemalige KTG Agrar mit ihren 45.000 Hektar genannt, welche auf der einen Hälfte konventionell wirtschaftete mit Schwerpunkt Biogas aus Silomais, auf der anderen Hälfte ökologisch nach EU-Bio wirtschaftete.
    EU-Bio erlaubt die (begrenzte) Düngung von konventionellem Biogas-Substrat auf Ökoflächen. Ein Schelm, wer da Eins und Eins zusammen zählt…

    Andere Transfers wären die Vergärung von konventionell angebauten Pflanzen in ökozertifizierten Biogasanlagen oder die Zufütterung von konventionellem Eiweißfutter bei Bio-Ferkeln und Bio-Junggeflügel.

    Leider gibt es wohl kaum Zahlen zur Menge dieses Nährstofftransfers. Es dürfte sich aber durchaus um relevante Mengen handeln. Davon will Herr Maurin aber sicherlich nichts wissen.

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    • Rößle Rudolf sagt

      Im Nachbarort von uns gibt es auch einen Bio-geflügelmastbetrieb
      der Festmist geht in eine Biogasanlage
      Die Gülle kommt wieder zurück
      Im Prinzip kann er wie ein konventioneller Betrieb düngen

      • evonik sagt

        Da kommen bei mir die Fragen auf:

        Wieviel von der Einstreu ist konventionel?

        Wieviel vom Futter ist konventionel?

        Ein Bio – Milcherzeuger hier hat Tretmist und streut 100 % konventionel.

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        • Inga sagt

          ein Milcherzeuger hat auch Jungvieh, das auf Tretmist steht.

          Wo sollen die vielen kleinen Kälbchen sonst hin, die wegen der Milcherzeugung geboren werden.

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