Bauer Willi
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Bauern in die Politik

Bald ist Bundestagswahl. Wir haben erlebt, wie Kandidat:innen für den Bundestag gekürt wurden. Nicht immer wurden diese von den Parteimitgliedern bestimmt, nicht immer waren die fachlichen Fähigkeiten oder politische Erfahrung die Begründung, warum es ein Kandidat oder eine Kandidatin “geschafft” hat. In manchen Fällen war es lediglich das Geschlecht. Auch wenn dieses Verfahren erlaubt ist, ist es nicht unbedingt ein besonders demokratischer Prozess.

Es gibt immer weniger Kandidaten und Kandidatinnen die sich für ein Amt in einem Landesparlament oder im Bundestag zur Verfügung stellen. Wenn diese aus der Landwirtschaft stammen oder einen landwirtschaftlichen Hintergrund haben, dürfte es selbstverständlich sein, dass gerade wir, die Menschen auf dem Land, diesen den Vorzug geben.

Noch besser ist es allerdings, wenn sich Menschen aus unseren Reihen für ein politisches Amt zur Verfügung stellen. Ja, das frisst Zeit und nur selten bekommt ein Politiker Lob. Aber wenn wir Bürger immer nur über “die Politiker” meckern (keine Ahnung, abgehoben, weltfern, arrogant) wird sich nichts ändern.

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46 Kommentare

  1. Lady sagt

    “. In manchen Fällen war es lediglich das Geschlecht. Auch wenn dieses Verfahren erlaubt ist, ist es nicht unbedingt ein besonders demokratischer Prozess. ”
    Öh, Willi, also noch liegen die Männer in dieser Disziplin deutlich vorne 😀
    Und ich werfe niemandem vor, dass bis Anfang der 80er Jahre noch nicht mal 10 Prozent der Abgeordneten Frauen waren. Und ich finde, dieses Thema ist auch eher unerheblich. Wenn eine Frau Baerbock die CDU über irgendwelche Genderthemen belehrt, dann ist das eher komisch. Frau Merkel ist nun mal “das Original” und das ist auch gut so. Auch wenn da hier einige Männer schlucken müssen 😛
    Dass heute überwiegend Berufspolitiker in Berlin sitzen, ist keine gute Entwicklung. Ergänzt um Beamte, Lehrer etc. , was die Sache nicht besser macht.
    Aber so recht weiß ich keine Lösung, wie wir das besser machen könnten. War jemand von euch in der Politik? Über den Gemeinderat hinaus?
    Natürlich kann man nur Einfluss nehmen, wenn man sich auch einmischt.

    • Brötchen sagt

      Dieses Listenplatzgeschachere ist wahrscheinlich mit ein Grundübel…und das die SPD einen eigenen Medienkonzern hat.

      Es müsste der das Mandat bekommen der auch einen Wahlkreis gewonnen hat und alle anderen nicht.

      Glaube die CDU sind arme Schlucker gegenüber der SPD.

      Zu dem sind die Parteien von den Mitgliederzahlen keine Volksparteien mehr.

    • sonnenblume sagt

      War es früher nicht so, dass der Mittelstand insgesamt noch stärker in der Politik vertreten war? Heut muss man vielleicht eher Prioritäten setzen, Betrieb oder Politik. Betriebführung macht sich auch nicht mehr von allein.

  2. Ludwig sagt

    Wenn ich bei mir vor Ort schaue , dann sind genügend Bauern in Stadt und Bundesland in der Politik aktiv. Das Problem liegt nur in Berlin und Brüssel. So lange in Deutschland immer weitere Steuern erhoben werden und der “Deutsche Michel” immer brav zahlt geht es hier immer so weiter . Jetzt kommt aber die Zeit der einbrechenden Steuern und der Inflation , sowie die Euroschwäche und da bin ich gespannt wie das weitergeht , denn die Geldruckmaschine läuft schon heiß , denn Europa kauft mit der Notenpresse nur Zeit . Inzwischen hat sich die Geldmenge seit Gründung des Euro rd. verzwölffacht auf rd. 8,5 Billionen Euro. Bei 10 – 14 Billionen ist dann der Zeitkauf beendet , wenn nicht endlich Kurskorrekturen kommen.Davon ist aber nicht auszugehen. Unsere Politiker werden auch nach der Wahl kaum etwas ändern , es sei denn , daß die Wähler einen nicht zu erwartenden Umsturz mit ihrem Kreuzchen machen. Leider muß es erst allen weh tun , daß Änderungen vorgenommen werden . Uns Bauern werden die jetzigen Politiker nicht helfen , weil nur wir mit Agrarprodukten unter Gestehungskosten die schneller werdende Inflation bremsen können. Das wird in der Tierproduktion zum Einstellen der Produktion führen und das geht jetzt schnell. Das sieht aber keiner , denn nach der Wahl die Syntflut in den jetzt Regierenden egal. Wir haben vor einiger Zeit die Ferkelproduktion eingestellt und warten jetzt nur auf die Aufstellung der neuen Regierung und dann wird auch die Schweinemast eingestellt wenn dieser Kurs so weiter geht. Wir Bauern , aber auch der gesamte Mittelstand sind nicht bereit , um den “Eliten” ein süßes Leben zu bereiten. Wie fähig die sind kann man in Afganistan und in der Flutkatastrophe im Ahrtal besichtigen.
    Alles Versager !

  3. Bauherr sagt

    Röring hat uns seiner Schlüsselfunktion durch die Überförderung von Biogasanlagen viele Bauern ruiniert.
    Ostendorff war immer Hetzer gen Bauern.
    Wir brauchen keine Bsuern im Parlament außer über die FDP.
    Diese Partei ist unser letzter Verbündeter

    • Brötchen sagt

      Bauherr machen sie den wahlomat für Landwirte sie werden erstaunt sein, was rauskommt…

    • Arnold Krämer sagt

      Bauherr, in diesem Fall muss ich den MdB Röring ein wenig in Schutz nehmen.
      Das EEG mit seiner massiven Förderung der Biogasanlagen ist unter Rot-Grün Anfang 2000 entwickelt und eingeführt worden. Ich habe damals immer gedacht, sie wollten damit auch die Veredelungswirtschaft im Nordwesten “plattmachen”. Soweit haben die damals in ihrer “Besoffenheit” aber garnicht gedacht. Der Bauernverband hat das damalige Anliegen aber gerne mitgetragen (“die Bauern als neue Ölscheichs”). Der Effekt der Verdrängung klassischer Veredelungsbetriebe durch überhöhte Flächenkosten ist erst relativ spät eingetreten, nachdem die Düngegesetzgebung wirklich “scharf” gemacht und gleichzeitig die Kosten der Viehhaltung durch weitere Fachgesetze in die Höhe getrieben wurden. Wahr ist aber auch, dass unter der CDU geführten Bundesregierung ab 2006 ? noch einmal im Sinne der Biogas-Investoren “nachgebessert” wurde. Die Kurskorrekturen kamen dann erst spät, zu spät. Da war das Kind längst in den Brunnen gefallen, nachdem man gemerkt hatte, dass die meisten Anlagen vor allem in viehstarken Regionen, wo man wenig Angst vor Millionen-Investitionen hatte, entstanden waren.

      • Bauherr sagt

        Bitte erlauben Sie mir einen Einwand. Ja, die Grünen haben den Grundstein für die Scheichs gelegt, aber der richtige Schluck aus der Pulle kam 2008 (Schwarz/Rot) mit dem EEG 2009. Ich habe die ISN in Erinnerung die dagegen protestierte, dass eine 500 kw Anlage 200000€ zusätzlich bekam.
        Das wirkt bis heute nach. Ein Kollege hier hat 65 ha an eine BGA verpachtet, und man braucht bei dem Preis erst gar keinen Tierhalter zu fragen.

        Wie viele Kinder will die Politik noch in den Brunnen werfen?

    • Brötchen sagt

      Obstbäuerin den Artikel über Lebensmittel Knappheit in UK in der Welt hast Du gelesen? Ist jetzt hinter der Bezahlschranke….

      Ich denke es kommt die ganz grosse Versorgungskatastrophe…..in spätestens 5 Jahren

      Und dann gilt, jeder ist sich selbst der nächste

      • Brötchen sagt

        https://www.stern.de/wirtschaft/grossbritannien-droht-lebensmittelknappheit-wegen-fehlender-lkw-fahrer-30650306.html

        Wenn man sich die aktuellen strassenbaustellen so ansieht, drei Mann arbeiten so vor sich hin, alles fährt gewaltige Umwege, nichts geht vorwärts.

        Bei uns im Betrieb keine Fachkräfte mehr, nur noch Sonderschüler usw…..und die Anforderungen steigen….!!
        Es kommt ein riesengroßes Desaster …in b. Kündigen 5000 Lehrer….jeder von der Strasse weg kann da unterrichten.
        Durch Corona ist die Bildung wohl extrem zurück geworfen und auch nicht aufholbar, weil keine Fachkräfte da sind…..überall das gleiche….und der Zustrom der Analphabeten hält an..

        • Obstbäuerin sagt

          Das scheint ja ein logistisches Problem zu sein und hat weniger mit der Produktion zu tun. Solche Probleme können irgendwie aus der Welt geschafft werden. Wenn aber ein Kredit für den konventionellen Landwirt entweder ganz verwehrt oder mit hohen Zinsen belegt wird, wird sich die Entwicklung hin zu Bio beschleunigen. Das ist ja auch das Ziel. In Brandenburg will man jetzt per Beschluss die Caterer an den Schulen subventionieren, damit sie Bioprodukte kaufen. Da wird künstlich ein Markt geschaffen, damit die Gesetze nicht vollkommen ins Leere laufen.

            • Brötchen sagt

              Die produzieren ja nichts….bei uns sollte ein neuer Wochenmarkt aufmachen…..Standort usw. Alle OK aber es hat sich keiner gemeldet bzw. Es haben alle abgesagt…!

              Ist wie mit allem, es wird sich was ausgedacht und machen sollen es andere….

            • sonnenblume sagt

              Es ist für den Staat nicht einfach, einem ganzen Volk ein anderes Ernährungs- und Einkaufsverhalten vorzugeben. Also muss man dort ansetzen, wo man a. selber entscheiden und b. die nachwachsende Bevölkerung entsprechend beeinflussen kann.
              Ernährung und LW steht an den Schulen zwar nicht auf dem Stundenplan, aber was da geliefert wird macht einem bisweilen nur noch sprachlos. Incl. erboster Anrufe von Lehrern, wenn die Kinder keine konforme Meinung vertreten.

              • Reinhard Seevers sagt

                Sonnenblume, ich glaube den Kiddies ist es egal, ob das Essen Bio ist oder nicht, Hauptsache es schmeckt ihnen. Es geht nur um das gute Gefühl bestimmter Eltern, Lehrer und Politiker.
                Eine Indoktrination der Kinder ist nur dann möglich, wenn man ihnen ständig sagt, was sie auf dem Teller haben, und dass das Essen besser ist, als das böse andere Essen.

                • sonnenblume sagt

                  Leider wird denen die Meinung schon eingetrichtert wie das Einmaleins. Da gibt es auch zu Hause schon Stress ums Essen. Mag sein, dass das jetzt Einzelfälle sind, aber das wird über die Jahre bestimmt nicht besser.
                  Ich war selber überrascht, dass das schon so extrem geworden ist. Grad hier, wo doch alles noch recht ländlich ist.

                • Inga sagt

                  Das verstrehen Kinder doch nur, wenn sie selber eine Möhre oder Kartoffel aus der Erde geholt haben, daran gerochen und den Schmutz (guter Ackerboden) davon entfernt haben, probiert haben, erzählt bekommen, was da für gute Vitalstoffe drin sind, die den Geschmack ausmachen und dann gezeigt bekommen, wie man sie schonend gart, damit diese Vitalstoffe erhalten bleiben.
                  Da schmeckt eine frisch geerntete Mähre oder Kartoffel anders, als eine ältere schon gelagerte, die eventuell etwas von den Vitalstoffen verloren hat.

                  Und dann werden sie sich auch mal informieren wollen, ob sich giftige Stoffe aus Kunstdünger und PSM auch neben den Vitalstoffen da anlagern können.

                • Inga sagt

                  Sonnenblume,

                  “Leider wird denen die Meinung schon eingetrichtert wie das Einmaleins. Da gibt es auch zu Hause schon Stress ums Essen.”

                  Dann wollen diese Eltern den Kiddis wohl klar machen, dass sie eine NULL in Biochemie früher waren!

                  Haben die sonst nichts zu tun?
                  Sind die nicht ausgelastet?

                  Die sollen sich lieber mal darum kümmern, warum heutzutage die Leute älter werden als früher.

                  Und was das mit der modernen high-tech Landwirtschaft zu tun hat!

                  Wissen die überhaupt, dass es eine high-tech Landwirtschaft gibt und was das ist?

                • sonnenblume sagt

                  @Inga, die Kinder kommen mit genauen Hinweisen aus dem Kindergarten, oder der Schule. Mindestens Bio, besser noch vegetarisch. Vegan ist zum Glück noch nicht dabei. Wenn das dann über die emotionale Schiene geht, ist das schon harter Tobak für die Kleinen. Für größere Kinder auf dem Hof ist das dann nicht mehr so anstrengend. Allerdings finde ich es anmaßend, wenn Lehrer bei den Eltern anrufen und ihnen ihre Meinung aufdrücken wollen, nur weil das Kind eine gegenteilige Meinung bezüglich Vegetarisch geäußert hat.

                • sonnenblume sagt

                  @ Inga, es ging in dem Fall um Kinder vom Hof, mit Garten, Feld und Tierhaltung. Das sind dann doch Menschen, die rund um mit der Natur aufwachsen. Habe ich vorhin vielleicht nicht deutlich genug geschrieben.

                • Inga sagt

                  Sonnenblume,
                  dann muß man den Lehrern mal klarmachen, dass sie das Grundgesetz lesen sollen, wo freie Meinungsäußerung garantiert wird.

                  ” Allerdings finde ich es anmaßend, wenn Lehrer bei den Eltern anrufen und ihnen ihre Meinung aufdrücken wollen, nur weil das Kind eine gegenteilige Meinung bezüglich Vegetarisch geäußert hat.”

                  Und die Lehrer müssen sich klar machen, dass unsere Ernährungsgewohnheiten evolutionär und kulturell gewachsen sind und viel älter als die vegane Küche usw.

                  Natürlich kann man sich Gedanken darüber machen, wenn der moderne Mensch nicht mehr so viel Bewegung hat wie früher und weniger hart körperlich arbeiten muß, ob dann die Ernährung nicht umgestellt werden sollte.
                  Natürlich sollten die aufgeklärt werden, die von Ernährung keine Ahnung haben. Manche Lehrer auch!

                  Aber bitte Demokratisch , wie es in unserem Land üblich ist!
                  Können da nicht Soziologen was drüber sagen?

                  Die Lehrer und Kindergärtner sollten lieber mit den Kindern aufs Land kommen und sie mal erleben lassen, wie man Kartoffel oder Möhren aus macht. Und wie frisch gemolkene Milch schmeckt.
                  Und man sollte einen Ökotrophologen einladen und erklären lassen, was in der natürlichen Milch alles drin, das man weder mit Hafer- noch mit Mandelmilch nachahmen kann.
                  Und wenn die Lehrer in der Schule dazu nicht mehr im Stande sind, dann müssen das die Eltern machen.
                  Das ist pädagogisch wertvoll, aber nicht diese Indoktrinierung.
                  Sowas hatten wir von 1933 bis 1945
                  Und als es 1968 immer noch nicht vorbei war, sind die Jugendlichen auf die Straße gegangen!
                  Haben die Antiautoritäre Erziehung gefordert, damit die Kinder mit weniger Angst aufwachsen sollten.
                  Sind diese Kinder nun Lehrer geworden und indoktrinieren die Kinder und sogar deren Eltern?
                  Ist genau das Gegenteil erreicht worden?

                • sonnenblume sagt

                  Besuche auf dem Bauernhof sind seit einiger Zeit von der Leitung nicht mehr gewünscht. Waren lange Zeit fester Bestandteil im Kindergartenprogramm. Könnte dem Erziehungsstil im Wege stehen. Leider. Neue Leiterin, neue Ausrichtung. So sieht`s aus.

                • Reiner Stoff sagt

                  Herr Servers, aber genau das passiert doch mittlerweile an Schulen und Kindergärten. Wer studiert heute großteils Lehramt, junge Mädels um die 20, gerade noch bei FFF mit demonstriert und keinerlei Bezug mehr zur Landwirtschaft. Da muss nichtmal böswillige Absicht dahinter stecken, sondern diese Leute sind selbst oft nur der grünen NGO Propaganda auf den Leim gegangen (die Berichterstattung über die konv. Ldw. in den Medien ist zu gefühlt 95% negativ, anklagend oder schlicht Halbwahrheiten verbreitend), ändert nichts an der Tatsache, das in den Augen dieser Leute, diese Form der Landwirtschaft das pure Böse darstellt.
                  Der 15jährige Sohn einer Nachbarin isst momentan kein Fleisch mehr, wegen dem Klimaschutz! Von Zuhause hat er diese Ideologie nicht.

                  Fragen sie Mal Landwirte mit Kindern, was inzwischen in Kindergärten und Schule gelehrt wird und das sind dann nur die ländlichen Gegenden.

                • sonnenblume sagt

                  Hoffentlich denken die Caterer daran entsprechendes Fachpersonal, Ökotrophologen, einzustellen. Die Ganztagsbetreuung nimmt zu und damit auch die Vollversorgung der Kinder. Sollte bei der Umstellung auf Vegetarisch schon beachtet werden. Biomischkost scheint nur noch ein kurzes Intermezzo zu sein, da einige Kantinen schon das Fleisch aus dem Programm nehmen.

              • Inga sagt

                Sonnenblume, warum denn das?

                Dass ist doch wertvoll, oder nicht?
                Wertvoller wie ei Waldkletterprogramm!

                Da ist doch Natur!
                Unser Essen auch!

                • sonnenblume sagt

                  Sie werden sich sicher noch mit Gemüseanbau beschäftigen. Beete mieten ist hier aktuell der große Renner. Aber keine Tierhaltung und schon gar nicht Konventionell.

          • Brötchen sagt

            Nicht nur…Obstbäuerin……

            Die caterer haben doch so schon zu wenig Geld….die haben extrem unter Corona gelitten, weil die Schulessen weg waren und auch die ganzen Veranstaltungen

            • Reinhard Seevers sagt

              Brötchen, habe einen Bauherrn, Biocaterer für Schulen und Kantinen in einem deutschen Stadtstaat. 4000Essen am Tag. Der hat einen guten Vertrag, er bekam für alle nicht abgenommenen Essen eine lukrative Entschädigung und liefert heute wieder ganz normal. Gibt eben solches und solche.

              • Brötchen sagt

                Ja aber der Geldtopf wird bald versiegen, ist ja nur aufgeschoben…der Kunde den ich habe, der kommt auch ohne Schulessen zurecht, sind eben alle ak zu Hause…..

                Bio ist teuer und Gemüse noch teurer als Fleisch….

          • Smarti sagt

            Wir hatten vor 14 Tagen Besuch aus England bei uns auf dem Hof. Eine Lehrerin mit zwei Kindern, die jetzt nach über 10 Jahren schweren Herzens wieder nach D zurückkehren wollen. Immer mal wieder ausverkaufte Regale seien dort schon länger “normal”, doch jetzt ziehen die Preise derart an, dass sie es sich ein Leben dort fast nicht mehr leisten können, obwohl beide Elternteile voll arbeiten.0hne jemals grosse Sprünge gemacht zu haben. Dass es nur am Fahrermangel liegen soll, glaubt die Frau nicht.

            • Christian Bothe sagt

              Scheint unterschiedlich zu sein! Habe vorige Woche in einem nahen Naturpark eine Familie mit 2Kindern aus Wales getroffen.Sie fanden alles okay dort.Haben eine Europareise mit dem PKW gemacht.Schweiz,BRD,Holland,Frankreich! Sie wunderten sich nur,das unterwegs keinerlei Coronakontrollen auf dem Kontinent gemacht wurden…

      • Brötchen sagt

        Achso und dann haben es alle schon gewusst und der Bundespräsident/in erzählt was von, er/sie hat das größte Mitgefühl und alle sind ja so betroffen…

    • Reinhard Seevers sagt

      Es sind ja schon etliche unterwegs auf neuen Wegen, um dem demokratischen Selbstverständnis auf die Beine zu helfen. In Irland gibt es neue Formen der Beteiligung, der Bundestag macht sich auch Gedanken über neue Formen und ehem. Politiker bilden neue Interessengruppen….Fatalismus hilft nur sehr begrenzt weiter, glaube ich.
      https://www.finanzwende.de/
      https://www.bundestag.de/resource/blob/550340/1cfa9b21f88835679b09f0eec7bf60c0/WD-3-037-18-pdf-data.pdf

        • Reinhard Seevers sagt

          Man muss langfristig denken, wie in der Landwirtschaft eben auch….kurzfristig haut man sich erstmal alles Mögliche um die Ohren, und dennoch ändert sich nichts.
          Die derzeitige Lage wird jedenfalls nicht politisch und kurzfristig anders.

          • Brötchen sagt

            Die sollen doch erstmal die kleinen Dinge in Ordnung bringen…..selbst das kriegen sie doch nicht auf die Reihe!

  4. Christian Bothe sagt

    Warum ist das wohl so? Frauenquote ist auch so ein Unfug,nebenbei gesagt…Wenn ich mir dann so die Kaderpolitik in den BL anschaue( sh.Thüringen neue Ministerin LW, nicht vom Fach…) frage ich mich immer(wenn auch politisch gewollt?) warum man solche wichtigen Posten nicht mit Fachleuten besetzt? Desweiteren gehe ich aber davon aus,das Bauern mit eigenem Betrieb oder Genossenschaft keine Zeit für diese “Spielchen” haben,und sich trotzdem ehrenamtlich engagieren! Der Rest der Profis? verschwinden dann leider in den Verbänden, Behörden und kämpfen manchmal noch gegeneinander…Dann gibt’s ja noch die Pseudolandwirte in den NGOs und deren landwirtschaftsfeindliche Argumentationen. Alles in allem leistet sich die BRD ehe einen viel zu großen nicht nötigen BT,BR und viele Landwirtschaftprobleme verpuffen( sh. vergangene Legislaturperiode). Dazu dann noch Negatives aus der EU von diversen Emporkömmlingen, die sich mit LW ( Bio~) beschäftigen…

    • Ostbauer sagt

      Wichtig ist, meiner Meinung nach, dass sich die Landwirte in den Gremien vor Ort einbringen; dort, wo man mit Sachargumenten noch überzeugen kann. Eine “verkehrte” Aufstellung von Flächennutzungsplänen kann schon mal verheerende Auswirkungen auf die Landwirtschaft haben.
      Wasser-und Bodenverbände oder Flurneuordnungsverfahren sind auch solche Gebiete, wo man unbedingt seine Finger im Spiel haben sollte.
      Dass wir am großen Rad mitdrehen können, glaube ich nicht mehr. Der landwirtschaftliche Sachverstand der Bundesregierung geht so langsam gegen null. Es geht eigendlich nur noch um Schadensbgrenzung bei der Umsetzung auf der unteren Ebene.

      • Thomas Apfel sagt

        Es wird nur im Moment vieles in Gesetze und Verordnungen gegossen. Da haste auf der unteren Kommunalen Ebene keine Handhabe mehr, nur immer mehr Kotrolleure. Die “Green-Deal-Taxonomie”, die ja nicht nur für die Landwirtschaft gelten soll, ist die Grundlage dafür. Bislang nur für die Vergabe von Krediten vorgesehen, wird diese Vorgehensweise ganz schnell auf die Vergabe der Fördermittel übergreifen. Das nächste Kapitel Kontrolle wird da gerade aufgeschlagen und QS wird das vielleicht “freundlicherweise” mit einbauen (so wie FIAS auch). Oder aber es kommt der beim Landratsamt angestellte Absolvent der HNE oder ein anderer überflüssiger Studienabgänger bei Dir nachsehen, ob genug Fliegen, Mücken, Unkraut und sonstiges biodiverses Viehzeug, wie Wolf und Kormoran, da sind. Und wenn nich, Geld wech !
        Und wenn die Agrarzahlungen mal weg sind, musst du das trotzdem aus eigener Tasche zahlen (Maßnahme und Kontrolleur), weil: iss ja Gesetz !!!

        • sonnenblume sagt

          Es kann, sowohl National als auch auf EU.Ebene, ja nicht Kostengünstiger werden, wenn alles Gesetz und Ordnungsrecht wird. Dann muss alles vom Landwirt getragen werden und alle Gelder aus den Haushalten stehen für andere Bereiche zur Verfügung.
          Ich bin mir sicher, dass das der angetrebte Weg ist. Die Zahlungen für den Agrarsektor, zu mindest was die kov. LW angeht, sind doch vielen schon lange ein Dorn im Auge.

        • Ostbauer sagt

          Ich hab den überbordenen Kropf nicht vergessen.
          Aber da wo man noch Einfluss nehmen kann, sollte man es tun.
          Bekanntlich stirbt ja die Hoffnung zuletzt, (böse Zungen sagen “aber sie stirbt”).
          EU- und Bundespolitik kann ich auch mit einem Kreuz an der vermeindlich richtigen Stelle nicht mehr verändern. Der Zug rollt; und zwar ohne Bremsen Richtung Abgrund!

        • Stadtmensch sagt

          “Absolvent der HNE oder ein anderer überflüssiger Studienabgänger”

          HNE ist aber auch “Brutstätte” für allerlei aussichtsreiche “Sanitärwende-Startups”.
          Finizio, Goldeimer, NetSan usw.
          Ziel ist die Kreislaufwirtschaft. Geht gerade ziemlich zur Sache da draußen mit guten Projekten. Die Israelis hatten auch eine gute Idee: “Homebiogas”….

          Die hätte @Paulus mal fragen können, warum man einen Kuhfurz nicht anzünden kann. Da werd ich wohl bald auf Off-Grid umstellen können 😉

          • Thomas Apfel sagt

            Keine Frage, eine “Hochschule für nachhaltige Entwicklung” macht ja grundsätzlich Sinn. Problematisch ist nur, dass die Absolventen nach dem Studium zu großen Teilen auf der Suche nach staatlich finanzierten Kontrollstellen sind, oder bei den NGO´s landen ohne jemals Kontakt mit der wirtschaftlichen Wirklichkeit und dem Tagesgeschäft der Landwirtschaft gehabt zu haben.
            Zugegeben, mein Blickwinkel ist aus der LW heraus etwas eingeschränkt, hängt mit persönlichen Erfahrungen mit Öko-Klugscheissern zusammen.

  5. Reinhard Seevers sagt

    Ich glaube nicht, dass die derzeitige Form der demokratischen Vertretung des Volkes durch ein Parteiensystem Zukunft hat. Es werden zunehmend andere Formen der Beteiligung kommen und kommen müssen. Landwirtschaft ändert sich parallel ebenfalls. Deshalb ist es in meinen Augen wichtig vor Ort mit den Bürgern die Probleme anzugehen, um dann mit Unterstützung der Menschen im ländlichen Raum, Mitbestimmung einzufordern.
    Das große Rad können immer weniger aktive Landwirte nicht mitdrehen, da ist eine ganz andere Macht im Spiel

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