Alois
Kommentare 17

Bauer sucht Follower

Schaut mal, was die Berliner am Sonntag in der Morgenpost hatten.  🙂 Die Hamburger hatten das Vergnügen schon drei Tage vorher.  🙂 Der Artikel wird auch noch in weiteren Zeitungen erscheinen.
Die landwirtschaftlichen Blogger werden von den anderen Medien wohlwollend wahrgenommen. Das ist ein schöner Erfolg über den wir uns gemeinsam freuen dürfen. Das gilt auch für die vielen “Bauern-Blogger”, die hier nicht namentlich genannt wurden. In der gedruckten Zeitungsversion werden z.B. auch noch Thomas Fabry und Franz Kinker genannt. Deshalb vielen Dank an ALLE Bauern, die bloggen, posten, facebooken, twittern, youtuben kommentieren usw.

Gemeinsam kommen wir voran. 🙂 🙂 🙂

Willi und Alois

 

https://www.morgenpost.de/wirtschaft/article210467517/Bauer-sucht-Follower-Immer-mehr-Landwirte-im-Netz-aktiv.html

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PDF-Version Hamburger Abendblatt vom 04.05.2017 mit freundlicher Genehmigung des Verlages

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17 Kommentare

  1. bauerhans sagt

    im letzten STERN(nr.19) war dagegen ein bericht übers bienensterben und neonicotinoide,die monokultur und den insekten- und singvogelverlust.
    war nur “alter wein in neuen schläuchen” und sicherlich als wahlkampfhilfe für die landtagswahlen in SH und NRW gedacht.

    • Martin Gork sagt

      Panorama gibt jetzt eine Lernhilfe für angehende Bauern…
      Der Wahlkampf und grüne Terror nimmt immer groteskere Züge an.

    • Zenzi sagt

      @bauerhans “im letzten STERN(nr.19) war dagegen ein bericht übers bienensterben und neonicotinoide,die monokultur und den insekten- und singvogelverlust.”

      Ist ja auch sinnvoll solche Berichte zu bringen. Obwohl “Stern” nicht zu meinen Lieblingszeitschriften gehört, finde ich den Artikel in den Aussagen sehr zutreffend.

      Diese Zusammenhänge des Insektenrückganges sollten immer wieder dargestellt werden.

      Deine “Wahlkampfhilfe-Brille” kannst du in dem Fall mal abnehmen.
      Die “Grünen” tun ja auch nichts zur Verbesserung der Umstände.

      • bauerhans sagt

        “finde ich den Artikel in den Aussagen sehr zutreffend.”

        populistische aussagen, wissenschaftlich nicht bewiesen.

        • Zenzi sagt

          Randolf Menzel ist Wissenschaftler. Es gibt zig unabhängige Studien welche die Zusammenhänge darstellen. Der diesjährige Verlust an Bienen beträgt in Bayern zwischen 15 – 21 %. Hier kannst du schauen wie`s in deinem Bundesland aussieht:http://bienenkunde.rlp.de/Internet/global/themen.nsf/0/5B300A625864EBCEC1257FD5002FCF0D/$FILE/Infobrief_2017_08.pdf

          Das populistischste an dem Bericht ist, dass dieses ernste Thema im “Stern” erscheint. Da kann man ja gleich “Bild” lesen…

          • Schmeckt gut sagt

            Der Verlust ist bei einigen Imkern sogar annähernd 100%. Nur mit dem Unterschied, dass, einen Schuldigen in der Landwirtschaft zu suchen, zwar schnell und einfach ist, aber den Kern nicht trifft. Speziell in diesem Jahr gibt es mehrere herausragende Gründe für die Bienenverluste. Zum einen ist der extrem warme Herbst bis Mitte Oktober sehr schlecht für die Bienen gewesen. Sie haben bis zum Schluß extrem viel Brut gesetzt, weil sie auch viel (Herbst)Nektar finden konnten. Dieser Nektar ist aber weniger gut und in diesem Jahr auch oft ein Grund für das Verhungern des Volkes – er kristallisierte nämlich und die Bienen bekamen ihn im Winter nicht mehr flüssig – sie sind trotz großer Vorräte verhungert. Zweitens hat die Varroamilbe mit der milden Herbstwitterung zugeschlagen. Wer nicht auf der Hut war und die Milben bekämpft hat, hatte große Verluste. Und drittens mußte nach dem warmen März (mit wiederum einsetzender Brutgeschäfte) mit hohem Energieverbrauch gerechnet werden. Im kalten April konnten die Bienen nicht fliegen. Manchmal reichten die wenigen Flugstunden nicht einmal zum Wasserholen aus. Ohne Zufütterung sind sie verhungert. Zusammengefasst: Warmer, langer Herbst – kalter, trockener Winter, zu früher Start mit Hitze und vorgetäuschtem Sommer, anschließend extrem ungemütlichen darauf folgenden 6 Wochen sind nur bei guter Pflege für Bienenvölker zu überstehen. Dies konnte ich mit unseren Imkern in vielen Gesprächen herausfiltern. Die Landwirtschaft zum wiederholten Male als Hauptverantwortlichen zu nennen ist viel zu einfach – und in meinen Augen eine Sauerei. Wir arbeiten sehr gut mit den Imkern zusammen. Wir brauchen gesunde, starke Bienenvölker.

            • Zenzi sagt

              Das Wetter ist auch für Imker normales “Tagesgeschäft” Milbenbekämpfung machen ALLE Imker die ich kenne und das sind etliche. Die Bienen auf dem Waldhonig im Winter zu lassen ist sträflich. Nicht umsonst schleudert man im Spätsommer ab und füttert Zuckerwasser, o.Ä zu. Auch eine Kontrolle im Frühjahr ob genügend Futter drin ist uswusw ist normale Praxis. Wer das vernachlässigt ist am Verlust der Völker selber schuld.
              Der Bericht im Stern aber zeigt aber die vielfältigen Gründe für den Verlust/Schwächung der Bienenvölker auf. Dazu gehören eben auch Spritzmittel und die artenarme Flora. Es geht hier nicht um “Sündenbock” sondern um das Nennen der Ursachen und die Zusammenhänge. Bayer wird das nicht für die Imker tun…..

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              @Zenzi

              Dass es in der derzeitigen Landwirtschaft Zeiten gibt, wo der Gabentisch für die Bienen reich gedeckt und Zeiten gibt wo kaum was mehr blüht, ist unbestritten. Es kann nicht nur die Aufgabe der Landwirtschaft allein sein, zb. Blumenwiesen anzulegen. Die Kommunen verlangen Höchstpreise bei der Pacht, warum legen die Kommunen auf ihren Flächen nicht selbst Blumenwiesen an, das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.
              Es gibt immer Mehr Hobbyhalter von Bienen, die zwei bis drei Völker halten, die von Bienen schlicht und einfach keine Ahnung haben und die eigenen Fehler werden der Landwirtschaft angelastet. Gibt es tatsächlich mal einen Schaden durch PSM, dann berichtet die Presse nicht vom Verlust von 2 Völkern, nein, da schreibt man lieber von 100.000 Bienen mit großer Überschrift. Daneben steht ein Dreizeiler mit der Botschaft, dass ein Mensch bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist.

              Wer sich ein bisschen informieren will:

              https://bienenkunde.uni-hohenheim.de/104406

          • Berthold Lauer sagt

            Bei uns gibt es ein Dienstleistungszentrum (DLR, Staatliche Beratung) an dem ein Bienenexperte ansässig ist. Den frage ich jedes Jahr, anläßlich der Sitzung der Tierseuchenkasse, bei der er seinen Sachstandsbericht zur Situation der Bienenvölker abgibt, was ich von den oftmals reißerischen Berichten zum Bienensterben in den Medien halten soll. Und jedes Jahr erhalte ich die selbe Antwort: 10-20 % Verluste im Durchschnitt, fast auschließlich durch inkonsequente Bekämpfung der Varoa oder nicht Einhalten der Bekämpfungsemfehlungen. Oft seien die am stärksten betroffenen Imker sehr beratungsresistent und würden sich lieber auf andere Ursachen (Pestizide etc. ) einschiesen, als die Schuld bei sich selbst zu suchen. ( Auch ein Experte, sogar zu Zeiten einer grünen Chefin)

    • Andreas Schmid sagt

      Es gibt zwei Arten Bienen zu schützen. Die eine nennt sich Imkerei, die andere Labertasche.

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