Bauer Willi
Kommentare 57

„Auf dem Bauernhof“ – Kinderbuch bei ALDI

Seit Montag 7.9. gibt es beim Discounter ALDI Kinderlesebücher, darunter auch eines mit dem Titel „Auf dem Bauernhof“.  Sie sind für Kinder ab 3 Jahre ausgewiesen.

Die Bilder und Texte überraschen durch ihre Nähe zur Realität. Oder wo haben Sie schon mal diesen Satz gelesen: „Damit der Boden fruchtbar bleibt, düngt Bauer Jan regelmäßig“.

Auf der letzten Seite gibt es Fragen, deren Antwort unter einer Klappe verborgen sind.

Mir hat das Buch gefallen, auch wenn ich nicht die direkte Zielgruppe bin. Man kann es ja auch verschenken. 2,99 € kann sich auch ein armer Bauer leisten… 🙂

 

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57 Kommentare

  1. Bernd Schwintowsk sagt

    Toll, so viel Meinung hier – und so wenig Wissen. Aber auch große Menschen haben die Chance, sich über Fakten aus der Arbeitswelt der Bauernfamilien zu informieren. Wer den Menschen aus der Landwirtschaft und deren Kommentaren keinen Glauben schenken möchte, kann es auch Schwarz auf Weiß nachlesen, wie Ackerbau und Viehzucht funktionieren – z.B. auf http://www.ima-agrar.de und bei den kostenlosen Produkten im http://www.ima-shop,de, die sich auch online lesen lassen.

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  2. Leider überhaupt nicht der Realität entsprechend!
    Ich bin Erziehern im Kindergarten und ich finde es eine Frechheit, dass wir unseren Kindern falsche Vorstellungen vermitteln bzw. nicht wahrheitsgetreu ihnen die Welt erklären. Warum geben Kühe eigentlich Milch? Warum sind ihre Euter so prall gefüllt? Weil wir ihre Milch brauchen um groß und stark zu werden? Kühe produzieren Milch für ihre eigenen Kälber und nicht für uns Menschen. Wir eröffnen unseren Kindern falsche Illusionen. Nur weil wir uns unsere eigenen Fehler nicht eingestehen wollen. Oder weil wir nicht wollen, dass unsere Kinder unser eigenes Handeln hinterfragen. Wir sehen es als „normal“ an Milch von einer anderen Spezies zu trinken, obwohl es schon wissenschaftlich erwiesen ist, das Milch schädlich ist. Eine Industrie hat es geschafft die ganze Welt glauben zu lassen wir wären alle Babykühe!
    Mal was zum Nachdenken für alle.

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    • Bauer Willi sagt

      Vielen Dank für Ihre Einzelmeinung. Es steht Ihnen frei. Keine Milchprodukte zu konsumieren. Als Erzieherin erwarte ich jedoch, dass Sie Ihre persönliche Meinung nicht als „richtig“ vermitteln.
      Fachliche Frage: Wie soll absolutes Grünland anders genutzt werden als über Wiederkäuer? Wir Menschen können es nicht direkt verwerten.

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      • Paulus sagt

        @Bauer Willi
        Sehr geehrter Herr Dr. Kremer-Schillings, ich fürchte es ist mitnichten eine Einzelmeinung, leider! Das war schon vor etlichen Jahren in der Grundschule unserer Tochter so, da betraf es das Fleisch. Damals gab es noch keine Schulkost und die Kinder mit Wurst auf dem Butterbrot wurden nahezu geächtet. Das war das Resultat der Indoktrination durch falsch gepolte Lehrerinnen, die danach fragten was die Kids denn so dabei hatten, um es anschließend ganz subtil zu bewerten. Das ist nicht aus der Luft gegriffen. Meine Gattin hat sich oft genug mit denen angelegt und diese Tanten auf ihren gesetzlichen Auftrag verwiesen. Und jetzt geh bitte mal in einen popeligen Rewemarkt und schau dir das Angebot an vegetarischen und veganen LM an. Noch besser – besuch mal eine Mensa deiner ehem. Uni in Bonn. Ich glaube zwar nicht an die große Transformation, den Trend nehme ich aber schon wahr. Zumindest in Aachen hatte ich mitunter das Gefühl, dass sich die Fleischfresser nicht mehr so richtig trauten, sich mit ihren Gerichten an die langen Tische zu setzen, sondern sich nach Gleichgesinnten suchend, lieber an deren Tische verkrümelten. Da greift halt auch, genau so wie in dem kleinsten Dorf die soziale Kontrolle.

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          • Das glaube ich sehr gerne, Christian Bothe,

            denn drüben waren ja %ual mehr Menschen in der Landwirtschaft tätig als in den alten Bundesländern.
            Die kennen noch alle Zusammenhänge.

            Hier brauchte sich keiner mehr zu bücken schmutzige Hände machen.

            Das macht was mit einem, und wenn das 3 Generationen so geht, dann braucht man sich nicht zu wundern,

            dass welche denken Cola wäre gesunder als Milch und die Kühe sind lila,
            dadurch kommt auch das Bauernbashing.

            Die Kinder von früher sind erwachsen und Kindergärtnerin oder Lehrerin!

            also müssen sich künftige LehrerInnen und KindergärtnerInnen darauf vorbereiten, oder?

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        • Ferkelhebamme sagt

          Die Kindergärtnerin meiner großen Tochter meinte damals im Herbst in der Grippezeit, dass alle so krank sind, weil Antibiotika im Hähnchenfleisch gefunden wurde. Mal abgesehen davon, dass ihrer Logik nach dann alle hätten gesund sein müssen, hab ich mein vierjähriges Kind an die Hand genommen und die wichtigste Lektion ihres Lebens gelehrt: du musst nicht alles glauben, was man dir erzählt. Sie ist inzwischen vierzehn und gibt auch mal Lehrern Contra. Bisher erntet sie dafür Respekt, ich hoffe, das dreht sich nicht.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Gut, dass meine Kinder schon groß sind und nicht solchen Indoktrinationen ausgesetzt ist….was für ein Land, das seine Kindergärtnerinnen ideologische Verblendungen lehren lässt.

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    • Eine Kindergärtnerin sollte sich da doch besser informiere. Waren sie mit ihren Kindern schon mal auf einem Bauernhof mit Milchkühen?
      Da können sie diese Fragen der Bäuerin oder Bauern stellen.
      Als die Menschen nach Nahrungsmitteln suchten, fanden sie heraus, das Milch auch sehr Nahrhaft ist. Und domestizierten dafür extra Ziegen und Kühe, vermehrten sie und hatten so viel Milch mit vielen Nährstoffen, Mineralstoffen und Vitaminen, alles was ein Säugling braucht, der noch keine andere Nahrung aufnehmen kann.
      So etablierte sich die Milchgewinnung hier, anders als in Asien.

      Von der Nährstffreichen Milch machte man Quark, Käse, Butter und Sahne.
      Im Hunrück und Harz, auch anderswo machten die Omas noch Koch- und Handkäse nach Familienrezept. Das haben längst industrielle Molkereien übernommen. Manches Restaurant in Südhessen macht ihnen dann auch Handkäs mit Musik daraus.

      Also zuerst war die Milch fürs Kälbchen da und dann für den Menschen.
      Eine moderne Kuh von heute kann viel mehr geben, als das Kälbchen überhaupt braucht.
      Das sind alles landwirtschaftliche Züchtungsleistungen, wie auch beim Getreide, dessen Urform das Gras ist.

      Auch dafür ist das Buch da, um zu Informiere und spätere Kindergärtnerinnen eine Vorstellung davon haben und sich bei Bedarf mehr davon zu informieren!

      Ein Landwirt weiss das, das ist berufsspezifisch, sie sind Kindergärtnerin, der Beruf ist auch spezifisch.

      Also bevor man iandere Leute Berufswissen beanstandet erst mal informieren, sonst geben sie ja den ihnen anvertrauten Kinder auch falsche Vorstellungen weiter.

      Das darf auf keinen Fall passieren.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Was meinen sie, welche Ernährung besser für die Kinder sind?
      Gegen etwas zu sein, ohne Alternativen aufzuzeigen ist recht mager.

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      • Nicht nur Kälbchen und Zicklein sind Säuglinge, sondern auch unsere Babies.

        Wenn die jungen Mutter weiter berufstätig bleiben wollen und andere Interessen haben, können Sie mit Sicherheit die Babies so lange stillen,
        Ob man die Frauen unterdrücken soll, um Indie Zeit zurück zu kehren?
        Sollen sie vielleicht die Anschlussnahrung noch vorkauen, wie sie das in den Urbevölkerungen machen?
        Also nehmen wir Kuhmilch dazu, auch für die Breie und anderes, aber dazu wissen Experten für Ernährung besser.

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      • Ob die Babys dann in Zukunft keine Milch mehr bekommen, wenn die giftig ist?

        Nein das machen die nicht,
        die nehmen so Pulver von Alete und Milupa.

        Die brauchen nicht mehr nachzudenken, die Industrie macht alles für die, ob sie dann irgendwann mal von der manipuliert werden?
        Von der Politik und NGOs dann auch?

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    • Christian Bothe sagt

      Was für ein dummes Statement von einer Erzieherin zu einem Kinderbuch!Wo hat sie nur ihre Ausbildung gemacht???Vielleicht hast sie noch nix mit der LW am Hut gehabt…Die armen Kids.

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      • Ob die als Kind geglaubt hat,
        dass Milch in der Colafabrik herg3estellt wird?

        Und alle Kühe sind lila?

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    • Gerade als Erzieherin sollten Sie, Julia, besser Bescheid wissen über Naturprodukte wie Milch und deren Bedeutung für die Ernährung, gerade von Kindern; über die Historie der Nutztierhaltung durch Menschen in der Historie unseres Planeten oder über die Vermittlung von Wissen gegenüber Kindern im Kita-Alter.

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    • bauerhans sagt

      Julia,wir können auch nicht fliegen,uns dauerhaft sehr schnell bewegen oder längerfristig schwimmen,aber wir machens einfach und belasten damit die umwelt!

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    • Carmen Venus sagt

      Unfassbar das sie Erzieherin sind.
      Ihre Aufgabe liegt darin, Kindern das Leben näher zubringen und nicht Kinder zu missionieren. Ich wäre auf die Barrikaden gegangen als Mütter, wenn sie meinem Kind solch ein Müll erzählt hätten.

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  3. Thomas Apfel sagt

    Ich find da nix zu meckern dran. Ist ja für 3 – 5 Jährige gedacht. Da finde ich es landwirtschaftsfreundlich, wenn richtig festgestellt wird „Puh, das stinkt“ Aber mit der richtigen Formulierung: der Bauer tut das, damit der Boden fruchtbar bleibt und so erhält der Ackerboden wertvolle Nahrung. Das hebt sich doch mal wohltuend von dem ganzen Gülle- Bashing ab ! Schließlich haben auch wir mal gesagt bekommen: “ Watt stinkt, datt düngt“

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    • Wäre nicht besser wenn die Bodenbearbeitung, in diesem Fall eben Pflügen nach dem Düngen abgebildet worden wäre?
      So kann sich das Kind vorstellen, das der Gestank untergepflügt wird, eben im Boden versteckt und für die nächsten Pflanzen als Nahrungsmittel verfügbar, die den Dünger mit den Wurzeln essen und so die Pflanzen satt und groß und stark werden.

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  4. Ottmar Ilchmann sagt

    2,99 Euro für ein Buch! Genau wie bei den Lbensmitteln bleibt sich Aldi als Billigmacher treu.

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    • Christian Bothe sagt

      @Ilchmann,stört Sie das, weil von ALDI? Ich finde die Illustrationen nicht schlecht und für kleine Kinder begreifbar.

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  5. Ferkelhebamme sagt

    Illustrationen und Text des Aldi-Buches sind grottenschlecht. Und wo wurde es gedruckt? Sorry, da rollen sich mir die Fußnägel hoch.
    Lieber Willi, investiere dein Geld lieber in Bauernhofbücher der Wieso, Weshalb, Warum-Reihe von Ravensburger. Die sind wunderschön illustriert und sprachlich um Längen besser. Kosten aber halt auch mehr. „Fahrzeuge auf dem Bauernhof“ wird dein Enkel lieben!

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  6. Obstbäuerin sagt

    Bei Roßmann gab es auch ein Buch über Landwirtschaft für Kinder ab 5 oder 6, das habe ich sofort angewidert zurückgelegt, weil alle bösen Klischees schön illustriert dargestellt waren. Dagegen ist dieses doch nett aufgemacht. Das hätte meinen Enkeln auch gefallen,als sie noch kleiner waren.

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    • Nach der Ernte wird nicht gepflügt, da wird höchstens mit einem kleinen Pflug, mit kleineren Scharen geschält, ich glaube 5 cm tief.
      Das wird heutzutage vom Grubber gemacht.

      Ein richtiger Pflug pflügt 30cm tief, der lockert den Boden 30cm tief!

      Dieses Schälen oder Grubbern auf dem Feld wird getan, damit nach dem Ernten auf dem Stoppelfeld das aufgehende Unkraut und auch vom ausgefallen Getreide die aufgehenden Pflanzen untergearbeitet werden, so braucht man kein Herbizid dafür.

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    • Weil sich während des Wachstums des Getreides der Boden sich gesetzt hat, vielleicht auch durch den Regen im Jahr!

      Das sieht man doch im Garten ach!

      Ah da fällt mir gerade ein, dass die Hackfrüchte wie Rüben, Kartoffeln und anderes Gemüse im Garten oder Feld auch gehackt werden muß.
      Wurzeln brauchen Luft und so kann man Hackfrüchte groß hacken, gerade in der Zeit, wo die Wurzeln dick werden, gerade in der Zeit wo der meiste Regen fällt.

      Wenn so ein Gewitter runter platscht, was macht es mit dem Ackerboden?
      Es platscht ihn zu, verdichtet ihn.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Mähdrescher…….?
      In einigen Gegenden sagt man mähen, in anderen dreschen. Komischerweise sagt keiner ich mähdresche dann Mal…🤔

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      • firedragon sagt

        Doch ich, Wortkreationen erheitern und man lernt dadurch, dem Alltag mit Humor zu begegnen.

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      • Man übernimmt immer das was im Dialekt in jener Gegend dazu gesprochen wurde.

        Früher war die Große Ernte,
        da gab es extralange Schulferien,
        denn alle mußten bei der Großen Ernte, dem GetreideMähen mithelfen.

        Im Herbst und Winter kam der die Große Dreschmaschine und alle Getreidegarben in der Scheune, bei manchen auch auf dem Feld würden geDroschen.

        Das Kunstwerk Mähdrescher macht beides.

        Vielleicht nehmen wir nur Worte, die die Vorfahren auch benutzt haben und etablieren sich.

        Wenn man heutzutage mit einem Wagen voll Getreide frisch geerntet von Feld kommt, sind es gedroschene Körner.

        Ist man früher mit einem Wagen frischgeerntetem Getreide vom Feld nach Hause gekommen, dann waren es Getreidegarben.

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      • Das Wort Mähdrescher
        ist erst in den 60igern in unsere Dörfer gekommen,
        ab da haben es alle benutzt, war es etabliert.
        In den Städten bestimmt noch später.
        aber alle hatten noch die mühevolle Tätigkeiten von Mähen mit Sense, Grasmäher oder Selbstbinder, das Aufnehmen und aufstellen, nach Hause fahren, einbanzen und

        dreschen , dazu brauchte man 14 Leute, die wollten auch bekocht (inkl. Frühstück, NachmittagsKaffee und Abendessen) sein.

        im Kopf.

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  7. kritischer_Leser sagt

    „Warum suhlen sich Schweine im Schlamm?“
    Für eine Darstellung „nahe der Realität“ müsste es wohl heißen „Warum dürfen sich Mastschweine nicht mehr im Schlamm suhlen?“!
    Und die Muttersau im Stroh ist wohl auch deutlich fern jeder Realität!

    Aber als Ackerbauer fehlt Bauer Willi da vermutlich der Blick für die Realität.

    PS: Die letztendliche Antwort für die o.g. Frage wäre natürlich, weil du sonst kein billiges Schweinefleisch bei ALDI kaufen kannst.

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    • Bauer Willi sagt

      Stimmt. Es gibt nichts, was man nicht noch verbessern könnte.

      Und Bauer Willi mal eben wieder eine verpassen. Danke. Erinnert mich irgendwie an einen Troll, der es mit immer neuen Accounts versucht… A.H.?

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      • Christian Bothe sagt

        @Bauer Willi,gut ausgesucht, finde es gut und werde es vielleicht meinen „Stadtenkeln“aus Köln kaufen.Sind aber schon etwas älter…

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      • kritischer_Leser sagt

        Lieber Bauer Willi, Sie präsentieren sich in Ihrem persönlichen Blog mit Ihrer persönlichen Meinung. Dies betonen Sie gerade immer dann, wenn Sie sich (Mal wieder) etwas von Daten und Fakten entfernen und ihre (ich Erinnere U.a. das Kreuzfahrtschiff) „Denkanstöße“ verbreiten. Sie werden mir also schon zugestehen müssen, dass auch ich meine persönliche Meinung, auch zu Ihnen als Autor, hier abgeben kann, zum Beispiel in der Form eines Denkanstöße, dass Sie nicht von allem über das Sie schreiben auch wirklich ein tieferes Verständnis (geschweige denn einen Unvoreingenommene Blick) haben. Wobei es Ihnen als Betreiber der Seite natürlich zusteht unliebsame Kommentare zu verbergen.
        Meine Beteiligung in diesem Blog spricht mMn deutlich gegen ein Agieren als Troll, das nur am Rande.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Es ist jedem benommen hier seine Meinung zu sage und auch Frage zu stellen.
          Eine Ihrer Fragen war, warum dürfen Mastschweine nicht mehr im Schlamm suhlen.

          Meines Wissens ist das nicht verboten.
          Die Frage wäre, warum lässt man dies nicht zu?
          Vermutlich ist die Frage ganz einfach, der Bauer macht keine Viehhaltung, die nur Verluste bringt, für manche schwer zu verstehen.

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    • bauerhans sagt

      „…..weil du sonst kein billiges Schweinefleisch bei ALDI kaufen kannst.“

      weil aldi beim tönnies 5000000 schnitzel zum aldi-preis bestellt!

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  8. bauerhans sagt

    wahrscheinlich hatte der author eine genaue preisvorgabe bekommen.
    der trecker ist eine nachbildung eines Bruder-Modells.
    soll ja günstig sein,deshalb keine weit reichende recherche.

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  9. Reinhard Seevers sagt

    Oh Gott…Anbindehaltung?, Rohrmelkanlage, pralle Euter…unangenehm!!!

    Kein Roboter, wo sich die Kühe selber zum Melken begeben ohne Stress und ohne Druck?
    Es bleibt semi-positiv.

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    • Gregor sagt

      S.g. Herr Seevers, ich weiß ja nicht ob Ihr Kommentar ernst gemeint war, aber von Anbindehaltung steht hier nichts, ich sehe auch keine Gurte. Abgesehen davon dass man das für Kinder einfach halten muss, muss nicht jedes Detail dargestellt werden, und Laufstall mit Melkstand ist wohl zumindest momentan noch eher der Standard im Gegensatz zum Melkroboter.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Gregor, entweder spitzfindig oder doch lieber künstlerische Freiheit? Es ist weder ein Laufstall, noch eine Anbindehaltung, es ist weder ein Melkstand, noch eine Rohrmelkanlage…..und die Aussagen passen dann noch weniger zu der Darstellung.

        Und zum Standard:
        Zitat BMEL: „Die Arbeiten in der Milchviehhaltung werden zunehmend automatisiert. Insbesondere Automatische Melksysteme (AMS) haben hier eine rasante Entwicklung erfahren. 2016 waren in Deutschland ca. 7.800 AMS in 5.500 Betrieben im Einsatz. Zwei Drittel aller Milchviehhalter entscheiden sich bei Neukauf für einen Melkroboter.“

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    • Berthold Lauer sagt

      Genau hinschauen , Herr Seevers, keine angebunden und der Text erzählt vom Melkstand! Zielgruppe sind Kinder ab drei Jahren, die will man noch nicht mit technischen Details überfordern. Aber es stimmt, das Bild der Rohrmelkanlage und des Anbindeplatzes sollten der Vergangenheit angehören, ein Melkstand hätte sich genau so leicht zeichnen lassen. Von daher und ohne den Rest des Buches zu kennen auch mein Urteil „semi-positiv“.

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      • Bauer Willi sagt

        Semi-positiv ist ja ok. Und nun kann man sich ja an Details auslassen….Oder an den Texten: „jetzt wird die Milch aus dem Euter gesaugt“.

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        • Reinhard Seevers sagt

          Willi, halt mal den Daumen in den Zitzenbecher…bei 50kPa wird der schnell blau…..nennt sich Vakuum, insofern ist Saugen wohl richtig. 🙂

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          • Altbauer Jochen sagt

            Halt mal den Daumen in ein Kälbermaul,
            da wird auch tüchtig gesaugt.
            Bei manchen Mutterkühen sieht man
            nach einiger Zeit die Beanspruchung der Zitzen
            deutlich mehr als von der Melkmaschine.
            Im übrigen sind 50kpa ziemlich hoch,
            mit 38 geht es auch wenn sonst alles
            technisch OK ist.

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            • Aber das Kälbermaul tut taktvoll saugen.

              Aber man hat für die menschlicher Tätigkeit eben das Wort Melken erfunden.
              Melken kommt von Milch in alles Sprachen.

              also wurde es vielleicht sogar in der Steinzeit schon genutzt.

              Das Kälbchen saugt von der Mutter, aber wird von Menschen mit gemolkener Milch getränkt!
              Die saugt es auch aus dem Eimer.

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          • Nein das heißt Melken,
            weil es nicht nur
            einfach saugen ist,
            das saugen braucht irgendwelche Impulse, das Euter benötigt das, das macht das Kalb beim Saugen auch, denn das ist Natur. Die Kuh auch und der kann man nur mit der Natur angeglichenen Technik die Milch rauben.

            Die Impulse erzeugt die Melkmaschine durch einen Pulsator auf dem Melkwerk.

            Egal bei einer Absauganlage, Rohrmelkanlage oder einem anderen modernen Dingspumps dafür.

            Funktioniert alles mit die alte Technik einer Melkmaschine von früher!

            Wir dürfen das Wort Melken nicht aus unserem Vokabular streichen, denn dann wird unsere Sprache ärmer!

            Der Mähdrescher hat auch ein Innenleben wie eine Dreschmaschine.
            Die mußte aber in Wage stehen,
            desww3egen haben viele Bauern von der Anschaffung eines Mähdreschers Abstand genommen, weil dieser ja im Feld rumfuhr und nicht in Wage stand!
            Wir dürfen das Wort Dreschen nicht aus unserem Vokabular streichen, denn dann wird unsere Sprache ärmer!
            Und eventuell der Sinn und die Technik vergessen!

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          • Bauer Willi sagt

            Oh Mann, das weiß ich.

            Die ganze Diskussion heute ist mir einfach zu blöd… Verbale Spitzfindigkeiten…
            Ich freue mich einfach darüber, dass es dieses nette Buch gibt. Und für Dreijährige und Vorleser angemessen geschrieben.

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        • Berthold Lauer sagt

          Du hast Recht, man sollte sich nicht an Details auslassen, es ist gut, dass es überhaupt Bücher mit zeitgemäßer Darstellung gibt! Hattest du nicht auch vor einiger dieses Buch von Guido Höner mit Marike und Julius vorgestellt? Ich hab damals 3 Exemplare gekauft, eins bekam unser Kindergarten, eins die „Stadtkinder“ (keine Abwertung) der Nichte und eines für die eigenen Enkel! Von allen kam sehr positive Resonanz!

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      • Steht da nicht dabei, dass die Bäuerin die Kuh in den Mekstand holt?
        Da sind doch nur 2 Melkwerke, in der Anbindehaltung sind doch mehrere und eine längere Rohrleitung, oder ?

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    • Damit es fürdie Kinder einfacher zu realisieren ist.
      Man sieht die Küh mit vollen Euter, vielleicht ist im Hintergrund noch ein Kälbchen zu sehen.
      Das Euter ist von Milch und muß gemolken werden.
      (oder abgesaugt werden, ach nein, dann verarmen wir ja unsere Sprache!))
      Auf dem Foto ist gut zu sehen, wie die Milch über die durchsichtige Leitung in die Milchkammer fließt.

      Oder wäre es besser, die Milch in einen Eimer zu melken und den dann in einer Milchkanne durch ein Sieb mit Seihtuch schütten ?
      Sieht das Kind da mehr?

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      • Altbauer Jochen sagt

        Menschenskind Inga, das Kalb stößt mit dem Maul
        ans Euter und löst durch die körperliche
        Stimulation bei der Kuh eine Hormonausschüttung aus (Oxytocin)
        die den Milchfluss einsetzen lässt.
        Das gilt für alle Säugetiere und auch für Menschen.
        Weiter will ich mich hier als Opa nicht auslassen.
        Das gleiche macht der / die Melker-in indem
        er/sie ein paar Milchstrahle-die sich schon im Euter befinden-
        vormelkt und dabei die Stimulation die zur Oxytocinausschüttung
        nötig ist, bewirkt.
        Das Pulswerk der Melkmaschine ahmt das pulsierende
        Saugen des Kalbes nach, denn das Kalb ist keine
        Art Staubsauger der kontinuierlich saugt.

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        • Das weiß ich doch,
          das Vormelken dienst auch dazu den ersten Milchstrahl, der bestimmt viele ungewünschte Bakterien besitz raus zu melken, aber auch zum Euter stimulieren!

          Ja, den Pulsator am Melkwerk hatte ich doch erwähnt, oder nicht.

          Jedenfalls ist das mehr als nur saugen!

          Ach wenn das Euter so prall ist, dann braucht das Kalb weniger zu stimulieren oder würde das dann der Kuh weh tun??
          Haben nicht alle Kühe beim Melken ein pralle Euter?
          Na die im Boxenlaufstall vielleicht nicht, die von alleine in den „Melk“stand gehen können.

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    • Da hast du nicht genau gelesen Reinhard,
      habe ich auch eben erst gemacht,

      da steht, dass die Bäuerin die Küche zu dem Melkstand gebracht hat, von da aus wird die Milch in große Behälter (Milchtank) transportiert.

      Ja, auch dass die Milch von der Kuh abgesaugt wird.
      Das heißt auf hochdeutsch „Melken“

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