Bauer Willi
Kommentare 97

Anders einkaufen – nicht nur jetzt

Katarina Schickling ist Journalistin. Für die Sendung ZDF Zoom war sie eine ganzen Tag lang bei mir auf dem Hof. Danach gab es einige Auseinandersetzungen.

Mittlerweile haben wir uns aber wieder „vertragen“, auch wenn wir durchaus unterschiedliche Blickwinkel auf die gleiche Sache haben. Nicht aber bei diesem Artikel, den ich sehr lesenswert finde. Ich stimme Katarina Schickling in nahezu allen Punkten zu.

Kommentieren Sie gerne auf der Seite von Frau Schickling.

 

Der wahre Wert der Waren – Corona-Lehren, Teil 2

 

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97 Kommentare

  1. brouss sagt

    Ich hätte ein paar interessante Themen für Fr. Schickling:

    Das wichtigste wäre die Pflanzenzüchtung:
    Z.B. Bücher wie „Weizenwampe“. Diesbezüglich habe ich auch 2 Erlebnisse: Seltsame totale Müdigkeiten nach Nudeln bzw. Fertigpizza (Dr. Oetker Salame).
    Auch bei Äpfeln gibt es Probleme. Da hat mir ein Bauer aus der Nachbarschaft schon vor 10…12 Jahren von gesundheitlichen Problemen bei gekauften Äpfeln berichtet. Letztes Jahr war dazu ein Beitrag bei „nano“!
    Letztes Frühjahr hat mich eine Frau in der City nach Samen von alten Tomatensorten gefragt. Sie würde sie modernen Tomaten nicht vertragen.

    Zu dem Thema bedürfte es aber investigativer Einstellung. Da werden die Züchterfirmen nix rauslassen und der Staat auch nix, denn sonst müssten beide Fehler eingestehen. Auch von der Seite „GrünBio“ wird nichts Valides kommen. Denn wenn die Biobauern gesunde Sorten züchten um nicht spritzen zu müssen, dann heißt das umgangssprachlich: Wir züchten das Gift gleich in die Pflanzen hinein.

    Auch für unsere Insekten könnte die Pflanzenzüchtung (neben der Trockenheit) ein Problem sein. Wir bieten denen nur noch überzüchtete Kulturpflanzen als Nahrung an.

    BSE ist für mich auch immer noch ein Thema. Da hatten wir zwei Riesenskandale wegen dem Tiermehl. Mir hat aber ein allseits bekannter Experte (schreib vorsichtshalber den Namen nicht) gesagt, das in Wirklichkeit eine Panne eine Panne der Pharmaindustrie vertuscht werden muss. Analog zum Schweine-Insulin gab es auch mal Rinderhypophysen-Hormone, wobei auch BSE-Hirne verarbeitet wurden. Die ganzen kranken Rinder in England wären durch Hormonspritzen infiziert worden. Das gleiche Material mit dem die Rinder infiziert wurden, wurde auch human verwendet.

    Ich habe schon ein paar Filme von Fr. Schickling gesehen. Ich denke sie hat gute Absichten und sie ist mir auch sympathisch. Sie sieht leider nicht wirklich fit und gesund aus. Bei ihr denke ich, dass Gene und Ernährung nicht zusammenpassen. Gene für Verdauung, Stoffwechsel und Ernährung werden in naher Zukunft ein großes Thema werden. Wie wäre es mit dem Thema Fr. Schickling?

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  2. James Taylor sagt

    Die erste Grundvoraussetzung zur Aenderung waere, dass Lebensmittel keine Waren sind und auch nicht wie industriell produzierte Dinge zu handeln und zu planen sind und nicht dem Boersenhandel unterliegen. Lebensmittel, das Wort sagt es ja schon, sind Grundbeduerfnisse.
    Die zweite Grundvoraussetzung zur Aenderung waere, dass es zwar moeglich ist beispielsweise Kochloeffel immer dort zu produzieren, wo alles billig ist und die Umweltauflagen nicht existieren, dieser Mechanismus der Kostenreduzeirung bei gleichzeitiger Gewinnmaximierung aber auf Lebensmittel nicht anwendbar ist.
    Die dritte Grundvoraussetzung zur Aenderung waere, dass Arbeit grundsaetzlich besser bezahlt und weniger mit Abgaben belegt wird, also das „arbeitende Kapital“ und dessen Gewinne.
    Drei ganz einfache Dinge, die sogar in der deutschen Variante der Sozialen Marktwirtschaft vorgesehen sind, aber nicht beachtet werden. Es beduerfte keiner Revolution, nicht einmal eines Gewitters, der Einsatz von Verstand wuerde voellig ausreichen.

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    • bauerhans sagt

      Börsenhandel sorgt dafür,dass waren immer ausreichend zur verfügung stehen.
      Arbeit wird doch nach Leistung bezahlt!
      wer besonders viel hervorragend leistet,bekommt die beste bezahlung.
      wenn aber viele ohne qualifikation auf den arbeitsmarkt drängen,kann keine hohe bezahlung
      dabei rauskommen,ausser im Öffentlichen Dienst,wo die Parteien ihre leute unterbringen.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Hans, das Problem ist aber zunehmend, dass qualifizierte Arbeit zu gering qualifizierter Arbeit wird, je mehr digitalisiert wird. Es müssen irgendwann Antworten gefunden werden, wie man Arbeit generell noch bewerten möchte, wenn sie eigentlich überflüssig ist.
        Früher fuhren drei Müllwerker auf dem Müllwagen, heute ist der Fahrer alleine unterwegs. Irgendwann fährt ein Roboter die Strecke ab, dann ist der letzte auch über.
        Und wenn der Mechatroniker dann in Quarantäne ist und der Robbi defekt, dann bleibt der Müll eben liegen….viel Spaß.

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  3. Ostbauer sagt

    Tja ; Bauer Willi,
    Das da Meinungsverschiedenheiten waren, kann ich durchaus nachvollziehen.
    Besonders wenn man sich mal die anderen Artikel zum Thema Landwirtschaft in der letzten Zeit der Autorin zu Gemüte führt.
    Ich hatte auf Dein Anraten hin mal einen Kommentar zum „Ärgernis der Woche“ abgegeben;
    3x darfst Du raten. Weg! Dabei hatte ich nur angemerkt, das der Journalismus ein feines Näschen dafür hat, aus welcher Richtung der Wind weht, und dies auch bedient.
    So langsam fall ich hier vom Glauben ab.

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    • Katarina Schickling sagt

      Hallo Obstbauer,

      Alle eingegangenen Kommentare zum Ärgernis der Woche sind online. Der einzige Kommentar, der nicht veröffentlicht wurde, bezog sich auf einen anderen Artikel.

      Und Kommentare, in denen der Sprachgebrauch unflätig ist, veröffentliche ich grundsätzlich nicht.

      Mit besten Grüßen!

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      • Christian Bothe sagt

        @Schickling,Ihr Kommentar passt gut in die jetzige Zeit!Da merkt man eben das Wesen unserer Journalie und deren Anpassungsfähigkeit.Glauben Sie wirklich,das der Kunde sein Einkaufsverhalten ändert, wenn Corona vorbei ist?Ganz schnell wird er wieder die Billigangebote des Supermarktes konsumieren und nach den Flyern lechzen…Regionalität und Bio sind dann nebensächlich.

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        • Reinhard Seevers sagt

          Christian, es ist bei Journalisten und deren Aussagen immer so, dass sie meinen eine Mehrheit zu repräsentieren oder Menschen umerziehen zu müssen. Sie sprechen immer von „wir“, aber die Mehrheit ist nicht auf dem gleichen intellektuellen Plateau…..der Mehrheit ist es einfach egal. DAS wollen sie, die intellektuellen Meinungsmacher, nicht wahrhaben, das frustriert.

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          • Inga sagt

            Deswegen müsste der Staat, also die Politik das regeln!

            Wie schnell waren FCKWhaltige Sachen vom Markt,
            wie schnell die Plastiktaschenflut?

            Und nun werden die Bauern von Politik und Verbraucher bevorzugt, die umweltgerecht und gesund produzieren, auch selbst vermarkten. Also ein kurzer Weg zum Verbraucher und mit mehr ehrlicher Beratung von Fachverkäuferinnen!
            Aber mit einem fairen und ehrlichen Preis entlohnt werden!

            Oft schließt sich hier Ökonomie und Ökologie nicht aus.

            Man müßte nur ein Konzept finden und dieses dann auch in unsere Volkswirtschaft integrieren.

            Man kann doch diese Pandemie nutzen, um diese Theorie zum Zeitgeist zu machen, oder?

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            • Reinhard Seevers sagt

              Es regelt sich von allein, wenn jedes Produkt einen CO2-Preis erhält…..

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        • Sehr geehrter Herr Bothe,

          wie schön wäre es, wenn wir diese Diskussionen sachlich führen würden, unter Verzicht auf Beleidigungen. Oder halten Sie „Journaille“ für einen angemessenen Fachausdruck für meinen Berufsstand?
          Ist es klug, potentielle Verbündete – und ich streite in meinen Filmen und Büchern seit Jahren für höhere Erzeugerpreise – bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu beschimpfen? Sind wir Journalistinnen und Journalisten wirklich die richtigen Gegner?
          Kunden ändern tatsächlich ihr Einkaufsverhalten, langsam aber wahrnehmbar, auch dank der Berichterstattung meiner Kolleginnen und Kollegen. Oft scheitern sie daran, dass der Gesetzgeber eine Deklarierung der Waren verhindert, die Kunden dabei unterstützen würde, anstatt die Herkunft und Erzeugungsweise eher zu verschleiern. Das geplante Tierwohlkennzeichen ist nur ein Beispiel dafür, die ausgebliebene Lebensmittelampel ein anderes.

          Jemand, der eine andere Meinung hat, ist deshalb nicht automatisch jemand, den man beschimpfen muss. Gerade mit denen sollte man im Gespräch bleiben – so wie Bauer Willi und ich das schon seit längerem tun. Wenn Sie immer nur gemeinschaftlich in ihrer Blase über die Ignoranten da draußen motzen, wird sich ganz sicher nichts verändern.

          Ich hatte weiter unten nach Hinweisen auf spannende Initiativen gefragt, den Teufelskreis aus niedrigen Handelspreisen durch neue Vertriebswege zu durchbrechen. Rücklauf: Null. Schade – hätte ich gerne beworben.

          Herzliche Grüße und Ihnen einen schönen Sonntag!

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          • firedragon sagt

            Nein Frau Schickling,

            Sie haben geschrieben, Sie würden darüber schreiben, das war keine Frage. (Ich nehme an, Ihr Bericht ist auch soweit fertig)

            Gefragt haben Sie, ob hier jemand weiß, warum Ihr Bekanntenkreis nicht nach Arbeitszeitende (18:30 Uhr) auf einem „Bauernmarkt“ einkaufen kann.
            Zu dieser Frage haben Sie zwei Möglichkeiten erhalten.

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          • Bauer Willi sagt

            Teufelskreis aus niedrigen Handelspreisen herauszukommen?? Selbstvermarktung, Gemüsekisten, Hofladen, SoLaWi. Funktioniert, aber wenn man hinter die Kulissen schaut, ist es oft auch Selbstausbeutung.

            Gerade SoLaWi entwickelt sich überhaupt nicht, wird aber in den Medien immer gehypt.(Fast hätte ich Journaille geschrieben… 🙂 )

            Meines Wissens sind von 2015 bis heute die Zahl der Betriebe um 50 gestiegen. Dürften jetzt etwas über 150 sein. Bundesweit. Und selbst wenn es 200 sind, ist das keine Größe.

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            • Reinhard Seevers sagt

              Solawi gab es doch schon Ende der 60, in den 70ern, hat nie funktioniert, hat sich nie durchgesetzt. Ist immer eine idealistische Weltanschauung gewesen. Der Mensch werde gut und ändere sich, die Welt wird gerettet…funktioniert schlicht nicht. Lasst es uns endlich beerdigen oder zumindest nicht medial so hypen.
              Wir haben in den 70ern Jute statt Plastik gefordert, Studienkollegen haben in Seminaren Schafwollpullies gestrickt, Biologisches Bauen war von uns Studenten als Studienfach gefordert und als Wahlfach selbst organisiert……alles schon mal da gewesen. Aber die Welt hat sich in eine andere Richtung gedreht, so what. Man muss auch erkennen, dass etwas nicht funktioniert.

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          • Inga sagt

            Sie und ihre Kollegen haben die Macht, Frau Schickilng,
            den Konsumenten die Wirklichkeit vor Augen zu führen.
            Und Meinungsbildung zu beeinflussen!?!

            Wenn es unbedingt notwendig ist,
            dass die Nahrungsmittel (ein Stück Lebenskraft aus der Natur für uns, das wir mit Leib und Seele genießen) nach ihrem Wert bezahlt werden müssen und sie zugleich human und ökologisch aber auch hochwertig herzustellen. Dann sollten wir das alles ehrlich in den Preis integrieren.

            Ob dann noch ein Liter Cola teurer ist, wie ein Liter Milch?
            Was von beiden ist gesünder?

            Die beiden haben auch ein interessantes Gespräch dazu:
            https://www.zdf.de/gesellschaft/precht/precht-210.html

            Die müßten nur kapieren, dass wenn der Bauer für ein Stück Schlachttier mehr Geld bekommt und dafür dann im Supermarkt einen ehrlichen Preis dafür bezahlt wird, dass er dann weniger Tiere halten bräuchte, um seine Familie zu ernähren. Und diese Tiere dann auch vom Gesetz her einen größeren Platzanrpuch haben können!

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            • Reinhard Seevers sagt

              „Die müßten nur kapieren, dass wenn der Bauer für ein Stück Schlachttier mehr Geld bekommt und dafür dann im Supermarkt einen ehrlichen Preis dafür bezahlt wird, dass er dann weniger Tiere halten bräuchte, um seine Familie zu ernähren. Und diese Tiere dann auch vom Gesetz her einen größeren Platzanrpuch haben können!“

              Es wird nicht funktionieren, den Tierschutz mit einem monetären Mehrerlös zu koppeln. Entweder ist der Tierschutz der Maßstab oder die Gestehungskosten. Aber niemals kann man sich hinstellen und behaupten, dass man mehr Tierschutz leisten könne, wenn mehr bezahlt werden würde.
              Entweder man kann den gesetzlichen und gesellschaftlichen Anspruch erfüllen, oder man lässt es…..ich glaube auch nicht, dass die Gesellschaft bereit ist langfristig die Einhaltung der Gesetze mit Steuergelder zu unterstützen.

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          • Christian Bothe sagt

            @Schickling,ist einfach nicht richtig, was Sie zur Kennzeichnung von Lebensmitteln sagen!Wir haben ein ITW für Schweinefleisch und andere Produkte.Unterhalten Sie sich mal mit Dr.Hinrichs vom ITW.Was sollen noch andere Herkunftszeichen bringen außer den Kunden zu verunsichern!GVO freie Milch ist übrigens auch gekennzeichnet sowie Eier aus den unterschiedlichsten Haltungen.Ein staatliches Siegel ist überflüssig, zumal der LEH mittlerweile auch eine Kennzeichnung hat.Am Ende muss der Kunde noch wissen, was überhaupt in der Verpackung ist.Den Journalisten(sage nicht wieder „Journaille“… ) empfehle ich generell sich mehr mit kompetenten Fachleuten vom DBV,AbL,BDM,LsV,www.agrarfakten.de oder Landwirten vor Ort zu verständigen, was unsere LW betrifft und deren in der Gesellschaft unterbewertenden Tätigkeiten an 365 Tagen im Jahr.Das sollten Sie und Ihre Kolln. und Koll. tun.Das vermissen viele Bauern jetzt und in der Vergangenheit!

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          • Lady sagt

            Liebe Frau Schickling
            es sollte natürlich nicht so klingen, als ob hier innerhalb einer Blase nur gemeinschaftlich gemotzt wird. Und kein Interesse an einem Austausch besteht.
            Aber ich kann es leider nicht ändern: An Ihrem Artikel gefällt mir nicht viel, und die wesentlichen Argumente teile ich eben auch nicht.
            Das geht schon bei der Überschrift los, da habe ich fast wenig Neigung, weiterzulesen. Der „wahre Wert“, uff. Da kommt für mich ein Aspekt rein, den ich als Volkswirtin zunächst mal nicht bedienen kann. Also damit verlassen Sie die objektive Ebene, es geht um ein rein subjektives Empfinden. Ich kann Ihnen die volle Bandbreite der Preisbildung bieten, bei der Wahrheit, bei dem wahren Wert muss ich passen. Für Sie mag das etwas „kalt“ klingen, es ist genau das Gegenteil.
            Und aus meiner Sicht geht ihr Bericht so weiter, und eigentlich schrieben Sie das auch. Wieviele Stunden verbringen Sie so mit dem Einkaufen? Also ich möchte mich nicht ständig über die Herkunft der Möhren etc. unterhalten/informieren. Und warum ist es besser, dicht beim Erzeuger zu kaufen.? Der Handel bietet mir als Verbraucher doch tatsächlich etwas, unterschiedliche Qualitäten, Vielfalt usw.
            Was kann ich denn jetzt „dicht beim Erzeuger“ an Obst und Gemüse hier in Mecklenburg kaufen? Spargel noch nicht, Kartoffeln nicht mehr. Jedenfalls nicht die Sorten, die ich gerne mag. Eine Linda etwa im April ist keine gute Idee. Also was würde es noch geben, wissen Sie es?
            Und welcher Landwirt möchte hier überhaupt etwas direkt verkaufen? Ehrlich gesagt, ich kenne nur wenige. Zum einen ist auch wenig lustig, wenn ständig Leute klingeln und 5 Eier und ein Kilo Kartoffeln haben wollen. Und noch pampig werden, wenn auch mal geschlossen ist. Und auf der anderen Seite sind 100 Hektar Raps im Direktverkauf an private Kunden irgendwie echte Ladenhüter . Ostbauer hat weiter unter zum dem Thema viel Richtiges geschrieben.
            Kennen Sie eigentlich den wahren Wert einer marktwirtschaftlichen Ordnung? Steigt oder fällt er nach Corona?
            Einen schönen Restsonntag.

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      • Schorsch Summerer sagt

        Mein Ärgerniss der Woche war genau die Tatsache dass Journalisten den Bauern der LSV Erpressung vorgeworfen haben. Wer 100 km mit dem Auto fahren will und nur für 80 km tankt brauch sich nicht zu beschweren dass er den Rest zu Fuss gehen muss. Genau dieses haben die Bauern angesprochen und gefragt ob es sinnvoll ist in einer Krise, die die Lebensmittelproduktion über kurz oder lang auch betreffen wird, den Pflanzenertrag zu gefährden. Zumal die Datenerhebung ganz offensichtlich manipuliert war. Daraus eine Erpressung zu konstruieren ist einfach nur unverschämt. Jetzt haben wir den Salat. Schon beginnt die Versorgung mit Obst und Gemüse in die Knie zu gehen. Auf den anderen Märkten der Grundversorgung herrscht Chaos und teilweise Panik. Hoffen wir das sich das wieder beruhigen lässt. Entschuldigung wenn ich das jetzt so bringe, aber Ihr Verhalten Frau Schickling bei der kommentierung des „Ärgernisses“ erinnerte mich an den Nachbarbuben den ich aus meinem Fenster beobachtet habe wie er nach einem Fehler getadelt wurde. Er hat bockig herumgeschrieen weil nur er recht habe. Dass Sie jetzt in sich gegangen wären und eine etwas andere Sicht auf die Landwirtschaft haben glaube ich nicht. Hoffe es zumindest!

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      2015 hat man uns gesagt, dass Flüchtlinge nur Ärzte und sonstige Akademiker wären.

      Zu mindestens bei den Ärzten bin ich dagegen, dass die Spargel stechen, die werden in den Krankenhäusern gebraucht.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Also hier sind ganze Wohnwagenburgen entstanden….sieht witzig aus. Dazu einige Dixis und ein Sanitärcontainer und fertich ist die Seuchenkonforme Unterbringung.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Harte Männer braucht das Land, wie z.B. Weißrussland:
      „Fabriken arbeiten, Restaurants und Märkte haben geöffnet, Universitäten lehren weiter, auch Schulen, wobei Lukaschenka „ängstlichen“ Eltern freistellt, ihre Kinder zu Hause zu lassen. Eishockeyspiele finden weiter statt, erst am vergangenen Samstag mit Lukaschenka selbst. „Auf dem Eis gibt es keine Viren“, sagte der Präsident dabei, und: „Besser im Stehen sterben, als auf Knien zu leben.“

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      • Ostbauer sagt

        Reinhard;nur mal so nebenbei;
        Der Mann heißt Lukaschenkow, seine Frau wahrscheinlich Lukaschenkowa.
        Konnte ich mir jetzt nicht verkneifen. 🙂

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        • Reinhard Seevers sagt

          Macht mir nix aus Ostbauer, ich hab den Text ja lediglich aus dem www kopiert….😎

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      • James Taylor sagt

        Sie werden lachen, dass waere von dem Lukaschenkow/-ka/-kowa sogar eine pfiffige Idee gewesen, wenn mindestens 70% der Bevoelkerung unter 40 Jahre alt sind und der Rest und alle Kranken fuer mindestens drei Monate in Vollquarantaene gehen. Die mindestens 70%, also die Jungen und Gesunden, treffen sich dann ganztags zum Gruppensex und 8-12 Wochen spaeter hat man die Herdenimmunitaet erreicht.
        Die Demografie Weissrusslands ist aber nicht so, die pfiffige Idee ist keine und richtige Krankenhaeuser haben die auch nicht. Wird also eine Tragoedie, bei der uebrigens alle Erkrankten im Liegen sterben – also nichts mit Sterben im Stehen.

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  4. brouss sagt

    Ich denke ,der Staat will gar nicht, dass die Bauern Marktmacht gewinnen. Sonst werden sie zu mächtig.
    Etwas Bauernmarkt um die Innenstädte zu beleben, mehr braucht man eigentlich nicht. Diverse Lieferdienste sind eigentlich nur zusätzliche Umweltbelastung.
    Ich denke, auch Bio sollte hauptsächlich in die Supermärkte, um die Zockerei zu bekämpfen.
    Wir brauchen Wissen um die großen Themen der Zukunft für die Bauern zu erschließen. Der Staat wird das nicht wollen!

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  5. Friedrich sagt

    @ bauerwilli. Ja , Willi , wir leben ja noch von dem , was im letzten Jahr gesät oder gepflanzt wurde. Wenn jetzt nichts in die Erde kommt , dann wird es immer weniger im laufe des Jahres und nächstes Jahr um diese Zeit ?

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  6. Friedrich sagt

    Ja , diese Diskussion war überfällig , aber was kommt in ein oder drei Monaten , wenn alles wieder normal laufen sollte ? Was lernen wir daraus ? Ändern wir unser verhalten , wenn der
    normale Altagstrott wieder einsetzt ? Wir erleben gerade , daß unsere Regierung in den 1990er Jahren sämtliche Vorsorge abgebaut hat und es jetzt nur leere Notfalllager gibt. Alles muß erst produziert werden. Entsprechend fallen die Einschränkungen aus. Man kann nur das Einschränken , was auch umsetzbar ist. Schutzmasken sind z.B. nicht vorhanden und vieles andere auch nicht. Auch das Großküchenessen in Betrieben und Behörden , oder die Gastronomie fallen vollständig aus, sodaß erst einmal in den Privathaushalten mit Vorräten aufgerüstet werden muß . Heute nimmt man die Aussagen der Katastrophenfachleute ernst , aber vor Monaten hat man diese Leute ausgelacht. Jeder kann in der Mediathek beim ZDF um 23 Uhr“ Zoom“ am 1. April einmal nachschauen , was die Fachleute zu sagen haben. Ja , wir werden uns alle noch umschauen , was in den nächsten Monaten uns ereilen wird. Einer , meiner Mieter hat zum 30.6. gekündigt , weil er in seinem Fußbodenbetrieb schon für 30 Tage freigestellt wurde und die Aufträge völlig eingebrochen sind. Er zieht dann zurück , zu seinen Eltern , um Kosten zu sparen.– Diese Krise wird ein Spur der Verwüstung in unserem Gemeinwesen hinterlassen. Die Rechnung für die jetzt rausgegebenen Staatsgelder, zur Rettung , wird irgendwann einer bezahlen müssen und das können nur wir Bürger sein. Jetzt rächt sich die mangelnde staatl. Vorsorge . Statt polit. Reformen nach 2008 zu machen , hat man alles mit Euros zugekleistert und die Reserven sind verbraucht. Unsere Regierung hat die letzten 15 Jahre nur auf Substanz gelebt. (Habe Willi neulich mal das Zahlenwerk zugeschickt. Wahnsinn)

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    • Bauer Willi sagt

      In ein oder drei Monaten wird nicht wieder alles normal laufen. Im Gegenteil. Dann wird sich zeigen, wie unsere Gesellschaft ist: egoistisch und nur auf den eigenen Nutzen bedacht. Aber das kann bauerhans besser ausdrücken…

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      • Ein Privatier sagt

        „(…) Dann wird sich zeigen, wie unsere Gesellschaft ist: egoistisch und nur auf den eigenen Nutzen bedacht. (…)“

        Was für ein außerordentlich seltsamer Satz …

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          • Ein Privatier sagt

            Sie meinen, dass die Grenzen egoistischerweise auch für prospektive Asylanten geschlossen werden und dass Menschen, die sich illegal in Deutschland aufhalten, konsequent abgeschoben werden?

            Das wäre wirklich egoistisch.

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        • Christian Bothe sagt

          @Privatier,Dr.S.Wagenknecht würde sagen, das ist doch das Wesen des Kapitalismus.Damit hätte sie nicht einmal unrecht…

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    • Paulus sagt

      Friedrich, es kommt noch viel schlimmer! Der Erhalt unserer westlichen Zivilisation ist, wie sich herausstellte, nachweislich abhängig vom Klopapier. Das müssen uns gewisse Zeitgenossen, auf die wir gerne herabblicken erst mal nachmachen.
      Ich habe übrigens auch ein wenig gehamstert. Gesundes Sauerkraut gibt es nach wie vor in großen Mengen. Damit hat schon ein gewisser James Cook seine Mannschaft gesund und in jahrelanger Reise über die Meere gebracht. Mit Klopapier und Ravioli in der Dose hätte er es wohl kaum geschafft.
      Was Schutzmasken betrifft kann die Darstellung in den Medien nicht stimmen. Unser Einkauf, den ich flott gemacht habe, fragte mich süffisant wieviel bestellt werden sollen. So bis zu zwei Mio. wären per Luftfracht aus China sofort möglich. Wohlgemerkt exklusiv für unsere Company!

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  7. Bauer Willi sagt

    Vielleicht interessant für die Diskussion hier: im neuen Prospekt von REWE fehlen Obst und Gemüse vollständig. Keine Angebote, keine Preise. Zufall? Schaut doch mal bei euch in die Prospekte und berichtet mal.

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    • Ferkelhebamme sagt

      K&K eine sehr übersichtliche Seite, Lidl eine Seite nur Bioland zum 1jährigen Jubiläum. Aldi nichts konkretes, sondern „Immer wieder frisch zu tagesaktuellen Preisen“ und „Genug Frische für Alle“ Im Text darunter die Bitte, nicht zu hamstern.

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    • Ferkelhebamme sagt

      Auch interessant: im Baumarkt ist Noppenfolie für Hochbeete ausverkauft und die Pflanzerde ist auch sehr geräubert.

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  8. Guten Morgen – und danke für diese Debatte!

    Ich werde nächste Woche einen Artikel schreiben, wo es um Direktverkauf geht, um alternative Vertriebswege, um die Frage, wie auch Städter zu Produkten von „ihren“ Bauern kommen.

    Ich freue mich über Anregungen hier aus der Runde. Und vielleicht kann mir ja auch jemand hier diese Frage beantworten: Warum haben eigentlich viele Wochenmärkte zu Uhrzeiten geöffnet, wo berufstätige Kunden kaum einkaufen können. Schon deshalb kauft ein großer Teil meines Bekanntenkreises nicht beim netten Bauernmarkt im Viertel, sondern im Supermarkt – weil sie da um 18:30 noch einkaufen KÖNNEN.

    Alles Gute, bleiben Sie alle gesund und streitbar, Katarina Schickling

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    • firedragon sagt

      Frau Schickling,
      Ihre Frage, warum „Bauernmärkte“ nicht nach der allgemeinen regulären Arbeitszeit geöffnet sind, könnten Sie an die zuständige Stadtverwaltung stellen.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Zitat aus einem TAZ- Artikel:
      „Als strukturelles Problem versteht auch Andrea Eichinger, Marktmeisterin für Wochenmärkte in Bremen und Bremerhaven, die missliche Lage der Wochenmärkte. Für sie fehle den meisten Menschen einfach die Zeit. Nachmittagsmärkte, die bis 16 oder 18 Uhr ihre Produkte anbieten, könnten darauf eine Antwort sein. „Doch die Verkäufer sträuben sich dagegen“, sagt Eichinger. Längere Öffnungszeiten würden mehr Personalkosten und einen zu hohen Aufwand bedeuten. Für viele Anbieter beginne der Arbeitstag bereits um zwei oder drei Uhr morgens, wegen Anfahrt und Standaufbau. „Die können dann nicht bis 18 Uhr da stehen.“

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      • Reinhard Seevers sagt

        Tja, es ist wie immer in der Konsumgesellschaft. Der Anbieter muss sich dem Kunden unterordnen…….Umgekehrt wäre ja auch zu viel verlangt von der Gesellschaft.
        Evtl. muss die Gesellschaft sich mal grundlegend über ihre Anspruchshaltung Gedanken machen und nicht darüber schwadronieren, wenn es kriselt.

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        • firedragon sagt

          Herr Seevers,
          der Kunde ist womöglich Arbeitnehmer oder gar Chef von irgendwas. Auch diese Menschen haben evtl längere Anfahrtswege zum Arbeitsplatz und wieder heim.
          Denen muss man jetzt nicht unbedingt mangelnde Flexibilität vorwerfen.
          Aber mal abgesehen davon, bei uns gibt es Samstag vormittags Märkte. Da hat der Großteil der, unter der Woche arbeitenden, Menschen durchaus die Möglichkeit Marktwaren zu kaufen.

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          • Reinhard Seevers sagt

            Man kann den Anspruch gerne haben, muss ihn aber nicht auf alles und überall übertragen wollen und sich dann wundern, dass die Gesellschaft ist, wie sie ist. Wochenmärkte sterben aus, das ist seit Jahren Fakt. Unser Samstägliche „Kümmer-Wochenmarkt“ ist von Müttern mit veganem backround und von Rentnern besucht…die Masse trifft sich bei Famila, Edeka und Rewe.

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      • Inga sagt

        Dann müßte irgendwie im 2 Schichtsystem gearbeitet werden, ja das verteuert, wegen Personalkosten!

        Aber man könnte sich am Vormittag digital etwas aussuchen uns bestellen und nach Feierabend, wärend der 2. Schicht abholen und bezahlen!?!

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        • Reinhard Seevers sagt

          Alles machbar für die, die es bezahlen, alles machbar…..der Marktbeschicker muss unendlich blöd sein, warum ist der da nicht schon selber drauf gekommen?
          Ich wäre nicht so dumm, und würde mich dann überhaupt noch auf den Markt stellen. Alles online machen und gut isses….Wochenmärkte sind was für Nostalgiker und Weißhaarige! 🙂

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          • Inga sagt

            Ging es ursprünglich nicht darum, wie man in dieser Krise Obst und Gemüse bekommt und wie die Verbraucher am besten die Direktvermarkter erreichen?
            Ja,
            warum sollt der Bauer so blöd sein und seine Produkte zu genehmen Zeiten des Städters anbieten,
            Dann muß der Städter eben früher aufstehen oder später einkaufen und den Verkäufer, den Bauern dafür entlohnen.

            Bekommt der Städter für Nacht- und Feiertagsschichten nicht auch mehr Geld?

            So wird es kommen, dass die Nahrungsmittel teurer werden und aber bitte nicht auf Kosten des Bauern.

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    • Ein Privatier sagt

      @Katarina Schickling

      Diese „Ausländer“ kommen oft aus Ländern, in denen die Lebenshaltungskosten signifikant niedriger sind als im „teuren Deutschland“. Diese „Niedriglöhner“ würden wahrscheinlich nicht kommen, wenn sie nicht mehr verdienten als in ihren eigenen Ländern. Es soll sogar Gerüchte geben, dass manche dieser beklagenswerten Existenzen in ihren eigenen Ländern vom in Deutschland verdienten Geld ganze Häuser gebaut und ihre Großfamilie ernährt haben.
      Vor gar nicht allzu langer Zeit konnte z.B. ein deutscher LKW-Fahrer, der oft viele Tage hintereinander in ganz Europa auf Achse war, seine Familie ernähren und eine erworbene Immobilie abbezahlen.
      Waren diese LKW-Fahrer damals „beklagenswerte Existenzen“?

      Wann und wie ist dieses beklagte „System“ in Deutschland entstanden, in dem offensichtlich sehr viele Aus- und Inländer hart arbeiten und dennoch arm zu sein scheinen, obwohl dieses Land offiziell als „das beste Deutschland, das es jemals gab“ bezeichnet wird?
      Wie schafft man es, aus dem beklagten „teuren Deutschland“ ein für alle „beklagenswerten Existenzen“ billiges Deutschland zu machen, in dem wir alle „gut und gerne leben“?


      „Wir sind Teil dieses Systems: Wir kaufen diese Produkte. Wir nehmen diese Dienstleistungen in Anspruch. Wir finden es völlig normal, dass wir Dinge kostenlos ((really?;)) frei Haus geliefert bekommen. Und es geht hier nicht nur um Bürger anderer Staaten, die wochenweise bei uns arbeiten, um ihre Familie zu Hause durchzubringen. Krankenpflege, Altenbetreuung, Kindererziehung, Einzelhandel – schon bemerkenswert, dass all die Berufe, die jetzt als „systemrelevant“ bezeichnet werden, im Niedriglohnsektor angesiedelt sind. Ist es nicht beschämend, dass tausende Kassiererinnen, Altenpfleger oder Rettungsdienstmitarbeiter trotz Vollzeitstelle zusätzlich Hartz IV beziehen müssen, weil ihr Einkommen nicht ausreicht, um den Lebensunterhalt zu bestreiten?“

      Wo kommen eigentlich all die Milliarden Euro her, die an Millionen Menschen verteilt werden, die in Deutschland nicht arbeiten können bzw. nicht arbeiten dürfen?

      Im idealen „System“ bekommt jeder Aus- und Inländer, der in Deutschland „Dreckarbeit“ leistet, einen so hohen Lohn, dass er/sie/x (m/w/d) täglich mit seinem weltrettenden Tesla Waren aus dem Bioladen holen kann, die er im Kreise seiner Familie in Ruhe im Grünen genießt, bevor er „Dreckarbeit“ leistet und natürlich auch danach. Und bitte niemals die nahende Klimaapokalypse aus den von COVID-19 geröteten Augen verlieren!

      Wir schaffen das!, denn ein winzig kleiner Virus hat geschafft, was Menschen nicht vermochten: es hat unser aller Bewusstsein erweitert!


      (Die Alten, die übrig geblieben sind, sitzen um eine LED-Solar-Feuerimitation und flüstern sich gegenseitig Mythen über weiße deutsche Männer* zu, die wochen- und monatelang auf sogenannter „Montage“ gewesen sein sollen – bis nach Wakanda sollen die gereist sein, um dort Dreckarbeit zu verrichten! *neokoloniale Ausbeuter/Feinde des Idealen Systems)

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    • Bauer Willi sagt

      Was wäre ein Einkauf morgens um 7 Uhr? Vor der Arbeit. Geht, wenn man will.

      Oder Märkte, die Samstags geöffnet haben? Sind gar nicht so wenige. Und dann kann man auch für die ganze Woche einkaufen. Weißkohl und Möhren halten auch länger. Oder Sellerie…Steckrüben… (was meinst Du @Paulus?)

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      • Reinhard Seevers sagt

        Unser Rewe hat täglich von 7:00Uhr bis 21:00Ihr auf. Glaube man nicht, dass du am Samstag um 7:15Uhr mehr als 3 Leute im Laden triffst…..
        An Wochentagen ist es nicht viel anders. Abends um 20:00Uhr ist es genauso…..die Ansprüche an den LEH sind wieder andere, als die Handlung widerspiegelt.

        0
      • Katarina Schickling sagt

        Kleiner Einwand: Da frühstücken Familien mit schulpflichtigen Kindern gerade… abgesehen davon, dass die meisten Wochenmärkte, zumindest ist das in Bayern so, erst um 8 Uhr öffnen

        0
    • Ostbauer sagt

      Leute; wir reden doch hier über Nischenvermarktung.
      Sollen jetzt hunderte von Milcherzeugern und tausende Getreidebauern ihre Erzeugnisse auf Wochenmärkten anbieten?
      Wo lebt Ihr denn?
      Das Gros der landwirtschaftlichen Urproduktion geht in die industrieelle Verarbeitung und das wird auch so bleiben.
      Ich hoffe, das sich die Erkenntnis durchsetzt,das all die „anonymen“ Hersteller landwirtschaftlicher Produkte genau so zur Ernährung der Bevölkerung beitragen!!!
      Und Sie tun das auf einem Standard, der in der Welt seines Gleichen sucht.

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      • firedragon sagt

        Ostbauer,
        wahre Worte. Das „genau so“ streiche ich allerdings.
        Nebenbei würde ich behaupten, es werden alle möglichen Varianten des „Einkaufens “ angeboten und jeder hat die Möglichkeit (wenn er will) sein Ideal zu zelebrieren.

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          • firedragon sagt

            Weil die anonymen (=ohne Direktvermarktung) nicht „genau so“ zur Ernährung beitragen – SIE tragen zur Ernährung bei (wahrscheinlich eher, als „der Bauer um die Ecke“)
            Deshalb kann das „genau so“ weg.

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        In den Städten sind kaum Direktvermarkter von landwirtschaftlichen Betrieben zu finden. Die Markt beschicker kaufen im Großmarkt ein, was sie am Marktstand brauchen.

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    • Paulus sagt

      Sehr geehrte Frau Schickling, als kritischer Leser könnte man ihren Artikel durchaus als Gefälligkeitsjournalismus, wenn nicht gar als Selbstdarstellung bezeichnen. Ich nehme nur einen Punkt heraus, den mit der Milch. Der von ihnen aufgeführte Bauer betrachtet einen Preis von 0,47€/l als notwendig um für sich auf den Mindestlohn zu kommen. Ein gewisser Herr Rukwied gab vor nicht allzu langer Zeit eine wünschenswerte Zielmarke von 0,31€/l (od. kg) bekannt. Angesichts der gewaltigen erzeugten Mengen ist die Differenz schon beachtenswert.
      Meine Frau bezahlt für die von ihr präferierte Milch 2,30€ ab Hof. Das ist verbunden mit der Abgabe in Kleinstmengen, und ein Verkaufsvorgang für lächerliche zwei Liter dauert dort i.d.R. so ca. 10 Min. Sie erkennen, dass ihre vereinfachte Darstellung gewaltig hinkt.
      Abgesehen davon bin ich eifriger Verfechter der Hofläden und hier im Rheinland, also sozusagen im Garten Eden, funktioniert das sehr gut. Ich kenne allerdings ländliche Regionen in denen außer Aldi und Co weit und breit keine alternativen Einkaufsmöglichkeiten existieren. Und jetzt bringe ich auch noch Renate Künast ins Spiel, die in Berlin Mitte wohnend tatsächlich verkündete, man solle doch beim Bauern um die Ecke kaufen.

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      • Reinhard Seevers sagt

        „Und jetzt bringe ich auch noch Renate Künast ins Spiel, die in Berlin Mitte wohnend tatsächlich verkündete, man solle doch beim Bauern um die Ecke kaufen.“

        Renadde sollte sich mit der Ernährung der Berliner Bevölkerung um 1900 beschäftigen….schon damals gab es um die Ecke fast keine Bauern mehr….

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        • Thomas Apfel sagt

          Aber fast Jeder hatte noch ne Sau oder Karnickel in irgendeinem dunklen Verschlag auf dem Hinterhof.

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          • Reinhard Seevers sagt

            Berlin war zu der Zeit die erste Millionen Stadt Deutschlands, es grassierten divers Krankheiten, die Wohnverhältnisse waren katastrophal, die Versorgung mangelhaft…..hier ein Auszug aus der Sozialgeschichte Berlins;

            „…Wie kein anderer Bereich vermag dies die Fleischherstellung zu verdeutlichen. Noch bis 1870 wurde in Berlin überwiegend privat in kleinen Fleischereien oder sogar in den Haushalten selbst geschlachtet. Die hygienischen Zustände der privaten Schlachtstätten waren katastrophal Zugleich waren die städtischen Schlachthäuser marode und seit 1810 bis auf eines geschlossen. Statt dessen gab es einige privat finanzierte Viehhöfe, die erst mal 1870 mit dem Schlacht- und Viehhof des „Eisenbahnkönigs“ Bethel Henry Strousberg eine zeitgerechte, wegweisende Lösung fanden. Bedauerlicherweise musste dieser Viehhof bereits zwei Jahre nach seiner Eröffnung wegen anderweitiger finanzieller Probleme des Investors an die AEG verkauft werden.

            Von neuem begann die Diskussion um einen städtisch finanzierten Schlachthof. Das kommunale Engagement begründete der Arzt Rudolf Virchow 1874 in der Berliner Stadtverordnetenversammlung mit dem erstaunlich aktuellen Argument:

            „… die erste Aufgabe, welche verfolgt werden muss, [ist] nicht die Herstellung billigen, sondern gesunden Fleisches.“23 Schließlich konnte 1881 der vom Berliner Baustadtrat Hermann Blankenstein entworfene „Central-Viehmarkt und Schlachthof“ außerhalb der Stadt eröffnet werden. Auf einem 39 Hektar großen Gelände besaß Berlin nun den größten Viehumschlagplatz und zugleich den modernsten Schlachthof Deutschlands. Hierdurch verbesserten sich für die Kunden Fleischqualität und Preise, so dass Fleisch auch für Arbeiterfamilien erschwinglicher wurde….“

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            • Bauer Willi sagt

              Toller Text!
              Ich hörte, dass der Düsseldorfer Großmarkt dichtgemacht hat. Jetzt können die kleinen Gemüseerzeuger dort nicht mehr verkaufen und müssen sich mit dem LEH direkt auseinandersetzen. Den Rest kann man sich denken.

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    • Ferkelhebamme sagt

      Hallo Frau Schickling,
      wie wäre es, wenn sie das Pferd einmal von hinten aufzäumen und recherchieren, wie ein Bauer zu „seinen“ Städtern kommen könnte. Ein durchschnittlicher deutscher Familienbetrieb im „Outback“, ohne Großstadt nebenan, dessen Produkte noch weiterverarbeitet werden müssen, um angeboten werden zu können. Welche Investitionen müssten getätigt werden, welche Vorschriften und Verordnungen müssten eingehalten werden, welche Vertriebswege wären überhaupt möglich, wieviel zusätzliche Arbeitskraft wäre erforderlich, wieviel Einnahmen müssten generiert werden, um einen 3-Generationen-Haushalt über Wasser zu halten, was müsste das Endprodukt kosten, wie hoch ist das Risiko? Viel Recherche-Aufwand, aber machbar. Solch einen Artikel gibt es glaube ich noch nicht.

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      • Katarina Schickling sagt

        Liebe Ferkelhebamme (netter Name übrigens – da hoffe ich sehr, dass Sie die Ferkel nicht aus einem Kastenstand hieven müssen),

        das ist ein interessanter Ansatz, in der Tat, und ich kann Sie und Ihre Kollegen nur ermutigen, mit so einer Idee (und der damit verbundenen Transparenz) an ihre lokale Presse heranzutreten. In der momentanen Situation kann ich mir gut vorstellen, dass Sie da auf offene Ohren treffen.

        Dass dieses Modell für viele Höfe funktioniert, habe ich beim Drehen oft erlebt. Ehrlich gesagt ging es denen, die mit so einem System operieren, in aller Regel besser als dem durchschnittlichen Betrieb. Und Sie brauchen auch gar nicht unbedingt eine Großstadt: Auf dem Land ist die Lebensmittelversorgung bizarrerweise oft viel schwieriger. Ergreift aber jemand die Initiative zu anderen Formen der Vermarktung, ist das oft verblüffend erfolgreich, weil es auch im ländlichen Raum zunehmend Kunden gibt, die mit dem Aldi/Lidl-Angebot unglücklich sind und gerne „ihre“ Bauern stützen wollen.

        Herzliche Grüße, Katarina Schickling

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        • Ferkelhebamme sagt

          Liebe Frau Schickling, ich gehe davon aus, dass Sie den Ferkelschutzkorb meinen. Natürlich haben wir welche, denn ich verstehe mich als Hebamme und nicht als Totengräber. Ich empfehle Christian Bothes Rat weiter oben zu folgen.
          „Viele“, „oft“, „zunehmend“, „in aller Regel“, „besser als der durschnittliche“ sind persönliche Empfindungen, das ist mir zu schwammig. Da wünsche ich mir konkrete Zahlen.
          VG aus dem Sauenstall

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        • Reinhard Seevers sagt

          Frau Schickling, es ist immer die gleiche Formel, die Journalisten anwenden.
          Es werden Einzelbeispiel verallgemeinert und als Lösung präsentiert. Porsche baut luxuriöse Autos, in der Anzahl weniger, als VW, aber erfolgreich. Sollen jetzt alle Porsche Autos bauen und die Menschen auch nur noch Porsche kaufen?
          Geht irgendwie nicht oder? Warum? Keine Ahnung, die Menschen müssen wohl zu dumm sein, das System zu durchblicken.

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  9. Andreas sagt

    Herr Apfel, was sagen sie dazu ?
    Liebe BIO-Milchbäuerin, lieber BIO-Milchbauer,
    unsere BIO-Produkte sind aktuell sehr stark nachgefragt.
    Deshalb ist es wichtig, dass die angelieferte BIO-Milchmenge
    von Ihren Höfen die Nachfrage möglichst gut bedienen kann.
    Bitte liefern Sie uns für die nächsten Wochen so viel BIO-Milch
    wie bei Ihnen machbar ist!
    Wir brauchen in der jetzigen Situation deutlich mehr BIO-Rohstoff.

    Vielen Dank für Ihre Mitarbeit und Unterstützung.

    Mit herzlichen Grüßen

    Leitung Milcheinkauf u. Rohstoffmanagement

    Andechser Molkerei Scheitz GmbH
    Biomilchstraße 1
    82346Andechs

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    • Thomas Apfel sagt

      Definitiv ein Gegenläufer, ich habe auch nicht DEN Markt beobachtet, sondern die optischen Eindrücke aus den Supermärkten in meiner Umgebung. Andechser beliefert viel im Süddeutschen Raum, da ist möglicherweise die Bio-Affinität höher. Es geht mir aber auch gar nicht um Häme oder Bio- Konvi-Diskurs, sondern um das Einkaufsverhalten in Zeiten wirtschaftlicher Krisen. In diesem Zusammenhang natürlich auch um Bewertung scheinbar gewollter Entwicklung versus tatsächliches Konsumverhalten.

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      • Ferkelhebamme sagt

        Ich komme gerade vom Einkauf, konventionelle Milch wurde gehamstert. Um überhaupt Milch zu bekommen, muss man zu dem Greifen, was noch übrig geblieben ist: Bio. Ich persönlich glaube nicht, dass die Leute jetzt bewusster einkaufen. Wäre aber schön, wenn ich mich irre 😊

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    • Mark sagt

      Die Molkereien sind je nach Produktportfolio unterschiedlich von der C-Kriese betroffen. Bei Großverbrauchern ist der Markt eingebrochen, Andechser, die Frau Scheitz, hat ihren Schwerpunkt beim Endverbraucher ( hat meiner Einschätzung nach weniger mit Bio zu tun).

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    • brouss sagt

      Mischt halt bisschen konventionelle drunter. Merkt doch niemand. Füttern tut ihr die Viecher eh teilweise konventionell.

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Sie meinen, BIO Milch ist nicht besser, als konventionelle Milch ? 🙁
        Für mich bricht jetzt eine Welt zusammen. 😉

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  10. Ferkelhebamme sagt

    Und die Realität?
    Im aktuellen Aldi-Prospekt: Schweine-Minutensteaks -37% für 1,99!
    Direkt darüber #GEMEINSAMGEHTALLES
    Soll ich jetzt lachen oder weinen?

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    • Bauer Willi sagt

      Ich habe gerade ein Abo gekauft. Im Prinzip geht es um die Abgehobenheit der urbanen Eliten, die jetzt noch nicht glauben wollen, dass Lebensmittel im Herbst nicht mehr so verfügbar sein werden wie heute.

      Der Autor liest wohl regelmäßig bei Bauer Willi mit. Zumindest kommen mir einige Passagen bekannt vor. Keine wörtlichen Zitate, aber angelehnt…

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      • fingerphilosoph sagt

        Zuerst hieß der Artikel „Satt werden mit Bauer Willi, hungern mit Luisa und Greta“. Jetzt heißt der Artikel nur noch: „Satt werden mit Bauer Willi“
        Aber so was wie Zensur gibt es in den deutschen Medien ja üüüüberhaupt nicht, nein, nein. Wir haben ja Medienvielfalt und jeder sagt, was er für wahr hält.Der Autor ist bloß in sich gegangen (worden).

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        • firedragon sagt

          fingerphilosoph,
          ich habe beide Überschriften gesehen – Verwunderung 😶

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        • Bauer Willi sagt

          Bis ca. 9 Uhr war es noch der lange Titel. Da hat sich die Greta-Fraktion wohl zu Wort gemeldet.

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  11. Schmeckt gut sagt

    Mark, genau dieser Preisabsturz zeigt doch, dass es der Handel immer noch nicht kapiert hat. Ja, durch die Krise wird zeitweise mehr produziert, als verkauft oder verarbeitet werden kann. Aber es muss ja wohl im ureigenen Interesse des Handels sein, dass Anbauer, Erzeuger und Zulieferer einen fairen Anteil der Marge bekommen. Aber nein, die Marktmacht wird gnadenlos ausgenutzt. Es wird Versorgungslücken im Herbst geben weil es sich zur Zeit abzeichnet, dass ein Aussetzen der Produktion besser ist, als zu produzieren. Lebensnotwendig ist die Urproduktion, nicht der Handel. Viele müssen es erst noch kapieren.

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    • Mark sagt

      @Schmeckt gut
      Fairness gibt es am Markt nicht, die Maktmacht ist und bleibt immer entscheident. Die Versorgungslücken im Herbst werden in Deutschland weitgehend ausbleiben, bei Grundnahrungsmitteln sowieso. Wenn innländisches Angebot fehlt, wird dies vom Weltmarkt ausgelichen. Noch ist Deutschland mit hoher Kaufkraft ausgestattet, die globalen Nahrungsmittelströme folgen der Kaufkraft, nicht dem Bedarf.

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      • Brötchen sagt

        Glaube ich nicht bei Edeka war letztens das Hülsenfrüchte und Reisregal leer. Nudeln auch.

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      • Schmeckt gut sagt

        Wie sieht der Weltmarkt nach Corona aus? In Spanien zum Beispiel steigen zur Zeit sehr viele aus der Erdbeerproduktion aus. Begründung: Es rechnet sich nicht mehr, weil die Nachfrage europaweit zusammengebrochen ist. Was jetzt nicht gepflanzt wird,fehlt im Herbst

        0
      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Die Versorgung mit Grundnahrungsmittel ist sicherlich gewährleistet.

        Bei Obst und Gemüse wäre ich mir nicht so sicher. Es kommt sicher darauf an, wie unsere Gemüsebauern die Lage bei den Erntehelfern einschätzen. Wenn ich die Auflagen ansehe, dann kann ich mit vorstellen, dass sich manche sagen, lieber auf ein paar Euro verzichten, als Verluste einzufahren. Die ganz großen Gemüseerzeuger, die deutschlandweit liefern, müssen produzieren, wenn sie Erntehelfer bekommen.

        Die Kaufkraft ist vorhanden, auch wenn das deutsche Volk jammert bis zum geht nicht mehr.
        Ob die Lieferungen aus dem Ausland weiterhin – in diesem Jahr – im vollen Umfang ankommen, dahinter setze ich ein Fragezeichen.

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    • firedragon sagt

      Normalerweise schaue ich mir die Werbeblätter nicht mehr an. Habe EDEKA vor mir liegen und mir fehlen die Worte. Auf Seite! 11 : Wir lieben Landwirtschaft. Im stilisiertem Herz – unsere Landwirte (groß), über QR – Code kann man sich informieren. Alles okay.
      Auf Seite 18 und 19, „grinst“ mir der Hohn von EDEKA ins Gesicht : Erdbeeren Spanien für 2,78€/kg vs Erdbeeren Deutschland für 7,48€/kg.
      Bei der gestrigen Umfrage wurde gefragt, was man glaubt, ob der Verbraucher sein Verhalten im Bezug auf Regionalität aufgrund der derzeitigen Situation ändern wird. Bei solchen „Angeboten“ – definitiv nein.
      Auf Seite 32 wird darum gebeten, Leergut zügig zurück zu bringen – „vielen Dank für Ihre Unterstützung zur weiteren Sicherstellung der Warenversorgung“.
      Ah, ist schon gar kein Werbeblatt mehr – ist schon fast ein halbes Buch, mit Rezepten und Infos – die neue „Bibel“?

      0
  12. bauerhans sagt

    es werden viele Insolvenzen auf uns zukommen und unsere Wirtschaft durcheinander wirbeln,aber die Versorgung wird sicher bleiben.

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    • Thomas Apfel sagt

      In solchen Zeiten wird „preisbewusster“ eingekauft. In den Geschäften ist die Reihenfolge erst TIP/JA, dann Eigenmarken, dann Marken und ganz zum Schluß BIO. Wenn alles weg ist, ist Bio immer noch reichlich da.
      Ich gehe daher auch eher davon aus, dass es Druck auf die Preise geben wird, also eher weniger Nachfrage als Angebot und dementsprechend deflationäre Entwicklungen. Die Leute werden eher wieder selber Gärten und ähnliches aktivieren, als in dieser wirtschaftlichen Situation mehr Geld für Lebensmittel ausgeben.
      Frau Schickling hebt mit ihren Einkaufsempfehlungen auf Direktvermarktung ab. Nur dort steht meist noch „Jemand hinter dem Tresen“ der auch Auskunft über die Produkte geben kann. Die Aufforderung die Herkunft der Rohstoffe zu hinterfragen ist eine tolle Sache, allein mir fehlt der Glaube, dass die Mehrheit das tun wird. Die Discounter und Generalisten (REWE, EDEKA, KAUFLAND) werden die großen Gewinner der Krise sein, weil sie („einmal hin – Alles drin“) Anteile des Geschäfts der Fachgeschäfte übernehmen. Mehr Konzentration hat noch nie zu mehr Transparenz geführt.
      Einzig Direktvermarktung, und SOLAWI-Bewegungen könnten profitieren. Die Wochenmärkte erfreuen sich zwar einer gewissen Beliebtheit, werden aber zu 80 % mit normaler Großhandelsware bestückt.
      Höhere Preise für Obst und Gemüse wird es temporär im Herbst geben.

      5
    • Brötchen sagt

      Vor Ostern ist es mit Fleischabsatz immer schwierig. Danach ist der Antreiber die Spargelsaison und dann die Griller. Als Absturz betrachte ich 10 Cent bei sehr hohen Preis nicht.
      Mein Heimatbäcker sagte mir gestern, als ich das Wort Hamstern gebrauchte, das bei ihm wohl auch ordentlich was los war.

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