Dass es wärmer wird, dürfte allgemeiner Konsens sein. Mit höheren Temperaturen können in unserer Region auch Pflanzen angebaut werden, für die das Klima bisher noch nicht passte. Welche Pflanzen das sein könnten, wird im nachfolgenden Artikel diskutiert.
https://www.zdfheute.de/wissen/landwirtschaft-klimawandel-duerre-kulturpflanzen-100.html
Genannt werden Färberdistel, Chia, Hirse, Kichererbsen und Soja. Auch wenn diese Kulturen bisher noch Nischen-Produkte sind, so ist es gut, wenn die Züchtung daran arbeitet, damit die Landwirtschaft für die Zukunft gerüstet ist.
Gut gemeinter Hinweis: vor dem Diskutieren erst einmal den Artikel lesen.


„Wegen der Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit wird in Deutschland immer mehr Soja angebaut“. Es gibt bestimmt mehrere gute Gründe um Soja anzubauen, z. B. GvO-Freiheit. Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit ist mit Sicherheit kein Grund. Wir haben selbst mehrere Jahre Soja angebaut. Die Erträge lagen in trockenen Jahren bei 2,5to, in Jahren mit ausreichend Niederschlag bei bis zu 4,5to.
Moin vom Fjord
Cuinoa und Hirse klingen für mich wenig attraktiv.
Ich habe keinen Schnabel und für Brei ist es noch zu früh.
Soll ich durch die Gegend laufen und Hirse propagieren, wo wir doch andere Getreide haben?
Grüße
Nicolai
@N.A.
Ich verstehe Ihren Kommentar nicht. Es geht darum, ob wir bei zunehmender Erwärmung andere Kulturen anbauen werden.
Quinoa und Hirsen sind mögliche Kandidaten.
Moin @Bauer Willi
Vielleicht sollten 2 Fragen beantwortet werden.
1. Welchen Zeitraum betrachten wir?
2. Reden wir von Lebensmitteln oder Vogelfutter?
Man kann aber von Hirse auch mundgerechte Gerichte machen.
was hatten die Herrscher früher für Nöte, die Kartoffeln unters Volk zu bringen.
Das wird dann in Zukunft bei dann besser angepassten Früchten auch sein.
https://share.google/6v6g3IstV9XcEGecz
Deswegen wird jetzt noch die Salatkirmes gefeiert.
in Min. 1:51
fängt die Erklärung an.
Hi @Inga
Ich glaube das waren andere Vorraussetzungen.
Nämlich Hunger.
Heutzutage hat das Wort eine andere Bedeutung.
Grüße
Nicolai
Ja Hunger,
aber keine wollte die fremde Pflanze mit den grünen Äpfeln.
So müssen auch von uns die neuen Pflanzen in unserer Kultur und Ernährung angenommen werden.
Ich denke aber, dass das heutzutage leichter ist als damals in Ziegenhain.
Hi @Inga
Wer will Kartoffeln?
Nudeln sind doch viel leichter zu Schälen.
Zitat eines Landwirtes:‘ Bratkartoffeln gibt das bei uns gar nicht. Die machen zuviel Arbeit.‘
Männchen darf arbeiten, damit Frauchen das einfach hat.
Essen ist sowieso überbewertet.
Lass einfach @Inga in Ruhe! Vielleicht ist ihre Einfachheit das, was unser Zusammenleben einfacher/menschlicher macht. „Nudeln zu Schälen“…solche Sprüche kannst Du dir hier echt sparen. Klar soweit?!
Ich komme gerade heim. Vorgestern war ich hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Pfalz_Tilleda
Gefunden habe ich das;
https://de.wikipedia.org/wiki/Capitulare_de_villis
Ich mag Stoppelrübe: Muss mich in das Thema mal einarbeiten.
in Min. 1:51
fängt die Erklärung an.
Ist die Stoppelrübe nicht eine, die fürs 2. Jahr stehen gelassen wird, um dass sie eine Samenbildung für Saatgut ansetzt?
4 Fakten gibt der Ökonom zu beachten:
1. Es handelt sich um Nischenprodukte und in einer Nische kann es ökonomisch schnell zu eng werden, deshalb
2. Nicht so viel drüber reden und schreiben lassen, wenn man sich da etwas erarbeitet hat.
3. Wesentliche Einkommensbeiträge insbesondere für eine größere Zahl von Betrieben sind nicht zu erwarten
4. Betriebe brauchen „ökonomische Beinfreiheit“, um solche Dinge ausprobieren zu können
Ich möchte hier auf die Lückenpresse vom ZDF verweisen, zum Thema: Soja Anbau. Ja es wurden 6% mehr Angebaut an Fläche. Aber und nun zur Lücke, gleichzeitig wurden aber von der Gesamtfläche an Soja 2% weniger Geerntet. Was „NICHT“ im Artikel wieder zu finden ist. Der Vergleich zwischen LW Wochenblatt und dem ZDF.
Ich war vor etwa 3 Jahren bei einem Lohn Zuckerrübenroder, auf deren Acker habe ich zum ersten Mal Hirse gesehen. Leider habe ich dessen Bewirtschafter schon eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr gesehen, einige Fragen hätte ich da.
firedragon kennt ihn mit Sicherheit.
ZDF Lückenpresse, ja.
Wochenblatt korrupte Lückenpresse.
Pest und Cholera
Natürlich bin ich nicht zu 100% begeistert von unserem Landwirtschaftlichen Wochenblatt, es könnte besser sein. Ich habe dies auch öffentlich in der BWV- Süd Veranstaltung kritisiert und werde dieses Blatt noch einmal (stärker) Kritisieren. Wir zahlen ja auch dafür.
Für den Vorwurf der Korruption hätte ich gerne Beweise!
Pälzer Buh,
Du bist lustig, ich kenne nicht alle und es wäre jetzt Extremrätselraten für mich.
Fragen zu was? Hirseanbau?
Der mir Bekannte Lohnunternehmer stammt aus Steinweiler.
Natürlich interessiert mich der Hirseanbau mit all seinen ökonomischen Möglichkeiten.
Okay, ich weiß, wen Du meinst.
Hirseanbau in den Weinbergsgängen ist, glaub‘ ich, nicht zulässig 🙂. Als Gründüngung kannste die dazu nehmen.
Nein das meinte ich nicht, Er hat ganze Ackerflächen damit bepflanzt. Vornehmlich Standorte die zu Trockenheit/ Stress neigen. So zumindest die Antwort eines anderen Kollegen.
Was mich allerdings als Jagdvorstand auch interessiert ist das Wild verhalten. Nur so ganz nebenbei. Vielleicht gibt es erfahrene Jäger die mir dazu mehr berichten könnten. Es geht nicht nur um Hirse und Soja.
Pälzer Buh,
wenn Du wissen willst, ob Wildschweine in der Hirse Schaden anrichten – ja.
Zu den Trockenstandorten und Hirse – auch Hirse braucht ein Mindestmaß an Niederschlag zur richtigen Zeit. Ohne Wasser geht auch da nix.
„Zu den Trockenstandorten und Hirse – auch Hirse braucht ein Mindestmaß an Niederschlag zur richtigen Zeit. Ohne Wasser geht auch da nix.“
Das Hauptanbaugebiet von Sorgumhirse ist u.a. die Sahelzone…also sollte die Wasserversorgung bei uns nicht so wirklich ein Problem sein…vielleicht eher die Abreife?
Herr Seevers,
ich konnte Hirse von uns, auf unseren Böden und eines Kollegen, mit sandigen Böden vergleichen. Außerdem, über die Jahre, mit Niederschlägen in unterschiedlicher Menge und zu unterschiedlichen Zeiten.
Ich formuliere es mal so, man kann aus Spaß an Freud‘ Hirse anbauen und man kann das Ganze wirtschaftlich ausgerichtet anbauen.
Zur Ergänzung Thema Hirse Sahelzone Pfalz
https://www.agrarraum.info/lexikon/sahel
In diesem Gebiet können bis 2t/ha geerntet werden, bei, für dortige, optmalen Bedingungen. In der Regel eher 1t/ha.
Wir hier, können bis 12t/ha ernten, bei, für uns, optimalen Bedingungen. Es können aber auch nur 5t/ha sein oder (ganz schlecht) 3t/ha.
Problem in der Kulturhirse ist die Schadhirse, die es hier vor 30/40 Jahren nicht gab.
Bisher hatten wir Auszahlungspreise, die 1,-€ unter dem Körnermaispreis lagen, abzüglich Fuhrlohn & Maut.
Fazit: Nur, weil Hirse in der Sahelzone klar kommt, bedeutet das noch lange nicht, dass diese Kultur einem deutschen landwirtschaftlichen Betrieb finanzielle Sicherheit bietet.
Herr Seevers,
„… vielleicht eher die Abreife?.. “
– Erntefenster entspricht dem, des Körnermaises, kann auch früher oder später sein
– unterschiedliche Reifestadien im Bestand
– Trocknung erforderlich, d.h. es fallen Trocknungskosten an
„Fazit: Nur, weil Hirse in der Sahelzone klar kommt, bedeutet das noch lange nicht, dass diese Kultur einem deutschen landwirtschaftlichen Betrieb finanzielle Sicherheit bietet.“
Die ökonomische Betrachtung wird doch von niemandem vorgenommen, das haben Willi und Herr Krämer doch bereits ausführlich dargelegt. Und ich habe es auch nicht thematisiert….es geht doch nur um die grundsâtzliche Anbauoption. Kratz anne Birne…🥴
Ja, dann macht.
Man könnte oder sollte eventuell etwas weiter denken, als nur bis zur „Option“ … meine Meinung.
„… Kratz anne Birne…🥴…“ nicht gut für den verbliebenen Haarwuchs 😊
Ist doch scheissegal was der Bauer anbaut. Solange er unter der Knute von Montesanto steht ist eh nichts zu machen.
@DT
Wer ist denn „der Bauer“, der unter der Knute von Monsanto steht? Auf mich jedenfalls trifft es nicht zu..
da müssen sie sich keine Sorgen machen sondern selbstbewusst die Ampel von grün auf rot stellen sobald mit der Knute gedroht wird. Letztmals geschehen noch vor Ablauf der Ampel nicht nur durch Bauern in 2024 das ging doch ganz fix und wurde als Befreiung wahrgenommen
Werte praktisch tätige Kollegen, bevor wir über neue Sorten und Arten nachdenken müssen, sollten wir unsere Anbaubedingungen mal unter die Lupe nehmen. Seit 1990 hat sich die Vegetationszeit hier im Mittel um gut 14 Tage verlängert. D.h., die Aussaattermine sollten z.B. ganz dringend angepasst werden. Wer immer noch denkt, dass der WWeizen Mitte Oktober im Boden sein muss, der sollte sich auch nicht wundern, wenn er z.B. gegen den AFU nicht mehr ankommt. Vor einigen Tagen waren Mitarbeiter einer Hochschule hier vor Ort, um AFU-Proben zur Ermittlung von Resistenzen zu ziehen. Bei einem Gespräch in Bezug auf AFU-Probleme im Ökolandbau wurde klar gesagt, dass die Aussaattermine wohl um 2 Wochen nach hinten verlegt werden müssen. Vor dem Hintergrund der jetzigen Praxis, sei das AFU-Problem hausgemacht. Neue Sorten und neue Nutzpflanzenarten sind wohl erst mittelfristig für viele Betriebe eine Lösung. Bis dahin müssen wir schon noch mit den uns vertrauten Sorten und Arten das Beste aus den sich verändernden Klimabedingungen machen.
Nachgefragt werden z.B. Avocados. Kann man die hier anbauen? Ich fand den Artikel für Laien ganz nett und informativ. Zum Beispiel, dass darauf hingewiesen wird, dass Kichererbsen dann doch von einem Schädling befallen wurden. Das wird ja beim Saflor auch passieren, wenn er wirklich in entsprechenden Größenordnungen angebaut wird. Die Überschrift ist irreführend. Es geht ja nicht um alte Sorten, sondern um neue Züchtungen aus bisher nicht relevanten Kulturen. Der Weizen stammte ja auch ursprünglich aus dem Orient……
Nachtrag: Saflor fällt im Kleingarten oft den Schnecken zum Opfer. Ein Problem, was man im Mittelalter, als man den Saflor vielleicht wirklich nutzte, nicht so hatte.
Im Mittelalter aßen die Männer die Schnecken entweder, bevor diese die Gemüsegärten verwüsteten, oder sie sammelten sie und verfütterten sie an die Hühner.
„Es geht ja nicht um alte Sorten, sondern um neue Züchtungen aus bisher nicht relevanten Kulturen.“
Genau, der Weizen ist mittlerweile Grundnahrungsmittel für den Großteil der Menschheit. Ob aber Quinoa oder Chia jemals das Potential dazu haben, und ob sie es überhaupt haben müssen, wenn man doch den Weizen auch anpassungsfähig züchten kann, das ist die Frage. Als „Superfood“ gehypte Produkte sind lifestyle – Produkte und haben eine gewisse Halbwertzeit. Wer diese als neue Grundnahrungsmittel etablieren will, der hat zuerst mal das Geld im Sinn, das mit dem Superfood gemacht werden kann….aber sicher nicht ein neues Grundnahrungsmittel, was dann preiswert und ubiquitär erzeugt werden soll. Ich sehe nur wokeness-Experten mit Null-Agrarerfahrung….kann das sein?
Im Nachbarort baut ein Berufskollege seit mehreren Jahren erfolgreich Quinoa an. Ca. 5 Hektar. Vermarktet selbst in 300g- Tüten.
Schönes Beispiel für eine erfolgreiche Nischenvermarktung. Geht sogar mit Kartoffeln.😉
Im Beitrag wird einiges durcheinander geworfen. „Mit alten Pflanzen gegen den Klimawandel“ und „Die Landwirtschaft muss sich anpassen. Möglicherweise mit der Rückkehr zu alten Sorten.“
Gut angepasst hat sich die Landwirtschaft schon seit Menschengedenken nicht nur an Änderungen des Klimas sondern auch an die Marktgegebenheiten.
Das neue Pflanzen Arten sich auch in D auf geeigneten Standorten erfolgreich etablieren können das ist unbestreitbar. Aber dies geschah nur weil mit neuester Technik neue angepasste Sorten gezüchtet wurden und man nicht stur nur alte Sorten verwendet hat sonst wärs wohl nix geworden. Zwei Erfolgsgeschichten aus den letzten 50 Jahren sind Raps und Mais. Durch Einsatz von für die damalige Zeit modernen Züchtungsmethoden entstanden Hybrid Sorten und es wurde eine erhebliche Steigerung der Anbauflächen auf jeweils über eine bzw zwei Mio ha erreicht.
Diese Anbauflächen werden wohl mit den im Beitrag genannten Pflanzen Arten Färberdistel, Hirse, Soja, Kichererbse und Chia nicht erreicht. Aber zumindest Chia mit den blauen Blüten wird wohl schon wegen der Blütenfarbe den Blau Fans gefallen.
Die noch unsteten Erträge von Soja können evtl durch Züchtung mittelfristig stabiliseirt werden. Bei den anderen Pflanzen Arten wird es wohl noch einige Zeit dauern und nur möglich sein sofern man auch in D Willens ist moderne Züchtungsmethoden zu akzeptieren und zielgerichtet einzusetzen. Nur auf alt reicht nicht mehr im Wettbewerb wir schauen ja heute auch nicht mehr in die Röhre bei ZDF Beiträgen.
Der Mais ist wirklich ein sehr gutes Beispiel, wie eine Kultur über sehr viele Jahre, fast Jahrzehnte durch Züchtung, Ausprobieren, Beratung fester Bestandteil des Ackerbaus in D werden konnte. Ich habe z.B. im Oktober hervorragende Körnermaisbestände in Ostsachsen gesehen. Der Mais ist nicht nur produktionstechnisch etabliert sondern auch ökonomisch.
Es gibt auch heimische wertvolle, historisch schon mal etablierte Pflanzen, die aber durch die Industrie verdrängt wurden. Der Flachs z.B. war Jahrhunderte Grundlage für viele Bauern. Eine traditionelle hat sich erhalten: https://www.leinenfabrik.de/
Die Vielseitigkeit der Pflanze und deren daraus gewonnen Produkte müssten eigentlich im Angesicht der Lieferketten, der Nachhaltigkeit und der Resilienz durch eigene Rohstoffe einen Boom erlaben…aber vielleicht ist die Zeit einfach noch nicht reif genug.
Die Zeit ist noch nicht reif. Leinen in der Bekleidungsindustrie ist weit teurer als Baumwolle. Leinen hatte auch lange nicht die Eigenschaften wie Baumwolle und schon gar nicht wie Kunstfasern. Inzwischen hat sich dort aber auch einiges verbessert. War Flachs nicht auch relativ schwierig anzubauen? Flachsmüdigkeit? Und wie kommt Flachs denn mit den höheren Temperaturen und den unregelmäßigeren Niederschlägen zurecht?
Moin @Arnold
Mais ist kritisch zu säen, äh sehen.
Durch die politische Förderung ist der Mais verstärkt angebaut worden.
Auch auf Grenzstandorte.
In einem von fünf Jahren ist da nichts mit vernünftigem Aufwuchs.
Auf dem Schleswig-Holsteinischen Mittelrücken (Podsol) geht nichts ohne Wasser.
Höchstens Knaulgras.
Es wurden Pachten von 1000,- € bezahlt.
Für 30 Punkte.
Da wundert es nicht, wenn jetzt das Geschrei ausgewachsen ist.
Grüße
Nicolai
Moin
Raps und Mais haben politische Hintergründe.
Raps die Fettlücke.
Mais einen Übersetzungsfehler.
Grüße
Nicolai
„Raps und Mais haben politische Hintergründe.“
dann können wir die Politiker ja mal wirklich loben für ihre Weitsicht und ihren Einsatz.
Beide Kulturen sind ja Erfolgsgeschichten für die Landwirte. Mit den 00 Sorten wurde ein sehr hochwertiges Speiseöl ermöglicht und im Nachgang hat man noch Eiweiss welches mal als Abfall angesehen wurde einer sinnvollen Nutzung als Eiweissquelle für Tierfutter zugeführt. Zusätzlicher Nutzen, die enge Getreidefruchtfolgen wurden durch die Blattfrucht Raps aufgelockert. Kann mich noch erinnern anfangs hiess es Raps geht nur im Norden in Schleswig Holstein aber schnell hat man ihn auch am Limes etabliert und heute sieht man über D weit verbreitet gelbe blühende Felder die zudem Bienen als Futter dienen.
Hätte sich die Tierhaltung inkl der weiteren Verwertungsbetriebe in einigen Regionen ohne Mais so entwickeln können wie sie heute da steht? Ohne Maisanbau z.B Corn Cob Mix für Schweinmast, Maissilage Rinder (Bullen, Milchvieh) kaum vorstellbar. Was sich aus einem „Übersetzungsfehler“ so alles positives entwicklen kann ist schon bemerkenswert.
Der Erfolg des Maisanbaus hat nichts mit Politik zu tun, ist ausschließlich den Züchtern, Technikern und Landwirten zu verdanken.
Der Mais hat eine Schwäche/Stärke, die leider vor der aktuellen Düngegesetzgebung oft ausgenutzt wurde. Er kippt anders als das Getreide nicht so schnell um, wenn er überdüngt wird.
Moin @Arnold
Die Geschichte der Agrarpolitik ist voller Mißverständnisse.
Als mal wieder neu geordnet wurde, ist der Mais unbeabsichtigt zum Getreide gezählt worden.
Niemand hatte die Absicht eine Maisförderung zu errichten.
In meinem Studium war Mais Grünland.
Die Maisförderung war so hoch, das der Mais vorzüglich ggü. dem Gras wurde.
Das hat die gesamte Milchwirtschaft umgekrempelt.
Viele Landwirte haben sich von ihrer Kernkompetenz, dem Ernten, getrennt.
Alles nur wegen eines Übersetzungsfehlers der EU.
Grüße
Nicolai
Der Mais ist vor allem ein Kind der unseeligen EU-Förderung !
Als in den Achzigern die Flächenförderung durch die EU eingeführt wurde, bekamen wir Bauern für Mais 927 DM, für Getreide 650 DM und für Kleegras und Wiesen/Weiden 0,0 DM pro Hektar Förderung.
Folge: es wurde im großen Stil Grünland umgebrochen und der Kleegrasanbau verschwand. Als Künast dann endlich die einheitliche Förderung von ca. 300 EU pro Hektar, egal ob Acker oder Grünland einführte, ging der Maisanbau sofort zurück. Erst die gigantische Förderung der Biogasanlagen auf Maisbasis brachte die „Syphilis des Ackerbaus“ zu neuen Blüten.
Die Entwicklung beim Mais hat mit der „corn-Bestellung“ von 1945 nichts zu tun. Als Brotgetreide hat er sich ja nicht etabliert.
Die Landwirtschaft muss sich anpassen, möglicherweise durch die Rückbesinnung auf alte Sorten.
Wer das behauptet, begeht einen Denkfehler. Wenn wir von einer Klimaerwärmung sprechen, bedeutet das, dass es früher kälter war. Alte Sorten, sofern es sich überhaupt um solche handelt, haben sich an das Wachstum unter weniger hitzestressigen Bedingungen angepasst und können daher, wenn sie heute ausgesät werden, das Problem des Hitzestresses nicht lösen. Im Deutschland des 19. Jahrhunderts wurde Sommerweizen ausgesät, weil es kälter war und die Sorten noch nicht auf Kälteresistenz selektiert worden waren. Man hört auch oft, dass alte Sorten resistenter gegen Krankheiten seien, was aber das Gegenteil ist. Beispielsweise wurde Weizen vor einem Jahrhundert auf Resistenz gegen einen bestimmten Rostpilz selektiert. Dieser Rostpilz hat sich jedoch weiterentwickelt und ist heute nicht mehr derselbe. Eine alte Sorte kann daher einem neuen Rostpilz nicht widerstehen, da sie ihm noch nie begegnet ist. Die Prinzipien der natürlichen Selektion sind unveränderlich.
@Limes
In Österreich gehört Soja mittlerweile in den Ackerbauregionen zur Standard-Kultur. Schau mal nach bei „Donau-Soja“.
Laut Udo Pollmer birgt Soja einige Gefahren. U.a. Demenz:
https://www.youtube.com/watch?v=E5Qe1DlWzIY
Bevor wir den anbauen sollten wir die Wirkung von Soja auf die Gesundheit von Mensch und Getier sorgfältig prüfen. Anbauversuche und Sortenzüchtung reichen da nicht. Aus einem meiner Ernährungsbücher habe ich in Erinnerung, dass Soja die Wassereinlagerung im Gewebe fördert. (Siehe Fleischdiskussionen)
Dass Soja-Produkte auch in Bioläden verkauft werden ist ein Indiz. dass die Bio-Branche nur marginales Wissen zu gesunder Ernährung hat.
Evonik, gibt es eigentlich eine ältere Kulturpflanze, als die Sojabohne? Schon merkwürdig, dass der Mensch sich 5000 Jahre damit ernährt hat, ohne auszusterben oder? 🙄
Also lege mal Beweise vor, wo sich die Menschheit vor 5000 Jahren von Soja ernährt hat. Und wie der Soja konsumiert wurde? Tofu?
Ich hab einen japanischen Großmeister aus der Zeit befragt, der hat gesagt, wenn der Evonik das in Frage stellen sollte, schick ihn zu mir, dann erkläre ich ihm die Menschheitsgeschichte…..möchtest du die Telefonnummer? 🤡
Da hat der Hr. Seevers wohl eine Bildungslücke. Ich verlasse mich da lieber auf einen Lebensmittelchemiker als auf einen Stallbau-Ing..
R.S. hat den Zeitrahmen eher noch zu knapp gefasst. In China bzw. Japan gibt es Nachweise für Sojanutzung von 7000-5000 v.Chr.!
Das grundsätzlich zu leugnen und so zu tun, als wäre Sojaverzehr neuartig und müsse noch abgeklärt werden, ist keinerlei Argument für behauptete Besorgnisse.
Da darf man wohl das „Was der Bauer nicht kennt ..“ vermuten.
Ich weiß schon Max, wollte mir die Zeit nicht nehmen. Von Pollmer habe ich in Erinnerung:
„Soja wurde in Asien in kleinem Umfang und stark fermentiert verzehrt!“
Fermentiert haben die den wohl weil sie den Soja sonst nicht vertragen hätten. Für unsere Äcker bedeutet das, dass wir die Soja-Pflanzen -incl. der Wurzeln- auf dem Acker laufend fermentieren müssen. Sonst verträgt ihn das Bodenleben nicht.
Wenn es wirklich „in kleinem Umfang“ war greift der Herr Seevers mit „die Menschen ernährt“ halt ein paar Etagen zu hoch.
Die Soja-Kultur geht auf die amerikanische Auto-Industrie vor 100 Jahren zurück. Die haben ein Öl gesucht, mit dem sie (Plastik-)Teile herstellen können.
Dann hat man es mit der Röstung geschafft den Rest der Körner für Tierfütterung verfügbar zu machen und dann ging es los.
Ach @AKF, vom ständigen Trompeten bezüglich der „großen“ politischen Themen ändert sich nichts daran, dass das landwirtschaftliche und sonstige Tagesgeschäft und die damit verbundenen notwendigen Entscheidungen und Sorgen das Leben dominieren.
Ob hier Niedergang, und oder vielleicht auch Krieg gespielt wird liegt nur geringfügig in der Macht des kleinen Mannes respektive des Wählers.
Ich bin politisch gegen diese Politik aktiv (BSW), sehe aber wie auch dieser Ansatz im politischen Tagesgeschäft mit den üblichen Intrigen, Seilschaften und Gepflogenheiten des Politikbetriebes ersäuft wird.
Daher finde ich die Forderung sich mit den täglichen und strukturellen Problemen der LW. nicht zu befassen etwas überzogen (überheblich). Im Grundsatz ist es schon so wie Tucholsky einst 1935 im schwedischen Exil schrieb: „Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte“.
Aber wie wollen Sie der Macht von BlackRock, des alten Adels mit seinen Verflechtungen, des militarisierten Amerikas entgegentreten ? Generalstreik ? Revolution ?
Möglicherweise richtig, aber mit wem und in welche Richtung in dieser gespaltenen Gesellschaft.
Ich bin jedenfalls ganz froh, dass das Leben auch noch andere Themen hat und auch darüber muss und kann man reden.
Danke an B.W. dass er gerade diese angeblichen „Nebenthemen“ zur Diskussion stellt.
Für die Revoluzzer (zu denen ich ironischerweise auch irgendwie gehöre) gibt es andere Formate.
Und die Formate werden dann von denen die wir im Tagesgeschäft ausblenden sollen als „rechts“ bezeichnet und damit mundtot gemacht. Nein, die Diskussion sollte schon in der Realität stattfinden. Aber sonst hast du Recht.
Wer austeilt muss auch einstecken können.
Er wollte mich blockieren um das hohe Niveau hier zu halten, nachdem er Stunden vorher mir einen Gastbeitrag angeboten hat.
Hier liegt doch eine altersbedingte Überforderung vor…
Nein, er wird mich nicht in die rechte Ecke stellen sondern als Troll beleidigen wie vor Tagen.
Wenn ich mit meinem Trollen Menschen dazu gebracht habe über dieses Regime in Berlin nachzudenken, ist doch was erreicht…
Jeder einzelne kann natürlich nichts erreichen.
Danke, bei allem Interesse für Politik sind es doch gerade die landwirtschaftlichen O-Töne von den PraktikerInnen, die den Blog lesenswert auch für Ahnungslose wie mich machen. Habe mich immer gefragt. warum man nicht einfach dies oder das umsetzen kann, was doch die Landwirtschaft „resilienter“, die Produktivität optimal und den Tierschutz hervorragend machen würde. Aber man muss eben zuhören für das ganze Bild.
Habe gestern Auf den ÖR Verkündungsorganen, eine fünfteilige Doku von einem ehemaligen französischen Austauschschüler gesehen. der nach zehn Jahren mal wieder die USA und seine Bekannten dort besucht hat. Er hat das Land und die Leute nicht wieder erkannt. Alle waren bereit für den Bürgerkrieg. Die Tendenzen zur Spaltung sind hier bei uns genau so gegeben. Schleichend vollzieht sich der Übergang in ein Stadium. wo der Hass regiert und alle Brücken zum gegnerischen Lager nicht mehr existieren. Gab doch mal den Spruch: Achte auf deine Gedanken, den sie werden dein Reden, Achte auf dein Reden, denn es wird zu deinen Handlungen, Achte auf deine Handlungen, denn sie werden dein Schicksal.
Naja. Zynismus ist die Redlichkeit des kleinen Mannes, wies der Großmeister Nietzsche erkannt hat. Jetzt aber genug mit Kalendersprüchen. „Selbststeuerung“ passt besser in unsere dritte Natur.
Der Spruch von den Gedanken, Worten, Taten, Gewohnheiten und Schicksal hat immer noch seine Berechtigung und Bedeutung.
@Stadtmensch
Ich finde Ihren Beitrag sehr gut und kann alles bis auf den letzten Abschnitt unterschreiben.
Die „Spaltung“ definiert sich nicht über freche Kommentare bei Bauer Willi sondern die Scharfmacher findet man im Bundestag und in Redaktionen des Staatsfernsehens.
Das rechte und linke Spektrum kommen nie wieder auf einen Nenner. Die CDU sitzt zwischen den Stühlen wo das Herz rechtskonservativ schlägt, aber die Brandmauer die Christendemokraten zu Knechten Klingbeils macht.
Die CDU hätte es in der Hand, die Brandmauer abzureißen um das Land zu retten. Nicht nur mit Pflanzen sondern mit Atomkraft und Kornkraft… 😉
Wenn der Steinmeier nur vor Rechts warnt, wo Tage zuvor die Antifa Brandanschläge auf einen Abgeordneten mit Morddrohungen garniert verübt hat frage ich sie, wer macht am meisten falsch?
Meine Worte sind harmlos und Aggressionen kommen immer vom Seitenbetreiber der andere Meinungen nicht aushält und nicht argumentativ begegnet sondern beleidigt.
Also Stadtmensch, es gibt viele Innovationen in der Landwirtschaft und die besten Maiszüchtungen stammen aus dem Hause Bayer, die in den USA entwickeln. Wer auf Sand Angst vor trockenen Sommern hat baut Roggen an. Was in dem Beitrag steht ist schlicht Quark. Wenn ich nicht hier vom Null-Thema abgelenkt hätte, könnte B.W. vielleicht 10 Kommentare verbuchen was sein angekratztes Ego noch mehr beschädigt hätte.
Nun hat er etwas Leben im Blog aber morgen schaue ich mir den Quark hier aber nicht mehr an.
Sie als Stadtmensch können am besten bei „Hof Vogelsang“ oder „Karma Farmer“ schauen. Letzterer ist frei von Werbeverträgen und der erste macht ehrliche Arbeit und beantwortet auch Fragen. Die Restblogger kann man so ziemlich vergessen. Die Helene Fischer unter den Bloggern (Marie H.) ist nichts für mich aber für Stadtmenschen vielleicht.
LG
„Nun hat er etwas Leben im Blog aber morgen schaue ich mir den Quark hier aber nicht mehr an.“
Warum bis morgen warten? 🤡
Weil ich auf die Trollkeule von Bauer Willi warte und heute noch Seevers Fragen beantworten muss.
@AKF
Ich bin gerade auf der Rückfahrt von der Agritechnica. Sie werden mich heute nicht mehr provozieren, dazu bin ich zu gut gelaunt. Sie wollen ernsthaft den Blog verlassen?
will schon wieder weg dachte @AKF ist schon längst weg oder ist es eine sprunghafte Person die nicht fähig ist klare Entscheidungen zu treffen
Werte Ackerkontrollfahrt, ich verbreitet hier schon jahrelang schlechte Stimmung und habe aber gelernt, dass es nichts bringt, die Leute, die man „manipulieren“ äh überzeugen will, zu beleidigen, zu bedrohen, einzuschüchtern oder was weiß ich. Natürlich ist es reizvoll, seinen Frust rauszuschreien. Gründe gibt’s ja genug. Ich hoffe, dass die Kriegstreiber baden gehen und uns alle mit runter reißen. Wir habens verdient. Wir sind so uncool, so erbärmlich, so verlogen, verheuchelt, es nervt nur noch.
„Wir sind so uncool, so erbärmlich, so verlogen, verheuchelt, es nervt nur noch.“
Das Wörtchen „Wir“ ist doch bei jeder Gelegenheit immer wieder so eine Sache….ich fühle mich nicht dem „Wir“ zugehörig.
p.s.: Ich höre immer noch meine Oma sagen: ….ihr werdet den Kitt aus den Fenstern essen, wartets ab…“ Leider sind die meisten Fenster heute mit Silicon abgedichtet, sonst hätte man wirklich noch die Alternative des Kitt.😎✊
@Stadtmensch
Wie sind gute Menschheitserfindungen entstanden? Durch Blogger und dortige Diskussionen? Durch Politiker? Durch Medien?
Nein, durch Erfinder die meistens im Team auf ein Ziel hinarbeiten und Interessen vereinen. Insofern ist Ihre Wichtung hier etwas hochtrabend und genau ich weiß, dass das alles hier so viel bringt wie Stroh dreschen. Ich habe auf Blogger hingewiesen die kein Problem damit haben Kollegen und Stadtmenschen klüger zu machen. Also das Gegenteil was hier passiert 😉
Ihre Vorwürfe waren hoffentlich nicht auf mich gemünzt. Es gibt hier nur einen, der anderslautenden Meinungen mit Cancel Culture bedroht, weil er am Schalter sitzt und es kann, und das ist bei Narzissten so üblich.
Das Forum ist sehr übersichtlich und das strahlt einen Reiz aus weil bei wenigen Kommentaren jeder meint wichtig zu sein. Woanders sind es 4000, hier 40.
Immer dran denken, das Netz vergisst nichts. Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte 😉
https://www.agrarheute.com/land-leben/shitstorm-wegen-kloeckner-bauer-willi-zieht-zurueck-560579
Es hätte den Demos wenig gebracht, wenn die Weizenbiene sich dort hätte sehen lassen. Sie ist eine von mehreren unfähigen Landwirtschaftsministern. Außerdem hätte ich den Vorwurf des Wegbleibens bei der Weizenbiene angebracht, sie hätte die Bauern ja als wichtiger ansehen können. AKF, deine billigen Vorhaltungen sind ziemlich peinlich, finste nich?
Ich habe den Link wertfrei eingestellt mit der Hintergrundfrage, ob sich ein Berufskollege für mich/alle oder nur für sich politisch einsetzt. Die Haltung und vielen Beleidigungen B.W. gegen Diskutanten könnte ein Indiz für Letzteres sein. Gibt aber vielleicht auch Argumente dagegen. Keine Ahnung.
Klöckner bewundere ich eher, wie sie sich den Landwirten gestellt hat. Feige ist die nicht!
Jetzt noch auf die „Weizenbine“ rumzuhacken ist auch peinlich. Genauso ist es peinlich wenn die Freien Bauern immer noch auf Sky du Mont rumhacken der im TV gesagt hatte, dass Bauern Kälber lebendig in Container schmeißen bis sie ersticken. Er hat sich für die Falschbehauptung entschuldigt und einen Kuhstall besichtigt…
Aber trotzdem sind die Bauern unerbittlich. Wirft ein schlechtes Bild auf uns.
Nicht nur BW hat ein Recht Wegen Beleidigungen abgep. zu sein sonder jeder andere auch. 🤔
VG 🙋
Ehrlich gesagt,
es fällt mir schwer zu glauben, dass sie eine Landwirtschaft betreiben, meines Erachtens werden ihre Beiträge dazu genutzt, um ein Aus dieses Blockes zu erzielen.
Zu Sky du Mont möchte ich nur sagen, erst informieren, dann kritisieren, aber es ging nicht um das Kritisieren, sondern um eine Lüge. Das war ein Beispiel, wie man was raushaut, ohne die Folgen für die Bauern zu berücksichtigen.
Ein ehemaliger Landwirt zweifelt an meiner Praxis, wow.
Es ist wie ich sage. Entschuldigung von Sky und Besichtigung eines Betriebes.
Freie Bauern klagen weiter…
Der andere (Hannes Jaennike) war bei der Tat dabei und wusste es besser. Der hat eine Abreibung verdient.
AKF hat geschrieben:
@Stadtmensch
Wie sind gute Menschheitserfindungen entstanden? Durch Blogger und dortige Diskussionen? Durch Politiker? Durch Medien?
Nein, durch Erfinder die meistens im Team auf ein Ziel hinarbeiten und Interessen vereinen
So ähnlich denke ich auch. Es waren meistens Leute aus der Technik und keine Kaufleute welche die Menschheit weiter gebracht haben.
Bei uns hat die sozialistische Gleichmacherei die Gesellschaft eingeschläfert. Da werden nur Faulheit und Anspruchsdenken gefördert.
@Stadtmensch
Ihre Beiträge regen zum Reflektieren an. Das wissen viele hier zu schätzen.
https://www.lfl.bayern.de/mam/cms07/publikationen/daten/merkblaetter/kichererbsen-oekolandbau_lfl-merkblatt.pdf
Wir hatten zweimal den Versuch mit Kicherbsen gestartet.
Das erste Mal konnten wir nicht dreschen, da zuviel Grünanteil im Druschfenster vorhanden war.
Beim zweiten Mal ist der Bestand wegen Fusariumbefall zusammengebrochen.
Das ist sicherlich eine interessante Frucht, für uns finanziell allerdings zu risikoreich.
Moin vom Fjord
Solange Deutschland noch 90 Kg pro Piepel an Weizen exportieren kann, wird es nicht so schlimm sein.
Kalorisch ist das der Jahresverbrauch.
Grüße
Nicolai
Ich muss noch mal nachlegen und warnen.
Die aktuellen Geschehnisse in Deutschland und EU sind so dramatisch, dass es fahrlässig ist über solche Bagatellen zu reden.
1 Hochkarätige Wirtschaftsbosse erklären und benennen klar die Deindustrialisierung.
2 Bundespräsident F.W. Steinmeier spaltet am 9. November das Land und empfiehlt die Ausgrenzung bestimmter Meinungen. Der Qualitätsjournalist Julian Reichelt stellt Steinmeier auf die gleiche Stufe wie Ulbricht. Zitat: „Ulbricht hätte sich wenigstens noch die Arbeit gemacht den Mauerbau zu leugnen“ (Niemand hat die Absicht…)
Und das B.W. schreibt oder zitiert in historischen Zeiten den ÖRR über das Wetter von übermorgen und Pflanzen.
Ein freundschaftlicher Rat: Gönnen sie sich und uns ihren Ruhestand wo die Betonung auf RUHE liegt. Irgendwann ist die Luft einfach raus und es ist peinlich wenn sie von sich selbst über Qualität und Niveau sprechen.
P.S.:
Was das mit dem Thema zu tun hat? B.W. ist Akteur der Klimaaktivisten die angeblich wissen, dass es immer wärmer wird. Armselig…
Auch als Blogbetreiber hat man eine demokratischen Verantwortung Menschen nicht zu verblöden oder abzulenken. Bitte blockieren sie mich. Es wird mir zu blöd hier
Mach’s gut alter Mann 👴
Wenn Sie meinen, B.W. auf vermeitliche Mängel und Fehler als Blogbetrieber hinweisen zu müssen, sollten Sie zuerst auch an sich denken. Selbstkontrolle und Selbssteuerung, man könnte auch von Selbst-Management sprechen, sind offensichtlich schwach ausgeprägt.
Um sich „auszutoben“, wählen Sie ganz einfach andere Blogs.
A.K.
Warum persönlich werden? Selbstkontrolle??
Sie können sich hier gern weiter austoben. Lesen werde ich das nicht 😁
persönlich werden – sehr lustig. Hier geht es immer noch vorrangig um landwirtschaftliche Themen. Wie man immer mehr erkennen kann, treffen unsere Probleme auch immer mehr die Gesamtwirtschaft. Hier im Blog haben wir das sehr oft schon diskutiert. Also: Aufhören zu meckern, selbst einen Artikel zur Diskussion stellen – wie wärs?
„Ein freundschaftlicher Rat: Gönnen sie sich und uns ihren Ruhestand wo die Betonung auf RUHE liegt. Irgendwann ist die Luft einfach raus und es ist peinlich wenn sie von sich selbst über Qualität und Niveau sprechen.“
AKF, wer sich so äußert, verlangt noch Gehör? Das ist in meinen Augen schon grenzwertig frech. Wer dennoch respektiert und ernstgenommen werden will, der sollte sich zuerst entschuldigen, oder er sollte wirklich gehen….ein freundschaftlicher Rat.
„Bitte blockieren sie mich. Es wird mir zu blöd hier“
Welcher Zwangsneurose muss man unterliegen, wenn man, obwohl es einem „zu blöd“ ist, erst ausgesperrt werden muss, um wegbleiben zu können?
Ist das schon pathologisch?
Zitat A.K.
„ Derartige Beiträge in den ÖR-Medien sind in gewisser Weise das „Feigenblatt“ für eine ansonsten agrarwirtschaftsfeindliche Berichterstattung bzw. Medienarbeit.“
Es geht hier nicht mehr um Landwirtschaft und schon gar nicht um Interessen der Landwirte.
Sondern um die naive Normalisierung des ÖRR oder Schundfunks.
A.K. Hat es verblumt gesagt, ich mit der Kettensäge.
Dies muss man im www aushalten oder man lässt es.
Haben im letzten Jahr (2024) auch Soja angebaut. War zu nass und zu kalt. 2023 war richtig gut 3,6 to/ha. Davor 2,2 to. Lotteriespiel!
Bei ARD, ZDF und Bauer Willi sitzen sie mit Augenbinden in der letzten Reihe.
Ich hab’s durchgelesen….für mich als Laien kein erkennbarer Mehrwert. Ich muss immer schmunzeln, wenn ich lese, dass diese Pflanze seit Jahrtausenden im Vorderen Orient angebaut wird….oder dass man damit klimaresilienter werden könne……und dann liest man, dass der Bauer für die neuen Pflanzen neue Technik, viel Beratung und eine gute Vermarktung bzw. eine Nachfrage haben muss. Ist wie mit Hochrisiko- Aktien zu spekulieren, find ich. Aber her, positive Nachrichten sind heutzutage wichtiger denn je.😉
Guten Morgen
Wichtig ist das neue Technik gebraucht wird, wie es der Landwirt finanziert und ob er Absatz für seine Produkte hat ist für die Verfasser solcher Artikel zweitrangig.
@R.S.
Wie bei so vielen sogenannten neuen Ideen wird ein Aspekt vernachlässigt: Der Markt
Die Produktion ist oft einfach oder kann schnell optimiert werden. Aber es muss ja auch jemand das Zeug haben wollen. Siehe auch Paludi und Moor: wer will denn das Schilf kaufen?
An einer Kette muss man ziehen….
Genau! Und wenn dann der Monopolist in der Kette versagt, dann ist schnell Ende Gelände.
https://www.agrarheute.com/management/noch-naturkost-betrieb-insolvent-bio-pionier-fast-40-jahren-pleite-637380
Derartige Beiträge in den ÖR-Medien sind in gewisser Weise das „Feigenblatt“ für eine ansonsten agrarwirtschaftsfeindliche Berichterstattung bzw. Medienarbeit.
Die Medien, die Journalisten, die Notwendigkeit des eigenen Überlebens und alles in Kombination mit Algorithmen sind heute verantwortliche für zu viel Information….dies hatte Aldous Huxley bereits gesehen:
„Die Überinformation ist ein Problem
Die Überinformation, wie sie in Huxleys Werken behandelt wird, ist ein ernstes Problem, das die Gesellschaft und die individuellen Menschen betreffen kann. Huxley betont, dass die Kontrolle über Informationen und deren Verbreitung eine der Hauptbedrohungen für die menschliche Existenz ist. Die Manipulation von Informationen kann dazu führen, dass Menschen in eine bestimmte Richtung gedrängt werden, was zu einer Verschiebung der gesellschaftlichen Meinungen und Normen führen kann. Huxley warnte vor den Gefahren der Überinformation und forderte eine gesellschaftliche Diskussion über die Verantwortung und die Bedeutung von Informationsverbreitung.“
„Hintergrund der Insolvenzen ist zum großen Teil der schmalere Geldbeutel der Verbraucher. Während und kurz nach der Corona-Pandemie von 2020 bis 2022 gab es eine starke Nachfrage nach Bio-, Regional- und veganen Produkten. Doch seit 2023 ist der Markt eingebrochen: Viele Verbraucher greifen wieder zu günstigeren konventionellen Produkten, weil Inflation, hohe Energiepreise und Mieten ihr Budget belasten.“ (Auszug aus dem link weiter oben…) Das mit dem Zuviel an Informationen überholt sich ganz schnell selbst, sobald der eigene Lebensentwurf in`s Wanken gerät. Es braucht keine extra Studien, welches Potential hier gerade aufgebaut wird, daß für sehr viele, ganz schnell Wankel, Wackeln, Umfallen zur Realität werden kann.
Ich greife das „Feigenblatt“ von A. Krämers Beitrag auf, das sich auf die Berichterstattung in den ÖR Medien bezieht.
U.a. heute Nachmittag wird Frau Reschke dem uninformierten Bürger mal ganz genau erklären, wie das mit dem Methan beim Rind ist und was findige Tüftler zur Besserung erfunden haben.
Zum Schreien:
https://www.ardmediathek.de/tv-programm/68eedd2689dc71a7fe79beb5
Ich bin letztens zufällig da reingestolpert, als der Beitrag in einem anderen Programm und einer anderen Sendung schon mal ausgestrahlt wurde, habe aber nach ein paar Sätzen weitergezappt, weil dieser Blödsinn allmählich unerträglich ist.
Thorens, das ist ein alter Beitrag, der wiederholt auf unterschiedlichen Formaten in Dauerschleife wiederholt wird. Das ist auch eine Form der gesellschaftlichen Indoktrination. Indoktrination durch Wiederholung und ohne Gegenrede. Rainer Mausfeld hat das Problem in seinem Buch „Hegemonie und Untergang“ schön beschrieben. Es soll eine Transformation geben, koste es, was es wolle.