Bauer Willi
Kommentare 38

Bericht aus der ukrainischen Landwirtschaft

Alex Lissitsa, Präsident der Vertretung der ukrainischen Agrarwirtschaft, beschreibt dem Bayerischen Rundfunk die prekäre Lage auf seinem Milchviehbetrieb.

Ich habe Herrn Lissitsa vor einigen Jahren getroffen. Er hat einen sehr guten Überblick über die Situation im Land.

https://www.agrarheute.com/tier/landwirt-ukraine-zwei-tage-koennen-noch-melken-591379?

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

 

 

(Aufrufe 4.151 gesamt, 1 heute)

38 Kommentare

  1. Christian Bothe sagt

    Echt gruselig. Ich weiß aus 1976 und 1978, wenn 1500GV nichts zu fressen haben und 450 MK nicht gemolken werden können. Habe immer noch die quälenden Rufe der MK im Ohr meines VEG’s im Ohr. Da in der Ukraine ist es eine Katastrophe, weil für den Bauernpraesidenten und seinem Vieh die Perspektive fehlt! Um so wichtiger ist es, das Putin und Selenskyi direkt verhandeln. Neutralität der Ukraine und friedliche Koexistenz sind eine evt. Lösung, die ich als Laie der Politik sehe! Hoffentlich hat das Grauen bald ein Ende, um weitere Verluste von Russen und Ukrainern zu vermeiden! Lissitsa drücke ich die Daumen, das er es irgendwie schafft…

    2
    • Stadtmensch sagt

      “Hoffentlich hat das Grauen bald ein Ende”

      Ich fürchte es wird noch sehr übel ausgehen. War schön hier mit euch…
      https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8872

      “Dies zeigt: Die Bereitschaft, bei vollem Bewusstsein das Risiko eines Dritten Weltkriegs und damit zugleich die Gefahr eines nuklearen Infernos in Kauf zu nehmen, ist in der NATO zwar noch nicht mehrheitsfähig, aber konstant vorhanden und wird von mächtigen Propagandisten etwa aus dem Hause Springer („Bild“, „Welt“, „politico“) befeuert. Offenkundig sind Teile der westlichen Eliten umstandslos bereit, zur Durchsetzung ihrer politischen Ziele die Welt in den Abgrund zu reißen. Darauf, dass diese Bereitschaft nach dem Ende des Ukraine-Kriegs und vor künftigen Konflikten verschwände, deutet nichts hin. Die Neue Zürcher Zeitung kommentierte dies kürzlich entgeistert: „Wahnsinn“.[10]”

      3
      • Reinhard Seevers sagt

        Sei doch nicht so Hasenfüßig…..Putin freut sich täglich darüber, dass wir uns gegenseitig unsere Angst vorbeten….er spricht doch bereits seit Wochen von Nuklearkräften, die er in Alarmbereitschaft versetzt habe.

        3
        • Inga sagt

          Der kichert sich ins Fäustchen und
          solange das noch ist kann er taktieren!

          Mich würde mal interessieren,
          ob er bis jetzt in der Ukraine nur den eignen Schrott von Waffen eingesetzt hat
          und z.B. in Syrien und Afghanistan bessere hatte, die unseren westlichen Waffen standhalten konnten?

          Wenn die Ukrainer dann dachten, wenn wir ihnen geholfen hätten, dann könnten wir die Russen in de Flucht schlagen, weil sie doch meinen, wenn wir Nato geholfen hätten, wäre schon alles vergessen.???

          Ist das zu kurzsichtig gedacht?

        • Mark sagt

          Hasenfüßig hin oder her, bei einem bin ich mir sicher: Putin wird den Krieg nicht verlieren. Wenn ihm eine Niederlage droht, werden wir alle verlieren. Also nichts wie Waffen an den Falschspieler Selenskyj liefern.

          2
          • Inga sagt

            Deswegen darf ja Putin sein Gesicht nicht verlieren!

            Warum ist Selenskyj ein Falschspieler, Mark?

            • Mark sagt

              “Warum ist Selenskyj ein Falschspieler, Mark?” Weil Selenskyj den Westen erpresst, mit den Opfern seiner eigenen Bevölkerung. Er will den Westen mit in den Krieg hineinziehen auch klar mit dem Risiko eines 3 Weltkrieges. Das Problem ist, dass der Westen, z.B. in Form einer dämlichen von der Leyhen Selenskyj Hoffnung auf die Aufnahme in die EU oder gar die Nato gemacht hat. Dass dies Putin nicht aktzepieren kann müsste eigentlich dem dümmsten klar sein!!

              4
              • Mark Rössler sagt

                Die Frauen, die vergewaltigt werden sind auch selber schuld?
                Oder wie soll man Deinen Post, Mark, auffassen?

                1
              • Ehemaliger Landwirt sagt

                Selenskyj ist der Präsident eines Landes, das dem Erdboden gleich gemacht wird, mit vielen zivilen Opfern.
                Die Ukrainer hätten sie ergeben können, na klar, mit der Folge, dass es ihnen genau so ginge, wie dem russischen Volk.
                Die Bürger der Ukraine haben sich für die Freiheit entschieden, daher ist aus der Sicht der Ukrainer verständlich, dass man um Waffen und Luftunterstützung nachfragt.
                Machen wir uns nichts nichts vor, auch wir sind nach einer Einnahme von der Ukraine gefährdet, eine Einnahme die nur durch Waffengewalt verhindert werden kann.

                Das friedliche Nebeneinander der Völker ist eine Illusion, deren ich noch nie erlegen bin.

                5
                • Inga sagt

                  Was habe ich gestern Abend gehört,
                  In BWB sind Windräder ausgefallen,
                  weil ein Satelitt nicht die richtigen elektrischen Signale gesendet hat.
                  Wer hat den Satelitt manipuliert?

                  1
                • Smarti sagt

                  Ehemaliger Landwirt, gut zusammengefasst. Schade, dass es mit “Frieden durch Handel” nicht geklappt hat. Putin hat da was losgetreten, dafür gibt es nur ein Wort: Scheisse.

                  1
                • Obstbäuerin sagt

                  Ja, Ehemaliger, da haben viele ihre schmutzigen Finger drin und wer jetzt Waffen liefern kann, macht das große Geschäft. »Nach der Krim-Annexion 2014 begannen US-Agenten, ukrainische Soldaten für einen größeren Krieg gegen Russland auszubilden. Nach Ansicht der CIA hat sich das jahrelange Training ausgezahlt.
                  Als Russland 2014 die Krim annektierte und die Separatistengebiete im Donbass unter seine Kontrolle brachte, war die ukrainische Armee denkbar schlecht vorbereitet. Jetzt, acht Jahre später, ist der Widerstand der Ukrainer gegen den russischen Angriff nicht nur größer, sondern einem Bericht zufolge auch deutlich effektiver. Dieser Erfolg ist wohl auch einem geheimen CIA-Trainingsprogramm zu verdanken, das neben den offiziellen US-Aktivitäten in der Ukraine ablief.
                  Dabei sollen die US-Agenten die ukrainischen Soldaten, anders als bislang dargestellt, auch im Einsatz von Angriffswaffen geschult haben. Das berichtet der US-Militärexperte Zach Dorfman unter Berufung auf mehrere Quellen bei der CIA.
                  Quelle: t-online«

                  1
                • Inga sagt

                  Wenn das Putin erfährt, Obstbäuerin

                  dann sieht der das als Einmischung der NATO und schlägt zurück,
                  oder?
                  Kann doch sein?

                • Obstbäuerin sagt

                  Das ist doch kein Geheimnis, Inga. Seit 8 Jahren ist im Donbass Krieg und dort haben sie ihr Erlerntes schon angewendet.

          • Thomas Bröcker sagt

            Es ist nicht nur Selensky, das Sprachrohr der Nationalisten und Oligarchen, es sind vor allem die Freischärler, wie das Asowsche Regiment, die den Krieg seit 2014 forcieren. Sie werden von der ukrainischen Regierung finanziert und mit schweren Waffen und Material versorgt. Sie sind nicht Teil der Streitkräfte, aber direkt dem Innenministerium untergeordnet. Sie werden vom amerikanischen Militärberatern unterstützt.
            Das habe ich jetzt nicht frei erfunden, sondern wurde so im Spiegel veröffentlicht – allerdings 2020.
            Aktuell verhindern sie die Evakuierung Mariupols und bauen ihre Stellungen im Schutz ziviler Einrichtungen auf. Für Deutschland sollten solche Truppenteile aus der Historie nicht unbekannt sein, am Ende des 1. Weltkrieges trieben ähnlich gepolte “Freichors” ihr Unwesen und waren wesentliche Basis des späteren Nationalsozialismus.

            4
              • Inga sagt

                Ne, das ist Geschichte,
                daraus müssen wir lernen und so tickten unsere Weltkriegssoldaten und Puton immer noch.
                Bei dem muss man mit allem rechnen, auch mit der Abschaltung unseres Stromes durch die Beeinflussung der Satelitten.
                Wieviel Frieden hatte Putin nach WK2 und wieviel Frieden hatten wir?

              • Thomas Bröcker sagt

                Ja, Entschuldigung, ich nehme das zurück, zumal der Spiegel nicht die Quelle ist, sondern “Belltower”. Die Diskussion ist im Moment etwas überhitzt, ich ziehe mich erstmal zurück.

                Danke an Olaf Scholz für seine Besonnenheit Gestern bei all den medialen Kriegstrompeten.

                3
                • Smarti sagt

                  Ja, der Olaf Scholz macht das wirklich gut, so gut es eben geht.
                  Krieg ist ja immer auch ein Krieg der Emotionen, der Behauptungen und der eigenen Wahrheiten. Insofern “glaube” ich bald nichts mehr…. weil ich die letzten Jahre gelernt habe, wie andere Leute z.B. über die Landwirtschaft herrschen wollen, was sie für Behauptungen/ krasse Lügen aufstellen können und wie viele Menschen dies glauben. Glauben müssen….

                  4
                • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

                  Ja Smarti, und jetzt müssen diese Treugläubigen von heute auf morgen sprichtwörtlich von diesem (Irr)Glauben abfallen…

                  5
      • Lady sagt

        “Offenkundig sind Teile der westlichen Eliten umstandslos bereit, zur Durchsetzung ihrer politischen Ziele die Welt in den Abgrund zu reißen. ”

        Viel vielverdrehter geht es kaum.
        Sorry, Stadtmensch, für mich wirst du immer d(t)rolliger.

        1
  2. Gurkenhobel sagt

    Moin Willi, kannst du diese Flachzange Galinstan bitte sperren? Ich kann diesen geistigen bullshit nicht mehr lesen. Bitte etwas Hygiene für das gute Forum hier.

    3
      • Reinhard Seevers sagt

        Das ist der Preis der Meinungsfreiheit innerhalb einer offenen Demokratie!
        Muss man wohl aushalten, wenn man nicht wie Putin sein möchte.

        15
      • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

        Richtig – eine Sperre wäre an dieser Stelle die genau falsche Reaktion!

        Gerade eine solche Meinungsäußerung widerspiegelt viele andere Meinungen Gleichgesinnter, die u.a. eben auf bewussten Fehlinformationen basieren.

        Insofern ist es sehr wichtig, als guter Demokrat sich auch mich diesen Andersdenkenden argumentativ gesittet auseinanderzusetzen, selbst wenn dies in manchen Fällen zunächst sehr schwer fallen mag.

        Die einzige Möglichkeit jedoch, die ich sehe, um zu selbigen Menschen überhaupt Zugang zu finden. An anderer Stelle erkennen wir aktuell schmerzlichst mehr als überdeutlich, was es zur Folge hat, wenn ein solcher Zugang systematisch blockiert wird…; eine Lüge kann damit unermessliches menschliches Leid entfachen.

        20
  3. Galinstan sagt

    Er ist Präsident der ukrainischen Agrarwirtschaft, und somit vertritt er die geamte Branche, und er labert nur über seinen eigenen Betrieb…. Ich verkneife mir die eigene Meinung

    2
    • Smarti sagt

      Galinstan, gerade jetzt kann ich Dir nicht antworten, Deine Aussage macht mich wütend und sparachlos !
      Gehe jetzt erstmal Zäune umsetzen, normalerweise beruhige ich mich dann wieder.

      5
    • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

      Welche informative Quellen nutzen Sie dato, um Ihr Wissen notwendigerweise täglich zu aktualisieren!? – RT!?

      Ein kleine Randnotiz: Silos und andere Getreidespeicher waren bislang bevorzugtes Ziel des Aggressors. – Ist Ihnen das nicht geläufig!?

      Zwischen 20-30 Prozent der noch verfügbaren Erntemengen aus 2021 sind bereits vernichtet durch gezielten Beschuss, waren mithin in der Ukraine Kriegsziel Nummer eins. Ein solches strategisches Verhalten hat man eben auch bereits in anderen Konfliktregionen unter russischer Beteiligung perfiderweise an den Tag gelegt, das ist nicht überraschend neu.

      In erster Linie unsere Agrarjournalisten rücken mit diesen Wahrheiten leider aber nur sehr spärlich, gerade mal häppchenweise heraus; in Reihen unserer freiheitlichen Demokratien sollte man allerdings gerade in solchen außergewöhnlichen, epochal irrsinnig entmenscht heraufbeschworenen Krisenzeiten mit der Wahrheit aufwarten wollen, mit nichts als der Wahrheit.

      Jeder, der Google Earth bedienen kann, erkennt die ukrainischen Silos in unzerstörtem Zustand vor gerade mal 1-2 Jahren, jetzt wird über Maxar die blinde Zerstörunswut offensichtlich – wenn auch in einer wesentlich schlechteren Auflösung. Szenarien, die die brutale Realität heute widerspiegeln, Geschehnisse in extrem kurzen zeitlichen Verläufen, die wirklich gehörig Angst und Schrecken verbreiten. Unserer Generation ist ein solch blindwütiger, wirklich nicht begründbarer Zerstörungswahn glücklicherweise bislang erspart geblieben. Heute findet er, kaum mehr vorstellbar, direkt vor unseren Haustüren wieder statt. Wer mit normalen mitmenschlichen Emotionen ausgestattet ist, wird hiervon keineswegs unberührt bleiben.

      (Glonass funktioniert derzeit übrigens beim Fahren auch nicht…)

      Galinstan – vielleicht ist es gut, wenn Sie angesichts eben dieser makaber abartigen Gruselszenarien sich Ihre weiteren Einlassungen tatsächlich verkneifen…

      24
  4. Galinstan sagt

    Wie istt DER Betrieb denn aufgestellt???? Nix zu futtern???? Wo sind denn die betriebseigenen Futterbestände…

    1
    • Martin Haab sagt

      Hast du dir auch überlegt wie man 1000 Tiere ohne Diesel fütterst?? Mit der Schubkarre??

      3
    • Bauer Willi sagt

      Hören Sie genau hin. Er erläutert, wie viel Futtervorräte er noch hat und dass es möglich ist, dass diese durch Beschuss vernichtet werden.
      Ansonsten empfinde ich persönlich Ihre Kommentare geschmacklos, zynisch und primitiv.

      28

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert