Bauer Willi
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Aktion Stiefel – Grüne Woche

Zur Grünen Woche (20-21. Januar) habe ich mir etwas einfallen lassen, um unsere Mitbürger auf die nach wie vor unbefriedigende Situation aufmerksam zu machen. Das hat ja mit den Grünen Kreuzen schon mal geklappt. Und auch jetzt funktioniert es nur, wenn viele mitmachen. Es liegt also an euch.

Ich habe an einem grünen Brett und einem grünen Kreuz ein paar Stiefel aufgehängt. Die habe ich an verschiedenen Stellen platziert: vor Supermärkten, entlang einer Bundesstrasse und vor unserem Hof, halt überall dort, wo es auffällt.

Man kann dies noch ergänzen, in dem man einen QR-Code anbringt. Das macht neugierig. Ob Kreuz oder Brett, es ist für jeden einfach zu machen, jeder kann es in seinem Umfeld individuell gestalten.

Jeder kann eine Geschichte dazu erzählen. Jeder ist sein eigener Pressesprecher.

Unten findet ihr den QR-Code, den ihr am Kreuz oder Brett befestigen könnt und der auf den Text verweisst. Entweder am Bildschirm ausschneiden oder abfotografieren.

Hier ein Text  zum Ausdrucken   Aktion Stiefel   Kann auch verändert werden.

 

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16 Kommentare

  1. Obstbäuerin sagt

    „…Die Bauernverbände kritisieren „Wir haben es satt!“: Der Bauernverband aus Schleswig-Holstein findet etwa, dass das Bündnis mit seinen Forderungen die heimische Landwirtschaft demontiert….“ Heute bei Top agrar zu whs. Da fühle ich mich vom Bauernverband vertreten und wenn ich die Stiefelaktion von Bauer Willi mitmache, dann aus Protest gegen Wir haben es satt. Was nützen mir Forderungen, die ich mittragen könnte, wenn gleichzeitig Forderungen aufgestellt werden, die meinen Betrieb ruinieren?

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  2. Friedrich sagt

    Tolle Idee , aber die Kollegen bekommen ja noch nicht einmal die vorhandenen Grünen Kreuze aufgestellt. Jammern , aber nichts auf die Reihe bekommen. Ich habe meine 16 Grünen Kreuze überall auf dem Acker stehen. Auch LSV-CO2-Rübenschilder und Farm to folk am Gartenzaun angebracht. Wir haben doch Werbefläche ohne Ende ! Es gibt doch immer noch Kollegen , die selber nichts machen, aber immer sagen , daß das doch nichts bringt. Mit den Grünen Kreuzen, Blockaden und den Demos haben wir es immerhin schon
    in die Mainstreampresse gebracht , weil sich das laufende Unheil auf dem Lande nicht mehr verheimlichen läst. Sechs Landtags- und die Bundestagswahl stehen schließlich an und unsere politischen Berufsabgeordneten beginnen langsam dahinter zu kommen , daß man nur mit Wählerstimmen sein ausschweifendes Leben erhalten kann. Da wird es manch einen hart treffen und in die Hartzvierschleife fallen lassen. Ahnungslosigkeit und Nichtstun muß halt Konsequenzen haben. Ich habe jedenfalls seit der letzten Wahl , von meiner Abgeordneten nicht mehr gehört oder gesehen.

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    • Paulus sagt

      Friedrich, ich fürchte ich muss dich enttäuschen. Wahlen werden in den Ballungsgebieten und in den (großen) Städten gewonnen, nicht auf dem platten Land.
      Da könnt ihr Bauern noch so viele Stiefel irgendwo hin hängen und so viele Treckerfahrten unternehmen wie ihr wollt. Ich empfinde es auch als überzogen dauernd von einem Landvolk zu sprechen. Auf dem Land wohnt zwar ein beträchtlicher und zunehmender Teil der Bevölkerung, die möchten aber garantiert nicht mit den Bauern in Verbindung gebracht werden. Ich wohne in einem Kaff, umgeben von LW, die grünen Kreuze sind den Leuten hier
      gerade mal am Sogenannten vorbeigegangen.

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Paulus, in Indien, auch in Nepal wird der Stand in Kasten ausgedrückt, somit ist der deutsche Städter in der höchsten Kaste. Die auf dem Land wohnen sind eindeutig eine tiefer.
        Und der auf dem Land wohnender, der nicht einmal den Hauptschulabschluss geschafft hat, braucht einen noch dümmeren und meint, dass dies die Landwirte sind.

        Vor vielen Jahren hat mir eine Frau einen Tipp wegen der Ausbildung meiner Söhne gegeben, sie meinte allen Ernstes, der dümmste solle die Landwirtschaft übernehmen und der Klügste in den Straßenbau.

        Die grünen Kreuze haben eine Diskussion angetrieben, damit die Bevölkerung auch mal auf die Situation innerhalb der Landwirtschaft aufmerksam wird. Da es den meisten nur um sich und das billige Fressen geht, geht dies den meisten am Allerwertesten vorbei.
        Derzeit gehen die Weizenpreise durch die Decke, Zucker ist recht knapp, viel leicht sind höhere Verbraucherpreise, die Sprache, die man in deinem Kaff versteht.

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  3. Edakteur sagt

    @Bauer Willi,
    ist eine gute Aktion – bin mal gespannt, ob Medien oder Verbraucher darauf regieren. Der Text ist ja sozialverträglich formuliert…

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  4. Obstbäuerin sagt

    Wo kriegt man denn jetzt so schnell gelbe Stiefel her? Unsere sind alle grün oder schwarz und die Baumärkte in Brandenburg sind geschlossen. 🤔

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    • Bauer Willi sagt

      Alte Arbeitsschuhe gehen auch. Und die Farbe der Stiefel spielen nun wirklich keine Rolle. Kreativ sein!!

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      • Obstbäuerin sagt

        Aber gelb fällt doch mehr ins Auge. Unser grünes Kreuz hat sich der Umgebung schon so angepasst, dass kaum noch jemandem hinsieht.

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        • firedragon sagt

          Obstbäuerin,
          dann nimm irgendein Paar alte Schuhe, schmeiß sie in einen Bottich mit gelber Farbe, hol sie wieder raus, lass sie trocknen … et voilà!

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          • Obstbäuerin sagt

            Gute Idee, firedragon. Muss ich nur noch die gelbe Farbe aus dem Baumarkt holen!?

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            • firedragon sagt

              Obstbäuerin,
              kannst sicher auch Farbe (oder Srühfarbe) irgendwo bestellen, kann dann abgeholt werden oder wird Dir zugeschickt; sollte kein grosses Problem sein.

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  5. Brötchen sagt

    Irgend jemand hat hier was von kürzer treten erzählt 😉

    weiß auch nicht wer das war? 🙂

    Gut ist ja jetzt auch Winterschlaf für Ackerbauern, Treker streichen und so…

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