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Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen in Belgien

Bisher nur bei Wildschweinen. Jetzt wird es ernst.. 🙁

https://www.rind-schwein.de/brs-news/afrikanische-schweinepest-bei-wildschweinen-in-bel.html

Bild: Facebook

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3 Kommentare

  1. Lieschen MĂŒller sagt

    Warum konnte denn kein Impfstoff entwickelt werden? Gegen die europÀische Schweinepest wird doch auch geimpft? Und was passiert in den LÀndern, wo die ASP dann immer da ist. Gibt es dort keine Schweinehaltung mehr? Werden die Schweine irgendwann unempfindlich gegen ASP? Sterben wirklich immer alle Schweine in einem Stall?

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    • Es gibt keinen Impfstoff, weil es leider nicht so einfach ist, gegen ein Virus einen Impfstoff, v.a. ein Virus, was in vielen LĂ€ndern eine anzeigepflichtige Tierseuche darstellt, zu entwickeln. Denn dieser Impfstoff mĂŒsste einen Marker enthalten, damit man hinterher die geimpften Tiere von denen, die das Virus tragen bzw. Antikörper eben nicht gegen den Impfstoff sondern das Feldvirus produziert haben (und somit ja Kontakt zum Feldvirus gehabt haben) unterscheiden kann.
      Gegen die europÀische Schweinepest existiert zwar ein solcher Markerimpfstoff, dennoch herrscht ein Behandlungs- und Impfverbot, d.h. es wird nicht geimpft.
      LĂ€nder, die „immer“ ASP haben, genießen diverse HandlungsbeschrĂ€nkungen, deshalb wurde sich bislang hĂ€ufig im Bereich der TierseuchenbekĂ€mpfung gegen Impfprogramme ausgesprochen.
      Ob Schweine irgendwann unempfindlich werden, die Frage hatten wir heute morgen im betrieb mit unseren Mitarbeitern auch schon. Schon seit lĂ€ngerem ist bekannt, dass einige afrikanische Schweinearten wie das Warzen- oder das Buschschwein schwĂ€cher auf eine Infektion mit dem ASP-Virus reagieren als unsere Wild- und Hausschweine. Die afrikanischen Schweinearten tragen zwar den ASP-Erreger in sich, es löst bei ihnen allerdings keine Erkrankung aus. Diese Schweine haben ein anderes RELA-Gen – ob und wie uns das in Zukunft bei der BekĂ€mpfung der ASP behilflich sein kann, daran arbeiten derzeit viele Forscher.

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    • Ferkelhebamme sagt

      Wird die ASP in einem Bestand amtlich festgestellt, mĂŒssen alle Schweine dort umgehend getötet werden, bei Verdacht auch in Kontaktbetrieben! In einer Sperrzone von 3 km werden alle weiteren Schweine getestet, es dĂŒrfen keine mehr transportiert werden. In einer 7 km Beobachtungszone werden die BestĂ€nde beobachtet, auch hier Transportverbot. Und noch viele weitere Regelungen… So wird dann versucht die Seuche auszumerzen. Ein Alptraum fĂŒr jeden Schweinehalter, ich hab die halbe Nacht wachgelegen

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