Alois, Video
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Wieder mal Starkregen am Grünten im Allgäu

Hier ist der Alois. Gestern Nachmittag gab es ein Gewitter bei uns. Nichts besonderes an sich. Bis mich mein Sohn anrief und fragte, ob der Roßbach hinter unserem Haus Hochwasser hätte? Ich antwortete „Nein, es hat doch nicht so stark geregnet“. Da sagte mir mein Sohn, dass die Feuerwehr-Alarmierung der Feuerwehr Rettenberg aber von Starkregen am Grünten und Hochwasser und Überschwemmung von eben diesem Roßbach berichtete. Also bin ich raus und um zu schauen. Und tatsächlich: Der Roßbach schwoll als braune Brühe sehr schnell an. Innerhalb von 10 Minuten trat er dann über die Ufer. Wieder ein paar Minuten später war die Hauptstraße überflutet. Schließlich gab die Wolkendecke den Blick zu meinem Hausberg, dem Grünten frei. Weit sichtbar schossen richtige Bäche über die steilen Felsen talwärts.

Aber wir hatten Glück. Denn die Hochwasserwelle ebbte so schnell wieder ab, wie sie gekommen war. So blieb mein Hof und auch mein Tagesheim vor der brauen Brühe verschont.

Als dann klar war, dass keine Gefahr mehr drohte, bin ich mit meinem Quad losgefahren zu meiner Alpe am Grünten und habe erst mal zu meinen „Moggele“ geschaut. Und dann habe ich das folgende Video für Euch aufgenommen.

Als ich von meinem Kontrollgang wieder daheim war, erfuhr ich von meinen Söhnen, dass es den Alpweg zur Nachbaralpe Kammeregg weggespült hätte, weil der Gebirgsbach dort das Duchgangsrohr mit Geröll dicht gemacht hatte. Das Wasser ist dann auf dem Alpweg wie in einer Bobbahn nach unten geschossen. Der Gebirgsbach wurde also quasi umgeleitet über die Straße in die Ortschaft Kranzegg. Dementsprechend katastrophal sind dort die Schäden. Der folgende Link ist von unserer Tageszeitung und bietet einen detaillierten Einblick in diese Katastrophe.

https://www.all-in.de/kempten-allgaeu/c-lokales/hochwasser-in-kranzegg-feuerwehreinsatz-und-strassensperren_a5007297

Wieviel Liter es geregnet hat, weiß ich nicht. Ich weiß auch nicht, wie lange dieser Starkregen gedauert hat. Jedenfalls haben wir im Allgäu mittlerweile mindestens einmal im Jahr solche Starkregenereignisse. Bisher hatten wir immer Glück und sind ohne große Schäden davon gekommen. Ich werde mich jetzt aber trotzdem mal informieren, was eine Elementarschadenversicherung für meinen Hof kosten würde.

Euer Alois

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30 Kommentare

  1. Friedrich sagt

    Ja ,Alois so ist das auf dem Land . Die Politik hat das Land vergessen. Wir sind nur noch der Freizeitraum für die Städter. Schlechtes Internet, Handyempfang, Straßen und der Neid auf die Bauern. Das zählt da. Vor den Wahlen sollten 5 Mrd. für Land kommen , jetzt sollen es nur noch 1,5 Mrd. Euro sein . So verarscht man die Leute. — Mit deinem Film kann ich mir jetzt als Flachlandtiroler aus Südhannover eher vorstellen wie das bei Starkregen bei euch ist.
    Wasser sucht sich eben immer den schnellsten Weg nach unten mit den entsprechenden Auswirkungen. Da heist es immer Wachsam sein.

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  2. Stadtmensch sagt

    „Schlammlawinen, braune Fluten“
    Tja, da fließt er hin, der gute Boden. Unsere Lebensgrundlage. Weil eine nachhaltige Landnutzung in unserem tollen Wirtschaftssystem nicht wirtschaftlich ist. Lasst uns einfach weiter feiern. Freizeitspaß in den Alpen! Das haben sich unsere ideologischen Ökonomen gut ausgedacht: „Der Wurm muss dem Fisch schmecken“. Alles richtet sich danach, wie man dem launigen Verbraucher noch mehr Bedürfnisse einreden und Wünsche erfüllen kann.
    Unterpflanzung unter Mais, Hecken, Wasserretention – alles nicht bezahlbar…
    Geld ohne Auflagen gibts für reiche Nebenerwerbslandwirte, die ihren Zaster „krisensicher“ angelegt haben:

    „Während jeder Hartz-IV-Empfänger sich bis aufs Hemd ausziehen müsse, um seine Bedürftigkeit nachzuweisen, genüge beim Landwirt die Angabe seiner Hektar. „Jeder Chefarzt, der nebenbei zehn Hektar Land bestellt“, sagt Grethe, „bekommt dafür rund 3000 Euro pro Jahr aus Brüssel.“ Kleine Betriebe könnten aber entgegen landläufiger Meinung genauso umweltfeindlich arbeiten wie große; große dagegen umgekehrt echte Bilderbuchbauern sein.“
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/julia-kloeckner-ihre-berater-stellen-sich-gegen-die-eu-agrarpolitik-a-1211149.html

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Und ewig trieft der Neid aus der Hose. 🙁

      Jetzt sollten sie mal liefern, den Chefarzt, oder auch den Hausarzt der nebenbei 10 Ha Land bestellt und 3000 Euro je Jahr kassiert. Sollten sie das nicht tun, werde ich sie eines Tages als Dummquassler betiteln.

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      • Stadtmensch sagt

        Hüstel…
        Ehemaliger, das war wohl etwas unter der Gürtellinie…
        Wie sie wissen, bin ich nicht hier um Süßholz zu raspeln. Und während ich „mein Land“ gerne mit Nachbarn und Zeitgenossen gemeinsam nutze, sorgen sie dafür, dass an „ihrem Land“ keiner vorbei gehen darf.

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        • Inga sagt

          Da kann doch jeder vorbeigehen, denn die Feldwege sind ja fast öffentlich!

          Aber das wissen nur echte Bauern, die sich auch in ihrer Freizeit darum kümmern müssen.

          Ja, die Bauern haben große Flächen zu bewirtschaften, dass können sie nur mit großen Traktoren.
          Ja, die Speditionen haben große Güter zu transportieren, dass können sie nur mit großen Brummis.

          Beide kamen früher mit Pferdefuhrwerken aus.
          Warum jetzt nicht mehr?
          Wollen die was besseres sein?
          Warum verbrauchen den die Stadtmenschen so viel, dass so viel Erzeugt und Transportiert werden muß?
          Warum hat man in der Stadtmensch nicht so viel Respekt vor dem Stück Lebenskraft aus der Landwirtschaft, dass die Hälfte weggeschmissen wird?

          Wie viel Diesel von Brummis. Traktoren, Mähdrescher oder anderen Landmaschinen kostet das?
          Wie viel Dünger und PSM kostet das?
          Kein Respekt davor?
          Umwelt egal?

          Ja, Stadtmensch wie teuer ist dein Arbeitsplatz und wem gehört der?
          Was für teure Maschinen sind noch in dem Betrieb?
          Was stellt ihr her?

          Bist du in der LAge den Betrieb zu führen?
          Dann bist du bestimmt auch in der Lage, einen landw. Betrieb zu führen.

          Das Fachwissen wie man ein Saatbett bereitet u.s.w. könntest du dir neben Schlepper und Mähdrescher fahren auch noch beibringen.

          Und in Stall kennst du dich ja aus!
          Wie man die Melkmaschine oder -roboter bedient.
          Wie man ein Milchkammer sauber hält?
          Wie man den Güllerührer anstellt und was dabei zu beachtet ist.
          Wie die Kraft vom Traktor auf das Güllefass übertragen wird und auf Feld austeilt?
          Und was dabei zu beachten ist.

          Willst du wirklich Ackerland besitzen und es bearbeiten?
          Oder nur meistbietend als Bauland verkaufen? Was ist dein Anteil am Umweltschutz?

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          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Bei uns in BW gibt es ein Betretungsrecht, nicht nur für die Wege, auch die Grundstücke, außer Obstkulturen, Gemüsekulturen und Weinreben. Selbstverständlich darf dadurch kein Schaden entstehen.

            Kein Betretungsrecht gibt es auf Privatwegen innerhalb des Ortsetters.

            Das sollte auch ein Mensch der in der Stadt wohnt wissen.

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            • Andreas Schmid sagt

              Das Betretungsrecht gilt in BW nur, solange nichts auf den Flächen wächst. Das steht im Naturschutzgesetz §53 oder ein davor oder danach. Das heißt, eine Wiese darf im Winter betreten werden, im Sommer nicht. Ein unbestellter Acker ist erlaubt, der andere nicht. Es gibt den Spruch: Von O(Ostern) bis O(Oktober) darf nicht betreten werden.

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          • Stadtmensch sagt

            @Inga, Also ich kenne die Zahl 450000€ für einen Arbeitsplatz in der Landwirtschaft. Meiner ist (was die Technik angeht) vermutlich nicht ganz so teuer. Ich hätte nichts gegen Arbeit von zu Hause aus, da ich eh nur vorm Rechner hocke. Zumindest am Firmengebäude und an Lebenszeit die fürs Pendeln draufgeht, hätte man dann sparen können. Zum Glück fahre ich mit dem Rad und so ist der Arbeitweg für mich das reinste Vergnügen. Einen landwirtschaftlichen Betrieb führen? Im Korsett der Marktwirtschaft? Für diese „bewusstlose“ Kundschaft? Das müsst ihr besser wissen, ob das trotzdem glücklich macht. Folgenden Spruch hab ich neulich mal in so einem dusseligen Don Alphonso-Thread gelesen: „Glück ist, wenn man mag was man bekommt. Erfolg ist, wenn man bekommt was man mag“. Nach dieser Maßgabe dürften die meisten wohl weder glücklich noch erfolgreich sein.

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            • Inga sagt

              Danke für den Spruch, Stadtmensch,
              da steckt viel Wahrheit drin!

              Ja wenn es so einfach wäre,
              wir Bauern sind nun mal da rein geboren und erzogen den Betrieb weiter zu führen.
              Wie dein Chef bestimmt auch.

              Und das mit dem Korsett hast du schon richtig erkannt!
              Aber einer muß nun mal das Land, das rund um die Stadt liegt bewirtschaften und weil die Struktur nun mal so ist, dass vieles im Eigentum ist, darf man die Berufsgruppe weder verteufeln noch irgendwelche Vorschriften machen, denn damit legt man ja sein unsoziales Verhalten an den Tag!

              Sie ist nun mal in unserer Volkswirtschaft anders eingebettet, als der Betrieb von Herr Horsch, über den neulich hier die Rede war.

              Man kann darüber mal nachdenken und wenn man etwas nicht weiß dann fragen, aber nicht seine Unwissenheit kund tun, indem man einfach über die schimpft und seinen Neid loslässt!
              Am shcönswten ist es wie hier Bauer Wili eingerichtet hat, dass man darüber diskutiert.
              Und dafür gibt es so viele Themen, wie du siehst, dass es gar nicht aufhört. Man ist als Bauer in ein Korsett gezwängt, hat mehr Arbeit, mehr Tehmen, wo mansich drum kümmern muß, aber auch mehr Verantwortung!

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          An meinem Land und über mein Hausgrundstück ist ein kleiner Unterschied.

          Wenn dann noch die Hundebesitzer ihren Köter auf mein Grund scheißen lassen…………

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          • Inga sagt

            Wer betritt denn ein Grundstück, wo Pflanzenkultur drauf wächst?
            Aus dem selben Grund darf keiner eine Garten betreten, egal was da wächst!
            Noch nicht mal Hunde dürfen da hin. Besitzer müssen haften!

            Das selbe gilt natürlich auch auf Äcker!
            Wer möchte denn etwas von Hundehäufchen in seiner Nahrung?
            Es sind schon genug Kühe davon krank geworden, weil die Hundebesitzer nicht wissen, was in den Hundehäufchen alles drin sind und dass Kühe alles fressen, auch Hundehäufchen ohne zu kontrollieren.

            Und Kühe werden nachweislich krank!
            Wollen wir auch krank werden?

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Das Problem ist, dass bei den meisten Hundebesitzern nur der eigene Fiffi was zählt, wenn die Kuh die Hundescheiße fressen muss ist denen egal.
              Wehe man sagt was dazu, schon wird man als Hundehasser betitelt.

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    • Stadtmensch. hast du überhaupt ne Ahnung, was du schreibst?

      Nur weil man das Land hat, bekommt man noch lange keine Subventionen. Man bekommt die nur, wenn man das Land entsprechend nutzt.

      Kleines Beispiel?
      Meine Chefin hat einen Reitbetrieb, sie beklommt für Weideland Subventionen, ABER…

      Auf einer Koppel stehen ein paar Hindernisse für die Kunden, damit die Geländespringen üben können.
      Obwohl da auch Pferde draufkommen, gibt es dafür wegen der paar Hindernisse schon keinen Cent mehr.

      Die Behörden achten da sehr drauf, dass nur die das Geld kriegen, die das Land entsprechend nutzen. Das wird regelmässig, auch aus der Luft, überprüft.

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      • Inga sagt

        Ja,
        von dem was man behauptet, muß man auch Bescheid wissen.

        Sonst ist das ja Kindergartenniveau.

        Vieleicht haben das die Leute aus dem Hinterland früher gemacht,
        wo sich Hunde und Füchse Gute Nacht sagen.
        Das waren Leute ohne Auto und Telefon, die haben von der modernen Welt nicht so viel mitbekommen!

        Das war früher,
        aber dass es heutzutage auch noch Menschen gibt die
        von modernen Sachen keine Ahnung haben?

        Ich habe von anderen Berufen auch keine spezielle Ahnung. Deswegen mache ich da keinem Vorschriften!

        Ich frage höchstens, wenn mich etwas nicht versteh!

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    • Dorfmensch sagt

      Hallo Stadtmensch,
      man kann ja immer über die Landwirtschaft diskutieren oder über Nachhaltigkeit. Der Alois hat kurz auf das eigentliche Problem hingewiesen: „der Gebirgsbach hat dort das Duchgangsrohr mit Geröll dicht gemacht“. Schauen wir uns doch einmal um. Überall wurde durch die Kommunen der Wasserabfluss reduziert (z. B. frühere Gräben durch zu enge Rohre ersetzt) und gesunder Hochwasserschutz gröblichst vernachlässigt. Wie viele Gebäude wurden in Hochwassergebiete gebaut? Ist das nachhaltig? Frühere Generationen waren da besser aufgestellt als der aufgeschlossene und gebildete Bürger heute oder in letzten 30 Jahren. Aber Schuld ist trotzdem immer der Landwirt.

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      • Stadtmensch sagt

        Es ist schlecht, wenn Oberflächenwasser zu schnell Richtung Meer abgeleitet wird (Kanalisation, begradigt Flüsse, usw). Das hat Konsequenzen für den Grundwasserkörper, die Erosionswirkung, das Mikroklima und somit für die Gesamtstabilität des Ökosystems gegenüber Schwankungen durch äußere Einflüsse (verstärkte\verminderte Niederschläge, Hitze, Kälte). Welche früheren Generationen meinst du, die auf solche Zusammenhänge Rücksicht genommen hätten?
        Ich empfehle dir dringend: https://www.oekom.de/buecher/buchreihen/stoffgeschichten/archiv/buch/dreck.html
        und du wirst merken, dass es den sogenannten gebildeten aufgeschlossenen Bürger nicht gibt. Denn wenn es ihn gäbe, würde sich etwas ändern an unserer Lebens- und Wirtschaftsweise. Zumindest wenn wir einen gemeinsamen Begriff von Bildung haben.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Bis 1800 waren die Dörfer entlang des Oberrheins nach jedem Frühjahrshochwasser einmal links, oder Rechtsrheinisch. Erst nach Tulla änderte es sich. Man kann darüber streiten, ob dies Maßnahme so richtig war, für die Dörfer brachte es was . Die Dörfer der Nebenflüsse war das Problem erst mit dem Ausbau der Nebenflüsse einigermaßen gelöst. In der 70ziger Jahren gab es keine Woche wo nicht über die Hochwasserdämme geschrieben wurde, die Landwirtschaft war schuld, dass die Gebaut wurden. Dann kam das Wasser von 1978, das halb Mittelbaden unter Wasser setzte und den Lesebriefschreibern das Wasser durch die Haustüre lief. Seither können nicht alle Dämme hoch genug sein.

          https://de.wikipedia.org/wiki/Acher-Rench-Korrektion

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      • Sabine sagt

        Vllt. sollten wir uns erinnern, warum es bei uns Wasserbau gibt. Bäche, Flüsse, Heiden und dass, was man bei uns Siepen nennt, waren nicht nur unbrauchbar für die Landwirtschaft und die Versorgung einer explosionsartig wachsenden Bevölkerung, sondern auch Brutstätten für Krankheiten. Es ist ja nicht so, als würden wir erst seit dem letzten Krieg an unseren Gewässern „rumschrauben“. Die Preußen haben z.B. im Rheinland schon große Wasserbauprojekte durchgeführt, damit der Rhein und seine Zuflüsse da bleiben, wo sie sind, gleichzeitig entstanden so neue Land-und Forstwirtschaftsflächen, Trinkwasserspeicher und Wasserkraft trieb dezentral hunderte von Webstühlen, Hämmer, Schleifsteine und Mühlen an, noch bevor heiße Luft oder Verbrennungsmotoren das vermochten. Gleichzeitig musste das Wasser möglichst schnell die Entsorgung von Abfällen aller Art bewältigen. Was im Freilichtmuseum so umweltfreundlich anmutet, war also gar nicht so ohne, was die Belastung für die Natur betrifft. Wir vergessen das heute oft. Wir haben auch vergessen was es bedeutet, für unsere Vorfahren bedeutet hat in einem Feuchtbiotop zu leben wo sich Bäche und Flüsse jedes Jahr einen neuen Weg suchen konnten und nur der Bieber wusste, wie man mit Wasser umgeht….mit wiederkehrenden Viehseuchen, Mückenplagen, Gelbfieber, Ruhr…. und jährlichen Überschwemmungen.
        Sicher, wir haben Fehler gemacht, wir werden weiter Fehler machen, aber bitte nicht auf den Gedanken verfallen, dass die Natur schon alles richtet. Das tut sie vllt. aber sie ist sicherlich nicht nur auf unser wohlergehen ausgerichtet.

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  3. Inga sagt

    Hallo Alois,

    Danke für den Film,

    also sind solche Fluten für dich in deiner Heimat nicht normal?
    Als Naturbursche und -spezialist weißt du das ja zu einzuschätzen.

    Also wer ist Klimaerwandelleugner?
    Nur die Städter, die andere Berufe haben und auf andere Sachen spezialisiert sind?

    Und das Geld in unserer Volkswirtschaft wichtige ist wie die Natur, die glauben alle dreht sich ums Geld?
    Und das Geld wird ja mit Rohstoffen und deren Wertschöpfung gemacht.

    Und auch mit Idealisierung?

    Wenn ja,
    dann müssen Finanzexperten den Klimawandel zur einer Idealisierung um nennen, und schon kann man Geld daraus Schöpfen.

    Ist doch toll, oder, gerade wo wir sonst so wenige Ressourcen haben.
    Schlau, nicht wahr?
    Das funktioniert aber nur,wenn man den Klimawandel leugnet!
    Und das geht wiederum nur, wenn man naturfern aufgewachsen ist.

    Wollen wir das?

    Aus der Natur und ihren Rohstoffen haben wir Wertschöpfung, davon können wir uns ein natrurfernes und leichteres Leben leisten.

    Wollen wir das, diesen Kreislauf kaputtmachen?

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    • Alois Wohlfahrt sagt

      Nein, solche Fluten sind nicht normal. Aber inzwischen häufen sich die Starkregenereignisse. Wenn das früher alle paar Jahre mal war, so wird es langsam schon zur Normalität. Das beunruhigt mich sehr. Aber es ist schon so. Die meisten Menschen interessiert es nicht. Und das beunruhigt mich auch.

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      • Inga sagt

        Warum ist das so, Alois?

        Weil sie, die meisten Menschen keinen Bezug zur Natur haben?

        Kommt doch darauf an, wo die wohnen, früher oder später trifft es die doch auch, oder?

        Ist deren Vorstellungskraft nicht so hoch, weil sie andere Berufe und Interessen haben?
        Dann müssen auch die mal überlegen.
        Viel tun es ja Gott sein Dank schon, auch wenn sie damit beruflich nichts zu tun haben.

        Ob die dann auch einen besseren Intelligenzquotienten haben?

        Eigentlich müsste die Natur und ihre Ökologie, wo auch Meteorologie zu gehört, zur Allgemeinbildung gehören.
        Denn wir sind doch alle von ihr abhängig, oder?

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  4. Thea S sagt

    Danke für den interessanten Beitrag. Gut, daß der Hof und seine Bewohner verschont blieben. Bei uns im Bergischen Land hat es Hochwasser mit Schlammlawinen im Ort gegeben, mit vielen Schäden in Kellern und Betrieben. Und auch die Schuldigen sind, wie schon bundesweit in 2016, nach einem (angeblichen, ich habe ihn nicht gelesen) Artikel in der Rheinischen Post wieder bekannt (Trommelwirbel): die Bauern mit ihrem Maisanbau (auch wenn oberhalb des Ortes Häuser, Weiden, Obstanlagen, Weizen und Wald dominieren). Aber wen interessieren derzeit Fakten?

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    • Andi sagt

      Ob Menschen betroffen sind, oder ob ihnen etwas passiert ist, interessiert sie anscheinend nicht oder ist zweitrangig.
      Armes Lieschen Müller

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      • Lieschen Müller sagt

        Ey ehrlich, immer ein Haar in der Suppe! Im Artikel ging es doch auch(!) um die Kühe, und ja, da wäre es doch schade drum, wenn die vom Blitz getroffen worden wären oder ertrunken.

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      • Alois Wohlfahrt sagt

        Natürlich gilt in erster Linie den Menschen die Sorge. Ich bin ja auch erst losgefahren, als klar war, dass meinem Hof und meinem Tagesheim und den Bewohnern und Gästen nichts passieren kann.
        Ich betone nochmals: Wir hatten riesen Glück und wir sind alle dankbar dafür. Die Anwohner beim Alpweg Kammeregg hat es dagegen katastrophal erwischt. Der umgeleitete Wildbach hat dort Straße, Häuser und auch Felder verwüstet.
        Siehe:

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    • Inga sagt

      Gut dass die nicht eingezäunt wren und in den Wald konnten, oder?

      Das schreibe ich nur für Leute, die da Urlaub machen, aber Angst vor den Kühen haben udn sich beschweren, dass sie nicht hinter dem Zaun eingeschlossen werden.
      Es muß jaden Bauern, den Landbewirtern überlassen bleiben wie sie das Land bewirtschaften, denn ein Urlauber kann das ja nicht wissen.
      Ihm müßten eimngezäunte Wege vorbeahlten sein! Damit er sich das mal alles anscheunen kann!

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      • Alois Wohlfahrt sagt

        Es gilt schon die Trennung von Wald und Weide. Jedoch ist es uns wichtig, dass die Moggele immer Bäume oder Baumgruppen „zum Unterstehen“ haben. Bei „Sauwetter“ genauso wichtig, wie bei Hitze.

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        • Inga sagt

          Ja,
          das ist gut,
          denn wir Flachlandtiroler hier hatten auch immer bei der großen Weide einen Schuppen aus Holzbretter und Teerpappe, wo sich die Rinder, bzw. Färsen, die das ganze ja draußen unterstellen konnten.

          Wasser bekamen sie mit alen Wasserfässern mit Tränke dran gebracht.

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