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Wenn Rheinländer und Westfalen…

Am Rande eines Termins in “meiner” Genossenschaft, in dem es um viele landwirtschaftliche und agrarpolitische Themen ging, habe ich Christina Schulze Föcking getroffen. Sie ist gelernte Landwirtin, stammt aus Westfalen und ist seit 2010 für die CDU im Landtag NRW. Wir haben spontan ein Gespräch geführt. Teils humorvoll, teils ernsthaft, spontan in jedem Fall.

Interview mit Christina Schulze Föcking

Am Rande eines Termins in "meiner" Genossenschaft, in dem es um viele landwirtschaftliche und agrarpolitische Themen ging, habe ich Christina Schulze Föcking getroffen. Sie ist gelernte Landwirtin, stammt aus Westfalen und ist seit 2010 für die CDU im Landtag NRW. Wir haben spontan ein Gespräch geführt. Teils humorvoll, teils ernsthaft, spontan in jedem Fall.

Gepostet von Bauer Willi am Freitag, 21. April 2017

 

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40 Kommentare

  1. Zenzi sagt

    @Bauerhans “wer oder was ist die agrarindustrie?”
    Definition: http://www.agrilexikon.de/index.php?id=448
    Hast schon Recht @Bauerhans, genauerer und gewissenhafter Umgang mit der Sprache sollte in so einem Forum Usus sein. Schätze mal, Uli meint die Chemie- und Düngemittel-und Pestizidkonzerne. Zusammen mit den Saatgutkonzernen besteht eine gut vernetzte, weltweite Marktmacht, aufgeteilt unter ein paar Playern. Wenn Bayer und Monsanto sich nun gegenseitig bereichern, erreichen sie zusammen mit DuPont, Syngenta und Dow Agroscience einen Marktanteil von 60% am Saatgutmarkt (Weltweit)
    Wie man hier den Bogen wieder zur NRW-Wahl bekommen soll, krieg ich jetzt auch nicht hin. Agrarindustrie im Zusammenhang mit “Bauerwilli” ist wohl eher nicht zutreffend, aber Kleinvieh macht auch Mist oder so ähnlich.

  2. Friedrich sagt

    @Brandenburgbauer. Hans-Jürgen wir sitzen alle im selben Boot. Wir dürfen uns nicht durch groß oder klein auseinanderdividieren lassen . Jeder muß für sich und gemeinsam gegen die Anderen kämpfen. Euch in Ostdeutschland haben die in Berlin sowieso vergessen.
    Wenn man durch Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern fährt , sieht man ein leeres Land. Kaum noch Bevölkerung . In M-P habe ich ich gehört sind vor der Wende rd. 80 Personen/km2 gewesen , heute keine 50 Pers./km2 und in 20 Jahren rd. 30 Personen/km2. Das ist Politikversagen von allen Regierungsparteien. Die Landwirtschaft ist dort noch die einzige Branche , die die Strukturen der Versorgung (Ärzte, Supermärkte usw.) aufrechterhält , aber wie lange noch ? Ohne Landwirtschaft bricht dort auf dem Land alles zusammen und dafür tun unsere Regierenden nichts !! Es ist doch traurig wenn man nur mal ins Theater oder Kino will , daß man 80 km o.s. fahren muß. Hier kann man sehen , daß unbedingt mehr Geld aufs Land kommen muß , um die weitere Entvölkerung zu stoppen. In ihrer Not wählen die Ostdeutschen nachdem es mit der LINKEN nicht geklappt hat , jetzt AFD. Wenn man dann noch medial vorgesetzt bekommt , daß das alles Nazis sind , kommt mir die Galle hoch. Das ist doch alles aus der Not heraus Protest und Hilferuf der Leute um den Regierenden zu sagen , daß man mal was tuen muß dort. Kann nur jedem raten mal die Berliner Autobahn , über Demmin, Stralsund und über die Ostseeautobahn zurück fahren mit entspr. Abstechern aufs Land , dann wird jeder sehen , daß dort etwas passieren muß.

    • Der Brandenburgbauer sagt

      Friedrich,vom Grundsatz her gebe ich Dir ja Recht.Was mich etwas stört ist das viele Deiner Berufskollegen sich ein negatives Urteil über uns im Osten gebildet haben obwohl Sie noch nie hier waren. Anderseits, kenne ich keine Betriebsleiter oder verantwortliche Personen die keinen Dauerkontakt mit der Landwirtschaft des Westens pflegen. So wie die gesellschaftliche Spaltung Ost-West noch lange nicht überwunden ist, trifft dieser Fakt auch für die Landwirtschaft zu.

  3. Moritz sagt

    Sorry da muss ich mal ernsthaft wieder sprechen, Frau Hendricks muss doch die Drecksarbeit für all jene erledigen, weil die Pfeifen der anderen Ministerien von CDU/CSU ihre Arbeit bis heute nicht dem handeln für das Gemeinwohl unterstellen sondern dem Lobbyismus. Was hat Wurst-Minister Schmidt denn bisher geschafft? Außer das er zur versemmelten ITW der landwirtschaftlichen Verbände nochmal zusätzlich eine staatliche Tierwohl-Kennzeichnung einführen will um das ganze noch unüberschaubarer zu machen. Wer möchte das die bäuerliche Landwirtschaft erfolgreich abgewickelt wird zugunsten hoch subventionierter Großbetriebe, die Landschaft in den Hochburgen der Nutztierhaltung weiterhin in Ammoniak aus den Mastställen erstickt, die Oberflächengewässer in diesen Gebieten weiterhin durch zu hohe Nährstoffeinträge verseucht werden der hält sich einfach an den alten Spruch: Der Bauer und seine Kuh, wählen immer CDU! Wer aber möchte das sich dieses pervertierte System der Agrarwirtschaft zum Wohle der Natur und der Landwirte positiv verändern sollte, der soll einfach mal seinen Verstand/ Intellekt an das Jahr 2017 anpassen. Besonders schaurig bleibt in diesem Zusammenhang festzustellen, das seit so Personen wie MdB Herr J. R. mit landwirtschaftlichen Hintergrund dabei sind das gesamte Agrar-System ja trotzdem so vor die Wand gefahren wurde. Das beweist zumindest doch das eine landwirtschaftliche Ausbildung als Hintergrund wenig nützt wenn Moral durch Gier ersetzt wird.

  4. Friedrich sagt

    Jede Person ist besser als der Remmel im Landwirtschaftsministerium. Die Rot-Grünen Regierungen im Lande hinterlassen nur ein Höfesterben. Habe Willi gerade einen Artikel über das Höfesterben in Niedersachsen geschickt. In Niedersachsen sind in den letzten Jahren
    über 9 % der Höfe dichtgemacht worden. Mit immer mehr Auflagen und Gesetzen , die die Kosten in die Höhe treiben und der Schlechtrederei haben die Leute die Lust verloren. Ich wünsche der jungen Dame viel Durchsetzungsvermögen und Rückrat für die Zukunft . Nur
    mit Ökonomie und Ökologie kann die Zukunft gestaltet werden. Bei der Schlechtrederei kommt nie zum Ausdruck , daß die deutschen Landwirte die Agrarprodukte mit der besten Klimabilanz der Welt erzeugen. Sind dort also Weltmeister !! Aber die Meckerei unserer Ideologen geht weiter. Die sollten sich mal die Berechnung der Klimabilanz erklären lassen , dann würden die wohl ganz still werden. Aber es geht mal wieder nur um
    Spenden und Wählerstimmen.

    • Der Brandenburgbauer sagt

      Friedrich, mit immer mehr Auflagen und Gesetzen die die Kosten in die Höhe treiben sind auch wir Landwirte im Osten betroffen. Dazu kommt noch die Massentierhaltung, was immer das auch sein soll. Oft habe ich bei der Diskussion den Eindruck ,der Westbauer ist der Meinung , die da drüben haben doch in dieser Beziehung, Garnichts auszustehen. Das Gegenteil ist der Fall.

  5. Zenzi sagt

    Puh ja, Wir ergehen uns in Plattheiten. Typisch Politik halt. Wahrscheinlich wird in den Schulen eher wieder Kochen eingeführt als irgendwas mit “Landwirtschaft” umgesetzt.
    Wobei der gute Umgang mit Lebensmitteln in der Selbstzubereitung nicht der schlechteste Weg zur Landwirtschaft wäre.
    Als Wahlgrund gibt sie die langelange “Tradition”an (bei uns in Bayern klingt das genauso) und die “CDU ist es, die das bisher ausgestalten was die Landwirte leben, und Ökonomie mit Ökologie verbinden” dann wißt ihr ja was man nicht wählen kann, sonst wäre eurer Dilemma nicht. CDU fördert solche “Höfe”, wie auf dem Plakat im Hintergrund sichtbar sind.
    Unwählbar.
    Freilich können die Männer unter euch sie wählen, weil sie so schön Blond ist…

  6. AdT sagt

    Bin morgen bei Rommerskirchen unterwegs (RTF), sehe ich gerade auf dem Streckenplan. Bin gespannt, einen weiteren Landstrich des Rheinlands etwas kennenzulernen…

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