Bauer Willi
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Vogelsterben…und ein unerwarteter Grund

„Jungvögel-Sterben: Studie vermutet Pestizide als Grund – und macht dann eine erschreckende Entdeckung“

Zugegeben eine etwas grelle Überschrift. Aber der Inhalt ist schon bemerkenswert. Davon hört man in den Medien allerdings wenig und auch die NGO machen von dieser Erkenntnis keinen Gebrauch.

https://www.merkur.de/welt/hunde-haustiere-pestizide-hundehaare-tierschutz-experten-warnung-kleinvoegel-entdeckung-zr-13770968.html

Es waren nicht die Pestizide. Alle Hundehalter müssen jetzt ganz tapfer sein.

Hier eine fachliche Einordnung des BVL:

https://www.bvl.bund.de/SharedDocs/Fachmeldungen/05_tierarzneimittel/2020/2020_03_03_Antiparasitika.html?fbclid=IwAR0dVzbF1m4KzatyysORphP271bwcD80G1whLg0U0Uy0J7GTvRyP12RRyBM

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42 Kommentare

  1. Inga sagt

    Ja, die Tierärzte sind hier auch zur Wahrheitsfindung und Aufklärung verpflichtet, oder nicht?

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    • Elisabeth Ertl sagt

      Wir behandeln unsere Schafe gegen Außenparasiten mit Bayticol, synthetisches Pyrethrum, angeblich harmlos, im Biolandbau erlaubt. Vertragen Hunde das nicht? Die meisten Hundemittel enthalten Fipronil, das gegen Drahtwürmer längst verboten ist.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Ooooh Elisabeth, Pyrethroide gaaanz böse!
        Das Fachmagazin „mylife“ berichtet in seiner neusten Ausgabe auf Seite 10:
        ….“ Jetzt aber fanden US-Forscher heraus: Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Todesfälle kommen ei höheren Pyrethroid-Rückständen deutlich öfter vor….“

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  2. Ehemaliger Landwirt sagt

    @ Bauer Willi

    Wieder ein mal treiben sie weite Teile der Bevölkerung an den Rande des Suizides.
    Das gesamte Weltbild ist am Ar…….

    Gerade jetzt wo durch die COVID-19 Pandemie die Psyche enorm angeschlagen ist, sollen nicht mehr die Bauern schuld sein, wenn Piepmatz das zeitliche segnet, nein, dem Fiffi seine Haare. Genauer gesagt, Herrchen und Frauchen schmieren dem Fiffi Dinge in das Fell, das sie bei Nachbars Kuh vehement ablehnen würden.

    Also, ich fühle mich als Vogelschützer, da ich diese Mittel mangels Hund, nicht versprühe.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Schicken wir doch eine Kopie des Berichtes über das Vogelsterben an „mylife“ und die ApothekenUmschau, dann ist die Verbreitung wenigstens gesichert….sicherheitshalber auch noch an GEO und NATUR.

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      • Stadtmensch sagt

        …und „Landlust“

        D.h., könnte doch auch der DBV machen (als Großverleger).
        Da erreicht er zumindest die „Landnutzer“, von denen ja quasi jeder mindestens einen Hund hat.

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  3. bauerhans sagt

    meine Kiebitzschutzfläche ist dieses jahr ohne kiebitze!
    da die fläche ca. 300m von einer siedlung entfernt liegt,werden dort hunde ausgefüht.
    schilder,die aufs anleinen hinweisen,werden ignoriert.
    ach ja,es ist sehr beliebt,die hunde auf den feldwegen zu bürsten,haare bleiben da liegen.

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  4. Obstbäuerin sagt

    Da ich keinen Hund habe und mir die Meisen sehr am Herzen liegen, im Gegensatz zu den Staren, die schon wieder in großen Schwärmen auf unsere Kirschen lauern und auch unsere Erdbeeren ganz lecker finden, fordere ich jetzt mal als Bauer, dass diese Mittel im Privatgebrauch verboten werden. Da gibt es bestimmt andere nachhaltigere Lösungen und wenn nicht, ist doch alles Natur. Auch Flöhe und Läuse und anderes Getier. Ein Hund ist auch nicht unbedingt systemrelevant also steht einem europaweitem Verbot eigentlich nichts im Wege. Rettet die Meisen ❗️❗️❗️

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    • Brigitte Neveling sagt

      Ich denke das Problem der Hunde mit Antiparasitika im Genick ist das Gleiche wie Menschen, die mit Antibiotika vollgepumpt sind:
      das Immunsystem ist geschwächt und Parasiten gerne gerne da drauf, weil sie haben ja den Auftrag der Natur, Schwaches muss weg.
      Ich ernähre meinen wild geborenem Senfhund aus Griechenland/Tötung möglichst mit grünem Pansen der Jäger um mich drumherum und pflück jeden Abend halt die Zecken aus dem Fell, ausserdem kriegt er hin und wieder Effektive Mikros ins Futter zur Stabilisierung der Darmflora ( nehm ich übrigens auch und bin kreuzfidel ohne Tabletten und junkfood ), das klappt.
      Ausserdem geht er gern mal an Bauers Mistkuhle und nimmt sich eine ordentliche Portion des freilaufenden Kühe-Dungs. Schmeckt.
      Er läuft nur an der Schleppleine/Rollleine, da ich ihn nicht als Welpen erziehen konnte und ihn nicht 100%ig abrufen kann. Wird mit dam Alter aber immer besser.
      Ausser der Zwangsimpfung keine ( bzw. möglichst wenig ) Chemie im/am Hund.
      Leider gibts beim Tierarzt für alle anderen diese praktische käufliche Chemie…

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      • Reinhard Seevers sagt

        Brigitte, bei deinen Worten schwingt die häufig wahrzunehmende Einstellung mit, dass man nur auf Medikamente zu verzichten braucht, um gesund zu sein…..klar, so lange man nicht krank ist, ist man gesund. Was die Ursachen für oder gegen Gesundheit sind, ist häufig nicht ermittelbar. Ich nehme weder Antibiotika, noch Effektive Mikros, dafür esse ich, was ich möchte. Ich hatte in den letzten 59 Jahren noch nie Verdauungsprobleme…ich glaube, das ist einfach nur Glück.
        Wir hatten einen quietschfidelen Hund, der allergisch auf bestimmte Nahrung reagierte, der ist 13 Jahre alt geworden, mit Zeckenbehandlung….ob er ohne älter geworden wäre?

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  5. Mark sagt

    In Fellbach (Großraum Stuttgart) gibt es ein Rebhuhnförderprojekt. Dort hat sich gezeigt, dass das größte Problem für Rebhühner die frei laufenden Hunde der Spaziergänger sind. Seit dort auch in der Feldflur ein striktes und scharf kontrolliertes Anleingebot für Hunde besteht, vermehren sich die Rebhühner wieder.

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    • Mark sagt

      Obiger Komm. war eigentlich als Antwort zumKommentar von Thomas Apfel gedacht.

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  6. Friedrich sagt

    Leider ist das immer so , daß die grün gefiederten Vertreter immer die Bauern als die Schuldigen sehen. Das muß man als klare Anti-Bauernstrategie sehen. Erst wird immer was behauptet und wenn das Gegenteil bewiesen ist , wird wieder was neues gegen die Bauern behauptet. Hauptsache die Schlagzeile ist raus. So läuft das seit Beginn des Waldsterbens. Mit Angst lassen sich halt gute Geschäfte machen.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Genau Friedrich, das ist so…leider gibt es so viele Säue, die durchs Dorf getrieben werden, dass man irgendwann müde wird, sich all den Angriffen zu erwehren.
      https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/gewaessertyp-des-jahres/gewaessertyp-2020-steiniger-kalkreicher#vorkommen
      In den „Fachzeitschriften“ mylife oder ApothekenUmschau werden regelmäßig Umweltsünden mit lifestyle verknüpft.
      Zum Thema Bäche (siehe oben) wird dann ein Foto eines Rehwildes am rauschenden Wildbach veröffentlicht und die Bildunterschrift „Der Lebensraum Bach ist in Gefahr“ tituliert. Im kleinen Begleittext heißt es dann:…“ Durch den Eintrag von Stickstoff und Phosphat aus der Landwirtschaft sind die Fließgewässer stark überdüngt….“
      Nun stell dir Lieschen Müller vor, die die Zeitschrift regelmäßig liest, was die denkt? Das wiederholt sich Woche für Woche, deutschlandweit.

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      • sonnenblume sagt

        Das trifft leider nicht nur auf ein unbedarftes Lieschen Müller zu. Meine Erfahrung; dass trifft mittlerweile auch bei manchen Menschen zu, bei denen man das auf Grund ihres Umfeldes und ihrer Kenntnisse überhaupt nicht für möglich gehalten hätte.
        Diese ganzen „Nichtkenntnisse“ haben sich mittlerweile so verbreitet und vorallem verfestigt, dass es schier unmöglich erscheint, dass man das Wissen jemals wieder der Realität anpassen kann.

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  7. Reinhard Seevers sagt

    Ich hatte die Veröffentlichung letzte Woche auch gelesen, mich aber nicht getraut sie hier reinzustellen…..
    Ich finde es ein wenig zu sehr vereinfacht. Es führt auch unweigerlich zu Diskussionen über „siehste da ist das viel schlimmer“ oder Stadt gegen Land etc.
    Da könnte man auch den Bericht über den Chihuahua bringen, der am hellichten Tag in Berlin von einem Fuchs getötet wurde und wo man jetzt fordert alle (ca. 1400) Füchse aus der Stadt zu entfernen….das Herrchen( sorry die Herrin) hat die Stadt bereits verlassen.
    Es ist eine never ending storie mit dem Menschen und der Natur. 🙂

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    • Bauer Willi sagt

      Also diese Information nicht bringen? Oder was? Sollte man die Hundehalter nicht darauf aufmerksam machen? Ich verstehe Leute nicht, die neben meiner Parzelle ihren Fiffi bürsten und die Haare dann ins Feld werfen. Haben die kein Zuhause? Haben die keinen Anstand? Oder wissen die nicht mehr, was Anstand ist?

      Ach, was rege ich mich auf, demnächst bringe ich nur noch Katzenvideos.

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      • firedragon sagt

        Willi,
        aufregen bringt ja nun auch nichts, jemand riet mir kürzlich, ich solle es nicht so schwer nehmen.
        Das Auskämmen von Hundehaaren im Feld ist nicht strafbar, wird immer schon so von den meisten gemacht und mal ehrlich, wer denkt daran, dass das Fell kontaminiert ist und diese „Mengen“ ausreichend sind, Vogelküken um die Ecke zu bringen. Ich nicht, ich hatte meine Kangals früher auch im Feld gebürstet (eigener Acker). Und wie Herr Seevers, hatte ich das Erlebnis der ndl. Studie von einiger Zeit gelesen – wieder was gelernt.
        Das Ergebnis müsste den Tierarztpraxen zur Hand gereicht werden, dort wird der Großteil der Hundehalter erreicht.

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        • Inga sagt

          Ja, die Tierärzte sind hier auch zur Wahrheitsfindung und Aufklärung verpflichtet, oder nicht?

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      • Reinhard Seevers sagt

        Ruhig Brauner! Ich hatte doch lediglich geschrieben, dass ICH mich nicht getraut habe…alles gut Willi, ich finde es gut, dass es hier steht. Ich habe aber das dumme Gefühl, dass diese sog. Studie sich am Ende als medialer Bomerang erweist, weil in der Studie nunmal auch Pestizide nachgewiesen wurden, und das nicht zu knapp. Hier wird ja immer auf peer-review- studien verwiesen, weil sonst alles nicht verifizierbar sei, das trifft doch hier auch zu oder nicht?

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      • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

        😉 Vorsicht vorab schon einmal – die Wildkatzen greifen bei unseren Bodenbrütern auch nicht wenig beherzt zu!

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        • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

          Wildkatzen um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen stehen hier natürlich für verwilderte „Stubentiecher“ …

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      • Ferkelhebamme sagt

        Hier kommt jeden Nachmittag und Abend ein Auto angefahren, der Fahrer lässt den Hund 100erte Meter weit stöbern, während er gemütlich rauchend an seiner Karre steht. Zweimal wurde er noch freundlich darauf hingewiesen, dass während der Brut-und Setzzeit Leinenzwang besteht und hier Kiebitze und Feldlerchen brüten und Kitze im Gras liegen. Einsicht: null. Ordnungsamt ist informiert: Ergebnis: null. Und jetzt? Exempel statuieren und den Köter beim Wildern erschießen?
        Und Willi: gerade Katzen werden mit Spot on-Bioziden behandelt… 😉

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        • Ostbauer sagt

          Bin ja sonst eigendlich nicht so für Exempel, zumal der Hund nichts dafür kann.
          Wir hatten hier mal auch so einen Fall.Fast jede Woche ein Stück Rehwild, nachweisbar! Das gesammte Verfahren durchlaufen; Erkenntnis des Halters : NULL.
          Jetzt jagd er den Rehen im Himmel nach.

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        • firedragon sagt

          Ferkelhebamme,
          als ich jung war und mit den Hunden meiner Eltern unterwegs war, hatte mich ein Winzer gewarnt. Wenn die Hunde eine bestimmte Distanz entfernt wären, hätte ein Jäger das Recht die Tiere zu erschießen.
          Ob das tatsächlich stimmt, weiß ich nicht.
          Man muss aber auch sagen, dass Tier kann für das Fehlverhalten seines Halters am aller wenigsten.

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          • Ostbauer sagt

            Jagdrecht ist Ländersache; also überall unterschiedlich.
            In Brandenburg darf man einen nachweisbar wildernden Hund, welcher sich ausser Kontrolle seines Führers befindet töten.
            Bei Hauskatzen gilt grundsätzlich die 200 m -Marke von einem Gehöft.
            Ob man das immer machen muss, steht auf einem anderen Blatt.
            Ich mach`s nicht, wenns nicht unbedingt notwendig ist.

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            • Ferkelhebamme sagt

              In NRW auch, nur Katzen dürfen nicht mehr geschossen werden. Wahnsinn, was hier inzwischen an verwilderten Katzen rumstreunt. Und auf die Negativ-Publicity bei einem erschossenen Hund ist niemand scharf. Aber das Recht dazu hätten die Jäger.

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        • Stadtmensch sagt

          „Einsicht null“

          Am Rande unseres Stadtwaldes parken häufig schwere Karren, aus denen schwere Menschen klettern. Dann geht die Heckklappe auf und riesige Hunde stürzen raus.
          Auch direkt auf den Waldwegen muss man immer gewahr sein, dass ein Hund aus dem Gebüsch bricht oder auf einen zugerannt kommt um „zu spielen“. Irgendwann hört man dann eine Pfiff und Fiffi lässt ab (im Idealfall).
          Alles, obwohl Leinenpflicht im gesamten „Wald“ besteht, auf die auch extra hingewiesen wird.
          In der Betonwüste das gleiche: Je größer und gefährlicher ein Hund, um so seltener ist er angeleint. Die entsprechenden Halter dazu sind auf keinen Fall „grün gefiedert“. Im Gegenteil.
          Irgendwann mach ich das mal mit der Prügelei… Im Wegrennen bin ich dann auf jeden Fall schneller 🙂

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          • firedragon sagt

            Stadtmensch,
            dachte Du machst in Langstrecke, jetzt auch noch Sprint. Wenn Du Dich mit dem Hund prügelst, Du weißt schon, dass der Zähne hat und wenn der an Deinem Bein hängt, kommste nicht sehr weit.

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            • Stadtmensch sagt

              Hast recht. Sprint geht nicht so gut aber mit ordentlich Adrenalin vielleicht. Hatte gehofft, der Hund steht nur bedröppelt daneben und schaut zu…aber für irgendwas werden diese ganzen Hundetrainingsplätze schon gut sein. Keine Ahnung, was die da alles so üben mit den Viechern. Es sind einfach zu viele…

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              • firedragon sagt

                Stadtmensch,
                was auf den Hundeplätzen gemacht wird, kann ich Dir nicht sagen.
                Kann Dir nur versichern, meine Hunde hätten mit Dir alles gemacht, nur nicht bedröppelt zugeschaut, kämst Du auf den Gedanken mich auch nur schräg anzuschauen.
                Dein Glück, sie rennen schon ’ne Weile im Hundehimmel rum.

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                • Stadtmensch sagt

                  Genau das meine ich. Dieses Unbehagen in der Kultur lässt die Menschen in immer größere, schwerere Autos steigen, es treibt sie in die Schützenvereine und lässt sie sich mit Kampfhunden umgeben. Sie kaufen diese Überwachungstechnik und bauen ihre Buden zu Festungen aus.
                  Ungesellige Geselligkeit nennen das einige. Schon wieder vom Thema ab…hätte Pfaffe werden sollen…
                  Wir, der Zellhaufen aus der Stadt, schauen den Zellhaufen aus Hinterwald natürlich nicht schräg an 😉

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                • firedragon sagt

                  Stadtmensch,
                  das waren keine Kampfhunde, die waren ganz lieb und haben nur ihren Job gemacht …aufpassen eben.
                  Nein Spaß beiseite – früher gab’s auf dem Land nur den Hofhund, meist an der Kette. Der hat auf Hof und Gut aufgepasst. Dann hatten noch die Jäger Hunde. In der Stadt hatten meist die Damen irgendeinen Schoßhund. Der Hundebestand war also sehr übersichtlich.
                  Heute ist der Hund eine Art Familienersatz und manch ein Halter schafft sich Hunderassen an, die in unseren Breitengraden nichts zu suchen haben, dazu gehören eigentlich auch die HSH (bspw. Kangal). Ich weiß wovon ich „rede“.
                  Warum sich manche echte Kampfhunde zulegen, ist mir ein Rätsel. Wobei auch ein Chichiuaua, wenn er sich im Zeh verbissen hat, auch recht lästig sein kann.

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                • Ehemaliger Landwirt sagt

                  @drachen.

                  Mit einem Schoßhündchen kommt man in Gespräche, für die man sonst Tinter beanspruchen muss. 😉

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                • Reinhard Seevers sagt

                  ….also die Mitgliederzahlen bei Schützenvereinen ist seit Jahren kontinuierlich rückläufig, kannste rausnehmen aus deiner Vorurteilsliste.

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                • firedragon sagt

                  Ehemaliger Landwirt,
                  war froh mit den großen Hunden eben nicht angesprochen zu werden – was ist „Tinter“?

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              • Ehemaliger Landwirt sagt

                @ Drachen
                muss gestehen, müsste Tinder heißen.

                Wenn du mal Abwechslung brauchst, so neben der Ehe, bei Tinder wirst du die Abwechslung finden.

                Vermutlich hast du keine Zeit dazu, mir ging es genau so und in meinem jetzigen Alter muss ich auf meine Gesundheit achten. 😉

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                • firedragon sagt

                  Oha, von hier bekomm‘ selbst ich nicht mehr den Bogen zurück zum Thema – Ehemaliger Landwirt, kann Dir versichern, alles okay bei mir.

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  8. Thomas Apfel sagt

    Die Niederländische Studie hatte neulich, glaube ich, schon mal Jemand eingestellt.
    In Zusammenhang mit der Bewertung durch das BVL wird das aber noch interessanter:
    “ die Ursachen für das Meisensterben insbesondere in den Städten sind vielfältig, es sind neben der schlechteren Verfügbarkeit und Zusammensetzung der Insekten als Nahrung gegenüber ländlichen Gebieten auch die höhere Sterblichkeit der Altvögel in Städten“
    Ja, was denn nun ? Doch mehr und „gesündere Insekten“ als Vogelnahrung in ländlichen Gebieten und eine geringere Sterblichkeit der Altvögel dazu. Hieß es doch bisher von den Anti- Landwirtschafts- Protagonisten doch immer: Den Bienen geht es nur in den Städten besser“; „in der Stadt geht es den Insekten und Vögeln besser als auf dem Lande“
    Das ist wie mit den immer angeführten Rückgängen bei Kiebitzen und Rebhühnern. Bei genauerer Betrachtung dürften die Ursachen auch hier ausserhalb der Landwirtschaft zu suchen sein (Beutegreifer !!) Ein Kiebitzrettungsprojekt in Brandenburg hat z. B. eine Verhaltensänderung bei Kiebitzen festgestellt: Die legen ihre Eier tatsächlich zunehmend mehr auf offenem Acker als in Wiesen ab, weil die Tarnung (erdfarben) da besser funktioniert. Die Aktivisten haben nach solchen Gelegen gesucht, diese markiert und mit den Bauern z.B. bei der Mais- und Sonnenblumeneinsaat eine Umfahrung der Nester vereinbart. Die Aufzuchten aus diesen Gelegen waren meist erfolgreich.
    Leider stösst man viel zu selten auf Leute und Veröffentlichungen die überhaupt noch Ergebnis-offen analysieren können, während die Propaganda- Fakes omnipräsent sind.

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