Heute, am 18. Juni enden in Bernburg die DLG-Feldtage. Sie sind ein Treffpunkt für die Ackerbauern aus nah und fern. Wegen privater Verpflichtungen bin ich in diesem Jahr nicht dort gewesen. In diesem Jahr gibt es eine Besonderheit: PETA, eine Organisation, die die Abschaffung der Tierhaltung fordert, hat auf diesem Feldtag einen Stand. Das ist deshalb etwas besonders, weil die DLG der Ausrichter der Internationalen Messe „Euro-Tier“ ist. Christian Lohmeyer hat in einem Video sein Unverständnis darüber ausgedrückt, dass ein erwiesener Feind der Nutztierhaltung auf den Feldtagen Werbung für die Abschaffung der Nutztierhaltung machen darf. Christian Lohmeyer ist Mitglied der DLG. (Ich bin es nicht, die Gründe dafür sind vielfältig)
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Wie PETA die Anwesenheit auf den DLG-Feldtagen kommentiert, kann man hier nachlesen:
https://presseportal.peta.de/peta-praesentiert-tierfreie-landwirtschaft-bei-den-dlg-feldtagen-2026/
Dass die DLG bei der Eurotier aussteigt, ist mehr eine rhetorische Frage. Mich interessiert, wie DLG-Mitglieder diese Entwicklung ihres Vereins sehen. Und mich interessiert auch, ob es eine offizielle Erläuterung der DLG gibt für den Entschluss, PETA ein Forum für die Abschaffung der Nutztierhaltung zu bieten.


Aussage Bauer Willi:
……..“Die DLG neigt aber dazu, sich dem gesellschaftlichen Trend anzupassen.“……
Die DLG, der DBV und viele andere berufsständische Organisationen sind Teil des „Bückbürgertums“, ein Begriff von U. Poschardt kreiert, der die „Anpassung“ breiter bürgerlicher Gesellschaftsschichten an linksmediale und linkspolitische Themen beschreibt.
https://www.nzz.ch/deutschland/ich-bin-sozusagen-das-eichmass-der-mitte-sagt-der-publizist-ulf-poschardt-ld.10012025.
Leider hinter Bezahlschranke.
Hier der Klappentext des Buches :
„Gefährlicher als die Shitbürger sind die Bückbürger. Jene Konservativen und Liberalen, CEOs und Manager, Bischöfe und Intellektuelle, Kanzlerinnen und Kanzler die – wider ihre Überzeugung – nahezu jeden Unsinn links der Mitte mitgemacht oder befördert haben. Und gerade das Land regieren. Eine Geschichte verlorener bürgerlicher Kulturkämpfe von 1945 bis 2026. Ein wüster Ritt durch die bürgerlichen Abgründe aus Angst, Feigheit und kulturellem Unvermögen – und was weiße Turnschuhe, E-Autos und die FAZ damit zu tun haben.“
https://youtu.be/rVAA0p5djjM?is=EKrjQFmxqFJMow5z
Poschardt bei Prof. Rieck…..zwei wunderbare Köpfe.
Ja, ich habe jetzt 20 Minuten zugehört. Das lohnt sich und erklärt vermutlich auch für den Agrarbereich fast alles.
Danke für den Link
Seht ihr, ich bin da anders! Ich wage es gegen Bio und Windkraft zu schreiben.
Mir fällt da ein Zitat ein:
„Willst Du es einfach haben im Leben , dann entferne Dich nicht all zuweit von der Herde!“
Früher hatten die Leute wenig Informationen und heute viel zu viele, können das Ganze nicht mehr einordnen und passen sich aus Angst an. Besonders anziehend ist das Liebesversprechen aus der linken Szene. Ich schätze die Peta-Leute oder die Antifa als sehr liebesfähige Menschen ein. In gewissen Fällen wollen diese Leute dann die Liebe mit Gewalt durchsetzen und im „Liebesrausch“ leidet der Verstand. Zur Verdeutlichung was persönliches:
Der Seevers hat eine Kita-Leiterin in der Verwandschaft. Zu meinen nachehelichen Erfahrungen, die ich nicht mehr missen möchte, gehört ein Jahr mit einer Kita-Leiterin. Die Frau hatte so eine warmherzige, liebevolle …… Ausstrahlung, dass ich sofort hin und weg war. Und sie hat sich dann für mich entschieden-das waren Gefühle. Aber:
Sie und ihr Mann hatten mal ein Geschäft im Umfeld der Landwirtschaft gekauft und mussten es, wegen der Scheidung, mit großem Verlust wieder verkaufen. Da ist mir dann der Gedanke kommen:
Du bist so lieb, so nett, willst nur Gutes tun, ….. und wirst dabei naiv.
Die Kirchen sind auch zu einem großen Teil mitschuldig. Wer nicht spurt muss in die Hölle oder durch das Fegefeuer. Das Fegefeuer ist noch die mildere Form der Angstmacherei, weil danach doch noch der Genuß kommt.
Jetzt hat man das mit der Vergebung durch Jesus soweit entspannt, dass die Kirchgänger zum großen Teil unverschämt werden. Das Staats-Kirchentum abschaffen, die Leute sollen ihr Geld auf dem freien Markt verdienen. Eigentlich würde zur Zeit Joyce Meyer genügen, denn die predigt praktischer.
Und zum wiederholten Male:
Wenn wir am Bückbürgertum was ändern wollen geht das nur über neue emotionale Muster. Das kann man aber nicht beschreiben.
@e
Wirre Gedanken eines Franken.
Die Penetranz, mir Du mir unterstellst der Wini vom Landtreff hat wohl pathologische Hintergründe. Oder sie beruht auf einem zweifelhaftem Charakter, oder Dummheit, oder oder! Mit Verstand hat das wohl nix zu tun.
Mit den Franken habe ich es eigentlich gar nicht so. Nürnberg z.B. war Nazi-Hauptstadt und ist heute Bio-Hauptstadt. Das ist, neben Deinem Kommunikationsstil und Demeter, auch ein Faktor den man beim Aufarbeiten unserer braunen Vergangenheit beachten sollte.
Ich bin froh, dass ihr nicht mehr so agieren könnt wie die Braunen damals, sonst hättet ihr Leute wie mich schon längst durch Gas und Kamin geschickt.
Ich muss mal gucken, ob ich den Wini im Landtreff finde und vor allem den Kemetbauer. Anderer Nick?
Herr Paetow DLG-Chef bedauert, dass mit der Präsenz von PETA ein falscher Eindruck entstanden ist. Man wird zukünftig keinen Stand mehr an diese Organisation vermieten.
Immerhin hat er die Diskussion mitbekommen.
Nun würde mich interessieren, welchen Eindruck wollte Herr Paetow mit diesem Stand von peta hinterlassen, wenn jetzt der ‚falsche‘ Eindruck entstanden ist ? 🤔
Das ist der Stellungnahme nicht zu entnehmen. Man kann nur vermuten. Die DLG neigt aber dazu, sich dem gesellschaftlichen Trend anzupassen. Die sind noch auf der „Grünen Welle“. Rückgrat hatte Paetow noch nie und bei Kritik reagiert er sauer. Habe ich persönlich mit ihm erlebt.
Hier jetzt die Stellungnahme der DLG (Brief an ein Mitglied)
„Sehr geehrter Herr ….
vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihre offenen Worte. Wir nehmen Ihre Rückmeldung sehr ernst und können nachvollziehen, dass die Teilnahme von PETA Deutschland an den DLG-Feldtagen bei Ihnen Verärgerung und Irritation ausgelöst hat.
Die DLG steht klar zur Landwirtschaft und ausdrücklich zur landwirtschaftlichen Nutztierhaltung. Tierhaltung ist ein wichtiger Bestandteil einer vielfältigen, verantwortungsvollen und zukunftsfähigen Landwirtschaft. Gerade vor dem Hintergrund der aktuell schwierigen Situation vieler Tierhalterinnen und Tierhalter – insbesondere auch in der Schweinehaltung – verstehen wir die Kritik und die Sorgen, die uns in den vergangenen Tagen erreicht haben.
Durch die Teilnahme von PETA als Aussteller ist der Eindruck entstanden, die DLG würde deren Positionen unterstützen oder ihnen bewusst eine Plattform gegen die landwirtschaftliche Nutztierhaltung bieten. Das bedauern wir ausdrücklich. Dieser Eindruck entspricht nicht unserer Haltung und war zu keinem Zeitpunkt unsere Absicht.
Die DLG-Feldtage verstehen sich als fachliche Plattform für Austausch und Dialog zum Pflanzenbau. Unterschiedliche Perspektiven lassen wir grundsätzlich zu, solange sie sachlich, friedlich und im Rahmen unserer Messe-Richtlinien eingebracht werden. Zugleich haben wir verstanden, dass in diesem Fall ein falsches Signal entstanden ist.
Für zukünftige DLG-Veranstaltungen haben wir daher entschieden, Kampagnen-Organisationen wie PETA keinen Platz mehr zu bieten.
Wir würden uns freuen, wenn Sie der DLG trotz dieses Vorgangs weiterhin verbunden bleiben. Als DLG leben wir vom Austausch mit Mitgliedern wie Ihnen, Landwirtinnen und Landwirten sowie der landwirtschaftlichen Praxis. Ihre Rückmeldung ist uns daher wichtig.
Exakt gleichen Wortlaut habe ich bekommen. Das einzelne Mitglied ist denen Scheißegal. Die DLG hat sich in den letzten Jahren dem linken Zeitgeist immer mehr unterworfen.
Ich habe heute meine langjährige Mitgliedschaft gekündigt.
„Die DLG-Feldtage verstehen sich als fachliche Plattform für Austausch und Dialog zum Pflanzenbau.“
Und wie kommt dann eine
Tierschutzrechtsorganisation dorthin? Entweder war es Absicht oder Dummheit oder Vorsatz……oder wie oder was?
Das einzige was hilft: Entzug der Knete !
„Ihre Rückmeldung ist uns daher wichtig “
Es fehlt: Ihr Geld ist uns noch wichtiger !
„Weidewirtschaft“-Kollegen gehen locker damit um; PETA ist laut ihnen eine Abkürzung für People Eat Tasty Animals (Leute Essen Geschackvolle Tieren) 😉
Solange die NGOs für Vegan kämpfen,
ist das Zeug moralisch überhöht.
Das nutzt der LEH, um es massiv überteuert anzubieten.
Also solange die NGOs dafür kämpfen,
kommt es ganz sicher nicht.
Junger Gouda, mittelalter Cheddar, luftgetrockneter Schinken, Blutwurst, Bierwurst, Salami, Schinkenspeck, Butter, Sahne, Vollmilch, Joghurt, Kefir, Eier, Fischstäbchen – das habe ich direkt auf Vorrat. Man sollte es nur nicht rumerzählen.
Dazu kommen noch die Hähnchenschenkel im Tiefkühlfach (die bald weg müssen), und zwei eingefrorene Bockwürste müsste ich eigentlich auch noch haben. Gerade habe ich eine halbe Leberwurst abgeschnitten und aufgetaut. Butter habe ich auch immer gefroren da. Auch den Käse portioniere ich nach dem Kauf und friere ihn ein. – Das wäre die aktuelle Tierliste meines Kühlschranks. Im Vorratsschrank sind noch Fischkonserven, was das Tierische betrifft, und Frühstücksfleisch in der Dose (Tulip), worauf ich mich schon richtig freue. Noch lieber hätte ich Corned Beef, aber das war schon immer teuer und kostet jetzt um die 15 €/kg.
Wo muss ich hin kommen? Bringe Grill und Bier mit :o))
Boah, mein Like (Daumen hoch) ist weg, und ich kann auch kein neues mehr machen! Das sind ja wieder ausgefeilte Moderationstechniken hier! Hoffentlich mit viel persönlichem Einsatz, hätte ich fast gesagt …
https://www.br.de/nachrichten/bayern/angekuendigte-hitzewelle-lbv-ruft-zu-vogeltraenken-auf,VMmvSRK
Sie drehen inzwischen alle komplett durch…..🥴🥳
Ich habe doch vor Jahren schon geschrieben:
In Zukunft müssen wir die Vögel im Sommer tränken, statt im Winter zu füttern. Nach meinen Beobachtungen scheinen auch die Schmetterlinge zu leiden. Anderes Getier wahrscheinlich auch.
Naja, das Mittelmeer ist 5..8 Grad wärmer als früher , es verdunstet entsprechend mehr Wasser und die heiße Luft aus Südwest bringt mehr Regen mit.
Wir geben uns bei der Aufbauende Landwirtschaft gerade viel Mühe um mehr BodenLEBEN zu bekommen und die PETA will das abschaffen… Nahrstoffdichte hat die höchste Werte bei das vorhanden sein von viel Bodenleben, hat Dan Kittredge, Forscher / Entwickler / Praktiker („Nutrient-Density“ / Nahrstoffdichte) festgestellt.
Na ja, erstmal zur DLG: Auch die wollen cash machen, nichts anderes, ganz besonders mit ihren lächerlichen Medaillen, die sie für ein irres Geld irgendwelchen Produkten verleihen. Ich bin bekennender foodie und Besseresser (staatl. gepr. Sensoriker), komme aus einem 90-Einwohner-Dorf und kenne meine Lieferanten für das wirklich gute Zeug aus der Nachbarschaft persönlich. Mir war immer schleierhaft, wie einige fragwürdige Discounter-Produkte ständig irgendwelche „DLG-Gold-Medaillen“ abräumen. Bullshit, da wird es letztlich um Kohle gehen, nichts anderes. Ich war dabei, als DLG-Leute sich schenkelkrachend darüber amüsierten, was sie damit verdienen.
Ich war über 20 Jahre regelmäßig als Aussteller (angestellt) mitbeteiligt an DLG-Feldtagen, Agritechnica und Eurotier, und habe oft geschluckt, wie Aussteller UND Besucher (Mitglied oder nicht) da zunehmend rasiert werden.
Dabei ist nichts gegen die DLG-Leute zu sagen, die dort in den meisten Fällen einen hervorragenden Job machen, insbesondere bei den Feldtagen Herr H. W. Es war immer ein Vergnügen, kurze Wege, Pragmatismus, perfekt. Sie haben Top-Leute, aber das Management ist Scheiße und lenkt nicht im Sinne der Landwirte. Bodenhaftung verloren?
Die Organisation an sich ist in meiner Wahrnehmung eine reine Gelddruckmaschine. Ich kann diese ganzen Aussagen nicht belegen, dennoch war das stets mein Eindruck, und nicht nur meiner.
Ich will nicht kleinreden, was dort geleistet wird: Solche Messen oder Feldtage muss man erstmal organisieren, vielen Besuchern ist nicht klar, was da im Vorfeld für Arbeit an Planung und Organisation drin steckt. Das macht die DLG wirklich perfekt, chapeau. Respekt und Anerkennung!
Jetzt aber ausgerechnet PETA eine Bühne zu bieten, finde ich ungeheuerlich. Kommt nächstes Mal noch die f***in‘ Deutsche Umwelthilfe dazu, überflüssig wie Katzensch… am Schuh?
Sorry für die deutlichen Worte, aber das musste mal raus…
PETA behauptet ja immer wieder, dass die gesamte Menschheit auch ohne Tierhaltung gut ernährt werden könnte. Landwirte mit Tierhaltung erbringen jeden Tag den Beweis, dass eine gute Nahrungsmittelproduktion mit Pflanzen und Tieren gemeinsam möglich ist.
PETA und andere Veganervereine sollen doch endlich mal ebenso den Beweis erbringen, dass sie auch genügend Nahrung anbauen können ohne jegliche Tierhaltung. Denn das wird von Veganern ja behauptet, dass 3-7 mal mehr Menschen vom Acker ernährt werden könnten, wenn es keine Nutztiere mehr gäbe. Behaupten kann man ja viel ! Aber wo ist der Beweis ?!
Warum schafft es so eine grosse Organisation wie PETA nicht, mal einen „Musterbetrieb“ ein paar Jahre laufen zu lassen ? Und dabei müsste er nicht mal Biovegan sein…
Das hab ich auch gedacht , vielleicht verpachtet ein DLG Mitglied 100 ha Sandbüchse /Acker , Grünland , und Wald an Peta um dort
biovegane Landwirtschaft zu betreiben .
Die DLG kann dann die nächsten 30 Jahre diesen Betrieb auswertend begleiten , und dort ihre Feldtage abhalten. Die Erträge lassen sich dann von unseren Volkswirtschaftlern auf Bundesebene skalieren , so das wir sicherlich mit diesem Modell alle satt werden.
Ich seh schon die Bodenprofile , Humusproben , und Grundwassermesswerte unter diesen Flächen. Alles wird besser.😂😂
Selbst wenn der Ackerbau -was ich nicht erwarte- funktionieren würde, wird das wohl mit der Ernährung nicht funktionieren.
Wir haben da nicht die Gene dafür. Weil hier neulich Insekten das Thema waren:
Ich hatte eine Nachricht auf dem Handy, wonach die Abneigung gegen Insekten bei den Europäern von der Unverträglichkeit von Chitin kommt. Die Nachricht finde ich nicht auf die Schnelle, nur das:
https://natur.de/artikel/unerwartetes-allergiepotenzial
Hier ein Beitrag von @blogagrar zum Thema. Dadurch wird klar warum so viele Bauern so erbost sind.
https://blogagrar.de/landwirtschaft/tierhaltung/peta-ueberrascht-mit-einem-stand-auf-den-dlg-feldtagen-in-bernburg/
irgendwie kurios ist das schon. Aktivisten die in landwirtschaftliche Betriebe einbrechen mieten sich bei einem „bösen Lobbyverband“ von Landwirten ein, so werden ja landwirtschaftliche Verbände von diesen üblicherweise betitelt, um einen Stand zu Propagandazwecken zu nutzen.
Neben dieser Posse ist möglicherweise auch interessant wer diesmal nicht bei den DLG Feldtagen als Aussteller vertreten war. Gesucht und nicht gefunden im Verzeichnis habe ich u.a folgende Firmen die bei zurückliegenden Feldtagen vertreten waren: Adama, Bayer, Belchim, Corteva, Nufarm, Pioneer, Syngenta… Alles Firmen die sicher auch nicht wenige Besucher in der Vergangenheit zu den Feldtagen gebracht haben.
2006 bis 2018 kamen mind 20000 Besucher, 2022 waren es 14410 und 2024 rund 17000. Bleibt ab zu warten wieviel es 2026 sein werden.
Interessant wird sicher auch wie geht es 2028 mit den Feldtagen weiter.
Ich bin Mitglied der DLG, habe aber auch spontan über Austritt nachgedacht als ich PETA im Ausstellerverzeichnis gefunden habe.
Meine zweite Reaktion war dann, ich lade die ein zu einem Gespräch.
Denn die Frage ob und wie viel Nutztierhaltung sinnvoll ist, kann man angesichts der immer enger werdenden Welternährung und auch des Schutzes von Klima und Biodiversität durchaus stellen.
Habe mir dann aber erstmal deren „Studie“ angesehen. Nach der Lektüre glaube ich nicht, dass es Sinn macht ein Gespräch zu führen. Denn diese ist einfach falsch und frei jeglicher objektiver Fakten.
Umso unverstädlicher ist für mich die Entscheidung der DLG.
Die Idee eines Gespräches habe ich dennoch nicht aufgegeben.
Dann lesen Sie das hier:
https://blogagrar.de/landwirtschaft/tierhaltung/peta-ueberrascht-mit-einem-stand-auf-den-dlg-feldtagen-in-bernburg/
Wer die Reaktionen anderer Landwirte sehen möchte, kann einen Eindruck bei top agrar bekommen.
https://www.topagrar.com/panorama/news/agrargegner-von-peta-mit-eigenem-stand-auf-den-dlg-feldtagen-20026389.html
das Problem ist doch die DLG.
Brauchen wir die noch?
Ich kann Herrn Lohmeyers Gedanken und Sorgen gut nachvollziehen. Warum ist man Mitglied eines Vereins oder Vereinigung, zahlt noch Geld dafür und der Verein steht nicht mal an der Seite des Landwirts? Ich verstehe auch nicht ganz, was PETA damit bezwecken will, einen Stand aufzubauen auf einer Versammlung, die größtenteils dem Landwirt dienen soll…
Da ist wohl einiges schief gelaufen! So sollte es nicht sein!!
Stell mir gerade vor, wie Tönnies einen Stand auf einer veganen Veranstaltung aufstellt. 😎🥳
Ist doch besser als wenn jeder in seiner Schmollecke vor sich hin giftet und lügt und unterschlägt oder überbetont. Man kann einfach zur Kenntnis nehmen, das solcherlei Geschehen gut in die moderne Symbolpolitik passt, Vielleicht ist das auch gar nicht modern, sondern war immer schon so, dass man sich, um weiter zu kommen, an die Umstände anpasst. Die Umstände sind: Tierhaltung, die böses „Rotes Fleisch“ produziert, ist abzulehnen, weil einen sonst Konservierungsstoffe, Purine, Hepatitis-E usw. ins Rheuma und Demenz schicken. Dafür die Tiere in einer Box wie ein Substrat mit Bewusstsein zu skalieren ist, als würde man eine Autobahn durch Heerscharen von Zwangsarbeitern mir Hacke und Schaufel bauen lassen. Schwamm drüber…
ausgeschlossen ist es nicht denn
https://premiumfoodgroup.de/toennies-expandiert-im-veggie-markt/
https://vegconomist.de/interviews/toennies-vevia-unter-gutfried-sind-fuenf-vegane-convenience-produkte-auf-soja-basis-in-planung/
@Limes
Die verlinkten Artikel sind aus 2021. Hier ein aktueller aus Mai 2026, in dem erklärt wird, dass der Veggie-Markt stagniert und der Fleisch-Markt wieder wächst.
https://toennies-agrarblog.de/veggie-markt-stagniert-fleischverzehr-legt-zu/
@BW ja das haben wir hier ja kürzlich schon hier diskutiert das der Veggie Markt nicht analog der Erwartungen und Präsenz in der öffentlichen Diskussion inkl Medien wächst sondern stagniert. Das Veggie Werk wird Tönnies als einer der Marktführer in D aber wohl nicht schliessen und seine Veggie Produkte produzieren sowie weiterhin bewerben.
Diese Veggie Diskussionen sowie die Peta Kampagnen laufen ja schon viele Jahre aber es ist immer noch eine Nische und eine Änderung ist nicht in Sicht. Viel heisse Luft und Themen für die kommerziellen click bait Profiteure.
Tönnies ist ja mit seiner Marke Böklunder und Bratwurst seit Jahren Premium Partner bei Schalke auf der anderen Seite ist lt Peta Schalke die Nr 1 der Bundesligavereine bei veganen Angeboten. Nebeneinander scheint zu gehen bei Tönnies als auch im Markt. Seit es diese Diskussionen über die Stadionwürste gibt schauen wir genau hin was man uns in die Hand drücken will und essen wir gar nicht mehr im Stadion sondern nutzen die Angebote auf dem Weg zum Stadion. Schmeckt besser und ist günstiger.
https://www.peta.de/veganleben/vegan-fussballstadion-bundesliga/
„Stell mir gerade vor, wie Tönnies einen Stand auf einer veganen Veranstaltung aufstellt.“
Bratwurst für alle!
Ich habe einen Nachbarn mit einem großen Schäferhund – ein wunderschönes, gehorsames und friedliches Tier, das jederzeit bereit ist, den kleinen behinderten Sohn mit seinem Leben zu verteilen.
Den schönen Schäferhund ernährt er seit einiger Zeit vertan – ich gebe ihm heimlich immer ein paar Fleischbrocken, so kann er gleichzeitig seine Familie lieben und das Fleisch, er ist ja schließlich ein Raubtier 🙂 und was für ein schönes Exemplar er ist….
„verteilen“, „vertan“? – Falsche Wortwahl. – Ist da noch nicht alles im Rainer?
Was sich die DLG da traut! Dieser Vereinigung PETA noch eine öffentliche Plattform zu geben…Unterirdisch diese Anbiederung! Kommt mir fast vor wie gestern bei den G7 Gipfel und der Anbiederung von Merz und Co. gegenüber Trump…Eben bloß auf einer anderen Ebene!
Einfach Fördermittel( unsere Steuern) streichen… Dann wären es allerdings immer noch 550 NGO…
Die DLG ist eine linksgrüne NGO. Nichts anderes.
Was ist denn das Gestrüpp da im Titelbild? Soll das später jemand essen?
Es wäre DIE Möglichkeit gewesen, PeTAs Behauptung der Weltrettung durch biovegane LW faktisch öffentlich und pressewirksam zu widerlegen. Chance vertan. Statt dessen jetzt die Empörung der Bauern über Andersdenkende in den Meldungen. Glückwunsch. PeTa lacht sich ins Fäustchen
Werden alle Haustiere Veganer? Was sagt PETA zu der Zeit als Ochsen, Kühe und Pferde
vor dem Pflug gingen um überwiegend vegane Nahrung zu erzeugen. Werden die Urenkel
nachträglich angezeigt?
PETA antwortete auf eine solche Frage sinngemäss, dass es besser gewesen wäre, die Menschen früher hätten keine Tiere zur Arbeit eingesetzt. Selbst mit dem Ergebnis, dass sehr viele, bzw. die Allermeisten Menschen verhungert wären. PETA will wohl nicht nur Tiere abschaffen, sondern auch die gesamte Menschheit. Denen würde ich keinen roten Knopf in die Hand geben.
Quelle; ungeskriptet, Ben.. Titel müsste ich suchen.
was hier die DLG zulässt, ist kurz gesagt ein
Saustall. da braucht man nicht mehr diskutieren.
Entschuldigung an alle Schweinehalter, daß ich solche Leute mit euren Tieren vergleiche.
moin als Student habe ich bei Messen gearbeitet, die von der dir organisiert wurden. irgendwie hat dich damals schon das Gefühl die wollen nur die beiräucherung und nicht direkt für die Landwirtschaft arbeiten. gut ist glaube ich anders und munter bleiben
Nur die allergrößten Kälber wählen ihre Schlächter selber! Wer glaubt, mit den Vertretern von P€TA könne man sachlich über Tierhaltung jeglicher Art (!) und Fleischkonsum diskutieren ist auf dem Holzweg. Die Entscheidung, ihnen auf einer DLG – Ausstellung einen Stand zu vermieten, ist mir deshalb völlig unverständlich.
Ich bin zwar kein Landwirt, aber auf einem Bauernhof aufgewachsen, gehe auf Jagd und halte Hunde.
Nur die allergrößten Kälber wählen ihre Schlächter selber und bezahlen diese noch !
Dies war übrigens nicht der erste „Fehltritt“ der DLG.
Bei der Eurotier 2024 konfrontierte sie die Tierhalter mit der „Zukunft“ tierischer Produkte. Zitat Freie Bauern: „….. Durch Zellkultivierung im Labor hergestellter Fleischersatz, durch Präzisionsfermentation im Reaktor hergestellte Genmilch, durch Nährlösung und Kunstlicht bodenlos hergestellte Hochregalpflanz…..“
Vielleicht wollte man sie mit dem Stand zähmen: dass sie nicht mehr unflätig herumbeleidigen können, sondern gesittet argumentieren und ihre Sache „verkaufen“ müssen.
Leider der falsche Ansatz wie bei anderen Anbiederungsversuchen auch und hat noch nirgends funktioniert (Stichwort „Appeasement“).
Und mit Ideologen diskutieren – nun ja, es gibt deutlich angenehmere Methoden der Zeitverschwendung…
PETA ist keine Tietschutz, sondern eine Tierrechtsorganisation! Denen geht es nicht um bessere Haltungsbedingungen, sondern um die „Befreiung aus der Knechtschaft unter den Menschen“. Es erübrigt sich also jegliche Diskussion mit ihnen. Es ist also umso unverständlicher warum sich die DLG darauf eingelassen hat, wenn ein gemeinsamer Diskurs von vornherein unmöglich ist.
Frei nach Sun Tzu: Wenn du deinen Feind nicht bekämpfen kannst, musst du ihn vereinnahmen.
Ob das die Strategie der DLG war, bleibt fraglich. Den Feind mitmischen zu lassen bei einer öffentlichen Veranstaltung, wird für viele Berufskollegen unverständlich bleiben. Nun fällt es leicht, bei den „Feldtagen“, die weitab von jeder Nutztierhaltung sind, einen Tierhaltungsgegner zu Wort kommen zu lassen. Dabei verkennt man offensichtlich, dass die Ackerbauern nichts sind ohne die Nutztierhalter. Mehr als 65% der Getreideernte findet den Weg in den Trog. Was ist mit dieser Menge, wenn es demnächst keine Kühe, Schweine und kein Geflügel mehr gibt? Vielleicht hatte man in der Sesseletage der DLG die Folgen des Handelns nicht überschaut. Dieser Peta-Stand ist ein klares Zeichen einer vielleicht nicht beabsichtigten aber zumindest akzeptierten Distanzierung der Halbtagsbauern von der Veredlungslandwirtschaft. Bleibt zu hoffen, dass die 24/7/52-Fraktion darauf entsprechend reagiert.
@Kemetbauer
Es wäre jetzt konsequent, PeTA zur Eurotier einzuladen. damit sie dort ihre biovegane Landwirtschaft zur Diskussion stellen.
Ich weiß, klingt erst einmal absurd, aber es wäre sicherlich im Sinne von @Ferkelhebamme 🙂
@BW
Auch meine Lebenszeit ist begrenzt und jeder muss mit sich abklären, wie viel Zeit er für nonsens vergeuden will. Ich habe in früheren Zeiten viel Öffentlichkeitsarbeit im Bereich Ökolandbau betrieben. Damit das effektiv ist, muss man sich die Zielgruppen genau anschauen. Meine Erfahrung aus damaliger Zeit ist, dass man, bevor man sich mit uninformierten, unterqualifizierten Schreihälsen auseinandersetzt, besser Zeit im Liegestuhl unter einem großen Schatten spendenden Baum verbringt. Nein, das ist kein Resignieren, sondern die Verwertung von Lebenserfahrung. Gespräche mit Peta, Nabu und Co. „Nein Danke“!
Bei der DLG sind meines Wissens nach kaum noch Leute beschäftigt, die einen landwirtschaftlichen Hintergrund haben (Herkunft). Solche Fehler passieren, wenn man seine Zielgruppe und was diese bewegt, nicht mehr kennt.
Die Erklärung Paetows hat man ohne Möglichkeit zu kommentieren auf die Feldtage-Homepage gestellt – man will sich nicht mal mit den eigenen Mitgliedern und Kunden auf eine öffentliche Diskussion über die Zulassung von Peta als Aussteller einlassen, obwohl man angeblich eine Diskussion mit Peta und den Landwirten durch die Messebeteiligung möchte. Zudem ist die Argumentation, man wolle die Debatte mit Peta, ziemlich schräg: Dann hätte Paetow einen Vertreter oder -in besser zu seiner Wintertagung eingeladen. Welche Debatten sollen ungeschulte Landwirte mit hochprofessionellen Agitatoren denn auf Augenhöhe führen? Bei der DLG ist wohl niemand, der die „Diskussionen“ von Tierrechtlern mit Tierhaltern im Internet kennt.
Die DLG hat mit dieser Entscheidung, Peta als Aussteller zuzulassen, eine Instinktlosigkeit gegenüber ihren Mitgliedern und landwirtschaftlichen Kunden gezeigt, wie es bislang von keinem landwirtschaftlichen Verband gezeigt worden ist.
Für die Familienbetriebe, die einen medialen Spießrutenlauf wegen einer Aktion von Tierrechtlern wie Peta durchleben mussten, und oft deshalb ihre Kinder die Schulen wechseln mussten, ist die Messebeteiligung dieser Extremisten und geistigen Brandstifter ein Schlag ins Gesicht.
„Keep your friends close,but your enemies closer“
Ich habe auch Fragezeichen!
PeTA ist die Organisation, die nach einem Hofbrand – die größte Katastrophe, die ich mir als tierhaltender Landwirt vorstellen kann – jeden Landwirt zusätzlich zur Tragödie auch eine Strafanzeige zukommen lässt! Begleitet mit einer Pressemitteilung, die all zu gerne auch noch von der Lokalpresse 1:1 übernommen wird.
Ich suche nach Entlastungsmomenten für die DLG, wo ich gerade die 25 jährige Ehrennadel bekommen habe.
Ich versuche es:
Greenpeace hat vor ca. 10 Jahren die Agrarwende gefordert und hat sich den Landwirten auf Demonstrationen mit offiziellen Ständen den Landwirten gestellt.
Das fand ich gut! „Dialog statt Protest“ war ein Motto, das ich immer noch gut finde.
Aber letztlich hat Greenpeace den Dialog gesucht, aber sehr wenig von der Sichtweise der konventionellen Bauern übernommen. Habe enttäuscht den Dialog mit Greenpeace zurückgefahren.
Nun könnte es sein, dass PeTA mehr Dialog möchte.
Nur sehe ich bei der radikalen Kernforderung von PeTA nicht den Ansatz eines Kompromisses, den PeTA mitgehen könnte. PeTA möchte keinerlei Tierhaltung – keine Nutztierhaltung, was bekannt ist, aber auch keine Heimtierhaltung, was kaum jemand weiß und PeTA auch gerne unterbetont.
Ich kann tolerant sein und strenge Veganer tolerieren. Die Tierrechtler von PeTA hingegen akzeptieren wie beschrieben keine Tierhaltung. Nicht die Hälfte, nicht mehr Tierwohl, einfach nichts!
Dass deren Landwirtsschaftskonzept zu langfristig sinkenden Erträgen führt und letztlich dadurch viele Millionen Menschen nicht mehr ernährt werden können (oder klarer: Verhungern müssen!) Muss ich hier wahrscheinlich gar nicht erwähnen!
PeTA ist eine zutiefst menschenfeindliche Organisation, die keine staatliche Förderung verdient und auch nicht die Bühne bei den DLG-Feldtagen.
Eigentlich kann hier nur eine Entschuldigung der DLG kommen. Ich möchte aber noch die Reaktion des Vorstandes abwarten.
@Bernhard
Die gleichen Erfahrungen hatte ich auch. Ich hatte eine sehr gute Verbindung zu Martin Hofstetter mit dem ich eine gemeinsame Aktion von Landwirten und Greenpeace organisieren wollte. Zwei Tage später: „geht leider nicht, dann ist ja unser Feindbild weg“ Martin war enttäuscht, aber die oberste Heeresleitung von Greenpeace hatte das so entschieden.
Ob von der DLG (Paetow) was kommt? Ich habe da so meine Zweifel. Ich erinnere mich an ein Gespräch mit Paetow bezüglich der Kritik an der ZKL: er wurde laut und ausfallend. Mit Kritik kann die DLG nicht umgehen.
Wußte die Geschäftsführung davon, dass ihre Ausstellungsleitung den Stand von PETA zuließen?
Wenn ja, dann ist das Selbstverständnis der DLG zu hinterfragen.
Wenn nein, dann haben sie offensichtlich ihren Laden nicht im Griff, bzw keine deutliche Firmenphilosophie an ihre Mitarbeiter kommuniziert.
In beiden Fällen müsste die Geschäftsführung den Hut nehmen, denn wie Willi richtig nennt: Man kann nicht die weltgrößte Messe für Tierhaltung abhalten und gleichzeitig einer NGO die Platform bieten mit der Forderung die Tierhaltung abzuschaffen.
Nach meinen Informationen hat PETA einen Stand angefragt und gegen Gebühr erhalten. Organisationsintern war unter Mitarbeitern der DLG die Entscheidung nicht unumstritten.
Jetzt sind beide Organisationen richtig im Gerede. Wem es nützt oder schadet ist schwer zu sagen. Die DLG wird sicherlich einige Kündigungen ihrer Mitglieder erhalten.
Hoffentlich haben Besucher der Ausstellung die Gelegenheit genutzt, den PETA – Aktivisten deutlich zu machen, wie aberwitzig ihre Argumente/Behauptungen und wie kriminell oft ihre Aktivitäten sind.
@Arnold Krämer
Diesen Fanatikern versuchen ihre idiotische Ideologie vor Augen zu führen ist leider völlig sinnlos. Im Gegenteil. Sie halten es wie Mao: „Bekämpft dich dein Feind, ist es gut“. Sie würden sich nur in ihrem wahnhaften Weltbild bestätigt fühlen. Am besten wäre es, den PETA- Stand konsequent zu ignorieren. Christian Lohmeyer hat da vollkommen recht, wenn er vom „Feind“ spricht.
@AK
Nach meinen Informationen wurde der Stand von PeTA so gut wie nicht besucht.
Wenn die Vergabe eines Standes an die Tierrechtsorganisation nicht unumstritten war, wird es eigentlich noch schlimmer. Man hat also in vollem Bewusstsein diese Entscheidung getroffen.
In der Politik müsste der dafür Verantwortliche jetzt seinen Hut nehmen.
PETA ist eine der radikalsten Organisationen die sich im Bereich „Tierschutz“ verordnen. Die Annahme es gehe der Organisation nur um tierfreie Landwirtschaft ist völlig naiv. Sie sprechen ja selbst von „biovegan“ usw., also von der Abschaffung der Landwirtschaft.
Zu hoffen, mit deren Vertretern offen ins Gespräch zu kommen, ist ungefähr so sinnvoll, wie mit Pol Pot zu diskutieren.
Inzwischen muss man sagen, dass die Landwirte von ihren eigenen Vertretern verraten und verkauft werden.
@PR
Augenblicklich erleben wir den Absturz von „bio-vegan“. Gerade diese Ökobetriebe bleiben auf der Strecke. Massiver Beikrautdruck und geringe Erträge machen diese Variante unwirtschaftlich. Mein Beileid hält sich in sehr engen Grenzen. Wie heißt es doch: Bio ohne Mist, ist Mist. Wir erleben allerdings auch, dass dieser Spruch für die konv. Landwirtschaft eine neue Bedeutung bekommt.
Es ist schon lange her, als es noch keinen mineralischen Dünger gab, daher waren die Erträge entsprechend niedrig.
Ein Landwirt besuchte den Priester und bat ihn, einen schmerzhaften Rosenkranz zu beten, um eine höhere Ernte zu erlangen.
Die Reaktion des Priesters:
Da hilft nicht Christus, sondern Mist muss nuss.
Ehemaliger Landwirt:
Ja, in früheren Zeiten bestand die Düngeverordnung aus lediglich einen Satz:
„Da wo Mistus, da ist Christus“
😀
Da erzähle ich zu Erntedank gerne folgenden Witz:
Ein Bauer (B) und ein Priester (P) gehen gemeinsam durch die Fluren und kommen an einen prächtigen Weizenfeld vorbei.
P: Wem gehört denn der prächtige Weizen?
B: Das ist meiner, da steckt viel Arbeit und Mühe drin. Boden lockern, Saatbeet bereiten, bestes Saatgut, optimale Aussatbedingungen abwarten, Düngen, Pflanzenschutz usw., usw. – viel Arbeit eben.
P: Ja, aber ohne Gottes Segen wäre wohl nichts. Da hat der Herrgott schon das Seinige dazu getan!
Dann kommen sie an einen prächtigen Gerstenfeld vorbei, und das Spiel wiederholt sich. Der Bauer zählt wieder all seine Bemühungen auf, und der Priester entgegnet wieder mit dem Segen und dem Wirken Gottes.
Schließlich kommen sie an einer Flächenstilllegung vorbei, und der Priester fragt entsetzt: „Wem gehört denn dieses scheußliche Feld?“
B: Das ist auch meines, aber da hab ich mal den Herrgott alleine machen lassen. 😂😂😂