Bauer Willi
Kommentare 41

Sonnen-Protein

Bei manchen Entwicklungen fragt man sich, ob das nun ein Scherz oder eine bevorstehende Revolution ist. Proteine (fast nur) aus Sonne und CO2.

https://www.welt.de/wirtschaft/article232977233/Solar-Foods-Dieses-Sonnen-Protein-soll-den-globalen-Hunger-beenden.html

Bei Nokia hat auch niemand geglaubt, dass die Menschen ein Smartphone haben wollen….

Die Homepage der Firma findet ihr hier: https://solarfoods.fi/

Der Slogan der Firma: “out of thin air”….

 

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41 Kommentare

  1. Lady sagt

    ” Früher entstanden Firmen aus einer Idee, dann folgte eine Marktanalyse, dann begann man Startkapital zu generieren oder begnügte sich mit geringen Mitteln.”
    Das mit der Idee hat sich bis heute auch nicht grundlegend geändert, gerade und auch bei Tesla nicht. Da wurde kein Märchen erzählt…
    Und nee, Startkapital wird nicht “generiert”, du musst Eigen- und/oder Fremdkapitalgeber überzeugen. Und da hat niemand die Absicht, sein Geld zu verbrennen. Und braucht auch ganz sicher nicht Ratschläge von Menschen, die davon so gar nichts verstehen .
    Die Idee mit dem synthetischen Protein ist wie hier auch geschrieben nicht neu. Als Alternative auf dem Teller spricht es mich jetzt nicht so an😉, aber darum geht es schließlich auch nicht .
    Ich halte es für richtig, dass in viele Richtungen gedacht wird. Auch wenn mancher Weg sicher eine Sackgasse ist.

  2. Stadtmensch sagt

    Reinhard, wenn du einer anderen Kultur deine “Werte” einpflanzen willst, kommt es zu “Abstoßungsreaktionen”. Kann aber auch sein, dass das geplagte Afghanistan ein aktueller Brennpunkt der neuen alten Blockkonfrontation ist. West gegen Ost mit Beimischung religiöser Befindlichkeiten. Saudische, russische, chinesische Vertretung muss in Kabul nix befürchten…

    • Reinhard Seevers sagt

      Wer wem welche Werte langfristig einzupflanzen versuchen wird, wird man sehen.
      Fakt ist, dass alle Anreiner an Afghanistan die Alarmglocken schrillen lassen. Sogar der Russe hat Angst, dass seine muslimische Minderheit aufbegehren könnte, ebenso die Chinesen. Nee, eine Blockkonfrontation wird es nicht wieder geben, hier geht es ums Eingemachte.

      • Stadtmensch sagt

        Wer wem welche Werte seit den Kreuzzügen versucht einzupflanzen haben wir gesehen. Jetzt schlägt das Pendel halt zurück und die Idee vom Kapital anhäufende Kaufmann endet mit der Verfügbarkeit fossiler Energie. Glaube nicht dran, dass unsere westlichen feudaleliten nochmal ein Repressionsmittel zum Beispiel auf Basis der Biotechnologie zu Stande bekommen – oder doch? Sie versuchen es jedenfalls krampfhaft. Da geht es wirklich an Eingemachte

  3. Brötchen sagt

    “Proteine (fast nur) aus Sonne und CO2.”

    Meines Erachtens ist diese Überschrift reines Framing…

    es braucht noch Wasserstoff, Stickstoff, Bakterien und Mineralstoffe

    und es ist wohl sehr energieaufwändig!

    Direkt zum Aufwand steht nichts.

    Also ist das “nur” ein Prozess den es sowieso schon gibt, denn mikrobielles Protein gibt es schon lange als Futtermittel. Alle Futteraminosäuren werden so hergestellt.

    Da CO2 und Solarenergie zur Zeit in alles Munde sind, wird das eben zur Bewerbung genutzt.

    Allein aus den Beschreibungen lässt sich nicht beurteilen, ob das nun ein neues Verfahren ist und wie effektiv das ist.
    Wäre ja eine tolle Sache, wenn man damit überschüssige Energie nutzen könnte, müßte dann sicher auch 24 h anliegen….

    • Brötchen sagt

      hier kann man ein wenig Formeln studieren…..

      http://www.uni-saarland.de/fak8/kazmaier/neu/PDF_files/vorlesungen/OC6%20Technische%20Herstellung%20von%20Aminosaeuren%202.pdf

      Zitat:

      “Fermentationsmethoden
      Vorteile
      ● Preiswerte Kohlenstoff- und Stickstoffquellen als Ausgangsstoffe
      ● Es entstehen fast nur L-Aminosäuren
      Nachteile
       Geringere Ausbeuten als synthetische Verfahren
       Aufwendige Isolierung der Aminosäuren
       Diskontinuierliche Betriebsweise (Batch)
       Größerer Personaleinsatz notwendig

    • firedragon sagt

      “… Meines Erachtens ist diese Überschrift reines Framing… …”
      Brötchen, das habe ich mir nach dem Lesen des Artikels auch gedacht, weil ich vorher noch am Überlegen war, wie es chemisch funktionieren soll aus Sonne und CO2 ein Protein zu gewinnen.
      Es braucht mehrere Komponenten, als nur die zwei, es wird anscheinend aber nur mit diesen zweien geworben … zum Energie- und Finanzaufwand wird sehr spärlich berichtet.

      Die Herstellung eines synthetischen Proteins ist das Eine, das Andere, das menschliche Verdauungssystem und dessen dauerhafte Versorgung mit einem synthetischen Stoff versorgen zu wollen – für mich fraglich, ob das des Menschen Zukunft ist und das schon im nächsten Jahrzehnt.

      • Brötchen sagt

        “Die Herstellung eines synthetischen Proteins ist das Eine, das Andere, das menschliche Verdauungssystem und dessen dauerhafte Versorgung mit einem synthetischen Stoff versorgen zu wollen – für mich fraglich, ob das des Menschen Zukunft ist und das schon im nächsten Jahrzehnt.”

        Der Laie staunt und der Fachmann wundert sich.

        Ich hatte mal über meine Frau einige Infos über die finnische Gründerszene, weil die hier mächtig auf Promotiontour waren.

        Nokia ist ja nicht mehr der große Bringer……

        Deshalb fördern die das extrem schon seit Jahren und Jahrzehnten.

        Das Marketing von dem ganzen ist schonmal nicht schlecht…
        Kann ja sein, das die Firma wirklich was bahnbrechendes entwickelt hat.
        Ist ja jetzt auch Hype mit Ersatznahrung und so…

        Gut verdauliches Protein wird immer gebraucht….entscheidend ist die Menge, die Qualitätsparameter und der Preis……wenn das bekannt ist, bestell ich ne Tonne 😉

    • Stadtmensch sagt

      Kohlendioxid technisch aus der Luft zu filtern wird wohl kaum mit Abwärmenutzung funktionieren. Insofern scheint mir da wieder die Werbetrommel für eine “Entropieschleuder” gerührt zu werden. In der hoffentlich heraufziehenden Ökodiktatur wird man das leider wieder böswillig unterschlagen, wie die Energie für die Abluftfilteranlagen in Ställen.

    • Inga sagt

      Die wollen doch Bodenbakterien mittels Solar und CO2 dzu aktivieren, Eiweiße, bzw Amonosäuren zu bilden.

      Der Hefezeig braucht auch Wärme und CO2 um zu gehen. Also sich zu vermehren.

      • Stadtmensch sagt

        @Inga, Ja, im Hefeteig stammt der Kohlenstoff aber aus Pflanzen. Also aus der Photosynthese. Was am Ende zählt ist, wieviel Energie benötige ich, um eine Nahrungskalorie zu erzeugen. Gibt ja noch Unmengen weitere Anwärter auf regenerativ erzeugte Energie.

  4. Günter sagt

    @bauherr:
    Dein Betrag ist an Polemik nicht zu überbieten.
    In Deutschland leidet angeblich niemand Hunger, also ist der Vergleich zu einer mexikanischen Familie absurd, wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen. Und warum macht Msssentierhaltung Arbeit und Stress? Weil der Bürger a:) nicht bereit ist für Nahrungsmittel einen angemessenen Preis zu zahlen, b:) einen nicht unerheblichen Teil wegschmeißt und c:) das meiste aus einem geschlachteten Tier nicht kauft, die Reste davon werden entsorgt. Den Welthunger stillen, damit müssen zuerst einmal die Verbraucher darüber nachdenken ob Ihr Verhalten richtig ist.
    Und es ist jede Diskussion darüber notwendig,
    Ob eine Seele verkommen ist oder nicht, kannst Du lieber Bauherr sicher nicht entscheiden.

    • Bauherr sagt

      Mein Beitrag war weder polemisch noch beleidigend. Es tut halt weh den Finger in die Wunde der Ignoranz zu legen.
      Ja in D. Werden wir immer satt und dann darf man Lebensmittel verschwenden oder Blühstreifen anlegen, damit sich Radler gut fühlen und die Arbeit der Bauern geringschätzen.
      Nein , jeder Mensch hat etwas Mitverantwortung wenn jeder 9. zu wenig zu Essen hat.
      Wir können als kleines Land nicht die Welt versorgen aber Wissenschaftler hier können sich Gedanken machen und da gibt es nix ins Lächerliche zu ziehen.

    • Paulus sagt

      @Günter, ich denke man sollte es schon etwas differenzierter betrachten.
      zu a: Die Bürger bezahlen durchaus den Preis den sie als angemessen betrachten. Egal ob im LEH, in Hofläden, in irgendeiner Delikatessa oder im Spezialitätenversand. Ich z.B. bezahle für hausmacher Würste, nach den Rezepten aus ganz armen Zeiten gerne deutlich mehr als für das was der Handel so anbietet.
      zu b: Die Mär vom “Wegschmeißen” ist nach meiner Kenntnis widerlegt. Ich möchte den links-grünen sehen, der auf Apfelsinenschalen oder ausgekochten Knochen herumkaut.
      zu c: Nachdem ich einmal das zweifelhafte Vergnügen hatte einen Schlachthof der Fa. Westfleisch (einschl. Untergeschoss) zu besichtigen, weiß ich das da überhaupt nichts entsorgt wird. Selbst das kleinste Fitzelchen wird einer weiteren Verwendung zugeführt. Das beginnt bei den Herstellern von Aromen, über die Kosmetik- und Pharmaindustrie und endet irgenwie bei den Herstellern von Luxusartikeln, wie z.B. Naturhornbrillen etc.
      Und jetzt beleidige bitte keine Chinesen die gerne gedämpfte Hühnerfüße essen, indem indem du deren Vorlieben mit Entsorgung in Verbindung bringst.
      Verbraucherbashing ist hier völlig fehl am Platz, und ruft genau das Gegenteil hervor was den Bauern hilft. Das scheint selbst bei Bauer Willi so langsam angekommen zu sein.

      • Reinhard Seevers sagt

        Paulus, du bist privilegiert und urteilst immer aus dieser Position. Schau dich Mal in den Stadtteilen um, die nicht privilegiert sind, die können sich solche Wohlstandsdiskussionen eben nicht leisten.

      • Bauer Willi sagt

        „…scheint selbst bei Bauer Willi angekommen zu sein“. Bauherr hält mich für verkommen, Paulus für einen Idioten.
        Wird ja immer besser. Gut, dass ich im Urlaub bin…😎

        • Lady sagt

          “Bauherr hält mich für verkommen, Paulus für einen Idioten.”

          Das hätte schlimmer kommen können. 😃
          Schöne Tage wünsche ich euch, gute Erholung bei hoffentlich passablem Wetter.

      • Stadtmensch sagt

        Verbraucherbashing ist das Mittel der Wahl, wenn es um Ignoranz geht. Also wenn es egal ist, dass Monopole jegliche faire Preisbildung verhindern. Dann würde nämlich die Marge leiden. Der Gang zum Lebensmittelverramscher kostet doppelt und dreifach (Stadtflucht, Straßen für Pendler, Wissensentwertung) Dass man euch Ökonomen auch immer wieder alles erklären muss…

        • Reinhard Seevers sagt

          Wer den Verbraucher von seiner Verantwortung entbindet, der ergibt sich dem Kapitalismus. Wenn alle wirklich für den Umweltschutz sind, dürfte es keinen Flug mit Ryanair geben, der doch so billig ist. Stadtmensch, es gibt keine Lösung, von der sich einige ausnehmen können.

          • Stadtmensch sagt

            Als Poststrukturalist muss ich dich drauf hinweisen, dass du dich schon mit deiner Wortwahl (Verbraucher) hoffnungslos im systemischen Denken verstrickt hast 🙂
            Verantwortung kann es nur in überschaubar selbstorganisierten Strukturen geben. Das was wir seit der gewaltsamen Gründung von Nationalstaaten ertragen müssen ist ein “goldener Käfig”. Für alles außerhalb der Wohlstandsinseln ist es nur nur ein Käfig.

            • Reinhard Seevers sagt

              Ach Stadtmensch, im Erfinden von Ausreden für eigenveranwortliches Handeln scheint jede Form der Wortfindung gerechtfertigt, oder?🤓

              • Inga sagt

                Stadtmenschen sind halt so!

                Die haben es ja nicht anders kernen gelernt!
                Darauf basiert unsere Industriegesellschaft.

                Eben eine Einbahnstraße in die Schädigung der Ökologie!
                Wie kommt man aus der Einbahnstraße wieder raus?
                Mit Verboten?
                Oder mit der Wandlung der Industrie?

  5. Bauherr sagt

    Wer den Versuch, den Welthunger zu stillen als Scherz tituliert, lasst tief in seine verkommende Seele blicken.
    Es ist möglich, dass sich die Zeit aus um 2008 herum wiederholt. Getreidebörsen sind bullisch und bald kommt das Thema, dass Schwellenländer das Brot nicht mehr bezahlen können.
    Gleiches für Massentierhalter, denen beim Futtereinkauf die Luft ausgeht.
    Aber wenn der begrenzte Horizont nicht über die eigenen 40ha hinausreichen, weiß man nicht wie viel Arbeit und Stress Massentierhaltung ist und was Hunger einer Mexikanischen Familie bedeutet- auch für den Frieden.

    • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

      Werter Bauherr – Respekt vor Ihrer Analyse…

      Das Problem “Welthunger” wird aber hier in diesem Forum wohl schwerlich gelöst werden können.

      Dazu mangelt es leider im Einzelnen an konkreten Ideen u. wer selbige in Ansätzen entwickelt, wird ohnedies kaum ernst genommen. Mit einem solchen Personenkreis kommuniziert man schlichtweg nicht. 😉

      Passt aber haarscharf ins Zeitbild. – Die Vorkommnisse in Kabul dokumentieren eindurcksvoll die Hybris unserer westlich dekadenten Wohlstandswelt und damit unmissverständlich, was in Reihen eben jener erheblich aus dem Ruder läuft. Dieser gelebte Narzissmus bricht jetzt in sich zusammen wie ein Kartenhaus. – Wann endlich kommen wir erheblich geerdet wieder zurück auf dem Boden der Tatsachen !?

      • Reinhard Seevers sagt

        Der Welthunger wird sicherlich nicht von Deutschland aus gestillt. Das Kapital sucht sich gerade einen neuen Abnehmer und findet ihn in den globalisierten IT-Unternehmen und Heilsversprechen für Hightech -Nahrungserzeugern. Wer sich da mit reinziehen lässt, wird am Ende wirklich merken, dass man Geld nicht essen kann. Am Ende steht das Chaos und noch mehr Hunger für noch mehr Menschen.

      • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

        Etwas mehr Innovationsfreude täte aber doch wirklich dringend not, oder meinen Sie nicht, werter Kollege Willi!?

        Erst einmal wird schon in den Kinderschuhen steckend zerredet was das Zeug hält, …und dann vergeht unendlich viel Zeit, Zeit, …Zeit, die wir einfach nicht mehr haben.

        • Günter sagt

          Das Startup ist erst einmal beim Geldeinsammeln.
          Wenn es so zukunftsträchtig wäre, hätte Nestlé oder ein anderer Konzern längst zugeschlagen.
          Aber je lauter heutzutage das Geschrei umso mehr fließt das Kapital.

          • Reinhard Seevers sagt

            Genauso Günter. Und darin liegt die eigentliche Gefahr. Tesla hat es vorgemacht. Jahrelang rote Zahlen und immer neues Geld aus irgendwelchen Quellen reingepumpt. Ob am Ende überhaupt etwas herauskommt ist fraglich. Aber wer sich dem entgegenstellt, wird gleich als rückwärtsgewandt abgestempelt. Dabei merken die Vorwärtsgewandten gar nicht, wie Geld, das gar nicht erwirtschaftet wurde im System versickert, gleichzeitig echauffiert man sich über konservative Arten der Erzeugung. Ich glaube, dass viele dem Irrglauben der Innovation so verfallen sind, dass sie gar nicht merken, wer sie verarscht.

            • Paulus sagt

              Tesla hat immerhin den Automobilbau sozusagen auf den Kopf gestellt.
              Die haben mit der Software und der Lade-Infrastruktur angefangen und dann alles seit ewigen Zeiten bekannte schlicht drumherum gebaut. Schließlich erkannten auch deutsche Manager, dass Tesla ihnen um 1,5 bis 2 Jahre voraus war. Bis dahin hatten sie sich über unsaubere Schweißnähte
              und Spaltmaße lustig gemacht. Schon mal einen Tesla gefahren?
              Mir ist er als Rentnerauto zu flach und zu unbequem, ansonsten bleibt da kaum ein Wunsch offen. Und ich kenne nicht nur meinen alten Lada.

              • Reinhard Seevers sagt

                Du hast mich nicht richtig verstanden. Es geht um die Art der Finanzierung, sowohl bei Tesla, wie auch bei vielen Start-ups. Es wird Geld gesammelt aufgrund einer Erzählung, eines neuen Märchens. Früher entstanden Firmen aus einer Idee, dann folgte eine Marktanalyse, dann begann man Startkapital zu generieren oder begnügte sich mit geringen Mitteln. Der Markt gab ihnen dann Recht oder auch nicht. Heute wird eine Gigafactory aus dem Boden gestampft, von der man HOFFT, dass sie gewinnbringend arbeiten wird. Man WEISS aber bereits im Vorfeld, dass sie die Welt retten wird…..und man weiß ganz sicher, dass 6Milliarden verbaut sind. Und die Politik applaudiert einem Märchenerzähler. 🤓

                • Günter sagt

                  Ich möchte den Aufschrei aller NGO ‘s hören,
                  Wenn in Brandenburg statt einer Autofabrik ein Stall für 10 000 Kühe gebaut würde.
                  Ganz cool stehen hier Politiker mit Musk in der Pampa und suggerieren trotz der Umweltprobleme die diese neudeutsch “Gigafactory” mit sich bringen wird, welch tolle Hechte sie sind.

                • Thomas Apfel sagt

                  Das ist eh das neue Geschäftsmodell des Internetzeitalters: es werden Geschichten erzählt und verkauft. Das ist bei den NGO´s sowieso das Geschäftsmodell, inzwischen aber bei der “Wissenschaft” leider in großen Teilen auch. Medial und auch privat werden die Recherchen immer breiter und damit auch immer flacher, weil wir mit einem Berg an überflüssigen Informationen zugeschissen werden. Vielen geht dabei die Fähigkeit verloren ab und an den “Logikcheck” zu machen. Das ist in der Umwelt-, in der Landwirtschafts- und in der Korona-Diskussion so. Das macht nur noch eins mit einem: es macht MÜDE.

    • Reinhard Seevers sagt

      Hungerbekämpfung ist ja keine Frage fehlender Technologien und kluger Köpfe. Es ist eine Frage der gerechten Verteilung von Einkommen, Eigentum, Bildung, Recht, etc.
      Da kann man noch so viele Technologien entwickeln oder beforschen. Wenn ersteres nicht gegeben ist, wird weiterhin Mohn zur Finanzierung von mittelalterlichen Regimen angebaut, anstatt Getreide oder Gemüse. Wer nicht bereit ist, wirkliche Opfer zu bringen für die Benachteiligten der Welt, der wird sie im eigenen Land durchfüttern müssen. Die Frage wird sich stellen, wie viel Opferwillen wir den Extremisten dieser Welt entgegen zu setzen bereit sind…..bevor wir den nationalen Widerstand wirklich zu spühren bekommen werden.

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