Am 2. Februar war ich auf der Mitgliederversammlung unseres Rübenbauerverbandes. Als Hauptredner war der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, eingeladen. Aus seiner mehr als einstündigen, frei gehaltenen Rede hier einige Auszüge (Reihenfolge wie gesprochen).
- Europa ist nicht mehr auf dem Spielfeld sondern steht auf der Seitenlinie
- Europa hat bisher Klimaschutz und Biodiversität über alles gestellt
- Farm to fork und Green Deal müssen, so wie es derzeit diskutiert wird, gestrichen werden
- Wir müssen die EU reformieren. Nur so kommen wir wieder aufs Spielfeld
- Wir haben noch nicht den Politikwechsel, der dringend nötig ist
- Ich kann es nicht akzeptieren, dass Lebensmittel aus Übersee auf unseren Markt kommen, bei denen Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden, die bei uns nicht zugelassen sind
- Wir sind gegen Mercosur (Bezug zum Video, in dem Bundeskanzler Merz dem DBV „dankt“. Er erläutert den Hintergrund, der zu dieser Formulierung geführt hat)
- wir brauchen die Wiederherstellung der Wettbewerbsfähigkeit
- „Naturflächenbedarfsgesetz“ im Koalitionsvertrag: Wir brauchen diese Flächen um Lebensmittel darauf herzustellen
- Wir brauchen mehr Vertrauen in unsere Arbeit. Wir sind sehr gut ausgebildet und wissen, was gut für Boden und Pflanze ist (Hintergrund: Ausbringung von Dünger auf leicht angefrorenen Boden, der über Tag wieder auftaut.)
- Zuckersteuer: Adipositas kommt von einer falschen Ernährung
- Wir brauchen bei Pflanzenschutzmittel eine Zulassungsbehörde für die gesamte EU
- 99 Cent für ein Päckchen Butter war die blanke Provokation der Schwarz-Gruppe (Lidl, Kaufland)
- Mir fehlt die Phantasie, wie man Lebensmittel klimaneutral erzeugen kann
- Der deutsche Bauernverband ist keine one-man-Show Rukwied. Wir arbeiten im Team
- Wir haben tolle junge Menschen, die sehr gut ausgebildet sind. Ich glaube an die Zukunft der Landwirtschaft. (Antwort auf die Frage, was man heute jungen Leuten raten soll)
Wie oben schon erwähnt: dies sind Auszüge, die mir erwähnenswert erschienen. Sie im Zusammenhang zu hören ist natürlich etwas anderes.
In der anschließenden Diskussion ging Rukwied auch auf die kritisch gestellten Fragen ein. Ich war von Vortrag und Diskussion beeindruckt, auch wenn ich nicht in allen Punkten mit den Ansichten des DBV übereinstimme.


Im Unterschied zu anderen sitzt Ruckwied immer noch im Vorstand der BayWa, an deren Niedergang er mitschuldig ist. Und wartet darauf, dass er noch eine fette Abfindung bekommt trotz des Schadens, den er (mit-)angerichtet hat? Da lässt sich über das Spielfeld und wer darauf gehört und wer nicht natürlich fein daherquatschen.
u n d ?
Das Ehrenamt will oft das richtige. Das Hauptamt weiß es zu verhindern.
Das alles klinkt nach Vertrauen und richtiger Analyse , aber mir fehlt der Glaube. „Es hätte ja noch viel schlimmer kommen können “ hören wir vom DBV seit 50 Jahren. Alle „Bauerneliten“ berichten mir von guter Arbeit des DBV und deren Vorsitzenden , aber hier in der Basis auf dem Lande kommt es nicht an. Wir sind zwar im DBV , aber auch nur weil der Landvolkkreisverband hier super Arbeit macht. Von der DBV-Spitze ist hier nichts zu hören. Gerade auch deshalb weil hier kein DEMO-Aufruf kam während in Brüssel „die Hölle“ los war. Warum wohl ? Weil den Betrieben das Wasser bis zum Halse steht und hier nur der LSV und die „Freien Bauern“ zur DEMO gefahren sind. Warum hat der DBV nichts gegen die „Zollfreien Zuckerimporte „in die EU unternommen , denn damit sind hier Zuckerpreise und damit die Rübenpreise unter Erstellungspreis abgesackt. Auch bei der Milch oder den Schweinepreisen wird nicht tacheles geredet mit der Politik. Erst stocken wir hier ab , oder besser werden dazu mit politischen Mitteln verdonnert und dann kommen die Mengen aus den EU-Ländern hierher und drücken trotzdem hier die Preise runter. Was nützt es hier die Produktion zu drosseln , wenn dann die anderen EU-Länder entsprechend aufstocken. Wenn man von 35 ct/ltr. Milch oder 91 Euro/ 123 kg Schwein ausgeschlachtet hört , dann kann es einem nur kalt den Rücken runter laufen. Unser System geht so dem Ende entgegen , weil keiner mehr Vertrauen dazu hat . Berlin und Brüssel ergehen sich in Mercosur und Verträge mit Indien , doch die Musik spielt in China , USA und Rußland. Uns fehlt das strategische und wirtschaftliche Denken in der EU. Mit Zensur und Bevormundung löst man keine Probleme , sondern versucht nur noch bis der Bürger aufmuckt an der Macht zu bleiben.
Bei Forderungen und Verhandlungen wird es in allen Lebensbereichen fast immer Kompromisse geben. Das liegt in der Natur der Sache und an verschiedenen Interessen. Also hat der Spruch „es hätte schlimmer kommen können“ in den meisten Fällen seine Berechtigung. Klare Stellungsnahmen zu zollfreien Importen und Preisen gibt es vom Bauernverband zuhauf.
Als Beobachter aus dem (befreundeten) Ausland fielen mir drei Literaturzitate ein:
1) Worte, Worte, nichts als Worte. (William Shakespeare; 1564 – 1616)
2) Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube. (Johann Wolfgang von Goethe; 1749 – 1832)
3) Der Worte sind genug gewechselt, Laßt mich auch endlich Taten sehn! (auch Goethe)
Ich erinnere nur an die noble (man könnte auch sagen feige) Zurückhaltung des DBV in Sache „Grüne Kreuze“.
Mit immer zu spät, zu lasch, zu lautlos etc. gewinnt man keine Blumentöpfe sondern verliert immer mehr Bauern.
Ich würde nichts lieber tun als JR zu kritisieren. Aber die Punkte und Feststellungen sind ok..
Ich glaube allerdings nicht, dass junge Menschen aktiv werden im Bauernverband. Ich kenne keinen und die etwas jüngeren, sind glatt wie ein Aal und ohne politische Potenz. Phrasen dreschen können wir so gut wie Gerste dreschen. In beiden Fällen schlechte Ernten…
Ich weiß auch nicht mehr was man fordern soll, außer, junge Vollblutlandwirte zu fördern ohne dabei Milchseen und Butterberge aufzubauen.
P.S.: Lieber JR, ein Bauernverband kann nicht gleichzeitig Sofamelker und Sofapflüger auf der einen und aktive Bauern auf der anderen Seite vertreten.
@Altbauer
Ich lese die Kommentare hier und bei Facebook. Zu 80% Kritik an Rukwied. Da stellt sich doch die Frage, was denn wäre, wenn es den DBV und Rukwied nicht gäbe.
Am Montag wurde der Beirat des RRV z.T. neu gewählt. Durchschnittsalter geschätzt 40 Jahre. Von 6 Positionen 2 Frauen. Muss man da meckern?
Nichts gegen begründete Kritik. Zuweilen ist sie auch berechtigt. Aber bei den 80% auf fb sehe ich fast nur blindes gehässiges Draufschlagen auf billigstem Stammtischniveau. Hier im Blog ist es etwas besser. Ohne den Bauernverband hätten wir KFZ-Steuer, vollen Dieselpreis, Rote Gebiete, SUR, Pflanzenschutzverbot in Landschaftsschutzgebieten, eine noch wesentlich bauernunfreundlichere Ausgestaltung der Mercosurpläne usw usw. Viele erwarten unrealistische Maximalforderungen und sehen jeden geschlossenen Kompromiss als Versagen. Kontakte zu den Entscheidungsträgern in der Politik werden verpönt.. Randale und Krakehlen gelten als zielführend. Wie blöd muss man sein? Außer dem Bauernverband kämen aus bäuerlicher Seite nur noch die Vertreter der mehr als fragwürdigen AbL überhaupt mal an der Pforte zu Verhandlungsräumen vorbei.
Die Frage ist: Reicht das? Ich bin jetzt aus (fast) allen Fachgremien des DBV ausgetreten. Ich kann mir das „Geseiere“ in der oberen Führungsebene nicht mehr antun. Und ja, durch das „Anbiedern“ im politischen Geschäft haben die bundesdeutschen Bauernvertretungen einiges erreicht (durch sprechen mit einer Stimme hätte es mehr sein können). Die Frage bleibt aber: Reicht das, um unsere Bevölkerung in Krisenzeiten sicher mit LM zu versorgen? Wir Bauern packen auf den Betrieben zu und reagieren angemessen auf Krisen. Im politischen Umfeld nicht. Ja, ich weiß, dazu gehört auch schlagkräftiges Personal. Auch deshalb meine Frage.
Mit respektvollem Umgang (man kann es „anbiedern“ nennen) erreicht man in der Regel mehr als mit Rumpoltern.
Echt. Hab es jahrelang „begleitet“. Frag Thomas Bröcker, ob es nicht doch besser gewesen wäre, sehr viel deutlicher zu „komunizieren“.
Oder anders herum: eine Möglichkeit wäre es tatsächlich, „respektvoll“ zu verhandeln und konfliktreiche Themen schneller (oder gleichzeitig) per Gericht klären zu lassen (wie bei den Roten Gebieten geschehen). Macht es dann einen Unterschied?
Für jede vom Bauernverband initierte Gerichtsverhandlung bedarf eines klagenden Strohmanns. Leider hat der Bauernverband im Gegensatz zu manchen mafiösen Spendenschnorrvereinigungen kein Verbandsklagerecht.
Leider
Ich würde nichts lieber tun als JR zu kritisieren. Aber die Punkte und Feststellungen sind ok..
Ich glaube allerdings nicht, dass junge Menschen aktiv werden im Bauernverband. Ich kenne keinen und die etwas jüngeren, sind glatt wie ein Aal und ohne politische Potenz. Phrasen dreschen können wir so gut wie Gerste dreschen. In beiden Fällen schlechte Ernten…
Ich weiß auch nicht mehr was man fordern soll, außer, junge Vollblutlandwirte zu fördern ohne dabei Milchseen und Butterberge aufzubauen.
P.S.: Lieber JR, ein Bauernverband kann nicht gleichzeitig Sofamelker und Sofapflüger auf der einen und aktive Bauern auf der anderen Seite vertreten.
man müsste ihm Ziele mit Bauerninteŕessen setzen
und er darf nicht für die Industrie arbeiten, denn das ist so,
als wenn ein wichtiger Mitarbeiter eines Betriebes auch für die Konkurrenz arbeitet.
Für welche Industrie arbeitet er? Und welche dieser Industrien steht in Konkurrenz zu den Bauern?
Ein Bauernverband MUSS seine langjährigen Mitglieder auch noch nach deren Ausstieg aus der Praxis vertreten. Er muss die an hohen Getreidepreisen interessierten Ackerbauern genauso vertreten wie die an billigem Futter interessierten Schweinemäster.
@JB Wirklich? Ein Bauernverband MUSS seine langjährigen Mitglieder auch noch nach deren Ausstieg aus der Praxis vertreten. Er muss die an hohen Getreidepreisen interessierten Ackerbauern genauso vertreten wie die an billigem Futter interessierten Schweinemäster.
Das hört sich für mich nach Einheitsbrei der Altparteien an.
Die Bauerverbände bevorzugen wie die Politik die ältere Generation und Übertragen sehr oft die ganzen Probleme und Schulden auf die nächste Generation
bzw. Übernehmer anstatt von Anfang an Nägel mit Köpfen zu machen !
Die großen Verbände empfand ich auch nie ehrlich gegenüber der jüngeren Generation.
Versteht mich bitte nicht falsch. Ich habe nichts gegen die ältere Generation ,
ganz im Gegenteil ich erwarte nur von jetzigen Generation von Funktionären die gleiche Hilfe, Beratung ,Förderung wie es die heutigen Übergeber erfahren haben
damit wenigtens etwas Chancengleichheit im Verband herscht.
Ich wurde leider mehrmals vom Verband zutieft enttäuscht und ich bereue jede
D- Mark und jeden Euro den er jemals von mir für seine Unzureichen Leistungen erhalten hat. Wäre er von Anfang an ehrlich zu mir bzw. uns gewesen hätte ich
auf Selbständigkeit und Landwirtschaft gegesetzt und es wäre mir viel Leid erspart
geblieben.
Ich freue mich über die junge Generation in den kleinen Fachverbänden oder Erzeugervereinungen welche das Problem auch erkannt haben und mit allen Parteien im Austausch sind und diese gzu Versammlungen ohne Außgrenzungen
geladen werden.
Schade, das nach den „drohenden“ Ansagen vor 2 Jahren keine weiteren Aktionen
mehr unsterstützt wurden.
Ein Verband ohne Verbandsklagerecht und mit politischen Maulkorb sowie
älteren verstrikten Funktionären, welche ihren Aufsichtratspflichten in anderen landwirtschaftlichen Organisationen bzw. Partnern nicht nachkommen und
zu Ämterhäufung neigen sind nicht unsere Vertreter, sondern Teil eines anderen Netzwerkes welches nur an der Landwirtschaft verdient oder gar fremde Interresssen verfolgt !
Das war die Rede bei den Rübenbauern. Wird er das auch in der Öffentlichkeit vertreten? Manchmal habe ich schon das Gefühl, dass er, wenn er unter seinesgleichen ist, sich auffällig ruhig verhält. Diese Rede aber trifft die Probleme auf den Punkt und es ist uns allen zu wünschen, dass sich Ruckwid künftig mehr Gehör verschaffen kann.
@E.F.
Auf dieser Veranstaltung waren zahlreiche Pressevertreter als auch Mitglieder von Land- und Bundestag. Damit ist diese Rede eine öffentliche Rede. Ich habe ja mit meinem Artikel auch zu einer Verbreitung beigetragen. Bei Bauer Willi liest auch FAZ, Handelsblatt und Süddeutsche mit. Und nicht zu vergessen die „Welt“, wie kürzlich belegt.
Wie man sieht, wirst du von allen respektiert! Das spricht für deine Persönlichkeit und deine Kompetenz! Bleib uns noch lange erhalten!
DBV: Alle Aussagen von Rukwied sind richtig und korrekt, was er in dem Forum formulierte!
Laut Internetseite des DBV hat er auch folgendes gesagt:
„Wenn wir die Zukunft für und mit der jungen Generation gestalten wollen, gehören ambitionierter Klima- und Artenschutz ohne Frage dazu.“
Im Moment werden fast alle Wirtschaftsverbände kritisch gegenüber der Regierung obwohl sie bisher versucht haben im ideologischen Strom mitzuschwimmen. Für eine Wende ist es jetzt leider zu spät.
https://youtube.com/shorts/-B6cYPJXtKQ?si=NdUXuhZEguaIOmHn
Das sehe ich seit der letzten BSE- Krise so. In den Jahren davor wollte ich auch mal auf Bio umstellen und dann benutzen die eine Pharmapanne um die seriöse Landwirtschaft zu diffamieren.
Auf Kuba hat man erstmals 0 Grad gemessen:
https://www.n-tv.de/panorama/Kuba-erlebt-erstmals-null-Grad-id30321099.html
Ich denke das kommt von der Entnahme von Windenergie in den USA. Dann kann kalte Luft aus dem Norden weiter nach Süden vordringen.
„Ich denke das kommt von der Entnahme von Windenergie in den USA. Dann kann kalte Luft aus dem Norden weiter nach Süden vordringen.“
😆🤡….er bleibt wirklich beharrlich bei seiner Sicht auf die Physik….erinnert irgendwie an die „parawissenschaftlichen Prä-Astronautik“ von von Däniken.😆
Niedersachsen soll ein schwaches Abitur haben. Vielleicht ist deshalb bei der einen oder anderen Person das physikalische Verständnis zu wenig ausgeprägt.
Der Trump hat doch vor der Btw gesagt, dass die Europäer die Windräder in der Nordsee abreißen sollen. Die USA selber haben 5 Offshore Windprojekte gestoppt.
Die denken halt sachlicher als die Euros.
Evonik, ihre simplifizierte Korrelations-Kausalitäts-Denke ist wirklich extrem peinlich.
Unter dem Simplifizierungs-Syndrom leiden Sie selber. Der ton den Sie gegenüber dem Emil aus Lönneberga angeschlagen haben ist auch so ein Argument weshalb ich sage:
Keine Macht den Bauern!
Ich entschuldige mich mal gleich:
Das t kommt davon, dass meine tastatur das Große seit heute verweigert.
Ich bin kein Bauer Evonik.
@evonik : between Texas and the North pole is nothing but a barbed wire fence! Und cuba ist soviel weiter nicht.
RS: So ganz von der Hand sollte man das mit der Windenergie nicht weisen. Es gab vor Jahren schon mal Untersuchungen in Canada ( top Agrar?), wo man die Nutzung von Wind und dessen Einfluss auf Wolkenbildung und Niederschläge ( insbesondere Trockenphasen etc.) untersuchte… Ergebnis kenne ich nicht, aber letztlich ist es wie vieles ein Eingriff in die Natur mit und ohne Physik!
Christian, jede in Fragestellung angeblicher Wissenschaft ist ja auch gut. Aber was Evonik hier ständig vom Stapel lässt, ist wirklich hahnebüchen. Am Ende wird das Klima mehr von Windrädern beeinflusst, als von anderen Faktoren. Einmal heißt es, dass es schon immer Klimawandel gab, dann plötzlich sollen ein paar Windräder auf dem amerikanischen Kontinent das Wetter auf Kuba beeinflussen….und Trump ist gleichzeitig der wissenschaftliche Wahrheitsverkünder, weil er seinen Kopf durchsetzt? Wie spookie ist das alles?
@RS
Eigentlich wollte ich mich ja raushalten aber hier ist es mal notwendig, mind. 10 Daumen zum Ausdruck zu bringen.
btw: Mehr von „@ e“, könnt Ihr im „Landtreff“ unter „Wini“ lesen. Das passt alles gut in die Faschingszeit.
Jetzt weiß ich endlich wo es einen Wini gibt. Hatte ja schon mal gefragt.
Dauerndes wiederholen macht mich auch nicht zum Wini. Aber irgendwann muss ich schon am Verstand des Autors zweifeln.
Hab mal wieder auf meinen unvollständigen Nick geklickt .Sorry.
Muss mal schauen dass ich ihn löschen kann
Wir haben eine Überlagerung von drei Faktoren:
1. die natürlichen Oszillationen
2. den von Menschen gemachten Klimawandel
3. Die Veränderungen der Luftströmungen durch die Windräder.
Deshalb ist es kompliziert die Auswirkungen der einzelnen Faktoren zu unterscheiden.
Beim Friseur hat man mir eine ältere Dame zugewiesen. Die hat Lungenprobleme und jammerte über schlechte Luft. Ich sage:
Wir haben keinen Wind mehr und so werden Schadstoffe nicht mehr weg geblasen.
@Evonik
Wie ist das denn mit der kalten Luft aus Russland? Da ist es doch gut, dass wir hier in Deutschland Windräder haben, dennn es ist im Rheinland schön muckelig warm. Aktuell 10 Grad Celsius (plus)! Da wo keine Windräder stehen ist es kalt.
Ernsthaft: ich muss Herrn Seevers (Architekt) hier zustimmen. Mir fehlt die Phantasie (und der wissenschaftliche Beleg) für Ihre These.
Der Trick bei solchen Behauptungen ist regelmäßig, daß es nicht völlig falsch ist. Natürlich beeinflussen Windräder die Umgebung, aber halt lokal.
Von Kuba bis Florida sind es allerdings mindestens 150 km…
In McPomm und der Ostsee stehen doch auch Windräder. Oder sind die abgeschaltet wegen Eis auf den Flügeln. Wenn wir die Kälte fernhalten wollen, dann müssen wir an den Ostgrenzen Windräder aufstellen. Die bremsen dann die kalte Luft aus Osten aus, bzw. wärmen die Luft , die durch kommt, schon an.
Ich vermute, dass das Rheinland von der südwestlichen Luftströmung profitiert. Die kommt wiederum daher, dass dem Wind im Norden die Kraft genommen wird.
Wenn du gerade erst der Dame im Friseursalon erklärt hast, dass es keinen Wind mehr gâbe, wie kann der nicht vorhandene Wind dann gebremst werden? Frag nur für einen Freund.🤗
moin das sind doch mal klare Worte! genauso könnte er auch im Bundestag die Situation der Landwirtschaft erklären. bei dieser Rede oder eher gesagt nach dieser Rede bin ich dann gespannt auf die Diskussion, die bestimmt stattfinden wird. ob unser Minister dabei eine gute Position haben wird ist fraglich! schönen Tag
Moin Willi ,erst einmal Danke das du dieses Thema aufgegriffen hast. Er Ist ja nicht nur unter den Landwirten , sondern auch in den verschiedenen Verbänden der Landwirtschaft ,
umstritten. Das was er hier von. sich gibt, klinkt ersteinmal vernünftigen. Sein.Verhalten und seine Aussagen der Landwirtschaft betreffend , gab er oft Rätsel auf und erntete Unverständnis. Bin gespannt auf die Kommentare. Eventuell bekomme ich dann ein besseres Bild, als ich es aktuell habe.
Solche Aussagen hat der DBV früher als rechtes Geschwurbel abgetan. Anscheinend folgt die Einsicht der Verantwortlichen immer um fast zehn Jahre zeitversetzt.
Ja, scheint so.