Bauer Willi
Kommentare 362

Rückhaltlose Aufklärung!

Die kürzlich veröffentliche Studie zum Insektensterben hat uns Landwirte sehr erschrocken. Keine Branche ist von Insekten so abhängig wie die Landwirtschaft. Von daher fordern wir als Landwirte eine rückhaltlose und wissenschaftsbasierte Aufklärung über den Umfang und die Höhe des Insektensterbens. Die bisherige Studie liefert dafür Ansätze, ist jedoch methodisch noch lückenhaft, weil regional beschränkt. Ein jetzt dringend zu beginnendes Monitoring hat sich nicht nur auf Deutschland zu beschränken, sondern ist europaweit zu führen. Die dazu notwendigen Gelder und das Fachpersonal sind sofort verfügbar zu machen! Die Versorgungssicherheit der Bevölkerung könnte davon abhängen.

Neben dem reinen Monitoring, also der Beobachtung ist besonderes Augenmerk auf die Ursachenforschung und die Frage zu legen, welchen Anteil die vielen verschiedenen Parameter wie beispielsweise Klimawandel, geänderte Landnutzung, zunehmende Versiegelung der Landschaft und andere am Insektensterben haben. Ohne die vielen verschiedenen Ursachen zu kennen, ist eine Lösung des Problems nicht möglich.

Kritisch ist anzumerken, warum die Ergebnisse erst jetzt veröffentlich werden. Da diese Untersuchungen bereits seit 27 Jahren gemacht werden und der Trend seitdem in die gleiche Richtung zeigt, muss die Frage gestellt werden, welche Gründe dazu geführt haben, dass diese Ergebnisse bisher nicht veröffentlicht wurden. Allerdings führt uns die rückwärtsgewandte Betrachtung nicht weiter sondern jetzt muss gehandelt werden.

Wir Landwirte wollen bei der Aufklärung gerne federführend sein, denn das Thema Insekten ist unser Thema! Wenn Umweltschutz-Organisationen uns dabei unterstützen wollen, so nehmen wir diese Hilfe gerne an. Gemeinsam werden wir mehr erreichen, denn die gebündelte Kompetenz von praktischen Landwirten mit vielen eigenen Beobachtungen und die finanziellen Möglichkeiten der Nicht-Regierungs-Organisationen ist eine schlagkräftige Allianz. Fangen wir also an.

Dies ist eine persönliche Presseerklärung von

Bauer Willi

P.S.: Dies ist keine Satire, sondern ernst gemeint.

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362 Kommentare

  1. Walter Parthon sagt

    Artikel des Bauernverbandes zum Thema Insektensterben

    Wie Lichtverschmutzung die Natur stört
    Allein in Kiel nahm die städtische Straßenbeleuchtung zwischen 1948 und 1998 von 380 auf 20.000 Leuchten zu – mit erheblichen Folgen für flugfähige Insekten. Für die Bundesrepublik mit 6,8 Mio. Straßenleuchten ergibt die Hochrechnung über eine dreimonatige Flugperiode die Zahl von 91,8 Mrd. durch Lichtverschmutzung getöteter Insekten.
    Neben den Insekten sind zahlreiche andere Tiergruppen betroffen. Damit stellt sich die Frage, welche Folgen diese Lichtverschmutzung hat. Hier einige davon:
    1) Fehlverhalten bei der Orientierung durch Störungen von Wanderungszügen, durch permanente Punktorientierung („Fesseleffekt“) an Lichtquellen, durch „Leitplankeneffekte“ von Lichterketten, durch Flugkollisionen mit großen beleuchteten Bauwerken,
    2) Störung der Fortpflanzung durch fehlgeleitete Kommunikation der Geschlechter,
    3) Störung der Nahrungsbiologie durch Fehlverhalten bei der Nahrungssuche,
    4) Populationsverluste durch permanente Ausfälle an Individuen unmittelbar an den Leuchten oder in ihrem Umfeld (Staubsaugereffekt),
    5) Störungen im Hormonhaushalt,
    6) Störungen in der Biorhythmik (im Tagesablauf und saisonal),
    7) Negative Energiebilanz.
    Beleuchtung als Todesfalle… und wir dachten, die Bauern sind schuld.
    Mehr: http://www.spektrum.de/…/lichtverschmutzung-und-ihre-fatalen-…/7024

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  2. Sabine sagt

    Nur, weil hier viel auch über das was machbar ist, über das sterben der ländlichen Strukturen und damit auch der Lebensräume für Tiere gesprochen wird und ähnliches.
    Stellt Euch mal vor, da kommt ein Mann, der jahrelang Entwicklungshilfe im ländlichen Afrika geleistet hat, auf den elterlichen Hof zurück und überlegt, ob und wie er ihn weiterführen will… und dann trifft er auf eine Sau, in die er sich „verliebt“… Ein Märchen aus dem Hällischen, bei dem bestimmt nicht alles so doll ist, wie in der Werbung, aber vllt. doch gut für die Seelen, der Leute hier, die immer nur die Sackgassen sehen. Sicher gibt es so viele Fernsehberichte nur über diese Erzeugergemeinschaft, weil sie halt eine der wenigen sind, die wirklich auch wirtschaftlichen Erfolg haben. Bleibt also nur noch die Frage, ob es da mit der Wirtschaft auch die Biene brummt.
    https://www.besh.de

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  3. sonnenblume sagt

    Hallo fingerphilosoph, zu deinem Kommentar bei Sabine. Ja es siegen die, die die wenigsten Skrupel haben. Ist es in der Industrie denn anders? Veränderungen gibt es immer nur wenn sie richtig auffällig werden, siehe Automobilindustrie, oder Firma Straathof. Diese Unternehmen haben den nötigen Hintergrund um aus dieser Situation heraus zu kommen. Sei es, weil man mit Arbeitsplatzverlust droht, oder weil in der Vergangenheit so viel verdient wurde, dass man jetzt sogar in kürzester Zeit den Vorreiter in Sachen Tierschutz darstellen kann, wie jetzt in der Folgegesellschaft von Straathof. Für einen Familienbetrieb werden die Vorgänge und die daraus resultierenden Gesetzte schwerwiegende Folgen haben. Überleben wird in jedem Fall die LFD-Holding.

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  4. sonnenblume sagt

    Hallo Sabine, zu deiner Aussage – der Landrat, – kann das leider nicht an passender Stelle anfügen. Die baurechtliche Seite wird je nach Standort der Betriebe zum Problem und für diejenigen, die keine Ausweichmöglichkeit haben, auf Dauer das Aus bringen. Das ist heute schon absehbar und man kann nicht davon ausgehen, das es für solche Betriebe eine Sonderregelung geben wird. Somit ist die ständige Rede vom Erhalt der Familienbetriebe Unsinn. Die Vorstellung von kleinen Betrieben kann man momentan gut verkaufen, aber es wird in die andere Richtung gehen und ich glaube, dass das allen Beteiligten durchaus bewusst ist.

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  5. Eckehard Niemann sagt

    Lieber „Bauer Willi“,
    Du schreibst: „Neben dem reinen Monitoring, also der Beobachtung ist besonderes Augenmerk auf die Ursachenforschung und die Frage zu legen, welchen Anteil die vielen verschiedenen Parameter wie beispielsweise Klimawandel, geänderte Landnutzung, zunehmende Versiegelung der Landschaft und andere am Insektensterben haben. Ohne die vielen verschiedenen Ursachen zu kennen, ist eine Lösung des Problems nicht möglich…“

    Alles richtig, aber weshalb hast Du die sicherlich ebenso wichtige Ursachen-Vermutung „Neonicotinoide“ weggelassen??? Sicherlich keine zufällige Unterlassung. Das macht Deine bemühten Fragen und Deine Argumentation unglaubwürdig.

    Schade eigentlich, dass Du abermals unter Deinen Einsichten, Ansprüchen und Möglichkeiten bleibst…

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    • Dorfmensch sagt

      Werter Eckehard Niemann,
      warum bleibt Bauer Willi unter seinen Möglichkeiten? Haben Nichtlandwirte immer Recht, und Landwirte Unrecht?
      Neonicotinoide sind nicht für alle toten Insekten verantwortlich, auch wenn das immer wiederholt wird. Ständiges Anti-Neonicotinoide-Marketing macht die fachlichen Inhalte dieser Ideologie auch nicht besser.
      Fragt denn niemand, wieviele Insekten in den Städten noch vorhanden sind? Zumindest wohnen dort kaum Bauern, die für alles Negative in der Bundesrepublik verantwortlich sind.

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    • Bauer Willi sagt

      Lieber Eckehard,
      natürlich hätte ich die Aufzählung noch detaillierter machen können. Ich hätte auch noch Glyphosat nennen können. All das subsummiere ich aber unter „geänderten Landnutzung“, womit auch der Reduzierung von Begleitflora, verkürzten Fruchtfolgen und der Einsatz chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel gemeint ist. Wahrscheinlich ist auch diese Aufzählung wieder unvollständig und kritikwürdig. Lese dann bitte auch die vorhergehenden Artikel „Insektensterben – und jetzt“ und „Eure Kommentare zum Insektensterben“ und die dazu gehörigen rund 300 Kommentare.

      Und so ganz verstehe ich nicht, warum Du wiederholt darauf hinweist, dass ich „unter meinem Möglichkeiten“ bleibe. Klingt ein wenig schulmeisterisch, jedenfalls kommt es so bei mir an.

      Deinen Beitrag zu diesem Thema in den „Agrarhinweisen“ finde ich übrigens gut! Das Problem ist eben nicht monokausal, wie Du ganz richtig schreibst. Das kannst Du gerne als Lob verstehen. Ich versuche halt immer positiv zu denken und die Menschen zu motivieren… 🙂
      Willi

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      • Eckehard Niemann sagt

        KRITIK UND SELBSTKRITIK –
        Lieber Bauer Willi,
        zunächst mal finde ich es gut, dass Du so klar und sachlich auf meinen Kommentar reagierst. Ich halte – im Bereich Landwirtschaft ! – die Großraumwirtschaft (mit ungenügenden Randstrukturen) sowie den Einsatz von Insektiziden für die Fragen, die jetzt gezielt hinsichtlich ihres Beitrages zum Insekten- und Arten-Schwund untersucht werden sollten. Wie dann ggf. die Reaktion und Lösung der Probleme (ohne Gefährdung der Bauernhöfe) aussehen müsste, ist auch rasch zu klären.

        Wenn Du das ebenso siehst, dann tut es mir leid, wenn ich fälschlicherweise „schulmeisterlich“ reagiert haben sollte. Das war nicht meine Absicht – ich ärgere mich nur oft über Deine Beiträge auf Deiner Internetseite „Bauer Willi“, wenn es um Gentechnik oder Agrarchemie geht. Da könntest Du meiner Meinung nach viel öfter konsequenter bei der Benennung von Missständen und Gefahren und auch bei Vorschlägen für eine bessere bzw. gute „fachliche Praxis“ im konventionellen Landbau sein.

        Bitte betrachte meinen Hinweis auf Deine „Möglichkeiten“ durchaus als Ansporn und Anerkennung Deiner Potentiale…

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        • Bauer Willi sagt

          Lieber Eckehard
          Reibung erzeugt Wärme, und weil ich Dich kenne, nehme ich Dir das auch nicht übel. Ich kann Dir aber nicht versprechen, dass Du Dich über den ein oder anderen zukünftigen Beitrag nicht doch ärgern wirst. Wir verfolgen tief im Inneren doch die gleichen Ziele: so viele Betriebe wie möglich zu erhalten. ich befürchte halt nur, dass mit den immer neuen Regelungen und Verboten vielen Landwirten die Lust an der Arbeit vergeht und genau das Gegenteil erreicht wird: Das gerade die kleinen Betriebe frustriert das Handtuch werfen und die Agrarfabriken zunehmen. Ich hatte neulich eine Podiumsdiskussion mit Felix zu Löwenstein und musste leider feststellen, dass wir keinen Mittelweg finden konnten zwischen Bio und Konvi. Er lehnte eine Diskussion darüber grundweg ab und blieb bei seinem Standpunkt, dass nur im Bio das Heil liegt. Die über 200 Studenten haben das gemerkt und den Kopf geschüttelt. Und ich habe mich wirklich angestrengt, mehr über die Gemeinsamkeiten zu reden als über das Trennende.

          Wir bleiben in Verbindung und schreib mir ruhig, wenn Du Dich mal wieder über mich ärgerst. Ich brauche Deine Resonanz weil das auch meinen Blickwinkel auf eine andere Meinung schärft. Und bei Dir eben ohne Polemik, von der es im Netz ja leider schon genug gibt. Ich wünsche Dir eine gute Nacht. Es ist schon wieder fast Mitternacht…
          Dein Bauer Willi

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  6. Eva-Maria sagt

    Wir haben 2 Sträucher, die sind jetzt um diese Jahreszeit noch übersät mit Blattläusen. Ich habe nun keine Ahnung, ob man so viele Läuse auf so wenig Pflanze überhaupt halten darf. Darf ich sie nun bekämpfen oder muss ich einen Teil davon auf Nachbars Sträucher umsiedeln – wegen der hohen Stückzahl/cm² Blattfläche?

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  7. Der westlich aufgeklärte Mensch glaubt nicht mehr an Gott. Das heißt aber nicht, dass der westlich aufgeklärte Mensch seinen Glauben verloren hat. Statt an Gott glaubt dieser Mensch an andere Dinge.

    Dieser Mensch glaubt, dass die sogenannte „Wissenschaft“ sämtliche Probleme lösen kann. Er glaubt, dass er alles machen kann, was er will. Er glaubt, dass er festlegen und bestimmen kann, wo wann wie viele Bienen, Mücken, Spinnen und sonstiges Getier herumzukriechen haben. Er glaubt, dass alles, was er tut, letztendlich keinen negativen Einfluss oder höchstens einen vorübergehenden negativen Einfluss auf die Welt hat, der durch neue Maßnahmen der Wissenschaften absolut beseitigt werden kann. Er glaubt, dass er umso mehr Probleme umso besser lösen kann, je mehr Daten er sammelt. Er glaubt tatsächlich auch, dass er zum Wohle von anderen Lebewesen handelt, selbst dann noch, wenn es immer weniger von diesen anderen Lebewesen gibt. Im Grunde glaubt dieser Mensch, dass er auf dieser Welt eine besonders wichtige Aufgabe hat, die alles rechtfertigt, was er tut.

    Der westlich aufgeklärte Mensch glaubt an all das, was ihn letztendlich selber in den Stand von Gott erhebt, ihn zu Gott macht, ihm das Recht gibt, über die Welt zu herrschen und alle anderen Lebewesen unter seinen Willen zu zwingen.

    Götter und schließlich der EINE Gott sind eine Erfindung des Menschen aus der Zeit der Agrarisierung. Götter und schließlich der EINE Gott wurden erfunden, als er Mensch anfing, aus Tieren Nutztiere und aus Pflanzen Nutzpflanzen zu machen. Götter und schließlich der EINE Gott wurden erfunden, als der Mensch anfing, sich über die Natur zu erheben.

    Artensterben. Insektensterben. Dafür gibt es eine einfache Formel: Lebewesen, die sich nicht unter den Willen des Menschen zwingen lassen, sterben aus. Für diese ist nämlich kein Platz mehr auf dieser Welt.

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    • Und was glaubst Du, was jetzt zu tun ist? Die Agrarisierung rückgängig machen? Technik und technischen Fortschritt verbieten und dies dann über Internet kommunizieren?

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      • Sagst du zu einem Kranken, der auf der Intensivstation liegt und von den Geräten dort abhängig ist, dass er die Geräte doch einfach abschalten soll? Wenn du jemand auf besagter Intensivstation besuchst, ziehst du dir dann nicht auch den vorgeschriebenen Kittel über? Sagst du dem Kranken, der auf der Intensivstation liegt, dass er auf der Intensivstation liegt oder tust du so, als wäre er gesund? Dürfen sich zwei Menschen, die auf der Intensivstation liegen, nicht drüber unterhalten, dass sie auf der Intensivstation liegen? Müssen die beiden sich gegenseitig anlügen?

        Ist schon irgend jemand auf einer Intensivstation gesund geworden, ohne dass er gemerkt und zugegeben hat, dass er auf einer Intensivstation liegt?

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        • Was sagst Du einem Gesunden, der darauf pocht, in der Intensivstation behandelt zu werden? Ich sags Dir: Steh auf und mach Platz für den wirklich Bedürftigen!

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          • Der menschengemachte Klimawandel ist das Symbol dafür, dass es nirgendwo einen Platz außerhalb der Intensivstation gibt. Die Welt IST die Intensivstation. Techniker und Wissenschaftler haben die Welt in eine Intensivstation verwandelt.

            Alles, was nicht auf dieser Intensivstation leben kann, stirbt: die Affen, die Elefanten, die Geparden, die Giraffen und jetzt halt auch die Insekten.

            Kann sich irgendjemand vorstellen, dass es diese „hochzivilisierte“ Menschheit in 10.000 Jahren noch geben wird? Nicht mal Stephen Hawking, der wie niemand sonst als Symbol für technischen Fortschritt steht, kann sich das vorstellen. Der glaubt, dass es die Menschen schon in 1000 Jahren nicht mehr geben wird. Das heißt, die Intensivstation, in die die Menschheit sich mehr oder weniger freiwillig begeben hat, funktioniert noch nicht mal.

            „Steh auf und mach Platz für den wirklich Bedürftigen!“ Das heißt doch nur, der technische Fortschritt darf nicht kritisch hinterfragt werden.

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            • Im Mittelalter die Pest, vor 3o Jahren das Waldsterben, vor 20 Jahren BSE, jetzt gleich ein ganzes Bündel von Weltuntergängen, Klimawandel, Glyphosat, und Insektensterben etc.pp. Auch diese Weltuntergänge wird die Welt überleben. Die Frage, ob es eine hochzivilisierte Menschheit in 10000 Jahren noch geben wird, braucht heute noch nicht beantwortet zu werden weil sie auch niemand beantworten kann, selbst dann nicht wenn alle nur erdenkliche Forderungen von NGO´s, Panikwissenschaftlern und sonstigen auf der Stelle erfüllt würden.

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            • Das ist dieselbe Argumentation wie die von dem Mann, der aus dem 50. Stock eines Hochhauses gefallen ist und auf der Höhe vom 5. Stockwerk immer noch sagt: „Bis jetzt ist noch nichts passiert.“

              Alles in allem, Australopithecinen inklusive, gab es vielleicht 20-30 Hominiden (menschenähnliche Arten). Die sind alle ausgestorben. Der Homo sapiens ist der Letzte seiner Art. Es gibt ihn seit gerade mal 200.000 Jahren. In den ersten 190.000 Jahren seiner Existenz hat der Homo sapiens keinen allzu großen Schaden angerichtet.

              In den vergangenen 10.000 Jahren hat der Homo sapiens die Erde verwüstet und ein größeres Massensterben als vor 66 Millionen Jahren (57% Artenverlust) bzw. das größte seit 2oo Millionen Jahren (75% Artenverlust) verursacht.

              Das heißt, wenn der Typ, der im 50. Stock aus dem Fenster gefallen ist, der Homo sapiens ist, dann kann er nicht sagen, dass noch nichts passiert ist. Es ist in den vergangenen 10.000 Jahren schon eine ganze Menge passiert.

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            • Es gibt Leute, die stehen auf der Dachterrasse eines 50-stöckigen Hochhauses und geniesen die Aussicht auf die intakte, unverwüstete Landschaft. Dann gibt es welche, die senkrecht nach unterschauen und sich vorstellen, wie verwüstet alles aussieht, wenn sie darunterfallen. Ich geniese die Aussicht.

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    • bauerhans sagt

      „Statt an Gott glaubt dieser Mensch an andere Dinge.“

      genau,an grenzenloses konsumieren,bedingt durch billige ernergie und billiglöhner aus wenig entwickelten ländern.
      probleme werden der landwirtschaft vorgeworfen,man braucht ja schliesslich ein reines gewissen bzw. ein gutes gefühl.

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  8. Ehrlicher sagt

    Insektenstudie ist nicht wissenschaftlich! Zuviele Standorte und zu wenige Wiederholungen. In England gibt es eine Studie mit anderen Falen aber mit deutlich mehr wiederholungen auf dem selbsen Standort: In England ginbt es nur auf einem von vier Standorten einen signifikanten Rückgang an Insekten! Hier versucht eine grüne Lobby etwas als wissenschaftlich zu erklären um da politisch oder z.t. auch beruflich Honig raus zu saugen!

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    • Zenzi sagt

      Schönreden und sich alles zurechtbiegen hilft auch nicht weiter.
      In den letzten Tagen habe ich soviel negatives und hergezogenes über die Studie gehört, weil sie einfach nicht in das Denkschema mancher passt.

      Fakt aber bleibt: Es ist die einzige Studie die über 30 Jahre läuft.
      Weltweit gibt es keine 2. Erhebung in diesem Umfang.
      Den Zustand an der „Insektenbiomasse“ u.a. festzulegen ist in der Aussage genauer als einzelne Arten vorzuheben.
      Persönliche Beobachtungen die einem signalisieren: „Bei mir fliegen viele Mücken, Schwalben etc. und alles ist doch OK,“ ist in etwa so, wie über Gutes Wetter zu berichten wenn das Klima gemeint ist.

      Andere Beobachtungen, wie Rückgang von Faltern, Wildbienen, Spezialisten unter den Insekten etc. wird mangels Kenntnis ausgeblendet.

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      • Ehrlicher sagt

        oh ja persönliche Beobachtungen haben schon immer geholfen andere zu diffamieren helfen aber bei wertfreien Bewertungen nicht weiter. Der Krefelder Hobbyverein gibt doch selbst zu dass seine Beobachtungen nichtwissenschaftlich sind. Dass die Autoscheiben als Indikator nicht gelten gibt ja sogar die Grüne Parteifürhung zu. Die englichsche Studie ist besser und wissenschaftlich fundiert. Wenn wir heir auf das Niveau von Glyphosat in Pipi, Bier, Muttermilch und Eiskrem wollen, dann wundert mich nix mehr! Ja es gibt einen Rückgang an Insekten, aber um ob es 75 % sind oder vielleicht nur 20 % das kann niemand wissenschaftlich korrekt beantworten! Hier soll wieder ein grüner skandal aufgebaut werden um politische Forderungen übereilt durchsetzen zu können das ganze hat schon ein wenig was von Methioden des letzten Jahrunderts!

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      • bauerhans sagt

        „Schönreden und sich alles zurechtbiegen hilft auch nicht weiter.“

        schlechtreden und alles auf andere schieben,auch nicht!

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        >>Schönreden und sich alles zurechtbiegen hilft auch nicht weiter.>>

        Warum zum Teufel bietet der Handel noch die Elektrischen Insektenvernichter an,
        wenn der Rückgang von Insekten so dramatisch ist?

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        • Zenzi sagt

          Du bestätigst mit deinem Kommentar nur deine Unwissenheit im Thema Insektenrückgang. Differenzierte Argumente helfen beim Austausch, auch wenn es dir schwerfällt, @Ehemaliger

          Schmetterlinge, Hummeln, Wildbienen, Schwebfliegen, Marienkäfer, Florfliegen und viele Nützlinge mehr sind die DIE Insekten wo keiner gerne in elektrischen Insektenfallen sieht.
          Dummerweise werden Stechmücken von diesen blau leuchtenden Geräten gar nicht angelockt, da die Biester nicht vom Licht angelockt werden.
          Wurde auch schon mal untersucht, was großflächig ausgebrachter BT-Wirkstoff alles „mittötet“, ausser die Zielgruppe der Stechmücken? Vielleicht liegt da auch ein Hase im Pfeffer und nicht nur der Bauer mit seinen PSM.

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            • Zenzi sagt

              @Ehemaliger was soll dieser Satz, hm?: „Man muss halt alles lesen, nicht nur das was einem in den Kram passt.“
              Schliesst du da von dir auf andere?

              Diese Studie habe ich mir schon längst vom Nachrichtenportal geholt, das die Veröffentlichung gemacht hat. Die Studie ist auch nur „Alter Wein in neuen Schläuchen“ und seit Jahren durch die Ehrenamtlichen aus den Gebieten der Untersuchungen bekannt.
              Oft schon wurde sie fälschlicherweise mit Bezug auf ganz Deutschland zitiert.
              Egal wie, ich finde, es sollte ZUERST untersucht werden, ob Spritzmittel unbedenklich für die „Nichtzielorganismen“ sind und dann für den freien Verkauf freigegeben werden.

              …und geh mir bloß mit „Sciencefiles“ weiter …, wenn das deine Quellen sind, na dann Gute Nacht.

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Im Sandbach, das ist der Vorfluter der Kläranlage von Baden-Baden gibt es fast keine männlichen Tiere mehr, die Untersuchungen ergaben, dass Östrogene schuld seien.
              Wenn man schon weiß dass Östrogene Schuld sind, warum verbietet man die Pille nicht?

              Man sollte andere nicht für blöder halten, als man selber ist.

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  9. Wer heute kurz vor dem Ende des fünften und letzten Aktes einer schleichenden ökologischen Katastrophe meint, aufwändig forschen zu müssen, statt die Notbremse zu ziehen, handelt verantwortungslos.

    Ich möchte daran erinnern, dass die internationale Staatengemeinschaft in der legendären Umweltkonferenz von Rio (1992) sich verbindlich darauf verständigt hat, dass man den Ursachen des dramatischen Verlustes an Biodiversität DRINGEND wissenschaftlich auf den Grund gehen müsse, um das Schlimmste zu verhindern. In Deutschland ist da offensichtlich in den vergangenen 25 Jahren wenig passiert, außer dass sich eine Handvoll Hobbywissenschaftler – ich betone: DANKENSWERTER WEISE – mit dem Thema beschäftigt haben.

    Die Krefelder Entomologen schreien nun auch schon seit über 4 Jahren Alarm, aber ihre Befunde werden insbesondere von der Agrarlobby und ihren politischen Knechten in den Ministerien heruntergespielt, relativiert oder geflissentlich überhört. Selbst die GRÜNEN haben dieses Feld nur sehr halbherzig beackert. Eine Wahlkampagne zu diesem Thema wurde mit dem Argument, die Studie der Krefelder, auf die man sich stützte, sei nicht repräsentativ, ausgekontert. Die eigentliche Brisanz der Studie liegt darin, dass die Arbeit der Hobbyforscher hinsichtlich ihrer Methodik und der daraus abgeleiteten Übertragbarkeit nicht angreifbar ist.

    Stattdessen betreibt man von Berlin aus ohne Rücksicht auf Verluste an Biodiversität und auch an politischer Glaubwürdigkeit mit Energie die EU-weite Wiederzulassung von Glyphosat. Zusammen mit Hunderten anderen Ackergiften tut dieses gemeingefährliche Pestizid genau das, was es tun soll: Unerwünschten Nektar und Pollen liefernden Beiwuchs und die danach suchenden Insekten vernichten. So sieht Artenschutz made in Germany aus. Immerhin haben Bayer und Monsanto was davon.

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    • bauerhans sagt

      „Stattdessen betreibt man von Berlin aus ohne Rücksicht auf Verluste an Biodiversität und auch an politischer Glaubwürdigkeit mit Energie die EU-weite Wiederzulassung von Glyphosat.“

      berlin und brüssel/strassburg haben einiges für die biodiversität getan in den letzten jahren z.b. cross compliance und vertragsnaturschutz und berlin betreibt auf gar keinen fall die wiederzulassung von glyphosat.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Am dreißigsten Mai ist der Weltuntergang
      |: wir leben nicht mehr lang 😐
      am dreißigsten Mai ist der Weltuntergang
      wir leben nicht, wir leben nicht mehr lang.
      Doch keiner weiß in welchem Jahr
      und das ist wunderbar.
      Wir sind vielleicht noch lange hier
      und darauf trinken wir.

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    • BerndK sagt

      Wer glaubt mit wissenschaftlich nicht tragfähigen Daten Politik betreiben zu müssen (sozusagen als Notwehr gegen Monsanto &Co) erweist dem Naturschutz einen Bärendienst!

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      • Wohl war, BerndK

        Um ein Problem mit Natur und Umwelt zu lösen, müssen echte Fachfrauen und -männer, die eine Ausbildung dafür haben, ran!
        Die dann so wie so mehr Respekt vor der Natur haben!

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        • BerndK sagt

          Respekt vor der Natur haben auch Laien, und es ist bemerkenswert, wie das Monitoring von „Hobbyforschern“ die Sensibilisierung für den Artenschwund aufwecken kann. Aber das Versuchsdesign war mehr als mangelhaft und hätte, wenn man mit den Daten an die Öffentlichkeit gehen wollte, im Vorfeld mit Experten für solche Fragestellungen abgestimmt werden sollen. So aber wird (aus immer den selben Lagern) ganz wild spekuliert und am Ende weiß niemand ob es wirklich weniger Insekten gibt und wenn ihre Zahl zurückgeht, das warum.

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          • Diese Lainen sind auch empfänglich für Aufklärung und hören auf die Naturwissenschaftler und Bauern u. Förster, die in der Natur arbeiten.

            Sie sind interessiert!
            Dafür schimpfen sie nicht sinnlos nur um des Schimpfen Willens.

            Bei den Insekten muss man spezifischer rangehen und nach Insektenarten und ihren Habitaten dahinsichtlich forschen.
            Und dann gibt es vernünftige Aussagen!

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  10. Thomas Müller sagt

    Ein Beitrag wie eine Nebelkerze. Die Landwirtschaft macht alles richtig. Das meint Trump von sich auch.

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    • bauerhans sagt

      trump ist sehr selbstbewusst,aber macht natürlich nicht alles richtig und die landwirtschaft weist vehement darauf hin,dass man den bauern nicht alles „in die schuhe schieben“ darf.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Ihre Beiträge lassen in letzter Zeit in der Sachlichkeit zu wünschen übrig. Als Kind hatte ich auch mal so eine Trotzphase.

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    • Wie viel Ahnung hast du von Landwirtschaft, Thomas?

      Kannst du das überhaupt richtig einschätzen?

      Wer ist für dich überhaupt „die Landwirtschaft“?

      Ist das eine Frau mit Charakter wie Trump?

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  11. Sabine sagt

    Ich bin ja immer für Machen. Jeder, der sich gerade über die Studie ärgert oder erschrocken ist, kann ja mal eine Runde durch den Garten oder den Balkon machen und wenn der nicht vorhanden ist, mal auf den nächsten Grünstreifen gehen. …. also, wenn es denn mal aufhört zu regnen…Und mal der einfachen Frage nachgehen. Is da was? Wenn ja, was ist da?
    Nun gibt es echt nicht viele für Laien einfach zu handhabende Bestimmungsbücher (das gilt nicht nur für die Krabbelviecher, sondern auch für Gräser etc.), aber so grob kann man mit Hilfe der allwissenden Datenmüllhalde schon herausbekommen, was da ist. Da kartieren jetzt nicht gerade die schönste aller Freizeitbeschäftigungen ist, man nicht wirklich alles anfassen will oder soll, was man findet, kann man zur Not auch das Handy zum Einsatz bringen. Da findet man, wenn man sich ein bisschen müht, schon einiges über den Ist-Zustand heraus, auch jetzt noch. Die allwissende Datenmüllhalde liefert z.B. oft neben dem Tierart auch Lebensgewohnheiten, Fortpflanzungszyklen etc. mit, bei Pflanzen werden die häufigsten Krankheiten und Schädlinge auch beschrieben, oft wird darauf hingewiesen, dass diese oder jene Pflanze Bienenweide oder Futterpflanze für Schmetterlinge und Co. sind. Man kann sich dann so fragen stellen wie: Muss ich eigentlich auf dem Balkon alle Spinnennetze entfernen?, oder: Gibt es an meiner Garage irgendwo Ritzen, wo Insekten unbemerkt den Winter verpennen? Im 2. Schritt…. es ist ja schon fast Winter und das Fernsehprogramm auch nicht so dolle…. könnte man sich überlegen, was man den nächstes Jahr gerne auf just diesem Stück Land sehen möchte und sich überlegen, wie man da nachhelfen möchte. Sicher kann man es sich einfach machen und im nächsten Jahr die Regentonne nicht abdecken und schon…. aber mag man ja doch etwas mehr tun. Ich weiß, für Landwirte wird das etwas schwieriger, weil da schon eine Betriebsbegehung ziemlich lange werden kann. Aber trotzdem. Und man kann da ja – wie ich schon erwähnt hatte – noch den örtlichen Naturschutzverein dazu einladen mal so eine Erhebung zu machen. Vllt. findet man ja auf seinem Betrieb sogar so ein kleinen Schatz sowas wie die einzige Kolonie der Kleinen Hufeisennasenfledermaus in NRW…. Vllt auch nur die Wohnung einer Solitärbiene im Auspuff von nem ausragierten Freischneider…. wer weiß?

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    • Andreas Müller sagt

      Bestimmen ist nicht so einfach und in „Was blüht denn da“ und der Kosmus Kinderausgabe“ steht nicht alles

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      • Sabine sagt

        Och, komm. Jetzt tu nicht so, als ob ein Diplom in Biologie haben muss, um ne Wegrandfauna und -flora zu bestimmen. Ferkelkraut und Löwenzahn kann jeder auseinanderhalten. Denn auch im berühmten, ollen Diplomstudiengang wurden solche Bestimmungsübungen auch eher in den ersten Semestern gemacht. …. und man muss nicht unbedingt mit dem Rothmaler unterm Arm durch die Gegend laufen.
        Aber wo Du gerade dieses Thema ansprichst. Genau das ätzt mich zwischendurch ziemlich an. Man muss kein Ingenieur sein, um eine Tür aufzuschließen. Ja, Fachwissen ist wichtig, aber sich auf das Pferd zu setzten, dass man ja Beischeid weiß und alle anderen eben nicht, ist dumm. Es gibt einen Grund, warum es in der schönen deutschen Sprache das Wort Fachidiot gibt. Ja, Fachwissen ist wichtig und es gibt einen Grund warum es Fachhochschulen für Tier- und Pflanzenwirtschaft gibt, aber wenn es darum geht mal durchzuzählen, wieviele Vögel auf einem Baum sitzen und wieviele Insekten in einer Stunde einen Balkon anfliegen, dazu braucht man kein Diplom.

        2
  12. Mein lieber Bauer Willi,

    der letzte Absatz in Deinem Beitrag sind Ohrfeigen und Schläge ins Gesicht jedes Umweltschützers. Ich bin ernüchtert. Hast Du das wirklich so gemeint, wie geschrieben?

    Seit Jahren, wenn nicht schon einem Jahrzehnt reden Umweltschützer davon und werden gleichzeitig von Landwirtsgleichen ausgelacht und von Normalo belächelt.

    Da wollen sich nun die Landwirte, die seit Jahren bewusst und unbewusst die Mittel einsetzen und selber sehr wohl wissen, was dort passiert, sich als Insektenschützer in die erste Reihe spielen? Und nehmen die Hilfe der Organisationen „gerne“ an?
    Ich musste mir beim Lesen dieses Absatzes mehrfach die Augen reiben! Das KANN nur Satire sein.

    In anderen Punkten sind wir uns völlig einig. Es müssen sofort und umgehend weitere Gelder für offizielle und UNABHÄNGIGE Studien bereitgestellt werden. ABER eine Tendenz ist ja bereits jetzt zu sehen. Und da kann man auch schon ansetzen.

    Ich sehe nicht, nach meinen Erfahrungen mit Landwirten, dass sie das Vertrauen aufgebaut haben, um ihnen solche Studien anzuvertrauen.

    Begleitend ja, federführend – auf gar keinen Fall!

    Es grüßt,

    Der BienenBär Stefan

    Youtube-Channel: BienenBär

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Mein lieber Stefan,

      leider sind sie nicht der einzige, der die Konfrontation sucht, statt den Dialog mit den angrenzenden Landwirten.

      Gegenseitiges Vertrauen erfordert mehr, als das bloße draufhauen auf Bauern.

      Herr von der Ahe, mit der Methode des draufhauens verdienen sie unter anderem ihren Lebensunterhalt.
      https://bienenbaer.wordpress.com/der-bienenbar/

      0
  13. Friedrich sagt

    @Paulus. Kleine Erweiterungen : Kleintierhaltung in der Wohnung wird verboten, Urlaubsflüge auch und wer weniger als 3 km zur Arbeitsstelle fährt ist kriminell. Dazu gehört auch die Antibaybipille zu verbieten , weil die nicht im Klärwerk entsorgt werden kann , sondern in die Oberflächengewässer gelangt.–
    Habe gerade mit einem befreundeten Proffessor gesprochen. Der sagte , daß bei so einer Datengrundlage er nie einen Doktortitel vergeben würde. Die vorhandene Datenlage zu den Insekten läßt grundsätzlich keine Aussage zu , die hier gemacht werden. Das alles sind Vermutungen und könnte und Glaube . Das alles ist unsachlich und nahezu ohne Grundlage. !!!!

    3
  14. Jetzt wird es immer doller in den Medien. Jetzt behaupten sie sogar, die Massentierhalter fangen die Insekten systematisch ein, um sie an ihr Vieh zu verfüttern – damit Futterkosten für das Billigfleisch gespart werden. Korrekter: Die Medien äußern den „Verdacht“ hochrangiger Greenpeace- und PeTA-Experten. 🙁

    0
    • Das zeigt doch AdT,
      dass Bauer Willi recht hat,
      wenn er meint, die Landwirte sollten dabei Federführend sein, oder?

      Anders geht es nicht, am besten ein Uni-Institut beauftragen und danach forschen unter Berücksichtigung von Faktoren wie
      Klima
      Landschaftsstrukturen
      Habitaten und Nahrungsangebot
      usw.

      Einfluss der Pflanzenschutzmittel

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  15. Paulus sagt

    topagrar.com vom 01.08.2017
    Bundesregierung bestätigt Insektensterben durch intensive Landwirtschaft

    „Für den Rückgang der Insekten sind laut Bundesumweltministerium viele Faktoren, wie das Klima, Veränderungen von Landschaftsstrukturen, Nahrungsangebot und Habitaten verantwortlich, aber auch die zunehmende Intensivierung der Landwirtschaft und der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Das erklärte Rita Schwarzelühr-Sutter, Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, auf Anfrage der Grünen.“

    Die Überschrift verrät nicht, dass die gute Frau eine ganze Bandbreite möglicher Ursachen aufgezählt hat. Interessant sind auch einige Lesermeinungen zu dem Artikel.
    Wenn dies alles scheinbar bekannt ist, sollten wir doch keine weiteren 20 Jahre vergeuden sondern einfach mal anfangen. Dabei will ich gar nicht so radikal sein und die LW und unser aller Lebensgewohnheiten auf den Stand von vor 40 Jahren zurückdrehen.
    Womit fangen wir an?
    1. Natürlich bei den Bauern:
    Sofortiges Verbot aller in Verdacht stehenden PSM.
    Änderung der Düngeverordnung, Gülle wird nicht mehr eingearbeitet etc.
    Zwingende Rückkehr zur Weidehaltung, bzw. zur Haltung auf Stroh.
    Das Anlegen von Misthaufen in dörflichen Bereichen und in der Feldflur wird begrüßt.
    Gefördert wird eine Flurbereinigung im umgekehrten Sinne der 1950-60er Jahre.
    Weitere Maßnahmen werden nicht ausgeschlossen.
    2. Öffentlicher Bereich:
    Neubaugebiete für EFH werden nur in Ausnahmefällen zugelassen. Der innerörtliche Altbestand dient bis an die Grenzen der Nutzbarkeit und unter Missachtung der EnEV bevorzugt zu Wohnzwecken.
    Grünflächen, Graben- und Wegränder etc. werden nur noch unter ökologischen Gesichtspunkten gemäht.
    Abschalten der Straßenbeleuchtung bzw. Verdunkelungsgebot von März-Okt.
    Verbot aller Aktivitäten sogenannter Dorfverschönerungsvereine.
    Rückbau der Asphaltierungen auf Wirtschaftswegen, stattdessen wassergebundene Wegedecken mit Schlaglöchern zwecks Pfützenbildung.
    Zwingende Vorgaben in B-Plänen bezügl. Gestaltung und Bepflanzung der Außenanlagen in Wohn- und Gewerbegebieten.
    Weitere Maßnahmen wie z.B. der Entfall der Kanalanschlusspflicht zugunsten von Pflanzenkläranlagen in Verbindung mit Komposttoiletten in Neubaugebieten sind noch zu prüfen.
    3. Privater Bereich:
    Generelles Verbot aller baumarktüblichen PSM, sowie Düngemittelchen.
    Das Bundeskleingartengesetz und die länderspezifischen Verordnungen werden unter streng ökologischen Aspekten überarbeitet.
    Außer in innerstädtischen- und hochverdichteten Wohngebieten dürfen keine kompostierbaren Abfälle mehr entsorgt werden. Diese sind gemeindeeigenen bzw. städtischen dezentralen und offenen Kompostanlagen zuzuführen.
    4. Das Klima:
    Da scheint uns der gemeinsam genutzte Planet Erde einen Streich zu spielen, bzw. macht was er will. Klimaforschung hin oder her, dramatische Veränderungen hat es im Lauf der Erdgeschichte nun wirklich genug gegeben.
    Weitere empfohlene Maßnahmen? So vermessen sollten wir nicht sein.

    Wenn uns an der Insektenvielfalt so viel gelegen ist und die Ursachen für deren Rückgang gem. den Erkenntnissen des BMUB weitgehend bekannt sind, stellt ist doch nur die naive Frage „WER“ fängt an?
    Ich mache jetzt mal ganz hinterhältig den Anfang. Mit all dem Vorgenannten könnte ich gut leben. Das Gekleckere auf dem Auto hat mich aber schon gestört und auf diese klebrigen Fliegenfänger in der Küche könnte ich auch verzichten…

    Das war es jetzt aber wirklich von meiner Seite. Die Kommentierungen überlasse ich ab jetzt den Klügeren. Schließlich ist es weder konstruktiv noch produktiv wenn sich immer nur die gleichen Teilnehmer untereinander austauschen. Die Süßholzraspelei habe ich am Sonntag schon hinter mich gebracht.

    https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Bundesregierung-bestaetigt-Insektensterben-durch-intensive-Landwirtschaft-8427172.html

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    • Sehr guter Beitrag, Paulus,

      aber man im jedem etwas differenzieren:
      z.B. nur wovon ich Ahnung habe:

      1. Natürlich bei den Bauern:
      “ Sofortiges Verbot aller in Verdacht stehenden PSM.
      Änderung der Düngeverordnung, Gülle wird nicht mehr eingearbeitet etc.
      Zwingende Rückkehr zur Weidehaltung, bzw. zur Haltung auf Stroh.
      Das Anlegen von Misthaufen in dörflichen Bereichen und in der Feldflur wird begrüßt.
      Gefördert wird eine Flurbereinigung im umgekehrten Sinne der 1950-60er Jahre.
      Weitere Maßnahmen werden nicht ausgeschlossen.“

      Selbstverständlich müssten für die unter Verdacht stehen PSM Alternativen gefunden werden, wenn nicht danach schon geforscht wird.

      Oh, Gülle nicht mehr einarbeiten???

      Was sagen die Nachbarn am von einem Acker am Stadtrand?
      Müssen sie das dann erdulden?
      Wie ist es mit dem Stickstoffverlust an der Luft?

      Bei Rückkehr d er Weidehaltung muss aber der Wolf fern gehalten werden.
      Bei Einstreu muß das Stroh geborgen werden und sie macht insgesamt mehr Arbeit, die muß dann durch das Produkt bezahlt werden, oder?
      Dazu muß man bereit sein, aber für die Natur, wie die Insekten macht man dass schon.
      Die anderen müssen davon überzeugt werden.
      Kann man das radikal durchsetzen?

      Misthaufen auf jedem Bauernhof, dann müssen aber die Beständ3e verkleinert werden, denn werden ja die Misthaufen zu groß!
      Und Ihr Städter dürft uns Bauern dann nicht mehr diskriminieren, weil sir noch Misthaufen auf dem Hof haben. 😉

      Ach du meintest ja Misthaufen im Feld, das geht natürlich auch!

      Ob man dann aber mit den heutigen großen Maschinen die kleinen Felder (manche sagen dazu: Handtücher) bearbeiten kann?

      Kleiner Bauernhöfe mit kleineren Maschinen, meinetwegen mit neuster Technik und Vielfalt auf dem Hof, eventuell ein gesunder Gemischtbetreib!
      Das ist ja auch gut für die Vielfalt des Mistes der auf den Haufen kommt!

      Wenn man das alles so macht, dann müssen wir aber wieder fast 50% unseres Einkommen für unsere Nahrung ausgeben!

      Ist uns das die Ökologie wert?

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  16. „Kritisch ist anzumerken, warum die Ergebnisse erst jetzt veröffentlich werden. “

    ???

    Ich höre seit Jahren vom Insektensterben. Neu ist das ganz bestimmt nicht.

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  17. Friedrich sagt

    @ Ariane Franz. Du dürftest nie meine Ärztin sein. Bei so pauschaler Vorgehensweise wäre man ja seines Lebens nicht sicher.

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  18. Altbauer Jochen sagt

    Du meine Güte, hier schlägt man sich ja einiges um die Ohren.
    Wenn wir Veränderungen in einem Spektrum ( hier die Insekten)
    erkennen, dann hat das sicherlich damit zu tun das sich alles !!!
    um uns herum verändert hat. Gewiss auch die Landwirtschaft,
    aber ebenso die urbanen Lebensfelder. Städte, Straßen, Industrien mit ihren Bauwerken -jeder von uns mit seinem Lebensstil. Die Auswirkungen „strahlen“ in alle Richtungen aus. Da werfe doch der den ersten Stein ,der immer noch im Wirtschaften, Konsumieren, Haushalten, Freizeitverhalten und allem sonstigen „Anspruchsdenken“ nach Großväter Sitte bescheiden handelt. Es werden wohl nicht viele sein.

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    • Ganz richtig Altbauer Jochen,

      nun bleibt uns nur noch damit umzugehen, was ist deine Meinung dazu?
      Jedenfalls müssen auch alle finanziell daran beteiligt werden, nicht nur die Bauern!

      Oder ob der Staat das Geld dazu hat?

      Ein neuer Soli muß her, oder den alten dazu verwenden?

      Lösungen sind gefragt!

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  19. BerndK sagt

    Das Insektensterben ist eins von vielen Themen, bei der durch Korrelationen schnell auf eine Kausalität geschlossen wird. Das ist unwissenschaftlich, passt aber in unsere politische Landschaft. Alles, wirklich alles was in den letzten 30 Jahren mit der Landschaft, dem Umweltschutz dem Spritzmitteleinsatz, dem Versiegeln der Landschaft, der Anzahl von NGOs, der Ausweisung von Naturschutzgebieten (diese Liste kann man endlos fortsetzen) passiert ist, korreliert positiv mit dem Insektensterben. Also jeder kann sich sein Lieblingshema raussuchen und hat immer Recht..und dabei immer Unrecht. Das Einzige was helfen könnte ist eine streng wissenschaftliche Herangehensweise an das Thema. Aber gerade bei Populationsstudien kostet das sehr viel Zeit, und die haben alle Akteure im politischen Spiel nicht..die brauchen eine knackige Überschrift, Themen für den Wahlkampf, oder Spenden für die Weltrettung.

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  20. Thea S sagt

    @ Bauer Willi: „warum die Ergebnisse erst jetzt veröffentlicht werden“?

    Schon 2013 eine erste (?) Publikation dazu http://bit.ly/2yKQIiw (eigentlich deutlich besser, da hier identische Stellen verglichen wurden, während bei der 2017 Studie die meistens Stellen nur einmal in 27 Jahren besucht wurden und dann mit ANDEREN Stellen verglichen wurden).

    Die 2013 Studie wird auch in einer Drucksache der Bundesregierung vom Juli 2017 (http://bit.ly/2h3a62v) erwähnt, die diese Ursachenerklärung enthält:
    „15. Worin sieht die Bundesregierung die Ursachen für den Rückgang von Insek-
    ten?
    Der Bestandrückgang von Insektenarten kann durch einen Komplex unterschied-
    licher Faktoren verursacht werden. Dazu zählen u. a. das Vorhandensein von Ha-
    bitaten, das Nahrungsangebot, die Veränderung und das Vorhandensein von
    Strukturen in der Landschaft, wie z. B. Säume, Hecken oder gestufte Waldränder,
    die Art und Weise der Nutzung und Bewirtschaftung der Landschaft (u. a. der
    Gewässer, Wiesen und Äcker), das Vorliegen von Schadstoffen (einschließlich
    Pflanzenschutzmittel) oder die Fragmentierung der Landschaft. Darüber hinaus
    haben die Jahreswitterung und Klimaänderungen einen wesentlichen Einfluss auf
    Insektenpopulationen. „

    0
  21. Friedrich sagt

    Ohne Ursachenforschung keine Gegenmaßnahmen. Die pauschalen Vorwürfe gegen die Bauern helfen hier nicht weiter , denn wir sind die Erstgeschädigten. Mit den Mücken auf den Autoscheiben kann man auch so sehen : Da wir heute ein mehrfaches an Autos auf den
    Straßen haben , trifft es das einzelne Auto natürlich weniger. Die Straßen sind heute so voll , daß das die reinste Todesbahn für die Insekten ist. Wir setzen heute weniger Pflanzenschutzmittel ein , verbrauchen aber jedes Jahr mehr Treibstoffe auf der Erde und in der Luft. Ich lese hier immer von den Nichtbauern immer nur Anschuldigungen , aber nie einen Beitrag zur Lösung des Problems. Das allerschlimmste ist für mich ist , daß keiner mal was schreibt , was er selbst ändern will. Es sind immer pauschal die Anderen ! Ich für mich kann sagen , daß ich in unserem Betrieb in den letzten 18 Jahren die Klimabilanz um rd. 40% verbesssert habe . Auch in unserem Haus haben wir den Energieverbrauch um über 80% reduziert. All das hat viel Geld gekostet. Solche Meldungen höre ich hier leider nicht. Dafür fliegt man lieber in den Urlaub oder bewegt sein Wohnmobil lieber jedes Wochenende.

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    • Dorfmensch sagt

      Danke Friedrich. Ich schließe mich Ihrer Meinung 100%ig an.
      Es ist so einfach, für aaaaaaalles die Bauern verantwortlich zu machen, auch wenn der Städter nicht aller versteht was der Bauer so macht oder es gar nicht verstehen will. Ich würde sofort alle Urlaubsflüge verbieten. Deutschland ist ein schönes Urlaubsland!!!!!!

      0
    • Was ich selbst geändert habe? Ich esse Getreide und Leguminosen direkt, vermeide jegliche tierischen Produkte, von denen ich weiß, dass diese enthalten sind. Nebenbei unterstütze ich keine Tierhaltung und Schlachthäuser, die ich nicht von innen gesehen habe. Fleisch und Milch sind sowas von ersetzbar und zum Abgewöhnen (Käse schon etwas schwieriger), aber Urlaub nur in Deutschland – da würde was fehlen!

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  22. bauerhans sagt

    ich interpretiere diese studie als weiteren vorwurf gegen die bauern,obwohl klar ist,dass alle durch ihre lebensweise dafür verantwortlich sind.

    0
    • Manfred Katzengruber sagt

      Nun, jetzt einfach auf die Bauern draufhaun will keiner, hat auch keinen Sinn!
      Ausserdem ist heutzutage der einfache Bauer geschichte. Die meisten sind Befehlsempfänger der Großkonzerne, egal ob Tiermäster oder Kulturpflanzen Betreuer, die Vorgaben wie dies zu bewerkstelligen ist machen Andere.

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Der heutige Bauer ist nicht der Befehlsempfänger der Großkonzerne,
        sondern der Getriebene des Lebensmitteleinzelhandels.

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  23. Lieschen Müller sagt

    Ich finde die Presseerklärung gut, hoffentlich findet sie in der allgemeinen Presse Gehör. Und dann natürlich bei einem der Ministerien. Das könnte ja auch eine Kooperation zwischen dem Landwirtschafts- und dem Umweltministerium sein.

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  24. Ja, genau! Und der Bauernverband finanziert eine Studie, die vor allem die außerlandwirtschaftlichen Faktoren wie Flächenversiegelung, Verkehr, Klimawandel, Waldwirtschaft, Insektenhotels usw. gründlich erforscht. 🙂

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    • Unbekanntverzogen sagt

      Ach ja und wenn der NABU, BUND oder Ökogrüne dasselbe machen und NACHWEISLICH immer wieder wissenschaftliche Maßstäbe verletzen, oft falsch darstellen und Panikmache betreiben, ist das ok?
      Nicht davon zu reden, das irgendwelche Veggi bewegten mit geistigen Parallelwelt-Qualitäten und politisch motivierte Medientruppen mit Bodenatlas und Fleischatlas nachweislichen Blödsinn verzapfen, dann ist das ok?

      Sorry, so geht das nicht. Nur weil bei einer Studie der Geldgeber dir nicht passt oder das Ergebniss nicht deinem Wunschergebniss entspricht, ist nicht gleich alles Korruption und Lügenstatistik.

      Falsch ist es aber auf jeden Fall Tatsachenbehauptungen auf Grund begrenzter vorhandener guter oder schlechter Forschungs-Ergebnisse zu tätigen. Es wurde damit jedoch auf ein wichtiges Thema aufmerksam gemacht und es wurden Landwirte und Bauern mitsamt ihrer modernen Arbeitsmethoden und Hilfsmittel als Täter geradezu angeklagt. Das ist zwar unseriös, aber ok ist ein wichtiges Thema. Mangel an Seriösität Ist man von Umweltverbänden und entsprechend Ökogrünbewegten gewohnt, nicht so schlimm.

      Vor Gericht hat jeder das Recht Gutachter einzufordern und diese müssen eben bezahlt werden. Das läßt sich nicht vermeiden, auch der Gutachter will Brötchen kaufen und muss Wohnen.

      Insofern bitteschön schluss mit Vorurteilen! Gute Wissenschaft wäre gefragt und wenn die Ökogrünbewegten Interessenten ihre wichtigen Hinweise jetzt wirklich vollumfänglich untersuchen lassen wollen und gute Wissenschaft, eine klare Antwort suchen gibt es jetzt eine Chance bzw. Einladung zur Zusammenarbeit! Das ist doch der Wahnsinn ey? Endlich umfassende Forschung vielleicht auf Kosten der Landwirtschaft? Antworten für alle! Auf gehts, oder doch nur ein PR-GAG im Kampf um Stimmen und Spenden liebe Ökobewegten?

      Ob es funktioniert wenn selbst unabhängige Institute wie das BFR nicht für voll genommen werden wenn die Ergebnisse dem Esozeitgeist einiger Biojünger und Ökogrünbewegten nicht passen?

      Auf gehts für die Organisation Beratung holen und dann Geld einsammeln und Verfahren entwickeln + Umsetzen ;> Ich könnte mir auch Vorstellen das Crowdfounding möglich wäre bei so etwas. Da will doch jeder Bürger seinen Beitrag leisten! Umwelt ist wichtig für uns alle.

      Vielleicht in fünf – sechs Jahren etwa gibts dann erste vorsichtige Antworten. Ordentlich, transparent wissenschaftlich korrekt, großflächig.
      Für die Öffentlichkeitsarbeit kann man sich ja dann an die Macher der Boden- und Fleischatlanten wenden. Mit PR kennen die sich ja so super aus! *zwinker

      Oder etwas kleiner: Mal ein bischen Entomologen befragen und Artikel raushauen? Vielleicht hat das schon bischen Informationsgehalt und rückt die warscheinlich multifaktorellen Ursachen deutlicher in den Vordergrund? Möglicherweise bestätigt sich ja mein Verdacht, das es primär an passenden Biotopen fehlt. Bin da sehr gespannt.

      Vielleicht eine Anlaufstelle für Anfragen dabei?
      https://www.insekten-egz.ch/
      http://meg-bayern.de/ueber-die-meg/
      https://www.uni-giessen.de/fbz/fb09/institute/iib/ento

      Viel Erfolg verehrte Landwirte und Danke für eure Arbeit \O/

      3
    • Ruca Mühle sagt

      Da fehlt eindeutig noch die Studien über eure Gifte! Die werden hier schön verschwiegen bis jetzt! Von wegen Klimawandel….Glyphosphat und Neoticotinoide sind für Insesekten und Vigelsterben, Amphibiensterben und Reptiliensterben verantwortlich. Der Rückgang der Insekten ist zunächst vorrangig auf Gifte zurückzuführen. Neonicotinoide und Co. Vor allem I H R als Ministerium solltet diese Problematik n i c h t beschönigen oder gar Kausalitäten verschleiern und tatsächlich den Klimawandel voranschieben. D a s wirkt unseriös.
      Als Hauptursache vermuten Experten den Einsatz von systemischen Insektiziden, sogenannten Neonicotinoiden. Im Detail geht es um die Stoffe Clothianidin, Imidacloprid, Thiamethoxam, Thiacloprid und Acetamiprid. Diese Stoffe beeinflussen das Nervensystem der Insekten und nehmen somit Einfluss auf deren Orientierungssinn und Verhalten.
      Besonders problematisch sind die langen Halbwertszeiten dieser Stoffe. Sie bleiben oft über mehrere Jahre hinweg in Boden und Grundwasser enthalten und wirksam und verbreiten sich über Luft und Wasser.
      QUELLE:“ http://www.bund-rvso.de/insektensterben-gift-neonicotinoide.html

      0
      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Wenn die Studien fehlen,
        dann sorgen sie für Studien die nicht gekauft sind.

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