Alois, Bauer Willi
Kommentare 128

Polarisierend…

…war der Artikel von gestern, der hinterfragt hat, ob die Aktionen von vergangenem Mittwoch die Lage der Bauern verändert. Von voller Zustimmung bis zu krasser Ablehnung gingen die Kommentare. Auch Angriffe auf die Person waren dabei.

Was wir davon mitnehmen? Über die Zustimmung haben wir uns natürlich gefreut. Es zeigt, dass doch einige unsere Meinung teilen. Die ablehnenden Stimmen haben wir zu Kenntnis genommen und fragen uns,  warum diese Kritik so heftig ausgefallen ist und teilweise so persönlich wurde. Wir werden die Kritik verarbeiten.

Noch allerdings haben wir darauf keine richtige Antwort. Mehr wollen wir dazu jetzt nicht sagen.

Bauer Willi und Alois

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128 Kommentare

  1. Palla sagt

    Wie schön, dass die Kommentare nun so viel sachlicher sind!

    Willi und Alois,
    toll, dass ihr es geschafft habt, die Mittwochs-Aktion im Bewusstsein zu halten und, dass endlich darüber diskutiert wird wie es nun weitergehen soll/muss! Man sieht, dass hier so viele mit Herzblut bei der Sache sind und sich deswegen verständlicherweise auch leicht angegriffen fühlen. Es reicht aber defintiv nicht nur auf etwas (Preise) hinzuweisen oder zu zeigen, dass man noch da ist, es müssen auch z.B. alternative Handlungsmöglichkeiten angeboten werden. Dennoch war es ja nicht nur eine Veranstaltung an einem Ort sondern im Grunde viele und die sind mit Sicherheit auch verschieden abgelaufen. Bleibt die Frage ob der DBV geplant hat diese Aktionen für die Zukunft weiterzuentwickeln oder ob es bei dieser Art der Veranstaltung bleibt. Die Erfahrung befürchtet letzteres!

    „Content is king“…woher hab ich das nur…?

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  2. Ehrlicher sagt

    Und schon wieder (wie mittlerweile bei fast jeder Diskussion) kommen die Direktvermakter und Biobetriebe um die Ecke und nutzen die Plattform um gut über ihre Produkte zu reden und versuchen damit gleichzeitig sich von der breiten Masse abzusetzen, die ja den Preis diktiert bekommen. Ich finde es traurig, dass die breite Masse der Landwirte dass immer wieder mit sich machen läßt! Wir konventionellen Landwirte in Deutschland produzieren auf höchsten Niveau in der Welt sowohl von dem Prozess her als auch von der Qualität her, aber trotzdem gibt es kaum ein Land in dem so heftig über die Qualität gestritten wird! Und ja wir müssen und dürfen mit dieser hohen Qualität auch das Ausland beliefern. Nach dem Babymilchskandal in China haben uns die Chinesen leergekauft, so dass man teilweise im Deutschen Laden nicht mehr bekam was man wollte! Hier gilt es anzusetzen und zwar mit einer ordentlichen Portion Selbstbewußtsein, dass den meisten Landwirten abhanden gekommen ist! Faire Biopreise kann doch niemand bezahlen, nicht umsonst gibts hier je Lebensmitteleinheit ein vielfaches an Förderung gegenüber den konventionellen.

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    • Bauer Willi sagt

      Hallo Ehrlicher
      ich bin konventioneller Landwirt und stimme Dir voll zu, was die Qualität unserer Produkte angeht. Du hast aber eine Bemerkung gemacht, die ich interessant finde: „dass sich die Direktvermarkter und Biobetriebe gleichzeitig sich von der breiten Masse abzusetzen, die ja den Preis diktiert bekommen.“ Ist das nicht ein Lösungsansatz? Sich von der breiten Masse abheben und eben nicht mehr den Preis diktiert bekommen? Darüber denke ich mit unserem Sohn, der bald in den Betrieb einsteigen wird, schon länger nach. Er hat schon tolle Ideen! Die verrate ich aber hier nicht 🙂
      Bauer Willi

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      • Ehrlicher sagt

        Die Mehrheit der Landwirte wird immer den anonymen Verbraucher beliefern, da aufgrund der zunehmenden Verstädterung regionale Vermarktung nur begrenzt möglich ist und der größte Umfang über den LEH läuft. Ich wollte eigentlich damit sagen, dass die Produkte der deutschen Landwirte top sind und viele zusätzliche vermeintliche Qualitätskriterien mehr Augenwischerei als real sind, halt Marketing. Nicht jeder wird den Premiumbereich beliefern können. Ich persönlich schätze dass ca. 10 % des Marktvolumens Premium werden könnten, aber die übrigen 90% müssen sich auch nicht verstecken. Global gesehen können da nicht viele mit und wir müssen unsere Produkte in der Welt vermarkten, weil dort gibt es echte und keine gefühlten Qualitätsunterschiede. Wenn ich z.B. höre dass Weidemilch mehr Omega3-Fettsäuren hat, dann fällt mir eine Studie aus England in die Hand, aus der erstens hervorgeht, dass die höheren Werte so gering sind im Verhältnis zu einen ordentlichen Stück Lachs und gleichzeig die Ca-Werte sinken und Milch ist unserer wichtigster Ca -Lieferant. Ehrlichkeit währt am längsten und da müssen sich die deutschen Bauern nicht verstecken und auch nicht diffamieren lassen, von anderen die nur ihren politischen oder Marketingvorteil suchen!

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        • Bauer Willi sagt

          Einverstanden. Aber wer die Möglichkeit hat, bei den 10% dabei zu sein, sollte diese Chance nutzen. Das mit den Omega-3-Fettsäuren kannte ich schon. Aber wer weiß noch, das Milch ein wichtiger Ca-Lieferant ist? Warum dies nicht in einer tollen Werbekampagne den Leuten wieder bewusst machen. Kostet aber Geld…könnte sich aber lohnen…
          Bauer Willi

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          • Ehrlicher sagt

            Ja die 10 % sollen ihre Chance nutzen, aber nicht indem sie ihre Berufskollegen diffamieren und versuchen ihnen das Wirtschaften zu erschweren, indem z.B versucht wird chemischen Pflanzenschutz zu erschweren und _Wachstumsbetriebe zu stigmatisieren, denn dann werden die Gräben groß und breit werden und es wird für beide Seiten sehr anstrengend!

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          • Jochen Böhrer sagt

            Es geht um die 90% welche den Massenmarkt bedienen . Die dürfen hier von irgendwelchen Binsenweisheitlern als zu blöd für die Direktvermarktung hingestellt werden und anstatt dass Willi deutlich aufzeigt, dass die Versorgung der Gesamtbevölkerung über Direktvermarktung Utopie ist, bestärkt er diese Traumtänzer noch durch Zustimmung.

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            • Bauer Willi sagt

              Hallo Herr Böhrer
              bitte lesen Sie den Artikel „Lieber Verbraucher – was ich verstanden habe“. Finden Sie oben rechts unter „Meistgelesene Beiträge“. Danach können wir gerne weiter diskutieren.
              Bauer Willi

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            • QuakQuak sagt

              Hm. Immer dieser Verweis auf andere Artikel. Bei allem Respekt, aber wenn ich für das bessere Verständnis eines Sachverhaltes erst andere Beiträge lesen soll, dann hat das mit Dialog nicht mehr viel zu tun.

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        • Sabine sagt

          Himmel, dann erzählt uns auch bitte, dass euere Produkte gut sind, und hindert die Verarbeiter daran aus dem guten Grundprodukt geschmacksfreie Einheitsware zu machen.
          Der Geschmacksunterschied zwischen Rohmilch, frischer Weidemilch, der vollfetten Jerseymilch und der H-Milch ist keine ja Wahnvorstellung des Verbrauchers. Ja, H-Milch ist immernoch ein hochwertiges Lebensmittel, hygienisch einwandfrei und super praktisch… für den Handel, der Monate Zeit hat H-Milch rund um die Welt zu karren.
          Dass man bei Fleisch ständig den Verdacht hat, dass es da irgendwie „rein geregnet“ hat, gerade bei der abgepackten Ware, ist ja auch nichts Neues. Das mag nicht gesundheitsgefährdend sein und nichts an den Vitaminen und Mineralstoffen ändern, ab irgendwie fühlt man sich da schon verarscht.
          Und diese Gefühl haben wir schon recht lange. Wenn man eh übers Ohr gehauen wird, kann man sich auch vom billigsten Anbieter hauen lassen. Das tut dann weniger weh.
          Und wenn ein Öko-Bauer euch runter macht, dürft ihr euch gerne wehren. Nur… die Ursprungsdebatte war da etwas… naja, in den 70igern und 80igern haben die konventionellen Bauern nicht mit Gehässigkeiten gespart…. Alles vollgekiffte Hippies und langhaarige Bombenleger, keine Ahnung von Landwirtschaft, die Spinner werden auf dem Hof verhungern, wenn die so weiter machen. Der Demeter-Hof ist übrigens in just diesem Dorf, wo meine Tante in der Gaststätte gekellnert hat, der einzig verbliebene Vollerwerbslandwirt.
          Aber bitte Streitet mit uns und untereinander. Es gibt viele verschiedene Arten Tiere zu halten, Land zu bestellen und Nahrungsmittel zu veredeln.
          Wenn wir über diese verschiedene Systeme streiten, können wir alle was lernen, denke ich.

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  3. Lars Henken. Zum einen sind Studien nur so gut wie ihre Fragestellungen, das ist bekannt. Wenn man dem Konsumenten keinen persönlichen Kaufgrund anbietet, geht er über den Preis. Premiummarken sind zudem etwas anderes als ein gutes Produkt mit einer glaubwürdigen Geschichte, die eine Plausibilität für den Kaufentscheid bewirkt.
    Fest steht: Es gibt in Deutschland viele großartige Leute, die eine engagierte Arbeit machen. Für den Verbraucher ist das aber nicht eindeutig. Verbraucher würden sicher gerne die Milch von einer mit Herzblut, Sinn und Verstand aufgezogenen Kuh kaufen. Wenn die dann auch noch genialgut schmeckt, spielt der Preis eine sekundäre Rolle.
    Ein Beispiel: Wir haben vor einem Jahr die erste Fleischboutique eröffnet (www.edel-beef.de). Uns beschäftigt/e das Metzgereisterben, die Null-Beratungskompetenz in den Supermärkten, die unendliche Verpackungsflut, die fehlende Ästhetik in der Präsentation des ehrwürdigen Produktes Fleisch. Resümee nach einem Jahr: Dankbare Kunden. Meist gehörter Satz bis heute: „Endlich kümmert sich mal jemand um das Thema.“ Wir könnten Bände mit unseren Erfahrungen füllen.
    Völlig überrascht sind wir allerdings von der Einstellung, der Resignation und vor allem vom mangelnden STOLZ (!) der Bauern.
    Die Winzer sind da schon ein gutes Stück weiter, auch in der Zusammenarbeit untereinander.
    Wir suchen uns also Partner, die wissen, was sie tun und den Wert ihrer Arbeit schätzen. Das sind oft schon eigene Marken wie u.a. DER Ludwig, Metzger Heiko Brath, BESH, fairfleisch. Gemeinsam mit einem Bauern unserer Region haben wir die „Meenzer Muh“ entwickelt: Limousin Färsen, die auf extra gepachteten NABU-Auen wachsen und ein gutes Leben haben. Wir besuchen die Betriebe, machen uns ein Bild und können das begeistert weitergeben bzw in ein gutes Bauchgefühl wandeln.
    Dass die deutschen Bauern kein wahrnehmbares Image haben, liegt an der Qualität der Verbandsarbeit. Ich sehe wenig Kampfgeist gegen die überbordende Bürokratie, die Gängelung durch die Behörden, die Flut an Bestimmungen, die v.a. den mittelständischen Betrieb festsetzt. Alleine das Thema Hofschlachtung…. und es ist den Verbrauchern so unendlich wichtig! Und erntet resigniertes Kopfschütteln.
    Die Botschaft an den Nachwuchs: Viel Arbeit bei wenig Lohn und engsten Vorschriften. Welchen jungen Menschen soll das locken?
    Landwirtschaft und deutsche Produkte brauchen ein geschärftes Bild, ein ehrliches (!) Image.
    Wie wäre es denn für den Verbraucher, wenn Deutschland stolz wäre auf seine genussvollen, sauberen, ehrlichen Produkte. Auf seine klugen Köpfe auf den Feldern und den Höfen (nicht in den Banken). Auf seine brillanten Nachwuchsbauern? Wenn man Neugierde schafft auf Produkte aus den herrlichen Regionen Deutschlands? Wenn man im Restaurant Produkte vom Bauern Willi auf den Teller bekäme?

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    • Sabine sagt

      Genau das meine ich und das vermisse ich als Verbraucher. Ich kann vllt. nicht jeden Tag 15 Euro für ein Hähnchen ausgeben, aber ich kann das, wenn ich weiß woher es kommt, wie es aufgewachsen ist und wenn ich dem Landwirt, dem Schlachter und dem Händler vertraue. Und wer einmal ein Coq au vin von einem 22 Wochen alten Hahn einer traditionellen Rasse gegessen hat, mag die Turbo-Küken aus der Tiefkühltruhe nicht mehr essen.
      Gleiches gilt für andere Fleischsorten, Milch, Käse, Obst, Gemüse. Wir machen Scherze über die schnittfesten Wasserbällchen, die man uns als Tomate verkauft und im Grunde ist jeder Cent dafür ein Cent zuviel, aber oft fehlt uns die Alternative.

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Wir sind mit den Inhabern eines Hofladens bekannt und tauschen uns über die Vor und Nachteile von Tomatensorten aus. Die probierten und pflanzten ein paar Stöcke von unserer Sorte, die geschmacklich gut, jedoch unterschiedlich Groß sind aus, der Verkaufserfolg war mäßig.
        Wir probierten die Sorte aus, die am liebsten gekauft wird, schönes Aussehen, schnitt fest und zugegebenermaßen 3 Wochen haltbar, Kanonenkugeln mit mäßigem Geschmack. Das sind aber die Tomaten, nach denen der Verbraucher fragt, bei uns wanderten diese Tomaten in den Kompost.

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        • Sabine sagt

          Bei mir im Garten wachsen Black Krim, Cuor di bue, Gold Nugget und ne San Marzano. Alles Sorten, die ich so nicht im Handel bekomme und ganz ehrlich, wer die Tomaten aus dem Handel mag, wundert sich schon wie die aussehen.

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          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Black Krim, Ochsenherz, Gold Nugget und weitere 100 Sorten habe ich schon ausprobiert, bei der Haussorte bleiben wir bei der Sorte Martina.

            Wir haben auch schon Sorten vom Gartenmarkt Maikammer und vom Kaiserstühler Samengarten gepflanzt.

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            • Sabine sagt

              Ich denke, jeder hat seine Lieblingssorte. Bei mir ist der einzig richtige Apfel ein Cox, Holsteiner oder Orange, inzwischen selten im Handel. Angeblich, weil ihn niemand will. Also muss ich selber ein Bäumchen in den Garten stellen. Merkwürdig als Bäumchen ist der Cox wohl immer noch gut zu verkaufen oder wenigsten in jeder Baumschulen zu haben.

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Im Handel ist alles so schnelllebig, was nichts anderes bedeutet, das alte Sorten wie Gravensteiner, Jonathan und Champagnerrenette mittlerweile verschwunden sind. Auch von der zweiten Sortenwelle, Gloster, Jonagold, Elstar, Idared ist nicht mehr viel übrig geblieben. Es herrschen die alten „Glorien“ wie Golden- und Red Delicious sowie die in den 70er Jahren eingeführte grünschalige Sorte Granny Smith vor. An die Spitze drängten sich aber bereits neuere Sorten.

              Im Hausgarten sollten Sorten angepflanzt werden, die wenig, oder keinen Pflanzenschutz benötigen.

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    • Bauer Willi sagt

      Hallo Sabine
      Wie wäre es mit Spornblume, Salatchrysantheme und Haferwurzel? Die letzten beiden muss ich noch säen, Spornblume ginge sofort. Weiß nur kein Mensch mehr, wie man dies alles zubereitet.
      Bauer Willi

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      • Sabine sagt

        Spornblumen tuen es nicht so dolle auf meiner an sich sehr nassen, lehmigen und viel zu N-haltigen wilden Wiese. Ich hab das mal, genauso wie Esparsetten versucht, aber die wollen nicht so richtig. Letztes Jahr hatte ich Glück mit vielen Trockenrasen-Wildblumen u.a. wunderschönen Stolzen Heinrich, aber letztes Jahr ist sonst nicht viel gewachsen, erst zu lange zu kalt und dann zu trocken. Haferwurzel hab ich, lass ich auch immer welche stehen, weil die so schön blüht. Salatchrysantheme hab ich mit Wiesenmargeriten, Wau und Färberhundskamille reichlich, weil natürliches Mittel gegen Darmbeschwerden der Zwerge. Selber gefuttert hab ich die noch nicht. Kann ich ja mal versuchen.

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        • Bauer Willi sagt

          Hallo Sabine
          Darmbeschwerden der Zwerge?! 🙂
          Die Salatchrysanthemen sind geschmacklich nicht unbedingt ein tolles Erlebnis. Schmecken etwas bitter, also auch für „Zwerge“ nicht einfach zu verabreichen. 🙂
          Bauer Willi

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          • Sabine sagt

            Die Zwerge essen auch geschossenen Salat, blühenden Löwenzahn und trinken gerne Oregano/Thymian-Tees. Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob Zwerge irgendwas schmecken, oder ob sie einfach auf sehr eigentümliche Geschmäcker stehen. Die meisten Fachblättchen schreiben, dass Hühner nur nach Formen und Farben ihr Futter sortieren. Auf der anderen Seite finden meine Zwerge Apfelschorle im Sommer super und trinken sich fast schwindelig, lassen dann aber Kräutertees in der gleichen Farbe stehen.

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    • Bauer Willi sagt

      Hallo Petra,
      Klasse, es geht also. Übrigens auch mit Pflanzen. Siehe den Kommentar bei Sabine. Könnte ich jetzt noch um etliche Kartoffelsorten erweitern. Man muss sich allerdings die Kunden suchen, die kommen nicht von allein….
      Bauer Willi

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  4. Sabine sagt

    Ihr müsst mir als Verbrauer sagen, warum und wofür ihr bessere Preise wollt und ihr müsst euch mit mir inkosequenten, faulen und gefühlsduseligen Verbraucher auseinandersetzten. Wenn jemand Zeit darauf verwendet hat, mich kennen zu lernen und meine Kaufentscheidung zu beeinflussen, dann sind es wohl die Discounter. Für die sind meine ausgefallenen oft völlig überzogenen Wünsche nicht nur ne Nische, sondern die Marktlücke wo man noch zusätzlich Geld von mir abgreifen kann.
    Es ist nicht einfach Geld von mir zu bekommen, aber wenn mir was gefällt, kann ich unglaublich großzügig sein.
    Das geht soweit, dass Verbraucher sogar „Hofanteile“ bei ner Solawi kaufen oder einen Hof vor der Pleite retten. Denn es waren die Verbraucher, auch die, die sonst so gerne im Discounter shoppen, die für Ernst H. Maiers Uria das Geld aufgebracht haben. Der Mann will nicht das Kühe weinen müssen, das will ich auch nicht…. auch wenn ich sonst keine Ahnung habe und auch im Aldi einkaufe, aber weinende Kühe? Wo hin soll ich überweisen?

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  5. Gast sagt

    Um mit Verbraucher sinnvoll ins Gespräch zu kommen und nicht als auf Subventionen heischende Jammerbauern dazustehen, muss ich den Verbrauchern doch mal ein Angebot machen können. Sei es konkret oder als Konzept.

    Der DBV bietet mit seinem „weiter so“ doch keine Gesprächsgrundlage. Befürwortung von Export, TTIP, intensiver Tierhaltung etc. sind eben keine Dialoggrundlage.

    Direktvermarkter bieten reale Alternativen und während die einen am Mittwoch demonstrieren, bieten die anderen auf dem Mittwochsmarkt „Wir machen Euch wirklich satt“

    Während die hier verhassten NGO´s und die Grünen Konzepte anbieten, z.B. die Agrarwende oder Ideen für mehr ökologischen Landbau und diese zu Diskussion stellen machen die anderen selbstgefälligen Dialog.

    Diskussion ist eine Auseinandersetzung mit Argumenten um Inhalte, bei denen man anderer Meinung ist.

    Dialog ist, auch wie es hier praktiziert wird, ein Gespräch unter Gleichgesinnten.

    Hier gibt es längst keine kontroversen Verbraucher und andersdenkende Bauern mehr, die haben längst die Lust verloren, Energie reinzustecken in Willi´s Plauderclub der Vollgasbauern. Und das hat Willi mit der Mittwochsaktion im Ergebnis gemeinsam: bringt nix!

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    • Stadtmensch sagt

      „Hier gibt es längst keine kontroversen Verbraucher und andersdenkende Bauern mehr, die haben
      längst die Lust verloren, Energie reinzustecken in Willi´s Plauderclub der Vollgasbauern.“

      Hallo Andreas,
      also ich lese schon noch mit, aber es bringt nichts, sich immer reinzuhängen, weil einfach das Hintergrundwissen fehlt.
      Ansonsten sehe ich die „Industrielle LW“ oder die „Agrarfabriken“ sehr skeptisch, vor allem, was den Verlust der Biodiversität und die kaum diskutierte Humusbilanz angeht (jetzt stöhnen wieder alle). Warum kann man nicht viel öfter Klee-Untersaaten machen (für Hummeln, Boden, Erosionsschutz)?

      Mich würde mal interessieren, ob das „Hartz4 für Landwirte“ also Flächenprämien, CC usw. nicht doch teilweise eine Alternative zu einer immer weiter intensivierten Produktion wären. Meiner Meinung nach sollten die Subventionen der europäischen Gemeinsamen Agrarpolitik von den Produzenten nicht als „Almosen“ empfunden werden. Sie sollten statt dessen darauf drängen, dass Landschaftspflege künftig besser honoriert wird und dass genau auch das zum Image der Landwirte werden muss. Ein angenehmer Nebeneffekt wäre eventuell, dass bei sinkender Produktion die Preise steigen.

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      • Christian Krupp sagt

        Hallo Stadtmensch,
        genau das macht Bioland und auch andere Bioverbände! Stichwort Kostenwahrheiten und öffentliches Geld für Leistung 🙂
        Übrigens ein bisschen Input zum Thema Humusbilanz:
        Jeder Landwirt muss diese aufstellen nach CC. Leider sind diese Bilanzen nach CC geschöntes Altpapier! Diese Info haben ich von meinem Lehrer in Ökolandbau erhalten und bekam sie zum Schock meiner konventionell-denkenden Mitschüler, vom Pflanzenbau-Lehrer bestätigt.
        Der erfolgreiche Öko – Landbau baut auf einer korrekten Humusbilanz auf, sonst würde man Raubbau am Boden betreiben und mittelfristig (nach 15-20 Jahren) deutlich weniger ernten.

        Das passt jetzt auch gut zum Thema:
        Diese Kuriosität mit den Humusbilanzen zeigt, meiner Meinung nach, einen sehr problematischen Fehler in der Berufsausbildung auf! Es wird gelernt wie man dem Gesetz genüge tut und nicht was fachlich richtig ist! Leider nehmen viele dann den Unterricht als fachlich richtig an.

        Jetzt erkläre mal einem Landwirt, mit gut absolviertem Berufsausbildung, das er fachlich falsch liegt…
        Das ganze System fördert nicht gerade die Kritikfähigkeit der Landwirte :-/
        Viele Grüße Biobauer Christian

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        • Stadtmensch sagt

          Hallo Christian,
          das mit dem Weniger ernten kann gut sein. Man merkt es bloß nicht, weil
          die tendenziell krankheitsanfälligeren Kulturen mit allerhand „Medikamenten“ gepäppelt werden. Und auch Dünger von außen wird (mehr als genug) zugeführt. Dann kommt es zu Statements wie: Wir düngen die Pflanzen und nicht den Boden“ Dabei hat der Boden (bzw. das was darin leben sollte) auch seine Bedürfnisse…
          OT: gerade auf DLF gelaufen:
          http://www.deutschlandfunk.de/landwirte-in-frankreich-harte-arbeit-wenig-lohn.724.de.html?dram:article_id=349772

          „Auf ihrem Teller wünschen sich viele Franzosen Lebensmittel aus traditioneller Herstellung: hochwertige Agrarprodukte von kleinen Familienbetrieben. Ihre Weltsicht sei ein wenig naiv, sagt Bauer Thibault Guilvert. „Ich glaube, die Franzosen hängen sehr an den familiären Höfen. Sie wollen weiterhin in den Feldern spazieren gehen, die Landschaft soll idyllisch sein, hier ein paar Hecken, da ein paar Kühe. Sie träumen davon, Pilze und Blumen zu pflücken. Das aber steht komplett im Widerspruch zu dem, wohin der Markt heute tendiert: Höfe nach amerikanischem Vorbild, mit riesigen Feldern.“

          überall das gleiche..

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        • Jochen Böhrer sagt

          Wer solche Kollgen hat, der in der Öffentlichkeit solche Behauptungen aufstellt, braucht keine Feinde mehr. DANKE!

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      • Bauer Willi sagt

        Hallo Stadtmensch
        ich warte gespannt auf meine Bodenuntersuchungen. Genau wegen des Humusgehaltes. Geht aber auch mit Champost (Champignonerde, die ursprünglich aus Pferdemist stammt, und sehr langsam fließenden Stickstoff abgibt und deshalb humusbildend ist)
        Bauer Willi

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        • Stadtmensch sagt

          Hallo Bauer Willi,
          die Humusbilanz würde mich auch mal interessieren, jetzt nachdem die Schafe abgezogen sind und du auf Glyphosat verzichten konntest. Es heißt ja, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen dem Einsatz von PSM (auch Kupfer)
          und dem Schwund z.B. von Regenwürmern.

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          • Bauer Willi sagt

            Hallo Stadtmensch
            Ich werde berichten. Allerdings braucht es zum Humusaufbau Jahrzehnte! (Zum Humusabbau übrigens auch) Da wir aber seit gut 15 Jahren vermehrt organisch düngen, dürften er jetzt so um die 0,2 bis 0,3 % gestiegen sein. Das ist aber gleichzeitig auch die Streuung, die die verschiedenen Labore (Labors?) aufweisen 🙁 . Ich habe nämlich auf einem Feld zwei Proben in zwei Labore geschickt und genau diese Differenz ist dabei herausgekommen.
            Bauer Willi

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            • Stadtmensch sagt

              Hmm – 03% in 15 Jahren…
              Da fällt mir ein Spruch ein: „Die Natur ist wie eine träge Sicherung. Sie kommt spät und erst nach sehr viel Strom“.

              Trotzdem: sehr löblich das ganze. Wenn ich Bauer wäre (und es mir leisten könnte), würde ich auch experimentieren.

              Wer sagt denn, dass es einfach ist. 🙂

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            • Sabine sagt

              Wenn Du noch nicht bei der Sare oder Dakota Lakes vorbeigeschaut hast, mach das mal. Mich würde wirklich interessieren, was Du von den Farmern und ihren Cover Crop Systemen hältst.
              Die Browns haben in den 90igern mit 1,9 SOM und ist jetzt bei 6% auf den Feldern, wo er seine Rinder, pfluglose Bodenbearbeitung und Gründüngermixe/Mulchmixe kombiniert hat. Und er ist so gut wie pflanzenschutz- und kunstdüngerfrei.
              Was mir neben den System auf den ersten Blick gefällt, ist die „dicke Hose“, das scheinbar unerschütterliche Selbstvertrauen in sich, seine Farm und sein stolz auf seine Produkte.
              https://youtu.be/9yPjoh9YJMk

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      • bauerhans sagt

        „Warum kann man nicht viel öfter Klee-Untersaaten machen…“

        weil nur ein wiederkäuer- oder biogasbetrieb klee verwerten kann.

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        • Stadtmensch sagt

          Hallo Bauerhans,
          hast du dir mal die Präsentation von Gabe Brown angeschaut (oben von Sabine verlinkt)?
          Die cover crops bleiben auf dem Acker. Ihr könnt toben oder resignieren – das ist die Zukunft oder wir haben keine mehr. Ganz so wie es der Felix zu Löwenstein, David R. Montgomery u.v.a. sagen.

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          • bauerhans sagt

            wir bekommen zuschüsse von unserer wasserkoop zur zwischenfrucht,klee (leguminose) wird nicht gefördert im wasserschutzgebiet.

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            • Stadtmensch sagt

              Wie gesagt: das Video ist sehr aufschlussreich (zumindest für mich als Laien).
              Die richtige Zusammensetzung der Mulchsaaten ist eine „Wissenschaft“ und man braucht viel Erfahrung. Es hängt natürlich auch sehr von den örtlichen Bedingungen und von der Kultur ab, die man gerade anbaut.

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            • Sabine sagt

              Ich meine, es gibt gerade eine EU-Aktion die auch verschiedene Zwischensaaten fördert. Legume Plus macht auch was Espersette. Da versucht man auch neue Sorten zu züchten, weil Espersette züchterisch wenig bearbeitet wurde, anders wie Luzerne. Vielleicht ist für den ein oder anderen Landwirt ja noch eine Förderung möglich.

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        • Sabine sagt

          Esparsetten, was is mit Esparsetten als mehrjährige Zwischensaat? Pferde finden die sehr lecker. Heu ist nicht son Gekrümels wie Luzerne. Keine Blähungen, weniger Würmer und das Fell glänzt wie lackiert. An Hobby-Pferden herrscht in Deutschland kein Mangel.

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  6. Erinnert sich noch jemand an Jamba? Man konnte sich Klingeltöne im Abo auf das Handy bestellen, und schließlich gab es sogar eigene Labels für Klingeltöne, die mit verrückten Fröschen und Schnuffelhasen die Musikcharts eroberten. Worauf ich hinaus will, ist die Tatsache, dass die Werbung auf den damals noch starken TV-Musiksendern fast nur noch aus Klingelton Commercials bestand. Warum? Bei Jamba und anderen Klingeltonanbietern konnte man wie kaum sonst die Marketing-Kommunikation direkt in Abverkauf ummünzen: Wenn ein Werbeclip lief, schossen parallel die Bestellungen für Klingeltöne in die Höhe. Dabei musste die Werbung noch nicht einmal gut sein, Hauptsache eingängig, d. h. in diesem Fall: penetrant. Das war für die Macher die goldene Zeit des Marketings.
    Marketing ist eine Sache. Kommunikation – Presse und Öffentlichkeitsarbeit – eine andere. Seit Jahrzehnten müssen das Kommunikationsleute ihren Kunden, Kollegen und teils auch den Werbern erklären: Kommunikation ist nicht gleich Abverkauf. Nichtsdestotrotz ist Kommunikation eine Schüsselaufgabe. Heute mit der Vielzahl an Kanälen und Schnelligkeit umso mehr.
    Der Aktionstag #BesserePreisefürBauern war ohne Frage sinnvoll und hat „etwas gebracht“. Es ging gerade nicht um Jammern und Klagen. Klar, es gab auch Treckerkorsos, aber das war regional begrenzt. Die eigentliche Idee war, das Bewusstsein zu schärfen: Landwirte arbeiten für gute Produkte, die Entlohnung, die der Verbraucher zahlt, kommt aber nicht beim Bauern an. Hier liegt etwas schief. Das ganze nicht als Protest, sondern im Dialog mit Bürgern und Verbrauchern vorgetragen. Bildlich im Alltag der Bürger aufgehangen: an einem Frühstück, an einem Osterfrühstück vor den Feiertagen. Also eben ein ganz anderer Ansatz als Protest, Jammern und Fachkommunikation, die niemand außerhalb der Agrarwelt versteht. „Dialog“ ist das, was auf diesen und anderen Seiten immer wieder richtigerweise gefordert wird. Dialog ist das, was die deutschen Bauern in der vergangenen Woche angeboten haben – und von sehr vielen Verbrauchern angenommen wurde. (Ein Bild davon kann man sich u. a. hier machen: http://www.die-deutschen-bauern.de/medien-bessere-preise) Wenn man alle Regionen in den Blick nimmt, dann gab es vor allem positive Reaktionen der Bürger und viele Nachfragen. Das war gut. Die Bedeutung des Themas und diesen neuen Ansatz in der Kommunikation haben auch die Medien verstanden, und in einer enormen Breite und auch Vernetzung innerhalb der Landesstudios und Korrespondenten berichtet. Aber man merkte eben auch: Journalisten sowie andere Gruppen haben etwas anderes von den Bauern erwartet: Sie haben Protest erwartet. Daher kamen diese Minderheits-Bilder auch ins Fernsehen und rücken in manchen Köpfen in den Vordergrund. Dass die Bauern auch ganz anders können und wollen, muss erst noch – langsam oder schneller – einsickern.

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    • Bauer Willi sagt

      Liebe Frau Karotki,
      alles, was Sie zum Thema Kommunikation schreiben, ist vollkommen richtig. Und das zwischen dem, was der Verbraucher letztendlich an der Ladenkasse zahlt, und dem, was beim Erzeuger davon ankommt, eine gewaltige Lücke klafft, ist auch unbestritten. Ja, die Medien haben breit darüber berichtet und das ist unzweifelhaft ein Erfolg der Aktion. Wir haben schon häufiger auf die Initiative „Heimische Landwirtschaft“ hingewiesen, die in einigen Bundesländern Radiospots ausstrahlt. Und das immer und immer wieder. Bürger sprechen positiv von uns Landwirten. Also auch kein Jammern, kein Protest, sondern sympathische „Werbung“. Die Radiospots werden von Bauern finanziert. Dies als EIN Vorschlag, wie Öffentlichkeitsarbeit in der Breite geschehen kann. Ich bin übrigens seit langem Mitglied. Leider kommen in NRW nicht genügend Betriebe zusammen, die dies unterstützen. Vielleicht kann der DBV ja auch darauf aufmerksam machen…
      Bauer Willi

      1+
    • Alois Wohlfahrt sagt

      Hallo Frau Karotki,
      der gute Henry Ford hat noch ein Zitat in die Welt gesetzt:

      Ich weiß, die Hälfte meiner Werbung ist hinausgeworfenes Geld. Ich weiß nur nicht, welche Hälfte.

      Darum ist es schon wichtig, auf breiter Ebene Öffentlichkeitsarbeit zu machen. Nur lernt man in jeder Verkaufsschulung, dass es äussert unklug ist, sich dem Kunden gegenüber als schwach oder bemitleidenswert darzustellen. Und „bessere Preise zu fordern“ und dann doch nichts Konkretes anbieten zu können, kommt mir zumindest nicht besonders erfolgversprechend vor. Also ist es im wesentlichen Selbstdarstellung. Die ist auch wichtig, keine Frage. Nur macht man dies schon seit Jahrzehnten und es will einfach nicht besser werden.
      Der Bauernverband hat doch im Hintergrund ein breites Netzwerk im vor- und nachgelagerten Bereich. Dort “ Strategien suchen, Brücken bauen, Verbündete werben, Allianzen schmieden, Menschen motivieren und Organisationen stärken“, das würde ich mir als zahlendes Mitglied vom BV wünschen. Ich bin mir sicher, dass da schon einiges gemacht wird. Aber es geht sicher noch mehr.
      Herzliche Grüße aus dem Allgäu nach Berlin.
      AW

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  7. Andreas sagt

    Wenn sich die Bauern Willi und Alois ungerecht behandelt fühlen, hält sich mein Mitleid in Grenzen. Auch diese Personen können ganz gut austeilen. Ich bin selber mal, ohne wichtig oder prominent zu sein, Geschädigter einer perfiden Hetzkampagne geworden. Das geht natürlich an die Substanz.

    Der Fehler liegt einfach in der Fragestellung. Eine Protestaktion vor Supermärkten kann niemals die Lage auf den Höfen sofort verändern. Es kommt nun darauf an, dass Bauernverband glaubwürdig eine Strategie gegen Supermarktketten entwickelt.

    Die FdL (Wir machen satt) meint wohl in der Lebensmittel“mafia“ einen Verbündeten suchen zu müssen. Diese dort vorherrschende Denkfaulheit könnte langfristig die Lage auf den Höfen verschlechtern.

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        • Wer entscheidet denn, oder besser wer beeinflusst die Entscheidung denn Maßgeblich und warum geht es gerade jetzt noch schnell in das Wachsen? Hier drehen wir uns doch ständig im Kreis mit Frage/Antwortspiel. Eigentlich sehr schade! Und was sollen denn die Verbraucher vor dem Lidl/Aldi und Ko denn machen, „Sie“ würden ja mehr bezahlen, war ja schon länger so 0,89 € für 1 Liter vor dem 31.03.2015 hatten sich daran gewöhnt. Und jetzt gewöhnt sich gerade der „Wachstums-Betrieb“ an die kleinen Preise. Ist schon sehr seltsam immer das was übrig bleibt ist für den Erzeuger. Hier sitzt der Hase im Pfeffer! Rann das muss geändert werden, Kollegen Ihr müsst etwas ändern und zwar bald—sonst tuten es andere für euch, das ist dann aber nicht mehr in eurem Sinne!

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    • Alois Wohlfahrt sagt

      Hallo Andreas, wir wollen auch kein Mitleid. Wir haben nur gestern das Gas rausgenommen, als es dann statt der Argumente auf einmal um die Personen ging. Wir haben uns getraut die These zu bringen, daß demonstrieren oder „aufklären“ allein keine Veränderung bringen wird. Deshalb haben wir aber noch nicht das Lager gewechselt….

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