Bauer Willi
Kommentare 21

Landwirtschaftsdaten

Mehr durch Zufall habe ich die Seite www.landwirtschaftsdaten.de entdeckt. Und das schreibt das BMEL über das Portal:

Es ist ein Rechercheportal zu offenen Daten aus dem gesamten Agrarbereich und angrenzenden Themenbereichen.

Das Datenportal für die Landwirtschaft soll ein Anlaufpunkt für Landwirtinnen und Landwirte, Unternehmen und die Wissenschaft sein. Es soll der Information dienen und Innovationen fördern.

Im Sinne von „Open Data” ist es unser Bestreben, die Verwendung offener Lizenzen zu fördern und das Angebot von maschinenlesbaren Rohdaten zu erhöhen. Das Angebot an offenen Daten auf dem Datenportal für die Landwirtschaft soll deshalb stetig erweitert werden.

Stöbern Sie mal oder suchen Sie konkret mit der Schlagwortsuche. Vielleicht ist ja etwas Interessantes für Sie dabei.

https://www.landwirtschaftsdaten.de/

(Aufrufe 1.647 gesamt, 1 heute)

21 Kommentare

  1. Pälzer Buh sagt

    Ich habe mich mir die Seite angeschaut.
    Bekommen die Mitarbeiter vom BMEL Schlaftabetten zum Arbeitsbeginn verordnet?
    Was sagt eigentlich der Bund der Steuerzahler dazu?
    Arbeiten andere EU- Nationen auch so langsam?

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  2. Bauer Willi sagt

    Sorry, dass ich auf diesen Link aufmerksam gemacht habe. Ich habe das Portal nicht wirklich durchleuchtet. Urlaub eben…😎

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    • Mark sagt

      Es ist gut, dass Du auf dieses Portal aufmerksam gemacht hast. Es zeigt leider überdeutlich die Motivation der BMEL – Belegschaft in Sachen Landwirtschaft und neutraler, fakten- und datenbasierter Information.

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      • Arnold Krämer sagt

        Es ist nicht nur die Motivation der Mitarbeiter, die infrage zu stellen ist sondern auch die grundsätzliche und strukturellen Arbeit der politischen Ebene. Da werden mit unveränderter medialer Unterstützung der Realwirtschaft ständig Knüppel zwischen die Beine geworfen, trotzdem aus dem Sektor immer noch mehr Steuergeld eingefordert, um es dann mit massiven Effizienzverlusten für fragwürdige Aufgaben wieder zu verteilen. Dazu gehört auch der Stellenaufbau (Beauftragte hier, Beauftragte da, usw. usw.) Solange man die Realwirtschaft nicht kaputt macht, geht das ja ( so war es ja auch lange Zeit). Jetzt macht man aber die Energiewirtschaft, die Ernährungswirtschaft, die Automobilwirtschaft u.a. erkennbar platt immer mit hehren hochmoralischen Begründungen der Welt-, Klima- Biodiversitäts- und sonstigen Rettung.
        Warum greifen die Leitmedien (Mainstream-Medien) diese Thematik nicht auf? Sind die so abhängig vom Wohlwollen des Staates?

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        • Stadtmensch sagt

          In Sibylle Bergs neuem Buch “RCE” wieder schön beschrieben, welche Menschen mit welchem Kram ihr Leben verbringen.
          Seid froh, dass ihr in der Landwirtschaft seid.
          Obwohl …. bei Serotonin von Michel Houellebecq siehts auch nicht so aus, als wäre der Landwirt glücklicher mit der Gesamtsituation.
          Naja… nur schön gibts eben nicht.

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        • Bauer Willi sagt

          Habe gestern und heute Hans-Werner Sinns Buch aus 2020 gelesen. Ihr seid Brüder im Geiste. Dazu kommen noch große fiskalische Defizite. Da kann man Angst bekommen…

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          • Hans Gresshöner,Landwirt sagt

            “Da kann man Angst bekommen…”

            Angst ist ein schlechter Ratgeber!
            Der eine hier ist 50 und wurde vom Vater mit verbaler Gewalt getrieben,den Betrieb zu bewirtschaften.
            Der Vater ist nicht mehr und der arme Kerl steht vollkommen neben sich,weil er keine Entscheidungen treffen kann.
            Ansprechen ist schwierig,weil er gleich durchdreht.

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            • Inga sagt

              Weil er es nicht zugeben will, deswegen kann er über das Problem auch nicht reden.
              Ich würde ihm empfehlen eine Umschulung zu machen, Fachkräfte werden gesucht und so seinen eignen Weg zu gehen, um zu sich selbst zu finden.

              Wenn er nicht schön einen jungen Nachfolger hat.

  3. Arnold Krämer sagt

    Bei “normalen” Stichworteingaben liefert die Datenbank entweder keine Einträge oder völlig falsch zugeordnete. Das Ministerium sollte sich schämen , so etwas freizuschalten, wenn gleichzeitig die obersten Heerscharen von den Segnungen der Digitalisierung für die Landwirtschaft fabulieren.

    Das Ganze ist wieder ein Indiz mehr dafür, dass Steuergelder verschwendet werden, viel zu viele unproduktive bullshit-jobs in Behörden und “steuergefütterten” NGO’s unterhalten werden müssen (muss das wirklich sein???), und die Realwirtschaft dabei in die Knie gezwungen wird. Wo soll das enden?

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    • Smarti sagt

      Erst mal überlegen es sich viele junge “Berufseinsteiger” sehr genau, für wen und für was sie überhaupt noch arbeiten. Manche verzichten auch ganz auf eine sozialversicherungspflichtige Arbeit, haben sich mehr so auf staatliche Alimente spezialisiert und leben damit oft nicht schlechter – wenn noch der Schwarzlohn dazukommt- als viele Rentner, die ein Leben lang gearbeitet haben. Ich kenne mittlerweile viele solcher Arbeitsverweigerer, auch Ewig-Studenten, gut ist was Anderes. Trotzdem, verstehen kann ich es mittlerweile immer mehr.
      Wohin das führt ? Ich finde es gut, dass es einen Sozialstaat gibt, aber verlasse mich nicht darauf, das dies auch weiterhin so bleibt.

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      • sonnenblume sagt

        Was sagen andere junge Leute die heute voll im Beruf stehen. Jetzt arbeiten wir und am Ende bleibt uns nur eine kleine Einheitsrente, weil der Staat unseren eigentlich erwirtschafteten Rentenanteil anderweitig gebraucht.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Man kann gar nicht so viel essen, wie man kotzen möchte. Da hat die Marketing – Gesellschaft mbH Baden- Würtemberg eine Arbeit in Auftrag gegeben, um die Umweltwirkung von Tomaten, Eisbergsalat und Weißkohl zu ermitteln. Auf sage und schreibe 76 Seiten hat man versucht Ergebnisse zu berechnen. Wenn man die Ergebnisse liest und die daraus erwachsenen notwendigen Handlungsfelder, dann fässt man sich nur noch an den Kopf. Die meinen wirklich man kann Nahrungserzeugung auf einen Nachhaltigkeitsprüfstand mit nachfolgenden überbordenden bürokratischen Maßnahmen stellen.

      CO² – Fußabdruck und weitere Umweltwirkungen
      von Gemüse aus Baden – Würtemberg
      https://www.ifeu.de/fileadmin/uploads/IFEU-MBW_Gemuese_Bericht_2013-final.pdf

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      • sonnenblume sagt

        Die Ernährung wird bis ins Letzte auseinander genommen. Für eben alle möglichen und denkbaren Umweltbelastungen.
        Hat denn schon mal jemand berechnet was passiert, wenn wir Ernährung ausfallen lassen?
        Warum??? wird hier jedes Microgramm Belastung berechnet und im restlichen Leben großzüg über alles hinweg gesehen?
        Die Welt ist in der Hinsicht doch mittlerweile ein Irrenhaus.

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        • Reinhard Seevers sagt

          “Warum??? wird hier jedes Microgramm Belastung berechnet und im restlichen Leben großzüg über alles hinweg gesehen?
          Die Welt ist in der Hinsicht doch mittlerweile ein Irrenhaus.”

          Gute Frage!! Ich glaube, man will eine Aufrechnung als soziale Rechtfertigung für bestimmte Fehlverhalten:
          – Ich fahre am Wochenende zum Festival und genieße die Mukke, dafür esse ich dreimal in der darauffolgenden Woche nur einen Eisbergsalat.
          – Ich gönne mir den Ferienflug nach Malle, dafür esse ich drei Monate nur Kohl, Eisbergsalat und Tomaten aus dem Freiland….Gewächshaustomaten sind nicht nachhaltig genug!
          usw. usw…..einen anderen Sinn kann es nicht haben.
          Habe gestern einen Bericht über die “Nachhaltigkeitsmangerin” vom SV Werder Bremen gelesen. Die ist professionell verblendet, weil es mittlerweile zum Image eines Spaßveranstalters gehört, der Kohle verdient, wenn 40000 Menschen in das Stadion kommen. Da wird schon mal die Rasenbeleuchtung oder die Anreise der Fans mit sozialen Projekten wie “Common Goal” oder durch Kompensationsmaßnahmen wie Baumpflanzungen und Moorvernässung mit Hilfe von CO²- Zertifikaten gerechtfertigt…schließlich will man bis 2040 Klimaneutral sein…deshalb ist es so wichtig, zu wissen wie viel CO² Kohl und Tomaten verursachen. Alles hat einen ökofaschistoiden Sinn!

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          • Inga sagt

            Tja, wenn man mit unnatürlichen Mitteln wie Werbeaktionen mehr verdient wie mit ökologischen, z.B. Cerosin sparen.

            Dann muss man das dem Ottonormalverbrauchern klar machen, zu welchem Verhältnis das steht und das dann zum Mainstream erklären.

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  4. Hans Gresshöner,Landwirt sagt

    Wofür Landwirtschaftsdaten??
    Jeder bei uns ist genau im Bilde über das,was Bauern alles falsch machen!!

    Hier wird gerade über eine Fahrradstrasse diskutiert,wo direkt an der Zufahrt zu meinem Hof über eine manuelle Ampelanlage nachgedacht wird.
    Kosten 1100000€ für 3 bis 5 Radfahrer am Tag.
    Die ticken doch nicht richtig!

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  5. Seevers Reinhard sagt

    Nur Mal kurz reingeschaut. Für den Bereich Tierhaltung liegen ganze drei unwichtige oder veraltete Berichte vor.
    Im Bereich Statistik 16 Berichte ebenfalls veraltet und nicht mehr relevant ….wenn die nicht mehr zu bieten haben, dann kann man das Ganze ruhigen Gewissens wieder einmotten.

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    • Thomas Bröcker sagt

      Pflanzenschutzdaten Stand 2015 und dazu eine unterirdische Menüführung. Ein einziges Armutszeugnis. Aber vielleicht bin ich zu alt um damit umzugehen.

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  6. Piet sagt

    Moin Willi das werde ich mal machen wenn ich die Zeit dazu finde und dir dann schreiben das gut ist was ich dort gefunden habe ich bin gespannt frohes happy Kadaver so hat es mal Lehrer genannt früher der war tierisch witzig

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